Forum: HF, Funk und Felder Unterschied zwischen SD und HD


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von Harald W. (wilhelms)


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Hallo Leute,
Ich wusste nicht, wo ich meinen Beitrag unterbringen sollte. Falls
der "Moderation" was besseres einfällt, bitte verschieben.
Thema: Ich habe eine ca. 3 Jahre alten Sony "Full HD"-Fernseher mit
55"-Bildschirm. Damit kann ich über Vodafon-Kabel u.a. ARD in SD und
HD auf zwei verschiedenen Kanälen empfangen. Aber auch wenn ich mir
grosse Mühe gebe, kann ich keinen echten Unterschied zwischen diesen
beiden Kanälen sehen. Gibt es noch irgendwo Testbilder zu empfangen,
wo man sowas besser sehen kann? Über das einzige Kabel im Haus wird
das Programm auf immerhin 70 Wohnugen verteilt; kann es sein, das in
dem "Verteiler" die Bildqualität künstlich verschlechtert wird? Gibt
es eigentlich Unterschiede in der Qualität zwischen ARD und Privat-
sendern? Spielt es eine Rolle, das ich den Fernseher über ein 10m
langes Kabel an der Dose angeschlossen habe? Die hausinterene Ver-
drahtung wurde übrigens nach der Abschaltung des Analogfersehens
komplett erneuert. Über das gleiche Vodafon-Kabel läuft bei mir
auch Internet und Telefon. Hat das vielleicht Einfluss auf die
Bildqualität?

von Harald K. (kirnbichler)


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Harald W. schrieb:
> kann es sein, das in
> dem "Verteiler" die Bildqualität künstlich verschlechtert wird?

Nein, das geht nicht, beide Signale werden digital codiert übertragen.

Der Unterschied zwischen SD mit 576 Bildzeilen und HD mit 720 Bildzeilen 
ist normalerweise deutlich feststellbar, insbesondere bei eingeblendeten 
Texten sieht man das deutlich.

Wenn Du als Vergleichsmaterial aber eine alte, eh' nur in SD 
aufgenommene Fernsehsendung heranziehst, dann siehst Du auch keinen 
Unterschied.
Achte also auf eine Nachrichtensendung o.ä.

Harald W. schrieb:
> Gibt es eigentlich Unterschiede in der Qualität zwischen
> ARD und Privat- sendern?

Abgesehen von der naheliegenden Antwort: Möglich. Die Reklamesender 
werden oft deutlich stärker komprimiert, was ausgeprägtere 
Kompressionsartefakte zur Folge hat.

Harald W. schrieb:
> Spielt es eine Rolle, das ich den Fernseher über ein 10m
> langes Kabel an der Dose angeschlossen habe?

Nein.

Harald W. schrieb:
> Hat das vielleicht Einfluss auf die
> Bildqualität?

Auch nicht.

von Michael L. (nanu)


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Harald W. schrieb:
> beiden Kanälen sehen. Gibt es noch irgendwo Testbilder zu empfangen,
> wo man sowas besser sehen kann?

Empfangen? Wozu? Ich würde mir als erstes mal Sendungen, z.B. 
Livestream, mit dem TV in den jeweiligen Mediatheken anschauen und mit 
dem Fernsehbild vergleichen. In den Sendungen der Mediatheken kann man 
auch die Bildqualität ändern und vergleichen.

Wenn man dann sieht, da gibt's einen signifikanten Qualitätsunterschied 
zwischen Internet und KabelTV bei gleicher Auflösungen, dann kann man 
weiterschauen.

Es gibt nämlich durchaus TVs, die nahezu alles in ähnlich schlechter 
Qualität darstellen.

von Harald W. (wilhelms)


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Harald K. schrieb:

> Der Unterschied zwischen SD mit 576 Bildzeilen und HD mit 720 Bildzeilen
> ist normalerweise deutlich feststellbar, insbesondere bei eingeblendeten
> Texten sieht man das deutlich.
> Achte also auf eine Nachrichtensendung o.ä.

Genau dort habe ich verglichen und z.B. auch auf dünne Haarsträhnen
geachtet. Der Vergleich wird allerdings dadurch erschwert, das der
Fernseher immer mehrere Sekunden braucht, um zwischen den Program-
men umzuschalten. Kann es sein, das mein Fernseher die Zeilen
künstlich hochrechnet?

von Achim M. (minifloat)


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Harald W. schrieb:
> Kann es sein, das mein Fernseher die Zeilen
> künstlich hochrechnet?

Harald K. schrieb:
> HD mit 720 Bildzeilen

Harald W. schrieb:
> Sony "Full HD"

Ja.

mfg mf

von Harald W. (wilhelms)


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Michael L. schrieb:

> Es gibt nämlich durchaus TVs, die nahezu alles in ähnlich schlechter
> Qualität darstellen.

