Nick S. schrieb:
Macht Sinn, wobei der Inverter mehrere mm Funkenstrecke schafft, ich
würde eher 3-5kV schätzen.
Die Anlaufzeit beträgt nur ein paar Mikrosekunden, das kann man per Code
ausgleichen.
Da ich nichtmal gescheiterte Inverter-Zündungs-Experimente im Netz
finde, bleibt wohl nur probieren.
Lg
An der Stelle hat wohl die natürliche Auslese zugeschlagen:
Eine stabile und funktionierende Zündung (ohne die Steuerung) ist mit einer recht simplen Bauguppe (Zündspule) realisierbar, welche noch dazu sehr einfach in Großserie am Band aus einfachsten Grundbausteinen gefertig werden kann. Das Ganze ist robust genung, um bei Vibrationen, Temperaturbedingungen von -30 bis + 45°C Umgebungstemperatur (Plus Eigenerwärmung) und bei >95% rH auskondensierend nicht auszusetzen.
Deine Inverterzündung braucht etliche zum Teil empfindliche Bauteile, die dann sehr aufwendig behandelt werden müssen, um den Bedingungen im Motorraum stand zu halten. Von einer Montage auf dem Zylinderkopf mal ganz zu schweigen. Das wird einfach zu teuer für zu wenige Mehrwert ggü einem Trafo/Übertrager.
Moderne Motorsteuerungen bestimmen über die Ansteuerung der Zündspule sogar die Zündenergie. Kann das der CCFL auch?
Vielleicht mal eine Patentrecherche machen? Wenn das jemand schon mal patentiert hat, ist klar dass es sich nicht durchsetzen konnte...