zufälligerweise bin ich über eine merkwürdige Gleichrichter-Schaltung gestolpert, da ist nach dem Gleichrichter ein Kondensator zur Glätttung (wie üblich), dann kommt jedoch eine Diode und noch ein Kondensator, bevor die Spannung mittels 78L05 auf 5 Volt runter geregelt wird.
zufälligerweise bin ich über eine merkwürdige Gleichrichter-Schaltung
gestolpert, da ist nach dem Gleichrichter ein Kondensator zur Glätttung
(wie üblich), dann kommt jedoch eine Diode und noch ein Kondensator,
bevor die Spannung mittels 78L05 auf 5 Volt runter geregelt wird.
Wozu ist die Diode und der 2. Kondensator gut?
Die eigentliche 5V-Schaltung ist völlig normal aufgebaut.
Die zusätzlichen Bauteile sind dazu da um eine zusätzliche,
etwas höhere Spannung zur Verfügung zu stellen.
Die zusätzlichen Bauteile sind dazu da um eine zusätzliche,
etwas höhere Spannung zur Verfügung zu stellen.
Ich sehe nichts dergleichen. Für mich ist das ein normaler (wenn auch unüblich gezeichneter) Brückengleichrichter mit Siebkondensator C4 für die 18V.
Diese 18V werden dann mit IC2 auf 5V heruntergeregelt. Die D1 dient zusammen mit dem C1 nur der Entkopplung des 5V-Reglers, vermutlich gegen kurzzeitige Spannungseinbrücher durch eine an diesen 18V hängende geschaltete Last. Die Einbrüche dürfen aber wegen des winzigen 1µF-Pufferkondensators wirklich nur ganz kurz sein.
Die 18Volt Versorgung kann so schneller zusammenbrechen, als die entkoppelte Versorgung für den Spannungsregler. Gewünscht, wenn die daran angeschlossene Logik Netzausfall erkennen und "noch schnell" darauf reagieren soll (durch Auswertung der 18V-Schiene).
Die Diode sorgt dafür dass von C2 kein Strom mehr "rückwärts" auf die 18V Schiene fließen kann.
Annahme: auf den 5V sitzt eine Steuerung (Logik oder µC)
Durch die Diode wird verhindert dass ein Spannungszusammenbruch auf den 18V die Steuerung auf den 5V zum Reset oder undefiniertem Verhalten bringt.
Allerdings sind die 1µF als Siebung in beiden Fällen ziemlich klein.
Diese 18V werden dann mit IC2 auf 5V heruntergeregelt. Die D1 dient
zusammen mit dem C1 nur der Entkopplung des 5V-Reglers, vermutlich gegen
kurzzeitige Spannungseinbrücher durch eine an diesen 18V hängende
geschaltete Last.
Würde ich unterschreiben.
Die Einbrüche dürfen aber wegen des winzigen
1µF-Pufferkondensators wirklich nur ganz kurz sein.
Diese Kondensatorwerte sind das eigenlich Merkwürdige an dieser Schaltung.
Mich würde interessieren, wer auf 18V nur ein paar µA braucht. Bei mir wären da 2-3 Zehnerpotenzen mehr drin...
@Stephan S. (uxdx): wo hast du die Schaltung her? Gibt es da einen Link dazu?
Diese Kondensatorwerte sind das eigenlich Merkwürdige an dieser
Schaltung.
Es ist immer ärgerlich, wenn Schaltungen aus dem wichtigen Kontext herausgerissen werden.
Vielleicht ist die Schaltung ja aus einem Flugzeug mit 400Hz Versorgung?
Bei möglichen 10V Ripple hätte man bei 1µF und 100Hz Halbwellen gerade mal 1mA max. Strom.
Ich habe mal exemplarisch den L78L05CD13TR genommen. Der hat schon 5,5mA Ruhestrom.
Die Bezeichnung des Gleichrichters deutet jetzt nicht auf eine hohe Eingangsfrequenz hin.
Die Schaltung ist von hier:
https://www.digital-bahn.de/bau_weiche/weichei.htmhttps://www.digital-bahn.de/shopping/mediafiles/pdf/weichei_2v10_schaltplan.pdf
Nein, ich bin nicht der TO. Ich kenne die Schaltung, da ich mich mit diesen Decodern vor Jahren mal beschäftigt habe.
Dies ist ein gutes Beipiel dafür, wie man durch Salami-Taktik viele hilfsbereite Menschen (sinnlos) beschäftigt.
Mit dem Wissen, daß vor dem Brückengleichrichter kein 50Hz AC, sondern ein Modellbahn-Digitalsignal anliegt, machen die Diode und die kleinen Kondensatoren nämlich Sinn. Die Schaltung macht genau das, was sie soll. Zuverlässig.
Die Schaltung ist von hier:
https://www.digital-bahn.de/bau_weiche/weichei.htmhttps://www.digital-bahn.de/shopping/mediafiles/pdf/weichei_2v10_schaltplan.pdf
Nein, ich bin nicht der TO. Ich kenne die Schaltung, da ich mich mit
diesen Decodern vor Jahren mal beschäftigt habe.
Dies ist ein gutes Beipiel dafür, wie man durch Salami-Taktik viele
hilfsbereite Menschen (sinnlos) beschäftigt.
Mit dem Wissen, daß vor dem Brückengleichrichter kein 50Hz AC, sondern
ein Modellbahn-Digitalsignal anliegt, machen die Diode und die kleinen
Kondensatoren nämlich Sinn. Die Schaltung macht genau das, was sie soll.
Ja, und sie bestätigt meine erste Antwort. Warum die dann negativ
bewertet wurde, ist mir schleierhaft.
Die eigentliche 5V-Schaltung ist völlig normal aufgebaut.
Die zusätzlichen Bauteile sind dazu da um eine zusätzliche,
etwas höhere Spannung zur Verfügung zu stellen.
Nein, die gesamte gezeigte Schaltung enthält keine Bauelemente, um eine höhere Spannung zu generieren, als die 18V (?), die der Ausgang des Gleichrichters ist. Selbst wenn man davon ausgeht, dass die 18V ggf. extern eingespeist werden, ist die Diode unnötig.
Die Dioden-Kondensator-Kombination ist nur sinnvoll, wenn die 18V kurzzeitig drastisch einbrechen kann. Trotzdem stellen sie keine höhere Spannung als die 18V zur Verfügung.
Die zusätzlichen Bauteile sind dazu da um eine zusätzliche,
etwas höhere Spannung zur Verfügung zu stellen.
Denn die Bauteile sind nicht dafür da, zusätzlich eine höhere Spannung zu generieren. Sondern die "höhere" 18V-Spannung ist nach dem Gleichrichter zwingend vorhanden. Und lediglich die D1 ist zusätzlich da, um die Digitalversorgung von der Lastversorgung zu entkoppeln.
Nun, die Schaltung stellt eine höhere Spannung gegenüber der 5V-
Ausgangsspannung zur Verfügung.
Ok, wenn man Ursache und Wirkung vertauscht, dann passt das.
Das ist dann aber nicht der Witz an der Schaltung, und dafür sind auch keine "zusätzlichen Bauteile" nötig. Denn so eine "höhere Spannung" muss zwingend bei jeder Gleichrichterschaltung mit folgendem "Herunterregler" auftreten.
Oder andersrum: man kann die "18V-Bauteile" nicht einfach weglassen und hat trotzdem die 5V.
Andersrum geht das: lass die "5V-Bauteile" weg und du hast trotzdem noch die 18V.
Damit wäre das Haar dann in seiner kompletten Länge durchgespalten...
Diese Kondensatorwerte sind das eigenlich Merkwürdige an dieser
Schaltung.
Mich würde interessieren, wer auf 18V nur ein paar µA braucht. Bei mir
wären da 2-3 Zehnerpotenzen mehr drin...
@Stephan S. (uxdx): wo hast du die Schaltung her? Gibt es da einen Link
dazu?
da war mir nicht klar, dass da 10 kHz auf dem Gleis sind. Wieviel die Weichen an Strom ziehen weiss ich auch nicht, da im ULN2003 immer mindestens 3 Darlingtons zusammengeschaltet sind, wird das wohl mehr als 1 A sein.
Weiterhin ist merkwürdig, dass in einer anderen Schaltung des
Digital-Bahn-Konstrukteurs 2x 10 µF als Glättungskondensator vorgesehen
sind
Da wird halt etwas Pi mal Daumen genommen.
Da das digitale Signal eine Rechteck Wechselspannung von etwa 10kHz ist müssen von dem Kondensator nur ein paar µs überbrückt werden.
müssen von dem Kondensator nur ein paar µs überbrückt werden.
Nö, es muss überbrückt werden bis die Lok über die Weiche gerumpelt ist die schlechten Kontakt bewirkt. Glücklicherweise läuft dabei der Motor auch als Generator.