Forum: Offtopic Hühnerschutz, Fuchsverteibung, Alarmanlage


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von Z.B. Max (darter)


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Hi,

-----Vorgeschichte-----
1
Nach nun 7 Jahren in denen ich Hühner halte habe ich zum ersten mal Probleme mit dem Fuchs.
2
Die Hühner leben auf einer wiese mit einen Hühnerzaun, welcher unter Strom steht, umzäunt und werden jede Woche versetzt.
3
Ich hab meinen Augen nicht getraut als ich eines Abend bei den Hühner vorbei schaute. Töte Hühner und Federn im ganzen Gehege verteilt.
4
5
Erste Reaktion war oh nein ich hab vergessen den Strom anzuschalten, aber dem war nicht so, der Strom war an und auch richtig dampf dahinter. Könnte mir also nicht erklären wie der Fuchs in das Gehege gekommen ist. Ich also erstmal ne Kamera aufgestellt um zu sehen was hier abgeht.
6
Es dauerte ein paar Tage bis ich auf band hatte was passiert. Ein Fuchs kommt zum Gehege, zögert nicht lange und springt einfach rüber.
7
Hätte mir von ein paar Monaten jemand erzählt ein Fuchs würde über einen 1,12m höhen Hühnerzaun der unter Strom steht springen hätte ich ihm nicht geglaubt. Nicht wegen der Höhe, mir ist durchaus klar dass ein Fuchs locker 1,5m oder sogar 2m überwinden kann, aber ich war immer der Ansicht der Fuchs würde erst versuchen unter dem Zaun durch zu kommen und bei dem versuch durch den Strom eine gewischt bekommen sodass er keine Lust mehr hat und es bleiben lässt.
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So kann man sich täuschen.
----------

Die Lösung soll nun sein den Fuchs zu erkennen wenn er um den Zaun 
schleicht und ihn durch ein Geräusch(Autohupe, o.ä.) zu verschrecken.

Der Versuchsaufbau besteht aus diesem PIR-Modul
https://www.reichelt.de/raspberry-pi-infrarot-bewegungsmelder-pir-hc-sr501-rpi-hc-sr501-p224216.html
einem RF-Sender einem ATTiny als Detector/Sender.

Ein ATmega328 und RF-Reciver als Reciver und einem Pi als Userinterface.

Detector erkennt Fuchs/Tier schickt ein Signal an den Reciver, der 
wiederum leitet eine Erkennung weiter an den Pi, welcher die Erkennung 
vorerst in einer Logdatei speichert sodass ich anhand der Uhrzeiten und 
in Verbindung mit der Kamera überprüfen kann ob es ein Fehlalarm ist.

Funktioniert soweit alles, nur dass der PIR viele Fehlalarme auslöst 
auslöst.
Und zwar immer wenn es recht windig ist. Ich muss dazu sagen dass der 
Detector/Sender einfach in den Zaun eingehängt wird und sich bei Wind 
natürlich bewegt und somit einen Fehlalarm auslöst.
Wie auf meiner Skizze zu erkennen sind mehrere Detectoren/Sender geplant 
um den Zaun in kompletter Länge abzudecken. Das und in Verbindung mit 
dem umsetzten einmal die Woche, ist auch der Grund warum ich den 
Detector/Sender nur in den Zaun einhängen möchte und nicht bspw. an 
einen Pfahl schrauben will. Aktuell rechne ich mit 10 Detectoren/Sender 
die ich benötige, welche rund 10-15€ das Stück kosten werden.

Meine Frage ist nun ob ihr eine Idee habt den Detector/Sender 
zuverlässiger zu machen? Habt ihr ganz andere Ideen wie man den Fuchs 
zuverlässig erkennen könnte und sich in einem ähnlichen Kostenumfang wie 
meine geplante Lösung befindet?

Danke

Matthias

[Mod: Lebenslauf aus Link entfernt]

: Bearbeitet durch Moderator
von Stefan F. (Gast)


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Kann man nicht Tiere als Wächter einstellen? Zum Beispiel Gänse.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Z.B. Max schrieb:
> wenn er um den Zaun
> schleicht und ihn durch ein Geräusch(Autohupe, o.ä.) zu verschrecken

Ich bezweifle, das sowas funktioniert - die Waschbären hier würden über 
sowas nur müde lächeln (Gut, die sind auch extrem merkbefreit). 
Ausserdem freut eine Autohupe in der Nacht weder die Nachbarn, noch 
dich. Ich würde vermutlich zusehen, das ich den Zaun im oberen Teil nach 
aussen biege, wie beim Knastzaun, nur eben nach aussen und nicht nach 
innen.
1
aussen  \       innen 
2
Fuchs    \      Hühner
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          \
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: Bearbeitet durch User
von Rbx (rcx)


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Z.B. Max schrieb:
> Die Lösung soll nun sein den Fuchs zu erkennen wenn er um den Zaun
> schleicht und ihn durch ein Geräusch(Autohupe, o.ä.) zu verschrecken.

Denke dran, so ein Fuchs ist auch intelligent (außer wenn es um Beute 
abschleppen geht). Außerdem kann der auch mal Hunger haben, wenn sonst 
nirgendwo was passendes essbares herumläuft.

Warte einfach 14 Tage, da ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der 
Fuchs von einem Auto angefahren wird, und womöglich daran stirbt. 
Intelligent sind die zwar schon, können aber irgendwie die Gefahr auf 
der Straße nicht richtig einschätzen.
(Ganz ähnlich geht es Katzen, muss man halt schauen, wo die herumliegen, 
wenn mal wieder Vermisstenplakate an den Bäumen hängen.)

Z.B. Max schrieb:
> Habt ihr ganz andere Ideen wie man den Fuchs
> zuverlässig erkennen könnte

Wenn es geht, eine Profilzeichnung versuchen und überlegen, ob ein Hund 
nicht auch sinnvoll wäre.

von Stefan F. (Gast)


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Nachts kommen die Hühner in eine geschlossene Hütte, nehme ich mal an.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Z.B. Max schrieb:
> Meine Frage ist nun ob ihr eine Idee habt den Detector/Sender
> zuverlässiger zu machen? Habt ihr ganz andere Ideen wie man den Fuchs
> zuverlässig erkennen könnte und sich in einem ähnlichen Kostenumfang wie
> meine geplante Lösung befindet?
Wie kommt der Fuchs überhaupt über den Zaun?

von Georg M. (g_m)


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von Z.B. Max (darter)


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Stefan F. schrieb:
> Kann man nicht Tiere als Wächter einstellen? Zum Beispiel Gänse.

Danke, Gänse habe ich schon vor ein paar Jahren zum Schutz vor dem 
Habicht probiert - ohne Erfolg.
Danach habe ich mir Ziegen angeschafft, welche bei den Hühnern im Gehege 
sind um den Vögel zu vertreiben. Funktioniert auch seit 3 Jahren 
wunderbar.
Nur hat der Fuchs keinerlei Angst vor den Ziegen. Die Ziegen haben Angst 
vor dem Fuchs und verziehen sich in ihren Anhänger.



Matthias S. schrieb:
> Z.B. Max schrieb:
>> wenn er um den Zaun
>> schleicht und ihn durch ein Geräusch(Autohupe, o.ä.) zu verschrecken
>
> Ich bezweifle, das sowas funktioniert - die Waschbären hier würden über
> sowas nur müde lächeln (Gut, die sind auch extrem merkbefreit).
> Ausserdem freut eine Autohupe in der Nacht weder die Nachbarn, noch
> dich. Ich würde vermutlich zusehen, das ich den Zaun im oberen Teil nach
> aussen biege, wie beim Knastzaun, nur eben nach aussen und nicht nach
> innen.
>
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> aussen  \       innen
2
> Fuchs    \      Hühner
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>           \
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>            |
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> ___________|____________
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>

Nachbarn sind kein Problem, die Nächste Ortschaft ist und 1,5km 
Luftlinie entfernt.
Den Zaun hatte ich schon auf 1,5m durch zwei Litzen erhöht, was 
allerdings den Aufwand beim Umsetzten extrem erhöht.