Das würde ich bei einem Sony eher nicht erwarten. :-)

von Michael U. (amiga)


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Hallo,

Harald W. schrieb:
> Über das gleiche Vodafon-Kabel läuft bei mir
> auch Internet und Telefon. Hat das vielleicht Einfluss auf die
> Bildqualität?

ich bin Vodafonenutzer, früher Pyur, ex Telekolumbus.
Hier recodiert Vodafone ziemlich kräftig um genügend Kanäle für Internet 
frei zu haben. Speziell die öffentlich-rechtlichen lassen da subjektiv 
viel Federn, da diese früher(?) mit sehr hohen Bitraten übertrugen.
Einen direkten Vergleich habe ich nicht, allerdings sind z.B. bei der 
ARD-Mediathek die Sachen auch uaf relative geringe Bitraten 
runtergerechnet.
Ich habe letztens in der Nacht mal per PC und DVB-C-Stick eine 
Wiederholung vom VorabendSat1 aufgenommen, logischweise nur in SD. Die 
Bildqualität erinnerte mich an die guten alten VHS-Zeiten!
TV ist hier auch ein 55" LG FullHD von vor etlichen Jahren, einen 
direkten Vergleich habe ich nichr gemacht. Ich habe aber HD vor ein paar 
Jahren (alter Anbieter) merklich besser in Erinnerung.

Gruß aus Berlin
Michael

von Motopick (motopick)


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Wenn du ein gestochen scharfes Bild sehen willst,
benutzen einfach den Spiegel.

Nicht vergessen vorher die Brille aufzusetzen.

von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Harald W. schrieb:
> Kann es sein, das mein Fernseher die Zeilen
> künstlich hochrechnet?

Wuerde er es nicht " kuenstlich hochrechnen", wuerde ja bei SD nur ein 
recht kleines Bild z.b. im oberen, linken Eck sein. Das Display in 
deinem TV kann ja eigentlich nur genau eine einzige Aufloesung nativ 
darstellen. Ueblicherweise auch kein interlaced mehr, obwohl SD so 
ausgestrahlt wird. Also geht's nicht ohne rechnen.
Ist aber normal, dass man da kaum/keine Unterschiede zwischen SD und HD 
sieht.
Die Unterschiede in der Qualitaet des Sendematerials sind da viel 
groesser.

Und alles, was Richtung: Stoerung oder schlechter Empfang geht, aeussert 
sich bei digitalem TV nicht in Unschaerfe sondern in "Kloetzchen" im 
Bild.

Gruss
WK

von Motopick (motopick)


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> sondern in "Kloetzchen" im  Bild.

Vorteil von Full-HD/4K/8K/16K:
Die Kloetzchen sind hochaufloesend besonders klein :).

von Peter N. (alv)


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Ich kann zwischen von SAT aufgenommenen SD- und HD-Sendungen kaum einen 
Unterschied feststellen, auf keinen Fall genug, daß es den 4-fachen 
verbrauchten Speicherplatz rechtfertigen würde.

Zwischen DVB-S und DVB-C kann ich auch keinen Unterschied feststellen 
und die aufgenommenen Dateien sind auch annähernd gleich groß.

von Motopick (motopick)


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> Zwischen DVB-S und DVB-C kann ich auch keinen Unterschied feststellen

Du solltest noch DVT-T2 probieren.
Dank H.265 ist alles besonders winzig.

von Irgend W. (Firma: egal) (irgendwer)


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Harald W. schrieb:
> Kann es sein, das mein Fernseher die Zeilen
> künstlich hochrechnet?

Das muss er sogar, weil die LCD-Displys ja meistens 1920x1080 haben und 
auch genau damit gefüttert werden müssen. Je nach zur Verfügung 
stehender/verwendeter Rechenleistung und Algo. kann es da durchaus 
Unterschiede zwischen den Fernsehern (und auch deren Einstellungen) 
geben.

von Stefan F. (Gast)


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Harald W. schrieb:
> Der Vergleich wird allerdings dadurch erschwert, das der
> Fernseher immer mehrere Sekunden braucht, um zwischen den Program-
> men umzuschalten.

Ist normal. Manche Geräte sind schneller, aber 3 Sekunden nicht 
ungewöhnlich.

> Kann es sein, das mein Fernseher die Zeilen
> künstlich hochrechnet?

Das ist sehr wahrscheinlich, du willst ja die ganze Fläche mit einem 
Bild ausfüllen. Das hat aber nichts mit der den obigen Sekunden zu tun.

Auf meinem 43" Fernseher sehen die beiden ARD Kanäle meistens auch fast 
gleich aus. Wie oben schon jemand schrieb sieht man den Unterschied bei 
Schriftzügen am deutlichsten, z.B. beim Abspann nach einem Film wenn die 
Namen der ganzen Mitarbeiter aufgelistet werden.

Mit einem guten Film auf Bluray (z.B. Starwars) kann der Fernseher aber 
zeigen, was er drauf hat. Am PC macht er sogar 4k, damit könnte ich ihn 
theoretisch als Monitor auf dem Schreibtisch verwenden.

von Michael L. (nanu)


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Harald W. schrieb:
> Michael L. schrieb:
>
>> Es gibt nämlich durchaus TVs, die nahezu alles in ähnlich schlechter
>> Qualität darstellen.
>
> Das würde ich bei einem Sony eher nicht erwarten. :-)

Ich bin jetzt nicht so der TV-Gucker, sondern höre Radio via Sat. Zur 
besseren Bedienung habe ich den Sat-Receiver an einem Monitor. Beim 
gelegentlichen TV schauen damit empfinde ich das Bild empfinde als gut. 
Umso überraschter war ich, als ich vor ein paar Wochen den Sat-Receiver 
an einem Marken-TV angeschlossen hatte. Das Bild fand ich dann gar nicht 
mehr so toll. Kommt wohl durch's skalieren.

