Schwingkreis für 433MHz in der Praxis?

Gast #432921
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Hallo,

wie kann ich mit "Haushaltsmitteln" einen Schwingkreis für 433MHz 
basteln? Zu den "Haushaltsmitteln" zählt normaler Kupferlackdraht und 
Keramikkondensatoren, und alles andere in der Bastelkiste. Sinn und 
Zweck des ganzen ist es die Aussendungen eines 433MHz Thermometers zu 
empfangen.

Ich habe eine Groundplane-Antenne gebaut, für 433MHz, und mit 50 Ohm 
Koaxialkabel verbunden. ( http://www.arrl.org/tis/info/pdf/0791033.pdf )

Ich komme nicht mit der Spule vom Schwingkreis zurecht, ich habe sehr 
komische Werte errechnet:
 - Spule d=3mm l=8.4mm n=4
 - Kondensator = 8pF
Damit komme ich auf 431,582 MHz. Nach einer feinabstimmung sollte ich 
433MHz (recht) genau treffen.

Wenn ich mich nicht täusche hat dieser Schwingkreis bei Resonanzfrequenz 
einen Widerstand von 23 Ohm. Deswegen brauche ich auch noch einen 
Impedanzwandler um den Schwingkreis an die Antenne anzuschliessen.


1. Ist es wirklich sinnvoll eine Spule mit 4 Wicklungen und fast einem 
Zentimeter Länge zu bauen? Geht das nicht besser?

2. Wie realisiert man am besten die Impedanzwandlung zwischen 
Koaxialkabel und Schwingkreis? ( Spartrafo? )

3. Wie kann ich so hohe Frequenzen messbar machen? ( mein Oszi hat nur 
100MHz Bandbreite )

4. Auf keinen Fall möchte ich einen Sender bauen, wie kann ich das 
empfangene Signal "sicher" verstärken? Wie kann ich sicherstellen dass 
mein Empfänger selber nicht sendet?

Gruß, Feadi
Gast #432960
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Hallo,

Welche Absichten verfolgst Du mit der Geschichte?

Schau Dich bei den 70cm-Funkamateuren um.
Die Billig-Empfänger benutzen ein Pendelaudion, das in diesem Bereich 
zum Spielen zu bekommen, ist aber ein nette Aufgabe...

Warum nicht den Original-Empfänger aus einer Türklingel, 
Billg-Wetterstation oder wer da noch auf 433MHz rumsendet, benutzen?

Antennenankopplung an eine Anzapfung der Spule, irgendwo bei 0,5..1 Wdg.
Kannst Du ohne Rauschgenerator sowieso nur schätzen.
Die Spule wird zu groß sein, die Kapazitätten des Aufbaus inclusive 
angekoppelten Verstärker erreichen schnell ein paar pf.

Gruß aus Berlin
Michael
Gast #432984
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Hallo

mit dem BF199 kommst du nicht weit. Mehr als Faktor 2 in der Verstärkung 
geht nicht.
Dafür gibt es 4polig Chips von z.B. Agilent ( oder wie immer die jetzt 
heißen ) mit denen man ordentliche Verstärker bauen kann.
Schau mal auf den DARC-Seiten nach, da gibt es für den Frequenzbereich 
genug Vorschläge für Antennen.
Gast #433706
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BFP420/520/620 gibts bei Reichelt, so 25 GHz fT.
Benedikts Schaltung könnte ein Pendelempfänger sein, der muß bloß im 
Ultraschallbereich schwingen, das schafft er noch. BF199 war für die 
TV-ZF bei 40 MHz gedacht.

Im 70cm-Band filtert man mit Helixfiltern, z.B. hier:
http://www.giga-tech.de/neosidfilter.htm
5HW-39545A-420  395-440 MHz    7,67 Euro
BV 519651   415-455   6,00 Euro
BV 511765   415-455   6,00 Euro
Gast #433711
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Ab 1 GHz kann man Filter hoher Güte als Interdigitalfilter bauen,
Abbildungen z.B. hier :
http://www.dd7mh.de/filter.html
aber auf 70cm ist das noch etwas groß. Ich habe schon mehrere 
Interdigitalfilter für 1240-1300MHz ( 23cm-Amateurband) nachgebaut, 
speziell Antennenweichen, also 1 Antenne für zwei verschiedene 
Frequenzen innerhalb desselben Bands.
Gast #433737
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Hi,
bitte auch mit einem kritischen Auge lesen, denn:
Zitat aus og. Link
>>Übrigens hat das Pendelaudion einen gravierenden Nachteil. Weil die Schaltung 
sehr der eines Senders ähnelt, sendet der Empfänger ein starkes Störsignal aus. 
Also wenn jeder so etwas baut, ist bald überall nur noch Rauschen zu hören.<<
Vllt. gibt es eine Lösung zwischen Pendelaudion und High-tech, wie 
Interdigitalfilter und helixfilter ;-))

73 de DG1RTO
Gast #433740
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Deshalb mußte man auch in der Anfangszeit der Rundfunktechnik eine Art 
Führerschein für den Betrieb eines Audionempfängers ablegen. Wenn das 
Radio des Nachbarn zu laut plärrte, konnte man ihn "aus Versehen" 
stören.
Gast #459325
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So, jetzt habe ich den BFG424F, der hat 25 GHz ft. Jetzt stehe ich aber 
vor einem praktischem Problem, wie kann ich den Schwingkreis auf 433 MHz 
Resonanzfrequenz einstellen?

Ich habe ein Oszi mit 100 MHz Bandbreite, aber ich brauche doch 433 MHz, 
wie haben die Funkamateure das früher (oder Heute) gemacht?

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