Forum: PC Hard- und Software Workstation Laptop in leise


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von Luky S. (luky)


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Ich brauche einen Laptop mit sehr gutem, matten Display (16 bis 17") und 
leiser Kühlung (im Idealfall unter leichter Last lautlos). 
Leistungsmäßig brauche ich nicht extrem viel, KiCad / Altium Designer 
und ein paar Simulationstools neben dem üblichen Office-Kram. Keine 
Spiele. Leider scheint es fast unmöglich zu sein, nach diesen Kriterien 
zu suchen... Könnte der Framework Laptop 16 eine Alternative sein oder 
hat wer eine Empfehlung für mich?

von Pilot P. (klatschnass)


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Silentmaxx hat leise Laptops.
Ich habe einen lüfterlosen PC von denen. Das ist sehr entspannend und 
vor allem bei Audiobearbeitung sehr angenehm.
Nur mein Firmenlaptop von Lenovo nervt mich noch mit Lüfterrauschen.
Grüße vom Pirx

von Paul (Firma: None) (rettungssani)


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Ich würde mir eher ne leistungsstarke und vor allem upgradebare 
Workstation Zuhause oder auf arbeit hinstellen und headless betreiben 
und mitm Laptop drauf verbinden. Ansonsten führt man das Konzept Laptop 
adabsurdum. Was bringt mir nen Laptop den ich nicht herumtragen will 
weil er inklusive Ladegerät das ich wegen der starken Hardware brauche 
8kg wiegt.

Die einzige Workstation die ich rumtragen würde wäre nen Lenovo X1 
extreme aber da wäre dir der Bildschirm zu klein. Wobei ich selbst auf 
17 Zoll keinen spaß an CAD habe.

von Luky S. (luky)


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Rumgetragen würde er weniger - eher rumgefahren zu unterschiedlichen 
Arbeitsorten, daher ist klien, leicht, portabel, lange Akkulaufzeit eher 
nicht auf meiner Liste. Der Lüfter nervt mich aber immer gewaltig und 
die Bildschirme auch. Für CAE ist ein Zweitmonitor vorgesehen.

von Marc X. (marc_x)


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Warum muss es ein Workstation Laptop sein, wenn du deines Erachtens 
sowieso nicht viel Rechenleistung brauchst?

von Luky S. (luky)


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Workstation war eher im Sinne von "kein Gaming Laptop" und kein billiges 
Consumergerät gedacht, ich brauche keine spezielle professionelle 
Grafikkarte, aber die guten Monitore und Tastaturen findet man halt eher 
in dem Bereich und es darf auch 2000-3000€ kosten.

von Harald K. (kirnbichler)


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Was macht für Dich eine "gute Tastatur" aus?

Geht es nur um das Anschlagverhalten? Oder um das Layout? Zehnerblock 
ja/nein, Maustitte ja/nein?

Und was macht für Dich einen "guten Monitor" aus?

Auflösung/Pixeldichte, Größe, Helligkeit, Betrachtungswinkel, 
Seitenverhältnis, Farbtreue, hohe Bildrate?

: Bearbeitet durch User
von Marc X. (marc_x)


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Luky S. schrieb:
> Workstation war eher im Sinne von "kein Gaming Laptop" und kein billiges
> Consumergerät gedacht, ich brauche keine spezielle professionelle
> Grafikkarte, aber die guten Monitore und Tastaturen findet man halt eher
> in dem Bereich und es darf auch 2000-3000€ kosten.

Hast du dir das Dell Latitude 7640 angeschaut?

von Luky S. (luky)


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Was soll am Latitude 7640 leise sein? Ich kenne das "Consumerprodukt" 
XPS-15 im sehr ähnlichen Gehäuse und das ist eine Turbine, selbst beim 
surfen.
Der Bildschirm sollte hochauflösend, hell, matt und farbentreu sein.

von Stefan F. (Gast)


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Notebooksbilliger.de hat Filialen wo du dir Markenlaptops zum Arbeiten 
anschauen kannst.

Die sind nicht besonders billig, der Name der Kette ist quatsch.

von Marc X. (marc_x)


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Luky S. schrieb:
> Was soll am Latitude 7640 leise sein? Ich kenne das "Consumerprodukt"
> XPS-15 im sehr ähnlichen Gehäuse und das ist eine Turbine, selbst beim
> surfen.
> Der Bildschirm sollte hochauflösend, hell, matt und farbentreu sein.

Das sind 2 komplett unterschiedliche Geräte die sich nur den Hersteller 
teilen, die professionellen Varianten vom XPS sind die Dell Precision, 
zudem hat das XPS 15 einen 15,6“ Bildschirm wohingegen das Latitude 7640 
die vom TO geforderten 16“ hat, der Bildschirm ist matt (reflexionsarm) 
aber ich muss zugeben ich wusste nicht, dass es das Gerät nur mit Full 
HD gibt, hat der TO aber auch nicht spezifiziert.

Ich habe ein Latitude allerdings mit 15,6“ Display als Dienstlaptop und 
kann mich nicht über die Lautstärke des selten laufenden Lüfters 
beklagen.

von Harald K. (kirnbichler)


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Luky S. schrieb:
> Der Bildschirm sollte hochauflösend

Und, was stellst Du Dir darunter vor? "Hochauflösend" ist zu 
unspezifisch.

1920x1080 (16:9)
1920x1200 (16:10)
1920x1280 (3:2)
2560x1440 (16:9)
2560x1600 (16:10)
3072x1920 (16:10)
3840x2160 (16:9)
3840x2400 (16:10)

Was geben Deine Augen her, wie gut kann das von Dir 
verwendete/angedachte Betriebssystem skalieren?