Michael U. schrieb:
> Einen direkten Vergleich habe ich nicht, allerdings sind z.B. bei der
> ARD-Mediathek die Sachen auch uaf relative geringe Bitraten
> runtergerechnet.

Gegenüber DVB-S? Wie kommst Du darauf? Ich denke, es ist eher umgekehrt.

von Percy N. (vox_bovi)


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Stefan F. schrieb:
> Wie oben schon jemand schrieb sieht man den Unterschied bei
> Schriftzügen am deutlichsten, z.B. beim Abspann nach einem Film wenn die
> Namen der ganzen Mitarbeiter aufgelistet werden.

Besonders gut geeignet ist auch das "Kleingedruckte" in manchen 
Werbespots.

von Phasenschieber S. (Gast)


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Wer einen Panasonic SmartTV über Sat betreibt, hat (wie ich) Anfang des 
Monats ein Software-Update angeboten bekommen, wonach ein kostenloses 
HD-Upgrade ohne die dafür notwendigen Karten, für 6 Monate offeriert 
wurde. Habe ich natürlich angenommen.
Seither genieße ich HD auch bei allen privaten Sendern.

Der Unterschied ist enorm!

von Manfred P. (pruckelfred)


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Peter N. schrieb:
> Ich kann zwischen von SAT aufgenommenen SD- und HD-Sendungen kaum einen
> Unterschied feststellen, auf keinen Fall genug, daß es den 4-fachen
> verbrauchten Speicherplatz rechtfertigen würde.

Man weiß nie, wie gut das Bildmaterial ist, gerade bei Magazinsendungen 
im Regionalfernsehen ist es extrem unterschiedlich.

Beim ARD-Magazin "Brisant" ist die Qualität aus dem Studio sehr gut, 
achte mal auf Augen, Wimpern und Haare der Moderatorin.

Die Sendung läuft 17:15 im Ersten und identisch 18:10 auf MDR. Eine 
Teilwiederholung sendet der HR. Bei SD vom HR kann man sehen, wie 
beschissen die das Material komprimieren, auf mdr kommt SD erheblich 
sauberer.

Wenn man das nicht sehen kann, hat es eine lokale Ursache. Ich schaue 
meist per DVB-S-Karte am PC, selbst auf dem 22" Monitor sehe ich das 
deutlich, solange die Sehhilfe passt.

Phasenschieber S. schrieb:
> Seither genieße ich HD auch bei allen privaten Sendern.
> Der Unterschied ist enorm!

Wirklich toll, Shopping-Queen in HD. Schauen die beiden Damen beim 
Bekannten auf seinem Riesenfernseher, fand ich beeindruckend. Es gibt da 
nur einen Haken: Der Inhalt der Sendung interessiert mich nicht!

Ob die Steel Buddies in HD aufgenommen wurden? Wäre zwar schön, aber ich 
bin nicht gewillt, dafür ein Abo zu bezahlen.

Beitrag #7401363 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Phasenschieber S. (Gast)


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Manfred P. schrieb:
> Wirklich toll, Shopping-Queen in HD. Schauen die beiden Damen beim
> Bekannten auf seinem Riesenfernseher, fand ich beeindruckend. Es gibt da
> nur einen Haken: Der Inhalt der Sendung interessiert mich nicht!

Was Dich interessiert, interessiert hier niemanden!

Hier im Topic geht es um die Erkennung von Unterschieden und ich kann, 
egal was gerade gezeigt wird, einen deutlichen Unterschied erkennen.

von Mathias M. (matjes)


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Der ÖR überträgt (immernoch oder?) in der kleinsten HD Auflösung 720p. 
Das ist nicht so wahnsinnig viel mehr als das alte SD, nur ca 25% pro 
Dimension.

Die Privaten übertragen immerhin in FullHD. Das ist nochmal 50% mehr pro 
Richtung. Das ist schon ein großer Unterschied zu SD.

Es kommt aber ziemlich auf den Abstand zum Fernseher, die 
Sehgewohnheiten und die Augen an, ob man davon viel merkt.

Und natürlich werden die Sender alle komprimiert übertragen. Dabei geht 
dann natürlich auch Qualität verloren. Das stört mich übrigens mehr, als 
die Auflösung. Ein Top SD Bild kann besser aussehen als ein schlechter 
4k Stream. (Es ist jetzt aber nicht so, dass die meisten DVDs besonders 
gut gemastert gewesen wären.)

Motopick schrieb:
>> sondern in "Kloetzchen" im  Bild.
>
> Vorteil von Full-HD/4K/8K/16K:
> Die Kloetzchen sind hochaufloesend besonders klein :).

Je moderner der Codec, desto größer die (maximale) Blockgröße.
MPEG2: 8x8
H264: 4x4 bis 16x16
H265: 4x4 bis 64x64
AV1: bis 128x128

Wenn man richtig stark komprimiert, werden die Blöcke also eher noch 
größer. Praktisch heißt das aber, dass man normalerweise erstmal 
Blockbildung durch Unschärfe tauschen kann. Ein "toller" 4k Stream wird 
also erstmal so scharf wie ein 720p Stream, bevor man sowas wie 
Klötzchen sieht. (Durch die variable Blockgröße (uvm) sehen die 
Artefakte ohnehin anders aus als noch bei der DVD.

von Tim S. (Firma: tsx89) (freak_ts) Benutzerseite


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Da gibt es den Sender "BILD" der ist relativ neu. Und (der einzige!?) 
Sender der 1080p "frei" ausliefert, wo ich deutliche "Verbesserungen" zu 
anderen HD Sendern bemerke... @Vodafone DVB-C

Gruß tsx

: Bearbeitet durch User
von Michael L. (nanu)


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Mathias M. schrieb:
> Der ÖR überträgt (immernoch oder?) in der kleinsten HD Auflösung 720p.
> Das ist nicht so wahnsinnig viel mehr als das alte SD, nur ca 25% pro
> Dimension.

