Germanium Transistor Kühlung

OP #7446290
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Hallo hat jemand eine praktikable Idee, wie man ein Fuzz Bodentreter mit Germanium Transistor Oc44 oder ähnliche ,kühlen könnte . ohne Bauteile auszutauschen . Der Sound und die bespielbarkeit ändern sich leider drastisch mit der Temperatur ,je kühler desto besser …LG

#7446298
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Johann M. schrieb:

Hallo hat jemand eine praktikable Idee, wie man ein Fuzz Bodentreter mit Germanium Transistor Oc44 oder ähnliche ,kühlen könnte . ohne Bauteile

Klar - mit 50bar Luft das Gehäuseinnere des Bodentreters durchspülen ...

auszutauschen . Der Sound und die bespielbarkeit ändern sich leider drastisch mit der Temperatur ,je kühler desto besser …LG

Na dann nimm was zeitgemäßes ....

#7446308
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Johann M. schrieb:

Hallo hat jemand eine praktikable Idee, wie man ein Fuzz Bodentreter mit Germanium Transistor Oc44 oder ähnliche ,kühlen könnte . ohne Bauteile auszutauschen . Der Sound und die bespielbarkeit ändern sich leider drastisch mit der Temperatur ,je kühler desto besser …LG

Je wärmer je besser wäre besser, äh, einfacher, temperaturgeregelter Heizwiderstand, womöglich selbstregelnder PTC

So bleibt zur Temperaturregelung ja nur kühlen mit einem Peltier Element, zumindest wenn Strom nicht nur aus einem 9V Block stammt. Man sollte wegen Kondenswasser auch nicht zu kühl einstellen.

Man kann fertige TEC Peltier PID Temperaturregler teuer kaufen die heizen und kühlen können, oder versuchen so etwas selbst zu bauen. Aber nicht als simplen ein/aus Regler.

OP #7446333
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Ok ich dachte wenn ich das Aluminiumgehäuse 100mm x 60 x 50 draufstelle,dann bräuchte ich so niedrige Temperaturen um dann dauerhaft innen im Gehäuse so 15 bis 20 grad zu halten… bei 20 grad Aussentemperatur funktioniert das Fuzz so ca 15 Minuten lang ,bei 30 Grad Aussentemperatur funktieoniert es überhaupt nicht mehr praktikabel …LG

#7446357
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leider ist es sehr selten

Die Schaltung ist wohl eher selten besch.ssen dimensioniert, und der (Ge-)Transistor ein selten besch.ssenes Exemplat mit einem zu hohen Ruhestrom. Der kann je nach Exemplar naemlich deutlich unterschielich sein.

Dagegen kann man durchaus etwas tun. Man muss nur bei steigender Temperatur den Basisbias verringern, und der Transistor bleibt gewissermassen im "kuehlen" Arbeitspunkt.

So selten sind (Ge-)Transistoren nun auch nicht. Mit einem eher ploetzlichen Ableben des Geraets musst du wegen Whiskern, die ueber die Jahre anfangen aus dem Halbleitermaterial hinauszuspriessen, sowieso rechnen.

Gast #7446363
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Michael G. schrieb:

Natürlich gab es damals auch Aufsteckkühlkörper für GE Transistoren. Habe hier noch ein paar antiquarische Modelle gefunden. Abmessung 31 x 15mm. Wenns passt PN, packe den gerade in die Briefpost.

Das waren für die Glasgehäuse nur Halterungen. Wegen des hohen Wärmewiderstands von der Sperrschicht bis zur Außenseite des Glases hatten die keine nennenswerte Kühlwirkung.

#7446367
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Ein Kuehlkoerper beseitigt nicht die Wurzel des Uebels. Man muss den Arbeitspunkt eines Ge-Transistors gegen Temperaturschwankungen stabilisieren. U.U. reicht es schon, den Bias einstellbar zu machen. Das ist dann zwar nicht stabilisiert, aber besser als gar nichts. Ge-Transistoren koennen sogar thermisch "durchgehen", wenn es nicht extern begrenzt wird.

#7446373
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H. H. schrieb:

Das waren für die Glasgehäuse nur Halterungen. Wegen des hohen Wärmewiderstands von der Sperrschicht bis zur Außenseite des Glases hatten die keine nennenswerte Kühlwirkung.

Wieso steckten dann die AC-Leistungstransistoren in Kühlklötzen? Das Gehäuse bestand zwar aus Metall, aber der innere Aufbau zwischen Kristall (war nur freihängend an die Anschlußdrähte gebondet) und Gehäuse war der gleiche: Entweder Luft oder mit einen Gel gefüllt.

