Frank K. schrieb:
CAN-Transceiver haben ein Timeout für dominante Zustände und damit eine
Mindestbitrate, damit kein Teilnehmer den Bus blockieren kann. Das
könnte für einen UART doof werden.
Laut Datasheet für MCP2561/2FD ist zulässige Bit Time zwischen 0.2 und 69.44 μs. Bei 250 kbps ist Dominanz-Zeit auch bei 9 "0" und Startbit 40 μs, d.h. in Grenzen. Notfalls wäre 500 kbps auch denkbar.
Ich möchte je 4 Bytes über 2 Meter übertragen, so einfach wie es nur geht. Aber auch in Feldeinsatz. Deshalb auch 9-bit-Modus: wenn Bit 9=1, werden zuletzt empfangene 4 Bytes in Hauptpuffer kopiert und bearbeitet. Ich glaube, 2 Meter sind für schnelle asymmetrische Übertragung über Kabel schon etwas zu viel...
Du könntest auf LVDS gehen:
Transmitter: https://www.ti.com/product/de-de/DS90LV011A
Receiver: https://www.ti.com/product/de-de/DS90LT012A
Diese Bausteine haben keine Timeouts oder sonstige Logikfunktionen drin,
sondern übertragen einfach nur, was am Eingang reinkommt.
Danke für Tipps!
Aber so wie ich verstehe, während MCP2561 in dem passiven Zustand die Linie frei läßt und somit 120 Ohm-Widerstand ohne Strom bleibt, bleibt bei LVDS die Linie immer unter Last, auch wenn "1" übertragen wird?
Wenn wirklich so, dann ist klassische RS422 Transceiver wie DS89C21 etwa LVDS gleich?