So mit den Dimensionen hast Du's aber nicht so? Bei 16:9 HD ist das Bild 
in Summe mehr als 2x so groß wie mit SD.

von Michael U. (amiga)


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Hallo,

Michael L. schrieb:
> Michael U. schrieb:
>> Einen direkten Vergleich habe ich nicht, allerdings sind z.B. bei der
>> ARD-Mediathek die Sachen auch uaf relative geringe Bitraten
>> runtergerechnet.
>
> Gegenüber DVB-S? Wie kommst Du darauf? Ich denke, es ist eher umgekehrt.

Sat habe ich nicht. Von heute 18:00 Mediathek:
JOB_321914_sendeton_1920x1080-50p-5000kbit.mp4
Videoredo sagt mir rund 3,6MBit real, Dateigröße rund 1,2GB.
HD-Mitschnitt Dateigröße rund 3,3MB, alles jeweils H264.
Früher (Pyur / Telekolumbus) war die ARD-Bitrate rund 10-12MBit über 
DVB-C.
Müßte ich mir jetzt die Bitraten alter Aufnahmen anschauen, 3 Stunden 
Samszag-Show waren zumindest knapp 20GB.
Allerdings sind die Encoder in den Jahren durchaus besser geworden.

Gruß aus Berlin
Michael

von Harald W. (wilhelms)


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Percy N. schrieb:

> Besonders gut geeignet ist auch das "Kleingedruckte" in manchen
> Werbespots.

Guter Tipp, werde ich noch mal probieren. Die Werbesender gibts ja
auch sowohl in SD wie auch in HD.

von Motopick (motopick)


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> Je moderner der Codec, desto größer die (maximale) Blockgröße.
> MPEG2: 8x8

Ja, das ist jetzt 20 Jahre her. Der DVB/S Empfaenger war nur ein
AMD Duron 1.3 GHz mit einer Skystar 2 und einer Nvidia MX440.
Und da war tatsaechlich eine unverschluesselte Uebertragung
die er nicht richtig dekodieren konnte.
Was mich damals stutzig machte, war die Groesse der
(Kloetzchen-)Artefakte die geschaetzt nur halb so gross
waren, wie von SD-Sendern gewohnt.
Bis ich dann darauf kam, dass es eine Testsendung in Full-HD war.
Ich habe den Stream dann ganz einfach auf die Platte geschrieben,
und dann angesehen.
Die Bildqualitaet war wirklich vorzueglich(st).
Die haben ja auch die Bandbreite eines "halben" Transponders
dafuer benutzt. Also ca. 15 Mbit/s.
5 Minuten Sendung belegte ca. 800 MByte.

von Roland E. (roland0815)


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Manfred P. schrieb:
> ...
> Ob die Steel Buddies in HD aufgenommen wurden? Wäre zwar schön, aber ich
> bin nicht gewillt, dafür ein Abo zu bezahlen.

Die Sendung lebt von den Sprüchen und Kommentaren. Die sind in HD nicht 
besser...

von Tim S. (Firma: tsx89) (freak_ts) Benutzerseite


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> Kann es sein, das mein Fernseher die Zeilen
> künstlich hochrechnet?
> 800 MByte
> 1,2GB
[..]
> Allerdings sind die Encoder in den Jahren durchaus besser geworden.

Nur eine Vermutung und evtl zu Offtopic: Zum Teil gibt es ja schon 
+24FPS, die irgendwo (am Endgerät) rein interpoliert werden durch 
Morphing oder ähnlich. Z.b. 60FPS. Und vielleicht wird das auch 
aufgezeichnet. Das braucht natürlich massig mehr Platz - GANZ OHNE 
direkte Bild-Qualitätsverbesserung. /OT.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Phasenschieber S. schrieb:
>> nur einen Haken: Der Inhalt der Sendung interessiert mich nicht!
> Was Dich interessiert, interessiert hier niemanden!

Ebenso, wie Deinen dusseligen Kommentar!

> Hier im Topic geht es um die Erkennung von Unterschieden und ich kann,
> egal was gerade gezeigt wird, einen deutlichen Unterschied erkennen.

Richtig, und dazu habe ich mich doch wohl klar geäußert, ohne Dir zu 
widersprechen. Lesen und verstehen sine eben zweierlei Dinge.

Mathias M. schrieb:
> Der ÖR überträgt (immernoch oder?) in der kleinsten HD Auflösung 720p.
> Das ist nicht so wahnsinnig viel mehr als das alte SD, nur ca 25% pro
> Dimension.

Während ich hier mitspiele, lief auf mdr ein Polizeiruf 110. Mal kurz SD 
und HD geschaut und je einen Schnipsel aufgenommen - der Unterschied war 
erkennbar.