OP #7446391
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Ich weis das es eigentlich bescheiden konstruiert ist ,deshalb klingt es aber so gut ,ein silizium Transistor wäre da wwesentlich besser. auch ein Biaspoti wäre besser …aber all das verändert das Fuzz …ein Kühlblech hatte ich versucht,das brachte keinen Erfolg.ich denke da bleibt nur aktive Kühlung übrig.LG

Beitrag #7446450 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7446456 wurde von einem Moderator gelöscht.
OP #7446534
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Ok ich verstehe alle Argumente , nun hab ich die Optionen Peltierelement, Bias Poti, Wärme abhängiger Widerstand , Schaltung ändern , Spannung ändern,oder in eine Camping Kühlbox stellen. Danke für eure Vorschläge , das Sinnvolste wäre sicher die Bauteile so zu ändern das der Arbeitspunkt immer relativ gut passt . dann die alten Bauteile aufbewahren ,falls es mal verkauft werden sollte …LG Hans

#7446568
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H. H. schrieb:

OC44 lässt sich kein Kühlblech verpassen.

Wenn es ein OC44N ist, der hat ein Metallcase. https://www.tubeampdoctor.com/oc44n-germanium-transistor-verwendet-im-rangemaster Mit einer Kühlschelle am Chassis festschrauben. Oder z. B. einen AC153K aus dem Kühlblock rausziehen und den OC44N da reinpressen.

Die anderen OCs sind meistens anders aufgebaut, siehe Bild. Nur mal Farbe abkratzen. Wie soll da Wärme effektiv abgegeben werden?

Ciao gustav

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#7446573
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H. H. schrieb:

Johann M. schrieb:

ich hab nur etwas bedenken ,da das Teil 1,5k wert ist und bei evtl. mal verkaufen schauen die Vintage Nerds ganz genau drauf ob da alles original ist ,auch die Lötstellen LG

Dann jetzt verkaufen!

Es mag diese Wertangabe haben, doch ohne zahlenden Käufer ist das ohne Belang.

So fiktive Preis aufrufe sind immer gerne gesehen.

Gast #7446576
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Andrew T. schrieb:

H. H. schrieb:

Johann M. schrieb:

ich hab nur etwas bedenken ,da das Teil 1,5k wert ist und bei evtl. mal verkaufen schauen die Vintage Nerds ganz genau drauf ob da alles original ist ,auch die Lötstellen LG

Dann jetzt verkaufen!

Es mag diese Wertangabe haben, doch ohne zahlenden Käufer ist das ohne Belang.

So fiktive Preis aufrufe sind immer gerne gesehen.

Scrooge McDuck's Number One Dime...

#7446753
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Motopick schrieb:

Man muss den Arbeitspunkt eines Ge-Transistors gegen Temperaturschwankungen stabilisieren.

Ja, oft hatte man früher den Emitterwiderstand mit Elko parallel eingespart. Ge-Transistoren hatten aber auch eine hohe Streuung bzw. der Reststrom stieg mit dem Alter an. Wenn nach dem Einschalten sich der Transistor erwärmt, dann ist das ein Zeichen, daß der Arbeitspunkt nicht (mehr) stimmt.

#7446762
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H. H. schrieb:

Das war keine Kühlfahne, die diente nur der Befestigung.

Nö, auch Strahlung leitet Wärme ab. Warum sollte man z.B. in einem älteren Kofferradio nur die Transistoren der Gegentaktendstufe damit versehen haben und dann noch auf ein großes Alublech geschraubt haben? Die beiden Transistoren waren dazu extra zum Rand der Platine geroutet worden. Alle anderen Transistoren saßen dagegen ohne Kühlfahne auf der Platine. Oder waren die Entwickler des Gerätes ja nur dumm.

Gast #7446763
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Peter D. schrieb:

H. H. schrieb:

Das war keine Kühlfahne, die diente nur der Befestigung.

Nö, auch Strahlung leitet Wärme ab.

In dem Fall lächerlich wenig.

Warum sollte man z.B. in einem älteren Kofferradio nur die Transistoren der Gegentaktendstufe damit versehen haben und dann noch auf ein großes Alublech geschraubt haben?

Das waren keine Glastransistoren.

