Forum: HF, Funk und Felder Hobby-NWA und Speki gesucht


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von Georg S. (randy)


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Hallo,

für den Aufbau einer Station für QO-100 wollte ich mir mal endlich den 
Nano-NWA zulegen. Frequenzberiech bis 2,4GHz ist also wichtig. Auf der 
Suche wo man den kaufen kann bin ich auf diese WEbseite gestoßen:
https://nanorfe.com/de/nanovna-v2.html

Die sagen dass sie die einzige Quelle für das Original sind. Da bezahl' 
ich gerne den Aufpreis gegenüber den Fakes mit zweifelhaften technischen 
Daten. Kennt ihr die Seite? Ist das so?

Dann wäre es praktisch auch einen Speki zu haben der bis 2.4GHz geht. 
Gibt es da schon was etabliertes im Hobby-Preisbereich?

von Gunnar F. (gufi36)


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Georg S. schrieb:
> Die sagen dass sie die einzige Quelle für das Original sind. Da bezahl'
> ich gerne den Aufpreis gegenüber den Fakes mit zweifelhaften technischen
> Daten.

ich habe beide, das Original von Eleshop.eu und einen billigsten (18€) 
aus China. Die beiden geben sich nicht viel, aber das ist nur ein 
Einzelfall.

von Ge L. (Gast)


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Georg S. schrieb:

> Suche wo man den kaufen kann bin ich auf diese WEbseite gestoßen:
> https://nanorfe.com/de/nanovna-v2.html
>
> Die sagen dass sie die einzige Quelle für das Original sind. Da bezahl'
> ich gerne den Aufpreis gegenüber den Fakes mit zweifelhaften technischen
> Daten. Kennt ihr die Seite? Ist das so?

Ja,so ist das. Das Original gibt
es z.B. über Tindie.

Die Nachbauten müssen nicht zwangsläufig schlechter sein. Aber Du weisst 
halt nicht was Du bekommst. Wenn ein chinesischer Händler merkt, dass er 
was verkaufen kann, dann besorgt er sich ein Muster und lässt sich davon 
1000 Kopien anfertigen. Und diese Lohnfertiger kennen oft die feinen 
Unterschiede nicht, X7R vs NP0 etc. Bei HF macht das viel aus.

von Ralph B. (rberres)


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Soul E. schrieb:
> Aber Du weisst
> halt nicht was Du bekommst.

Jemand der sich das erste mal mit der Messung mit einen NVA auseinander 
setzt, merkt selbst nach Erhalt der Ware nicht unbedingt direkt, ob das 
Gerät was er in den Händen hält was taugt, oder ein billiger 
chinesischer Clone ist. Einfach deswegen weil ihm die Erfahrung fehlt, 
und nicht weis auf welche Kriterien man achten sollte.

In sofern kann ich eigentlich nur raten, das Original zu kaufen, auch 
wenn es ungleich teurer ist, als der chinesische Clone.

wenn ich mir allerdings die Grafik im Anhang betrachte , hege ich meine 
Zweifel ob das gerät richtig misst. Die Kurve darf keinesfalls das 
Smithdiagramm verlassen.

Ralph Berres

: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Georg S. schrieb:
> ... den Nano-NWA ...

Hast du dich schon ein bisschen in die grundlegende Funktionsweise von 
so einem "Netzwerk-Wektor-Analysator" eingearbeitet, damit du weißt, 
worauf du beim Kauf achten musst?

von Georg S. (randy)


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Hab ich nicht dazu geschrieben: Ich kenne mich durchaus mit HF aus, hab 
aber derzeit in der Arbeit nur eingeschränkt Zugang zu HF-Laborgerät so 
dass ich mir die Sachen die für ein Hobby-Budget erhältlich sind für 
zuhause anschaffen will, so dass ich nicht zu oft die Kollegen aus der 
Nachbarabteilung nerven muss... Deswegen auch die Frage ob es sowas wie 
einen Hobby-Speki gibt...
Um mit dem SSB-Signalgenerator weiter zu kommen an dem ich gerade bastel 
könnte ich auch einen Speki für 2,4GHz brauchen... (hatte ich hier schon 
mal erwähnt: Beitrag "[S] Mitstreiter Entwicklung SSB/FM/AM Signalgenerator für 13/23/70cm und 2m, Nähe 91056 Erlangen" )
Mit dem NWA kann ich prüfen ob die Antenne und die Antennenkabel das tun 
was sie sollen bevor ich die 2,4GHz-PA wegen zu hohem VSWR zerstöre. 
Oder Filter auf dem Signalgenerator prüfen.

von Ralph B. (rberres)


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Georg S. schrieb:
> Deswegen auch die Frage ob es sowas wie
> einen Hobby-Speki gibt...

wenn das Budget knapp ist würde ich mir entweder ein älteres gebrauchten 
SA zulegen oder ein modernes von Siglent.

Mit diesen  ganzen Bastellösungen kann man nicht ernsthaft messen.

Georg S. schrieb:
> Um mit dem SSB-Signalgenerator weiter zu kommen

Was ist ein SSB Signalgenerator?

Es reicht ein unmodulierter Signalgenerator um SSB Empfänger testen zu 
können.

Georg S. schrieb:
> Mit dem NWA kann ich prüfen ob die Antenne und die Antennenkabel das tun
> was sie sollen

Ich kenne den Nano-VNA noch nicht, liebäugel selbst mit so einen Teil.

Zur Zeit benutze ich für Messungen einen HP8752A. Der ist aber leider 
nicht für Outdooranwendungen geeignet, da zu sperrig und zu schwer.

Aber wenn ich mir einen portablen VNA zulege, möchte ich schon sicher 
sein, das die damit erhobene Messergebnisse auch zutreffend sind. Sonst 
macht das ganze keinen Sinn. Meine Marktforschung ist diesbezüglich noch 
nicht abgeschlossen. Es gibt ja jede Menge Angebote. Von Lowcost von den 
Chinesen , über mittlere Preisklasse von den Kroaten ( Rigexpert) über 
highend von den namhaften Messgeräteschmieden. Was es letztendlich wird 
, weis ich noch nicht.

Georg S. schrieb:
> bevor ich die 2,4GHz-PA wegen zu hohem VSWR zerstöre.

Eigentlich sollten die modernen LD-Mos PAs gegen Fehlanpassung am 
Ausgang weitgehend unempfindlich sein.

Ralph Berres

von Mario H. (rf-messkopf) Benutzerseite


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Ralph B. schrieb:
> wenn ich mir allerdings die Grafik im Anhang betrachte , hege ich meine
> Zweifel ob das gerät richtig misst. Die Kurve darf keinesfalls das
> Smithdiagramm verlassen.

Doch, darf sie. Und zwar immer dann, wenn der Betrag von S_ii größer als 
eins ist. Das passiert bei aktiven Messobjekten mit wachsender 
Begeisterung.

Was das Bild betrifft: Man bekommt bei einem offenem Port nach 
Kalibrierung |S_11| > 1 angezeigt, wenn die Kalibrierstandards bei der 
Kalibrierung größere Verluste hatten, als in den Korrekturdaten 
hinterlegt. Das ist also zunächst ein Problem des Kalibrierkits bzw. 
seiner Korrekturdaten.

Außerdem stellt sich die Frage, ob die Kurven in dem Bild überhaupt nach 
einer Kalibrierung aufgenommen wurden. Die eiförmige Kurve deutet eher 
nicht darauf hin.

Dass ein halbwegs ordentlicher nanoVNA in endlicher Zeit so viel 
driftet, dass sich nach korrekter Kalibrierung das S_11 einer offenen 
SMA-Buchse in ein derartiges Ei verwandelt, halte ich angesichts der 
publizierten Erfahrungen (ich selber habe keinen) und seines Schaltplans 
für ausgeschlossen.

Ralph B. schrieb:
> Mit diesen  ganzen Bastellösungen kann man nicht ernsthaft messen.

Wie gesagt, es gibt genug Berichte von Leuten, die wissen was sie tun, 
die das Gegenteil beweisen. Schau mal auf den Youtube-Kanal von Joe 
Smith: https://www.youtube.com/@joesmith-je3tq.

von Georg S. (randy)


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Ralph B. schrieb:
> wenn das Budget knapp ist würde ich mir entweder ein älteres gebrauchten
> SA zulegen oder ein modernes von Siglent.

knapp 2700 Euro wenn der Speki die 2,4Ghz mit abdecken soll liegt leider 
oberhalb von meinem Hobby-Budget...
https://www.batronix.com/versand/spektrumanalysator/Siglent-SSA3032X.html

> Was ist ein SSB Signalgenerator?
> Es reicht ein unmodulierter Signalgenerator um SSB Empfänger testen zu
> können.

Hätte ich vielleicht ausführlicher schreiben sollen: Das Teil soll ein 
komplettes SSB(Single Side Band)-Sprachsignal bei 2,4GHz erzeugen, für 
den QO-100 Uplink. Danach kommt noch ein Filter, eine PA und dann der 
2,4GHz Feed der Sat-Schüssel.
Bei 430 MHz tut es das schon, proof of concept hab ich damit. Aber meine 
Messtechnik zuhause beschränkt sich auf einen RTL-SDR, ein FT-897 und 
ein Oszi... Und zu oft will ich die Kollegen im HF-Labor in der Firma 
auch nicht nerven... Deswegen die Überlegung welche Geräte inzwischen 
Hobby-Budget-geeignet sind. Wer hätte vor 10 oder 20 Jahren gedacht dass 
man einen 2,4GHz NWA für unter 500 Euro kriegen kann...

> Eigentlich sollten die modernen LD-Mos PAs gegen Fehlanpassung am
> Ausgang weitgehend unempfindlich sein.