: Bearbeitet durch User
von Luky S. (luky)


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"Full HD" ist definitiv zu wenig, da gibt es inzwischen ja leider schon 
einige schlampig programmierte Programme, die dann nicht alles anzeigen 
oder Dialogelemente über dem Bildschirmrand haben (u.A. Altium...).
2560x1440 oder der neuere Trend 2560x1600 scheint recht gut zu dem zu 
passen, was ich bisher so auf meinem 27" Monitor verwende.

von Michael L. (nanu)


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Luky S. schrieb:
> Der Lüfter nervt mich aber immer gewaltig und die Bildschirme auch.

Du wirst jeden in Frage kommenden Laptop, am besten mit der eigenen 
Software, selbst testen müssen. Ersten ist das subjektive Empfinden für 
Lüfterlärm bei jedem anders und zweitens läuft der Lüfter, wenn 
vorhanden, auch irgendwann mal an. Und wie stark er dann pustet und 
entsprechend Lärm macht, hängt stark von der Software ab und dem vom 
Hersteller voreingestellten Lüfterprofil. Ich hatte mal so vor 10 Jahren 
einen PC, bei dem man im Bios zwischen 3 Profilen wählen konnte. Den 
konnt man tatsächlich so einstellen, daß bei niedriger Last Ruhe war und 
der Lüfter bei höherer Last nicht gleich aufjault. Dafür war halt in 
dieser Einstellung die Perfomance dann geringer. Irgendwomit erkauft man 
sich halt Ruhe bzw. Performance.

von (prx) A. K. (prx)


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Michael L. schrieb:
> konnt man tatsächlich so einstellen, daß bei niedriger Last Ruhe war und
> der Lüfter bei höherer Last nicht gleich aufjault. Dafür war halt in
> dieser Einstellung die Perfomance dann geringer. Irgendwomit erkauft man
> sich halt Ruhe bzw. Performance.

Mindestens bei Intel-Prozessoren gibt es vordefinierte und u.U. selbst 
definierbare Leistungsprofile über Hardware bzw Systemcontroller. Das 
kann schon ziemlich nützlich sein, weil man dann bei eher mässiger 
Anforderung mit niedrigem Leistungsprofil ziemlich gut Ruhe haben kann.

Der Anbieter meines Laptops bietet für Linux darüber hinaus ein Tool, 
das nicht nur diese Leistungsprofile umschaltet, sondern auch weitere 
Funktionen bietet, wie eine maximale CPU-Frequenz. Wenn ich darin auf 
2.0 GHz limitiere, dann gibts kaum jemals nennenswert was um die Ohren, 
egal welche Last auftritt. Denn bis 30-35% Lüfterdrehzahl ist der 
praktisch lautlos. Fürs Homeoffice reicht das bei mir locker und ist 
sehr angenehm. Für normales Internet ist diese Begrenzung unnötig, weil 
der dabei nicht lange genug Last hat, um hochzudrehen.

: Bearbeitet durch User
von Frank K. (fchk)


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Für mich kommt zuhause kein Laptop in Frage.

Ich will einen sehr guten Monitor (hab hier z.B. Eizo EV3237), ich will 
eine sehr gute mechanische Tastatur mit fühl- und hörbarem Klick (Cherry 
Blue), und ich will einen lautlosen PC - da habe ich mir auch einen von 
Silentmaxx bauen lassen. Ein Laptop ist da mit zu vielen Kompromissen 
behaften. Und 17" ist zu groß zum Mitnehmen und zu klein zum dauerhaft 
Arbeiten.

Ja, ich habe auch einen Laptop - ein Thinkpad P53, aber der ist eben nur 
für unterwegs und damit mit Kompromissen (Lüfter, 15" 4k Display, flache 
Tastatur ohne Klick,...) behaftet.

Überlege Dir, ob Du WIRKLICH einen Laptop willst. Und die Tatsache, dass 
Du nichts passendes findest, sollte Dir auch zu denken geben.

fchk

von Luky S. (luky)


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Ja, ich brauche wirklich einen Laptop. Und ich finde nichts, weil eben 
solche Kriterien wie Lüfterlautstärke nur ganz selten in den "Tests" 
berücksichtigt werden.

von (prx) A. K. (prx)


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Frank K. schrieb:
> Für mich kommt zuhause kein Laptop in Frage.

Meiner treibt @Home 3 Bildschirme, den eigenen mitgezählt, sowie externe 
Tastatur, Maus usw. Für sowas gibts heutzutage USB/Thunderbolt-Docks am 
USB-C Anschluss. Und als 14er mit 1,1kg ist er sehr portabel.

Allerdings mache ich keine Games und habe keine Szenarien, in denen ich 
mit einer 100W CPU und 16 Cores irgend etwas anfängen könnte.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Luky S. schrieb:
> Und ich finde nichts, weil eben
> solche Kriterien wie Lüfterlautstärke nur ganz selten in den "Tests"
> berücksichtigt werden.

In den eigenen Tests pflegt notebookcheck oft ebendies einzuschliessen.

von Reinhard S. (rezz)


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Luky S. schrieb:
> (im Idealfall unter leichter Last lautlos).

Ist das nicht Standard seit SSDs kamen?

von (prx) A. K. (prx)


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Interessant ist, wie nervös sie auf Last reagieren. Löst bereits eine 
komplexe Webseite ein hörbares Lüftergeräusch aus, weil deren Rendering 
kurz zu Maximum der P-Cores führte? Also dauern rauf und runter.