Die beiden Transistoren waren dazu extra zum Rand der Platine geroutet worden. Alle anderen Transistoren saßen dagegen ohne Kühlfahne auf der Platine. Oder waren die Entwickler des Gerätes ja nur dumm.

Die nicht.

#7446773
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H. H. schrieb:

Das waren keine Glastransistoren.

Ich hab sie rausgezogen, den Lack abgekratzt und damit als Fototransistoren experimentiert.

Sehe gerade, der OC604 SPEZ hatte innen einen Kühlring zum Glas hin:

https://sites.google.com/site/transistorhistory2/home/telefunken-data/roehren-dokument-nr-3/making-an-oc604-spez

http://www.wylie.org.uk/technology/semics/Germany/Telefunken/Telefunken.htm

(Firma: Hobbytheoretiker) #7446798
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Udo S. schrieb:

Versprichst du uns

Du meinst zu denken für alle und schreibst daher "uns", wenn Du "mir" meinst. Du interpretierst viel mehr hinein als mit den Zeilen beabsichtigt wurde.

Versprochen wird da gar nichts, sondern nur versucht mit etwas Panikmache den Betreffenden noch etwas mehr in Richtung von Verkaufsabsichten zu motivieren.

Wenn Dir das zu sehr manipulativ vorkommt, dann schreib das so und baue nicht noch mehr dazu, was vor allem nur dazu anstößt, die Diskussion in andere Themen abdriften zu lassen.

H. H. schrieb:

Glas ist eben ein ziemlich schlechter Wärmeleiter.

Für die Transistoren wurde damals bereits eine Glasart/-mischung gewählt, die im oberen Bereich der Wärmeleitfähigkeit und Phononen-Wärmeleitfähigkeit lag. Ein schlechter Wärmeleiter bleibt es trotzdem.

#7446815
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den Lack abgekratzt und damit als Fototransistoren experimentiert.

So einen blanken "OC" habe ich hier auch noch. :) War aber gegen "richtige" Fototransistoren (KP101) nicht so der Bringer. Haette ich gewusst dass der mal 1.5 k Wert ist, waer der Lack noch drauf. Man konnte aber auch den "Deckel" Si-Epitaxie-Trsnsistoren wegsaegen. Die waren schon besser.

Dein Teil ist jedenfalls defekt und somit exakt 0,0k€ wert.

+++

Beitrag #7446827 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7446836
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Peter D. schrieb:

http://www.wylie.org.uk/technology/semics/Germany/Telefunken/Telefunken.htm

Der Link ist eine Goldgrube! Daraus ergibt sich ein weiterer Link: https://sites.google.com/site/transistorhistory/Home/european-semiconductor-manufacturers/history-of-telefunken Hier kann man lesen, womit die Radardetektoren der deutschen U-Boote arbeiteten und daß bei Telefunken 1944 aus Versehen der Spitzentransistor gebaut wurde, ohne dessen Funktion zu erkennen...

Beitrag #7446840 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7446848
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Motopick schrieb:

Hätte

Hätte Hätte Fahrradkette

Hättest du mal schneller geantwortet.

Um

10.000 Stück

zu verkaufen, wuerdest du wohl einige Jahre(/zehnte) brauchen.#

Na dann komisch, dass ich meine damals innerhalb weniger Tage verkauft habe.

Du ueberschaetzt massiv den Bedarf fuer solchen "Troedel".

Der Bedarf scheint da zu sein. Beispiele: https://www.ebay.de/itm/125915349598 https://www.ebay.de/itm/334812514236

#7446852
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damals

Ja, das entscheidende Wort.

Ich habe zu meinem persoenlichen Bedarf und Gebrauch auch noch Ge-Transistoren im Lager. Und es mag auch heute "Raubritter" geben, die so etwas wie das "Fuzzface" in neuem Blech herstellen und vllt auch erfolgreich vermarkten. Von mir aus koennen sie das auch gerne zu Mondpreisen verkaufen. :)

Aber, ansonsten faellt mir niemand ein, der nun gerne mit altem Germanium hantiert. Fuer einen Joulethief vielleicht. Da sind z.B. 2SA210 kaum zu toppen.

#7446857
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kann man nicht ein Kühlkörper vom AC187K recyceln

Koennen koennte man schon. Wer aber so ein Glasgehaeuse mal vom Lack befreit hat weiss, dass es einem OC-xyz das nicht wirklich huelft. Das ist naemlich im wahrsten Wortsinn ein: Germaniumspitzentransistor. Bis zu jedwedem Kuehlkoerper hat der einen Widerstand im dreistelligen K/W-Bereich.

