Hier im Forum wurde schon an anderer Stelle über das Problem diskutiert, daß eine maximal ausgelegte PV Anlage im Winter gerne die Spannungsgrenzen des Wechselrichters "austestet". Zwischen den Spannungsangaben für NOCT bei 25°C und Minusgraden sind locker 20% Spannungserhöhung drin. Die Erhöhung ist exakt für jedes Modul/String vorher berechenbar und fast ausschließlich temperaturabhängig. Das kann über die Grenzen der Belastbarkeit des WR hinausgehen und das wird ggf. teuer. Natürlich läßt der Solateur einfach ein Panel im String weg und bleibt so immer unter der Grenze. Das müßte doch anders gehen:
Ein kleiner mechanischer Temperaturschalter schließt unter z.B. 5°C den Steuerkreis eines Thyristors der durchschaltet und damit ein Panel kurzschließt. Dem Panel ist das egal, das kann Kurzschluß ewig ab. Die Leistung fällt am Innenwiderstand des Panels ab, etwas natürlich auch am Thyristor. Für diesen Tag ist das Panel dann außer Funktion und die Spannung im grünen Bereich.
Über Nacht fällt die Versorgungsspannung weg und der Thyristor macht wieder auf. Am nächsten Morgen ist es dann z.B. 7°C und der Temperaturschalter schaltet nicht, Thyristor bleibt offen und die volle Spannung aller Panels liegt am WR an.
Das kann man als kleines vergossenes Modul oben auf dem Dach unter dem betroffenen Modul installieren.
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