Rbx schrieb:
> Z.B. Max schrieb:
>> Die Lösung soll nun sein den Fuchs zu erkennen wenn er um den Zaun
>> schleicht und ihn durch ein Geräusch(Autohupe, o.ä.) zu verschrecken.
>
> Denke dran, so ein Fuchs ist auch intelligent (außer wenn es um Beute
> abschleppen geht). Außerdem kann der auch mal Hunger haben, wenn sonst
> nirgendwo was passendes essbares herumläuft.
>
> Warte einfach 14 Tage, da ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der
> Fuchs von einem Auto angefahren wird, und womöglich daran stirbt.
> Intelligent sind die zwar schon, können aber irgendwie die Gefahr auf
> der Straße nicht richtig einschätzen.
> (Ganz ähnlich geht es Katzen, muss man halt schauen, wo die herumliegen,
> wenn mal wieder Vermisstenplakate an den Bäumen hängen.)
>
> Z.B. Max schrieb:
>> Habt ihr ganz andere Ideen wie man den Fuchs
>> zuverlässig erkennen könnte
>
> Wenn es geht, eine Profilzeichnung versuchen und überlegen, ob ein Hund
> nicht auch sinnvoll wäre.

Leider werden die Fuchse mehr statt weniger. Letztes mal hat er 4 
Freunde mitgebracht. Zwei haben sich getraut über den Zaun zu springen. 
So Zeigt er den anderen ja nur wie es geht...

Was meinst du mit einer Profilzeichnung?
Ob ich meine Hunde nachts zu den Hühnern sperre habe ich mir auch schon 
überlegt, leider habe ich ihnen schon beigebracht wie man über den Zaun 
springt sodass sie nicht drin bleiben werden.



Stefan F. schrieb:
> Nachts kommen die Hühner in eine geschlossene Hütte, nehme ich mal an.

Die letzten Sieben Jahre habe ich den Mobilen-Stall abends nie zu 
gemacht. Seit dem der Fuchs da war wird abends natürlich geschlossen, 
was wieder Mehraufwand bedeutet weil ich nun zweimal am Tag zu den 
Hühnern fahren muss und Abend recht spät, damit auch alle drin sind.
Automatische Hühnerklappe hatte ich schonmal finde ich aber nicht 
zuverlässig. Entweder du musst die Schließzeit so spät einstellen damit 
alle drin sind und riskierst dass der fuchs früh kommt wenn noch auf 
ist, oder du riskierst welche auszusperren.

Bei anderen Hühnerhaltern im nächsten Ort kommt der Fuchs sogar um 
mittags und holt die Hühner aus dem stall. die Hühner dort sind 50m vom 
nächsten Haus weg.

Letztens schaute ich zufällig um 20:30Uhr(also noch deutlich hell um 
diese Jahreszeit) auf die Kamera. Ich sah den Fuchs um den Zaun 
schleichen und die Hühner alle noch draußen, die Ziegen im Anhänger. ich 
also ins Auto, hochgeräst(5min). Er war noch da und ich mit dem Auto 
hinterher und ab ihn in den Wald gehetzt.



Cha-woma M. schrieb:
> Z.B. Max schrieb:
>> Meine Frage ist nun ob ihr eine Idee habt den Detector/Sender
>> zuverlässiger zu machen? Habt ihr ganz andere Ideen wie man den Fuchs
>> zuverlässig erkennen könnte und sich in einem ähnlichen Kostenumfang wie
>> meine geplante Lösung befindet?
> Wie kommt der Fuchs überhaupt über den Zaun?

Er springt einfach darüber als wäre es nichts.



Georg M. schrieb:
> https://www.google.de/search?q=protect+chickens+foxes
>
>
> https://www.youtube.com/results?search_query=chicken+door
>
> https://www.youtube.com/results?search_query=Hühnerklappe

Danke, aber eine Hühnerklappe bringt mir leider nichts wenn der Fuchs 
unter tags kommt :)

von H. H. (Gast)


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Z.B. Max schrieb:
> Leider werden die Fuchse mehr statt weniger.

Kein Wunder, wenn man sie mit Hühnern füttert...

von Lotta  . (mercedes)


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Kannst du alles vergessen.

Hühner gehören des Nachts in ein festen Schuppen,
der auf nem richtigen Fundament steht und richtig geschlossen ist.
Tagsüber ist der Schuppen offen, damit die Hühner an ihre
im Schppen befindlichen Nester kommen und dort ihre Eier legen können.

Gegen den Fuchs hilft nur ein fester (Maschendraht) - Zaun
der so angelegt ist, das ihn der Fuchs nicht untergraben kann.

Was nützt Dir ne Alarmanlage? Wenn die losgeht, hat der Fuchs längst 
zugeschlagen.

Also :
Nen Schuppen bauen und diesen weitläufig mit einem Maschendrahtzaun
umgeben, damit die Hühner Auslauf haben.
Oder den Jagdpächter dransetzen, damit der Fuchs und nicht die
Hühner ins Gras beißt. :-P

mfg

von Z.B. Max (darter)


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Lotta  . schrieb:
> Kannst du alles vergessen.
>
> Hühner gehören des Nachts in ein festen Schuppen,
> der auf nem richtigen Fundament steht und richtig geschlossen ist.
> Tagsüber ist der Schuppen offen, damit die Hühner an ihre
> im Schppen befindlichen Nester kommen und dort ihre Eier legen können.
>
> Gegen den Fuchs hilft nur ein fester (Maschendraht) - Zaun
> der so angelegt ist, das ihn der Fuchs nicht untergraben kann.
>
> Was nützt Dir ne Alarmanlage? Wenn die losgeht, hat der Fuchs längst
> zugeschlagen.
>
> Also :
> Nen Schuppen bauen und diesen weitläufig mit einem Maschendrahtzaun
> umgeben, damit die Hühner Auslauf haben.
> Oder den Jagdpächter dransetzen, damit der Fuchs und nicht die
> Hühner ins Gras beißt. :-P
>
> mfg

Hi, Es handelt sich um eine Mobile-Freilandhaltung. Nachts sind die 
Tiere sicher in einem Mobilen-Stall.
Der Fuchs untergräbt nichts, sondern er springt einfach über den 
Elektrozaun.
Alarmanlage war in dem Sinne gedacht, dass sie den Fuchs in irgend einer 
Form verteibt. Gräusch, Lichtblitz, Wasserspritzen, etc. Mir geht es 
erstmal um die zuverlässige Erkennung des Fuchses.
Der Jagtpächter ist leider nicht mehr sehr aktiv und außerdem glaubt dir 
keiner dass der Fuchs Tagsüber vorbeikommt und über einen Elektrozaun 
springt.

von H. H. (Gast)


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Z.B. Max schrieb:
> Mir geht es
> erstmal um die zuverlässige Erkennung des Fuchses.

Bilderkennungssoftware gibt es, auch für den Fuchs.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Cha-woma M. schrieb:
> Wie kommt der Fuchs überhaupt über den Zaun?

Springt der aus dem Stand. Das macht er hier auch bis zu 1,5m Höhe ohne 
grosse Anstrengung. Die Waschbären quälen sich etwas über den Zaun, aber 
der Fuchs ist kräftig und schlank und springt einfach.

von H. H. (Gast)


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H. H. schrieb:
> Z.B. Max schrieb:
>> Mir geht es
>> erstmal um die zuverlässige Erkennung des Fuchses.
>
> Bilderkennungssoftware gibt es, auch für den Fuchs.