Motopick schrieb:
> Ja, das ist jetzt 20 Jahre her. Der DVB/S Empfaenger war nur ein
> AMD Duron 1.3 GHz mit einer Skystar 2 und einer Nvidia MX440.
> Und da war tatsaechlich eine unverschluesselte Uebertragung
> die er nicht richtig dekodieren konnte.

Probleme mit der Rechenleistung kenne ich auch noch aus analogen Zeiten. 
Ich hatte danach lange Zeit Hauppauge nexus-s laufen, die mit eigener 
Hardware decodiert haben - waren teuer, aber ein guter Kauf. Leider 
haben die Saubeutel ihre Treiber nicht gepflegt, mit Win_7 habe ich sie 
nicht mehr in Gang bekommen.

Roland E. schrieb:
>> Ob die Steel Buddies in HD aufgenommen wurden? Wäre zwar schön, aber ich
>> bin nicht gewillt, dafür ein Abo zu bezahlen.
> Die Sendung lebt von den Sprüchen und Kommentaren. Die sind in HD nicht
> besser...

Na ja, der Chef war Marinetaucher, kann Flugzeug fliegen ... der kann 
sich sein lockeres Mundwerk zu recht erlauben. Unabhängig davon sind die 
Schraubereien seiner Mitarbeiter auf einem Niveau, wo ich neidisch 
werde. Mitunter drängt sich aber die Frage auf, ob die wirklich alles 
tatsächlich auf ihren historischen Maschinen bauen, so manches Teil 
erweckt mir Zweifel.

von Tim S. (Firma: tsx89) (freak_ts) Benutzerseite


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> Probleme mit der Rechenleistung kenne ich auch noch aus analogen Zeiten.

Premiere Analog Nagravision > BT878 > pubs.exe > TvOut > VHS
....
Da werden Erinnerungen wach :-)

Weil eh nur OT: kennt jemand noch Radio-Mp3 (MDR? Keine Ahnung) mit dem 
Digitalem MP3 Stream in der "analogen TV Austastlücke"?
Massig Gigabytes MP3 gezogen...

Wie lustig - heute ganz normal nur noch Mp3 Radiosender im DVB.

: Bearbeitet durch User
von Motopick (motopick)


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> Probleme mit der Rechenleistung kenne ich auch noch aus analogen Zeiten.
> Ich hatte danach lange Zeit Hauppauge nexus-s laufen, die mit eigener
> Hardware decodiert haben - waren teuer, aber ein guter Kauf.

Nee, fuer MPEG-2/SD hat ein 1.3 GHz Duron problemlos gereicht.
Es brauchte aber einen guten Softwaredekoder, z.B. den Moonlight
MPEG2-Dekoder in der richtigen Version. :)
CPU-Last bei 15-30 bis max 50 %.
Und so ein Duron hat nebst Mutterbrett zu der Zeit ca. 70 Eu gekostet.
Da alles in (Userland-)Software stattfand, waren Treiberprobleme
bei mir voellig unbekannt.

Nur bei MPEG2/FHD direkt vom Sat hat er sich dann verschluckt
und es gab die besagten kleinen Kloetzchenartefakte.
Aber man konnte den Stream auf Platte schreiben und dann gucken.
Das ging dann schon wieder :).
Auf dem Duron zugegebenermassen auf 1024x768 herunterskaliert,
da die Nvidia MX440 nur in dieser Aufloesung den TV-Out richtig
gut mit einem Klonsignal bedienen konnte.
Auf einem P4 mit einem 21" Hitachi Multisync konnte man sich
das auch in voller Pracht ansehen. Graka war da eine ATI Radeon.

Aber, ausser Testsendungen kam zu der Zeit in FHD ja auch nichts.

von Motopick (motopick)


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Michael U. schrieb:
>> Einen direkten Vergleich habe ich nicht, allerdings sind z.B. bei der
>> ARD-Mediathek die Sachen auch uaf relative geringe Bitraten
>> runtergerechnet.

> Gegenüber DVB-S? Wie kommst Du darauf? Ich denke, es ist eher umgekehrt.

Bei DVB-S ist die Komprimierung adaptiv, da mehrere Streams zusammen
ausgestrahlt werden und in die Transponderbandbreite passen muessen.
Das fuehrt dazu, dass die Bitrate sehr variabel sein kann und
auch von den anderen ueber den selben Transponder ausgestrahlten
Programme beeinflusst wird.

von Roland E. (roland0815)


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Manfred P. schrieb:
> ... Unabhängig davon sind die
> Schraubereien seiner Mitarbeiter auf einem Niveau, wo ich neidisch
> werde. Mitunter drängt sich aber die Frage auf, ob die wirklich alles
> tatsächlich auf ihren historischen Maschinen bauen, so manches Teil
> erweckt mir Zweifel.

Das Alter einer Maschine hat nur sehr geringen Einfluss auf die Qualität 
des darauf erzeugten Werkstücks.
Die Maschinen dürften durch die Bank besser sein, als das was heute zu 
99% erhältlich ist.

Schau dir mal bei den Dampflokfesten an was die Meininger mit ihrem 
>>100jährigen Maschinenpark zaubern können.

Zurück zum Thema:
Der Unterschied SD/HD endet spätestens dort, wo die zusammengegeizte 
Bandbreite des Senders den unerwartet lebhaften Bildinhalt zu 
Matschfragmenten verrührt.
Das können die ÖR super...

