Forum: Haus & Smart Home Solarfrage: Umrichter mit Wechselrichter in Inselbetrieb bringen


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von Klaus (klaus2023)


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Eine kurze Frage an die Community:
Ist es möglich, einen Solarumrichter (z.B. Hoymiles) an einen (12V KFZ-) 
Wechselrichter zu schalten und so ein lauffähiges Inselnetz zu schaffen?
Evtl. kann ja dann noch mit einem Batterieladegerät die Batterie, an dem 
der (12V Kfz-)Wechselrichter hängt, geladen werden.

von Unwichtig (noname_user)


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Möglich ist viel, nur ob es sinnvoll ist? Welche Lasten willst du auf 
der 230V~ Seite betreiben, welche U u. P bringt das SolarPanel , welche 
P haben jeweils die beiden Wechselrichter / SolarUmrichter, welche 
Kapazität hat der 12V Akku?
Kommst du nicht von selber drauf, weil solche Fragen stellt man sich 
doch vorher schon selber. Schafft das SolarPanel mit dem WR die Leistung 
welche da auf der Netzseite der 230V~ gebraucht werden?
Wenn dir das alles erstmal egal ist, dann frage dich ob sich der 
Solar-Umrichter auf-synchronisieren kann, oder wer da den Master in der 
Anlage spielt. Ist der 12-V WR überhaupt Sinusausgabefähig?

von Michael B. (laberkopp)


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Klaus schrieb:
> Ist es möglich, einen Solarumrichter (z.B. Hoymiles) an einen (12V KFZ-)
> Wechselrichter zu schalten und so ein lauffähiges Inselnetz zu schaffen

Nein.

von Frank D. (Firma: Spezialeinheit) (feuerstein7)


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Am schönsten ist der Stromkreis: 
Wechselrichter>Ladegerät>Wechselrichter>Ladegerät.....

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Die genaue Antwort ist Jein mit der Betonung von nein.

Wenn Du einen Kfz-Wechselrichter mit Sinusausgang und als Last einen 
Synchronmotor mit ausreichend großer Schwungmasse und Belastung hängen 
hast, kann das sogar funktionieren. Aber das wäre keine wirklich 
verwendbare Lösung, sondern nur als akademischer (theoretischer) Versuch 
zu betrachten.

von Thomas R. (thomasr)


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Klar funktioniert das, wurde schon oft bewiesen. Allerdings muß in 
dieser Kombination die angehängte Last immer größer sein als die 
monentane Erzeugung sonst "drückt" der Solar WR seine Leistung in den 
Kfz WR und das knallt. Und natürlich muß der Kfz WR einen sauberen, 
stabilen Sinus erzeugen sonst kann der PV WR darauf nicht 
synchronisieren.

von Fred R. (fredylich)


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Thomas R. schrieb:
> Klar funktioniert das, wurde schon oft bewiesen. Allerdings muß in
> dieser Kombination die angehängte Last immer größer sein als die
> monentane Erzeugung sonst "drückt" der Solar WR seine Leistung in den
> Kfz WR und das knallt. Und natürlich muß der Kfz WR einen sauberen,
> stabilen Sinus erzeugen sonst kann der PV WR darauf nicht
> synchronisieren.
Mit einem kleinen Trick funktioniert es. Praktisch getestet ohne Knall.
Stichwort: IMPETANZ des Kfz WR erhöhen. Bei meinem Aufbau sogar mit 10 
kOhm keine Probleme.
Mit Kfz-Sinus-Spannungswandler 12 Volt auf 230 Volt 300 W Spitze 600 
Watt und USB-Ausgang (Preis unter  60 €)
Natürlich sicher im Betrieb: Dank Schutzmechanismen gegen Überhitzung, 
Überlastung, Kurzschluss und Überspannung ist der Konverter umfassend 
abgesichert.
Macht aus 12-Volt-Gleichspannung(Autobatterie) Echte 50 Hz Sinuswelle 
für fehlerfreien Betrieb.