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.swarovskioptik.dgmammals&hl=de_CH

von Lotta  . (mercedes)


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Max meinte:

> Der Jagtpächter ist leider nicht mehr sehr aktiv und außerdem glaubt dir
> keiner dass der Fuchs Tagsüber vorbeikommt und über einen Elektrozaun
> springt.

Genau!
Habt Ihr denn Beweise, das es der Fuchs ist? (Wildkamera!)
Wenns nämlich ein Greif ist, dann hast Du ganz schlechte Karten. :-((

mfg

von Sebastian S. (amateur)


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Schon mal probiert dem Fuchs was auf die Ohren zu geben?
Mit Ultra- oder Infraschall?

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Lotta  . schrieb:
> Habt Ihr denn Beweise, das es der Fuchs ist? (Wildkamera!)
> Wenns nämlich ein Greif ist, dann hast Du ganz schlechte Karten. :-((

Hat der TO weiter oben schon geschrieben:
> Ich also erstmal ne Kamera aufgestellt um zu sehen was hier abgeht.
> Es dauerte ein paar Tage bis ich auf band hatte was passiert. Ein Fuchs
> kommt zum Gehege, zögert nicht lange und springt einfach rüber.

Prinzipiell gefällt mir die Idee von Lotta. Wenn der Zaun 1,12 hoch ist 
und der Fuchs 1,50 springen kann, würde ich zuerst an einen höheren Zaun 
denken. Offenbar befinden sich die Hühner nur kurze Zeit am Ort, so dass 
der Aufwand für einen höheren Zaun zu hoch wäre?

von Z.B. Max (darter)


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Lotta  . schrieb:
> Max meinte:
>
>> Der Jagtpächter ist leider nicht mehr sehr aktiv und außerdem glaubt dir
>> keiner dass der Fuchs Tagsüber vorbeikommt und über einen Elektrozaun
>> springt.
>
> Genau!
> Habt Ihr denn Beweise, das es der Fuchs ist? (Wildkamera!)
> Wenns nämlich ein Greif ist, dann hast Du ganz schlechte Karten. :-((
>
> mfg
Hi, wie geschrieben habe ich natürlich erstmal herausgefunden was für 
ein Tier es war.
Wildkamera + Wlan-Kamera und LTE-router.
Fuchs!

von Z.B. Max (darter)


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Rainer Z. schrieb:
> Lotta  . schrieb:
>> Habt Ihr denn Beweise, das es der Fuchs ist? (Wildkamera!)
>> Wenns nämlich ein Greif ist, dann hast Du ganz schlechte Karten. :-((
>
> Hat der TO weiter oben schon geschrieben:
>> Ich also erstmal ne Kamera aufgestellt um zu sehen was hier abgeht.
>> Es dauerte ein paar Tage bis ich auf band hatte was passiert. Ein Fuchs
>> kommt zum Gehege, zögert nicht lange und springt einfach rüber.
>
> Prinzipiell gefällt mir die Idee von Lotta. Wenn der Zaun 1,12 hoch ist
> und der Fuchs 1,50 springen kann, würde ich zuerst an einen höheren Zaun
> denken. Offenbar befinden sich die Hühner nur kurze Zeit am Ort, so dass
> der Aufwand für einen höheren Zaun zu hoch wäre?

Jede Woche geht es ein Stück weiter auf der Wiese.
Es ist schon deutlich mehr Aufwand noch extra zaunpfähle stecken und 
Litzen zu spannen.
Ich denke wenn etwas unvorhergesehenes passiert (lautes  Geräusch, 
Licht, etc) würde er sicher erstmal ab lassen.

von Harald K. (kirnbichler)


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Z.B. Max schrieb:
> Ich denke wenn etwas unvorhergesehenes passiert (lautes  Geräusch,
> Licht, etc) würde er sicher erstmal ab lassen.

Vergiss' es. Füchse sind nicht blöd.

Der Zaun ist zu niedrig. Viel zu niedrig.

von Lotta  . (mercedes)


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Sebastian S. schrieb:
> Schon mal probiert dem Fuchs was auf die Ohren zu geben?
> Mit Ultra- oder Infraschall?

Ultraschall macht alle normalhörenden  Kids in der Gegend unruhig.
Infraschall macht alle tauben  Kids in der Gegend unruhig.

Ich würde nen vernünftigen Hund auf die Fährten ansetzen.
Der führt einen entweder zum Fuchsbau oder verliert plötzlich
die Fährte, dann wars ein Greif.
Ein Hund auf dem Hof rentiert sich immer.
Meine Marina zum Beispiel kam an einem diesig kalten
Novermbertag aufgeregt an und hat mich zu einem Schwanenpar
geführt das mit den Beinen in einem unserer Teiche angefroren war.
Ich hab sie gerettet und darf nun an ihr Nest heran, ohne angegriffen
zu werden.
Tiere merken sich sowas und sind dann dankbarer als Menschen! :-O

mfg

von Harald K. (kirnbichler)


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Lotta  . schrieb:
> Meine Marina zum Beispiel

Das ist ein Sportboothafen. Und der kommt angelaufen?

von DSGV-Violator (Gast)


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> Hätte mir von ein paar Monaten jemand erzählt ein Fuchs würde über einen
> 1,12m höhen Hühnerzaun der unter Strom steht springen hätte ich ihm nicht > 
geglaubt.

Tja, schau dir mal an, wie ein Fuchs im Winter Mäuse jagt ...

https://youtu.be/RCqQYpM1hCA?t=135
https://youtu.be/Js4aN2I1pXU?t=85

von Lotta  . (mercedes)


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Harald K. schrieb:
> Z.B. Max schrieb:
>> Ich denke wenn etwas unvorhergesehenes passiert (lautes  Geräusch,
>> Licht, etc) würde er sicher erstmal ab lassen.
>
> Vergiss' es. Füchse sind nicht blöd.
>
> Der Zaun ist zu niedrig. Viel zu niedrig.

Recht hast Du. Und der Elektrozaun ist viel zu unstabil.
Und wenn der Fuchs dann auch noch High Heels anzieht,
hält sich auch der elektrische Schlag in Grenzen. :-P

mfg

von Lotta  . (mercedes)


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Harald K. schrieb:
> Lotta  . schrieb:
>> Meine Marina zum Beispiel
>
> Das ist ein Sportboothafen. Und der kommt angelaufen?

Huch!?!
Marina ist natürich eine Hündin, ne Labrador, die
als Signalhund augebildet ist.

mfg

von Lotta  . (mercedes)


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Huch, hier ist ja inzwischen ne  Menge Verkehr...

Max meinte:
> Hi, wie geschrieben habe ich natürlich erstmal herausgefunden was für
> ein Tier es war.
> Wildkamera + Wlan-Kamera und LTE-router.
> Fuchs!

Das ist dann schon besser:

1. Zaun erhöhen
2. Hund auf den Fuchs ansetzen
3. Ne Falle aufstellen
4. Jagdpächter wechseln. :-P

mfg

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Z.B. Max schrieb:
> Jede Woche geht es ein Stück weiter auf der Wiese.

