Hallo liebe Forenmitglieder,
ich brüte hier schon seit einigen Tagen an einem kleinen Problem rum.
Folgende Situation:
Ich habe hier ein Bauteil welches über eine Steuerleitung Ein- und Ausgeschaltet wird.
Kommt es nun zu Schwankungen auf der Leitung schaltet das Gerät ab, dann muss man erst den eigentlichen Schalter wieder ausschalten um ihn danach wieder einzuschalten.
Ein umprogrammieren oder ändern des Geräts ist leider nicht möglich und das ganze sitzt auch noch in einem Fahrzeug, deshalb schwanken die Spannungen auch ab und zu...
Nun meine Idee:
Eine Schaltung welche die Eingangsspannung (7 - 15 Volt) und diese immer auf 13,5 Volt hält, also mal hoch und mal runter.
Erste Idee war ein LM317 oder LM338, aber dazu muss die Eingangsspannung ja über der Ausgangsspannung liegen.
Wäre da dann ein kapazitiver Schaltregler der richtige Weg oder ein kapazitiver Ladungspumpenregler ?
Ich dachte auch kurz an den LT8302, aber da ist eine Spule von Nöten die ich ungern im Fahrzeug haben würden.
Die triviale Lösung dafür ist ein Puffer-Kondensator. Diese gibt es auch mit einigen Farat Kapazität.
Du musst dir aber Gedanken über die notwendige Kapazität abhängig vom Laststrom und der zulässugen Schwankung machen. Eventuell brauchst du auch eine Ladestrom-Begrenzung.
Du hast leider nichts dazu gesagt welche Leistung du benötigst.
Zwei Schwierigkeiten dürftest du aber haben. Wenn die Spannung durch anderweitige Belastung sowieso schon arg weit runter gesunken ist, ist es fraglich ob du dann überhaupt noch genug Leistung entnehmen kannst und nicht am Ende den Spannungseinbruch noch verschlimmerst. Ggf. ist eine Abschaltung bei Unterspannung durchaus sinnvoll.
Und du musst erstmal einen Wandler zu finden, der das Bordnetz eines PKW langfristig überlebt:-)
Also der Laststrom ist minimal bis gar nicht vorhanden.
Das Gerät selber bekommt ja über getrennte Leitungen Kl. 30 und Kl. 31.
Also Plus und Minus.
Die Leitung, um die es geht, ist nur eine "Sensing"-Leitung, diese ist eigentlich für die Zündung am Fahrzeug gedacht. Nur leider hat der Hersteller da einiges vergeigt und sobald die Spannung beim Starten mal etwas abfällt, kommen auch bei der "Sensing"-Leitung nur noch z.B. 11 Volt an.
Für das Funkgerät reicht dieses Voltage-Drop aus, um zu meinen, dass es herunterfahren soll....
Es wäre aber kein Problem, um Laststrom zu generieren, eine LED zu verbauen.
Wenn du separat Plus und Minus hast, dann benutze die Sense-Leitung doch, um über eine Halbbrücke oder ein Relais entweder Plus oder Minus auf deinen Sense-Eingang zu schalten.
Wenn du separat Plus und Minus hast, dann benutze die
Sense-Leitung
doch, um über eine Halbbrücke oder ein Relais entweder Plus oder Minus
auf deinen Sense-Eingang zu schalten.
LG, Sebastian
Das funktioniert ja genau nicht, denn in dem Moment wo die Zündung eingeschaltet wird sackt ja die Bordspannung von 14V auf 11V.
(externer Ladestecker trennt - Zündung An, Vorglühung und Verbraucher)
Die Klemme 30 die den Schalter speist der dann die Sensing-Leitung speist hat somit auch nur noch die 11V.
Der eigentliche Fehler liegt im Funkgerät bzw. in der Software des Funkgeräts, bis die allerdings nachbessern dürfte es Jahre dauern.
Also der Laststrom ist minimal bis gar nicht vorhanden.
Trotzdem kann und sollte man den messen. Wieviel mA sind es?
etwas abfällt, kommen auch bei der "Sensing"-Leitung nur noch z.B. 11
Volt an.
Für das Funkgerät reicht dieses Voltage-Drop aus, um zu meinen, dass es
herunterfahren soll....
Vorsicht: Wenn du die Steuerleitung konstant auf 13,5 Volt hältst (egal ob per RC-Glied oder Schaltregler oder sonstwie), und die Batteriespannung absackt, dann liegt am Steuereingang eine Spannung > Betriebsspannung an.
Damit sind viele elektronische Bauteile sehr unglücklich.
Wenn du nicht genau weißt, wie die Eingangsbeschaltung im Gerät aussieht, würde ich zumindest eine Strombegrenzung am Steuereingang vorsehen.
Dann können eventuell/hoffentlich vorhandene Schutzdioden ihren Job erledigen, ohne dabei drauf zu gehen.
Der Abfall muß ja nicht von der sense-Leitung her kommen, kann auch gut
beim Senden über GND erfolgen.
Es kommt kein Abfall von der Sense-Leitung.
Da die Batteriespannung absackt, wie oben beschrieben, sackt auch das Über den Schalter gesendete Signal zum Funkgerät ab, das stark abfallende Signal auf der Sensing-Leitung sorgt dafür, dass das Funkgerät herunterfährt.
Ich werde mir jetzt mal eins besorgen und dann schauen wie viel Strom auf der Sensing-Leitung fließt, falls meine Messgeräte was anzeigen.
Und ob das Gerät ein Problem damit hat, wenn die Spannung an Dauerplus niedriger ist als auf der Sensing-Leitung.
Ich denke allerdings nicht, denn beim Senden wird ja zwangläufig ein Spannungsabfall auf der Dauerplus-Leitung passieren, während die Spannung an der Sensing-Leitung ja höher bleiben dürfte.
Für das Funkgerät reicht dieses Voltage-Drop aus, um zu meinen, dass es
herunterfahren soll....
Das könnte durchaus Absicht sein, zum Beispiel damit das Funkgerät
a) Keine Fehlfunktionen macht. Bedenke, dass Flash Speicher ihren Inhalt verlieren können, wenn bei instabiler Stromversorgung darauf zugegriffen wird.
b) Die Batterie nicht Tief-Entlädt
Funktioniert das Gerät überhaupt mit 7 Volt? Bei schwachem Akku kann die Spannung noch weiter absinken, hast du das bedacht?
Löte doch mal eben zusammen und bau das ein.
Dann sehen wir weiter. Kannst ja in Richtung FuG noch einen Widertsnd legen, um den og Fehlerstrom zu begrenzen. Wenn Da tatsächlich am Eingang Schutzdioden im FuG verbaut sind, wird die nach VCC eh leitend und begrenzt die Spannung wieder auf VCC+Flussspannung der Diode. Aber probieren kann man es ja.
Kannst ja mal ab Labornetzteil das Gerät mit 11Volt versorgen und in Reihe zum Sense-Eingang einen 100Ohm löten, über diesem mitm potentialfreien Multimeter die Spannung messen und schauen, ob sich das tut, wenn die Sense-Leitung größer 11V wird. Wieviel und wann. kann man auch im Auto machen. Aber ich weiss natürlich nicht, wie die örtlichen Gegebenheiten sind, bei euch.
Sonst musste eben mal bei mir mit ranfahren (14513 Teltow)