Also üblicherweise testet man sowas mit echten Blitzen. Das müssen auch keine besonders hohen Spannungen sein, der Strom macht die Musik.
Nimm Dir einen schicken 4700µF LowESR-Elko, lad den mit irgendwas auf 25..30V auf und schließe den mit zwei Drahtenden kurz. Wenn Dein Blitzdetektor das erkennt, dann ist's schon gar nicht so schlecht. Echte Blitze erzeugen im Nahfeld deutlich(!!) stärkere Impulse.
Und die Diode über der Spule ist unsinnig! Nicht alles glauben, was S.Z. schreibt! Bei 47µH, wo soll da die Energie gespeichert werden, um den Transi zu zerstören?
Und die Diode über der Spule ist unsinnig! Nicht alles glauben, was S.Z.
schreibt! Bei 47µH, wo soll da die Energie gespeichert werden, um den
Transi zu zerstören?
Wenn ich Sie weglasse, sieht die Simulation gleich anders aus.
Mag mir mal jemand den Zusammenhang zwischen einer brachialen, geradezu beängstigenden Naturgewalt (Blitz) und einer diletantischen Schaltung mit Knopfzelle und Kleinsignaltransistor erklären?
Soll ich jetzt mit Kieselsteinchen auf meinen Meteroiten Einschlagsdetektor werfen?
Also wenn man schon sowas baut, warum dann nicht was ernsthaftes mit HV Kaskade und einer Funkenstrecke?
Ist doch nun echt kein Hexenwerk.
Soll ich jetzt mit Kieselsteinchen auf meinen Meteroiten
Einschlagsdetektor werfen?
Das ist wie bei fast allen übertriebenen Experimenten... alles eine Frage der Geschwindigkeit. Einem Kieselstein mit Lichtgeschwindigkeit sollte man nicht im Wege stehen. Mikrometeoriten sind für Satelliten und Raumstationen ein echtes Problem, und die haben nur einige km/s drauf, mehr nicht.
Mag mir mal jemand den Zusammenhang zwischen einer brachialen, geradezu
beängstigenden Naturgewalt (Blitz) und einer diletantischen Schaltung
mit Knopfzelle und Kleinsignaltransistor erklären?
War das nicht so, dass sich die Feldstärke mit der dritten Potenz im Raum ändert? Wenn der natürliche Blitz 5 cm neben deinem Detektor einschlägt, brauchst du den nicht mehr. Deswegen nimmt man zur Simulation einen Generator, der weniger Leistung hat, dafür aber näher am Detektor ist.
Wie sich die statischen Entladungen im Radio anhören:
Die sogenannten "Stromschwänze" nach der ersten Entladung sind zum Teil bis zu 500 ms lang. Wie will man das simulieren?
Zitat:
"...Am Ende des Blitzes folgt nach dem letzten Stoßstrom oft ein auch als „Stromschwanz“ bezeichneter nachfolgender Langzeitstrom..."
/Zitat
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Blitz
Blitzströme fließen doch hauptsächlich von oben nach unten (oder
umgekehrt).
Die zugehörigen Magnetfelder breiten sich also waagerecht aus.
Nöö, die meisten Blitzen schlagen von Wolke zu Wolke. Das E-Feld kommt also in der Ferne meist mit annähernd horizontaler Polarisation an, das H-Feld mit vertikaler Polarisation.
Ich schätze dass nur L1 eine Empfangsspule ist und L2 dient der
Anpassung.
Warum sollte bei zwei fast gleichen Induktivitätswerten eine Spule der Anpassung dienen? Die nehmen beide Feldkomponenten des Blitzes auf, halt nur verschiedene Ebenen.
Als Kinder haben wir "Blitzgräte" aus alten Trafos gebastelt:
Gleichspannung an Sekundärseite, diese abgeschaltet, ergab auf der Primärseite ca. 1cm lange Funken.
Würde sich sowas nicht auch als Blitzsimulator eignen?
Warum sollte bei zwei fast gleichen Induktivitätswerten eine Spule der
Anpassung dienen? Die nehmen beide Feldkomponenten des Blitzes auf, halt
nur verschiedene Ebenen.
Das ergibt nicht viel Sinn die Bauform von L2 als Antenne zu verwenden, die Fläche ist viel zu klein.
Und zwei Spulen in Serie im 90° Winkel angeordnet ergäben nicht zwei Antennen, sondern eine Antenne mit 45° (wenn sie die gleiche Antennenfläche hätten)
Und zwei Spulen in Serie im 90° Winkel angeordnet ergäben nicht zwei
Antennen, sondern eine Antenne mit 45° (wenn sie die gleiche
Antennenfläche hätten)
Bitte erklären.
Nach meiner Logik würden 2 Antennen 90° zueinander vorn/hinten und rechts/links abdecken.
Bei 45° bekommt jede Antenne nur die Hälfte, was in der Summe aber wieder 100% macht.
Um waagerichte und sekrechte Blitze zu erfassen, wären hier nicht 3 Spulen, als Raumecke angeordnet, sinnvoller?
Mehrere Antennen sind sicher sinnvoll, siehe Blitzortung.org. Aber deren System hat für jede Antenne einen eigenen Kanal.
Zwei Spulen in Serie sind nicht zwei Antennen, sondern eine.
So haben zwei um 90° gedrehte und in Serie geschaltete Spulen zwei Minima im Strahlungsdiagramm, bei 45° und 225°.
Besser verständlich ist es vielleicht an einem Beispiel bei dem zwei Spulen um 180° gedreht werden und in Serie geschaltet würden. Die Ströme wären 180° phasenverschoben und löschen sich gegenseitig aus.