: Bearbeitet durch User
von Björn W. (bwieck)


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Luky hat leichte Defizite in der Wahrnehmung der Realität.
Er wollte letztens ein Tek 2465B kaufen, fast egal wie teuer wenn es 
denn nur ungebraucht ist.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Luky S. schrieb:
> im Idealfall unter leichter Last lautlos

Macbook Air mit Apple-CPU, hat gleich gar keinen Lüfter. ;-)

Selbst bei einem ohne "Air" habe ich noch nie einen Lüfter gehört 
(anders als bei den Teilen mit Intel-Silizium, die fauchen teilweise 
auch ganz schön).

ps: Achso, die Displays werden dir zu klein sein, wenngleich sie 
natürlich sehr hoch auflösend sind.

: Bearbeitet durch Moderator
Beitrag #7499369 wurde vom Autor gelöscht.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Samsung Galaxy Book3 Pro Notebook

von Mann Fred (Gast)


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Marc X. schrieb:
> Warum muss es ein Workstation Laptop sein, wenn du deines Erachtens
> sowieso nicht viel Rechenleistung brauchst?

Er möchte sich waschen, aber nicht nass machen.

ES gibt kaum eine unsinnigere Idee, einen Power-Laptop zu kaufen. Alle 
Komponenten darin sind maßlos überteuert und ineffektiv. Das Ding heizt 
mehr und alles geht auch noch früher kaputt.

von Luky S. (luky)


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Nochmal: Ich brauche keinen leistungsfähigen Laptop, sondern ein Gerät, 
das gut zum mobilen Arbeiten geeignet ist, und zwar im Sinne von 
Ergonomie, nicht Tragbarkeit.
"Workstation" bedeutet doch nicht automatisch 32 Kerne und 4 
Grafikkarten...

von Marc X. (marc_x)


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Luky S. schrieb:
> "Workstation" bedeutet doch nicht automatisch 32 Kerne und 4
> Grafikkarten...


Wikipedia schreibt im Artikel Workstation:
> Mit Workstation (deutsch: „Arbeitsstation“) bezeichnet man einen besonders 
leistungsfähigen Arbeitsplatzrechner für technisch-wissenschaftliche Zwecke oder 
für die Bearbeitung von Audio- und Videodaten, in Abgrenzung zum handelsüblichen 
Personal Computer für den Privat- oder Bürogebrauch. Typischerweise werden 
Workstations in Unternehmen und Forschungseinrichtungen für rechenintensive 
Anwendungen wie die 3D-Konstruktion, Computersimulationen, Videobearbeitung und 
animierte 3D-Computergrafik eingesetzt. Üblicherweise erbringen Workstations im 
Bereich Grafikdarstellung, Rechenleistung, Speicherplatz und Multitasking 
überdurchschnittliche Ergebnisse, oft können zusätzliche Terminals verwendet 
werden. Zur Erhöhung der Ausfallsicherheit und Langlebigkeit kommen teilweise auch 
Technologien und Komponenten aus dem Server-Bereich zum Einsatz.

von (prx) A. K. (prx)


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Luky S. schrieb:
> "Workstation" bedeutet doch nicht automatisch 32 Kerne und 4
> Grafikkarten...

Doch, sowas in der Art ist mit diesem Begriff verbunden.

von Frank K. (fchk)


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Luky S. schrieb:
> Nochmal: Ich brauche keinen leistungsfähigen Laptop, sondern ein Gerät,
> das gut zum mobilen Arbeiten geeignet ist, und zwar im Sinne von
> Ergonomie, nicht Tragbarkeit.

Vorschlag von mir:

Rechner:
https://www.silentmaxx.de/lautlose-PC/Office-Home/KENKO-Mini-G200-12-13-Generation-DDR5.html
Den kannst Du Dir so konfigurieren, wie Du ihn brauchst. Absolut lautlos 
auch unter Last. Klein genug für eine Sporttasche.

Monitor für unterwegs:
https://www.amazon.de/dp/B0C7Z7Z8YX/
18" ist mehr als die üblichen Notebooks, und 2560*1600 ist für die Größe 
auch noch ok. Das Teil faltet sich flach zusammen und nimmt dann nicht 
viel Platz weg. Ggf. willst Du zwei von den Dingern haben.

Tastatur und Maus:
extern je nach Geschmack

fchk

von Luky S. (luky)


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Danke Frank, das sit zwar ein etwas unorthodoxes Konzept, aber ev. 
wirklich das, was ich gesucht habe... Ich werds mir überlegen!

von Rbx (rcx)


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Mobil könnte man sich was überlegen. Für z.B. im Zug fahren oder für 
draußen auf der Baustelle könnte man sich auch eine laute Workstation 
nehmen.

Mit der Lautheit ist das auch so eine Sache. Wegen der automatischen 
Anpassung ist es vor allem laut bei hohen Leistungsanforderungen.
Darüber hinaus gibt es Kopfhörer, die ganz gut dämpfen, DT 770 Pro z.B.

Für drinnen muss es doch aber auch sparsame und nicht zu laute i3 und i5 
Kisten mit integrierter CPU-Grafik UND mattem Display geben.
Man muss sich die ein oder andere Konfigurier-Option vorm Bestellen 
ansehen.
Eventuell muss man versuchen, ein Unternehmensgerät zu bekommen. Also 
über den Arbeitgeber bestellen z.B.

von Udo K. (udok)


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Luky S. schrieb:
> Ich brauche einen Laptop mit sehr gutem, matten Display (16 bis 17") und
> leiser Kühlung (im Idealfall unter leichter Last lautlos).

Völlig egal, nimm irgdwas modernes um die 1k-3k Euro mit einer Windows 
Prof Lizenz und 16-32 GB Ram.  Die sind alle im Normalbetrieb lautlos 
seit >5 Jahren. Was anderes als ein mattes IPS Display gibts in der 
Preisklasse nicht.
Für Altium und Solidworks ist eine Grafikkarte (NVidea) wichtig. Mehr 
als 1920 x 1200 bringt da aber nicht viel.  Kauf blos nichts 
gebrauchtes, alles zu schwer und veraltet - da hat sich viel getan.

