WLAN-Antennen = Yagi-Antennen?

#7515764
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Jo T. schrieb:

irgendwo habe ich gelesen, manche WLAN-Antennen sind Yagi-Antennen. Stimmt das?

Ja, stimmt. Man kann viele Antennenformen verwenden, auch Yagi Antennen, falls eine Richtwirkung gewünscht ist. Es hängt ja nicht davon ab, was man damit überträgt (WLAN oder sontwas), sondern die Antenne muss zur gewünschten Frequenz passen. Darum ist es auch totaler Humbug, wenn eine Antenne z.B. als "digital tauglich" beworben wird.

#7517091
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Hubert G. schrieb:

Da sind auch Yagi drinnen.

Nein, das ist keine Yagi sondern eine Panelantenne und das ist was ganz anderes als eine Yagi-Antenne. https://de.wikipedia.org/wiki/Panelantenne Eine Panelantenne, auch Flachantenne genannt, besteht aus einer Vielzahl von Dipolen und eine Yagi-Antenne besteht aus einer Reihe von Direktoren vor und hinten einem (oder mehren) Reflektor.

Der Erfinder der Yagi würde sich im Grabe drehen wenn man eine Panelantenne als Yagi bezeichnet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Yagi_Hidetsugu

#7517107
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Mit 2,4 GHz WLAN Antennen hab ich früher viel Experimentiert. Z.b. hab ich die Reichweite von 2,4GHz Videosender erweitert.(ca. 700 m) Auch Bluetooth hatte ich auf, ~ 500 m erweitert. Eigentlich alles was auf 2,4GHz Funkt lässt sich mit WLAN Antennen erweitern oder verbessern. Da hatte ich auf der Sender und auf der Empfängerseite Richtantennen getestet.

#7517155
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Michael M. schrieb:

Mit 2,4 GHz WLAN Antennen hab ich früher viel Experimentiert. Z.b. hab ich die Reichweite von 2,4GHz Videosender erweitert.(ca. 700 m) Auch Bluetooth hatte ich auf, ~ 500 m erweitert. Eigentlich alles was auf 2,4GHz Funkt lässt sich mit WLAN Antennen erweitern oder verbessern. Da hatte ich auf der Sender und auf der Empfängerseite Richtantennen getestet.

W-Lan Antennen sind aber sicher keine Richtantenne, da die gesendete Leistung zu hoch ist. Also kannst Du mit W-Lan Antennen nicht wirklich etwas verbessern auf 2,4GHz, nur mit anderen, z.B. welchen für Afu.

Gast #7517280
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Eine Yagi für 80m ...Eine Funkverbindung von Deutschland nach Neuseeland auf 80m...mit 150W Anodenverlustleistung einen Output on 1500W erzielen.

Da lässt einer nichtnur eine Kuh fliegen, sondern gleich eine ganze Kuh-Herde 🤣🤣🤣

#7517340
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Moin,

Funkamateure in Edmonton haben auf einem Landsitz nördlich von der Stadt (Morinville) eine Antennenfarm. Da findet sich auch eine 80-m Yagi. Diese Anlage war früher eine Regierungsfunkstelle für KW Verbindungen nach dem Norden (NWT, YUKON).

https://www.qsl.net/ve6wz/intro.htm

https://drive.google.com/file/d/1IksvND0LfeSBcH6j7UEWkyjkIvexDIgX/view

Die Station kann übers Internet vollkommen fernbedient werden.

Gerhard

#7517717
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Rolf schrieb:

Trotzdem sind die angegebenen 91 % wohl etwas übertrieben. Außer vielleicht, wenn beim Output ERP gemeint ist.

Die 3-150ZG ist in Wirklichkeit eine umgelabelte 3-400Z. Dies erfolgte von Eimac, um diese Röhre in Deutschland verkaufen zu können. Da zur damaligen Zeit Röhren für 'Klasse-B Verstärker' in Deutschland auf 150 Watt Anodenverlustleistung beschränkt waren. Das 'G' am Ende der Typenbezeichnung steht für 'Germany'.

https://patric-sokoll.de/R%C3%B6hrenmuseum/Datenbank/R%C3%B6hren/06/06397/06397.html

Hier das Datenblatt vor der Umlabelung: https://frank.pocnet.net/sheets/140/8/8163.pdf

Und natürlich wurde sie mit roten Backen gefahren, sie war ja nicht 24/7 365 Tage im Einsatz.

#7517728
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CA schrieb:

Eine Yagi für 80m ...Eine Funkverbindung von Deutschland nach Neuseeland auf 80m...mit 150W Anodenverlustleistung einen Output on 1500W erzielen.

Da lässt einer nichtnur eine Kuh fliegen, sondern gleich eine ganze Kuh-Herde 🤣🤣🤣

Und warum sollte das nicht möglich sein? Oder jst das mal wieder nur Pseudowissen und Neid?

(Firma: Chaos Ltd) #7517754
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Mal abgesehen davon, dass 1,5kW HF bei uns nicht so ganz den Vorschriften entspricht (max. 750W HF), sind die Angaben bei CW-Betrieb durchaus realistisch.

Hier kann man von einem Tastverhältnis ("Duty Cycle") von <=50% ausgehen. Die Anodenverlustleistung wird bei einer Röhre normalerweise für Dauerbetrieb spezifiziert. Daher sind bis 2x150W=300W temporäre Verlustleistung bei CW kein Problem (wenn's die Katode aushält...).

Bei CW wird außerdem so eine Röhre im C-Betrieb (Stromflusswinkel <=60°) gefahren. Dabei sind Wirkungsgrade bis ca. 85% möglich. Also hier 1500W_HF/1800W_DC =83%.

Anbei ein Screenshot mit typischen Wirkungsgraden bei den üblichen Betriebsarten A bis C (die Quelle weiß ich leider nicht mehr).

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