Schukostecker mit eingebauter Elektronik des Inverters in eine beliebige 
Haussteckdose da Netz saldierend über alle Phasen ist.
Nun kann der Spannungswandler eingeschaltet werden. Dessen 230 Volt wird 
über ein 10 kOhm Widerstand eingespeist. Nun sollte der PV- 
Wechselrichter starten und liefern(Wenn Susi scheint).
Der 12 Volt Spannungswandler liefert nur ca. 2mA =  0,5 Watt um die 
Standzeit des Akkus zu verlängern wird er gleichzeitig über Ladegerät 
vom eigenen Hausnetz  „gepflegt“.
Sollte der PV- Wechselrichter nicht mehr liefern, wird der Widerstand 
überbrückt und der Inverter kann seine maximale Energie je nach Akku 
einspeisen.
Der sehr geringer Standbyverbrauch des Wechselrichters ist bei Nacht (< 
0,05 Watt).
Bei angeschlossen KFZ- Akku kann die USB- Verbindung für 
Betriebsspannung der Elektronik hergestellt werden.
Mal ganz primitiv erklärt.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> IMPETANZ
So so. Ist das ein brasilianischer Feuertanz
wenn's doch nicht klappt, oder was?

Und 10kOhm Netzimpedanz? Welcher Schrottwechselrichter speist darauf 
ein? Versuch das mal mit einem guten Gerät, das wird nie was. Die 
Fronius IG Reihe z.B. ist diesbezüglich so kitzlig, daß sie sich beim 
Testlauf auf dem Basteltisch schon über eine lange Leitung bzw. 
Mehrfachsteckdose beschwert weil die Netzimpedanz zu hoch ist.

von Michael B. (laberkopp)


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Fred R. schrieb:
> Mal ganz primitiv erklärt.

Bitte lass die Trollbeiträge.

Der Inhalt ist zwar wirr genug um deine völlige Ahnungslosigkeit in dem 
Thema zu zeigen, aber du musst dir heutzutage keine Märchen aus dem 
Finger saugen, das kann ChatGPT besser.

Inselinverter synchronisieren sich nicht ans Netz, völlig andere 
Schaltungstechnologie.

Und Einspeisewechselrichter sind hier AR4105 konform und lassen sich 
nicht von 2mA austricksen.

von Fred R. (fredylich)


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Ben B. schrieb:
>> IMPETANZ
> So so. Ist das ein brasilianischer Feuertanz
> wenn's doch nicht klappt, oder was?
>
> Und 10kOhm Netzimpedanz? Welcher Schrottwechselrichter speist darauf
> ein? Versuch das mal mit einem guten Gerät, das wird nie was. Die
> Fronius IG Reihe z.B. ist diesbezüglich so kitzlig, daß sie sich beim
> Testlauf auf dem Basteltisch schon über eine lange Leitung bzw.
> Mehrfachsteckdose beschwert weil die Netzimpedanz zu hoch ist.

Den Schreibfehler kannst du dir einrahmen.
z.B. Hoymiles die benötigt ein min.Strom von 1mA um zu starten.
Spannung und Frequenz sind das A u. O.
Entschuldige mein Kommentar.
Danke

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Ich finde den Hinweis mit der 10 kOhm „Netzimpedanz“ gar nicht so 
schlecht. Was sollte daran verwerflich sein, bei Netzausfall darüber ein 
Inselnetz aufzubauen, zumal wenn sowieso ein Hoymiles verbaut ist.

von Klaus (klaus2023)


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Also sollte es so wie in der - nicht normgerechten (die Pfeile sollen 
den Leistungfluss verdeutlichen) - Zeichnung funktionieren, oder? Wobei 
der Widerstand an die jeweiligen Anlaufbedingungen des 
Solarwechselrichters angepasst werden muss. Der Schalter S1 sollte dann 
zwischen Tag/Nacht-Betrieb umschalten können. D.h. liefern die 
Solarpanels tagsüber genug Leistung, dient der Sinuswechselrichter nur 
als "Netzsimulation", um stabile 230V/50 Hz zu erzeugen. Nachts wird 
dann der Schalter geschlossen und der Sinuswechselrichter liefert die 
benötigte Leistung aus dem Akku.