Gut zu wissen. Ich kenne nur die Sätze in der Bedienungsanleitung dass 
Fehlanpassung zur sofortigen Zerstörung führt und die PA deswegen von 
der Garantie ausgenommen ist. Deswegen wollte ich auf jeden Fall ein 
Messgerät haben mit der ich checken kann ob die Verkabelung und Antenne 
ok sind oder ich eine Fehlanpassung durch Unterbrechung im Kabel, 
verbogene Antenne, o.ä. habe.

Hast du zufällig eine spezielle PA für OQ-100 im Auge die so robust ist? 
(QO-100 braucht ca. 5-10W bei 2,4GHz). Die PA fehlt mir auch noch. Ich 
hab eine 1m Sat Schüssel und bin eben am bauen des 
Sprach-SSB-Generators.
Einfach alle Komponenten zu kaufen widerstrebt mir, aber bis auf den 
Signalgenerator ist die nötige Messtechnik zu teuer um was bauen zu 
können.

von Ralph B. (rberres)


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Georg S. schrieb:
> Hast du zufällig eine spezielle PA für OQ-100 im Auge die so robust ist?
> (QO-100 braucht ca. 5-10W bei 2,4GHz).

Ich weis jetzt auf die Schnelle auch keine geeignete Endstufe.

Aber wenn man hinter der Endstufe einen Zirkulator mit 
Abschlusswiderstand schaltet, dann werden reflektierte Wellen an den 
Abschlusswiderstand geleitet.

Die Endstufe sieht dann immer eine ideale Anpassung, egal was an der 
Leitung zur Antenne hängt.

Für 2,4GHz sollte sowas doch zu finden sein.


Ralph Berres

von Kay-Uwe R. (dfias)


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Ralph B. schrieb:
> Zirkulator mit Abschlusswiderstand
Nennt sich dann auch Isolator!

von Ralph B. (rberres)


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Da hier wieder das Bashing mit den Bewertungspunkte ( wie schon mehr 
oder regelmäßig hier in diesen Foren der Fall ) eingetreten ist, werde 
ich mich nicht mehr an diesen Thread beteiligen.

Man kann mit mir gerne in der Sache diskutieren. Anonyme persöhnliche 
Angriffe brauche ich mich hier nicht auszusetzen.

Ralph Berres

von Dirk W. (Firma: FEP) (dirkwi)


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Ich habe  mir mal den NanoVNA-F V2 von Amazon bestellt.

https://www.amazon.de/dp/B08R661ZJZ/ref=pe_27091401_487027711_TE_SCE_dp_1

Der wird hier mal auseinandergenommen. Macht einen technisch guten 
Eindruck.

http://www.kerrywong.com/2022/01/07/teardown-of-a-nanovna-f-v2-vector-network-analyzer/

Gruß
D.W.

von Ge L. (Gast)


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Dirk W. schrieb:

> Der wird hier mal auseinandergenommen. Macht einen technisch guten
> Eindruck.

Seiner machte einen guten Eindruck. Deiner kann komplett anders sein. 
Anderes Leiterplattenmaterial, anderer Stackup, andere Induktivitäten 
und Kondensatoren. Vielleicht ist er besser, vielleicht auch schlechter. 
Beim nanoVNA V1 gibt es nicht "den" nanoVNA (-F, -H, ...), sondern bei 
jedem Händler einen anderen.

Der Vorteil beim Kauf eines nanoVNA V2 direk beim Erfinder ist halt die 
gleichbleibende Qualität.


Den V2 würde ich heutzutage ohnehin vorziehen. Der geht bis 4 GHz und 
hat ein deutlich geringeres Grundrauschen.

von Klaus B. (forrestjump)


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Gunthard Kraus hat sich den Nano VNA ausführlich angeschaut, Tutorials 
geschrieben, da sollten eigentlich kaum noch Fragen offen bleiben.
Anständiges Kalibrierkit und gute Messkabel schaffen gute 
Voraussetzungen um mit diesem Gerätchen im untersten Preisniveau zu 
ausreichend guten Messergebnissen im Amateurfunkbereich zu kommen. Aber 
wie bei so vielem, sollte der Anwender wissen was er tut.

https://www.gunthard-kraus.de/fertig_NanoVNA/Deutsch/

: Bearbeitet durch User
von Bernhard S. (gmb)


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Ralph B. schrieb:
> Mit diesen  ganzen Bastellösungen kann man nicht ernsthaft messen.

Ralph B. schrieb:
> Ich kenne den Nano-VNA noch nicht, liebäugel selbst mit so einen Teil.

Ralph B. schrieb:
> Da hier wieder das Bashing mit den Bewertungspunkte

Du kennst das Teil nicht, bist aber der Meinung dass man damit nicht 
ernsthaft messen kann ??? und wunderst dich über negative Bewertungen. 
Ich denke da sind einige dabei die das Teil haben und begeistert sind 
weil es ziemlich gut misst und ein unfassbares 
Preis-/Leistungsverhältnis hat.

von Georg S. (randy)


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Hallo,

vielen Dank an alle für die Tipps. Das hat mir viel weiter geholfen. 
Bitte keine Kleinkriege von wegen billiges vs. Markennamen Messgeräte. 
Das muss ich mir genügend in der Firma anhören. Zuhause wird es kein R&S 
NMW, sondern einer für ein Hobby-Budget. In der Firma gelten andere 
Regeln, da spielen 10kEuro hin oder her keine Rolle, auch wenn der 
Projektleiter das natürlich nie so direkt zugeben würde. Das haut ein 
Manager auf einer Dienstreise 3x raus leicht durch ein Videomeeting 
hätte ersetzt werden können.

> Da hier wieder das Bashing mit den Bewertungspunkte ( wie schon mehr
> oder regelmäßig hier in diesen Foren der Fall ) eingetreten ist,

Ich logge mich nur ein wenn ich was posten will, so dass ich meistens 
von der Anzeige der Punkte verschont bleibe. Ansonsten hilft nur ein 
dickes Fell, das braucht man für das Leben im RL sowieso, das kann man 
im Internet dann gleich an lassen.

> Den V2 würde ich heutzutage ohnehin vorziehen.

Hast du zufällig eine Ahnung was die Version 2 Plus 4 und Plus 5 
unterscheidet? Plus 5 ist einen Hunni teurer ohne dass auf der Webseite 
erwähnt ist was da besser wäre.
https://www.tindie.com/products/hcxqsgroup/nanovna-v2-plus4/

>> Zirkulator mit Abschlusswiderstand
> Nennt sich dann auch Isolator!

Hielt ich für zu teuer. Ich stelle aber gerade fest dass das nur für die 
Teile im Gehäuse mit HF-Stecker auf ebay gilt (100Euro plus/minus). Zum 
Auflöten auf PCB geht das in neu sehr viel billiger:
https://www.digikey.de/de/products/detail/molex/0735912058/16342393
Bei dem Preis wundert es mich dass das kein Standard ist bei 
HF-Leistungsendstufen, z.B.
https://www.wimo.com/de/qo100-amp12

Nur um es nochmal erwähnt zu haben: Für mein Sprach-SSB Signalgenerator 
bin ich noch auf der Suche nach einem OM mit HF-Labor in der Nähe von 
91056 Erlangen für gelegentliche gemeinsame Mess-Sessions:
Beitrag "[S] Mitstreiter Entwicklung SSB/FM/AM Signalgenerator für 13/23/70cm und 2m, Nähe 91056 Erlangen"
Würde mich freuen wenn sich jemand meldet.

Vielen Dank an alle für die anregende Diskussion.

von Kay-Uwe R. (dfias)


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Georg S. schrieb:
>>> Zirkulator mit Abschlusswiderstand
>> Nennt sich dann auch Isolator!
>
> Hielt ich für zu teuer. Ich stelle aber gerade fest dass das nur für die
> Teile im Gehäuse mit HF-Stecker auf ebay gilt (100Euro plus/minus). Zum
> Auflöten auf PCB geht das in neu sehr viel billiger:
> https://www.digikey.de/de/products/detail/molex/0735912058/16342393
> Bei dem Preis wundert es mich dass das kein Standard ist bei
> HF-Leistungsendstufen, z.B.
> https://www.wimo.com/de/qo100-amp12
Es geht ja nicht ohne Verluste und die Isolatoren sind mitunter nicht 
genau auf das jeweilige Band zugeschnitten. Auch sind durch die Ferrite 
Nichtlinearitäten vorhanden, die Intermodulationsprodukte erzeugen 
können.
Kommerzielle Mikrowellenverstärker haben diese Teile aber häufig 
verbaut. Im Amateurfunk ist man riskofreudiger zugunsten des letzten 
Zehntel dB.

von Ralph B. (rberres)


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Bernhard S. schrieb:
> Du kennst das Teil nicht, bist aber der Meinung dass man damit nicht
> ernsthaft messen kann ??? und wunderst dich über negative Bewertungen.

Ich habe jetzt einen Nanovna kennenlernen dürfen. Und zwar die Version 
bis 900MHz und einen 2,4" Bildschirm
Schon nach dem Calibrieren kam nur Schrott raus.

Ich bin dann extra nach einer Anleitung, welches im DARC veröffentlicht 
war,Punkt für Punkt vorgegangen um einen Bedienfehler meinerseits 
ausschließen zu können.

Es sollte nach der Calibrierung ja drei Punkte auf der reellen Achse 
vorzufinden sein je nach dem ob man Open Kurzschluss oder 50 Ohm 
draufsteckt, links Rechts Mitte.

Was rausgekommen ist waren Wolken mit Ausreiser, welches das 
Smithdiagramm komplett verlassen hat.

Nun mag man für 35 Euro oder was dieses Teil mak gekostet haben soll ja 
seine Erwartungen nicht all zu hoch schrauben.

Aber der VNA vom Funkamateurverlag war wesentlich besser, wenn auch der 
Bildschirm sehr pixelig war. Dessen Ergebnisse waren wenigstens 
glaubwürdig.

Zudem konnte man bei blauen Himmel im Freien den Bildschirm nicht mehr 
ablesen, weil die Umgebeung zu hell war. Obwohl ich darauf geachtet habe 
das die Sonne nicht im Bildschirm gespiegelt wurde.

