Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Fernstudium Elektrotechnik


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von Felix F. (felix-ep)


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Hallo alle zusammen.

Wie es der Betreff schon verrät, geht es mir um das Thema Fernstudium 
Elektrotechnik.
Kurz zu meiner Person:

Ich bin 24 Jahre alt, wohne in Berlin und arbeite dort als 
Triebkopfelektriker (Ich repariere Züge).
Nun habe ich über Weiterbildungsmöglichkeiten nachgedacht und liebäugele 
schon seit einer Weile mit dem Thema Studium. Im speziellen mit einem 
Fernstudium, da ich meinen momentanen Job noch nicht aufgeben will. Da 
ich mir während meiner Ausbildung und auch jetzt in meiner Freizeit viel 
selbst beibringe sollte es an der Motivation zum Selbststudium nicht 
hapern. Jetzt stellt sich natürlich die Frage wo ich studiere.

In der engeren Auswahl stehen momentan:

HTW Dresden:
https://www.htw-dresden.de/studium/vor-dem-studium/studienangebot/diplom-elektrotechnik-kommunikationstechnik-im-fernstudium

Hochschule Anhalt:
https://www.hs-anhalt.de/nc/studieren/orientierung/studienangebot/detail/elektrotechnik-bachelor-of-engineering.html#overview

Hochschule Mittweida:
https://www.wi.hs-mittweida.de/studienangebote/diplom-elektrotechnik-fernstudium/?tx__%5Bcontroller%5D=Standard&cHash=330124a9836d700fa085e6a0fcd05ab7

Der Studiengang an der HTW hat "nur" 210 ECTS Punkte, weil das 
Praxissemester entfällt.

Jetzt die Frage an euch. Hat jemand Erfahrungen mit den oben genannten 
Hochschulen? Es gibt zwar schon einige Forenbeiträge zu dem Thema, aber 
die sind zum Teil schon einige Monde alt.
Es geht mir auch weniger darum welche Hochschule den besten Ruf hat, 
sondern um den reinen Wissenserwerb.

Private Anbietern wie WBH, AKAD oder IU kommen nicht infrage, da sie für 
mich dezent zu teuer sind.

Ich bedanke mich schonmal im Vorfeld für die Antworten.

von Peter G. (ham)


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Hallo

Mhhh was man (nicht nur) hier so bezüglich eines E-Technikstudiums immer 
wieder hört und sich auch selbst ansehen kann, wenn man mal ein wenig im 
Netz stöbert, deutet für mich darauf hin, dass ein richtiges 
E-Technikstudium (nicht "nur" eine berufliche Wiederbildung oder ein 
Meisterlehrgang - und das ist auch schon hart und frisst mehr oder 
weniger die gesamte Freizeit) als Fernstudium in der Freizeit nicht 
realisierbar sein wird.

Auch im Vollstudium ist die Ausfallrate "dank" der hohen Drucks, der 
hammerharten Mathematik (wohl der ultimative "Knochenbrecher" und 
Abbruchgrund)  und der maximalen Praxisferne bei weit über 50% - und das 
auch bei Leuten, die in der Schule (und Ausbildung) richtig gut waren 
und ein gutes Abitur (auch im Fach Mathematik) abgeliefert hatten.

Versuchen kannst du es ja - aber ich würde kleiner (halt berufliche 
Weiterbildung - gerade im Bahnumfeld ist sehr viel möglich) anfangen.

Denk dran:
Die Jugend und fast noch wichtiger die Zeit als junger Erwachsener 
kannst du dir später nicht mehr zurückholen.
Das wird für dich noch arg, theoretisch und fernab von deiner 
Lebensrealität klagen - es ist aber so...

von Felix F. (felix-ep)


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Danke für die schnelle Antwort.

Ja das mit der Belastung und dem Druck habe ich mir schon gedacht. Mir 
ist auch bewusst das es kein Spaziergang wird. Jetzt ist es ja so, dass 
die Studiendauer und auch die Inhalte extra gestreckt sind. (HTW - 10 
Semester anstatt 7; HS-Anhalt - 8 Semester anstatt 3 bzw. 4). Ich dachte 
mir wenn ich so etwas mache, dann lieber jetzt da ich noch keine 
familiären Verpflichtungen habe.

Hats du persönliche Erfahrungen mit Studium/Meister/Techniker?

Beitrag #7456037 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Thomas W. (Gast)


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Moin, -

ein MINT-Studium im Fernstudium haette ich nicht geschafft (Physik bis 
zum bitteren Ende). 50% der Anfaenger geben auf, die Mathematik ist sehr 
anspruchsvoll (nach der ersten Mathevorlesung habe ich mich in die 
Kneipe gesetzt und ueber eine Ausbildung als Florist nachgedacht).