Ich habe einen Dell Precision (ähnlich wie XPS aber mit NVidea und guter 
Kühlung), und in der Arbeit ein HP ZBook.  Sind beide bei normaler 
Arbeit lautlos, die gibt es auch mit 16 und 17 Zoll. Schau, das das 
Gehäuse 2 grosse Lüfter drinnen hat und aus Aluminium ist, und du Teile 
tauschen kannst.
Das ZBook ist vom Design nicht so schön, schwerer und etwas grösser, hat 
aber noch mal deutlich mehr Leistung (Core i9) und ein sehr schönes 
3840x2400 Display, das aber nur mit 250% Skalierung lesbar ist.
Ich würde das Dell vorziehen, wegen Gewicht und beserer Preis-Leistung.

Wegen der Tastatur: Ich habe meine alte laute Cherry gegen eine moderne 
HP Funk Tastatur mit Kurzhub getauscht. Die neue ist wesentlich 
angenehmer zu tippen, deutlich leiser (Grossraumbüro), und schont die 
Fingergelenke enorm. Würde die nicht mehr zurück tauschen.

von Harald K. (kirnbichler)


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Udo K. schrieb:
> Mehr als 1920 x 1200 bringt da aber nicht viel.

Warum?

von Udo K. (udok)


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Weil du bei einem hochauflösenden 16 Zoll Display ohne Skalierung nichts 
mehr lesen kannst.  Du musst also sowieso alles auf 250% skalieren - da 
kannst du auch gleich ein für Laptops ideales 1920x1200 Diplay nehmen. 
Dazu kommt, dass ältere Anwendungen Probleme mit so hoher Auflösung 
haben.  Das ZBook Display ist aber in Spezialfällen (Details bei Fotos 
und Farbwiedergabe) schon sehr schön.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Udo K. schrieb:
> Für Altium und Solidworks ist eine Grafikkarte (NVidea) wichtig.

Huch? Was mache ich hier falsch? Altium läuft völlig klaglos in einer VM 
(allerdings VMware, bei Virtualbox funktioniert der 3D-Kram nicht 
richtig), auf einem eher 08/15-Notebook mit interner Grafik (Thinkpad 
T15 G2).

von Harald K. (kirnbichler)


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Udo K. schrieb:
> Weil du bei einem hochauflösenden 16 Zoll Display ohne Skalierung nichts
> mehr lesen kannst.

Du darfst nicht vom Zustand Deiner Augen auf die anderer Leute 
schließen. Trotz fortgeschrittenen Alters (Ü50) habe ich 
beispielsweise keine Probleme damit, mit meinem 16"-MBP mit dessen 
nativer Auflösung zu arbeiten. Und das Ding hat 3072x1920 Pixel. Schön 
viel "screen real estate".

Allerdings ist mir klar, daß ich auch nicht vom Zustand meiner Augen 
auf die anderer Leute schließen darf - ich habe einen Visus von 1.6.

Und aus genau diesem Grund habe ich im Verlauf dieses Threads den 
Threadstarter nach seinen Vorstellungen in Sachen Auflösung gefragt. 
Er soll schließlich damit arbeiten können, nicht Du, und auch nicht 
ich.

von Udo K. (udok)


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Jörg W. schrieb:
> Huch? Was mache ich hier falsch?

Du machst nichts falsch, wenn es läuft.  SW und AD lief auch bei  mir 
gut auf einem Thinkpad mit integrierter Grafik. Das hängt von der 
Treiberunterstützung und von der Grösse der Konstruktion ab, und ob 3D 
intensiv genutzt wird. Ich hatte da aber auch etliche Abstürze mit 
grössren Modellen. Da kommst du schnell an den Punkt, wo auch eine i9 
CPU nichts mehr bringt, und der Lüfter hochdreht.  Für den beruflichen 
Einsatz würde ich bei der Nvidia Grafik den Sparstift nicht zu stark 
ansetzen. Auf der SW Homepage gibt es Infos welche Karten zertifiziert 
sind.

: Bearbeitet durch User
von Udo K. (udok)


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Harald K. schrieb:
> Allerdings ist mir klar, daß ich auch nicht vom Zustand meiner Augen
> auf die anderer Leute schließen darf - ich habe einen Visus von 1.6.

Da bist du mit Ü50 aber weit vom Mittelfeld weg.  Bei meinem Job mit 40 
Stunden / Woche vor dem Monitor komme ich da bei weitem nicht ran.  Und 
mit dem Alter wird es nicht mehr besser.

: Bearbeitet durch User
von Uli S. (uli12us)


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Ich hab einen Lenovo Ideapad3. der hat einen nach meinem Empfinden fast 
unhörbaren Lüfter. Den Rechner gibts jedoch mit unterschiedlichen CPU 
und Bildschirmen. Es kann durchaus sein, dass der Lüfter mit ner 
schnellen CPU mehr lärm macht. Mit 15,6" Bildschirm ist so einer grade 
beim Lidl im Angebot.

von Harald K. (kirnbichler)


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Uli S. schrieb:
> Mit 15,6" Bildschirm ist so einer grade
> beim Lidl im Angebot.

Bildschirme haben nicht nur eine Größe, sondern eine Auflösung. 
Vermutlich ist das hier die übliche 16:9-Seuche mit 1920x1080 
("Full-HD"), also viel zu wenig.

https://www.lidl.de/q/search?q=lenovo+ideapad

sieht nicht vielversprechend aus, mit Ausnahme von dem hier 
https://www.lidl.de/p/lenovo-ideapad-5-pro-laptop-82l500ekge-16-zoll-40-6-cm-amd-ryzen-5-5600h/p100347944 
- das bringt auf 16" 2560x1600 unter, hat also auch das bessere 
Seitenverhältnis von 16:10.

