Da über die Installation eines Balkonkraftwerks nachgedacht wurde, habe ich mir erstmals seit langer Zeit unseren Stromzähler (im EFH) näher angesehen.
Seit 2019 eine "morderne Messeinrichtung" Apator Norax 3D.
Nun ist mir aufgefallen, dass im Display nur L2 und L3 erscheinen und daneben ein kleines Ausrufezeichen angezeigt wird.
Bei einem baugleichen Zähler daneben (Einliegerwohnung) werden L1 L2 L3 und kein Ausrufezeichen angezeigt.
Es wäre sicherlich schon länger aufgefallen, trotzdem nochmal nachgemessen: Alle 3 Phasen sind natürlich vorhanden in Ordnung. Überall 230V bzw. 400V dazwischen.
Was ist hier wohl los? Ist der Zähler einfach defekt? Was kann das für Auswirkungen haben? Wird nun 1/3 weniger Strom gezählt, bzw. der Verbrauch auf L1 nicht erfasst? Was passiert, wenn ich das melde?
Ich sag mal so, ICH HAB NIX GEMACHT! ;) Wirklich!
Wird sowas im Nachhinein geschätzt? Aber ab wann? Fragen über Fragen...
Es ist mir auch bisher nicht gelungen, ein vernünftiges, also komplettes Handbuch für den Zähler im Netz zu finden...
Ist ja spannend... und ich frage mich, wie oft sowas passiert, bzw. passieren wird... das Teil wurde erst 2019 eingebaut.
Die alten Ferraris-Zähler haben wie lange gehalten? 20, 30, 50, 70 Jahre??
Ist ja spannend... und ich frage mich, wie oft sowas passiert,
Öfter scheinbar. Hier im Forum habe ich schon mal davon gelesen und ich kenne auch jemanden persönlich bei dem das so ist. Komischerweise immer L1.
Scheint eventuell ein Serien Fehler.
Ist ja spannend... und ich frage mich, wie oft sowas passiert,
Öfter scheinbar. Hier im Forum habe ich schon mal davon gelesen und ich
kenne auch jemanden persönlich bei dem das so ist. Komischerweise immer
L1.
Scheint eventuell ein Serien Fehler.
Die Millionen, bei denen es problemlos funktioniert, die melden sich eben nicht.
Ein defekter Ferrariszähler hat praktisch nie Wellen geschlagen.
Wird sowas im Nachhinein geschätzt? Aber ab wann? Fragen über Fragen...
Also entweder ist der Zähler kaputt oder Du hast eben doch schonmal "gebalkonkraftwerkt" und daher ist der Zähler auf Fehler (L1 Rückspeisung) gegangen.
Andernfalls: EVU anrufen, Zähler tauschen lassen. Das ist deren Arbeit und beim Lastprofil "Haushalt" wird da auch keiner was schätzen, oder zumindest nicht für dich nachteilig.
Du hast eben doch schonmal
"gebalkonkraftwerkt" und daher ist der Zähler auf Fehler (L1
Rückspeisung) gegangen.
Nope, das kann ich sicher ausschließen.
Das Dingen hat aber auch das Symbol für "Rücklaufsperre", daher dürfte das auch nicht passieren, bzw. keinen Fehler auslösen!?
Bei mir hat wirklich mal eine Phase gefehlt (Defekt im HAK), aber das macht sich anders bemerkbar.
Über die neuen Smartmeter liest man aber auch nicht viel Gutes. Abweichungen von -47 bis +500% gab es da. Ok vielleicht Kinderkrankheiten, aber ich bin froh dass ich noch die alte Ferraris-Scheibe habe. Dreht sich zwar auch schneller als mir lieb ist, aber immerhin korrekt.
Vorteil eines neuen Smartmeters wäre bei unseren Stadtwerken: Den aktuellen Verbrauch in Echtzeit einzusehen (über deren Webportal), also nix mehr mit Stoppuhr und Taschenrechner vorm alten Zähler stehen ;)
Btw. schätzen können die wirklich gut. Bei meiner Jahresabrechnung für Strom, Gas, Wasser, Abwasser (direkt an die Stadtwerke) gibt es immer zwei Spalten:
Verbrauch geschätzt
Ablesung Kunde
und die sind fast gruselig bis auf ein paar kWh/m3 identisch...
Rein rechtlich müsste man es natürlich melden, wenn man merkt, daß sein Stromzähler nicht ordnungsgemäß funktioniert. Dann wird das Ding halt ausgetauscht und ich fände es unfair, wenn dann eine Schätzung zum Nachteil des Kunden erfolgt. Schließlich kann der erstens nichts dafür und zweitens bezahlt man eine Gebühr für den Messstellenbetrieb - so daß man wohl auch deren problemfreie Funktion erwarten kann.
Natürlich könnte man jetzt evtl. "den Stromverbrauch auf L1 optimieren" und daran etwas sparen, aber rechtens ist das nicht gerade. Wenn man nachweisen kann, daß das wissentlich passierte, dann ist das wahrscheinlich als Diebstahl oder Erschleichung von Leistungen zu würdigen. Daher sehr dünnes Eis...
Wenn es mein Zähler wäre, dann würde ich es melden, aber rein menschlich kann ich es auch gut verstehen wenn jemand sagt "ich hab davon keine Ahnung, hab ich nicht gesehen". Aber letztlich landet seine Ersparnis dann auf der Kostenseite der Allgemeinheit, so richtig gut findet das wohl niemand.
aber ich bin froh dass ich noch die alte Ferraris-Scheibe habe. Dreht
sich zwar auch schneller als mir lieb ist, aber immerhin korrekt.
Mal wieder Stuss vom Ewiggestrigen
"Bild 10 Bei Betrieb ohne Dimmer und einer Leistung von 45 Watt weisen der Ferrariszähler einen Fehler
von 9 % und der elektronische Zähler VI001-01 einen Messfehler von ca. 5 % auf"
"Bild 10 Bei Betrieb ohne Dimmer und einer Leistung von 45 Watt weisen
der Ferrariszähler einen Fehler
von 9 % und der elektronische Zähler VI001-01 einen Messfehler von ca. 5
% auf"
Und in welche Richtung geht das? +/- oder immer zu Ungunsten des Verbrauchers?
Also ich brauch das Zeug nicht, bzw. erst wenn es auch funktioniert.
Darauf hast du aber keinen Einfluss. Der Zähler ist Eigentum des Versorgers und wenn der dir einen neuen einbaut, dann macht der das. Auch ohne deine Zustimmung. Klar, mit Terminfindungsschwierigkeiten kann man das noch ein paar Wochen hinauszögern aber schlussendlich ist es unvermeidlich.
bin verwundert wie ahnungslose an Hand eines Ausrufezeichens, auf einem Gerät welches sie nicht kennen und schon gar nicht drauf geschult sind, ein Problem erkennen wollen.
Vielleicht heißt das Zeichen auch nur "läuft Toll!!" oder es ist gar kein Ausrufezeichen sondern ein "i" welches grafisch unglücklich programmiert wurde oder...
Nene, als korrekter Bürger, der im Haushalt kein Problem mit Strom hat, würde ich das vergessen.