Alles klar, dachte ich mir wegen des Mobilstalls. Ja, Hühner picken und 
kratzen Wiesen in kürzester Zeit zu Wüsten. :)

Ne wirkliche Idee habe ich nicht, fürchte auch, dass ein mutiger Hahn 
gegen einen Fuchs zuletzt den Kürzeren ziehen würde.

von H. H. (Gast)


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Rainer Z. schrieb:
> fürchte auch, dass ein mutiger Hahn
> gegen einen Fuchs zuletzt den Kürzeren ziehen würde.

https://en.wikipedia.org/wiki/Foghorn_Leghorn

von DSGV-Violator (Gast)


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"Ein umzäuntes Gehege, in das der Fuchs von außen nicht eindringen kann, 
ist ein Muss bei der Fuchsabwehr in der Hühnerhaltung. Der Zaun sollte 
dabei mindestens 180 Zentimeter hoch sein und optimaler Weise nach außen 
hin abknicken. Damit erschwerst du es den Füchsen, den Zaun 
hochzuklettern. Wenn du ein Loch im Zaun entdeckst, musst du es sofort 
flicken, sonst nutzt es der Fuchs zum Eindringen."

https://www.stallbedarf24.de/ratgeber/huehner-vor-fuechsen-schuetzen-so-gehts/

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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H. H. schrieb:
> Rainer Z. schrieb:
>> fürchte auch, dass ein mutiger Hahn
>> gegen einen Fuchs zuletzt den Kürzeren ziehen würde.
>
> https://en.wikipedia.org/wiki/Foghorn_Leghorn

Hinz, das war einer meiner Lieblings-Comics!!
SOWAS braucht der TO. :))

von Z.B. Max (darter)


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Harald K. schrieb:
> Z.B. Max schrieb:
>> Ich denke wenn etwas unvorhergesehenes passiert (lautes  Geräusch,
>> Licht, etc) würde er sicher erstmal ab lassen.
>
> Vergiss' es. Füchse sind nicht blöd.
>
> Der Zaun ist zu niedrig. Viel zu niedrig.

Also bisher ist der Fuchs jedes mal abgehauen als er mich sah. Auch kenn 
ich kaum ein Tier dann einfach ruhig stehen beleibt wenn der Jäger einen 
Schuss abgiebt.
Was macht dich so sicher dass bspw. ein Lautes Geräusch nicht 
funktioniert? hast du schon Erfahrungen gemacht?



Lotta  . schrieb:
> Sebastian S. schrieb:
>> Schon mal probiert dem Fuchs was auf die Ohren zu geben?
>> Mit Ultra- oder Infraschall?
>
> Ultraschall macht alle normalhörenden  Kids in der Gegend unruhig.
> Infraschall macht alle tauben  Kids in der Gegend unruhig.
>
> Ich würde nen vernünftigen Hund auf die Fährten ansetzen.
> Der führt einen entweder zum Fuchsbau oder verliert plötzlich
> die Fährte, dann wars ein Greif.
> Ein Hund auf dem Hof rentiert sich immer.
> Meine Marina zum Beispiel kam an einem diesig kalten
> Novermbertag aufgeregt an und hat mich zu einem Schwanenpar
> geführt das mit den Beinen in einem unserer Teiche angefroren war.
> Ich hab sie gerettet und darf nun an ihr Nest heran, ohne angegriffen
> zu werden.
> Tiere merken sich sowas und sind dann dankbarer als Menschen! :-O
>
> mfg

Wie gesagt dass es ein Fuchs ist steht außer frage, ich hab es mehrfach 
auf Video. Danke ich habe mehrere Hunde, aber wie gesagt handelt es sich 
um eine Mobile-Freilandhaltung, welches sich außerhalb befindet



Lotta  . schrieb:
> Harald K. schrieb:
>> Z.B. Max schrieb:
>>> Ich denke wenn etwas unvorhergesehenes passiert (lautes  Geräusch,
>>> Licht, etc) würde er sicher erstmal ab lassen.
>>
>> Vergiss' es. Füchse sind nicht blöd.
>>
>> Der Zaun ist zu niedrig. Viel zu niedrig.
>
> Recht hast Du. Und der Elektrozaun ist viel zu unstabil.
> Und wenn der Fuchs dann auch noch High Heels anzieht,
> hält sich auch der elektrische Schlag in Grenzen. :-P
>
> mfg

Ich kenne einige Hühnerhalter die diese Elektrozäune benutzen und keine 
Probleme haben. Auch ich hatte 7 Jahre keine Probleme obwohl ich 
regelmäßig Fuchse bei dem Gelände sah.

Ich bin immer noch der Meinung dass es nicht normal ist für einen Fuchs 
an einen Zaun hinzulaufen und einfach drüber zu springen. Ich denke eine 
normale Reaktion wäre der Nase entlang und versuchen unten durch zu 
kommen.
Ich behaupte dieser Fuchs hat an einem Zaun ohne Strom gelernt drüber zu 
springen. Wenn er nun anderen Füchsen zeigt dass man so einfach drüber 
kommt ist es eher kontraproduktiv.
Deshalb wäre es doch viel sinnvoller den Fuchs schon direkt beim versuch 
über den Zaun zu kommen zu stören.



Rainer Z. schrieb:
> Z.B. Max schrieb:
>> Jede Woche geht es ein Stück weiter auf der Wiese.
>
> Alles klar, dachte ich mir wegen des Mobilstalls. Ja, Hühner picken und
> kratzen Wiesen in kürzester Zeit zu Wüsten. :)
>
> Ne wirkliche Idee habe ich nicht, fürchte auch, dass ein mutiger Hahn
> gegen einen Fuchs zuletzt den Kürzeren ziehen würde.

Wenn sie regelmäßig versetzt werden ist es eine wohltat für jede Wiese 
und das Bodenleben. Wenn man sie an ein und demselben stück lässt hat 
man natürlich eine Mondlandschaft. deshalb betriebe ich ja die Mobile 
Haltung :)



DSGV-Violator schrieb:
> "Ein umzäuntes Gehege, in das der Fuchs von außen nicht eindringen kann,
> ist ein Muss bei der Fuchsabwehr in der Hühnerhaltung. Der Zaun sollte
> dabei mindestens 180 Zentimeter hoch sein und optimaler Weise nach außen
> hin abknicken. Damit erschwerst du es den Füchsen, den Zaun
> hochzuklettern. Wenn du ein Loch im Zaun entdeckst, musst du es sofort
> flicken, sonst nutzt es der Fuchs zum Eindringen."
>
> https://www.stallbedarf24.de/ratgeber/huehner-vor-fuechsen-schuetzen-so-gehts/

Es handelt sich bei mir um einen Elektrozaun.
Es gibt 1,60m höhe Elektrozaune. Allerdings sind diese unbezahlbar und 
Schwer und somit für meine Art der Haltung ungeeignet.



Da ich hier in einem Forum für Mikrocontroller unterwegs bin hatte ich 
eigentlich gedacht ihr hätte eher technische Lösungen als so viele aber 
natürlich sehr interessante andere Ideen :)

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Zwei Möglichkeiten:

1. Zaun höher oder in eine Form, daß der Fuchs nicht drüber kommt
   ohne ordentlich eine geplättet zu bekommen.

2. Mit dem Jagdpächter ein Bier trinken gehen,
   damit er das Viech schießt.

Alles andere wie Fallen oder Hund... der Hund müsste halt vor Ort sein 
und wirklich auf den Fuchs draufgehen - und wenn er den plättet weiß ich 
auch nicht, ob das "erlaubt" wäre. Das Gleiche gilt für Fallen. 
Lebendfalle wäre vielleicht noch erlaubt, aber so ein Fuchs hat einen 
Bau, in dem womöglich noch schützenswerte Junge sind - also kann man den 
Fuchs nicht einfach so umsiedeln ohne richtig Ahnung von der Sache zu 
haben.

Und das in einer Zeit, wo sich wieder Wölfe ausbreiten dürfen, die wir 
meiner Meinung nach in Deutschland nun wirklich nicht gebrauchen 
können... viel Glück dabei, so ein Viech plattmachen zu dürfen. Da 
müsste man sich wirklich mit dem Jagdpächter gut stellen und schauen, 
daß der die problematischen Tiere, die vor dem Zaun keinen Respekt mehr 
haben, schießt. Scheiße für die Füchse... aber was willst machen?

Auf jeden Fall würde ich den Verlust beim Amt anzeigen und mir den 
Schaden erstatten lassen - das geht bei Schäden durch den Wolf 
schließlich auch wenn die nicht geschossen werden dürfen.

von Lotta  . (mercedes)


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Max meinte.

> Da ich hier in einem Forum für Mikrocontroller unterwegs bin hatte ich
> eigentlich gedacht ihr hätte eher technische Lösungen als so viele aber
> natürlich sehr interessante andere Ideen :)

Dein Problem sind nich die Füchse, sondern dieser eine Fuchs,
der sich offenbar sehr gut in Deiner urbanen Gegend auskennt
und einschlägige Erfahrungen hat.

Spüre mit Deinen Hunden seinen Bau auf!
Stelle ihn ne Falle, bürgere ihn dann aus.
Wenn der Bau sich auf Eurem Gelände  Awesen  Wald befindet.
mach ihn zu Wildbret!

Alles andere ist nen Kampf gegen Windmühlenflügel.

mfg

von Z.B. Max (darter)


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Ben B. schrieb:
> Zwei Möglichkeiten:
>
> 1. Zaun höher oder in eine Form, daß der Fuchs nicht drüber kommt
>    ohne ordentlich eine geplättet zu bekommen.
>
> 2. Mit dem Jagdpächter ein Bier trinken gehen,
>    damit er das Viech schießt.
>
> Alles andere wie Fallen oder Hund... der Hund müsste halt vor Ort sein
> und wirklich auf den Fuchs draufgehen - und wenn er den plättet weiß ich
> auch nicht, ob das "erlaubt" wäre. Das Gleiche gilt für Fallen.
> Lebendfalle wäre vielleicht noch erlaubt, aber so ein Fuchs hat einen
> Bau, in dem womöglich noch schützenswerte Junge sind - also kann man den
> Fuchs nicht einfach so umsiedeln ohne richtig Ahnung von der Sache zu
> haben.
>
> Und das in einer Zeit, wo sich wieder Wölfe ausbreiten dürfen, die wir
> meiner Meinung nach in Deutschland nun wirklich nicht gebrauchen
> können... viel Glück dabei, so ein Viech plattmachen zu dürfen. Da
> müsste man sich wirklich mit dem Jagdpächter gut stellen und schauen,
> daß der die problematischen Tiere, die vor dem Zaun keinen Respekt mehr
> haben, schießt. Scheiße für die Füchse... aber was willst machen?
>
> Auf jeden Fall würde ich den Verlust beim Amt anzeigen und mir den
> Schaden erstatten lassen - das geht bei Schäden durch den Wolf
> schließlich auch wenn die nicht geschossen werden dürfen.

Stimme dir in allem Punken zu.
Das Problem ist ja wenn der Fuchs erstmal in der Luft ist bringt der 
Strom nichts mehr.
Deshalb habe ich über das normal Geflügelnetz noch zwei litzen gespannt 
eine + und eine Erde.
Nur leider ist der Aufwand rießig und gibt mir ja auch keine Sicherheit 
denn das Zaungerät taktet ha nur einmal pro Sekunde und wenn er nicht im 
richtigen Moment beide litzen berührt bringt's nichts.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Z.B. Max schrieb:
> Da ich hier in einem Forum für Mikrocontroller unterwegs bin hatte ich
> eigentlich gedacht ihr hätte eher technische Lösungen als so viele aber
> natürlich sehr interessante andere Ideen :)

Nun ja, ich könnte einen Kühlschrank haben, der abgelaufene Milch bei 
Amazon bestellt. Ist nur überkandidelt, wenn es ein vernünftiger Zaun 
auch täte. Nun gut, bei Dir ist es eine spezielle Situation.

Hier noch was von einer Agrarseite, was Deinen Ideen näher käme.
https://www.agrarheute.com/tier/huehner-beutegreifern-schuetzen-tipps-gegen-uhu-habicht-marder-607174

Auszug:

"Wie wäre es zum Beispiel mit künstlicher Intelligenz (KI), die die 
Raubvögel erkennt und im Idealfall individuell vergrämt? Die ersten 
Ergebnisse einer neuen Technik, bei der Raubvögel mit Lichtblitzen und 
aufblasbaren Puppen vergrämt werden, sind zumindest erfolgsversprechend.

Dazu fütterten Wissenschaftler einen Computer mit Daten und unzähligen 
Bildern von Raubvögeln. So präpariert soll das Programm mit Hilfe von 
Kameratechnik den Raubvogelschatten identifizieren und erkennen, wenn 
Habicht oder Bussard in den Suchflug übergeht. In dem Fall soll das 
Programm über ein im Hühnerauslauf positioniertes Stroboskop 
Lichtstrahlen auf den Raubvogel schicken. Dieser wird dadurch nicht 
verletzt, aber in seinem Suchflug gestört.

Zusätzlich könne eine aufblasbare Puppe angeschlossen werden, die neben 
den Lichtstrahlen in Aktion trete. Laut der Wissenschaftler funktioniere 
so ein System relativ einfach. Allein aufgrund des Ausbruchs der 
Vogelgrippe konnte das Programm nicht weiterentwickelt werden – für die 
Herden galt und gilt teilweise immer noch Aufstallpflicht. Ein weiterer 
Schwachpunt seinen derzeit zudem Raubvögel, die ansitzen. Sie könnten 
nicht so einfach erfasst werden."

A propos Puppe. Hast Du es damit bzw. einer Vogelscheuche schon 
probiert? Fürchte leider, der Fuchs ist sprichwörtlich zu schlau.

von Chris K. (kathe)


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Frag den Jagdpächter wann die nächste Fuchsjagd ist ?
Hatte auch einen Fuchs der auf meine Terasse kam.
Er hatte auch keine Angst blieb im Abstand von ca. 4 meter vor mir, 
bewerfen mit Nüssen hat nicht geholfen, auch das verjagen hat nicht 
geholfen.
Er hatte wohl keine Angst vor mir ... ;-) Auch bei meinem Nachbarn das 
gleiche verhalten.
Der Jagdpächter würde sich dem annehmen aber in zwei Wochen hatten sie 
Fuchsjagd, wenn er dann nochmal kommen würde kommt er vorbei.
Er kam nicht mehr. :-)

Wieso nimmst du nicht zwei Zäune übereinander Spitzen ab vom oberen und 
Überlappend 30 - 40 cm mit Kabelbinder befestigen, elektrisch noch 
verbinden. Somit könntest du auf eine Höhe von 1,60 kommen.
Einmal im Zaun mit Spannung verfangen findet er sicherlich nicht gut.

Irgendwie komisch immer mehr Technik einzusetzten die ein vielfaches 
eines Huhnes kostet. Dann müsste ja ein Ei bald 1 €das Stück kosten.

: Bearbeitet durch User
von Z.B. Max (darter)


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Rainer Z. schrieb:
> A propos Puppe. Hast Du es damit bzw. einer Vogelscheuche schon
> probiert? Fürchte leider, der Fuchs ist sprichwörtlich zu schlau.

Das mit der Puppe ist interessant.

Ein lauter Knall plus eine menschenähnliche Puppe die sich Schell 
bewegt, da heut sicher jeder Fuchs erstmal ab.

Aber so weit bin ich ja noch gar nicht. Ich muss erstmal zuverlässig den 
Fuchs erkennen.