Dafür sitzt das Touchpad und auch die Tastatur nach links verschoben im 
Gehäuse, weil das Gerät für Excel-Zahlentipper mit einem Zehnerblock 
ausgerüstet wurde.

von Uli S. (uli12us)


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Das mag alles sein, aber Lidl gibts in jedem etwas grösseren Dorf. Und 
wenn man da was auch immer kauft kann mans bei Nichtgefallen problemlos 
zurückbringen. Natürlich geht das auch, wenn man das Teil irgendwo 
bestellt, aber dann muss halt jemand daheim sein, wenn das Paket kommt 
und man muss zur Post ums zurückzuschicken.
Nur der TO kann entscheiden, ob das, was da verkauft wird seinen 
Ansprüchen genügt.

von Luky S. (luky)


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Bin leider Österreicher :-(

von Harald K. (kirnbichler)


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Uli S. schrieb:
> Nur der TO kann entscheiden, ob das, was da verkauft wird seinen
> Ansprüchen genügt.

Richtig. Und daß "Full-HD" nicht reicht, hat er bereits geschrieben:

Beitrag "Re: Workstation Laptop in leise"

von Stefan F. (Gast)


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Ich erinnere mich noch gut, als ich staunend einen 4k Laptop in Aktion 
sah. Boah geil, so ein scharfes Bild!

Doch der Kollege hat ständig Probleme mit Anwendungen, die nicht dazu 
passen, sowie weniger hoch auflösenden Bildschirmen an den Tischen, wo 
er arbeiten muss. Die meisten Anwendungen laufen gut, aber halt nicht 
alle. Da passt dann z.B. die Beschriftung nicht mehr in die zu kleinen 
Buttons und Textfelder. Oder die Schrift erscheint so klein, dass man 
sie kaum lesen kann, obwohl Windows auf eine vernünftige Größe 
eingestellt ist.

Für mich sind 4k plötzlich uninteressant geworden, als meine Augen vor 
zwei Jahren schlechter wurden. Um scharf zu sehen, muss ich in einem 
ganz bestimmten Abstand vor dem Bildschirm sitzen. 10cm näher oder 
weiter weg macht alles unscharf. Das heißt in der Praxis: Ich sehe fast 
immer ein bisschen unscharf. Ich kann den Unterschied zwischen 4k und 
Full HD kaum noch wahrnehmen. Ein größerer Bildschirm ist mir plötzlich 
viel nützlicher geworden. Am Laptop beginnen meine Augen nach 2 Stunden 
zu tränen und jucken. An einem 24" Bildschirm nicht. Da sehe ich den 
Unterschied zwischen Full HD und 4k, aber er ist so gering, dass er für 
mich in der Praxis egal ist. Auf einem 4k Bildschirm kann ich nicht 
besser arbeiten, als auf einem mit Full HD.

von Luky S. (luky)


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Ich arbeite gerade an einem Full-HD Laptop und das Display hat für meine 
Anwendungen definitiv zu wenig auflösung, ich muss ständig scrollen und 
manche Bedienelemente sind ganz verdeckt. Ob es gleich 4k sein muss - 
eher nein, 2560x1600 klingt nach einem logischen nächsten Schritt und 
hat wie gesagt ungefähr dieselbe Pixeldichte wie mein 27" 4k Monitor, 
der mir sehr gut passt.

von (prx) A. K. (prx)


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Ich gehe nicht nach Pixeln, sondern nach DPI. Mit einem DPI-Wert um die 
110 kann ich mit meinen nicht mehr frischen Augen im stationären Betrieb 
mit externem Monitor gut leben. Wird es sehr viel mehr, drohen Probleme. 
Klar kann man das durch Skalierung anpassen, ob nun im Betriebssystem 
oder direkt im Monitor. Aber dann kann ich auch gleich einen passenden 
Monitor nehmen.

Im Laptop-Betrieb direkt vor der Nase, also nicht im üblichen 
Büro-Abstand auf dem Tisch, kann man das ggf über eine dann wählbare 
Entfernung ausgleichen.

: Bearbeitet durch User
von Joachim B. (jar)


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Rbx schrieb:
> i3

mein i3 ist jedenfalls zu schwach für 2 fullHD Monitore, der 7 Jahre 
ältere i5 schafft es aber mit externer GPU.

von (prx) A. K. (prx)


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Stefan F. schrieb:
> Oder die Schrift erscheint so klein, dass man
> sie kaum lesen kann, obwohl Windows auf eine vernünftige Größe
> eingestellt ist.

Mindestens auf einem externen Monitor ist das ganz einfach: Stell den 
Display-Treiber vom Betriebssystem so ein, dass er den Monitor nicht mit 
voller Auflösung betreibt, sondern mit weniger, und lass den Monitor 
skalieren. Dann sieht man wieder alles und auch alle Dialoge passen 
wieder. Ein Win-Win: Der Hersteller ist seinen hochauflösenden Monitor 
losgeworden und du erkennst wieder alles. ;-)

von Harald K. (kirnbichler)


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Stefan F. schrieb:
> Für mich sind 4k plötzlich uninteressant geworden, als meine Augen vor
> zwei Jahren schlechter wurden. Um scharf zu sehen, muss ich in einem
> ganz bestimmten Abstand vor dem Bildschirm sitzen. 10cm näher oder
> weiter weg macht alles unscharf.

Hast Du darüber schon mal mit Deinem Augenarzt bzw. -Optiker geredet?

von Stefan F. (Gast)


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(prx) A. K. schrieb:
> Mindestens auf einem externen Monitor ist das ganz einfach: Stell den
> Display-Treiber vom Betriebssystem so ein, dass er den Monitor nicht mit
> voller Auflösung betreibt, sondern mit weniger, und lass den Monitor
> skalieren.