#7447496
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Peter D. schrieb:

Da sollten nur max 1mA fließen, d.h. nichts warm werden.

Noch weniger. Die maximale Verlustleistung erreicht Q2 bei etwas unter 0,5mA, also knapp 2,2mW Verlustleistung. Bei einem thermischen Widerstand von 1K/mW (Pmax=50mW; T_Jmax=75°C - T_amb=25°C) beträgt die Temperaturerhöhung gerade mal 2,5°C! Erwärmung wird also nicht der Grund für die abnehmende Tonqualität sein.

Vllt sollte der TE einfach mal die völlig vertrocknete 9V-Batterie ersetzen.

(Firma: egal) #7447579
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Stefan F. schrieb:

http://www.muzique.com/lab/fuzzface6.gif

Wenn das wirklich die Schaltung ist, dann bringt eine Kühlfahne oder ein Kühlkörper nichts, weil die Transistoren (fast) keine Wärme erzeugen.

...wenn denn alles i.o. ist.

Wäre mal interessant, von welchem Temperaturbereich wir hier überhaupt reden? Passiert das genauso schnell auch mit offenem Gehäuse? Wenn da so eine 9V Block drin ist, hält sich die Möglichkeit damit Wärme zu erzeugen ja in starken Grenzen und die Bat. müsst sehr schnell leer sein?

Da sind auch Messwerte (kap. 2.3) drin mit denen man mal vergleichen könnte ob die Schaltung wenigstens halbwegs i.o ist. Ggf. mal die Transistoren nachmessen ob die überhaupt noch ansatzweise innerhalb ihrer Spez. sind...

OP #7448059
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Ich hab leider nicht die Grosse Ahnung von Germanium Transistoren ,aber das Problem ist bei allen Fuzz es bekannt seit ca 60 Jahren haben Musiker Probleme damit ,das bei Sonneneinstrahlung nichts mehr geht, wenn ich meins 10 Minuten ins Gefrierfach lege klingt es wunderbar und nach 15 Minuten verschiebt sich der Regelbereichb so das es fast nicht mehr zu benutzen ist. die Werte passen alle die wurden vom Fuzz Profi durchgemessen …LG

#7448098
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Peter N. schrieb:

H. H. schrieb:

Das waren keine Glastransistoren.

Der Innenaufbau war aber der Gleiche: Der Kristall hatte keinen thermischen Kontakt zum Gehäuse. Wärmeabfuhr ging nur über die Anschlußdrähte und über ein ev. vorhandenes Gel zum Gehäuse.

OC44 gibt es als Glas- und als Metallgehäuse- Ausführung.

https://www.elba-elektro.nl/onderdelen/halfgeleiders-discreet/transistoren/oc.../oc44-philips-vintage-germanium-transistor.html https://www.tubeampdoctor.com/oc44n-germanium-transistor-verwendet-im-rangemaster

Die Glastransis sind mehr oder weniger mit einem Gel gefüllt, das sieht man, wenn man die schwarze Farbe entfernt. Dann aber... sind die Glastransis auch lichtempfindlich !

Auf dem Foto ein Glastransi OC604, der hat ein "Kühlblech", wenn man das an eine Gehäusewand schraubt, könnte es vielleicht etwas bringen- aber eben nicht sehr viel. "Versuch macht kluch".

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Gast #7448119
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Ein Kühlkörper am Transistor kann nur etwas nützen, wenn dessen Umgebung deutlich kälter ist. Genau das ist hier aber nicht der Fall. #

Also muss die Umgebung gekühlt werden. Und wenn du das machst, wirst du merken, dass der Transistor dann schon von ganz alleine (ohne extra Kühlkörper oder Kühlfahne) ebenso kühl wird.

Gast #7448124
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Bei der einfachen Schaltung ist ja nicht viel besonders temperaturabhängig, außer eben der typischen Temperaturabhängigkeit der Parameter von Germanium-Transistoren. Wenn das derart störend ist, taugt die Schaltung eben nichts.

Ansonsten bleiben noch gealterte Elkos, die solch eine Temperaturabhängigkeit bewirken könnten. Auch gealterte Widerstände und Potentiometer verhalten sich manchmal bei Temperaturänderungen merkwürdig.