Wäre villeicht eine lichtschranke eine Alternative zum IR Sensor?
20-30m Länge müsstet überbrückt werden.

Wobei der IR Sensor ja echt ganz gut funktioniert nur darf dieser halt 
nicht im Wind bewegen.

von Lotta  . (mercedes)


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Wärmemelder:
Dann würd ich erstmal den Melder richtig befestigen,
und dann ein paar Tests machen, etwa mit dem Hund als "Auslöser".

Lichtschranke:
Leider ist ein Fuchs ganz schön klein, und
unterwandert ne Lichtschranke leicht. Außerden
mußt Du die Wiese dann kurz mähen, damits keine
Fehlauslösungen gibt.
Auch Radar wäre ne Idee, aber alles krankt an den Fehlauslösungen.
Rennen am Tag andere Tiere auf der Wiese herum?

Doktor nicht an den Symtomen herum, beseitige das Problem,
nämlich den Fuchs.
Achja:
Du hilfst durch Elimination des Fuchses Dir und deinen
Nachbarhöfen, denn dessen Nachkommen werden das Wissen sonst
weitertragen und euch allen immer wieder Ärger machen.


mfg

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Ich denke nicht, daß es so leicht ist, einen Fuchs zuverlässig zu 
erkennen. Es rennen auch noch andere Tiere da rum (Marder, Katzen, evtl. 
große Vögel wie Störche) und jedes Mal wenn's knallt, verlieren die 
Hühner ein paar Federn... die sind dann bald nackig.

Außerdem sind Tiere nicht so dumm wie der Mensch gerne meint. Sieht man 
gut an Vogelscheuchen. Am ersten Tag hauen die Vögel wegen dem Ding ab, 
am zweiten vielleicht auch noch, aber spätestens am dritten Tag sitzen 
sie drauf und scheißen's voll. Der Fuchs macht das ähnlich, der gewöhnt 
sich an die Ballerei solange er merkt, daß ihm nichts passiert... vor 
allem wenn er Hunger hat.

Mir fehlt leider die Erfahrung, wie gut so ein Fuchs wirklich springen 
kann. Evtl. helfen zwei Zäune dicht hintereinander, so daß er beim 
Versuch, den ersten zu überspringen, im zweiten einrastet und dann vom 
Weidezaungerät verarztet wird.

Litzen über dem eigentlichen Zaun bringen nicht viel - wenn er die 
Möglichkeit sieht, dort hindurch zu springen, dann wird er das auch 
versuchen. Das Hindernis muss wirklich engmaschig genug "zu" sein, 
notfalls eben höher als er springen kann, so daß er versucht, unten 
durch zu kommen und sich das Weidezaungerät darum kümmern kann. Ob er 
geplant in so einen Zaun hineinspringen und dann versuchen würde, 
drüberzuklettern... keine Ahnung.

Was ich auch nicht weiß, wie lange hält so ein Warnschuss vom Weidezaun 
vor? Wie lange dauert's, bis er es erneut probiert?

von Paul A. (hefezuechter)


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Hier habe ich ebenfalls diese 112cm-Geflügelnetze im Einsatz. Hast Du 
die Möglichkeit, zwei dieser Netze im Abstand von ca. 80cm um den 
Auslauf zu spannen? Dann bekommt das Tier ein Problem mit der Landung. 
Aber beachtlich – ein Hochsprungtalent; «unser» Fuchs klettert lieber, 
als Zäune zu überspringen.

Evtl. könntest du auch zusätzlich diese 180cm-Kunststoffzaunpfähle am 
Netz entlangstecken (so, dass die unterste, unbestromte Schnur 
zusätzlich noch an den Boden gedrückt wird, damit das Tier am Buddeln 
gehindert) und dann jeweils ein bestromtes Litzenband in 1.4m und 1.8m 
Höhe spannen (Erdung nicht vergessen).

Hast Du noch keinen Besuch vom Habicht bekommen? Dann hilft sowieso nur 
noch komplett übernetzen.

Auf die Dauer hilft nur Power - an Deiner Stelle würde ich solche 
Spielereien lassen.

Auch hilfreich:
https://www.huehner-info.de/forum/forumdisplay.php/45-Fuchs-du-hast-das-Huhn-gestohlen

: Bearbeitet durch User
von Mathias R. (matza)


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Gänse etc. hast du schon ausprobiert aber wie wäre es mit Alpakas? Die 
sind sehr territorial und sollen ihr Gehege (zusammen mit den Hühnern) 
vor allem und jeden verteidigen.

von H. H. (Gast)


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Z.B. Max schrieb:
> Ein lauter Knall plus eine menschenähnliche Puppe die sich Schell
> bewegt, da heut sicher jeder Fuchs erstmal ab.

Die braucht aber unbedingt ein Gehirn!

Denk an den Wizard of Oz!

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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H. H. schrieb:
> Rainer Z. schrieb:
>> fürchte auch, dass ein mutiger Hahn
>> gegen einen Fuchs zuletzt den Kürzeren ziehen würde.
>
> https://en.wikipedia.org/wiki/Foghorn_Leghorn

https://www.youtube.com/watch?v=kF6qUh3T9KE

von DSGV-Violator (Gast)


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> Es handelt sich bei mir um einen Elektrozaun.
> Es gibt 1,60m höhe Elektrozaune. Allerdings sind diese unbezahlbar und
> Schwer und somit für meine Art der Haltung ungeeignet.


Dann bau doch einen zweiten Nicht Elektrozaun um den zu niedrigen 
Elektrozaun. Jeder Gärtner kann dass, auch mein Urgrossvater hat aus ein 
paar Holzlatten, -resten einen Zaun um sein Gartengrundstuck gezimmert.

Wenn Du unfähig bist, deinen Hühnern ein Raubtiersicheres Gehege zu 
bieten, dan halte eben keine Hühner. Dann biste auch das Risiko los, das 
dich jemend wegen "Nicht-art-gerechte Haltung und Tierquälerei" anzeigt. 
Denn das wird dann richtig teuer.

von Christian M. (likeme)


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Meine Erfahrung mit Elektrozaun: Ein Draht ringsrum in 20cm Höhe und 
10cm Abstand zum eigentlichen Hühnerstall, mit einem Zaungenerator, 
höchste Stufe und der Fuchs kam nie wieder. Ich hab ihn sogar mit der Ü 
Kamera erwischt und gesehen wie es in gebrazelt hat.

: Bearbeitet durch User
von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Lotta  . schrieb:
> Das ist dann schon besser:
>
> 1. Zaun erhöhen
> 2. Hund auf den Fuchs ansetzen
> 3. Ne Falle aufstellen
> 4. Jagdpächter wechseln. :-P
>
> mfg

Eigentlich  müßte der Fuchs eliminiert werden, Problemlösung = 100% 
erfolgreich!
Plan B Fuchs einfangen und min 1000km weit verbringen. Am besten gleich 
auf die "Insel", Problemlösung = 99%  erfolgreich!
Der Rest der Lösungsmöglichkeiten ist dann nur mehr  "suboptimal"!
Hund anschaffen, das dürfte ca. 80% bringen.
Zaun erhöhen, Aufwand der u.U. vllt. Anfangserfolge bringt.

von DSGV-Violator (Gast)


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Christian M. schrieb:
> Meine Erfahrung mit Elektrozaun: Ein Draht ringsrum in 20cm Höhe und
> 10cm Abstand zum eigentlichen Hühnerstall, mit einem Zaungenerator,
> höchste Stufe und der Fuchs kam nie wieder. Ich hab ihn sogar mit der Ü
> Kamera erwischt und gesehen wie es in gebrazelt hat.

