Forum: Haus & Smart Home An Solarmodulen verbaute MC4-Steckverbinder = Schrott ?


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von Hans H. (wen_h)


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Hallo,

heute zum vierten Mal mein portables 180 Watt Solarmodul aufgestellt und 
ich sehe an der von mir gebauten Verlängerung (Banane <-> MC4) 0 Volt. 
Am Solarmodul sind ab Hersteller MC4-Steckverbinder verbaut.

Also mal an den beiden MC4 Steckverbindern gewackelt und die Spannung 
ist wieder da. Ich sehe einen gut reproduzierbaren Wackelkontakt - und 
zwar an beiden Steckverbindern!

Schon beim Bau meines Verlängerungskabels fiel auf, dass sich die 
Metallteile der mit gelieferten MC4 Steckverbinder (die genau gleichen 
sind am Solarmodul verbaut) extrem leicht ineinander schieben ließen. 
Fand ich etwas gewagt, denn die Steckverbinder sind für 30A 
spezifiziert. Von Hochstromsteckverbindern kenne ich andere Steckkräfte.

Hatte jemand ähnliche Probleme mit diesen MC4 Steckverbindern?

Händler des Solarmoduls und der MC4 Steckverbinder:
https://www.ebay.de/itm/152677227291?var=454691692585

Hans

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Bei mir brechen zwar immer die Rastnasen ab,  aber den Stecker finde ich 
gut konstruiert, wenn man Kabel passenden Isolierungsdurchmessers 
verwendet, weil die geschlitzen Bleche durch Federkraft rundum 
aneinanderpressen, besser als viele Bananenstecker, sondern ähnlich Amp 
Mate-N-Lock. Dazu muss das Blech aber locker in der Plastikhülle liegen, 
damit die Bleche sich aneinander abpassen können.
Wenn man das mit dem crimpen natürlich nicht drauf hat, gibt es 
Wackelkontakt an der Crimpverbindung.

von Thomas R. (thomasr)


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"die genau gleichen sind am Solarmodul verbaut" ist bei CN Provinienz 
ziemlich sicher auszuschließen. Die mögen ja gleich aussehen, kommen 
aber kaum aus demselben Werkzeugsatz.

Die abgebildeten sehen aus wie "meine". Die erfordern in den Gehäusen 
eingesetze Metallringe die mit den Zungen der Kontaktteile verrasten.

Ich hatte dämlicherweise mal verschiedene Lieferungen gemischt 
(Kontaktteile/Gehäuse) und dabei auch erhebliche Probleme gehabt.

Dabei rasteten die Kontaktteile nicht/nicht sauber ein und ließen sich 
nach hinten verschieben.

von Michael O. (michael_o)


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Ich habe vor Jahren beim großen C mal Panele gekauft, die Stecker hatten 
die genau wie MC4 aussahen aber nicht mit anderen MC4 zusammen zu 
stecken waren. Danach selbst mit extrem günstigen Stecker aus China nie 
wieder Probleme gehabt.

MfG
Michael

von Oliver S. (oliverso)


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Hans H. schrieb:
> portables

Finde den Fehler.

Die Stecker sind nunmal nicht dafür gemacht, mehr als einmal gesteckt zu 
werden.

Oliver

von Oliver R. (orb)


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Oliver S. schrieb:
> Die Stecker sind nunmal nicht dafür gemacht, mehr als einmal gesteckt zu
> werden.

Nein, 100 Steckzyklen geben die meisten Hersteller schon an.
Ist allerdings nicht viel verglichen mit den vielen Tausend die andere 
Steckverbinder können.

von Heinz R. (heijz)


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Es sind halt keine MC4-Stecker

MC4 ist von Stäubli geschützt, fast alle Panelhersteller haben was 
eigenes, das halt mehr oder minder "kompatibel" ist
Viele verwenden sogar eigene Namen dafür

von Werner V. (werner_von)


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Heinz R. schrieb:
> ... fast alle Panelhersteller haben was
> eigenes, das halt mehr oder minder "kompatibel" ist
> Viele verwenden sogar eigene Namen dafür

Das ist schlichtweg falsch!

von Heinz R. (heijz)


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von Hans H. (wen_h)


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Oliver S. schrieb:
> Hans H. schrieb:
>> portables
>
> Finde den Fehler.

Völliger Unsinn, die 5m Kabel habe ich bisher noch gar nicht getrennt.

Das Modul hatte ich die letzte Nacht unverändert draußen gelassen und um 
11 Uhr sah ich wieder 0V. 3 Stunden Ertrag verschenkt. An den 
Steckverbindern genoddelt und der Strom ist wieder da. Wenn ich dran 
denke, dass solcher Schrott millionenfach auf den Dächern liegt ...

Heinz R. schrieb:
> MC4 ist von Stäubli geschützt, fast alle Panelhersteller haben was
> eigenes

OK, das sagt alles. Dann kann ich den China-Müll abkneifen und welche 
von Stäubli anbauen.

Thomas R. schrieb:
> die genau gleichen sind am Solarmodul verbaut" ist bei CN Provinienz
> ziemlich sicher auszuschließen. Die mögen ja gleich aussehen, kommen
> aber kaum aus demselben Werkzeugsatz.

In meinem Fall ziemlich unwahrscheinlich, aber auch unerheblich. Denn 
ich hatte beim gleichen Anbieter ein Paar von den Steckverbindern mit 
gekauft und vorab mal die male/female Metallteile ineinander gesteckt. 
Hier war kaum Steckkraft erforderlich. Steckte man die Metallteile in 
die am Solarmodul verbauten Steckverbinder, war ebenfalls kaum 
Steckkraft erforderlich. Folglich sind es die gleichen Steckverbinder.

: Bearbeitet durch User
von Hans H. (wen_h)


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Michael B. schrieb:
> aber den Stecker finde ich gut konstruiert

Finde ich nicht. Hat man die Kontakte samt Kabel mal eingesteckt, kann 
man selbiges nie wieder entfernen. Bei einem Kontaktproblem kann man 
beide Stecker nur noch abzwicken und wegwerfen. Was ich mittlerweile 
auch gemacht habe. Die Kabel sind nun direkt verlötet, eine Fehlerquelle 
weniger.

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