#7448128
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Johann M. schrieb:

Ich hab leider nicht die Grosse Ahnung von Germanium Transistoren ,aber das Problem ist bei allen Fuzz es bekannt seit ca 60 Jahren haben Musiker Probleme damit ,

Dann hat man vor 60 Jahren Schrott konstruiert, der aus Kult nicht verändert werden durfte.

das bei Sonneneinstrahlung nichts mehr geht, wenn ich meins 10 Minuten ins Gefrierfach lege klingt es wunderbar und nach 15 Minuten verschiebt sich der Regelbereichb so das es fast nicht mehr zu benutzen ist.

Sprüh doch mal die einzelnen Bauteile mit Kältespray an und finde heraus welches das überhaupt verursacht. Vielleicht ist auch nur einer von diesen berüchtigten Kohleschichtwiderständen im Eimer.

#7448134
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Johann M. schrieb:

Es sind welche aus Metall ,hab s schon mit Aluminium Blechen versucht ,hat leider nichts gebracht LG

Also deine Transistoren haben ein Metallcase? Passt der Sound denn bei Raumtemperatur für so 2-5 Minuten?

Aber fass doch einfach mal die Transistoren nach 15 Minuten Betrieb an. Wenn die nicht echt heiß sind gibts da keine sinnvolle Kühlungsmöglichkeit. Dann wird der Arbeitspunkt nicht (mehr) passen.

Ganz sportlich: die Gehäusetemperatur mit minimaler Wärmekapazität erfassen und daraus ein thermisches Modell entwickeln. Nicht einfach mit der Konvektion im Inneren.

#7448141
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Tim schrieb:

Dann hat man vor 60 Jahren Schrott konstruiert, der aus Kult nicht verändert werden durfte.

Blödsinn. Mit solchen Sachen ging damals alles. Da flog man mit zum Mond, usw. Das war eben so, zu der Zeit war das Stand der Technik, mit allen Nachteilen.

Johann M. schrieb:

leider war sowas im neuzustand schon normal ,Jimmy Hendrix hatte bei Auftritten immer 5 Stück dabei um nach ca 3 Liedern ein kühleres benutzen zu können, wenn man die Schaltung ändert klingts warscheinlich nicht mehr so ,meist gezähmter und langweiliger.

Ok. Also lieber nichts ändern ? Dann wäre der Vorschlag: Gleiches Gerät kaufen, ggf. 4 Stück, wie Jimi Hendrix.

Oder einen Mini- Kühlschrank. Sieht aber merkwürdig aus, wenn man auf der Bühne einen Kühlschrank öffnet, und reintritt... :-)

Wenn ein Gerät anfangs gut funktioniert, kann man alle nötigen Messungen anstellen, um diesen Zustand als Referenz zu haben. Meine Aussage dazu: "Was man hört, kann man auch messen. Kann der Techniker das nicht, ist er zu blöd !". Allerdings die Änderungen dann so anzustellen, daß es konstant funktioniert, und mit den Referenzwerten, DAS ist dann schon eine Herausforderung. Dafür kann man dann schon ein gleiches Gerät erwerben.

#7448148
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Edi M. schrieb:

Tim schrieb:

Dann hat man vor 60 Jahren Schrott konstruiert, der aus Kult nicht verändert werden durfte.

Blödsinn. Mit solchen Sachen ging damals alles. Da flog man mit zum Mond, usw. Das war eben so, zu der Zeit war das Stand der Technik, mit allen Nachteilen.

Das heißt beim Start flog die Rakete erst gut, nach einiger Betriebszeit hat sich ein Ge-Transistor erwärmt, die Rakete ist stark vom Kurs abgekommen und auf dem Mars gelandet?

Ich bezog mich doch lediglich auf das Fuzz-Dingens, nicht auf den Stand der Technik generell.

Am liebsten würde ich die Schaltung mal aufbauen, aber die Preise für die Transistoren sind mir dann doch zu hoch. Ich hätte allerdings den OC75 da.

#7448161
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Johann M. schrieb:

ich hab nur etwas bedenken ,da das Teil 1,5k wert ist und bei evtl. mal verkaufen schauen die Vintage Nerds ganz genau drauf ob da alles original ist ,auch die Lötstellen LG

Darf man mal fragen um welchen Hersteller und Typ es sich genau handelt? Vielleicht auch ein Foto? Sorry falls die Frage blöd ist, ich kenne mich im Musikbereich wenig aus. Aber ich würde gerne mal die Original Schaltung und den Aufbau sehen. Findet man doch sicher im Netz.