Und ich hab mal einen Dachs gesehn, der in einen 8kV ⚡ Zaun 
(Militärische Anlage) geraten ist. Exitus und Fell preismindernd durch 
Stromaustrittsmarken verbrannt. Wäre das Fell besser erhalten, hätte der 
Förster sogar was für die Kadaverentsorgung gezahlt.

Da mal eine Beschreibung, wie damals (seit 1990 behördlich stillgelegt) 
Gelände vor Eindringlingen dummer und schlauer Art gesichert wurde: 
http://www.bunker-wollenberg.eu/index.php/objekt-301-uebersicht/hsa

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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DSGV-Violator schrieb:
> Da mal eine Beschreibung, wie damals (seit 1990 behördlich stillgelegt)
> Gelände vor Eindringlingen dummer und schlauer Art gesichert wurde:
> http://www.bunker-wollenberg.eu/index.php/objekt-301-uebersicht/hsa

Pfft... Undurchdringliche Zäune - sogar mit Selbstschussautomaten - 
gab's entlang der gesamten Grenze zur SBZ. Bis 1989. Um den neugierigen 
spazierengehenden Ost-Bürger davor abzuhalten, den Westen zu betreten 
und ihn vom schlechten Einfluss der pösen Wessis fernzuhalten. Und um 
Berlin (West) herum wurde sogar eine ordentliche Mauer gebaut. Ulbricht 
und Honi nannten sie einen "anitfaschistischen Schutzwall" Schon 
vergessen?

Für die zu spät Geborenen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Antifaschistischer_Schutzwall

Da kam selbst ein Fuchs weder rein noch raus.

von Z.B. Max (darter)


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Danke für die vielen Ideen mit doppelten Zäunen, höher usw.
Durch das spannen von 2 extra litzen um den Zaun auf rund 1.60m zu 
erhöhen hat den Fuchs erstmal davon abgelassen rein zu springen.
Ist allerdings viel Aufwand beim versetzten und blöd um in das Gehege 
rein und raus zu kommen.
Deshalb habe ich ja nach einer Möglichkeit gesucht die mir mindestens 
gleichviel Sicherheit bietet und weniger Aufwand  beim versetzten 
bedeutet.

Über den dummen Kommentar von wegen Tierquälerei sehe ich mal hinweg. Es 
haben es wohl die allerwenigsten Hühner so gut wie bei mir. Sie müssen 
nicht wie bei den meisten in ihrer eigenen Scheiße im Stall leben und 
haben
wenn überhaupt eine Mondlandschaft als Auslauf...


Ich dachte echt ich treffe hier auf mehr Technik begeisterte.

Mir ist klar dass es am effektivsten wäre den Fuchs zu beseitigen, aber 
darauf habe ich leider keinen Einfluss.

Am nächstbesten wäre es sicherlich  dass der Fuchs jedes mal eine 
gewischt bekommt wenn er sich dem Zaun nähert. Von selber wird er den 
Zaun nicht berühren.

Dazu muss ich ihn aber erstmal zuverlässig erkennen. Andere Tiere  die 
eine detection auslösen könnten sind eher weniger das Problem.

Um Menschen auszuschließen habe ich auch schon ne Idee. Und sofern sie 
ihr Handy dabei haben ist die Erkennung von Menschen in der Nähe kein 
Problem. Mensch in der Nähe -> Alarmanlage deaktiviert.

Kreative Ideen wie man den Fuchs dann in einen Hinterhalt locken kann um 
dann sicher zu stellen dass er eine gewischt bekommt sind herzlich 
willkommen.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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von Thomas W. (goaty)


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Perfekt wäre eine Art 360° Scanner (Lidar oder Zeilenkamera), die ein 
Bild erstellt, daß dann mit OpenCV verarbeitet wird und alle bewegten 
Objekte außerhalb des Zaunes erkennt...
Leider alles andere als trivial.

Oder gleich mit Tensor-RT / Pytorch eine KI anlernen. Noch 
nicht-trivialer.

: Bearbeitet durch User
von Oliver S. (phetty)


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von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Oliver S. schrieb:
> https://www.youtube.com/watch?v=N8URHHUHQUw

Alpakas schlug meine Quelle
https://www.agrarheute.com/tier/huehner-beutegreifern-schuetzen-tipps-gegen-uhu-habicht-marder-607174
auch vor, allerdings wie das JuTupp-Video eher gegen Greifvögel.

Problem ist hier wohl eher, dass der TO nur eine Handvoll Federviecher 
mit Mobilheim hat. Da stellt sich schon die Frage nach der Unterbringung 
der Südamerikaner.

von DSGV-Violator (Gast)


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> Über den dummen Kommentar von wegen Tierquälerei sehe ich mal hinweg. Es
> haben es wohl die allerwenigsten Hühner so gut wie bei mir.

Klar, jedes Huhn träumt von einem Leben auf dem Präsentierteller eines 
blutrünstigen Raubtieres.

https://www.youtube.com/watch?v=PKfQgMSRS_o

Auch Pinguine! 
https://www.bz-berlin.de/archiv-artikel/fuchs-toetet-wm-orakel-flocke-und-drei-weitere-pinguine

SCNR.

von Flo (linux_user)


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Z.B. Max schrieb:
> wunderbar.
> Nur hat der Fuchs keinerlei Angst vor den Ziegen. Die Ziegen haben Angst
> vor dem Fuchs und verziehen sich in ihren Anhänger.

Wenn du eh schon so tierlieb bist, wie wäre es mit 2-3 zusätzlichen 
Alpakas? Werden mittlerweile erfolgreich gegen Wölfe eingesetzt, da 
wehrhaft und nicht ängstlich.

von Z.B. Max (darter)


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DSGV-Violator schrieb:
>> Über den dummen Kommentar von wegen Tierquälerei sehe ich mal hinweg. Es
>> haben es wohl die allerwenigsten Hühner so gut wie bei mir.
>
> Klar, jedes Huhn träumt von einem Leben auf dem Präsentierteller eines
> blutrünstigen Raubtieres.
>
> https://www.youtube.com/watch?v=PKfQgMSRS_o
>
> Auch Pinguine!
> 
https://www.bz-berlin.de/archiv-artikel/fuchs-toetet-wm-orakel-flocke-und-drei-weitere-pinguine
>
> SCNR.

Da du offensichtlich nichts konstruktives beitragen kannst würde ich 
vorschlagen dass du deine verbalen Ergüsse wo anders los wirst.
Da du dich scheinbar irgendwie persönlich angegriffen fühlst könnte ich 
mir folgende zwei Möglichkeiten vorstellen.
1. Du bis selbst Geflügelhalten im großen Stil und musst täglich die 
toten Tiere aus dem Stall lesen und bist deshalb frustriert.
2. Du Hast zu Tieren keinerlei Berührungspunkte.



Rainer Z. schrieb:
> Problem ist hier wohl eher, dass der TO nur eine Handvoll Federviecher
> mit Mobilheim hat
Ein paar mehr sind es dann schon, habe rund 100 Hühner.