: Bearbeitet durch User
von Phasenschieber S. (Gast)


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Manfred P. schrieb:
> Ebenso, wie Deinen dusseligen Kommentar!

Du meinst, durch Pöbeleien könntest du mangelnde Kompetenz ersetzen?

Deine verbalen Entgleisungen ziehen sich durchs ganze Forum. Du musst 
sehr unzufrieden mit deinem Leben sein.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Mathias M. schrieb:
> Der ÖR überträgt (immernoch oder?) in der kleinsten HD Auflösung 720p.
> Das ist nicht so wahnsinnig viel mehr als das alte SD, nur ca 25% pro
> Dimension.

Hängt davon ab, welche Verfahren miteinander verglichen werden.

Beispiel das analoge Fernsehen, hier die CCIR-Norm hat zwar offiziell 
625 Zeilen, davon sind wegen der Austastlücke allerdings gerade mal 576 
Zeilen sichtbar. Und die werden bzw. wurden interlaced übertragen, also 
mit Halbbildern. Hinzu kam, dass hohe Frequenzen unterdrückt waren, um 
dort die Farbinformationen übertragen zu können. Das führte dann zu 
einem - aus heutiger Sicht - recht matschigem Bild.

DVB-T (SD) überzeugte mich leider nicht restlos. Zwar traten keine 
Reflexionen (Geisterbilder) mehr auf und das Bild wirkte schärfer, aber 
Artefakte (Klötzchen) waren omnipräsent. Mir hat es den Fersehgenuss 
jedenfalls verleidet. Freunden sind die Klötzchen kaum aufgefallen. Ob 
ich als technisch Interessierter kritischer bin und mehr darauf geachtet 
habe?

Mir schwante Böses bei der Einführung von DVB-T2 (HD) mit den noch 
weiter komprimierten Bändern. Aber oh Wunder, ich habe auf allen Kanälen 
ein scharfes Bild ohne Klötzchen, schon mit 720p bei den 
Öffentlich-Rechtlichen. Die Entscheidung zugunsten der modernen 
Kompression mit H.265 war definitiv die richtige.

Insoweit bestehen jedenfalls deutliche Unterschiede mehr zwischen den 
Verfahren (Rauschen bei analog, Artefakte bei digital) als zwischen den 
theoretischen Auflösungen.

von Motopick (motopick)


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> Die Entscheidung zugunsten der modernen
> Kompression mit H.265 war definitiv die richtige.

Moeglicherweise.
Die damalige sofortige Abschaltung von DVB-T wuerde ich aber
in Sinne der Nachhaltigkeit auch nitht als richtig bezeichnen.
Was haette es fuer Aufstaende gegeben, wenn mit der Einfuehrung
des Stereorundfunks alle UKW-Empfaenger obsolet gewesen waeren.
Gleiches gilt in noch viel hoeherem Masse fuer das Farbfernsehen.
Ein Parallelbetrieb ueber z.B. 10 Jahre waere eine Alternative
gewesen. So wie auch heute noch viel in SD ueber Satellit
ausgestrahlt wird.

Aber der "Markt" hatte wohl DVB-T auch nicht richtig oder
vollstaendig angenommen. Hier™ waren es gerade mal 7 empfangbare
(OeR-)Stationen. DVB-T Empfaenger waren ewige Ladenhueter.

Ich habe auf weitere Investitionen in DVB-T(X) verzichtet.

Von mir aus koennte man die "Tagesschau" auch in SSTV ueber
einen Langwellensender ausstrahlen.




>

von (prx) A. K. (prx)


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Motopick schrieb:
> Die damalige sofortige Abschaltung von DVB-T wuerde ich aber
> in Sinne der Nachhaltigkeit auch nitht als richtig bezeichnen.

Ganz so sofort wars dann doch nicht, es gab ein paar Jahre zwischen 
Entschluss und Abschaltung. Dafür kassierten wir die "Digitale Dividende 
2". ;-)

> Aber der "Markt" hatte wohl DVB-T auch nicht richtig oder
> vollstaendig angenommen.

War sowie mehr ein Notnagel für jene, die weder Kabel noch Satellit 
wollten, konnten oder durften.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #7401603 wurde vom Autor gelöscht.
von Michael U. (amiga)


Angehängte Dateien:

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Hallo,

Rainer Z. schrieb:
> DVB-T (SD) überzeugte mich leider nicht restlos. Zwar traten keine
> Reflexionen (Geisterbilder) mehr auf und das Bild wirkte schärfer, aber
> Artefakte (Klötzchen) waren omnipräsent. Mir hat es den Fersehgenuss
> jedenfalls verleidet. Freunden sind die Klötzchen kaum aufgefallen. Ob
> ich als technisch Interessierter kritischer bin und mehr darauf geachtet
> habe?

Zustimmung von mir. Artefakte bemerke ich durchaus, allerdings kann ich 
die auch "übersehen". Zum Aufzeichnen am PC war DVB-T für mich ein 
Pluspunkt.

Rainer Z. schrieb:
> Mir schwante Böses bei der Einführung von DVB-T2 (HD) mit den noch
> weiter komprimierten Bändern. Aber oh Wunder, ich habe auf allen Kanälen
> ein scharfes Bild ohne Klötzchen, schon mit 720p bei den
> Öffentlich-Rechtlichen. Die Entscheidung zugunsten der modernen
> Kompression mit H.265 war definitiv die richtige.

