Hallo allerseits,
zu mir hat ein "neues" unverschlissenes unbenutztes dellenfreies rostfreies Fahrrad aus den 80er Jahren gefunden, bei dem jemand in die vorderen und hinteren Achslager satt Kupferpaste als Schmiermittel eingebracht hat und KEIN echtes Wälzlagerfett. Im Ergebnis sind die Lager zwar einwandfrei wie neu, jedoch klebt die Kupferpaste ähnlich wie verharztes Fett und sorgt für ständige Schwergängigkeit der Lager. Mit richtigem Fett würden sie sehr leicht laufen, ist meine Erfahrung.
Was passiet denn im Betrieb, wenn ich die Kupferpaste drin lassen würde so auf den nächsten 1000 km? Wären die Lager gut geschmiert damit oder würde sich das Kupfer in die Oberflächen einarbeiten mit nachteiligen Folgen? Das sind keine gehärteten Lager, sondern diese einstellbaren zerlegbaren Standardlager mit Kugelkranz innen.
Ins Tretlager wollte ich nicht hinein schauen, weil es dieses Modell ist mit zwei Keilen rechts und links, um die Kurben fest zu halten. Das Tretlager ist auch einwandfrei aber etwas schwergängig wie bei verharztem Fett.
Vielleicht hat jemand eine Idee dazu.
Warum habe ich das Fahrrad? Der Kettenspanner/das Schaltwerk ist abgerissen, nachdem wohl jemand in die Pedale gestiegen war und dabei die Kette aus der Verzahnung gesprungen sein muß, mögllicherweise wegen des nicht rastenden Schalthebels der 5-Gang-Kettenschaltung. Der Zahnkranz hat keinen Verschleiß, entweder war der Kettenspanner schwergängig oder der schwergängige Freilauf hat die Kette mitgenommen. Dann haben die schlauen Leute das Fahrrad nicht mehr haben wollen. Beide Lichter und den Dynamo haben sie dran gelassen, nur das Lichtkabel hinten schön aufgewickelt, da es ganz hinten und vorn beim Austritt aus dem Rohr abgebrochen war.
mit freundlichem GRuß