Frank K. schrieb:
gibt es einen "genormten" Stecker für ICSP? So ähnlich wie die
10-Pin-RM1.27 Wannen der ARM-Familie?
Ja. Der einreihige 5- oder 6-pinnige Pfostenstecker vom PICKIT. Du
brauchst für ICSP nur die ersten 5 Pins
Danke! 5 Pins ist günstig, bei Reichelt gibt es Stiftleisten mit Verpolungsschutz und dazu passende vorkonfektionierte Kabel. Da wird am freien Ende eine 8-polige Stiftleiste angelötet, der Pin 6 wird abgeschnitten und beim PICkit kommt in den Pin 6 ein Kodierstift.
Inzwischen hatte ich auch einen Adapter auf 6-polig für die J-Link gefunden. Auf dem Foto sieht der so aus, als ob er kompatibel ist. Microchip steht auch drauf, aber die Beschreibung passt nicht und PIC32MK kennt Segger auch nicht :(
Die ICDs haben einen RJ12 (6P6C Modular) verwendet, aber das finde ich
unpraktisch.
Die sind wohl auch veraltet (und noch sperriger).
Du darfst auch gerne eine 6-polige Wanne draufmachen und so ein
Adapterkabel verwenden:
https://www.amazon.de/dp/B083S1Y2V8/
Wenn es PICkit-seitig eine Stiftleiste hätte, wäre es perfekt. Warum eigentlich baut Microchip keine Stiftleiste ein? Nur damit man die Demo-Platinen direkt stecken kann? Das wäre auch umgekehrt möglich gewesen.
Noch ein Rätsel: laut sämtlichen Datenblättern und Handbüchern dürfen
die ICSP-Pins keine Pull-Up Widerstände o.ä. bekommen. Die sollen also
auf einen Stecker gehen und floaten?
Ich konfiguriere die Pins in der Software als Input mit Pullup oder
Pulldown.
OK, geflasht wird nur nach einem Reset, dann sind die Pins wieder frei. Zum Debuggen möchte man eigentlich keinen Reset machen, aber das ist wohl sowieso nicht vorgesehen. Wenn doch, wären Pulldown günstiger, die liegen dann parallel zu den Pulldown im PICkit.