DVB-T2 kommt generell in 1080p50 auf allen Muxen. Da die ÖR intern 
ohnehin mit 1080 arbeiten, vermute ich mal, daß die auch direkt verteilt 
werden.

Mal rumgekramt, eine Aufnahme Quizchampion (ZDF) von 2021 DVB-C, Pyur
und eine von 2023 Vodafone.

Gruß aus Berlin
Michael

von Peter N. (alv)


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Was mir immer wieder auffällt:

Filme aus den 80ern, heute gesendet, haben matschige Farben und sind 
unscharf.

Ich kann mich nicht daran erinnern, daß das damals in den 80ern auch 
schon so war.

Woran liegt das?

von (prx) A. K. (prx)


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Peter N. schrieb:
> Woran liegt das?

Könnte es daran liegen, dass du damals keinen direkten Vergleich mit 
besserem Material hattest, heute hingegen schon?

: Bearbeitet durch User
von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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(prx) A. K. schrieb:
> Peter N. schrieb:
>> Woran liegt das?
>
> Könnte es daran liegen, dass du damals keinen direkten Vergleich mit
> besserem Material hattest, heute hingegen schon?

Wird definitiv so sein. Ich erinnere mich, wenn ich den Fokusregler an 
der Bildröhre betätigte, dass es niemals gestochen scharf wurde, dazu 
der Kompromiss aus Schärfen/Unschärfen in Bildmitte und Rändern bzw. gar 
Ecken des Bildschirms.

Motopick schrieb:
> Die damalige sofortige Abschaltung von DVB-T wuerde ich aber
> in Sinne der Nachhaltigkeit auch nicht als richtig bezeichnen.

Ich erinnere mich, dass ich mich geärgert hatte, als nach wenigen Jahren 
die gefühlt gerade erst angeschafften DVB-T-Empfänger obsolet wurden und 
durch neue Geräte für DVB-T2 ersetzt werden mussten.

Als ich - wie oben beschrieben - den echten Qualitätssprung feststellte, 
war es die Umstellung wert. Jedenfalls mir. Trotzdem stimmt, dass ich 
zwar noch Röhrenfernseher in der Sammlung habe, aber keinen alten 
DVB-T-Konverter mehr, weil vollkommen nutzlos.

von Peter N. (alv)


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(prx) A. K. schrieb:
> Peter N. schrieb:
>> Woran liegt das?
>
> Könnte es daran liegen, dass du damals keinen direkten Vergleich mit
> besserem Material hattest, heute hingegen schon?

Dagegen spricht aber, daß noch ältere Filme (70er und älter) wieder 
bessere Qualität haben.

von Daniel A. (daniel-a)


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von Daniel G. (denial)


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Tim S. schrieb:
> Da gibt es den Sender "BILD" der ist relativ neu. Und (der einzige!?)
> Sender der 1080p "frei" ausliefert, wo ich deutliche "Verbesserungen" zu
> anderen HD Sendern bemerke... @Vodafone DVB-C

ServusTV und die Einkaufssender sonnenklar, QVC, 1-2-3, HSE senden auch 
unverschlüsselt in Full HD.

von (prx) A. K. (prx)


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Peter N. schrieb:
> Dagegen spricht aber, daß noch ältere Filme (70er und älter) wieder
> bessere Qualität haben.

Filme liegen meist auch als Filme vor. Film auf Analog-TV übertragen ist 
schlechter als auf SD-Digital. Aber nur, wenn neu digitalisiert, nicht 
wenn aus dem analogen Videoarchiv gezogen.

: Bearbeitet durch User
von Soul E. (soul_eye)


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Peter N. schrieb:

> Dagegen spricht aber, daß noch ältere Filme (70er und älter) wieder
> bessere Qualität haben.

Hollywood hat früher auf 35 mm Film gedreht. Billigproduktionen hat man 
auf Super16 fotografiert, High End auf 70 mm. Film hat Filmkorn, was man 
auf modernen Fernsehern mehr oder weniger gut sieht.

Fernsehen hat früher auf 16mm produziert, später dann auf Video. Ampex 
MAZ, U-matic, BetaCam SP etc waren nicht so wahnsinnig viel besser wie 
das Consumerformat VHS. Wenn die Farben wie schlecht ausgemalt neben den 
Konturen hängen, dann hast Du ein altes Magnetband vor Dir.

Mitte der '90er wurde die Welt digital. Da ist die Qualität nicht 
unbedingt besser, aber dafür keiner Alterung mehr unterworfen.

von Oliver S. (oliverso)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Seither genieße ich HD auch bei allen privaten Sendern.
>
> Der Unterschied ist enorm!

Genau, Dschungelcamp oder Bachelor in HD hebt die Qualität ungemein ;)

Oliver

von Percy N. (vox_bovi)


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Oliver S. schrieb:
> Dschungelcamp oder Bachelor

sind die kulturellen Highlights des Dosenbier-TV für die 
Sportschau-Resistenten.

von Phasenschieber S. (Gast)


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Oliver S. schrieb:
> Genau, Dschungelcamp oder Bachelor in HD hebt die Qualität ungemein ;)

Nein, die Werbesendungen haben es mir angetan, Werbung in HD...endlich 
mal vernünftige Darstellung :-)

Da die öff ja nach 20h keine Werbung mehr senden, musste ich mich bisher 
mit lausigem SD begnügen, aber jetzt, blühe ich regelrecht auf, endlich 
Werbung in HD  :-)

von Percy N. (vox_bovi)


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Phasenschieber S. schrieb:
> aber jetzt, blühe ich regelrecht auf, endlich Werbung in HD  :-)

Nach Mitternacht auf Sport1?

von Phasenschieber S. (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Nach Mitternacht auf Sport1?

