Ich muß mehrmals zwei gewebte Bänder (20mm breit) aus Polypropylen miteinander verschweißen, flächig oder Stirnschweißung. Aus dem Rohrleitungsbau kenne ich das Spiegelschweißen habe aber keine Profigeräte zur Verfügung.
Habt ihr Tips?
|
Anzeige
|
PP Bänder schweißenIch muß mehrmals zwei gewebte Bänder (20mm breit) aus Polypropylen miteinander verschweißen, flächig oder Stirnschweißung. Aus dem Rohrleitungsbau kenne ich das Spiegelschweißen habe aber keine Profigeräte zur Verfügung. Habt ihr Tips? eventuell hat deine Frau ein Glätteisen? Ansonsten fällt mir nur ein zwei Metallplaten heiß zu machen Klingt wie Umreifung von Verpackungen. Üblich ist wohl Reibverschweissung oder Ultraschallschweissung, es gibt Handgeräte https://umreifungshop.de/product/tes-pro-elektrisches-umreifungsgerat/ So genau weiss ich nicht wie die Reibverschweissung erfolgt, 2-5 Sekunden heizen und dann die Bänder ineinanderrubbeln.
Nee, das sind Spanngurte von einem Verdeck die sich durch UV aufgelöst haben und ersetzt werden müssen. Leider auf einem Schiff, also weitab von Werkstatt und Co. Bänder zusammentackern und komplett neue einziehen? VG Ich könnte mir vorstellen, dass man das mit so nem Haarglätteisen verschweissen kann. Das will aber normalerweise 230V. Überlappen und vernähen mit Längsnähten geht nicht?
Das Zeug ist ziemlich dick und man müßte auch auf dem Boden liegend vernähen (oder das ganze Verdeck abbauen).Zum Saisonende geht das zum Segelmacher, muß also nur bis Oktober halten. 230 Volt sind natürlich verfügbar aber einen Haarglätter habe ich noch nie gesehen? Zum Beispiel so was. Diese hellen Flächen in der Zange sind beheizt, quasi wie ne überdimensionale Pinzette. https://www.ebay.de/itm/274379736387?epid=2212165036
Und was soll das nützen ? Dann het er zwei aussen verschmurgelte PP Bänder die innen unversehrt sind und natürlich nicht aneinander kleben. Da war Thomas schon schlauer und redete von Spiegelschweissen, also einem glatten Blech zwischen beiden Bändern einklemmen dass heiss gemacht wird und wenn es das PP anschmilzt rausgezogen wird damit sich die angeschmolzenen Oberflächen unter Druck ineinander vermengen. Da braucht er sicher keinen Rat von jemandem der von Dingen erzählt die er nie ausprobiert hat.
Ich habe zum Verschweißen des Antriebsriemens meiner Graviermaschine einen Schweißspiegel aus einem alten 30W Ersa Lötkolben, einem Stück Alu-Rundmaterial und einem Alublech gebaut. Funktioniert einwandfrei. Den Spiegel muss man natürlich nach jedem Schweißvorgang reinigen, ggf. abschleifen, da nicht (teflon-)beschichtet. Uwe
Ich werde mir jetzt ein Stück Stahl in passender Breite besorgen und mit der Flamme oder Heißluft erhitzen bis die aufgetragene Farbe aus dem Tempilstick 250°C anzeigt. Dann die beiden Streifen drauf und aus der Wärmekapazität des Stahls schmelzen lassen, dann fügen. Das Erreichen und Halten der richtigen Temperatur ist das A und O, daher bin ich (auch wegen der Diskussion hier, also nicht vergeblich!) auf die Tempilsticks gestoßen. Eine (elektronische) Temperaturkontrolle/Regelung kommt für die paar Schweißungen nicht in Frage. Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
Anzeige
|