Hallo
mich würde interessieren wie so eine Wassererkennung bzw welche Bauteile für so was in Frage kommen ?
Sagen wir z.B. bei einem Kaffeevollautomat.Da wird der Wasserstand ohne Magnet ohne Reed erkannt.
Es sind wahrscheinlich mehere Bauteile. Ich will eigentlich wissen ob das über Widerstand oder sonst was erkannt wird.
danke
Natürlich nicht, sonst wäre es eine resistive Wassererkennung mit Elektroden.
oder sonst was erkannt wird.
Über die Änderung der Kapazität einer Metallfläche gegenüber der Umgebung, wenn hinter einer Isolationsschicht Wasser oder Luft ist, ermittelt durch ein Wechselspannungssignal. Prinzip Touch Button.
Natürlich nicht, sonst wäre es eine resistive Wassererkennung mit
Elektroden.
oder sonst was erkannt wird.
Über die Änderung der Kapazität einer Metallfläche gegenüber der
Umgebung, wenn hinter einer Isolationsschicht Wasser oder Luft ist,
ermittelt durch ein Wechselspannungssignal. Prinzip Touch Button.
Ok und gibt es da bestimmte Bauteile die eine Metallfläche haben und die eben durch Signale den Zustand melden ?
Ok und gibt es da bestimmte Bauteile die eine Metallfläche haben und die
eben durch Signale den Zustand melden ?
Man hat zwei Elektroden, z.B. auf der Außenwand des Kunststoffbehälters. Man misst die Kapazität. Da das ε_r von Luft 1 ist und das von Wasser etwa 80, gibt eine deutlich unterscheidbare Kapazität ja nach Wasserstand. Das ist auch das Prinzip eines Touch Buttons.
Ich weiß jetzt nicht, ob es fertige ICs gibt, die Touch Button Variante habe ich jedoch schon mal mit einem Tiny25 umgesetzt. Damit ließe sich der Wasserstand <1cm Auflösung bestimmen. Es hängt allerdings deutlich von den Elektroden ab - Größe, Anordnung. Ich hatte einfach ein Stück zweiadriges, dünn isoliertes Kabelstück verwendet. War nur ein Versuchsaufbau, um zu sehen, ob man damit mal was anfangen könnte ...
Ok und gibt es da bestimmte Bauteile die eine Metallfläche haben und die
eben durch Signale den Zustand melden ?
Na ja, zwischen Metallfläche und Signal ist eine handvoll high tech.
Ok ist dann wohl keine einfache Schaltung.
Dann wird man wohl kaum so einen Defekt finden.
Ich habs mir einfacher vorgestellt. Rep lohnt eh nicht da so ein Teil um die 30€ kostet.
Aber für mich war erst mal wichtig ungefähr zu verstehen wie das ganze funktioniert.
Danke euch
Ok und gibt es da bestimmte Bauteile die eine Metallfläche haben und die
eben durch Signale den Zustand melden ?
Man hat zwei Elektroden, z.B. auf der Außenwand des Kunststoffbehälters.
Man misst die Kapazität. Da das ε_r von Luft 1 ist und das von Wasser
etwa 80, gibt eine deutlich unterscheidbare Kapazität ja nach
Wasserstand. Das ist auch das Prinzip eines Touch Buttons.
Ich weiß jetzt nicht, ob es fertige ICs gibt, die Touch Button Variante
habe ich jedoch schon mal mit einem Tiny25 umgesetzt. Damit ließe sich
der Wasserstand <1cm Auflösung bestimmen. Es hängt allerdings deutlich
von den Elektroden ab - Größe, Anordnung. Ich hatte einfach ein Stück
zweiadriges, dünn isoliertes Kabelstück verwendet. War nur ein
Versuchsaufbau, um zu sehen, ob man damit mal was anfangen könnte ...
Naja bei manchen Behältern sind keine zusätzlichen Bauteile, nur glatter Kunststoff.
Naja bei manchen Behältern sind keine zusätzlichen Bauteile, nur glatter
Kunststoff.
Wie man das im dem Fall lösen würde, weiß ich auch nicht. Die Elektroden könnten vermutlich sogar an der Innenseite des Gerätes, direkt hinter dem Wasserbehälter sein. Da würden vermutlich zwei Kupferstreifen ausreichen. Oder im (undurchsichtigen) Wasserbehälter mit eingegossen sein.
Ich sage ja nicht, dass man es so gemacht hat. Man könnte aber nach so was suchen, die Elektroden könnten gut versteckt, müssen aber letztlich irgendwo angeschlossen sein.
Markiere mal, was in dem Bild der Wassertank ist. Vermutlich genau da, wo die Platine aufgeklebt ist?