Dann wird doch alles unscharf. Wofür habe ich dann Geld für den hoch 
auflösenden Monitor bezahlt?

von Stefan F. (Gast)


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Harald K. schrieb:
> Hast Du darüber schon mal mit Deinem Augenarzt bzw. -Optiker geredet?

Ja habe ich. Man stirbt langsam.

von Harald K. (kirnbichler)


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Stefan F. schrieb:
> Man stirbt langsam.

Dann kann ich Dir nur mein Beileid ausdrücken. Nicht korrigierbar 
schlechter werdendes Sehvermögen ist echt ein Scheiß-Schicksal.

von Stefan F. (Gast)


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Harald K. schrieb:
> Dann kann ich Dir nur mein Beileid ausdrücken.

Danke. Ich bin inzwischen fast 50 und inzwischen ist einiges Kaputt, was 
man nicht mehr dauerhaft flicken kann. Irgendwann gewöhnt man sich 
daran.

von (prx) A. K. (prx)


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Stefan F. schrieb:
> Dann wird doch alles unscharf. Wofür habe ich dann Geld für den hoch
> auflösenden Monitor bezahlt?

Hiermit sei das Satire-Tag nachgereicht: ;-)

Ein vergängliches Sehproblem hatte ich letzthin allerdings auf ebendiese 
Weile kompensiert.

Harald K. schrieb:
> Dann kann ich Dir nur mein Beileid ausdrücken. Nicht korrigierbar
> schlechter werdendes Sehvermögen ist echt ein Scheiß-Schicksal.

Brillen können zwar oft einen Verlust an Sehschärfe ausgleichen, aber um 
den Preis der Frage, wo die passende jetzt wieder rumliegt. Dem 
allmählichen Verlust der Akkommodation muss man in einem bestimmten 
Altersbereich m.W. unweigerlich ins Auge sehen.

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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(prx) A. K. schrieb:
> Brillen können zwar oft einen Verlust an Sehschärfe ausgleichen, aber um
> den Preis der Frage, wo die passende jetzt wieder rumliegt.

Nun, es kommt natürlich darauf an, was die Ausgangslage ist, und wie 
intensiv man sich damit beschäftigt. Wenn man meint, mit einer 
"Sehhilfe" aus dem Aufsteller im Drogeriemarkt wäre das Problem gelöst, 
oder mit einer Onlinebestellung bei "Mr. Spex", dann sind die Ergebnisse 
halt eher enttäuschend.

Dank der "großzügigen" Zuzahlungen der Krankenkassen zu vom Augenarzt 
verschriebenen Brillen wird das natürlich ein teures Hobby. Man muss 
schon sehr, sehr schlecht sehen, damit die Krankenkasse mehr zuschießt 
als den Gegenwert des ÖPNV-Tickets für die Fahrt zum Optiker.

Beitrag #7500887 wurde vom Autor gelöscht.
von Harald K. (kirnbichler)


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(prx) A. K. schrieb im Beitrag #7500887:
> Kurzsichtigkeit hilft nur bei Handy eine Weile.

Kurzsichtigkeit aber ist keine Alterserscheinung. Die ist entweder "ab 
Werk" vorhanden oder aber entwickelt/verstärkt sich in der Jugendzeit, 
um dann recht konstant zu bleiben.

Zu erblich bedingter Kurzsichtigkeit kommt wohl in gewissem Maße die 
Anpassung der Augen an ständige Nahfocussierung; wenn man Kinder im 
passenden Alter mit Smartphones & Tablets ausstattet, kann man das damit 
recht effektiv fördern.

von Uli S. (uli12us)


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Schön wärs ja, in nem bestimmten Alter kommen dann diverse Stare dazu. 
Wobei man noch froh sein kann, wenn der nur grau ist. Aber auch das ist 
schon schlimm genug. Ich hab mir ja auch eingebildet, ich könnte nach 
der Op von nem halben Meter bis ganz nahe sehen. War aber leider nicht 
so, Grade mal von 30cm bis auf nen halben Meter. Drunter und drüber 
brauch ich ne Brille, aber halt komplett unterschiedlich, drunter + da 
tuns aber die Billigstdinger vom Discounter und drüber dann - aber 
wenigstens deutlich weniger wie vorher. Es gäbe auch Gleitsicht, da bin 
ich mir aber nicht sicher, ob das auch wirklich was bringt. Angeblich 
gibts das auch für die Linsen die statt der verfärbten ins Auge kommen, 
da hätte ich arge Bauchschmerzen dabei, wenns nicht passt kann man die 
nicht so einfach austauschen wie ne Brille.

von Stefan F. (Gast)


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Ich trage inzwischen zwei Brillen. Eine für 50-70 cm zum Arbeiten, eine 
für >3 m im Straßenverkehr. Kleingedrucktes lese ich ohne Brille ganz 
dicht vor der Rübe, weil die Brille es sonst noch kleiner machen würde, 
was in 60 cm Abstand kacke ist.

Ich hoffe das mir Stare noch lange lange erspart bleiben.

von Mann Fred (Gast)


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Frank K. schrieb:
> Rechner:
> 
https://www.silentmaxx.de/lautlose-PC/Office-Home/KENKO-Mini-G200-12-13-Generation-DDR5.html
> Den kannst Du Dir so konfigurieren, wie Du ihn brauchst. Absolut lautlos
> auch unter Last. Klein genug für eine Sporttasche.

Hast du so einen ?

von Frank K. (fchk)


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Mann Fred T. schrieb:
> Frank K. schrieb:
>> Rechner:
>>
> 
https://www.silentmaxx.de/lautlose-PC/Office-Home/KENKO-Mini-G200-12-13-Generation-DDR5.html
>> Den kannst Du Dir so konfigurieren, wie Du ihn brauchst. Absolut lautlos
>> auch unter Last. Klein genug für eine Sporttasche.
>
> Hast du so einen ?

Den nicht. Meiner ist jetzt schon ein paar Prozessorgenerationen älter, 
und ich hatte damals das Cube Gehäuse genommen.
https://www.silentmaxx.de/lautlose-PC/Office-Home/KENKO-Cube-S8-12-13-Generation.html
Meine Ausstattung: i7-9700 (8*3GHz), 32GB, 2 NVME SSDs (0.5T+2T), 
GF1050, und alles passiv und lautlos. Läuft seitdem quasi im 
Dauerbetrieb durch. Keine Probleme, würde ich sofort und ohne zu zögern 
wieder kaufen, wenn ein Update anstehen sollte.

fchk

von Stefan F. (Gast)


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Mein HP Laptop hat zwei ganz seltsam gesteuerte Lüfter. Beide kühlen 
gemeinsam die CPU, die GPU und einen dritten Chip.

Wenn im BIOS "Fan always On" eingestellt ist, dreht sich der linke 
Lüfter immer. Mit steigender Temperatur wird er schneller, und wenn der 
Rechner richtig unter Last steht, wird der zweite Lüfter dazu 
eingeschaltet. So weit keine Überraschung.

Wenn im BIOS hingegen die andere Option "auto" eingestellt ist, dann 
tauschen die beiden Lüfter ihre Rollen. Der rechte ist dann immer an und 
der linke wird bei sehr hoher Last dazu genommen. Blöd ist, dass der 
rechte Lüfter scheinbar keine Drehzalregelung hat. Der kennt nur an oder 
aus, zumindest hört sich das so an.

Im Winter hatte ich den Laptop mal richtig kalt werden lassen. Dennoch 
ist je nach Einstellung immer der Eine oder der Andere Lüfter an.

Wer die Kiste leise haben will muss daher "always on" einstellen. Ich 
möchte gerne auch etwas von dem Zeug haben  das der Entwickler damals 
geraucht hat.

Zum Glück ist der linke Lüfter im Normalbetrieb fast immer so leise, 
dass man ihn kaum hört. Die HDD ist lauter.

von Joachim B. (jar)


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Stefan F. schrieb:
> Die HDD ist lauter.

pssst, ich verrate dir ein Geheimnis, es gibt SSD

von Stefan F. (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> es gibt SSD

Habe ich doch. Die HDD ist zusätzlich drin. Als ich den Laptop kaufte 
waren große SSD noch teuer. Da hat der Hersteller nur wahlweise 64 und 
128 GB angeboten, dazu eine 1TB Festplatte.

Die SSD ist auch längst aufgerüstet. Die HDD ist die meiste Zeit im 
spin-down. Nutze ich nur noch für Videos. Deswegen weiß ich, das sie 
lauter als der Lüfter ist, wenn sie denn läuft.

Jedenfalls hat HP es drauf Laptops mit leisen Lüftern zu bauen. Wir 
haben 3 im Haushalt. Meiner ist der einzige der immer läuft. Bei Frau 
und Sohn ist der Lüfter meistens ganz aus. Deren Geräte sind neuer als 
meiner. Auf der Arbeit haben wir viele Dell Geräte, die auch schön leise 
sind. Dort fällt auf: Je flacher umso lauter.

von Mann Fred (Gast)


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Stefan F. schrieb:
> Habe ich doch. Die HDD ist zusätzlich drin.
Dafür gibt es doch Schalldämmgehäuse, oder?

von Stefan F. (Gast)


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Mann Fred T. schrieb:
> Dafür gibt es doch Schalldämmgehäuse, oder?

Im Laptop? Habe ich noch nie gesehen. Muss auch nicht, die Platte ist ja 
meistens aus.

von Mano W. (Firma: ---) (manow)


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Wir hatten vor kurzem eine Schulung in Yocto (Project). Das Bauen eines 
Linux-Images ist sehr rechenintensiv. Der Framework Laptop meines 
Arbeitskollegen ist zwar flott, aber auch laut (Lüfter drehen ordentlich 
auf).

Da muss ich mein MacBook Pro mit Apple Silicon loben. Das ist von der 
Lautstärke recht angenehm, also sehr angenehm. Nicht zu vergleichen mit 
den alten Intel-MacBooks. Für Mac-Nutzer echt ein Gewinn. Linux in UTM 
läuft auch gut (mit Apple Virtualizier), wobei ich das eigentlich nur in 
Kombination mit VSCode über ssh nutze.

von Mann Fred (Gast)


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und ? compiliert es auch genau so schnell?

von Mano W. (Firma: ---) (manow)


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@Manni - k.A. Geht doch im die Lautstärke. Guck bitte einfach bei 
Geekbench nach.

von Mann Fred (Gast)


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Du kannst nur zwei Notebooks direkt vergleichen, wenn sie auch gleich 
schnell gearbeitet haben. Das ist in keiner Tabelle ersichtlich.

von Michael L. (nanu)


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Mano W. schrieb:
> @Manni - k.A. Geht doch im die Lautstärke. Guck bitte einfach bei
> Geekbench nach.

Genau deswegen die Frage nach der Geschwindigkeit: höhere 
Geschwindigkeit -> mehr Abwärme -> mehr Lüfter -> lauter  Zumindest gilt 
das für vergleichbare Geräte. Der Hersteller und manchmal auch der 
Benutzer kann das durch entsprechende Profile je nach eigener Präferenz 
steuern.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Michael L. schrieb:
> Zumindest gilt das für vergleichbare Geräte.