Ich werde mir jetzt von Wimo mal den VNA bis 4,3GHz kommen lassen. Der 
hat einen 7" Bildschirm-N-Buchsen und ein stabiles Gehäuse.

Der kostet zwar 509 Euro, aber wenn der dann seinen Zweck erfüllt ist 
der Prais auch OK.

Ralph Berres

: Bearbeitet durch User
von Kilo S. (kilo_s)


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Ralph B. schrieb:
> Schon nach dem Calibrieren kam nur Schrott raus.

Ich habe ebenfalls die F Version, die kann normalerweise bis 1,5GHz.

Mach mal ein Update mit der passenden erweiterten Firmware.

Und du hast bitte nicht die chinesische mitgelieferte load ohne 
Überprüfung verwendet?
Halt da mal bitte ein MM dran, manche von den Teilen sind fehlerhaft.

Der MiniVNA pro und der NanoVNA liegen bei mir nicht weit auseinander 
was die Messung angeht.

von Phasenschieber S. (Gast)


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Ralph B. schrieb:
> Was rausgekommen ist waren Wolken mit Ausreiser, welches das
> Smithdiagramm komplett verlassen hat.

Dann ist das Gerät defekt...oder eines der Messkabel respektive 
Kalibrier-Kit.

Ich besitze auch den Nano-F, der ist für meine Zwecke mehr als genau, 
tut genau was er soll.

von Ralph B. (rberres)


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Kilo S. schrieb:
> Und du hast bitte nicht die chinesische mitgelieferte load ohne
> Überprüfung verwendet?

Ich habe das Calbrierkit von SDR-Kits benutzt. Da steckt Rossenberger 
dahinter.

Was meinst du mit MM?

Kilo S. schrieb:
> Ich habe ebenfalls die F Version, die kann normalerweise bis 1,5GHz.

Der geht definitiv nur bis 900MHz.
Ich gebe das Teil dem Besitzer zurück.

Im freien kann man wegen des zu kontrastarmen Displays sowieso nicht 
benutzen. Zumindestens nicht bei schönen Wetter.

Ralph Berres

von Phasenschieber S. (Gast)


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Ralph B. schrieb:
> Der geht definitiv nur bis 900MHz.

Nein, der Nano-F geht bis 1,5GHz

von Kilo S. (kilo_s)


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Ralph B. schrieb:
> Was meinst du mit MM?

Multimeter.

Ralph B. schrieb:
> Ich habe das Calbrierkit von SDR-Kits benutzt. Da steckt Rossenberger
> dahinter.

Ok.

Ralph B. schrieb:
> Der geht definitiv nur bis 900MHz.
> Ich gebe das Teil dem Besitzer zurück.

Weil nicht mit der aktuellen Firmware ausgestattet oder altes Modell?

Der Besitzer scheint ja damit klar zu kommen, daher sehe ich den Fehler 
gerade auch eher bei der Anwendung bzw. Cal kit, Verkabelung ect...

Ralph B. schrieb:
> Im freien kann man wegen des zu kontrastarmen Displays sowieso nicht
> benutzen. Zumindestens nicht bei schönen Wetter.

Wer benutzt den 2,4 Zoll schon viel mit seinem Display? Dazu gibt es VNA 
Saver, sowohl für Smartphones als auch für den PC.

von Phasenschieber S. (Gast)


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Muss ein altes Gerät sein, meines hat ein 4,3"-Display und selbiges kann 
ich auch auf dem Dach noch gut lesen.

von Kilo S. (kilo_s)


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Aktuell bezeichnet sich mein F als Q mit Firmware 0.4.3-20f33ba. von 
November 19.

Gibt bei GitHub. /qrp73/NanoVNA-Q

Phasenschieber S. schrieb:
> Muss ein altes Gerät sein, meines hat ein 4,3"-Display und selbiges kann
> ich auch auf dem Dach noch gut lesen.

Ich hab auch noch einen alten 2,4 Zoll.

: Bearbeitet durch User
von Martin H. (horo)


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Ralph B. schrieb:
> Schon nach dem Calibrieren kam nur Schrott raus.
>
> Ich bin dann extra nach einer Anleitung, welches im DARC veröffentlicht
> war,Punkt für Punkt vorgegangen um einen Bedienfehler meinerseits
> ausschließen zu können.
>
> Es sollte nach der Calibrierung ja drei Punkte auf der reellen Achse
> vorzufinden sein je nach dem ob man Open Kurzschluss oder 50 Ohm
> draufsteckt, links Rechts Mitte.
>
> Was rausgekommen ist waren Wolken mit Ausreiser, welches das
> Smithdiagramm komplett verlassen hat.
>
> Nun mag man für 35 Euro oder was dieses Teil mak gekostet haben soll ja
> seine Erwartungen nicht all zu hoch schrauben.

Dann hast Du die Kalibrierung nicht gespeichert oder es liegt ein Defekt 
vor; bei mir sieht es aus wie in den Anhängen zu sehen, frisch 
kalibriert, Frequenzbereich 50 kHz .. 900 MHz.

von Phasenschieber S. (Gast)


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Habe den: https://github.com/flyoob/NanoVNA-F

Firmware 0.1.5 vom April 2020

von Ralph B. (rberres)


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Hier ein Foto bei offenen Port nach dem calibrieren.

Martin H. schrieb:
> Dann hast Du die Kalibrierung nicht gespeichert oder es liegt ein Defekt
> vor; bei mir sieht es aus wie in den Anhängen zu sehen, frisch
> kalibriert, Frequenzbereich 50 kHz .. 900 MHz.

Doch habe ich.

Kilo S. schrieb:
> Wer benutzt den 2,4 Zoll schon viel mit seinem Display? Dazu gibt es VNA
> Saver, sowohl für Smartphones als auch für den PC.

Wenn man es drausen im Feld benutzen will schleppe ich kein Laptop mit 
mir rum.

Ralph Berres

von Kilo S. (kilo_s)


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Ralph B. schrieb:
> Wenn man es drausen im Feld benutzen will schleppe ich kein Laptop mit
> mir rum.

Smartphone/Tablet mit OTG reicht ja auch.

von Ralph B. (rberres)


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Kilo S. schrieb:
> Smartphone/Tablet mit OTG reicht ja auch.

ich besitze kein Smartphone oder Tablet.

Martin H. schrieb:
> bei mir sieht es aus wie in den Anhängen zu sehen, frisch
> kalibriert, Frequenzbereich 50 kHz .. 900 MHz.

das erste Foto bei welches ich erfahren könnte, welche Softwareversion 
drauf ist, erscheint bei mir erst nicht. Nach dem Einschalten ist sofort 
das Smithdiagramm auf dem Schirm.

Mittlerweile musste ich den Betrieb einstellen da der Akku leer ist.

Ein passendes Ladekabel habe ich leider keines. Meine ganzen Geräte 
haben ein USB-B Stecker. Der NanoVNA scheint ein anderen Stecker zu 
haben. USB-C?

Jedenfalls habe ich so ein Kabel nicht.

Das Gerät gebe ich dem Besitzer eh zurück.

Die Anzahl der Funktionen die man anwählen kann sind auch nur sehr 
wenige.



Kilo S. schrieb:
> Der Besitzer scheint ja damit klar zu kommen, daher sehe ich den Fehler
> gerade auch eher bei der Anwendung bzw. Cal kit, Verkabelung ect...

Der Besitzer kam damit auch nicht klar, und hat nur die SWR Funktion 
benutzt. Vermutlich ohne vorher zu calibrieren.

Ralph Berres

: Bearbeitet durch User
von Gunnar F. (gufi36)


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ich habe zwei von den Dingern, eins im weißen Gehäuse, wie das von 
Ralph, aber ohne Gecko. Das war ein Clone und kostete gerade 18€. Und 
diesen hier,  von Eleshop.eu, glaube das waren so 70€ und die behaupten 
von sich, nur originale zu verkaufen. Anbei die OSL mit den beigelegten 
billigen Kalibriernormalen.
Der Clone zeigt bei Open Schrott an, Load und Short sind in Ordnung.

von Ralph B. (rberres)


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Gunnar F. schrieb:
> Der Clone zeigt bei Open Schrott an, Load und Short sind in Ordnung.

Da bin ich ja beruhigt.
1. Das ich nicht der einzige bin, der sowas feststellt
2. Das es offenbar NanaVNAs gibt, welche besser funktionieren.

Ich mache mich dann wieder vom Acker. Denn es ist ja alles geschrieben, 
was es zu schreiben gibt, und werde mir das SV4401A mal zur Ansicht 
kommen lassen.

Nichts für Ungut

Ralph Berres

von Kilo S. (kilo_s)


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Ralph B. schrieb:
> Nach dem Einschalten ist sofort das Smithdiagramm auf dem Schirm.

Das ist Normal, unter config findet sich die Option "Version".

Ralph B. schrieb:
> USB-C?

Ja.

Ralph B. schrieb:
> Die Anzahl der Funktionen die man anwählen kann sind auch nur sehr
> wenige.

Das bemängeln die meisten, daher VNA Saver. Da geht dann auch mehr.

Ralph B. schrieb:
> Der Besitzer kam damit auch nicht klar, und hat nur die SWR Funktion
> benutzt. Vermutlich ohne vorher zu calibrieren.

Da tut es ein SWR Meter dann doch besser.

Im Ernst, schau dir mal die SMA Buchse genau an, hat der die Abschirmung 
drauf?

Den Akku wirst du doch am Labornetzteil geladen bekommen?

Wäre schade, auch für den eigentlichen Besitzer wenn der so unbrauchbar 
wäre.

von Ralph B. (rberres)


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Kilo S. schrieb:
> Im Ernst, schau dir mal die SMA Buchse genau an, hat der die Abschirmung
> drauf?

Ich habe mal die Frontplatte abgeschraubt.

Die Masseanschlüsse der beiden SMA Buchsen sind nur auf der 
Bestückungsseite angelötet, auf der Rückseite der Platine nicht.