Die grosse Schwierigkeit ist der nicht vorhandene direkter Kontakt zu 
Mitstudies. Gerade ein paar Konzepte der Theorie (egal Mathematik, 
E-Technik oder Physik) lassen sich mit dem gesunden Menschenverstand 
nicht richtig erfassen.

Unabhaengig von den Problemen: Versuche es. Es ist keine Schande nach 
einem Semester aufzuhoeren und zu merken, dass der fehlende Praxisbezug 
ein Problem fuer Dich ist.

Viel Glueck,

Th.

Beitrag #7456050 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Felix F. schrieb:
> Jetzt ist es ja so, dass die Studiendauer und auch die Inhalte extra
> gestreckt sind.
Vergiss es, damit ziehst du die Belastung endlos in die Länge.. Wenn du 
Elektrotechnik studieren willst, dann fang Vollzeit und in Präsenz an. 
Und zieh die Sache möglichst schnell und möglichst gut durch. Das 
bedeutet zumindest vor und in den Prüfungsphasen 12 Stunden Lernen und 
Üben.

Denn eines ist klar: wenn du schlechte Resultate hast, weil du nebenher 
noch arbeitest, dann bleiben im Zeugnis davon nur die schlechten 
Resultate stehen. Und einen schlechten Ingenieur sucht keiner.

: Bearbeitet durch Moderator
von Christian S. (roehrenvorheizer)


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entwickele Dich doch besser in Deinem Handwerksgebiet weiter, eventuell 
in Richtung "Zukunftstechnologie" oder Fliegerei. Wer wird denn bei der 
allgegenwärtigen Deindustrialisierung noch Ingenieure in D brauchen?

mfg

: Bearbeitet durch User
von Herbert B. (Gast)


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Mach Meister und danach ne Solarzelleninstallationsbude aufmachen. 
Bringt mehr Geld anstatt als Ingsklave beim Dienstleister rumzukrebsen.

von Thilo R. (harfner)


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Ich möchte es Dir nicht ausreden, aber da hast Du Dir ein verdammt 
dickes Brett ausgesucht. Ich weiß von zwei Kollegen, beide gute 
Elektroniker, die es nach einiger Zeit dann doch haben bleiben lassen.

Ich habe Vollzeit Physik studiert (letztendlich nach Problemen 
erfolgreich), arbeite als SW-Entwickler und habe in Hagen einen 
Zusatzstudiengang absolviert. Das hat funktioniert, war aber deutlich 
mehr Aufwand, als ich erwartet hatte.

Mein Fazit: bitte die Zusatzbelastung nebenher zu studieren nicht 
unterschätzen! Ich habe wenigstens eine Veranstaltung abbrechen müssen, 
weil es auf der Arbeit brannte.

Fächer, die sich mehr oder weniger an meine Arbeit anschließen, wie 
Datenstrukturen, Programmierübungen, Komplexitätsbetrachtungen, weitere 
Programmiersprachen, das ging so nebenher.

Das Programmierpraktikum und das Seminar waren schon größere Nüsse, weil 
man da Zeit am Stück braucht, nicht zwischendrin mal eine Stunde eine 
Aufgabe des Blattes bearbeitet.

Ich habe dann einmal versucht, theoretische Informatik auch noch zu 
machen (dann wäre der Dipl Inf drin gewesen), das habe sehr schnell 
aufgegeben. Das war einfach zu weit von meiner täglichen Arbeit entfernt 
und hätte viel mehr Zeit und Einsatz benötigt.

Falls Du es trotz allem versuchen möchtest, wird bei Dir (wie bei fast 
allen) Mathematik das größte Problem sein. Da wird im Studium ein 
erhebliches Tempo und Abstraktionsniveau vorgelegt. Den 
"Floristen-Moment" hatte ich auch, nicht nur einmal. Schau Dir das 
vorher an, und such Dir jemanden, den Du fragen kannst.

von Felix F. (felix-ep)


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Danke für die zahlreichen Antworten. Ich sehe schon, von "probier`s 
einfach" bis "lass es lieber" ist alles dabei :).
Es ist so: Wenn wir auf der Arbeit die Züge reparieren geht es 
hauptsächlich darum die kleinste tauschbare Einheit zu finden und diese 
dann auszutauschen. Das klingt erstmal sehr stumpf, ist aber in der 
Praxis mitunter sehr schwer, da man die Funktionen der Subsysteme und 
die Art und Weise wie sie zusammen hängen verstehen muss.

Das Ding ist, das die einzelnen Komponenten an sich nicht sehr komplex 
betrachtet werden. Da zählt dann nur die allgemeine Aufgabe und welche 
Signale gehen rein/raus. Dabei würde mich aber sehr interessieren wie 
die internen Schaltungen funktionieren usw.

Deswegen spiele ich auch mit dem Gedanken in Richtung Entwicklung zu 
gehen. Und da man dafür ein abgeschlossenes Studium braucht bin ich 
jetzt an diesem Punkt.

Hat den jemand mit den oben genannten Hochschulen konkrete Erfahrungen?

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Felix F. schrieb:
> spiele ich auch mit dem Gedanken in Richtung Entwicklung zu gehen.
Was hast du in dieser Richtung bisher schon gemacht?

Mir ist das Studium überaus leicht gefallen, weil ich die Praxis im 
Alter von 24 Jahren selber schon 12 Jahre selber angewendet habe. Das 
Studium füllte letztlich nur die Lücken und beantwortete die Fragen, 
die sich mir zu diesem Zeitpunkt meiner "Entwicklerkarriere" eh' längst 
aufgetan hatten. Ich konnte beim Rechnen der Klausuren schon erkennen, 
ob das Ergebnis wenigstens in der richtigen Zehnerpotenz war. Andere 
haben da für einen Arbeitspunkt eines Kleinsignaltransistors ganz 
unbedarft 67µV und 832kA ausgerechnet.

Ich kenne zwar wirklich viele, die nebenher BWL (o.ä.) studiert haben, 
aber keinen einzigen Elektroniker, der es geschafft hat.

Felix F. schrieb:
> Hat den jemand mit den oben genannten Hochschulen konkrete Erfahrungen?
Mich macht das hier ein wenig stutzig:

wvvw.htw-dresden.de/studium/ **vor-dem-studium** 
/studienangebot/diplom-elektrotechnik-kommunikationstechnik-im-fernstudi 
um

: Bearbeitet durch Moderator
von Unwichtig (noname_user)


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Weswegen willst du das eigentlich machen, weil dir dein jetziger Job 
nicht mehr gefällt oder zu wenig Anspruch / Auslastung ist?
Vom Eli zum Entwickler ist nicht gerade ein logischer Weg. Bei der Bahn 
gibt es massenhaft offene Ing. Stellen, nur sieht man dort kein wirkl. 
Konzept drin.

von Felix F. (felix-ep)


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@Lothar M.

Also ich bin jetzt nicht MacGyver, aber ein paar hobbymäßige 
Audioverstärker und Netzteile habe ich schon gebaut und alte Messgeräte 
von meinem Großvater repariert.

Da ich bis zur Ausbildung keinerlei Kontakt zu dem Thema hatte und den 
Großteil mir auch selbst beibringen musste (Ausbildung war da nicht sehr 
tiefgehend) ist mein Wissensstand wahrscheinlich nicht auf deinem Level, 
aber mich juckt es dann doch immer in den Fingern neue Sachen 
auszuprobieren.

Ob es dann später wirklich in Richtung Entwicklung geht weiß ich noch 
nicht. (mir ist bewusst das es nicht so romantisch wird wie das private 
rumgebastle)

Ich habe auch keine Steile Karriere vor meinem inneren Auge. Es ist nur 
so das ich mich weiterbilden und auf diesem Gebiet spezialisieren 
möchte.

@ Lothar M. den Link von der HTW kann ich nicht öffnen

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Felix F. schrieb:
> @ Lothar M. den Link von der HTW kann ich nicht öffnen
Es ist dein Link, in dem dieser Text steht. Aber seis drum, das ist nur 
eine kleine Randnotiz.

Felix F. schrieb:
> Es ist nur so das ich mich weiterbilden und auf diesem Gebiet
> spezialisieren möchte.
Dann mach es besser so, dass du Vollzeit studierst und eine 
entwicklungsnahe Werksstudentenstelle suchst. Das Geld, das du dadurch 
verlierst, holst du langfristig locker wieder rein durch die 2 Jahre, 
die du früher fertig bist.

von Rainer Z. (mrpeak)


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Ich würde HEUTE nur noch studieren wenn mich jemand dafür bezahlt. Und 
damit meine ich keinen Kellnerjob. Vom Geld an sich abgesehen hast du 
damit erhöhte Gewissheit, dass 1) das Studium nicht nur nutzloser 
Bullshit ist und 2) es einen Markt für diese Qualifikation gibt. Nur 
erhöhte, weil auch damit nicht ausgeschlossen ist, dass du nur als 
billigere Arbeitskraft für die Dauer des Studiums ausgebeutet  wirst. 
Also versuch (d)einen Arbeitgeber mit ins Boot zu holen.

von Harald W. (wilhelms)


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Thilo R. schrieb:

> Falls Du es trotz allem versuchen möchtest, wird bei Dir (wie bei fast
> allen) Mathematik das größte Problem sein.

Genau, und da ist der Austausch und gemeinsames Lernen mit Kommilitonen
hilfreich und das ist beim Fernstudium schwierig bis unmöglich.

von Joachim B. (jar)


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Felix F. schrieb:
> Es geht mir auch weniger darum welche Hochschule den besten Ruf hat,
> sondern um den reinen Wissenserwerb.

mach jetzt ein Vollstudium! Mit 24 bist du reif und noch jung genug!

