Ich will auch so ein Mikrophon!

#7406809
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Das ist ein Großmembranmikrophon, aufgehängt in einer Federkonstruktion mit einem Leuchtring drumrum.

Großmembranmikrophone sind Kondensatormikrophone, so etwas gibt es unter der Eigenmarke t.bone unter anderem bei Thomann.

Bezahlbar ist so etwas nur aus chinesischer Produktion, Exemplare von Firmen wie z.B. Neumann sind /empfindlich/ teure Profiware fürs Tonstudio.

Das Drumherum musst Du Dir selbst basteln.

Von der Bauform her dürfte das hier Deiner Idee am nächsten kommen: https://www.thomann.de/de/the_tbone_retro_tube_ii.htm

(Aber auch das ist kein Billigartikel, was vermutlich am integrierten /Röhrenverstärker/ liegt)

Gast #7406873
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Harald K. schrieb:

(Aber auch das ist kein Billigartikel, was vermutlich am integrierten Röhrenverstärker liegt)

Hmmm, also 219,- EUR halte ich schon für ein Schnäppchen. Was nicht klar ist, ob die anderen Teile (Vorverstärker, Spinne, Koffer) auch dabei sind. Denn dann würde ich es schon als supergünstig bezeichnen.

ciao

Marci

#7406932
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Gibt es tatsächlich Großflächenkondensatorkapseln in der Größe mit einer Kontaktschraube? Profimikrofon mit Leuchtring und offener Verkabelung? Ich halte das für eine optische Retro-Requisite, aber nicht für ein Studiomikrofon.

Muss man halt selber basteln. Wenn es dann nicht Playback sein soll, Platz für eine kleine Mikrofonkapsel im Inneren ist ja reichlich.

#7407038
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Vergessen wir mal den 2.Weltkriegslook des erst gezeigten Mic's. Dessen Werte nicht zwar nicht allzu schlecht, aber nicht weltbewegend. Abhaengig vom Budget sind Grosskondensermikrophone nicht wirklich teuer. Ich bin zB begeisterter Verwender von Mikrophonen der oesterreichischen Firma Lewitt (https://www.lewitt-audio.com/microphones/lct-recording/lct-440-pure). Gekauft ueber Haendler. Startend um die 200 Euro ist das Rauschen so tief, dass man's eigentlich nicht wahr nimmt, resp ich war noch nie an einem so ruhigen Ort. Allenfalls kann man ein gefuehltes Rauschen mit Audacity so verstaerken, dass man schliesslich erkennt, dass ein Auto in einem Wald 5km weg war, welches grad um eine Kurve fuhr.

Gast #7408332
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Sollte schon im Startbild zu sehen sein, deutlicher bei 00:14 (+ 7 10tel) und auch sonst mehrfach.

Lass dir mal in der Schule oder auf'm Pausenhof zeigen, wie man einen Screenshot macht.

Echt, ne Eingangsprüfung in den wesentlichen Kulturtechniken beim Umgang mit Computer wäre auch in diesem Forum dringend nötig.

Angehängte Dateien:
#7408363
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DSGV-Violator schrieb:

Lass dir mal in der Schule oder auf'm Pausenhof zeigen, wie man einen Screenshot macht.

Echt, ne Eingangsprüfung in den wesentlichen Kulturtechniken beim Umgang mit Computer wäre auch in diesem Forum dringend nötig.

Egal welche fachliche Reife ein User zeigt, Antworten können auch anders formuliert werden, so das keine Überheblichkeit entnehmbar möglich ist.

MfG alterknacker

(Firma: مهندس) #7409617
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Al. K. schrieb:

Das Video und Musik fand ich gut!

Ja, der Song hat einen schönen Flow.

Ibram G. schrieb:

Hab ich 'ne Chance? Wo / wie?

Selber basteln. Das im Video gezeigte Mikro ist mit Sicherheit nicht das, mit dem aufgenommen wurde - it's all Showbusiness.

Nimm eine einfache Kapsel (Electred), ein paar LEDs und lasse Deiner Fantasie freien Lauf.

#7409639
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@ibram,

Hol Dir ein anständiges Großmembranmikro oder ne richtige alte Kondensatormikro-Röhrenflsche!

Damit machst du nen "Wirker", und es funktioniert dann sogar richtig! Ein Kohlemikro war schon in den 1950iger Jahren Mist, wie ich aus nem alten Phillips Verkäufer-Lehrgang erfahren hab. ;--))

mfg

#7409738
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Peter D. schrieb:

Lotta  . schrieb:

Ein Kohlemikro war schon in den 1950iger Jahren Mist

Fürs Telefonieren waren die hervorragend, da robust. Es gab dynamische Kapseln mit eingebautem Verstärker, die aber schnell durchbrannten. Wenn man abhob, während es klingelte, mußte der Verstärker 60V/25Hz + 60V= aushalten können.

Hey! In der DDR , also in der S.B.Z. für Wessis, gabs sowas auch. Es waren aber keine dynamischen Mikrofone, die durchbrannten, sondern unsere Mikros hielten die Rufspannung aus.

Wir haben Kristallmikros konstruiert, und massig in Arnstadt gefertigt. Da die Wessis ja ihre eigenen Mirofone hatten, konne endlich der überholvorgang eingeleitet werden, ohne Devisen zu beanspruchen. :-P

Was unsere Ingenieure aber nicht bedacht haben, ist, das Ostdeutsche ne feuchte Aussprache haben. So wurden die Kristalle trotz des vorgesehenen Sintermaterials in der Sprachöffnung feucht, und die Stasi mußte die Tonband-Aufnahmeverstärker immer weiter aufdrehen, da die Mikros immer leiser wurden. ;--P

mfg

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