Nach meinem Verständnis macht die Schaltung das Gleiche, als ob die
beiden Trafowicklungen parallel geschaltet wären.
Nein, denn die beiden Teilwicklungen weisen, bezogen auf die Sekundärwicklung einen unterschiedlichen Wickelsinn auf.
Die Sekundärwicklung "sieht" somit einen magnetischen Fluss, dessen Richtung umgeschaltet wird. Was auch sinnvoll ist, denn ein Übertrager kann keinen Gleichstrom übertragen, auch keinen pulsierenden. Die Polarität muss sich ebenfalls ändern.
Nachtrag: Bist Du Dir sicher, dass beide Transistoren parallel geschaltet sind? Dann stimme ich Dir zu, dass das wenig Sinn ergibt...
Ist evtl. die RC-Beschaltung der Transistoren unterschiedlich? Einer gegen Masse, der andere gegen Vcc?
Ohne die Orientierung der Wicklung anzugeben, würde ich hier sogar vermuten, dass sich das Magnetfeld aufhebt. Mir ist der Sinn der Schaltung nicht klar - gibt es noch Teile, die nicht gezeichnet sind?
Diese Schaltung stimmt nicht.
Vermutlich geht das RC an der Basis zum jeweils anderen Kollektor, d.h. ein Selbstschwinger, der über STE gestoppt werden kann.
Was auch sinnvoll ist, denn ein Übertrager
kann keinen Gleichstrom übertragen, auch keinen pulsierenden.
Oh man, nichts funktioniert mehr! Weder der Funkeninduktor beim Herrn Röntgen, noch die Zündspule im Kfz oder der Sperrschwinger im Blitzgerät der ollen Einwegkamera. Gut daß die Erkenntnis erst jetzt kommt, nachdem all diese Geräte mehr oder weniger obsolet sind...
In was für einem Gerät ist die Schaltung, und welche Funktion hat die
Baugruppe, die diese Schaltung enthält?
Diese Schaltung sitzt auf der VFD-Anzeigeplatine eines vermutlich ehemaligen DVD-Players und erzeugt die (Hoch-)Spannung für die VFD. VFD-Kontroller ist ein PT6311-LQ.
Vermutlich geht das RC an der Basis zum jeweils anderen Kollektor, d.h.
ein Selbstschwinger, der über STE gestoppt werden kann.
Nach gründlichem Durchleuchten der Platine: Ja, die Basis-RCs sind über Kreuz verschaltet.
Bei den Leiter-Flächen und dickem Bestückungsdruck auf der Lötseite verirrt man sich leicht...
Nach gründlichem Durchleuchten der Platine: Ja, die Basis-RCs sind über
Kreuz verschaltet.
Bei den Leiter-Flächen und dickem Bestückungsdruck auf der Lötseite
verirrt man sich leicht...
Da hilft auch kein Durchgangsprüfer. Denn egal wie ich die Prüfspitzen ansetze, es werden immer die 2k2 gemessen, weil der Wicklungswiderstand im Vergleich zu den 2k2 relativ niederohmig sein wird.
Was auch sinnvoll ist, denn ein Übertrager
kann keinen Gleichstrom übertragen, auch keinen pulsierenden.
Oh man, nichts funktioniert mehr! Weder der Funkeninduktor beim Herrn
Röntgen, noch die Zündspule im Kfz oder der Sperrschwinger im Blitzgerät
der ollen Einwegkamera. Gut daß die Erkenntnis erst jetzt kommt, nachdem
all diese Geräte mehr oder weniger obsolet sind...
Das Schlimme ist nicht, dass die Dinger obsolet geworden sind, sondern dass die Kenntnisse über ihre Funktion es offenbar nicht mehr zu Tom geschafft haben.
Auf der Platine ist noch ein 24C02, wird also mit I2C angesteuert.
Der PT6311 hat sowas wie SPI.
Nun sind die Signale aber folgendermaßen verbunden (mehrfach überprüft):
Platinenanschluß DA geht an 24C02 SCL und PT6311 Din und Dout
Platinenanschluß ST geht an 24C02 SDA und PT6311 STB
Platinenanschluß CK geht nur an PT6311 Clk
Apropos Denksportaufgabe: Schau dir deinen Text mal auf dem Handy an. Da geht die im Desktop-Mode elegante Darstellung komplett verloren. Das war der Hintergrund.
Ohne CLK passiert beim PT6311 überhaupt nichts, egal was STB sagt. Zugriff über I2C lässt den also kalt.
Eine I2C Start Condition entsteht nur bei negativer Flanke auf SDA=STB mit SCL=D high. Das aber lässt sich verhindern, indem beim SPI Zugriff zu diesem Zeitpunkt SCL=D low ist. Danach gibts bis Ende des Transfers keine negative Flanke auf SDA=STB mehr, also auch keine mögliche Start Condition. Zugriff über SPI lässt das 24C02 also kalt.
Dann muss man vielleicht einen Durchgangsprüfer verwenden, der in der Lage ist, den Spulewiderstand von einer direkten Verbindung (mit eher <100mΩ) zu unterscheiden.