Printtrafo 8VA

OP #7490482
Lesenswert?

Dieter D. schrieb:

Du brauchst drei Trafos: a) Ausgang 2x5V b) Ausgang 1x6V c) Ausgang 1x15V

6+5=11V 15+5=20V

Genauer geht es nicht mit Standardtrafos zu treffen. https://www.block.eu/de_DE/produkte/transformatoren/leiterplattentransformatoren/

Vielen Dank für die vielen Antworten 👍👍

Hätte sonst schon die komplette Platine bestellt, ist aber leider momentan nicht lieferbar 🙄 Das mit den drei Trafos hört sich interessant an. Wie sieht es dann mit den mA aus? und müsste dann alle drei in der Ausführung 8VA nehmen oder?

OP #7492351
Lesenswert?

●DesIntegrator ●. schrieb:

evtl müsste man DOCH erstmal wissen, in was für einem Gerät das ding drin steckt.

nicht das dahinter auch nur Gleichspannungen erzeugt werden, die man dann mit Standard-Netzteilen bekommen könnte...

Ist eine Steuerplatine von einer Hebebühne angesteuert wird eine Hydraulikpumpe mit zwei Endschalter Und eine Lichtschranke für Gleichlauf

Denke mal den Print Trafo aus dem eBay Angebot werde ich mal ausprobieren

#7625111
Lesenswert?

Das sieht nicht unbedingt nach Raketentechnik aus. Die 10,5V Wicklung wird nach Graezbrücke am Elko roundabout 12V bringen, daraus werden sicherlich die Relais versorgt. Dann noch ein linearer Spannungsregler für den µC. Inputs werden sicherlich über das Rudel Optokoppler angesteuert, die dann auf µC Eingänge gehen.

#7625125
Lesenswert?

Für Testzwecke wird man es doch wohl schaffen zwei Wechselspannungen zu erzeugen, die ungefähr dem Trafo entsprechen? Zur Not nimmt man einen Fahrraddynamo an Akkuschrauber!

Und vorher mißt man natürlich, ob das überhaupt nötig ist. Was ich gar nicht glaube. Entweder eine der vielen Sicherungen (auch die gelblichen Polyfuses) kaputt, oder ein Sensor, und die schlechte Software gibt keinen Hinweis auf den Fehler.

Leider ist der entscheidende Teil der Platine neben den dicken Elkos verdeckt. Ich tippe ja auf einmal 5V für den Controller und dann noch 24V für die Relais.

Wenn das zutrifft, kann man das mit einem Labornetzteil oder passenden Steckernetzteilen nachstellen.

Ich habe gerade zwei ältere Wechselstromnetzteile mit 0-24V entsorgt, weil man praktisch nie einstellbare Wechselspannungen braucht. Die Problemstellung hier erinnert zumindest daran, daß das in Extremfällen (von denen hier keiner vorliegt) mal nötig sein kann.

Die Netzteile enthielten schnuckelig kleine 220V-Stelltrafos mit ca. 250W. Daraus kann man sich zur Not fliegend verdrahtet jede Wechselspannung bauen.

#7625220
Lesenswert?

Vielen Dank für die schnellen Antworten. In der Platinentechnik bin ich noch ein Leihe. Ich kommen aus dem KFZ Bereich. Oben rechts wird die Platine mit 230v versorgt am Trafo kommt nichts an. Die Wicklungen des Trafos haben keinen Kurzschluss alle +-5 Ohm habe ich heute Mittag gemessen und nicht mehr richtig im Kopf. Der PTC am Anfang (oben rechts) hat keinen Durchgang. Beim überbrücken schießt es die Sicherung. Ich haben einen Kollegen der sich besser auskennt, der schaut auch mal drüber. Ich halte euch auf dem laufenden.

#7625564
Lesenswert?

Andreas F. schrieb:

Im Anhang das Bild der identischen Platine die von heute auf morgen den Dienst komplett eingestellt hat. Wurde das Problem gelöst bzw. die Platine wieder instandgesetzt?

Bevor man jetzt die Sonderanfertigung genau so eines Printtrafos anstößt: Was spricht gegen ein zeitgemäßes kleines Schaltnetzteil mit 24V und Step-Down Wandler für die kleinere(n) Spannung(en)?

#7625830
Lesenswert?

Gegen ein 'zeitgemäßes kleines Schaltnetzteil mit 24V' spricht, dass Patrick kein Elektronik-Bastler ist.

Ich würde den Trafo ausbauen, zwei Schaltnetzteile eins 19V (Laptop) eins 12V (LED-Technik öä) an die Sekundärseite anschliessen. Polarität ist egal, dahinter kommen eh Brückengleichrichter. 12V statt 10 V passt auch, weil die Scheitelspannung eh höher ist.

Ist aber halt gebastelt, keine deutsche Wertarbeit. LG ausm Schwarzwald und breite Nudle Axel

(Firma: Hobbytheoretiker) #7625931
Lesenswert?

●DesIntegrator ●. schrieb:

Gegen Bastelei spricht auch, wenn das gewerblich eingesetzt wird.

Für die Fehlersuche geht so eine Bastelei, aber wenn der Fehler gefunden wurde, sollte diese wieder entfernt werden und gewartet werden, bis das richtige Ersatzteil da ist. Ansonsten unbedingt ein schriftliches ok von vorgesetzter Ebene einholen.

#7674742
Lesenswert?

Guten Abend, ich habe heute endlich die Zeit gefunden mich dem Problem nochmal anzunehmen. Defekt war der PTC oben rechts sowie der Trafo. Dieser ist rausgeflogen und auch schon wie oben beschrieben durch ein 24V Netzteil sowie ein Step Down Wandler (12v) ersetzt. Läuft alles wieder einwandfrei. Vielen Dank an alle produktive Beiträge.

Angehängte Dateien:
OP #7706668
Lesenswert?

Hi Andreas, kurze Frage, da du ja die gleiche Hebebühne hast, würde mich mal interessieren, ob bei dir auch das Problem besteht, dass sie extrem langsam runterfährt? Habe da auch schon alles ausprobiert, senkdrossel hinter Senkventil aufgebohrt Senkventil erneuert Viskosität Von Hydrauliköl gesenkt Aber nichts brachte den gewünschten Effekt. Eventuell hast du ja das gleiche Problem.

#7707700
Lesenswert?

Hey Patrick, definiere "langsam", also meine fährt ca. genauso schnell runter wie hoch. Vergleichbar mit einer konventionellen zwei Säulen Bühne. Ggf. liegt der Fehler nicht im Hydraulikaggregat sondern an Dreck in den Leitungen bzw. manche Bühnen haben zur Sicherheit auch noch Drosseln an den Hydraulik Zylindern, um ein schlagartiges Ablassen bei geplatzten Leitungen zu verhindern. Ich hätte mal probiert einen Kugelhan anzuschließen und nach dem Hochlassen die Leitung abschrauben und das Öl per Kugelhahn in einen Kanister abzulassen. Ist die Bühne immernoch nicht zu langsam, Drosseln an den Zylindern auf Dreck oder Defekt begutachten. Ist die Ersatzteil Liste vorhanden? Vielleicht sind dort sogar Drosseln erkennbar. Falls nicht kann ich auch mal schauen.

Gruß Andy

Gruß Andy

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren