Bei der FFT bilden sich "Frequenznummern" mit ganzzahliger Teilung der Abtastfrequenz anhand der FFT-Tiefe. Will man das auf ein anderes "Raster" bringen, muss man entweder die Ergebnisse interpolieren, was der TE offenbar nicht nöchte, oder (wenn man es in Echtzeit physikalisch braucht) die Abtastfrequenz ändern und die Eingangswerte interpolieren. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Die Methode 2 wende ich bei einem meiner Audio-GEQ an, der aus das Signal wieder zusammensetzt, profitiere aber von einem geschickt gestrickten Interpolationsfilter und der massiven Überabtastung, die ich im FPGA benutze.
Für DSPs und Software ist eine Interpretation der Ergebnisse mit Interpolation einfacher.
Auch beim FPGA ist das oft der Weg, wenn es nicht so genau sein muss, wie bei einer Anzeige: Einfach die reinrauschenden FFT-Ergebnisse aus dem Core mit einem einfachen Fenster summieren und jeweils den oberen Bereich benutzen. Eine 2k-FFT löst bis auf 1 Hz auf, wenn man es Oktaven-weise kaskadiert.