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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Konstantstromquellen ?


Autor: Neuling_Ingo (Gast)
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Kennt sich jemand mit Konstanstromquellen aus ?

Ich lese in englischen Artikel immer wieder über die 
"Howland-Current-Source" besonders im Zusammenhang mit Impedanzmessung.
Was ist daran besonders im Vergleich zu anderen Konstanstromquellen?

Ich bin in diesem Bereich noch absoulter Neuling?

Also falls mir jemand kurz erklären kann, wo eineige grundlegende 
Unterschiede bei der Realisierung mit Dioden, Transistoren, 
Operationsverstärkern ist, wäre ich sehr dankbar.

Besonders intereresiert mich der Sinn  und Zweck der der 
Howland-Current-Source.

Falls jemand gute Seiten im Internet, Bücher oder Skripte möglichst auf 
deutsch, bitte Info an mich.

Besten Dank im voraus

Mfg

Ingo

: Verschoben durch Admin
Autor: ka-long (Gast)
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Hi,


Bei üblichen Schaltungen steuerst Du den Strom über Veränderung eines 
Widerstandes.

Bei der Howland-Schatlung stheuerst Du den Strom über eine Spannung.

Gruß ka-long

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Die Howland-Schaltung wird nicht gerne angewendet, da sie große 
Nachteile hat. Sie kann nur einen geringen Spannungshub und geringe 
Ströme liefern.

Daher wird wesentlich häufiger die Schaltung mit nem gesteuerten FET 
verwendet.
Der erreichbare Spannungshub kann je nach Sensewiderstand fast die 
Versorgungsspannung erreichen.

Für geringere Anforderungen nimmt man nen gesteuerten Bipolartransistor 
(der Bassistrom verfälscht dann etwas).


Hier ist die Howland-Schaltung erklärt:

http://www.circuit-fantasia.com/circuit_stories/un...

Sie ist im Prinzip eine Kompensationsschaltung. Darin liegt ihr weiterer 
Nachteil. Sie ist nur so stabil, wie exakt die 4 Widerstände abgeglichen 
sind.
Schon geringe Toleranzen lassen den Innenwiderstand drastisch sinken 
oder sie schwingt sogar (Überkompensation).

Sie ist daher ein hübsches Beispiel für den Unterschied zwischen Theorie 
und Praxis.

Die Worte "famous" und "clever" sollte man besser durch "ist totaler 
Schrott" ersetzen.


Peter

Autor: Steffen (Gast)
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Peter Dannegger schrieb:
> Die Howland-Schaltung wird nicht gerne angewendet, da sie große
> Nachteile hat. Sie kann nur einen geringen Spannungshub und geringe
> Ströme liefern.
> ...
> Sie ist im Prinzip eine Kompensationsschaltung. Darin liegt ihr weiterer
> Nachteil. Sie ist nur so stabil, wie exakt die 4 Widerstände abgeglichen
> sind.
> Schon geringe Toleranzen lassen den Innenwiderstand drastisch sinken
> oder sie schwingt sogar (Überkompensation).
>
> Sie ist daher ein hübsches Beispiel für den Unterschied zwischen Theorie
> und Praxis.
>
> Die Worte "famous" und "clever" sollte man besser durch "ist totaler
> Schrott" ersetzen.

Auch wenn der Beitrag schon sehr alt ist.

Die Howland Current Source ist keines wegs totaler Schrott, es hängt nur 
stark vom Einsatzgebiet ab. Die Howland-Quelle wird z.B. in der 
elektrischen Impedanz Tomographie (EIT) eingesetzt. Da sind gerade 
Präzision und hoher Innenwiderstand gefragt.

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