Das könnte schon was ausmachen.

Da das Gerät aber nicht mir gehört, unterlasse ich jegliche Eingriffe.

Kilo S. schrieb:
> Den Akku wirst du doch am Labornetzteil geladen bekommen?

Da ich nicht weis , was für ein Akku hier im Einsatz kommt, bin ich auch 
hier zurückhaltend.

Ich werde das Gerät ja sowiso zurück geben.
Mir gefällt schon nicht, das es keine Abschirmung um das Gerät gibt.

Ralph Berres

von Kilo S. (kilo_s)


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Ralph B. schrieb:
> Da ich nicht weis , was für ein Akku hier im Einsatz kommt, bin ich auch
> hier zurückhaltend.

LiPo/LiIon, 4,2V Max. Geladen wird meist mit 1A.

Ralph B. schrieb:
> Mir gefällt schon nicht, das es keine Abschirmung um das Gerät gibt.

Das spricht für einen der "schlechten".

Wenigstens die abschirmbleche auf der Platine braucht es, ohne die....

Ralph B. schrieb:
> Da das Gerät aber nicht mir gehört, unterlasse ich jegliche Eingriffe.

Verständlich.

Aber es kristallisiert sich heraus, das ist einer der miesen Klone!

Ich konnte meinen 400€ MiniVNA Pro BT gegen meinem NanoVNA vergleichen.

Das ist zu vernachlässigen was da an Abweichungen vorhanden ist.

von Ge L. (Gast)


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Ralph B. schrieb:

> Mir gefällt schon nicht, das es keine Abschirmung um das Gerät gibt.

Das ist Glückssache. Mal ist sie da, mal fehlet sie. Mal sind die 
Kondensatoren Z5U, mal C0G. Mal ist die Leiterplatte auf kontrollierte 
Impedanz ausgelegt, mal ist es gepresster Plastikmüll. Diese 
Technik-Gadgets lässt sich jeder Händler von Zulieferern anfertigen, und 
die kopieren das vorgelegte "Original", also die vorherige 
Kopien-Generation mehr oder weniger akkurat. Und in jedem Fall ohne 
detailliertes Verständnis für dessen Funktion.

Bei dem NanoVNA-F oder V2 Plus gibt es immerhin einen 
Original-Hersteller. Wenn man von dem kauft, oder von einem 
zuverlässigen Zwischenhändler, dann sind die Chancen gut, ein 
funktionierendes Original zu bekommen.

Am besten NanoVNA V2 Plus über Tindie. Der kommt direkt vom Entwickler.



Und keine -F Software in den ursprünglichen 900 MHz VNA flashen! Das 
geht schief...

von Phasenschieber S. (Gast)


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Ralph B. schrieb:
> Bernhard S. schrieb:
>> Du kennst das Teil nicht, bist aber der Meinung dass man damit nicht
>> ernsthaft messen kann ??? und wunderst dich über negative Bewertungen.
>
> Ich habe jetzt einen Nanovna kennenlernen dürfen. Und zwar die Version
> bis 900MHz und einen 2,4" Bildschirm
> Schon nach dem Calibrieren kam nur Schrott raus.

Ja nee, is klar, alle nanoVNAs sind Kacke...

von Ralph B. (rberres)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Ja nee, is klar, alle nanoVNAs sind Kacke...

habe ich das irgendwo behauptet?

Ich habe von dem mir im konkreten Fall vorliegendes Gerät geredet.
Weiterhin habe ich geschrieben, das ich mir den SV4401 näher anschauen 
werde.

was ist daran falsch?


Soul E. schrieb:
> Am besten NanoVNA V2 Plus über Tindie. Der kommt direkt vom Entwickler.

Mit dem habe ich lange geliebäugelt. Aber der Vertriebsweg ist für mich 
nicht wirklich nachvollziehbar.
Und der kostet ja auch schon deutlich über 300 Euro

Wenn es hier einen Importeur in der EU gäbe, hätte ich vermutlich schon 
längst zugeschlagen, trotz kleineren Bildschirm.

Ralph Berres

: Bearbeitet durch User
von Martin H. (horo)


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Soul E. schrieb:
> Bei dem NanoVNA-F oder V2 Plus gibt es immerhin einen
> Original-Hersteller.

Beim NanoVNA-H auch, das ist das ursprüngliche Design des NanoVNA von 
Edy555 und optimiert von Hugen, (daher das H), der das Gerät auch 
fertigt, geliefert im schwarzen Karton mit Goldschrift. Es gibt auch ein 
Gerät (NanoVNA-H4) mit größerem 4"-Display, der hat auch den größeren 
Prozessor und misst 401 Punkte gegenüber dem -H.

https://nanovna.com/

In Europa ist https://eleshop.eu/ der Original-Distributor für beide 
Geräte; ebenso für beide tinySA (2.8" und Ultra mit 4"), entwickelt von 
Erik Kaashoek in NL, produziert von Hugen in CN.

https://www.tinysa.org/

Soul E. schrieb:
> Diese
> Technik-Gadgets lässt sich jeder Händler von Zulieferern anfertigen, und
> die kopieren das vorgelegte "Original", also die vorherige
> Kopien-Generation mehr oder weniger akkurat. Und in jedem Fall ohne
> detailliertes Verständnis für dessen Funktion.

Beide Seiten (nanovna.com und tinysa.org) nennen Händler, die das 
Original vertreiben.
https://nanovna.com/?page_id=121
https://tinysa.org/wiki/pmwiki.php?n=Main.Buying

von Phasenschieber S. (Gast)


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Ralph B. schrieb:
> was ist daran falsch?

Hallo Ralph Berres,

ich schätze dich als einen erfahrenen HF-Veteranen ein und wundere mich, 
daß du nach einem solch oberflächlichen Test gleich die Flinte ins Korn 
schmeißt.

Deine Lebenserfahrung müsste dir eigentlich sagen, daß dieses eine 
Exemplar nicht stellvertretend für die ganze Gattung NanoVNA stehen 
kann.

Nix für ungut, probier´s einfach weiter aus.

von Ge L. (Gast)


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Ralph B. schrieb:

> Ich habe von dem mir im konkreten Fall vorliegendes Gerät geredet.

Ja, der ist kacke. 300 MHz und mit der dritten Harmonischen dann 900 
MHz. Und das als China-HW in der 12. Klon-Generation.


> Wenn es hier einen Importeur in der EU gäbe, hätte ich vermutlich schon
> längst zugeschlagen, trotz kleineren Bildschirm.

Import über Tindie ist unproblematisch. Das ist eine große Plattform, 
die machen das beruflich.

Den VNA-F bekommt man auch über einige Händler in der EU. Der ist 
zumindest schonmal eine Stufe besser als der Urtyp.

Ich kann Dir meinen V2 mal leihen, wenn Du damit rumspielen willst.

von Martin H. (horo)


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Georg S. schrieb:
> Dann wäre es praktisch auch einen Speki zu haben der bis 2.4GHz geht.
> Gibt es da schon was etabliertes im Hobby-Preisbereich?

Schau Dir den tinySA Ultra an, https://www.tinysa.org/ mit 4"-Display.
Im Ultra-Mode ist der bis 6 GHz spezifiziert, misst aber bis über 12 
GHz. Distributor ist wie oben geschrieben eleshop.eu

von Ralph B. (rberres)


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Phasenschieber S. schrieb:
> ch schätze dich als einen erfahrenen HF-Veteranen ein und wundere mich,
> daß du nach einem solch oberflächlichen Test gleich die Flinte ins Korn
> schmeißt.

Naja bei diesen spezielle Exemplar, welches ich hier vorliegen habe, 
hatte ich die Hoffnung generell beurteilen zu können, ob so ein Gerät 
was für mich ist. Das es wohl der billigste Clone ist habe ich erst 
geahnt, als ich es in den Händen gehalten habe.

Fazit. Andere Exemplare können eigentlich nur besser funktionieren.
Aber das ist für mich noch keine ausreichende Aussage ob die besseren 
Exemplare dann tatsächlich meinen Erwartungen erfüllen.

Phasenschieber S. schrieb:
> Deine Lebenserfahrung müsste dir eigentlich sagen, daß dieses eine
> Exemplar nicht stellvertretend für die ganze Gattung NanoVNA stehen
> kann.

Ich hatte vorher schon mal üble Erfahrungen mit chinsischen Produkte 
gemacht, so das ich erst mal mißtrauig bin. Das gebrannte Kind scheut 
das Feuer.

Soul E. schrieb:
> Ja, der ist kacke. 300 MHz und mit der dritten Harmonischen dann 900
> MHz. Und das als China-HW in der 12. Klon-Generation.

Ich bin zumindest von diesen Gerät zutiefst enttäuscht.
Wenn ich mir ein Gerät kaufe, steht in erster Linie mal die Qualität und 
die Funktionalität an erster Stelle. Der Preis ist für mich zunächst mal 
zweitrangig, sofern es nicht finanziell ausufert.

Auf das Produkt von Tindie hatte ich zunächst gesetzt. Der Vorteil von 
diesem Gerät ist die fast frequenzunabhängige Dynamik von fast 90db, 
schon ein Alleinstellungsmerkmal für dieses Gerät ist. Der Preis von 
über 300 Euro für die V4 Plus Version empfinde ich als gerechtfertigt.