Es ist natürlich UNBEDINGT darauf zu achten, einen Sinuswechselrichter 
NIEMALS auf ein "echtes" Netz des Versorgers zu schalten!

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Klaus schrieb:
> Zeichnung funktionieren, oder?

Nein, funktioniert so nicht.

Dieter D. schrieb:
> akademischer (theoretischer) Versuch

Eine erste Voraussetzung wäre, das von Seiten des Solarwechselrichters 
weniger an Leistung in das Netz gespeist wird, als die Lasten 
verbrauchen.

Ab dieser Erkenntnis ist eigentlich jedem klar, wie wenig sinnvoll es 
wäre da noch weitere Mühen hineinzustecken.

von Fred R. (fredylich)


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Dieter D. schrieb:
> Klaus schrieb:
>> Zeichnung funktionieren, oder?
>
> Nein, funktioniert so nicht.
>
> Dieter D. schrieb:
>> akademischer (theoretischer) Versuch
>
> Eine erste Voraussetzung wäre, das von Seiten des Solarwechselrichters
> weniger an Leistung in das Netz gespeist wird, als die Lasten
> verbrauchen.
>
> Ab dieser Erkenntnis ist eigentlich jedem klar, wie wenig sinnvoll es
> wäre da noch weitere Mühen hineinzustecken.

Dieter D. schrieb:
> ein, funktioniert so nicht.
>
> Dieter D. schrieb:
>> akademischer (theoretischer) Versuch
>
> Eine erste Voraussetzung wäre, das von Seiten des Solarwechselrichters
> weniger an Leistung in das Netz gespeist wird, als die Lasten
> verbrauchen.
>
> Ab dieser Erkenntnis ist eigentlich jedem klar, wie wenig sinnvoll es
> wäre da noch weitere Mühen hineinzustecken.

Frage: Welches Netz bei einem Inselbetrieb. Das eigene Hausnetz hat mit 
Sicherheit eine Impedanz die kleiner des Ortsnetzes  ist sonst könnte 
ein Balkonkraftwerk nicht vorrankig die Verbraucher des Hausnetz 
bedienen (in DE auf 2,6 A bei 230 Volt begrenzt ca. 600 Watt).
Wie geschrieben ein Hoymiles WR ist es scheiß egal von wo er eine 
sauberes Sinusspannung mit 50 Hz bekommt. Sogar im Datenblatt steht ab 
1mA Stromfluss ist er Startbereit wenn die Module Spannung liefern. Die 
Leistung bringt die Sonne.
Erstaunlich ist die  kürzere Synchronisierungszeit mit dem PV- WR.
Vermute der geringere THD des 12 Volt Inverter ist sogar besser wie der 
momentane im Ortsnetz.
Ich betrachte immer die Netzqualität in Echtzeit und nicht die 
prognostizierte Leistung.
Somit auch meine primitive Lösungsvariante für Inselbetrieb mit ein in 
DE zugelassen  Hoymiles WR.
Sagen die „Großen“ PV- Verkäufer ihre Kunden wie viel Strom geliefert 
wird  wenn die WR nicht mehr vom Netz gestartet werden können weil 
dieses „flattert“?
Brauchen sie nicht. Denn Sonne- und Windenergie sind qualitativ für 
Energieversorgung erneuerpaar. Wird in allen Medien gesagt.

Nun bitte ich die Moderatoren mein Login zu löschen. Können natürlich 
noch Vorab meine Schreibfehler als Beweis meiner Dummheit genau 
auswerten.
Ist in Ordnung da ich bekanntlich nur ein sehr alter Praktiker und kein 
junger akademischer Oberlehrer bin.
Wissen hat nur Macht wenn daraus ein kreatives Eigendenken folgt.

Tschüß

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