Peter G. schrieb:
> Denk dran:
> Die Jugend und fast noch wichtiger die Zeit als junger Erwachsener
> kannst du dir später nicht mehr zurückholen.

ich habe die Zeit genossen auch mal Vorlesungen ausfallen zu lassen wenn 
das Wetter badeseetauglich war.

von Alexander S. (alesi)


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Lothar M. schrieb:
> Mich macht das hier ein wenig stutzig:
>
> wvvw.htw-dresden.de/studium/ **vor-dem-studium**
> /studienangebot/diplom-elektrotechnik-kommunikationstechnik-im-fernstudi
> um

Da hat sich der Ersteller der Internetseiten wohl in seiner eigenen 
Verzeichnisstruktur verirrt.

von Harald W. (wilhelms)


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Joachim B. schrieb:

> ich habe die Zeit genossen auch mal Vorlesungen ausfallen zu lassen wenn
> das Wetter badeseetauglich war.

Aus den Fenstern unserer Seminarräume in FHS hatten wir einen direkten
Blick auf das danebenliegende Freibad. Leider waren Seminare im Gegen-
satz zu den Vorlesungen Pflichtveranstaltungen. Als Fernstudent kann
man ja seine Arbeit problemlos auch im Freibad erledigen. :-)

von Cyblord -. (cyblord)


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Harald W. schrieb:
> Aus den Fenstern unserer Seminarräume in FHS hatten wir einen direkten
> Blick auf das danebenliegende Freibad. Leider waren Seminare im Gegen-
> satz zu den Vorlesungen Pflichtveranstaltungen. Als Fernstudent kann
> man ja seine Arbeit problemlos auch im Freibad erledigen. :-)

Oder man studiert an einer richtigen Uni und kann sich seine Zeit auch 
frei einteilen. Wer natürlich auf verschulte Ausbildung steht der sitzt 
halt bis Mitte 20 im Klassenzimmer.

von Harald W. (wilhelms)


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Cyblord -. schrieb:

>> Aus den Fenstern unserer Seminarräume

> Oder man studiert an einer richtigen Uni und kann sich seine Zeit auch
> frei einteilen. Wer natürlich auf verschulte Ausbildung steht der sitzt
> halt bis Mitte 20 im Klassenzimmer.

Gibts an den heutigen UNIs und FHS keine Seminare mehr?

von Cyblord -. (cyblord)


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Harald W. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>
>>> Aus den Fenstern unserer Seminarräume
>
>> Oder man studiert an einer richtigen Uni und kann sich seine Zeit auch
>> frei einteilen. Wer natürlich auf verschulte Ausbildung steht der sitzt
>> halt bis Mitte 20 im Klassenzimmer.
>
> Gibts an den heutigen UNIs und FHS keine Seminare mehr?

In meinem Uni Studiengang zumindest keine mit Anwesenheitspflicht.

von Joachim B. (jar)


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Harald W. schrieb:
> Leider waren Seminare im Gegen-
> satz zu den Vorlesungen Pflichtveranstaltungen.

gab es bei uns nur wenig, sehr wenig, das waren Laborübungen und nicht 
so oft.

Cyblord -. schrieb:
> In meinem Uni Studiengang zumindest keine mit Anwesenheitspflicht.

dito

von Cyblord -. (cyblord)


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Joachim B. schrieb:
> gab es bei uns nur wenig, sehr wenig, das waren Laborübungen und nicht
> so oft.

Ja bei uns gab es ein Praxislabor 2 SWS in welchem man am Ende des Tages 
das Ergebnis direkt mündlich zeigen musste und das wurde dann bewertet. 
Das geht natürlich nur wenn man auch da ist. Es gab einen Extra-Tag. Man 
konnte also einmal fehlen ohne dass man einen Punktabzug hätte hinnehmen 
müssen.
Sowas war aber exotisch und trotzdem gab es keine formale 
Anwesenheitspflicht.

: Bearbeitet durch User
von Andreas B. (bitverdreher)


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Also ich habe mal vor ca. 30 Jahren an der Fernuni Hagen E-technik 
angefangen (8 Semester). Dabei habe ich ca. 70% des Grundstudiums 
geschafft.
Wir hatten da mal einen Nachhilfekurs in Mathe (einige 
Praesenzwochenenden). Der Prof. dort hatte uns erzaehlt dass er keinen 
einzigen kennt, der das Studium als Fernstudium fertiggemacht haette. 
Alle, die es geschafft hatten, haben auf Praesenzstudium gewechselt.
Soweit zum Fernstudium E-technik.

Ich hatte den Chemotechniker auch abends gemacht und es war fuer mich 
locker, wie auch das spaetere Praesenz Chemiestudium (ok, da hatte ich 
auch eine entsprechende Ausbildung).

