ich beschäftige mich gerade mit dem Thema RF für eine Fernsteuerung im Sub 9kHz Bereich sowie Datenmodulation und Dämpfung im Wasser.
Daher habe ich ein paar Fragen, die Ihr mir sicher beantworten könnt oder ein paar nette Links die Aufschluss darüber geben, bzw. ist eure Erfahrung die ich eigentlich brauche :)
a) Soweit ich weiß, unterliegt alles unter 9kHz keiner Beschränkung? (da war noch irgendwas bei 8.x kHz, muss ich nochmal gucken)
b) Ich finde nur Absorption-Spektren für >= 1GHz, aber es sieht danach aus, das SLF/VLF Frequenzbänder für Unterwasserkommunikation geeignet ist.
c) Der erste Schritt für mich wäre,
c.1) eine Soundkarte zu nehmen, n Verstärker und die Kabel antennenförmig auszulegen,... (Welche form wäre da geeignet?)
c.2) Am anderen Rechner vom KondensatorMic das Mic abzuschneiden und die "Antenne" direct in die Mic Box zu stecken (hinter der Buchse ist ja bestimmt n LM324 o.ä. drinne)
d) Wenn ich zur Modulation ein PSK Derivat nehme, belege ich doch andere Bänder da die Flanke doch "Steiler" wird?
Nur mal so zur Info, wenn deine Antennenanlage nicht gerade ein halbes Bundesland umspannt dann arbeitest du nicht mit VLF Wellenausbreitung, sondern mit magnetischer Induktion auf VLF Frequenzen. Die entnehmbare Leistung die eine Empfangsspule liefert fällt dann nicht mit 1/r^2 sondern mit 1/r^6 also drastisch stärker.
... (Welche form wäre da geeignet?)
Der Kreis liefert das beste Verhältnis zwischen Fläche und Umfang.
Nur mal so zur Info, wenn deine Antennenanlage nicht gerade ein halbes
Bundesland umspannt dann arbeitest du nicht mit VLF Wellenausbreitung,
sondern mit magnetischer Induktion auf VLF Frequenzen. Die entnehmbare
Leistung die eine Empfangsspule liefert fällt dann nicht mit 1/r^2
sondern mit 1/r^6 also drastisch stärker.
... (Welche form wäre da geeignet?)
Der Kreis liefert das beste Verhältnis zwischen Fläche und Umfang.
Ahhh,....weil ich wegen der Wellenlänge noch im Nahfeld der Antenne bin?
80Hz~3,75 Mm, 1Khz ~ 300km, 9KHz ~ 33,31 km
und selbst durch 2*pi ist das noch lang,....
D.h. ne Spulenantenne mit Eisenkern wäre das Beste? Oder habe ich das falsch verstanden?
D.h. ne Spulenantenne mit Eisenkern wäre das Beste? Oder habe ich das
falsch verstanden?
Theoretisch hilft ein Eisenkern ... der geht aber schnell in die Sättigung und funktioniert daher nur bei kleinen Signalen, du brauchst senderseitig aber kräftige Signale.
Der Sub-9-kHz-Bereich heisst auch "Dreamer's Band".
Da gibt es schon jede Menge Aktivitäten und fantastische Übertragungen, z.B. auch transatlantisch mit wenigen Watt Sendeleistung.
Entsprechend gibt es dafür Antennen, Sender und Receiver (fast alles DIY).
Der Sub-9-kHz-Bereich heisst auch "Dreamer's Band".
Da gibt es schon jede Menge Aktivitäten und fantastische Übertragungen,
z.B. auch transatlantisch mit wenigen Watt Sendeleistung.
Entsprechend gibt es dafür Antennen, Sender und Receiver (fast alles
DIY).
Ok xD
Hast Du da auch ein paar Links oder weitere Info zu?
Wenn ich Dreamers Band google bekomme ich nur ne Musikgruppe angezeigt :)
Das hängt von deinem Eisenkern ab, aber du brauchst viele Ampere mit vielen Windungen um überhaupt etwas zu erreichen, das geht mit Eisen/Ferrit nicht.
"Dreamer's Band" wurde ja schon genannt, die arbeiten aber mit extrem niedrigen Datenraten um das SNR zu verbessern.
Das wird ja praktisch benutzt, um getauchte U-Boote zu erreichen. Das geht aber nur mit sehr niedrigen Modulationsfrequenzen, die können dem U-Boot eigentlich nur mitteilen, aufzutauchen und dann normalere Kommunikationswege zu benutzen.
Ich hab mal gehört, als Antenne hat man das Meer um eine Halbinsel herum benutzt, das ist also eine einzige Antennenwindung.
Das wird ja praktisch benutzt, um getauchte U-Boote zu erreichen. Das
geht aber nur mit sehr niedrigen Modulationsfrequenzen, die können dem
U-Boot eigentlich nur mitteilen, aufzutauchen und dann normalere
Kommunikationswege zu benutzen.
Ich hab mal gehört, als Antenne hat man das Meer um eine Halbinsel herum
benutzt, das ist also eine einzige Antennenwindung.
Jo, es geht um Unterwasserkommunikation,...
~80Hz zum Pingen, 3-30KHz zum übertragen.
Nach Recherche nutzen hierzulande für Ihre Modelle auch 300KHz, sowie 27MHz bis 40MHz.
Diese Frequenzen unterliegen ja aber gewisse Richtlinien ( und die Eindringtiefe ist nicht so hoch ?)
Antennenlänge und Leistung sind absurd hoch, die Datenrate ist winzig.
Daher nutzt man unter Wasser Ultraschall.
Im Süßwasser gehen die ollen 27Mhz Fernbedienungen (RC Spielzeuge) noch bis zu 3m wenn ich mich recht erinnere.
Salzwasser deutlich weniger.
Es gab Versuche mit grünen Lasern, die im Wasser wohl relativ wenig gedämpft werden, aber wenn man Bandbreite und Entfernung braucht nimmt man LWL oder Kupfer.
Bei der Nato wird die Frequenz 23.4kHz zur Kommunikation mit U-Booten verwendet. Der Sender DHO38 steht in Ramsloh in Ostfriesland. Die Antennen sind an Land, Bilder gibt es via Google. Den Sender kann man auch benutzen, um die Sonnenaktivität via Feldstärkeänderung zu beobachten. Siehe auch hier: https://ukraa.com/store/categories/vlf-range
Antennenlänge und Leistung sind absurd hoch, die Datenrate ist winzig.
Daher nutzt man unter Wasser Ultraschall.
Im Süßwasser gehen die ollen 27Mhz Fernbedienungen (RC Spielzeuge) noch
bis zu 3m wenn ich mich recht erinnere.
Salzwasser deutlich weniger.
Es gab Versuche mit grünen Lasern, die im Wasser wohl relativ wenig
gedämpft werden, aber wenn man Bandbreite und Entfernung braucht nimmt
man LWL oder Kupfer.
Beschreib mal Deine Anwendung.
Hallo Michael,
nennen wir es "Lernprojekt":
ich möchte auf sehr weiten strecken und/oder mit einem Unterwasservehikel kommunizieren, ohne von der Bundesnetzagentur auf'n deckel zu bekommen.
Ferner möchte ich mich mit den typischen Eigenschaften von den Antennen-Geometrien, Sendecharakteristika, Modulation, wie sähe eine einfache Sende- und Empfangsschaltung aus beschäftigen.
Für U-Boote speziell kann man auch Schleppantennen, n Schwimmer mit ner Antenne usw. nehmen.
Mit 2,4GHz komme ich auch n paar cm,...
Da mit 8Khz rund weit 7TKm gefunkt wurde und die Frequenz keiner "Restriktion" zugrunde liegt, die idee: Wie baut man auf auf dieser Basis eine RX/TX strecke auf? Ohne Km lange Antennenkabel,...
Bei der Nato wird die Frequenz 23.4kHz zur Kommunikation mit U-Booten
verwendet. Der Sender DHO38 steht in Ramsloh in Ostfriesland. Die
Antennen sind an Land, Bilder gibt es via Google. Den Sender kann man
auch benutzen, um die Sonnenaktivität via Feldstärkeänderung zu
beobachten. Siehe auch hier:
https://ukraa.com/store/categories/vlf-range
ich möchte auf sehr weiten strecken und/oder mit einem
Unterwasservehikel kommunizieren, ohne von der Bundesnetzagentur auf'n
deckel zu bekommen.
Wenn Du Dich dabei mit der Bundesmarine anlegst,
sind die Folgen dramatischer:
Die stehen dann gleich mit einer halben Kompanie
mit angelegtem Gewehr vor Deiner Haustür. :-)
ich möchte auf sehr weiten strecken und/oder mit einem
Unterwasservehikel kommunizieren, ohne von der Bundesnetzagentur auf'n
deckel zu bekommen.
