PV Modulverdrahtung

OP #7393172
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Sollte man beim seriellen Verbinden von Modul-Strings eher auf minimale Kabellänge (ohmsche Verluste) oder auf minimale Schleifenöffnung (ähnlich einer Verlegung mit verdrilltem Kabel) achten ?

Wie sind die Prognosen, sich durch große Leiterschleifen (etwa Dachgröße) Überspannungschäden durch atmosphärische Störungen einzukoppeln ?

#7393230
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Viele werden (wegen der teuren Kabel) auf minimale Leitungslänge gebaut.

Ich würde (aka: habe), eben wegen Induktionsschleife, auf minimale Schleifenöffnung, also Rückleiter parallel zum Hinleiter, bauen. PV Module sind sehr niederohmig, die Überspannung wird also sowieso sehr gut begrenzt.

So bald die Leitungen UV geschützt sind, braucht man kein teures Solarkabel. Und PV Module sind so billig, dass Verluste in 1.5 oder 2.5 mm2 billiger durch mehr Solarfläche ausgleichbar sind als durch 4 oder 6mm2.

OP #7393259
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PV Module sind sehr niederohmig,

PV Module sind hochohmig, werden deshalb auf Leistungsanpassung gefahren Leider gucken die Kabel zwischen den Modulen immer irgendwo raus, so daß man doch UV geschütztes Kabel nehmen sollte. Ich habe einen Kunden mit Gewächshaus das eine Katastrophe ist. Nach 10 Jahren zerbröselt das NYM wie Keks inkl der Verteilerdosen wo es verklemmt ist. Die gibt es deshalb auch UV fest, nicht nur für den PV Markt wo es momentan sowieso nix gibt.

Von Fronius gibt es auch eine Untersuchung, daß die Verluste auf der AC Leitung vom WR zum Trafo höher sind als die auf der DC Leitung vom Modul zum WR. Deshalb gibts den Tauro für Freifeldanlagen in zwei verschiedenen Ausführungen -P / - D aber das war hier nicht die Frage.

#7393470
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J. V. schrieb:

Von Fronius gibt es auch eine Untersuchung, daß die Verluste auf der AC Leitung vom WR zum Trafo höher sind als die auf der DC Leitung vom Modul zum WR.

So etwas kann man ausrechnen.

Dafür braucht man keine ominösen Untersuchungen mit günstigstenfalls passenden Werten von Spannung, Strom, Leitungsquerschnitt und Länge.

#7393476
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J. V. schrieb:

PV Module sind sehr niederohmig,

PV Module sind hochohmig

Unsinn.

PV Module sind Dioden in Leitrichtung.

Da bekommst du keine höhere Spannung als 1V x Zellenanzahl dran, und die Diodenchips sind sehr gross, können also viel Leistung ab, besser als jede Transil oder VDR, eher geht die Verdrahtung kaputt. Und in Gegenrichtung gibt es Bypassdioden, soe niederohmig wie eine Diode in Leitrichtung.

Du musst lernen, Verbraucherbetrieb von Erzeugerbetrieb intellektuell zu trennen. Halbwissen reicht nicht.

#7393484
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J. V. schrieb:

Ja, aber auf DC werden sie vom MPPT durch Nachführen der Anpassung weitgehend kompensiert und auf AC ist die Leistung einfach weg

Nochmal Unsinn.

Du solltest dir vor dem Widersprechen erst mal angewöhnen, eine dritte Meinung einzuholen durch Recherche im Web. Das spart entweder die Blamage als dumm da zu stehen weil du Unsinn postest, oder liefert die Belege deine Meinung zu untermauern, damit sie nicht nur als Gegenrede auf Kindergartenniveau da steht - nein - doch - nein doch doch - 3 x nein...

(Firma: Funkenflug Industries) #7393505
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Meistens wird das so gelöst, daß die Module sowieso schon eigene Stecker mitbringen. Diese werden einfach aneinander geclipst bis der String fertig ist und das Ganze wird dann auf ziemlich direktem Wege mit dem Wechselrichter verbunden.

Klar ließen sich ein paar Watt mehr herauskitzeln wenn man statt 2,5mm² oder 4mm² auf 6mm² setzt, aber viel ist das nicht. Der Trend ging schon vor 20 Jahren zu hohen Stringspannungen bis 800..900V, im Leerlauf noch darüber, so daß der Strom in einem String selten über 10A liegt. Da braucht man schon richtig große Module für.

Wenn man mehrere gleichartige (und unverschattete) Strings hat, werden die in einem Generatoranschlusskasten zusammengefasst und von dort aus führt ein dickeres Kabel ohne große Verluste zum Wechselrichter.

(Firma: Funkenflug Industries) #7393572
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Naja nee. Da muss man betrachten was man will, viele einzelne Mini-Wechselrichter haben einen deutlich schlechteren Wirkungsgrad als ein großer mit der kompletten Leistung.

Viele Mini-Wechselrichter machen nur bei starker ungleichmäßiger Verschattung oder Ausrichtung Sinn, wenn sich kein großer String aufbauen lässt. Und bei sowas gibt's dann auch wieder die Lösung der vor allem beim Amateurfunk heiß begehrter Modul-Optimizer, die das jeweilige Modul mit maximaler Leistung in einen langen String integrieren.

#7393613
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Ben B. schrieb:

viele einzelne Mini-Wechselrichter haben einen deutlich schlechteren Wirkungsgrad als ein großer mit der kompletten Leistung.

Ja, z.B. 93 zu 97%.

Die 4% sind seit der spottbilligen Modulpreise irrelevant.

man hat nur gelernt, dass Strings eine weit geringere Leistung haben als berechnet (zusammengewünscht), weil immer irgendwas ist: Verschattung, Modulteildefekt, Laub, Vogelkacke, Staub, ungleichmäßige Beleuchtung wegen weisser Wand oder Fensterreflektion.

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