Ich wuerde also davon abraten.

von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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Harald W. schrieb:
> Gibts an den heutigen UNIs und FHS keine Seminare mehr?

Ich habe mal eben ins Modulhandbuch Bachelor E-Technik der Richtig 
Wichtigen Technischen (selbsternannten Elite)-Hochschule Aachen gesehen

Lustig ist dass das Studien in eine Baumstruktur mit Angebotsknoten 
(offensichtlich nicht verpflichtend) und Prüfungsknoten (offensichtlich 
die Pflichtleistungen) zerlegt ist. Das habe ich vorher noch nie so 
gesehen.

Angebotsknoten sind größtenteils Vorlesungen und Übungen.

Neben zu erwartenden Pflichtleistungen, Entschuldigung, Prüfungsknoten, 
wie Klausuren, Projektarbeiten, Praktika, findet sich häufiger 
Prüfungsknoten wie "Kleingruppenübung <Fach>" und mehrfach 
"Übungsklausur <Fach>".

Seminare gibt es genau eins, als Wahlpflichtfach.

Klingt mehr nach durchprügeln durchs Studium als nach wissenschaftlichem 
Diskurs an einer Elite-Hochschule.

: Bearbeitet durch User
von Tina (tina_aus_m)


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Hallo,

Mittweida und Köthen kann ich beide empfehlen.
Habe in Mittweida den Bachelor in Industriell Engineering und dann den 
Master E-Technik in Köthen gemacht, beides als Fernstudium.
In Mittweida hatten wir aller 14 Tage Freitag Mittag bis Samstag 
Nachmittag Vorlesungen, Praktikum und Prüfungen, in Köthen etwa aller 6 
Wochen dann Donnerstag bis Samstag komplett, selten musste ich schon 
Mittwoch anreisen. Mehr Vorlesungen bedeuten weniger Heimarbeit.

Rückblickend kann ich sagen, dass es in Mittweida besser organisiert 
war, aber da war auch kein Corona. Mit Corona war’s in Köthen leicht 
holpriger. Aber immer nette Profs mit meist kurzen Reaktionszeiten bei 
den Abschlussarbeiten.

von Max (bit8)


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Tina schrieb:
> Habe in Mittweida den Bachelor in Industriell Engineering

Was kostet die Studiengebühren insgesamt?

Mir ist klar, wenn ich von außerhalb komme, dass ich Übernachtungs- und 
Reisekosten dazu rechnen kann.

Der Vorteil bei einer privaten Fernhochschule ist, dass man zu 100% 
online studieren kann, und sich die Zeit auch komplett selbst einteilen 
kann.
Das kostet dann natürlich mehr, für diese Flexibilität zahlt man dann 
einiges dazu.

Und bei den staatlichen Fernstudiengängen ist man natürlich verschulter 
in einem festen Semesterplan.
Der Vorteil ist man hat einen festen Zeitplan und wird damit zum 
Abschluss "gezogen", ist vielleicht für manche vom Vorteil, die sich 
nicht sehr effizient selbst organisieren und strukturieren können.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Max schrieb:
> staatlichen Fernstudiengängen ...  vielleicht für manche vom Vorteil,
> die sich nicht sehr effizient selbst organisieren und strukturieren können.
Das impliziert, dass die privaten Hochschulen eher was für welche sind, 
die sich effizient selber strukturieren und organisieren können.

Aus meiner Erfahrung heraus sind aber genau diese organisierten Leute 
diejenigen, die den "üblichen" Weg über die Präsenzhochschule 
schnurstracks ohne unnötige Schleifen gehen. Eben weil sie schon 
rechtzeitig wissen, was und wo sie studieren werden.

Lothar M. schrieb:
> Ich kenne zwar wirklich viele, die nebenher BWL (o.ä.) studiert haben,
> aber keinen einzigen Elektroniker, der es geschafft hat.
Mein Onkel studiert an einer privaten Hochschule Kunstgeschichte. Er 
macht das als Hobby und als Grund, in irgendwelche Länder zu reisen und 
dort in Museen Bilder anzuschauen. Es ist ihm im Grunde auch egal, wie 
lange dieses Studium dauert. Er muss ja nicht davon leben...

: Bearbeitet durch Moderator
von Max (bit8)


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Lothar M. schrieb:
> Das impliziert, dass die privaten Hochschulen eher was für welche sind,
> die sich effizient selber strukturieren und organisieren können.

Naja die einen haben eine festen Lehrplan und die anderen bei den 
privaten müssen selbst planen.
Man könnte somit auch bei den privaten, wenn man Vollzeit studiert, 
statt Ferien, Trisemester machen, das heißt 3 Semester in einem Jahr.
Ob man dann 120 CPs im Jahr schafft, weiß ich nicht, aber ich habe davon 
schon gehört!