Da ich grundsätzlich ein vorsichtiger Mensch bin, was Bestellungen im 
Ausland betrifft, habe ich nach einen Vertriebsweg gesucht, welches ich 
nachvollziehen kann, und vor Überaschungen wie plötzlich Zoll Mwst und 
Bearbeitungsgebühren durch die DHL sicher bin.
Da das mir nicht klar ist und ich keinen Europäischen Vertrieb gefunden 
habe, habe ich zunächst Abstand genommen und nach einer Alternative 
gesucht.
Fündig wurde ich bei Wimo, welches mehrere verschiedene Nanovna 
anbietet.
Ein Gerät welches den V2 ähnelt, aber auch mit den Dynamikproblemen der 
Klones zu kämpfen hat, aber wesentlich preiswerter ist als das Gerät von 
Tindie

Bei Wimo bin ich auf ein Gerät gestoßen, welches 1. einen 7" Bildschirm 
hat und 2. N-Buchsen besitzt. Auserdem hat es ein stabiles 
Metallgehäuse.
Allerdings hat er trotz ähnlicher Bestückung wie der V2 auch mit 
Dynamikeinschränkungen bei hohen Frequenzen zu kämpfen.
Ich frage mich nur weshalb? Wenn die Hardware bei beiden Geräten 
weitgehend identisch ist. Beide haben als Generator den ADS4351.
Den SV4401A gibt es zwar auch aus China direkt um 200 Euro 
preisgünstiger.
Aber hier kommen mit ziemlicher Sicherheit noch Mwst und 
Bearbeitungsgebühren der DHL hinzu, so das der Preisunterschied zu Wimo 
nicht mehr all zu groß ist. Wimo ist zwar ein teurer Laden, aber ich 
habe  ( im Garantiefalle ) einen direkten Ansprechpartner, und ich denke 
das ich das Gerät zur Ansicht bekommen würde.

Da ich drei Geräte beschaffen muss ( 2 Funkamateure aus unseren OV 
wollen auch ein NanoVNA ) bin ich einfach vorsichtig. Denn wir reden 
hier über einen Betrag von 1000 Euro und mehr.

Soul E. schrieb:
> Ich kann Dir meinen V2 mal leihen, wenn Du damit rumspielen willst.

Vielen herzlichen Dank für dein Angebot, aber das würde ich nur dann in 
Anspruch nehmen, wenn ich nicht mehr weiter weis.
Es braucht ja nur so ein Gerät auf dem Versandwege verloren gehen, dann 
ist der Ärger groß.

Das war jetzt ein ziemlich langer Beitrag, in dem ich einfach mal 
darlegen wollte welche Motivationen und welche Entscheidungen wie 
zustande kommen.

Ralph Berres

PS da ja hier prinziepiell keine Kritik erlaubt ist, was den Nanovna 
betrifft, ( es scheint bei allen Versionen hier eine heilige Kuh zu sein 
)
Man sieht das wieder an dem Bashing, werde ich mich hier wieder 
ausklinken.

Es ist von meiner Seite alles gesagt worden.

: Bearbeitet durch User
von Phasenschieber S. (Gast)


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Ralph B. schrieb:
> Man sieht das wieder an dem Bashing, werde ich mich hier wieder
> ausklinken.

Also ich sehe hier überhaupt kein Bashing.

Wenn du die negativen Bewertungen meinst, die sind hier in diesem Forum 
das Grundrauschen, quasi das QRM.
Das ist aber hier in diesem Thread jetztmal besonders niedrig :-)

Ralph B. schrieb:
> Ich bin zumindest von diesen Gerät zutiefst enttäuscht.

Du hast dir ein altes "Schröppchen" geben lassen und wunderst dich, daß 
es nicht deinen Erwartungen entspricht.

Ralph B. schrieb:
> Aber das ist für mich noch keine ausreichende Aussage ob die besseren
> Exemplare dann tatsächlich meinen Erwartungen erfüllen.

Hmmm...deine Erwartungen kenne ich jetzt nicht, aber aus meiner Sicht 
hat der NanoVNA meine Erwartungen weit übertroffen.

Ich hätte mir nie vorstellen können, daß es ein Gerät mit diesem 
Leistungsumfang für so wenig Geld geben könnte.
Ich bin absolut happy mit meinem NanoVNA, ist quasi mein 
Lieblingsinstrument geworden ;-)

...und die Genauigkeit der Messergebnisse:

Ralph B. schrieb:
> Allerdings hat er trotz ähnlicher Bestückung wie der V2 auch mit
> Dynamikeinschränkungen bei hohen Frequenzen zu kämpfen.

mal ehrlich, wer außer Vollprofis, braucht da mehr?

von Kilo S. (kilo_s)


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Ralph B. schrieb:
> PS da ja hier prinziepiell keine Kritik erlaubt ist, was den Nanovna
> betrifft, ( es scheint bei allen Versionen hier eine heilige Kuh zu sein
> )
> Man sieht das wieder an dem Bashing, werde ich mich hier wieder
> ausklinken.

Ich halte dich wie phasenschieber auch für eine erfahrenen und 
kompetenten Menschen.

Das ist kein "Bashing" und schon gar nicht gegen dich!

Das geht eindeutig gegen die Händler der kopie, der Kopie, der Kopie die 
von mal zu mal schlechter wird weil jeder meint noch etwas einsparen zu 
können.

Du hattest das Ergebniss durch Überarbeitung nur verbessern können.

Und auch wenn ich mich ebenfalls ziemlich durch die Hitze geplagt fühle, 
das auf die schnelle aufgeben bin ich von dir auch nicht gewohnt.


Bei den guten Kopien die an und für sich funktionieren sind oftmals die 
SMA Buchsen scheiße, Lötstellen mies usw.. das liegt alles im Rahmen 
dessen was man selbst Beheben kann.
Und Akkus laden, nuja, das sollten technikaffine wie wir doch im FF 
beherrschen. ;-)

Das wichtigste bei Li Akkus ist die Ladeschlussspannung, bei I<1/10 sind 
sie voll.

von Ralph B. (rberres)


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Kilo S. schrieb:
> Du hattest das Ergebniss durch Überarbeitung nur verbessern können.

Ich werde mit dem Inhaber mal sprechen, ob ich Hand anlegen soll.

Aber ich muss mir erst mal ein Kabel besorgen, um den Akku nochmal zu 
laden.

Phasenschieber S. schrieb:
> Hmmm...deine Erwartungen kenne ich jetzt nicht, aber aus meiner Sicht
> hat der NanoVNA meine Erwartungen weit übertroffen.

Ich vermute dass das bei einen anderen Gerät auch der Fall ist.

Was ich von dem Gerät erwarte, ist, das es Ergebnisse liefert, welche 
einen 30 Jahre alten HP8752A im etwa entspricht. Abstriche würde ich in 
der Geschwindigkeit hinnehmen.

Phasenschieber S. schrieb:
> Ich hätte mir nie vorstellen können, daß es ein Gerät mit diesem
> Leistungsumfang für so wenig Geld geben könnte.
> Ich bin absolut happy mit meinem NanoVNA, ist quasi mein
> Lieblingsinstrument geworden ;-)

hätte ich mir auch nicht vorstellen können.

Nebenbei habe ich noch den VNA von DG8SAQ. Das ist ein Gerät welches zur 
Auswertung einen PC Benötigt. Die Software ist wirklich extrem gut.

Ralph Berres

von Phasenschieber S. (Gast)


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Kilo S. schrieb:
> sind oftmals die
> SMA Buchsen scheiße

Das kann man besonders hervor heben, die sind mit äußerster Sorgfalt zu 
behandeln.
Etwas zuviel Drehmoment und sie sind hinüber. Es gibt dafür sogar extra 
Drehmomentschlüssel, weil dieses Problem bekannt ist.

...und deshalb gibt es auch Geräte mit N-Buchsen.

von Kilo S. (kilo_s)


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Ralph B. schrieb:
> Was ich von dem Gerät erwarte, ist, das es Ergebnisse liefert, welche
> einen 30 Jahre alten HP8752A im etwa entspricht. Abstriche würde ich in
> der Geschwindigkeit hinnehmen.

Hm, ich musste meine eigenen Antennen an den HP hängen um zu sehen ob 
dem so wäre, aber ich kann sagen das ein Yaesu mit seinem internen SWR 
Meter nichts groß zu meckern findet. Wobei ich dessen Genauigkeit nur 
bedingt beurteilen kann. Ist leider nur ein Balkendiagramm, und dieses 
noch grob dazu abgestuft.

Aber natürlich wirst du mit einem NanoVNA, selbst nach Kalibrierung, 
vermutlich nicht ganz genauso exakt messen wie mit einem 30 Jahre alten 
HP.

Aber wenn's dir nicht auf Absolutwerte ankommt,bei meinem vergleich ist 
der MiniVNA genauer, wenn der 1:1,2 Zeigt ist es so, auch am SWR Meter 
des Yaesu. Der nano sagt dazu dann bereits 1:1,1-1:1... Zeigt also 
optimistischer an.

Genau genug um ein Gerät das bei 1:2-1:2,5 "abriegelt" zufrieden zu 
stellen ist er allemal.

: Bearbeitet durch User
von Phasenschieber S. (Gast)


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SWR ist die eine sehr nützliche Einrichtung, aber der Nano kann noch 
viel mehr.

Seit der Thematik im Thread "Preselektor" habe ich mich intensiver mit 
der Vermessung von Filterkurven und Ringkernen beschäftigt.

Wo man in meiner Jugend große, schwere Wobbler eingesetzt hat, vom 
Frequenzumfang garnicht zu reden, werkelt heute so ´n Handheld-Dingens 
und spuckt hochpräzise Daten aus. Dagegen waren die ollen Wobbler nur 
Schätzeisen.

Also Ralph Berres, gib dem Ding nochmal eine Chance :-)

von Ge L. (Gast)


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Phasenschieber S. schrieb:

> Du hast dir ein altes "Schröppchen" geben lassen und wunderst dich, daß
> es nicht deinen Erwartungen entspricht.