Flo schrieb:
> Z.B. Max schrieb:
>> wunderbar.
>> Nur hat der Fuchs keinerlei Angst vor den Ziegen. Die Ziegen haben Angst
>> vor dem Fuchs und verziehen sich in ihren Anhänger.
>
> Wenn du eh schon so tierlieb bist, wie wäre es mit 2-3 zusätzlichen
> Alpakas? Werden mittlerweile erfolgreich gegen Wölfe eingesetzt, da
> wehrhaft und nicht ängstlich.
Das hat man mir bei den Ziegen auch schon versprochen. Nur aus dem Grund 
habe ich sie angeschafft, könnte mich nun aber nicht mehr von ihnen 
trennen.

von Heinz R. (heijz)


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Aus einer umgedrehten Gitterbox kann man übrigens sehr gut eine 
Fuchsfalle bauen - haben wir schon vor über 30 Jahren so gemacht als wir 
das gleiche Problem hatten

von Arno H. (arno_h)


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Als Musterbeispiele für eine technische Lösung:
https://www.youtube.com/watch?v=6QcfZGDvHU8
https://www.youtube.com/watch?v=AyQUqHZAvdE

Arno

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Vielleicht bekommt man ordentliches Chillipulver billig, einmal um den 
Zaun. Sollte bei allen Säugetieren funktionieren.

Oder HSH

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Arno H. schrieb:
> Musterbeispiele

Bitte poste dann auch den Brief vom Landratsamt, am Freitag.

von Lotta  . (mercedes)


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Betreten nun andere Tiere tagsüber die Wiese?
Wenn dies nicht der Fall ist, gäbe es ne Möglichkeit,
Fehlauslösungen fast auf Null zu drücken.

Du bringst ne Matrix von Lichtschranken rund um das Hühnergitter an.
Jede Lichtschranke ist eigenständig und die meiste Zeit deaktiviert.
Durch einen Zufallsgenerator wird jede Schranke kurzzeitig aktiviert.

Will nun ein Grasbüschel einen Fehlalarm auslösen ists für dieses
Büschel sehr schwer!  Entweder ist die entsprechende Lichtschranke
gerad inaktiv oder sie löst aus und wird im Speicher des Hauptcntrollers 
der die Anlage steuert, markiert. Wenn die gleiche Schranke wieder 
aktiviert wird, und nicht auslöst, gibts keinen Alarm. Ist sie immer 
noch ausgelöst, gibt es auch keinen Alarm und die Auslösung der Schranke 
wird
zurückgesetzt. Denn das störende Objekt bewegt sich ja nicht!
Komm der Fuchs gelaufen, wird er mehere Schranken hintereinander
in kurzer Zeit auslösen. Das wertet der Hauptcontroller dann aus und 
gibt Alarm.

Das ist NVA-Like und hat in der DDR mit Z80 Controllern funktioniert.
Ob sich so ein System für Dich lohnt oder das Wildbret praktikabler ist
muß Du selbst entscheiden. :-P

mfg

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Lichtschranken mit nem wandernden Steckzaun? Laß mich raten, du hast 
keine Weidetiere und auch nie gehabt.

von J. T. (chaoskind)


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Lotta  . schrieb:
> Huch!?!
> Marina ist natürich eine Hündin, ne Labrador, die
> als Signalhund augebildet ist.

Sollte die weibliche Version eines Labradors nicht Labradörin heoßen? :D

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Abdul K. schrieb:
> Lichtschranken mit nem wandernden Steckzaun? Laß mich raten, du hast
> keine Weidetiere und auch nie gehabt.
Hmm?
Wer weis, vllt. ist der Fuchs vollkommen irritiert wenn der Weidezaun 
wandert!

von (prx) A. K. (prx)


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Anderswo platziert man Tretminen mit Blausäure hinter dem Hof:
https://theintercept.com/2023/07/27/cyanide-bombs-poison-wildlife-services/

von Flo (linux_user)


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(prx) A. K. schrieb:
> Anderswo platziert man Tretminen mit Blausäure hinter dem Hof:
> https://theintercept.com/2023/07/27/cyanide-bombs-poison-wildlife-services/

WTF???!!! 😳

von (prx) A. K. (prx)


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https://en.wikipedia.org/wiki/M44_(cyanide_device)
Um Kojoten loszuwerden. Würde bestimmt auch bei Füchsen funktionieren.

: Bearbeitet durch User
von Lotta  . (mercedes)


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Abdul K. schrieb:
> Lichtschranken mit nem wandernden Steckzaun? Laß mich raten, du hast
> keine Weidetiere und auch nie gehabt.

Geiler threat!

Na selbstredend haben wir Weidetiere.
Nur sind unsere Zäune stabiler, stationär und umrunden
größere Flächen, da bin ich vielleicht "größeres Denken" gewohnt.
Absperrungen / Einteilung von Flächen finden dadurch innerhalb
der Einfriedung statt und brauchen daher nicht wildtierfest zu sein.

Mein Post war ja auch ne kleine Spitze, trotzdem die NVA ihre Gelände
wirklich nach dem geschilderten Prinzip gesichert hat.
Jedes Zaunfeld der ersten Umfriedung war mit Körperschallmikrofonen
nach dem vorgestellten Prinzip gesichert, um Übersteigen des Zaunes zu
detektieren.
Ich hab ja hier im Board mal vor längerer Zeit Bilder vom den benutzten 
Sensoren gepostet.

mfg

: Bearbeitet durch User
von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Auch auf amerikanischen Militäranlagen sah ich schon überlappende 
Lichtschranken, so daß keinerlei Totfeld vorhanden ist. Also nix 
besonderes.

von DSGV-Violator (Gast)


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Z.B. Max schrieb:

> Da du offensichtlich nichts konstruktives beitragen kannst würde ich
> vorschlagen dass du deine verbalen Ergüsse wo anders los wirst.

Doch, da hat es einige Konstruktive Vorschläge gegeben, wie 
beispielsweise Errichtung eines Zaunes Mindesthöhe 1,80m  mit den 
Mitteln, die jedem geistig nicht behindeteten Pfadfinder zur Verfügung 
stehen.
Raubtiersichere Hühnerhaltung war schon den Steinzeitmenschen bekannt 
https://www.planet-wissen.de/geschichte/urzeit/jungsteinzeit/index.html

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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DSGV-Violator schrieb:
> Raubtiersichere Hühnerhaltung war schon den Steinzeitmenschen bekannt
> https://www.planet-wissen.de/geschichte/urzeit/jungsteinzeit/index.html

Echt?
Wo ist im den Artikel der Bauplan?

von X. H. (shadow0815)


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> https://theintercept.com/2023/07/27/cyanide-bombs-poison-wildlife-services/
>The so-called cyanide bombs do kill predators, but they can also kill anyone else 
unlucky enough to stumble upon them.

Wo gehobelt wird können Kinder fallen. Denkt doch mal an die arme 
Fleischindustrie!

Außerdem ist ein Hund ja ein predator, also hat das Ding doch korrekt 
funktioniert!

Die Dinger könnten dein Fuchsproblem lösen, frag mal die Ammis ob die 
noch welche übrig haben...

https://www.youtube.com/watch?v=1m8MjzhNwiI

von Anonymus B. (anonymus_bugmenot)


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Wenn der Rasen rund um den Zaun regelmäßig gemäht wird, dann kann man 
mit Lichtschranken schon sehr viel erreichen. Alles andere wird endweder 
zu teuer werden oder sehr an Fehlalarmen leiden.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Anbei sei noch zur freitaglichen Erheiterung empfohlen nach einer 
Professorin namens Nussbaum zu suchen. Diese fordert, wie auch einige 
Veganer- und Vegetarierorganisationen, der Mensch möge doch verhindern 
das Tiere andere Tiere fressen und zusätzlich für deren 
vegane/vegetarische Ernährung sorgen.

Auch aus diesem Grunde mußt Du also den Fuchs am Hühnerfressen hindern 
und darüber hinaus auch noch umerziehen.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Dieter D. schrieb:
> Auch aus diesem Grunde mußt Du also den Fuchs am Hühnerfressen hindern
> und darüber hinaus auch noch umerziehen.

Ist aber nicht zulässig:
http://www.fuchs-hilfe.de/problemloesung_schutz_nutztiere.htm

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