Hallo zusammen,
ich habe mir eine Testplatine erstellt, um im Wesentlichen eine Erzeugung von Hilfsspannungen für kleine Ströme mit Hilfe von Switched Capacitor Voltage Convertern (keine Ahnung wie die Dinger auf deutsch heissen). Soweit so gut, das funktioniert.
Außerdem möchte ich einen BAC3S12DC AC/DC-Converter von Murata einsetzen und habe ihn ebenfalls auf der Platine platziert. Schaltplan, PCB und Datenblatt sind angehängt.
Beim Test des BAC2S12DC fiel ein Noise-Signal auf, das ein wenig außerhalb der Spezifikation zu sein scheint (100mVp-p), und etwas seltsam(?) aussieht. Dieses Signal bleibt auch erhalten, wenn alle nachgeschalteten Spannungsregler deaktiviert sind, d.h. alle Jumper bis auf J3 sind nicht gesteckt. Damit ist der Großteil der Schaltung inaktiv - bis eben auf den AC/DC-Wandler.
Zwei Messungen, einmal mit 20us/div (SDS00238), einmal mit 20ms/div (SDS00239). Was auffällt:
- ohne die Spikes (gedacht) sieht der Noise-Pegel bei einer Ablenkung mit 20ms/div unspektakulär aus
- die Schwingspakete in SDS00239 scheinen nicht mit der Schaltfrequenz des BAC3S12DC korreliert (25kHz vs 64kHz).
Die Last habe ich mit Widerständen auf dem Breadboard auf gut 60mA erhöht (damit deutlich über der Mindestlast des BAC3S12DC von 25mA (=10%)).
Foto vom Testaufbau ebenfalls anbei. GND fürs Oszi über den Widerstand; ich habe blöderweise einen GND-Pin auf der Platine vergessen.
Hat einer von euch eine Erklärung für die hochfrequenten Schwingungen? Muss das so? Darf das so? Und wenn ja, warum liegt das außerhalb der Schaltfrequenz?
Note: R4, R5 und R7 sind nicht bestückt.