Wenn Du Dich dabei mit der Bundesmarine anlegst,
sind die Folgen dramatischer:
Die stehen dann gleich mit einer halben Kompanie
mit angelegtem Gewehr vor Deiner Haustür. :-)
xD
ja das glaub ich,... die sind ja aber > 9KHz, soweit ich das in der Bundesnetzagentur gelesen habe :)
Hast Du 540Hektar dauerfeuchten Boden zur Verfügung um gigantische Funktürme aufzubauen und den 20KV Mittelspannungsanschluss zur Versorgung?
Immerhin 100KW Sendeleistung pro 352m hohen Mast.
200baud Nutzdaten ohne Redundanz und Fehlerkorrektur.
Eben ein typisches Lernprojekt für den ambitionierten Bastler :-)
Der Sub-9-kHz-Bereich heisst auch "Dreamer's Band".
Da gibt es schon jede Menge Aktivitäten und fantastische Übertragungen,
z.B. auch transatlantisch mit wenigen Watt Sendeleistung.
Entsprechend gibt es dafür Antennen, Sender und Receiver (fast alles
DIY).
Ok xD
Hast Du da auch ein paar Links oder weitere Info zu?
Wenn ich Dreamers Band google bekomme ich nur ne Musikgruppe angezeigt
:)
Hast Du 540Hektar dauerfeuchten Boden zur Verfügung um gigantische
Funktürme aufzubauen und den 20KV Mittelspannungsanschluss zur
Versorgung?
Immerhin 100KW Sendeleistung pro 352m hohen Mast.
200baud Nutzdaten ohne Redundanz und Fehlerkorrektur.
Eben ein typisches Lernprojekt für den ambitionierten Bastler :-)
Hallo Michael,
bitte nicht so Sarkastisch :), das ist doch ein kleines "Lernprojekt"..
The weight of the complete transmitter set is about 50 tons.
Du trollst!
Hallo Michael,
ich hatte mich wohl falsch ausgedrückt: Ich will nicht so ein 50 Tonnen Ding bauen, sondern das ist auch noch ein aktiver sender, so wie der, der Du in dem Link geschickt hattest.
So wie ich das verstehe, hat er da parallel noch Kondensatoren (0.2uF oder 2uF?) geschaltet, aber keine weitere Info über den Eisenkern und die Windungszahl geschrieben.
Kleiner Hinweis:
Dem Thread-Ersteller ging es ja wohl um Sub-9-kHz, oder?
Die VLF-Marinesender (z.B. SAQ Grimeton, DHO38 etc., so im Bereich von 10 bis 40 kHz) gehören nicht dazu.
ich möchte auf sehr weiten strecken und/oder mit einem
Unterwasservehikel kommunizieren
Mit absoluter Sicherheit nicht.
Woher weißt Du was ich möchte?
Und was geht warum mit absoluter Sicherheit nicht?
Andere, wie z.B.: Dirk O. Christoph db1uq K. und weitere haben konstruktive Beiträge zum Thread geleistet. Ich würde Dich bitten das entweder auch zu tun, oder konkrete physikalische Hindernisse zu benennen, welche zu berücksichtigen sind.
Für die Amateur-Kommunikation im VLF-Spektrum ist ebnaut unschlagbar:
http://abelian.org/ebnaut/
Damit wurden auch die genannten Transatlantik-Versuche im Dreamers-Band gemacht.
Als Sendeantenne kamen in den letzten Jahren vermehrt Erddipole zur Anwendung: Zwei Erdspiesse in möglichst grosser Distanz, in welche das NF-Signal über einen herkömmlichen HiFi-Verstärker gespeist wird.
Aber die phasenkohärente Übertragung bedingt auf beiden Seiten hochstabile Referenzen. Normalerweise macht man das mit GPS. Da das in einem getauchten U-Boot nicht geht, wird das aufwändig.
ich möchte auf sehr weiten strecken und/oder mit einem
Unterwasservehikel kommunizieren,
Geht ganz einfach. Mit 10,2kHz gab es das schon. Nannte sich Omega Navigation.
Der Unterschied zu 9kHz dürfte vernachlässigbar sein.
Man braucht dafür nur einen Sender mit 500kW oder mehr, der wegen des miesen Antennenwirkungrades gerade mal 10kW abstrahlt, dazu einen gut 400..500m hohen Sendemast mit einem Zaun drumrum, damit da niemand anpackt, denn die Spannung am Fusspunkt liegt auch bei einigen 100kV.
Also eher nichts fürs Trageköfferchen.
Dafür kannst du dann mit niedriger Datenrate auch mit getauchten U-Booten in 30m Tiefe kommunizieren.
Konstruktive Beiträge, wie zum Beispiel:
was genau geht nicht
was könnte gehen
wo sind welche grenzen
Hab ich alles getan. Fruchtet nur bei Dir nicht.
Du kannst unter Wasser nicht weite Strecken funken.
Du kannst mit AUFGETAUCHTEN Unterseeboten funken, oder mit einem brachialem Aufwand auch mit getauchten die sich dicht unter der Wasseroberfläche befinden.
Du kannst Zeitfenster vereinbaren an denen ein Boot auftaucht und eine wie auch immer geartetet Funkverbindung aufnimmt.
Dazu reicht ein normales Iridium Handy. Ganz alter Hut.
Getaucht sind die Boote auf sich gestellt.
Genau deswegen versucht man die Autonom zu bekommen.
Für die Amateur-Kommunikation im VLF-Spektrum ist ebnaut
unschlagbar:
http://abelian.org/ebnaut/
Damit wurden auch die genannten Transatlantik-Versuche im Dreamers-Band
gemacht.
Als Sendeantenne kamen in den letzten Jahren vermehrt Erddipole zur
Anwendung: Zwei Erdspiesse in möglichst grosser Distanz, in welche das
NF-Signal über einen herkömmlichen HiFi-Verstärker gespeist wird.
Aber die phasenkohärente Übertragung bedingt auf beiden Seiten
hochstabile Referenzen. Normalerweise macht man das mit GPS. Da das in
einem getauchten U-Boot nicht geht, wird das aufwändig.
Ja, ganz genau!
Von einer ebnaut Kommunikation zwischen Festland und U-Boot habe ich auch noch nichts gehört.
Übrigens:
Viele Sub-9-kHz ebnaut Sendungen werden hier:
Der Empfänger beweist seinen Empfang damit, dass er dem Sender die kurze Textnachricht bestätigt. Rekord ist -glaube ich- noch über 5800 km, und das mit einem Hifi-Verstärker. Genial.
Für die Amateur-Kommunikation im VLF-Spektrum ist ebnaut unschlagbar:
http://abelian.org/ebnaut/
Damit wurden auch die genannten Transatlantik-Versuche im Dreamers-Band
gemacht.
Als Sendeantenne kamen in den letzten Jahren vermehrt Erddipole zur
Anwendung: Zwei Erdspiesse in möglichst grosser Distanz, in welche das
NF-Signal über einen herkömmlichen HiFi-Verstärker gespeist wird.
Aber die phasenkohärente Übertragung bedingt auf beiden Seiten
hochstabile Referenzen. Normalerweise macht man das mit GPS. Da das in
einem getauchten U-Boot nicht geht, wird das aufwändig.
Hallo Kurt,
ja habe ich auch gesehen, aber kann man nicht via ASK/PSK Taktgleichheit herstellen (falls in dem Aufbau notwendig?) ,.... Bei der Frequenz von sub 9kHz ist ja ein Rechner schnell genug für das herausfiltern der Taktung,...
Senden, so dass es auch in einiger Entfernung empfangen werden kann.
Diese "Sferics"-Empfänger / -Antennen werden auch gerne für die
Blitz-Ortung verwendet. Zum Empfang ... und zur Richtungsbestimmung.
DU musst Dich halt mal einlesen - es gibt jede Menge Literatur zu dem
Thema (das musste ich mal groß schreiben :-) ).
Hallo Hugo,
also der Sender für "einige" Entfernung kann für Komplikationen sorgen ?
Wie kann man mathematisch/physikalisch da ne grobe Einschätzung für Air 2 Air machen?
Wie berechnet man (schätzt man) den Leistungsbedarf der Sendeeinheit?
(Gibt bestimmt in erster Annährung Schätzer ohne gleich die Maxwell-Gleichungen lösen zu müssen)
"To radiate a VLF signal is another story: it is no mean feat. Several carefully engineered pieces have to come together to ensure success including (a) as large an antenna system as possible, (b) a very stable frequency source that is stable to a few uHz over many hours, (c) high transmit power, (d) efficient antenna matching systems with very low losses, and (e) as effective a ground system as possible. Few radio amateurs are able to achieve this, especially from a home QTH. "
Es wird dort auch die treibende "Community" erwähnt - wenn die Dich ernst nehmen kannst Du dort bestimmt die erforderlichen Informationen bekommen.
"To radiate a VLF signal is another story: it is no mean feat. Several
carefully engineered pieces have to come together to ensure success
including (a) as large an antenna system as possible, (b) a very stable
frequency source that is stable to a few uHz over many hours, (c) high
transmit power, (d) efficient antenna matching systems with very low
losses, and (e) as effective a ground system as possible. Few radio
amateurs are able to achieve this, especially from a home QTH. "
Es wird dort auch die treibende "Community" erwähnt - wenn die Dich
ernst nehmen kannst Du dort bestimmt die erforderlichen Informationen
bekommen.
Hallo Hugo,
zu a) -> das wird der kompliziertes part, da das weitestgehend Mobil sein soll
zu b) -> sollte ok sein, die Frage ist: wenn ich nur 10sekunden übermittlere, wieso über Stunden stabile Oszillation?
zu c) -> kW haben wir nicht, vielleicht 0,025kW xD, wie weit würde das kommen?
zu d) Na die Antenne aus dem Video wäre schnell nachbaubar, hier nutzt er die Antenne auch gleich als LC Glied für die Zielfrequenz
zu e) -> gilt ja dann nur für erd-dipol antennen oder?
ja habe ich auch gesehen, aber kann man nicht via ASK/PSK Taktgleichheit
herstellen (falls in dem Aufbau notwendig?) ,.... Bei der Frequenz von
sub 9kHz ist ja ein Rechner schnell genug für das herausfiltern der
Taktung,...
Können schon. Nur brauchst du dafür viel mehr Strahlungsleistung.
Es wurden z.B. auch Versuche gemacht, WSPR und FST4W (beides AFSK) direkt auf VLF zu übertragen. Siehe z.B. hier:
https://groups.io/g/VLF/topic/wspr_15_in_dreamer_s_band/71855708
Das ging über 280 km. (50 bit Nutzdaten in 15 Minuten)
Am besten fängst du mit einem kleinen Versuch an und schaust ob du einen unmodulierten Träger über eine kurze Distanz übertragen kannst.
ja habe ich auch gesehen, aber kann man nicht via ASK/PSK Taktgleichheit
herstellen (falls in dem Aufbau notwendig?) ,.... Bei der Frequenz von
sub 9kHz ist ja ein Rechner schnell genug für das herausfiltern der
Taktung,...
Können schon. Nur brauchst du dafür viel mehr Strahlungsleistung.
Es wurden z.B. auch Versuche gemacht, WSPR und FST4W (beides AFSK)
direkt auf VLF zu übertragen. Siehe z.B. hier:
https://groups.io/g/VLF/topic/wspr_15_in_dreamer_s_band/71855708
Das ging über 280 km. (50 bit Nutzdaten in 15 Minuten)
Am besten fängst du mit einem kleinen Versuch an und schaust ob du einen
unmodulierten Träger über eine kurze Distanz übertragen kannst.
Hallo Kurt,
ja klein Anfangen wollte ich ja so oder so und mich dann stückweise hochtasten :)
zu b) -> sollte ok sein, die Frage ist: wenn ich nur 10sekunden
übermittlere, wieso über Stunden stabile Oszillation?
So grob:
Das hängt mit dem Rauschen zusammen.
Es Rauscht halt bei allen Frequenzen. Je breiter Dein Empfangskanal ist, desto mehr Rauschleistung steckt da drin.
Wenn du 10s lang empfängst, kann Dein Filter 1/10s= 0,1 Hz genau auflösen , Du empfängst also auch die Rauschleistung über diese 100mHz Bandbreite.
Wenn Dein Signal größer ist als diese Rauschleistung, kannst Du es noch entziffern.
Will man sehr kleine Signale aus dem Rauschen fischen, muss man sehr lange messen. Dann wird der 'Filter' sehr schmal und die Rauschleistung nimmt ab.
Ist der Filter sehr schmal, muss dein Nutzsigmal aber auch sehr stabil im Durchlassbereich des Filters liegen, damit Du ihn empfängst. Daher die stabilen Oszillatoren.
Mit digitaler Signalverarbeitung und rafinierten Modulationsarten kann man die Grenzen schon sehr weit runterdrücken, aber die o.g. Zusammenhänge sind leider fundamental :)
Ich hatte auch schon mal vor, in das Thema praktisch einzusteigen, dabei hatte ich nur den ebnaut Empfang im Kopf. Eine genaue Zeitbasis (GPSDO) und Receiver habe ich.
Aber aus einer Wohnung in der 2. Etage ist das aussichtlos.
De fakto braucht man gute earth probes in ausreichendem Abstand, um die auf Distanz angelegten ebnaut Sendungen der "Profis" zu empfangen, und zum Senden sowieso.
Schade...
zu b) -> sollte ok sein, die Frage ist: wenn ich nur 10sekunden
übermittlere, wieso über Stunden stabile Oszillation?
So grob:
Das hängt mit dem Rauschen zusammen.
Es Rauscht halt bei allen Frequenzen. Je breiter Dein Empfangskanal ist,
desto mehr Rauschleistung steckt da drin.
Wenn du 10s lang empfängst, kann Dein Filter 1/10s= 0,1 Hz genau
auflösen , Du empfängst also auch die Rauschleistung über diese 100mHz
Bandbreite.
Wenn Dein Signal größer ist als diese Rauschleistung, kannst Du es noch
entziffern.
Will man sehr kleine Signale aus dem Rauschen fischen, muss man sehr
lange messen. Dann wird der 'Filter' sehr schmal und die Rauschleistung
nimmt ab.
Ist der Filter sehr schmal, muss dein Nutzsigmal aber auch sehr stabil
im Durchlassbereich des Filters liegen, damit Du ihn empfängst. Daher
die stabilen Oszillatoren.
Mit digitaler Signalverarbeitung und rafinierten Modulationsarten kann
man die Grenzen schon sehr weit runterdrücken, aber die o.g.
Zusammenhänge sind leider fundamental :)
Hallo Henrik,
tatsächlich habe ich ein paar Erfahrungen mit der digitalen Aufbereitung von einem SNR von 1dB (P/P_rausch ~ 1,2) also nur "etwas" über Rauschen).
Das bekomme ich mit nem Rechner hin.
Interessant wäre dann, ob das dann danach auch auf einem ESP32 gehen würde oder ob ich dann irgendein FPGA oder ARM Derivat nehmen müsste,...
Die letzten beiden währen wegen der Leistungsaufnahme nicht wirklich mein Favorit, aber das muss ich dann einfach testen (Step by Step)
Da werde ich mir bestimmt irgendwo mir ganz diskret einen Mexikan Hat aufsetzten, wenn Du verstehst was ich meine... xD
Das war eine Loop mit 24 Windungen, über ein Twisted-pair Kabel auf einen Isolationstransformer und dann zu einer externen Soundkarte (Behringer UMC202HD). Das PPS für die Synchronisation kam von einem Ublox GPS.
Das war eine Loop mit 24 Windungen, über ein Twisted-pair Kabel auf
einen Isolationstransformer und dann zu einer externen Soundkarte
(Behringer UMC202HD). Das PPS für die Synchronisation kam von einem
Ublox GPS.
Danke!
Ich habe mir die Behringer UMC204HD gekauft,- super für VLF und drunter.
PPS habe ich auch zur Verfügung.
Aber mit einem einfachen Loop konnte ich noch nie eine ebnaut Aussendung mit so einem Setting empfangen.
Noch ne kurze Frage: der 24 Wdg.-Loop war abgestimmt oder unabgestimmt?
Du kannst unter Wasser nicht weite Strecken funken.
Deshalb werden/wurden zur globalen Funkübertragung an getauchte U-Boote Längstwellen eingesetzt, die sich an der Wasseroberfläche ausbreiten und tief genug eindringen.
die phasenkohärente Übertragung bedingt auf beiden Seiten
hochstabile Referenzen. Normalerweise macht man das mit GPS. Da das in
einem getauchten U-Boot nicht geht, wird das aufwändig.
Warum soll das nicht gehen?
Wenn die GPS-Satelliten Cs-Uhren enthalten, wird es wohl auch möglich sein ein solches Normal in einem U-Boot zu betreiben.
Warum soll das nicht gehen?
Wenn die GPS-Satelliten Cs-Uhren enthalten, wird es wohl auch möglich
sein ein solches Normal in einem U-Boot zu betreiben.
Ich habe nicht geschrieben dass es nicht geht. Ich habe geschrieben dass es aufwändig ist. Cs-Uhren sind aufwändig.
Auf VLF kann man in gewissem Rahmen militärische Sender als Phasenreferenz nehmen. Durch Wellenausbreitungseffekte läuft aber bei längeren Übertragungen die Phase davon, besonders bei Sonnenauf- und Untergang.