Hallo zusammen,
mit Hilfe von Dehnungsmessstreifen und einer Brückenschaltung möchte ich eine Dehnung messen. Mein fliegender Aufbau mit 2 Stk. 120 Ohm DMS, komplettierenden Widerständen aus der Grabbelkiste und 4 Wagoklemmen funktioniert auch :-). Allerdings ist meine Messbrücke bereits im Ruhezustand um 8 mV verstimmt (Versorgungsspannung: 9V Blockbatterie).
Zum Abgleich der Brücke wird ja im Regelfall ein Shuntwiderstand vorgeschlagen. Warum kann ich statt des parallelen Shunts nicht einfach die Messbrücke "direkt" mit 2 Stück 200 Ohm 10-Gang Potentiometer komplettieren, welche "passend" eingestellt sind. Das erscheint mir als Nicht-Elektriker irgendwie pragmatischer. Dann müsste ich auch den Shunt nicht am "passenden" Brückenarm anschließen... Daher:
Frage 1: Macht man das, weil man mit einem parallelen 10 Gang-Poti mit z. B. 20 kOhm deutlich "feinfühliger" unterwegs ist?
Frage 2: Haben die verschiedenen Potentiometer (große und kleine 10 - Gang Potentiometer) ggü. Festwiderständen aus technischer Sicht irgendwelche Vor- und Nachteile? (also neben Kosten und Bequemlichkeit)?
Kurzum: Soll ich bei Reichelt lieber
- A: 2 Stück 200 Ohm 10 Gang Potis (also kein Shunt),
- B: 1 Stück 20 k Poti nebst 3 Stück 0,1% Widerständen zu 120 Ohm,
- C: die 120 Ohm Widerstände nebst diversen Festwiderständen
bestellen?
Danke und Gruß Arne
PS: Die Messbrücke hängt an einem Oszilloskop im DC-Modus. Daher der Abgleich auf diesem Wege.