5GHz Radarstrahlung abschirmen

Gast #7419457
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Um 5 Ghz Radarstrahlung abzuschirmen, was so um unter 10cm liegen sollte, wenn ich es richtig gesehen hatte, muss es dazu eine Parabolform sein oder reicht eine einfach gerade Platte, wenn es nicht darum geht die Reichweite zu erhöhen, sondern lediglich zu verhindern das der Sensor auch auf Gegenstände auf der Rückseite der Platine reagiert?

#7419502
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"Unter 10cm" ist ein weites Feld. Pack alles in einen Faradayschen Käfig ein und du hast Ruhe.

Bei der Wirkung einer Metallplatte kommt es auf deren Größe an. Wenn du Pech hast, ist die resonant und wirkt als eigener Strahler.

Ein Parabolreflektor müsste auch eine gewisse Größe haben, damit der nicht als einfacher Streuer wirkt und seine Form kann der nur ausspielen, wenn der ausleuchtende Strahler im Brennpunkt sitzt.

#7419568
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Mit einer Platte oder auch Schüssel kann man nichts abschirmen. An den Kanten wird gebeugt, also neue Wellen erzeugt. Dahinter geht es mit der Strahlung munter weiter. Es wird durch solche Störungen aber ein Interferenzmuster mit Nullstellen (Auslöschungen) erzeugt, die sehr scharf und somit schwer zu treffen sind. Oder die Platte ist sehr groß, dann ist es direkt dahinter etwas besser geschützt. Die Form spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Besser als eine Metallplatte wäre ggf. auch Absorbermaterial.

#7419847
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Michael B. schrieb:

Und: Alu zu kontaktieren ist wegen Eloxalschichtbildung schwierig, nimm lieber Kupferfolie.

Eine Eloxalschicht bildet sich nicht von allein, die wird ab Werk aufgebracht. Bei 5 GHz reicht es aber auch, Alufolie entsprechend überlappen zu lassen an den Anschlussstellen. Wenn nicht galvanisch verbunden, ergeben sich zumindest große Kapazitäten, die einem HF-mäßigen Kurzschluss entsprechen. Versuch macht klug. Profis nehmen selbstklebendes Abschirmband. Das ist in dichten Abständen perforiert, so dass großflächig Kontakt hergestellt wird. Ich würde aber auch mal Moosschaumplatten, ggf. mehrere übereinander, als Absorber ausprobieren. Die werden gerne bei Kammerbauweise unter den Deckel geklebt, um Selbsterregung (Kopplung vom Verstärkerausgang auf den Eingang über den Hohlraum) zu verhindern.

#7420703
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Kay-Uwe R. schrieb:

Eine Eloxalschicht bildet sich nicht von allein, die wird ab Werk aufgebracht.

Nur, dass es hier nicht um Eloxal geht. Da hat /laberkopp/ mal wieder etwas durcheinander geschmissen.

Eloxal ist der Name eines Verfahrens, bei dem per anodischer Oxidation eine Oxidschicht von etlichen Mikrometern (5..25µm lt. Wikipedia) in der Aluoberfläche erzeugt wird. Die Schicht die dabei entsteht, besteht aus Aluminiumoxid. Und natürlich bildet sich an der Oberfläche von Aluminium auch von alleine eine Oxidschicht, nur ist die lediglich einige Nanometer dick. Die Schicht bleibt dünn, weil das bereits reicht, um weitere Oxidation des Aluminiums in größerer Tiefe zu verhindert. Im Gegensatz zu der mit dem Eloxal-Verfahren hergestellten Oxidschicht bildet sie wegen ihrer geringen Stärke nur keine harte, kratzfeste Oberfläche. Isolieren tut sie aber trotzdem, solange sie nicht mechanisch zerstört wird und nicht durch Luftabschluss verhindert wird, dass sie sich regenerieren kann.

Gast #7420776
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und nun kommen die ganzen Forentrolle die alles vollspamen. Sucht euch doch mal eine Freundin oder so haha Den anderen danke ich für die Sonnvollen Antworten, ist mal ganz ungewohnt hier gewesen, nur zum Schluss kamen dann natürlich doch noch die üblichen Forentrolle

Gast #7420907
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womit und warum ich mich beschäftige und mit welchen Wissenstand kann dir Troll völlig wumpe sein. Kann es sein, dass du noch ganz andere Probleme hast? Bei so einer Aussage kommen Zweifel auf....

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