#7448162
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Es gibt ja haufenweise Nachbauten zu kaufen (ab 28€) und die Leute sind sehr zufrieden damit. Oft sind da BC107 verbaut, weil Si-Transistoren deutlich stabiler sind als Ge. Es passiert auch oft, daß alte Ge-Transistoren degenerieren und schlechter werden. Früher hatte man bezüglich Haltbarkeit noch nicht soviel Erfahrung. Die Reinraumprozesse mußten ja erst gelernt werden.

Ich hatte mal ne Handvoll OC72, OC77 geschenkt bekommen, deren Reststrom und Rauschen ging schon bei leichter Erwärmung mit der Hand durch die Decke. Ich hab sie dann durch GC116 aus DDR-Produktion ersetzt, die liefen viel besser.

#7448178
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Tim 🔆 schrieb:

Das heißt beim Start flog die Rakete erst gut, nach einiger Betriebszeit hat sich ein Ge-Transistor erwärmt, die Rakete ist stark vom Kurs abgekommen und auf dem Mars gelandet?

Na ja... etliche Raketen schafften es nicht.

Ich bezog mich doch lediglich auf das Fuzz-Dingens, nicht auf den Stand der Technik generell.

Nun ja... das Fuzz- Ding ist eben ein Kind seiner Zeit, und da nahm man so einiges hin.

Peter D. schrieb:

Ich hatte mal ne Handvoll OC72, OC77 geschenkt bekommen, deren Reststrom und Rauschen ging schon bei leichter Erwärmung mit der Hand durch die Decke.

Genau das. Ich habe noch etliche dieser Transis, neu, gebraucht- das war den meisten dieser Transis eigen, schließlich wurden die vor 60 - 70 Jahren entwickelt. Man konnte aber auch Glück haben, ein exzellentes Exemplar zu erwischen. Wenn's drauf ankam, wurde selektiert.

#7448257
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Johann M. schrieb:

Es gab welche mit oc 44 meinst hat doch nochnseltenere sft 352

Ok, das ist natürlich eine wichtige Information.

Mal sehen ob ich die da hab. Es gibt sogar Lochrastervorlagen für die Schaltung, wie praktisch.

Johann M. schrieb:

Wie hesagt technisch alles ok nur der Arbeitspunkt scheint bei 10 grad super zu sein bei 20 grad ok und bei 30 Grad nicht mehr nutzbar ,also so ungefähr

Vielleicht würden ausgemessene Transistoren das Problem schon beseitigen.

OP #7448260
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hab noch eins , neu mit alten custom transistoren ,da sind b185p acy 33 und ac 121 drinnen das funktioniert besser ,klingt aber auch doch sehr anders , das ist immer das Problem mit Fuzzes ,technisch kann man da viel verbessern dann klingts leider anders und der Preis schwankt dann von 50 Euro bis 4000 Euro

OP #7448262
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leider muss ich mitlerweile zugeben ,dass es einen Grund hat warum welche sehr teuer sind und andere nicht ,wobei 4000 schon was für sammler ist aber bis 800 Euro ists mit seltenen alten selektierten Bautelen mM gerechtfertigt ,der hfe ist dabei auch sehr wichtig und alles muss mit Erfahrung gemessen und zusammengestellt werden…LG

#7448372
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Wenn man sieht, wie wenig Material in dem kleinen Elka Fuzzy drin ist, und für welchen Preis die hier offensichtlich verkauft wurden:

https://reverb.com/item/289367-elka-dizzy-tone-fuzz-pedal-ultra-rare-1967-original-thee-pedal-used-by-jext-telez

https://reverb.com/de/item/18039250-elka-dizzy-tone-1960s

Aber ok- hat eben seinen typischen Sound, der macht dann wohl den Preis. Da ist es schon eine Überlegung, ein Zweit- oderDritt-/ Viertgerät zu kafen, wie Jimi.

Auf den Detailbildern zu den obengenannten Links sieht man OC44 und SFT352.

https://www.ebay.de/sch/i.html?campid=5338192028&kw=oc44&mkcid=1&mkrid=707-53477-19255-0&toolid=20004

https://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40&_trksid=p2334524.m570.l1313&_nkw=sft352&_sacat=0&LH_TitleDesc=0&toolid=20004&mkcid=1&campid=5338192028&_odkw=oc+44&kw=oc44&mkrid=707-53477-19255-0

Für ein paar Ocken könnte man ja eine Anzahl dieser Transistoren erwerben, und die besten heraussuchen, wenn sich jemand findet, der sie tauscht. Und wie beschrieben: Aufnahme des Vorher- Zustands bei "kaltem Gerät", Sound und Meßwerte, um einen Maßstab zu haben. Bei der Gelegenheit noch die Elkos getauscht. Bei den wenigen Teilen ist das doch problemlos machbar, da könnte man ja die gesamte Bestückung preiswert erneuern.

Oder wie wäre es damit- das wäre genau die Antwort auf die Eröffnungsfrage, aber würde leider die heilige Originalität des teuren, kleinen Blechles herabwürdigen: Runder Durchbruch in eine Gehäuse- Seitenwand, einige Bohrungen gegenüber, und einfach einen Lüfter, wie er in Computern verwendung findet, angesetzt ? Dazu eine kleine Stromversorgung für den Lüfter, die auch das Fuzzy versorgt.

#7448386
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H. H. schrieb:

http://www.muzique.com/lab/fuzzface6.gif

Die Schaltung ist für Ge-Transistoren nicht optimal dimensioniert, 33k als Kollektorwiderstand sind recht hoch. Man könnte den 33k auf 8,2k verkleinern. Dann fließt mehr Strom, d.h. der Reststrom und damit das Wegdriften bei Temperaturänderung hat weniger Einfluß auf den Arbeitspunkt. Oder man nimmt Si-Transistoren (BC556).

#7448587
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Hallo Johann M.

Hatte mich früher mit Musikelektronik beschäftigt und deshalb Interesse an Deinem Problem entwickelt. Habe das Problem analysiert und eine einfache Lösung dafür gefunden.

Das Fuzz ist nichts weiter als ein zweistufiger, gleichstromgekoppelter Verstärker mit schwacher Gegenkopplung. Das Problem ist der linke Transistor Q1 im Originalschaltbild (FuzzOrig), sein Emitter liegt an Masse und er läuft mit maximaler Verstärkung. Sein Signal wird durch Q2 noch einmal ca. 8fach verstärkt. Durch die einfache Schaltart unterliegt er einer Temperaturdrift und diese wird durch Q2 auch noch achtfach verstärkt. Das Bild "FuzzOrig" zeigt den Verlauf der Spannung am Kollektor Q2 (Arbeitspunkt) über einen Temperaturbereich von 0°C bis 60°C. Der Arbeitspunkt driftet von rund 3,3V bis zu 8,3V, also um 5Volt.

Das Bild "FuzzTemp" zeigt die Lösung. Zum Emitter von Q1 wird ein Gegenkopplungswiderstand (R7) eingefügt, dieser wirkt der Temperaturdrift entgegen. Die Wirkung ist im Diagramm ersichtlich. Die Temperaturdrift reduziert sich dadurch auf rund 0,75V (ca. 7fach besser). Damit der Widerstand das Nutzsignal nicht verändert, ist er mit C4 überbrückt.

Die Simulation bitte nicht zu ernst nehmen, sie zeigt nur die grundsätzliche Funktion, keine Details. Vor Allem läßt sie keine Rückschlüsse auf den Klang zu.

Viel Erfolg und Gruß! Tom

Angehängte Dateien:
#7448598
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Tom A. schrieb:

Das Bild "FuzzTemp" zeigt die Lösung. Zum Emitter von Q1 wird ein Gegenkopplungswiderstand (R7) eingefügt, dieser wirkt der Temperaturdrift entgegen. Die Wirkung ist im Diagramm ersichtlich. Die Temperaturdrift reduziert sich dadurch auf rund 0,75V (ca. 7fach besser). Damit der Widerstand das Nutzsignal nicht verändert, ist er mit C4 überbrückt.

Das kommt mir irgendwie bekannt vor:

Peter D. schrieb:

Ja, oft hatte man früher den Emitterwiderstand mit Elko parallel eingespart.

#7448607
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Mark S. schrieb:

Johann M. schrieb:

Elka dizzy Tone

https://reverb.com/item/289367-elka-dizzy-tone-fuzz-pedal-ultra-rare-1967-original-thee-pedal-used-by-jext-telez Wer's braucht....

Irgendwie fehlt mir der Glaube dass es so viele Menschen gibt die ein irrsinniges Geld für angeblichen Klang ausgeben. Inzwischen gehe ich davon aus, dass über solche Dinge (dieses ganze angebliche "High End" Audio Zeugs) in erheblichen Mengen Geld gewaschen wird. Einige Leichtgläubige die das zusätzlich kaufen nimmt man halt noch mit.

