Hallo liebes Forum,
Ich habe ein gebrauchtes 30V/10A Labornetzteil günstig erstanden. Leider funktioniert die Strombegrenzung nicht so, wie ich mir das vorstelle. Wenn man den Ausgang kurzschließt, fließen maximal 0,17A. Wenn ich einen (Hochlast-)Widerstand anschließe, kann man bis 10A fließen lassen. Bei welcher Ausgangsspannung genau der Strom runter geht, kann ich leider nicht bestimmen, weil ich dafür nicht genug verschiedene Hochlastwiderstände habe.
Ich habe einen Schaltplan gefunden, der ungefähr mit meinem Netzteil übereinstimmt. Siehe Anhang. Unterschiede sind, dass mein Gerät nur 4 Endstufentransistoren hat und der Spannungsteiler R81/R80 bei mir 2,4k/2k ist. Wenn ich mir den Schaltplan ansehe, denke ich, dass Q11 genau diese Funktion hat: Sobald die Ausgangsspannung unter einer gewissen Schwelle liegt, wird der Sollwert der Stromregelung runtergezogen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, wofür das gut sein soll. Da man bei diesen Modellen die Strombegrenzung mit einem Kurzschluss einstellt, kann ich mir nicht vorstellen, dass das alles so ist wie es sein soll.
Also meine Frage: Was ist die Idee von Q11? Die D81, R80 und R81 habe ich schon nachgemessen. Die sind ok.
Danke im Voraus!