Du kannst aber x86 und M1/M2 eben gerade nicht in der Hinsicht 
miteinander vergleichen.

Das eine Konzept ist: "Wirf Gatter an die Front, koste es (Energie), was 
es wolle." Das andere ist: "Reduziere die CPU auf das Notwendige."

Den Unterschied merkt man. Du darfst dir so ein M1/M2-Notebook nicht 
vorstellen als "Leistungsklasse Raspberry Pi" oder dergleichen SoCs, die 
primär in Richtung Handy-Markt konzipiert worden sind.

von Rbx (rcx)


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Interessanter Thread, da wird wohl wieder auch ein wenig Gewusst Wie 
deutlich, bzw. könnte man sich auch eine Schublade gönnen, die nennt 
sich: Können statt kaufen.
(Konnte man früher Platinenlayouts o.ä auch ganz gut mit DOS-Compi (16 
MHz) machen - oder schlimmer noch, mit Papier und Bleistift oder 
passenden Zeichenprogrammen.)

Mit Brillen habe ich auch jahrzehnte alte Erfahrungen (gehen oft kaputt, 
liegen in der Ecke) - neuerdings hatte ich mich sogar gefreut über eine 
2.5er Lesebrille von Rossmann. Die gibt es da (bei uns) schön aufgereiht 
nach verschiedenen Stärken oder Gestellen bzw. Modellen. Der Einstieg 
kam auch vor ein paar Jahren mit Discounterbrillen auf dem Grabbeltisch 
mit 1.5. Weil die Dinger halt oft kaputt gehen, ist es schön, wenn nicht 
sogar supi, wenn die gar nicht viel kosten. Die Augenärzte können mir 
auch nur erzählen, wie blind ich bin, austesten kann ich selbst ganz 
gut, sofern die Möglichkeiten da sind.

Da könnte ich noch mehr erzählen, beispielsweise dass ein Teil der 
Sehschärfe offensichtlich (auch) errechnet wird, und wenn man dann 
fastet..
Oder dass zwei erfahrene Augenärzte ihren Patienten nach einer 
Augenoperation, die Einäugiges Sehen zur Folge hat, nicht erklären, dass 
die dann 3 Monate lang kein Auto fahren dürfen. Damals (bei meinen 
Vater) musste ich die "Ärzte" aufklären was Sache ist, weil mein Vater 
sich in eine Wand verfahren hatte (von der Seite her, das Auto sah 
hinterher auch nicht gut aus). Problematisch sind 
Augeninnendruckmessungen, aber ich glaube, die kann man auch bei 
Augenoptikern überprüfen lassen. Kiffen soll den Augeninnendruck ja 
senken..

Was sonst so bei Augenärzten läuft, wollt ihr nicht wissen, völlig 
überfüllte Wartezimmer, über 5 Stunden warten auf Fluren, Treppen, auf 
der Straße usw. und natürlich ein halbes Jahr vorher anmelden.
Viele nahegelegte Operationen möglicherweise voreilig angesetzt - 
Handwerk aber OK.

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Rbx schrieb:
> Was sonst so bei Augenärzten läuft

Was genau hat das mit dem Thema des Threads zu tun? Es hat nicht einmal 
etwas mit dem Thema des Forums zu tun …

von Purzel H. (hacky)


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Ich bin eigentlich sehr zufrieden mit meinem 17"Dell Precision, mit 4k 
(3840x2160) Schirm. Ich habe mich ausserordentlich gut daran gewoehnt 6 
Dokumente oder Applikationen offen zu haben. Ein Altium laeuft im linken 
oberen Viertel, dann im Rechten oberen Viertel ein Firefox, unten in der 
Mitte ein Sumatra pdf viewer, zB mit manual, Datenblaettern, usw.
Und ja. Ich sitze ganz nah dran, 50cm vom Schirm, mit einer 2.5er oder 
3er Brille. Die habe ich nur um mit dem Notebook zu arbeiten.

von Christoph Z. (christophz)


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Luky S. schrieb:
> Könnte der Framework Laptop 16 eine Alternative sein oder
> hat wer eine Empfehlung für mich?

Hast du dir schon den 16-Zöller von Tuxedo angesehen?
https://www.tuxedocomputers.com/de/TUXEDO-InfinityBook-Pro-16-Gen8.tuxedo

Für deine Anforderungen wohl ohne die Nvidia GPU und dann sollte der 
auch sehr leise sein.

Mein 14-Zöller von denen aktiviert den Lüfter nur selten so stark, dass 
ich ihn auch höre.

von (prx) A. K. (prx)


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Wobei bei Tuxedo die Lüftersteuerung in Linux deutlich anders und 
akustisch besser funktioniert, als im auch möglichen Windows. Die in 
Linux ist massgeblich von Tuxedo selbst gestaltet, die in Windows vom 
eigentlichen Gerätehersteller.

Wenn ich bei InfinityBook S 14 dann auch noch die Frequenz auf 2 GHz 
limitiere, weil ich im Homeoffice-Betrieb nicht mehr benötige, bleibt 
das Gerät auch bei Videkonf sehr leise, sonst unhörbar.

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Christoph Z. schrieb:
> Hast du dir schon den 16-Zöller von Tuxedo angesehen?
> https://www.tuxedocomputers.com/de/TUXEDO-InfinityBook-Pro-16-Gen8.tuxedo

Wer Zehnerblöcke mag, kann damit glücklich werden. Der Vorteil des 
Framework ist, daß man sich aussuchen kann, ob man einen Zehnerblock 
haben will, und wenn man Linkshänder ist, ihn sogar auf der linken Seite 
anordnen kann.

Abgesehen davon sieht das Ding gar nicht so schlecht aus; wechselbares 
RAM (2 Slots), wechselbare SSDs (2 Slots).

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