#7448609
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H. H. schrieb:

Die Schaltung seines Effektgeräts ist ja schon eine verbesserte Version.

Die sieht ja noch viel schlimmer aus. Der erste Transistor kriegt überhaupt keinen Basisstrom, es wird nur sein völlig instabiler Reststrom genutzt. Daher muß man einen möglichst alten, d.h. schlechten Ge-Transistor einbauen. Man merkt sofort, die Schaltung wurde von einem Musiker, d.h. einem elektronischen Laien fabriziert.

Gast #7448649
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Peter D. schrieb:

H. H. schrieb:

Die Schaltung seines Effektgeräts ist ja schon eine verbesserte Version.

Die sieht ja noch viel schlimmer aus.

Verschlimmbessert...

Der erste Transistor kriegt überhaupt keinen Basisstrom, es wird nur sein völlig instabiler Reststrom genutzt. Daher muß man einen möglichst alten, d.h. schlechten Ge-Transistor einbauen.

Und eine prima Temperaturabhängigkeit...

Man merkt sofort, die Schaltung wurde von einem Musiker, d.h. einem elektronischen Laien fabriziert.

Auf jeden Fall.

#7448706
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Johann M. schrieb:

der hfe ist dabei auch sehr wichtig

Schon schlecht. Was macht man bei einem diskreten OPamp, wenn es auf die hfe ankommen würde? Tim 🔆 schrieb im Beitrag #7448257:

Es gibt sogar Lochrastervorlagen für die Schaltung, wie praktisch.

Na wie praktisch: in der Taat. Ehj, du wirst doch die paar Teile selbstdenkend auf n Stück Lochraster löten können! Johann M. schrieb im Beitrag #7448260:

neu mit alten custom transistoren ,

hastag #issklar

Das kann doch jetzt nicht wirklich alles ernst gemeint sein?!? Wo sind wir nur gelandet? "Ausbildung dauert jetzt nur zwei Jahre und orientiert sich an die Anforderungen des Herkunftslandes." AAlter - ich glaubs nicht. (Mekta?: ich reg mich schon wieder auf) 😂🤣

#7448709
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Udo S. schrieb:

https://reverb.com/item/289367-elka-dizzy-tone-fuzz-pedal-ultra-rare-1967-original-thee-pedal-used-by-jext-telez

Wer's braucht....

einige scheinen absichtlich "zerkratzt" worden zu sein oder auf "alt" getrimmt. Hut ab, wer diesen Markt für sich erschließen kann und damit über Nacht reich wird. Werden die denn auch verkauft oder nur zu diesen Preisen angeboten?

Gast #7448730
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Klaus H. schrieb:

H. H. schrieb:

Ich habs mal in LTspice nachgebaut, aber die Simulation läuft extrem langsam.

Betreibt man die PNP Transistoren absichtlich mit einer verpolten Betriebsspannung in dieser Schaltung?

Mist, da hat die Macht der Gewohnheit zugeschlagen.

Danke für den Zaunpfahl.

Angehängte Dateien:
OP #7448818
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Der Markt ist grad ,wie gesagt etwas explodiert ,da ist nichts mit dem wirklichen Materialpreis zu rechtfertigen ,die Gewinnspnnen sind d extrem , ales was alt ist und legedär klingt wird und wurdevom Markt gekauft (: , es gibt auch viele mit alten Transistoren mit Handbemahlten Gehäusen ,einzel Lackierungen usw, ist Krass ist aber so…Für einen Techniker oder Elektroniker ,denk ich so nicht nchvollziehbar.

#7448847
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Johann M. schrieb:

Mir wäre es auch am liebsten wenn es sowas gleichklingend und sich auch gleich anfühlend geben würde , so ists immer wie eine Oldtimer ausfahrt ,zwar cool aber kompliziert

Für Röhrenkram gibt‘s mittlerweile Software, welche so Teile elektrisch simuliert. Der alte Ge-Transistor-Plunder ist allerdings nicht zu weit verbreitet, sodass es da wohl noch nix gibt. Technisch wär’s allerdings machbar …

OT: deine Tastatur ist kaputt.

#7449013
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ist ja nicht nur Eingangsspannungsabhängig, sondern auch "chronologisch" (also erst nach ner gewissen Zeit gehts los), erst nach 0.8Sekunden circa setzt (in der Simulation) der Effekt der unsymmetrischen Begrenzung ein. Müsste man sich mal anhören. Alten Kram hat man ja noch rumliegen. Muss dann der Gitarrist aber auch spielen können!!

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