Nö, nach Mitternacht hänge ich nurnoch hier im Forum ab 😎

...in HD versteht sich.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Daniel G. schrieb:
> ServusTV und die Einkaufssender sonnenklar, QVC, 1-2-3, HSE senden auch
> unverschlüsselt in Full HD.

Wie ist es denn mit pearl-TV (12574 MHz H mpeg4), der hätte wenigstens 
noch etwas Bezug zum µC-net?

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Percy N. schrieb:
> Oliver S. schrieb:
>> Dschungelcamp oder Bachelor
>
> sind die kulturellen Highlights des Dosenbier-TV für die
> Sportschau-Resistenten.

Von Fußball haben Männer sowieso keinen blassen Schimmer.
https://rp-online.de/sport/fussball/tsg-hoffenheim/bibiana-steinhaus-musste-kerem-demirbay-die-abseits-regel-erklaeren_aid-20701183

von Motopick (motopick)


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> Ganz so sofort wars dann doch nicht, es gab ein paar Jahre zwischen
> Entschluss und Abschaltung

Die eigentliche Abschaltung war "sofort":
DVB-T aus, DVT-T2 an.
Und ich fand, dass das MHD von DVB-T da durchaus noch nicht
abgelaufen war. Egal was "entschlossen" wurde.
Womoeglich wurde sogar dieser "Entschluss" auf undemokratischen
Wegen durch "Einflussnahme" herbeigefuehrt.
Das ist aber nur eine, wenn auch plausible Vermutung, die ich
aber gerne mit dem Rest der Welt teile.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Motopick schrieb:
> Die eigentliche Abschaltung war "sofort":
> DVB-T aus, DVT-T2 an.

Ja, im Gegensatz zur Umstellung von analog (CCIR) auf DVB-T war das 
sofort und ohne Parallelbetrieb mit der alten Norm. Ich hatte nämlich 
nach der Einführung von DVB-T noch etliche Monate weiter analog schauen 
können. Ohne die privaten Werbung-verseuchten Programme wie RTL und 
SAT1, die mich nicht die Bohne interessieren.

> Womoeglich wurde sogar dieser "Entschluss" auf undemokratischen
> Wegen durch "Einflussnahme" herbeigefuehrt.
> Das ist aber nur eine, wenn auch plausible Vermutung, die ich
> aber gerne mit dem Rest der Welt teile.

Die Zeit von DVB-T war tatsächlich gefühlt sehr kurz. Ich habe auch 
angeschaffte Receiver entsorgen müssen. Muss aber zugeben, dass der 
Qualitätsgewinn mit DVB-T2 gewaltig ist, wie ich ihn nicht erwartet 
habe. Das hatte ich bereits geschildert.

Einflussnahme in die Politik von Dritten aus der Wirtschaft lag (wie 
immer) selbstverständlich unbestritten vor. Stichwort "Digitale 
Dividende", ist in diesem Thread von einem Mitforisten bereits erwähnt 
worden. Siehe auch hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Dividende_II

Freigewordene Frequenzen aus dem Fernseh-Rundfunk sind den 
TK-Unternehmen zugeschanzt worden. Übrigens durch Bayern-Dobrindt, der 
gleiche CSU-Heini, welcher die Autobahn-Maut in Deutschland einführen 
wollte.

von Harald W. (wilhelms)


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Percy N. schrieb:

>> aber jetzt, blühe ich regelrecht auf, endlich Werbung in HD  :-)
>
> Nach Mitternacht auf Sport1?

Nunja, wenn Du dort "Scharfe Bilder" siehst, hängt das wohl
nur wenig mit der digitalen Auflösung zusammen. :-)

von Percy N. (vox_bovi)


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Harald W. schrieb:
> Nunja, wenn Du dort "Scharfe Bilder" siehst, hängt das wohl
> nur wenig mit der digitalen Auflösung zusammen. :-)

Im Gegenteil: ausschließlich! Da war ja die völlig bekloppte 
Ruf-mich-an-Werbung auf itv (oder wie auch immer dieser 
Polen-Ρorno-Sender sonst hieß) lustiger, weil total kaputt.

von Motopick (motopick)


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Besonders aufregend sind bestimmt die "Standbild"-Pornosender
die mit 100 kbit/s auskommen muessen.

> dass der Qualitätsgewinn mit DVB-T2 gewaltig ist

DVB-T war ja auch technisch eher schlicht bzw. sparsam konzipiert.
Dafuer war im Gegenzug der Resourcenbedarf beim Empfaenger aber
auch gering.
Und mich koennte auch ein noch so "gewaltiger Qualitaetsgewinn"
eben nicht mehr zur Anschaffung "von" animieren.
Und fuer Werbung noch Tantiemen zu zahlen...

Der Zug ist abgefahren.

Obligatory joke: Wer oder Was hat MTV eigentlich kaputt gemacht?
Es war der Jambafrosch! Gaaaanz sicher!

: Bearbeitet durch User
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