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Felix F. schrieb:
> Hallo alle zusammen.
>
> Wie es der Betreff schon verrät, geht es mir um das Thema Fernstudium
> Elektrotechnik.
> Kurz zu meiner Person:
.......

Schön, aber ich würde Elektrotechnik nur VZ studieren an einer echten 
Hochschule.

von Max (bit8)


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Cha-woma M. schrieb:
> Felix F. schrieb:
>> Hallo alle zusammen.
>>
>> Wie es der Betreff schon verrät, geht es mir um das Thema Fernstudium
>> Elektrotechnik.
>> Kurz zu meiner Person:
> .......
>
> Schön, aber ich würde Elektrotechnik nur VZ studieren an einer echten
> Hochschule.

Warum Vollzeit?
Was ist für Dich keine echte Hochschule und wie verstehst Du das?

von Roland E. (roland0815)


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Felix F. schrieb:
> Hallo alle zusammen.
>
> Wie es der Betreff schon verrät, geht es mir um das Thema Fernstudium
> Elektrotechnik.
> Kurz zu meiner Person:
>
> Ich bin 24 Jahre alt, wohne in Berlin und arbeite dort als
> Triebkopfelektriker (Ich repariere Züge).
> Nun habe ich über Weiterbildungsmöglichkeiten nachgedacht und liebäugele
> schon seit einer Weile mit dem Thema Studium. Im speziellen mit einem
> Fernstudium, da ich meinen momentanen Job noch nicht aufgeben will. Da
> ich mir während meiner Ausbildung und auch jetzt in meiner Freizeit viel
> selbst beibringe sollte es an der Motivation zum Selbststudium nicht
> hapern. Jetzt stellt sich natürlich die Frage wo ich studiere.
>

Stelle dir die Frage:
Wo willst letztlich du hin?
Gehts ums Geld? Als Triebfahrzeugmonteur in der Wartung kannst du 
verhältnismäßig gut auch auf das Einkommen eines mittelmäßigen 
EntwicklungsIng kommen. Und der Job ist weitgehend sicher, wenn man 
sieht was für einen Müll die Industrie inzwischen der Bahn hinstellt.
Musst halt aus deiner Komfortzone und Verantwortung (Führungsposition) 
anstreben. Vorteil, du bist schon vor Ort und hast unterwegs keine 
Verdienstausfälle.

Selbstverwirklichung?
Vergiss es. Spätestens wenn Frau und Kinder ins Leben treten, ist alles 
andere nur noch Nebensache und Mittel zum zweck. Dann es geht nur noch 
um Geld und Gleitzeit...

Fernstudium? Ist extrahart.
Ein normales Präsenzstudium ist ein Vollzeitjob. Eine 35h Woche 
Vorlesungen und Seminare plus Nachbereitung zu Hause. Das neben einem 
anderen Vollzeitjob ist Illusorisch und nur was für Freaks.

Von Berlin aus wären tatsächlich Köthen (kommen etliche meiner Kollegen 
her) oder HTWK/Uni Leipzig erreichbar.

von Jan R. (jan_r477)


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Felix F. schrieb:
> Danke für die schnelle Antwort.
>
> Ja das mit der Belastung und dem Druck habe ich mir schon gedacht. Mir
> ist auch bewusst das es kein Spaziergang wird. Jetzt ist es ja so, dass
> die Studiendauer und auch die Inhalte extra gestreckt sind. (HTW - 10
> Semester anstatt 7; HS-Anhalt - 8 Semester anstatt 3 bzw. 4). Ich dachte
> mir wenn ich so etwas mache, dann lieber jetzt da ich noch keine
> familiären Verpflichtungen habe.
>
> Hats du persönliche Erfahrungen mit Studium/Meister/Techniker?

Felix F., ich kann Dir nur empfehlen, "TUE ES", denn das Zeitfenster für 
berufliche Bildung schließt sich schnell. Bei den privaten FHs wie AKAD 
oder der WBH sind die zu entrichtenden Gebühren sehr hoch, Abbruch tut 
dann finanziell weh.

Die von Dir genannten Hochschulen nehmen sich nichts, einen potentiellen 
Arbeitgeber wird es nicht interessieren, an welcher FH Du studiert hast. 
Es gibt hier in Deutschland keine Eliteunis wie in den USA und 
Arbeitgeber, die dann sagen, "Wir wollen nur Harvard oder Stanford 
Absolventen" aka "Wir stellen nur Absolventen der TUM oder HTW Berlin 
ein" <- als Beispiel.

Wichtig ist Erfahrung (als Facharbeiter) und Belastbarkeit (Job + 
Fernstudium ist SEHR fordernd), beides hättest Du dann. Ginge Teilzeit 
bei Deinem Arbeitgeber ?

Als Ingenieur /-in eröffnen sich anspruchsvollere Tätigkeitsfelder und 
auch bessere Gehaltsperspektiven, Du wirst als Facharbeiter keine 
120.000 € + verdienen können pro Jahr. Als Ingenieur geht das, man 
steigt natürlich bei weniger ein.