So wie es aussieht, sind nirgends externe Anschlüsse, die drei auf dem Steckverbinder sind VCC, GND und das Auswertesignal.
Ich hatte irgendwie verstanden, dass angezeigt wird, wie viel Wasser noch drin ist. Dem ist wohl nicht so.
Ich vermute hier einfach, dass auf der Unterseite der Platine zwei Kupferflächen als Kondensator sind und genau über die nach dem Touch-Button-Prinzip die Auswertung erfolgt, also die Kapazitätsänderung feststellt, wenn Wasser dahinter ist oder nicht.
Es sind wahrscheinlich mehere Bauteile. Ich will eigentlich wissen ob
das über Widerstand oder sonst was erkannt wird.
Richtig - die Wassererkennung dürfte wohl über "sonst was" passieren. Sonst müsste es Elektroden geben, die elektrisch mit dem Wasser verbunden sind. Oder siehst du irgendwo Elektroden, die ins Wasser ragen.
Das Feld ermittelt bestimmt nicht direkt den Wert. Über das Feld wird wahrscheinlich ein Feld erzeugt, dass sich durch den Einfluss des Wassers verändert. Diese Wirkung des Wassers wird von der Elektronik zur Erkennung genutzt.
Ja der Tank sitzt links neben der Seite wo die Platine aufgeklebt ist.
Der Fehler ist das nicht !! erkannt wird wann der Tank leer ist.Voll wird erkannt aber nicht leer.
Ja der Tank sitzt links neben der Seite wo die Platine aufgeklebt ist.
Der Fehler ist das nicht !! erkannt wird wann der Tank leer ist.Voll
wird erkannt aber nicht leer.
Wurde das denn vorher erkannt, ob der Tank leer ist? War die Anzeige analog oder nur digital (ja/nein)?
Die kleine Elektrodenfläche auf der Platine kann ja nur den Wasserstand in der Nähe detektieren, also da, wo sie angebracht ist.
Gibt es vielleicht eine Erkennung für voll und eine andere für leer?
Bei fast allen aktuellen Kaffeemaschinen sind mehrere TOF-Sensor eingebaut (die Dinger sind sehr billig geworden). Die Pegel-Messung ist kontaktlos und einfach.
Kontakt mit Wasser muss schon vermieden werden (wg. Lebensmittel).
Ähm, das Teil ist aus einer Kaffeemaschine. Wenn man die Maschine einschaltet und der Tank ist leer, dann heizt sie nicht auf. Wenn man Wasser in den Tank gibt wird Wasser erkannt, Maschine heizt auf.Wenn man dann Kaffee bezieht dann pumpt die Pumpe auch weiter wenn der Tank leer ist weil die Leererkennung nicht funktioniert.Man müsste also immer darauf achten das Wasser im Tank ist.
ich könnte mir vorstellen, daß die unterschiedliche kapazität in frequenzänderung eines oczillator umgewandelt wird, vielleicht gibts hoch- und tiefpässe danach oder gleichrichtung, pulsweitenmodulation, ladungsspeicher, ich weiß nicht, ziel wird sein eine schaltspannung zu erreichen um eine determinierende schaltschwelle zu überwinden. es gibt da sicher viele möglichkeiten. ich bin leider nicht vom fach.
Ja, der 8-polige Sensorchip ist gut zu erkennen.
Warum der ATtiny24A das nicht gleich mit erledigt, sondern ein extra Chip nötig wird, erschließt sich mir nicht.
Sagen wir z.B. bei einem Kaffeevollautomat.Da wird der Wasserstand ohne
Magnet ohne Reed erkannt.
Nope, ist nicht generell so. Zudem wird dort der Wasserstand nicht zwingend erkannt, sondern nur ob leer oder nicht. Also weitere Frage:
Oder möchtest du einen Wasserstand "erkennen" messen?
als Beispiel, eine sehr gute und günstige Variante und es ist nur ein "Bauteil". Bleibt alles offen, zum Thema technische Ansprüche jeglicher Art an das "Bauteil" wie Abmessungen, Schutzart, Versorgung, Funktion....
Sagen wir z.B. bei einem Kaffeevollautomat.Da wird der Wasserstand ohne
Magnet ohne Reed erkannt.
Was für magnetische Eigenschaften erwartest du von Wasser, die sich deutlich genug von Luft unterscheiden?
Das Erkennungsprinzip muss auf Eigenschaften des Wassers beruhen, die sich deutlich von Luft unterscheiden, z.B. auf die relative Permittivität ε_r, den Brechungsindex, die Absorption, die Dichte oder die akustische Impedanz, um die wichtigsten zu nennen.