Da muss man schon genau hinschauen. Auch wenn die alle "NanoVNA" im 
Namen haben, es gibt deutlich unterschiedliche Geräte. Gunthard Kraus 
hat da einiges zu geschrieben, das sollte man vor dem Kauf zumindest mal 
quergelesen haben: https://www.gunthard-kraus.de/

Da wird auf die verschiedenen Varianten eingegangen:
* den klassischen NanoVNA, ab $30 zu haben. 300 MHz, auf der dritten 
Harmonischen auch bis 900 MHz. Das was man heute bei Aliexpress bekommt, 
ist die Kopie einer Kopie einer Kopie. Lass einen Kindergarten der Reihe 
nach das Layout abmalen, und was am Ende der Stillen Post ankommt 
produzierst Du dann. Also eher Finger weg.
* NanoVNA-H: auf der fünften Oberwelle bis 1,5 GHz und mit etwas 
Phantasie kann man auch im Rauschen noch was erkennen. Da gibt es nicht 
so viele Hersteller, die Chancen was brauchbares zu bekommen sind höher.
* NanoVNA-F: ähnliche Technologie, hat aber zumindest auf Youtube gute 
Kritiken bekommen.

V2 ist was völlig anderes und zu dem alten Design nicht kompatibel:
* NanoVNA V2: bis 1,5 GHz, auf der zweiten HArmonischen bis 3 GHz
* NanoVNA V2 Plus4: bis 4 GHz auf der Grundwelle. Also keine reduzierte 
Dynamik im oberen Frequenzbereich.
Über die V2er gibt es hier einen Überblick: 
https://nanorfe.com/nanovna-versions.html

von Phasenschieber S. (Gast)


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Soul E. schrieb:
> Da muss man schon genau hinschauen. Auch wenn die alle "NanoVNA" im
> Namen haben, es gibt deutlich unterschiedliche Geräte.

Ja, natürlich, die Bandbreite ist sehr groß.

Zu Zeiten als ich meinen Nano angeschafft habe, war gerade der F-Typ im 
oberen Segment zu finden. Mittlerweile gibt es bessere und nächstes Jahr 
gibt es noch bessere und übernächstes Jahr...

Das ist wie mit den Computern, eine Endlosschleife.

Muss halt jeder individuell festlegen, welche Ansprüche erfüllt werden 
sollen...mit Reserve nach oben.

Klar, mit dem V2 liebäugele ich mittlerweile auch, obwohl ich gestehen 
muss, brauchen würde ich ihn nicht.

von Kilo S. (kilo_s)


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Phasenschieber S. schrieb:
> SWR ist die eine sehr nützliche Einrichtung, aber der Nano kann noch
> viel mehr.

Da ging es eher darum daß die Grundfunktion für die die meisten (ich 
achte natürlich beim Antennenbau auf noch mehr Aspekte) sich so ein Ding 
kaufen, abgedeckt ist.

Das ist aber auch etwas, für die fortgeschrittene Fraktion, wenn man 
dann auf genaue Messung von Blindanteilen angewiesen ist, wissen möchte 
ob Kapazitiv, induktiv und "wie hoch" der Betrag wirklich ist.
Da ist der NanoVNA dem MiniVNA beispielsweise etwas "hinterher". Wobei 
ich da nur für meine "F" Version sprechen kann. Die neueren Modelle 
kenne ich noch nicht aus dem Praxisbetrieb.

So ein HP wird den beiden wohl, trotz des Alter, ein gutes Stück vorraus 
sein.

: Bearbeitet durch User
von Phasenschieber S. (Gast)


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Kilo S. schrieb:
> Da ging es eher darum daß die Grundfunktion für die die meisten (ich
> achte natürlich beim Antennenbau auf noch mehr Aspekte) sich so ein Ding
> kaufen, abgedeckt ist.

Ja, natürlich. Du hast dich auf Antennenbau spezialisiert und dir darin 
auch viel Wissen angeeignet. Dazu ist der Nano geradezu prädestiniert, 
ist eigentlich ein "must have" für dich.
Ich wage mal zu behaupten, ohne solch ein Gerät wärest du nicht auf dem 
gleichen Wissensstand.

Zu meinen HF-Anfangszeiten wäre ein Gerät mit dieser Präzision undenkbar 
gewesen.

von Kilo S. (kilo_s)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Zu meinen HF-Anfangszeiten wäre ein Gerät mit dieser Präzision undenkbar
> gewesen.

War es selbst zu meinen Anfängen im Antennenbau (2009), den MiniVNA hab 
ich später erst erworben.
Der NanoVNA kam nochmals später für 70cm aufwärts dazu.

Wo ich heute in zwei bis drei Tagen mit optimaler Anpassung und 
verschwindend geringen Blindanteilen höchstmögliche Feldstärke im 
Nahebereich erreiche, habe ich früher einige Wochen gebraucht mit Hilfe 
von SWR Meter und Feldstärkenmessung im Nahebereich. (Die typischen "1m 
Entfernung" feldstärkenschätzgeräte im SWR Meter)

Das entfällt jetzt alles, ich sehe ob der Realteil passt, wie hoch der 
imaginärteil ist, Phasenlage usw...

Mein aktuelles Herzensprojekt (meine ML) macht mir aber trotzdem 
Kopfweh!
Wobei es da hauptsächlich um den Zusammenhang zwischen Phasenlage und 
Leistungsanpassung geht. Mir hat mal ein Amateurfunker gesagt die Phase 
bei einer Antenne muss im Speisepunkt durch 0 laufen, optimale Anpassung 
erreiche ich auch in allen nur erdenklichen phasenlagen. Aber welche ist 
im Falle der ML die richtige.

Die strahlt ja nur durch die Phasendifferenz die vom "kalten" 
Mittelpunkt aus gesehen auf beiden Seiten existiert, wenn ich die 
Theorie dahinter so einigermaßen verstanden habe.(?)

Nuja, bissl OT.

Aber ja, für genau solche Dinge brauchen wir den VNA! Ohne wären wir 
ziemlich aufgeschmissen und würden lange Rätsel raten bis die Antenne 
möglichst optimal funktioniert.

: Bearbeitet durch User
von Hp M. (nachtmix)


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Ralph B. schrieb:
> Wenn man es drausen im Feld benutzen will schleppe ich kein Laptop mit
> mir rum.

Ralph B. schrieb:
> Was ich von dem Gerät erwarte, ist, das es Ergebnisse liefert, welche
> einen 30 Jahre alten HP8752A im etwa entspricht.

Mhh. Der HP ist handlicher und leichter?




Kilo S. schrieb:
> Ralph B. schrieb:
>> Da ich nicht weis , was für ein Akku hier im Einsatz kommt, bin ich auch
>> hier zurückhaltend.
>
> LiPo/LiIon, 4,2V Max. Geladen wird meist mit 1A.

Das ist i.d.R nicht kritisch. Bei allen mir bekannten Geräten, die mit 
den kleinen Li-Poly Telefonakkus ausgerüstet sind (zwei verschiedene 
900MHz NanoVNA, 1 NanoVNA SAA, einige Navis) befindet sich unter dem 
orangenen Klebestreifen eine Schutzschaltung, die den Akku vor 
Tiefentladung und Überladung schützt.
Man kann an das Anschlusskabel einfach mit 5V drangehen und warten, bis 
kein Strom mehr fliesst.


Was den USB-C-Stecker angeht, so haben die Kopisten evtl sogar den 
hiesigen Gesetzgeber überholt, der m.W. die USB-C-Ladebuchse 
mittlerweile sogar vorschreibt um die Flut der unterschiedlichen 
Ladegeräte einzudämmen.

Ich kaufe derartige Kabel oft in den (ehedem) 1€-Shops wie Tedi oder 
Action.
Wenn man nur den Stecker (und etwas daran befestigtes Kabel) benötigt, 
kann man das Kabel einfach in der Mitte durchschneiden und behält so 
einen USB-A-Stecker mit Kabel übrig, den man bestimmt auch nochmal 
gebrauchen kann.

von Kilo S. (kilo_s)


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Hp M. schrieb:
> befindet sich unter dem orangenen Klebestreifen eine Schutzschaltung,
> die den Akku vor Tiefentladung und Überladung schützt.
> Man kann an das Anschlusskabel einfach mit 5V drangehen und warten, bis
> kein Strom mehr fliesst.

Wenn's doch bereits um einen "schlechten" klon geht, so verlässt man 
sich da besser nicht drauf.

Die von dir genannte Variante gibt's zwar in Smartphones und Tablets 
tatsächlich sehr häufig, nahezu ausschließlich. Bei anderen Kleingeräten 
habe ich das aber seltener gesehen. Und je billiger das Endprodukt, um 
so seltener wurden die Kosten für Schutzschaltung direkt am Akku 
investiert.

: Bearbeitet durch User
von Ralph B. (rberres)



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Phasenschieber S. schrieb:
> Etwas zuviel Drehmoment und sie sind hinüber. Es gibt dafür sogar extra
> Drehmomentschlüssel, weil dieses Problem bekannt ist.
>
> ...und deshalb gibt es auch Geräte mit N-Buchsen.

Ich habe zwar passende Drehmomentschlüssel, doch die sind relativ tuer 
und deswegen nehme ich sie nicht mit ins Feld. Da ist ein Gerät mit 
N-Buchsen einfach besser geeignet.

Kilo S. schrieb:
> Aber natürlich wirst du mit einem NanoVNA, selbst nach Kalibrierung,
> vermutlich nicht ganz genauso exakt messen wie mit einem 30 Jahre alten
> HP.

Wo der alte HP im Vorteil ist ( meiner geht leider nur bis 1,3GHz ), er 
hat auch bei der höchsten Frequenz noch den vollen Dynamikbereich.

Bei S11 Messungen vermag das vielleicht nicht so wichtig zu sein, denn 
Rückflusdämpfungen von 20db würde ich bei einer Antenne als voll 
ausreichend betrachten, aber wenn man S21 von Filter oder Bandsperren 
messen will, dann ist der Dynamikbereich schon wichtig. Man will ja doch 
wissen bei welcher Frequenz die Dämpfung eines Sperrkreises sein Maximum 
hat, oder wo bei einen Cauerfilter die Dämpfungspole sitzen. da sind 
50db schon etwas knapp.

Ansonsten traue ich den Nanovnas schon zu, das die Messergebnisse 
identisch mit einen Nobelvna sind. Innerhalb der Grenzen des Nanovnas 
natürlich.