Wenn Du nur den Gesellenbrief hast, stößt Du halt schnell an die 
Qualifikationsdecke.

Lese u.a. 
https://www.fernstudium-infos.de/blogs/entry/22261-bewerbungen-zwischenbilanz/

Der Arbeitsmarkt ist i.A. sehr Arbeitnehmerfreundlich, hohe Nachfrage 
nach Hochqualifizierten stößt auf (noch) relativ bescheidenes Angebot. 
Viele brechen ihr MINT Studium ab, das wird auch in Zukunft so bleiben.

von Herbert B. (Gast)


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Jan R. schrieb:
> Lese u.a.
> https://www.fernstudium-infos.de/blogs/entry/22261-bewerbungen-zwischenbilanz/

Die ganze Seite mit den Pseudokommentaren ist ja sowas von Fake, das 
sieht ja ein Blinder. Primitiver und plumper geht es ja kaum noch.

von Peter G. (ham)


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Hallo

Jan R. schrieb:
> Viele brechen ihr MINT Studium ab, das wird auch in Zukunft so bleiben.

Mehr rhetorisch "gefragt":

Warum denn?

Ich nehme mal an, dass wer E-Technik, Mathematik, Physik; 
Maschinenbau,... anfängt zu studieren, macht das nicht blind oder um 
erst mal irgendwas zu machen.
(Was in klassischen Ausbildungsberufen gerade im Handwerk leider öfter 
vorkommt - aber andere Baustelle).

Auch sind das alles keine Themenbereiche, die "man" einfach mal wählt, 
weil es der "Kumpel" auch macht und dass man in diesen Bereich auch 
nicht beim anderen Geschlecht punkten kann (auch in der Richtung 
"Weibchen" ist der MINT Student - oder auch "nur" Student im technischen 
Umfeld) ist der Gruppe ja selbst bekannt, bzw. sie machen sogar selbst 
Witze darüber, um es erträglicher zu machen.


Nein solche Leute machen es aus echten Interesse und Begeisterung 
(geweckt von Hobbys, Berufsausbildung,...) und werden dann halt zu weit 
über 50% von der Realität und den Ansprüchen (die laut vielerlei 
Quellen, Berichten und auch persönlich mir bekannten Leuten sehr viel 
mit Mathematik, verschulte Theorie und sich nahezu alles selber 
beibringen und wenig mit Praxis, Spaß, Projekte in einem Team entwickeln 
und unterstütztes echte Lehren durch die "Lehrer" zu tun hat) heraus 
gekegelt.

Nur leicht OT und eine persönliche Meinung rein aus dem Bauch (eines 
"einfachen" und schon langjährigen Facharbeiters der sich aber mehr als 
einmal Unterlagen aus dem E-Technikstudium und, leider vorrangig aus dem 
USA-Umfeld  - Deutschland bietet da echt wenig an veröffentlichten und 
für jeden einsehbaren Vorlesungen und den wichtigen 
"Einschulvorlesungen" -als Videos- wo  direkt dargestellt wird, was für 
ein Prüfungsdruck  und Desinteresse des "Lehrers" den einzelnen 
Studierenden erwartet) heraus:


Wenn sich an dem System (vor allem Leistungsdruck und Punkte- bzw. 
Notengeilheit) weltweit und den "Eliteschulensystem" in den USA (GB ?) 
und Teilen Asiens (wobei DL auch nicht ganz frei davon ist...)  nichts 
ändert, wird es mit dem MINT Mangel "auf ewig" so bleiben...

: Bearbeitet durch User
von Jan R. (jan_r477)


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Deutschland ist ein ressourcen- und rohstoffarmes Land. Wir müssen 
"Wertschöpfung deluxe" betreiben und um unseren Lebensstandard zu 
halten, müssen die MINT Absolventinnen und Absolventen hohe 
Leistungsstandards erfüllen.

Deshalb werden das immer, auf Hochschulniveau, Sieb-Studiengänge 
bleiben.

Die Antwort auf den MINT Mangel lautet nicht, das Studium leichter 
machen, sondern Schulabsolventen schlauer !

@TE : Du könntest die leichtere Variante wählen, den Techniker 
Fachrichtung E-Technik, den gibt's in Berlin in der Version Abendschule 
:

https://www.technikerschule-berlin.de/

"Leichtere Variante" heisst, ein Fachschulabschluss ist deutlich weniger 
theorielastig als ein FH Studium und dadurch leichter zu bewältigen.

Man kann aber auch als SGT (Staatlich geprüfter Techniker) einen 
Gehaltssprung machen.

von DSGV-Violator (Gast)


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Jan R. schrieb:
> Deutschland ist ein ressourcen- und rohstoffarmes Land.

