Hallo,
ich habe eine Laserdiode GH0637AA2G und werde aus dem Datenblatt nicht schlau. Wo ist die Anode, also Pin 1? Bzw., von wo gucke ich in der linken oberen Zeichnung auf die Diode?
Vielen Dank Philip
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Laserdiode anschließenHallo, ich habe eine Laserdiode GH0637AA2G und werde aus dem Datenblatt nicht schlau. Wo ist die Anode, also Pin 1? Bzw., von wo gucke ich in der linken oberen Zeichnung auf die Diode? Vielen Dank Philip
Gast
#7495106
Auf die Lichtaustrittsseite. Erkennbar an den gestrichelten Umrissen der Anschlussbeine. Ah, na klar. Danke! Never look into the laser beam with the remaining eye!
Im Zweifel lässt sich das auch mit einer einfachen Messung mit dem Multimeter feststellen. Man muss nur darauf achten, das die Messspannung in Sperrrichtung nicht grösser als 5V ist, weil LEDs höhere Spannungen nicht vertragen.
Mit meinen beiden (billigen) Multimetern habe ich im Diodenprüfmodus in keiner Richtung irgendwas gemessen. Die Anzeige blieb also auf "1". Woran könnte das liegen?
Vorwegzunehmen, dass es nachher eine schlechte, teure LED ist. Ich musste Schmunzeln, danke :) mfg mf
Gast
#7495122
Nicht beachtet, dass die Kathode am Gehäuse liegt?
Sie Messpannung (oft etwa 200mV) ist zu gering, als dass die Diode leitend würde. Verwende die Diodentesteinstellung.
Absolut nicht. Jetzt ergibt das Datenblatt auch noch mehr Sinn =)
Blöderweise ist das eine Laserdiode. die darf nur 2V reverse sehen. http://www.micost-optotech.com/uppic/20190819172086138613.pdf Blöderweise ist die Anschlussbelegung in diesem Datenblatt auch noch anders. 0.7W ist natürlich eine Hausnummer. Aber ohne Optik doch nur eine augenwegbrennende LED.
Solange man Sperrspannung und zulässigen Strom lt. Datenblatt nicht überschreitet, sollte bei der Messung nichts passieren. Natürlich muss man beachten, das die Durchlassspannung dieser LEDs irgendwo bei 2...4V liegt. Laserdioden sind, elektrisch gesehen, ganz nor- male LEDs. Man muuss natürlich beachten, das der zulässige Strom auch nicht kurzzeitig überschritten wird.
Die auf dem angehängten Bild hab ich genommen..? Wie kann es denn sein, dass es unterschiedliche Datenblätter gibt? Ich habe gerade Pin 1 gegen Gehäuse geprüft und nichts gemessen.
Sieht nach alt (preliminary) und neu aus.
Das oben verlinkte ist von 2016, das was ich bisher hatte, von 2017. Wenn ich davon ausgehe, dass meine Diode dem neueren Datenblatt entspricht, ist Pin 2, die Kathode, am Gehäuse? Das kommt mir falsch vor.
Gast
#7495145
Miss mal die Messspannung deines DMM. So eine Laserdiode hat ja bei den üblichen 1mA eine Flussspannung von etwa 2V. Deines wird wohl nur bis 1,999V messen können.
Mit dem gelben DMM messe ich am schwarzen 2,96 V Mit dem schwarzen DMM am gelben 2,95 V Das ist gut, oder? Ja. genau so sollte es von den Werten sein
Gast
#7497535
3-1/2 stellig? Dann kann es in der Diodenmessstellung eben nur bis 1,999V. Kann mir jemand sagen, wie ich die Diode anschließen muss oder einen Tipp geben, wie ich das testen kann?
Gast
#7497547
Beide DMM parallel schalten, eines auf Diodenmessung, das andere im 20V Messbereich. Dass Laserdioden ziemliche Sensibelchen bzgl ESD sind ist dir bekannt? Da Laserdioden eine ziemlich gute (Leistungs-)Ausbeute haben, erwarte ich eine Spannung sehr nahe der Photonenenergie. Also 1eV entsprechen 1200nm, 2eV waeren 600nm. Das waere dann fuer die Durchlassspannung.
Das ist der wichtigste Hinweis bisher. Eine schnöde Messung mit einem DMM kann die LD killen. Nicht weil zuviel Messspannung vom DMM kommt, sondern weil die Zuleitungen vom DMM beim "dranhalten" schon einen Impuls (ESD) liefern können. Das habe ich selbst schon mal teuer gelernt... Die LD sollte -solange sie nicht in Ihrer Schaltung eingelötet ist- immer mit kurzgeschlossenen Beinchen gehandelt werden. Z.B. in "MOS Schaumstoff" gesteckt werden. Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
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