Soul E. schrieb:
> * den klassischen NanoVNA, ab $30 zu haben. 300 MHz, auf der dritten
> Harmonischen auch bis 900 MHz. Das was man heute bei Aliexpress bekommt,
> ist die Kopie einer Kopie einer Kopie. Lass einen Kindergarten der Reihe
> nach das Layout abmalen, und was am Ende der Stillen Post ankommt
> produzierst Du dann. Also eher Finger weg.

Den habe ich wohl hier erwischt.

Kilo S. schrieb:
> So ein HP wird den beiden wohl, trotz des Alter, ein gutes Stück vorraus
> sein.

Er hat Vor und Nachteile. Vorteil hoher Dynamikbereich, gute Bedienung. 
Nachteil TDR kann meiner z.B. nicht. Meiner geht nur bis 1,3GHz und 
zudem groß schwer und sperrig, also nicht für Außeneinsatz geeignet. 
Deswegen interessiere ich mich ja für den Nanovna.
Mit Hilfe einer PC Software lässt sich der Nanovna sicherlich auch 
komfortabel bedienen, aber im Außeneinsatz  muss der Nanovna standalone 
arbeiten.

Hp M. schrieb:
> Mhh. Der HP ist handlicher und leichter?

Nein deswegen soll ja ein Nanovna vorwiegend für den Außeneinsatz her.

Ich habe mal die Blockschaltbilder und Datenblätter vom SV4401A und dem 
Nanovna V2 Pro4 angehängt.

Beide haben wohl den ADF4350 als Generator. Trotzdem unterscheiden sie 
sich im Dynamikbereich bei hohen Fequenzen. Verstehen tue ich das nicht 
wirklich. Liegt das vielleicht daran das der SV4401A einen einstellbaren 
Abschwächer am Ausgang hat und der V2 nicht?

Jedenfalls kann ich mich momentan noch nicht zwischen den beiden so 
recht entscheiden.
Den SV4401A mit seinen mechanisch besseren Eindruck ( größeres Display 
N-Buchsen größere Akkus ). Aber dafür weniger Dynamik bei hohen 
Frequenzen.
Was noch dafür spricht, man kann ihn in Deutschland beziehen.
Oder
Den Nanovna 2 Plus 4 mit seinen kleineren Display SMA Buchsen, die im 
Feld eigentlich nichts zu suchen haben, aber dafür fast vollen 
Dynamikbereich bei der oberen Frequenzgrenze.
Kleine Bandbreite für Quarze zu vermessen kann sowohl der SV4401A als 
auch der Nanovna 2Plus aber nur die Version 4 welche aber fast 100 Euro 
teurer ist als der 2Plus ohne der 4.

Das war jetzt wieder ein langer Beitrag

Ralph Berres

von Ge L. (Gast)


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Bei einem Händler in DE kannst Du Dir den SV4401A problemlos zur Ansicht 
bestellen. Durch den Online-Kauf hast Du 14 Tage Widerrufsrecht.


In meiner Kiste mit dem NanoVNA liegt ein chinesischer 
Drehmomentschlüssel. Dafür muss es nicht das teure Suhner-Teil sein. 
Kalibrieren kann man diese Schlüssel mit einem Stoffbeutel voll Münzen 
(Drehmoment ist Kraft mal Weg), justieren über eine Schraube an der 
Unterseite.

von Ralph B. (rberres)


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Soul E. schrieb:
> ei einem Händler in DE kannst Du Dir den SV4401A problemlos zur Ansicht
> bestellen. Durch den Online-Kauf hast Du 14 Tage Widerrufsrecht.

Das werde ich auch machen.

Aber eines könntest du für mich mal machen.
Bei Wimo werde ich nächsten Monat mal anfragen. ( Vorher ist meine Kasse 
zu klamm ).

Du hast ja die Version V2 Pro Plus 4?

Könntest du mal messen wie groß das Grundrauschen bei S21 bis zur oberen 
Frequenzgrenze wirklich ist? und zwar real ohne Glättungsfunktionen und 
sonstigen Tricks die gerne angewendet werden um das Ergebnis zu schönen.

Und das mal ins Netz stellen?

Noch was. Kann man bei deinen Gerät die Messbandbreite einstellen? Das 
wäre eventuell für Quarzmessungen interessant.

Ralph Berres

: Bearbeitet durch User
von Ge L. (Gast)


Angehängte Dateien:

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Ralph B. schrieb:

> Könntest du mal messen wie groß das Grundrauschen bei S21 bis zur oberen
> Frequenzgrenze wirklich ist? und zwar real ohne Glättungsfunktionen und
> sonstigen Tricks die gerne angewendet werden um das Ergebnis zu schönen.

Im Anhang das Grundrauschen über den vollen Bereich in 10 MHz-Schritten. 
Beide Eingänge sind offen mit 30 cm (rauskalibriertem) Kabel dran. 
Gemittelt ist über 20 Messungen (AVG = 20), sonst zappelt die Kurve zu 
sehr rum.


> Noch was. Kann man bei deinen Gerät die Messbandbreite einstellen? Das
> wäre eventuell für Quarzmessungen interessant.

Das geht wohl mit dem V2 Plus4 Pro. Ich habe den ohne "Pro", da wird von 
Quarzmessungen abgeraten.

von Phasenschieber S. (Gast)


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Soul E. schrieb:
> Beide Eingänge sind offen mit 30 cm (rauskalibriertem) Kabel dran.

was in der Praxis ja nicht vorkommt. Würde mich interessieren, wie es 
aussieht wenn die Ports mit 50Ω abgeschlossen sind.

von Ralph B. (rberres)


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Soul E. schrieb:
> Im Anhang das Grundrauschen über den vollen Bereich in 10 MHz-Schritten.
> Beide Eingänge sind offen mit 30 cm (rauskalibriertem) Kabel dran.
> Gemittelt ist über 20 Messungen (AVG = 20), sonst zappelt die Kurve zu
> sehr rum.

Besten Dank erst mal.

Da scheint der SV4401 eine ganze Ecke schlechter zu sein.

Naja ich muss mir das Gerät mal kommen lassen und selber testen.

Allerdings kann man bei dem die Messbandbreite bis auf 30Hz runter 
einstellen.

Das könnte das Grundrauschen nochmal erheblich reduzieren, wenn es 
störend in Erscheinung tritt.

Ralph Berres

: Bearbeitet durch User
von René H. (dj1yr)


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der SV ist keine "Ecke" schlechter, ich hatte mir meinen im 
Herstellerland gekauft, fast 300€ günstiger als in DL.
Bis 3Ghz gut nutzbar, darüber mit Einschränkungen in der Dynamik.

Ich benutze den im Labor, um mal eben schnell...
Für Draußen habe ich den 4pro

: Bearbeitet durch User
von Ralph B. (rberres)


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seit einiger Zeit bin ich im Besitz des SV4401A.

Trotz Einschränkungen im Dynamikbereich erfüllt es meine Erwartungen 
weitgehend. Insbesonders was die Bedienung und die Ablesbarkeit 
betrifft.
Screenshots kann man problemlos abspeichern und über das USB Kabel an 
den Rechner transferieren.

Ein Firmwareupdate von 3.0 auf 4.0 funktionierte auch problemlos.

Doch jetzt kommt meine Frage.
Hat jemand schon mal bei dem SV4401A ein Firmwareupdate auf die neueste 
Version 5.1, welche bei sysjoint veröffentlicht ist, durchgeführt?

Bei meinen SV4401A gab es Probleme , so das ich die Version 4.0 wieder 
geladen habe.

Mit der Version 5.1 würden eine Reihe Funktionen hinzukommen, wie 
Signalgenerator, logarythmische X-achse, bei TDR die X-Achse in Zeit 
statt in Frequenz, nur um einige zu nennen.

Doch der erste Update blieb bei 1,8% hängen, der zweite Versuch wurde 
zwar installiert, doch das Gerät wurde extrem langsam und die 
Kalibrierung war schon bei Open nach 10 Minuten noch nicht fertig, so 
das ich das Gerät abschlten musste, um aus die Kalibrierroutine 
abzubrechen. Das Gerät reagierte auf keinerlei Eingabe mehr.

Ist das ein Softwarebug, oder sitzt das Problem zwischen den Ohren?

Arthur Konze hat in seinen Youtubevideo gezeigt das sich die Version 5,1 
einwandfrei installieren lässt. Allerdings hat er den SV6301 A also die 
6GHz Version.

Auf der Seite von Sysjoint gibt es die Firmware sowohl für den SV6301A 
alls auch für den SV4401A. Ich habe natürlich die Firmware für den 
SV4401A runtergeladen.

Vielleicht ist hier ja jemand der den SV4401A auch besitzt und die 
Firmware 5.1 auch schon installiert hat. Ob erfolgreich oder nicht, 
beides interessiert mich.

Ralph Berres

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von René H. (dj1yr)


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Hallo Ralph,

ich kann das morgen mal testen, habe auch einen SVA4401A

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von René H. (dj1yr)


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Habe das Update auf 5.1 gemacht. Läuft alles ohne Probleme.

Wie sieht bei dir die S21 ab rund 2.2hhz aus?

Bei mir sehr unstetig, siehe Bild.

von Ralph B. (rberres)


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René H. schrieb:
> Habe das Update auf 5.1 gemacht. Läuft alles ohne Probleme.

dann muss ich das noch mal probieren

René H. schrieb:
> Wie sieht bei dir die S21 ab rund 2.2hhz aus?

Du meinst 2,2GHz?

Das könnte an dem internen übersprechen liegen. Ist bei mir auch.

Ralph Berres

von René H. (dj1yr)


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Ja, ich meine 2,2Ghz...


Ich habe den SD Karten Inhalt auch komplett gesichert, falls bei dir was 
nicht passt.

Zum übersprechen, wenn man sich die Bilder im Manual anschaut, sieht das 
dort weit besser aus.
Als ich meinen bekommen habe, war es noch schlimmer, da waren die 
internen SMA Verschraubungen locker

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von Ralph B. (rberres)


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Das Gerät ist auch nicht langsamer geworden? und die Kalibrierung 
funktioniert einwandfrei?

Ich werde morgen noch mal ein updateversuch machen und hier berichten.

Ralph Berres

von René H. (dj1yr)


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Ist nicht langsamer geworden, Cal funktioniert ohne probleme

von Gerhard H. (ghf)



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Ralph B. schrieb:

> wenn ich mir allerdings die Grafik im Anhang betrachte , hege ich meine
> Zweifel ob das gerät richtig misst. Die Kurve darf keinesfalls das
> Smithdiagramm verlassen.

Doch, das darf sie. Das würde nur bedeuten, dass aus dem
gemessenen Port mehr Energie rauskommt als man reinsteckt,
a.k.a. negativer Realteil der Eingangsimpedanz.

Das geht natürlich nur bei aktiven Schaltungen. Die schwingen
dann, wenn man den Port mit einer geeigneten Impedanz abschließt.

Da sind sich sogar der R&S ZVB-8 und LTspice einig. Man beachte den
Phasenumschlag des Realteils der Eingangsimpedanz in LT-Spice
(gelbe Spur) zwischen 100 KHz und 30 MHz.

Der DG8SAQ-NVWA liefert übrinx im Rahmen seines kleineren
Frequenz- & Dynamikbereichs sehr vergleichbare Ergebnisse wenn beide
ordentlich kalibiert sind. Auch beim ZVB-8 ist die Z51 ECAL unit 
wichtig.

Zum DG8SAQ-VNWA gibt's eine aktive Gruppe VNWA auf groups.io.
Lesenswert, auch wenn man was anderes benutzt.

Gerhard H   DK4XP

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von Tom (tom_major)


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Auf der im Eingangspost vom  23.04.2023 09:13 verlinkten Seite steht 
explizit "Hinweis: Die obigen Diagramme sind nicht kalibriert, um die 
Menge an Rauschen der Rohdaten von der Hardware zu zeigen."
Und wenn unkalibriert, können die Daten machen was sie wollen!

Was mich eher stutzig macht ist, dass die drei Diagramme angeblich von 
drei unterschiedlichen Geräten stammen sollen - die sich dann 
unkalibriert bis auf den Rauschanteil fast identisch verhalten sollen?

Für mich sieht das eher so aus, als wäre dreimal dasselbe Gerät benutzt 
worden, nur mit unterschiedlich vielen Durchläufen pro Mittelung, zB 
n=1, n=4, n=20.

: Bearbeitet durch User
von Ralph B. (rberres)


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René H. schrieb:
> Ist nicht langsamer geworden, Cal funktioniert ohne probleme

Ich habe heute nochmal ein update durchgeführt. Diesmal hat es soweit 
funktioniert. Auch das calibrieren funktioniert. Jedoch sind sämtliche 
abgespeicherte Kalibrierfiles ungültig und das Gerät ist auch merklich 
langsamer geworden. Insbesonders die TDR Funktion bekommt man mitunter 
den Eindruck, das die Funktion hängt.

Ich habe die Vesion 4.0 vorsichtshalber mal abgespeichert.

S21 ist bei mir durchgehend glatt, siehe Anhang

Ralph Berres

von Ralph B. (rberres)


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allerdings das hier verstehe ich nicht siehe Anhang

Nach dem kalibrieren bei offenen Port, also garnichts angeschlossen,

wenn ich das Open draufschraube stimmt es wieder.

Das Open besteht aus einen N-Secker mit 4kant-Flansch, welches auf der 
Lötseite komplett bis zum Flansch abgefeilt ist. Sollte ich den 
Mittelstift hier komplett entfernen?

Ralph Berres

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von Ge L. (Gast)


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Ralph B. schrieb:

> Das Open besteht aus einen N-Secker mit 4kant-Flansch, welches auf der
> Lötseite komplett bis zum Flansch abgefeilt ist.

Open und nix angeschlossen unterscheiden sich also um drei Millimeter.

Die Frage ist hat, auf welche Ebene willst Du kalibrieren. Auf das Ende 
der offenen Buchse (dann wird es aber mit Load und Short schwierig, 
genau diese Ebene zu treffen), oder auf eine Bezugsebene, die sich mit 
allen drei Normalen erreichen lässt. Üblicherweise legt man die Ebene in 
die Mitte der montierten Steckverbindung, daher brauchst Du für Open den 
halben Stecker.

von Gerhard H. (ghf)


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Den Mittelstift wirst Du schon brauchen weil open, short und 50 Ohm
auf einer Ebene liegen müssen. Ohne den Mittelleiter ist der Stecker zu 
kurz.
Es könnte auch sein, dass der Mittelleiter im weiblichen Teil dann
zu dünn ist wenn er vom Männchen nicht gespreizt wird. Dann ist dort
die Impedanz zu hoch. Wie sich das auf das Fringing-C auswirkt, möchte
ich nicht spekulieren.

: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Ralph B. schrieb:
> 20231111071541.bmp
> 1,2 MB

> 20231111072104.bmp
> 1,2 MB

Es ist alles nicht so einfach.
"Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!"
"... Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder GIF-Format hochladen"

von Rainer W. (rawi)


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Martin H. schrieb:
> In Europa ist https://eleshop.eu/ der Original-Distributor für beide
> Geräte; ebenso für beide tinySA (2.8" und Ultra mit 4"), entwickelt von
> Erik Kaashoek in NL, produziert von Hugen in CN.
>
> https://www.tinysa.org/

Das passt ja "prima" zu der Aussage:
"Die folgenden Geschäfte haben mindestens einen schlechten Klon 
verkauft.
...
Eleshop
..."

auf https://nanorfe.com/de/nanovna-v2.html

von Martin H. (horo)


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Rainer W. schrieb:
> Das passt ja "prima" zu der Aussage:
> "Die folgenden Geschäfte haben mindestens einen schlechten Klon
> verkauft.
> ...
> Eleshop
> ..."
>
> auf https://nanorfe.com/de/nanovna-v2.html

Du hast meine Aussage in falschem Zusammenhang gebracht, ich nannte 
eleshop.eu als Original-Distributor von NanoVNA-H und NanoVNA-H4, sowie 
tinySA und tinySA Ultra. Was für den -V2 gilt, entzieht sich meiner 
Kenntnis.

Martin H. schrieb:
> Soul E. schrieb:
>> Bei dem NanoVNA-F oder V2 Plus gibt es immerhin einen Original-Hersteller.
>
> Beim NanoVNA-H auch ... Es gibt auch ein Gerät (NanoVNA-H4) ...
> In Europa ist https://eleshop.eu/ der Original-Distributor für beide
> Geräte; ebenso für beide tinySA (2.8" und Ultra mit 4"),

von Ralph B. (rberres)


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Soul E. schrieb:
> Die Frage ist hat, auf welche Ebene willst Du kalibrieren. Auf das Ende
> der offenen Buchse (dann wird es aber mit Load und Short schwierig,
> genau diese Ebene zu treffen), oder auf eine Bezugsebene, die sich mit
> allen drei Normalen erreichen lässt. Üblicherweise legt man die Ebene in
> die Mitte der montierten Steckverbindung, daher brauchst Du für Open den
> halben Stecker.

ich habe mal mit dem SDR-Kit N-Calibrierkit calibriert. Das sieht besser 
aus.

Der Open des SDR Kit hat überhaupt keinen Mittelstift. Allerdings 
scheint ab der Bezugsebene die Halterung des Mittelstiftes noch zu 
existieren.

Ralph Berres

von Horst S. (Firma: Chaos Ltd) (hst)


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Soul E. schrieb:

>> Noch was. Kann man bei deinen Gerät die Messbandbreite einstellen? Das
>> wäre eventuell für Quarzmessungen interessant.
>
> Das geht wohl mit dem V2 Plus4 Pro. Ich habe den ohne "Pro", da wird von
> Quarzmessungen abgeraten.

DL4ZAO hat den Grund dafür im QRP-Forum erläutert:
https://www.qrpforum.de/forum/index.php?thread/14073-vna-vs-nwt/&postID=115652#post115652
MfG,  Horst

von Hp M. (nachtmix)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Ralph B. schrieb:
>> Allerdings hat er trotz ähnlicher Bestückung wie der V2 auch mit
>> Dynamikeinschränkungen bei hohen Frequenzen zu kämpfen.
>
> mal ehrlich, wer außer Vollprofis, braucht da mehr?

Das eigentliche Problem der nanoVNA dürfte die Verwendung der Oberwellen 
beim Generator sein.
Die Fourieranalyse der Rechteckschwingung sagt ja, dass die 
3.Harmonische ein Drittel der Amplitude der Grundfrequenz hat, und die 
5.Harmonische nur ein Fünftel (usw..).

Anders ausgedrückt misst man im Bereich der 3.H in Gegenwart eines 
Störsignals, das ca. 10dB über dem Nutzsignal liegt.
Solange man nur passive Bauteile damit misst, ist das egal, aber ein 
derart starker Störer kann einen Verstärker u.U. in die Begrenzung 
treiben, sodass er selbst 3.H erzeugt, und die Messung nur noch 
Hausnummern liefert.

von Ge L. (Gast)


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Hp M. schrieb:

> Das eigentliche Problem der nanoVNA dürfte die Verwendung der Oberwellen
> beim Generator sein.

Daher empfiehlt sich heutzutage der NanoVNA V2: 
https://nanorfe.com/de/nanovna-v2.html
Der misst mit der Grundwelle bis 3 GHz.

Gegenüber den alten Modellen hat die V2 auch den Vorteil, dass es einen 
offiziellen Hersteller gibt. So kann man davon ausgehen, ein 
gleichbleibendes Produkt zu erhalten. Bei den anderen Modellen bekommt 
man immer das, was der Händler gerade günstig einkaufen konnte.

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