Mumpitz. Die Schweiz ist arm (an Resourcen), die haben keinen Bergbau.

https://bdi.eu/artikel/news/heimische-rohstoffe-schluessel-fuer-nachhaltigkeit-und-versorgungssicherheit

Reich an Rohstoffen führt eher zu einem Schlendrian unter der 
Wirtschaftselite und -intellgenzia wie man gut an Russland sehen kann.

Im Global Competitiveness Index, der die Wettbewerbsfähigkeit eines 
Landes misst, belegte Russland 2019 lediglich Platz 43 (hinter Thailand 
(41) und China (28)) von 141 Ländern. Deutschland ist auf diesem Index 
auf (7) abgesackt.

https://en.wikipedia.org/wiki/Global_Competitiveness_Report#2019_rankings

https://www.rnd.de/wirtschaft/russland-militaerische-grossmacht-ist-wirtschaftlich-nur-mittelklasse-V3X4OK453BDCXJ2452T7ZG7USY.html

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Jan R. schrieb:
> Lese u.a.
> https://www.fernstudium-infos.de/blogs/entry/22261-bewerbungen-zwischenbilanz/
Arbeitsbereich "Bauüberwachung im Bereich Signalisierung". Ein 
Aktensortier-Job also, wo es vorrangig drum geht, ob jeder Auftragnehmer 
die nötigen Zertifikate und Genehmigungen hat.

Felix F. schrieb:
> Jetzt stellt sich natürlich die Frage wo ich studiere.
Allem voran stellt sich da die Frage, wofür du eigentlich studieren 
willst. Was willst du anschließend machen? Auch nur Checklisten und 
Akten nach Datum sortieren oder eher etwas Kreativeres?

Jan R. schrieb:
> einen potentiellen Arbeitgeber wird es nicht interessieren, an welcher
> FH Du studiert hast.
Das ist etwas in die Luft hineingeraten. Denn in der Praxis wird es ihn 
durchaus interessieren. Bestenfalls wird diese Frage unwichtig, wenn es 
nur 1 Bewerber gibt oder die anderen Bewerber signifikant schlechter 
sind.

DSGV-Violator schrieb:
> Die Schweiz ist arm (an Resourcen), die haben keinen Bergbau.
Naja, die Schweiz hat ein für reiche Ausländer besonders interessantes 
Geschäftmodell.

Weil durch die hohen Kosten in der Schweiz die Produkte für andere 
Länder gern mal zu teuer sind, werden viele Exporte subventioniert:
- 
https://www.seco.admin.ch/seco/de/home/Standortfoerderung/Exportfoerderung_Standortpromotion/exportfoerderung.html

Aber weder die Schweiz noch Russland haben direkt was mit der Frage hier 
zu tun.

von Tic T. (dingsdk)


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Hallo, lass dich hier nich entmutigen aber wenn dann ganz oder gar nicht 
(FH auch voll ok). Mach einfach, gibt nichts zu verlieren. ez

von Max (bit8)


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Und wurde sich jetzt schon irgendwie entschieden?

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Peter G. schrieb:
> Hallo
Servus
>
> Jan R. schrieb:
>> Viele brechen ihr MINT Studium ab, das wird auch in Zukunft so bleiben.
Echt?
Was ist ein Studium-Abbrecher?

> Mehr rhetorisch "gefragt":
Also keine echte Frage.
> Warum denn?
Wer Fragen stellt, sollte sich auch die Sachlage vor Augen halten.
Wer?Was?Welche Absichten?
3 Fragen die man sich persönlich bei jeden "Bericht" über ein Geschehen, 
Vorgang oder Zustand ehrlich beantworten sollte.

> Ich nehme mal an, dass wer E-Technik, Mathematik, Physik;
> Maschinenbau,... anfängt zu studieren, macht das nicht blind oder um
> erst mal irgendwas zu machen.
Nein, vorallem klass. Abiturenten gehen an die Uni/TU ohne größere 
Vorstellung.
> (Was in klassischen Ausbildungsberufen gerade im Handwerk leider öfter
> vorkommt - aber andere Baustelle).
Mag stimmen, aber woher sollten die Jugendlichen wissen was sie 
erwartet?
Denen wird von Berufsberatung und Lehrerschaft weis Gott für Geschichten 
über den tollen Bedarf und
Berufsaussichten im Handwerk erzählt. Das sie eigentlich nix anderes 
sind wie billige Bauhelfer fällt den meisten erst nach 3-6 Monaten in 
der Ausbildung auf.

von Lotta  . (mercedes)


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@Felix,

Hast Du schon mal nachgeforscht, ob ein Studium
vielleicht von der Bahn gewünscht / gefördert wird?

bei der Telekom z.B. ist soetwas möglich, das hat dann
auch zur Folge, das der zukünftige Arbeitsplatz gewünscht und sicher 
ist.

mfg

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