Fader zum Poti Umbau

OP #7399693
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Hi Leute,

ich habe einen RODEC MX 180 MKIII Mischer, den ich umbauen möchte. Dabei habe ich entschieden, dass ich weg vom fader will und gerne einen Rotary Mischer mit Potis draus machen möchte.

Ich habe keinen Schaltplan, im Netz ist auch nichts zu finden.

Der fader ist 5Polig. Als Poti habe ich von ALPS die RK27 bestellt. Ist es hierbei egal, ob ich logarithmisch oder linear nehme?

Ich habe mich also poti für Logarithmische entschieden.

Wie ist das mit den 5 Polen zu verstehen? Was wird da angeschlossen?

Multimeter sagt 50kohm. Bilder des faders sind dabei. Würde mich über Hilfe freuen.

Ps: wenn ihr drucktasten zum PFL hättet, gerne her mit den Ideen. Die Kippschalter vom Mischpult sind eine Katastrophe.

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Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7399702
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Als Poti habe ich von ALPS die RK27 bestellt. Ist es hierbei egal, ob ich logarithmisch oder linear nehme?

Sieh es mal so: wenn es egal wäre, würde keiner zwei verschiedene Typen fertigen.

Multimeter sagt 50kohm.

Du könntest ja einfach mal das vor dir liegende Schiebepoti ausmessen: Widerstand zwischen "Anfang" und "Schleifer" beim linken Anschlag, bei 1/4, bei 1/2, bei 3/4 und am rechten Anschlag messen und in ein Diagramm zeichnen. Wenn in dem Diagramm annähernd eine Gerade zu sehen ist, dann hast du ein lineares Poti vor dir.

Dabei habe ich entschieden, dass ich weg vom fader will und gerne einen Rotary Mischer mit Potis draus machen möchte.

Was mischst du ab, dass dir unübersichtliche Drehregler da lieber sind?

Würde mich über Hilfe freuen.

Ich bin so unendlich froh, dass ich auf einen WLAN-Mischer UI24R umgestiegen bin. Mein Tipp aus der Praxis wäre, dass du den Rodek für 1000-1500€ unverbastelt(!!) verkaufst und dir auch so ein Ding anschaffst.

OP #7399736
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Habe mir eine Acrylplatte bohren lassen. Bedeutet, ich kann den Mischer jederzeit zurückbauen, wenn ich verkaufen möchte.

Ich brauche den Mischer tatsächlich nicht zum abmischen, sondern zum auflegen.

Ich hatte irgendwo mal aufgeschnappt, dass Logarithmische potis besser seien, wenn man einen gain hat und keinen fader möchte. Ist im Prinzip ja bloß Geschmackssache, oder?

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7399744
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Sabri schrieb:

Ich hatte irgendwo mal aufgeschnappt dass Logarithmische potis besser seien, wenn man einen gain hat und keinen fader möchte.

Das ist korrekt aufgeschnappt.

Ist im Prinzip ja bloß Geschmackssache

Im Prinzip eigentlich schon.

oder?

Allerdings ist das Gehör logarithmisch. Und wenn du statt einem Log ein Lin Poti verwendest, dann ist "halb" aufgedreht je nach Anschlussvariante entweder "fast gar nichts" oder "schon fast alles". Es gilt dann auf jeden Fall nicht mehr: halb aufgedreht halbe Lautstärke. In der Realität wirst du in diesem "Verwechslungsfall" also nur 1/4...1/2 des Reglerweges brauchbar nutzen können.

#7399784
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Sabri schrieb:

dass ich weg vom fader will und gerne einen Rotary Mischer mit Potis draus machen möchte

Ein Poti ist auch ein Fader, das eine ist der Name fürs Bauteil (Drehpoti, Schiebepoti), das andere der Name für die Funktion (Kreuzblende, Verstärkung, Klangregler..)

Sabri schrieb:

Der fader ist 5Polig. Als Poti habe ich von ALPS die RK27 bestellt. Ist es hierbei egal, ob ich logarithmisch oder linear nehme?

Nein, muss linear sein.

Ich habe mich also poti für Logarithmische entschieden. Wie ist das mit den 5 Polen zu verstehen? Was wird da angeschlossen?

Es ist ein Stereopoti, auch dein altes Schiebepoti. Während normalerweise beide Kanäle gleich angeschlossen werden, sind sie bei einer Kreuzblende gegenläufig.

Miss einfach, bei welcher Potistellung der Schleifer direkt mit einem Ende verbunden ist (und das andere Ende dann gegenüber diesen 50k hat) und schliesse dein Drehpoti genau so an.

#7399793
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Die Fader-Funktion geht mit einem log-Poti nur, wenn die beiden Widerstandsbahnen gegensinnig aufgebaut sind. Sowas als Dreh-Poti zu finden, dürfte schwerfallen - habe aber auch noch nie nach sowas gesucht. Hmmm... ich glaube, die Bezeichnung dafür ist "log/antilog".

Btw, das würde ich nicht ohne weiteres ändern - der Fader ist normalerweise so ausgelegt, dass die Ausgangsleistung konstant bleibt. Bei einem Wechsel von lin nach log/antilog ist das nicht mehr gegeben - in der Mitte ist ein "Loch".

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