Kress Ladegerät und Akku

OP #7527432
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Hi,

hier ist ein Kress Ladegerät CSL-30-LI und die Akkus APF 180/1,5 18V.

Leider funktioniert es nicht mehr. Wenn man das Akku einsteckt leuchtet eine grüne Diode am Akku zweimal. Danach schaltet das Ladegerät aus.

Kann jemand dazu einen Tipp geben?

Und wie kann ich das Akku aufmachen? Es hat zwei Schrauben, aber im Bereich der roten Griffe hakt es, und geht nicht auf?

Das Akku hat 5 Anschlüsse. Weiss jemand die Belegung?

Danke schon mal, für alle Tipps und Hinweise.

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OP #7527483
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Ich habe zwei Akkus die fast dieselben Spannungen haben. Ein Anschluss hat gegen drei andere 14.7 V. Ein anderer hat gegen drei andere Anschluesse ca. 3V.

Also 1-2: 3V, 1-3:0V, 1-4:0V, 1-5:14V 2-3: -3V, 2-4: -3V , 2-5: 0V 3-4: 0V , 3-5: 14V 4-5: 14V

Gibt keine Beschriftung f. die Anschlüsse.

Diese 14V waren aber auch schon mal nur ca. 8V. Mit einigen Mal einstecken wurde es dann mehr.

Das Ladegerät muss nach dem Abschalten eine Zeit lang vom Netz getrennt sein, damit die grüne LED leuchtet.

Wie das Gerät/die Akkus genau benutzt werden, müsste ich nachfragen. Vor ca. 3 Wochen war noch alles in Ordnung.

Ist nicht mein Gerät, ich darf nur nachschauen.

#7546011
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Habe gerade ein Kress Ladegerät in der Mache. 18V CSL30LI mit 110W. Intern eine Spannung sekundär von 24V.

Mit der elektronischen Last bricht es bei ca. 1-1.5A ein. Der Schaltregler ist ein TOP258.

Was passiert ist, daß die OVP über eine Z-Diode "WT" (30V Panjit) auf Pin "V" anschlägt. Wird die Z-Diode entfernt geht es stabil bis 4A.

https://www.farnell.com/datasheets/2238273.pdf (Schaltung ähnlich Seite 22)

Die Frage ist, wieso die Spannung der Hilfswicklung so hoch geht.

#7546287
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Ich lad meine Akkus von unterschiedlichen Herstellern auf, indem ich kleine Blechstücke in den Akkukontakten mit kräftigen Krokoklemmen mitm LG verbinde. Das klappt nach meiner Erfahrung bei sämtlichen Akkus. Also wenns LG irgendwelche Zicken macht, weg damit. Beim Preis heutiger LG lohnt nicht mal mehr das aufschrauben. Das ursprüngliche kann man ja als Ladeschale behalten und intern ein Kabel anbringen um extern ein anderes LG anzuschliessen.

#7546362
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Uli S. schrieb:

kleine Blechstücke in den Akkukontakten mit kräftigen Krokoklemmen mitm LG verbinde.

Würde ich auch machen, aber ist ein Reparaturauftrag von älterem Herrn, dem möchte ich das mit dem Modellbaulader und Krokoklemmen nicht zumuten.

Für mein Makita Schrauber hab ich auch noch nie ein Ladegerät besessen. Nur IMAX B5. Da gehen auch große Beilagscheiben hervorragend.

#7546864
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Thomas W. schrieb:

Habe gerade ein Kress Ladegerät in der Mache. 18V CSL30LI mit 110W. Intern eine Spannung sekundär von 24V.

Mit der elektronischen Last bricht es bei ca. 1-1.5A ein. Der Schaltregler ist ein TOP258.

Was passiert ist, daß die OVP über eine Z-Diode "WT" (30V Panjit) auf Pin "V" anschlägt. Wird die Z-Diode entfernt geht es stabil bis 4A.

https://www.farnell.com/datasheets/2238273.pdf (Schaltung ähnlich Seite 22)

Die Frage ist, wieso die Spannung der Hilfswicklung so hoch geht.

Steht denn überhaupt fest, dass das LG defekt ist? Gehe ich nach diesem Bild, hat der alte Kressakku nullkommanix an internem BMS.

https://www.hkm-akkutechnik.de/media/image/product/5191/lg/zellentausch-fuer-original-kress-akku-apf-180-15-18-v-li-mit-25-ah-samsung.jpg

Gerade dann ist anzunehmen, dass das LG zwingend einen intakten(!) Akku braucht, um vernünftige Werte zu liefern, wenn man ansonsten nicht weiss, welche Test-Werte das LG an seinen Ladekontakten verlangt.

#7547980
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Ich hab jetzt die Zenerdiode ersetzt gegen eine mit mehr Spannung, aber so, daß der Optokoppler (70V) noch 'geschützt' ist.

Leider reichen meine Kenntnisse hier nicht aus, die Ursache der erhöhten Spannung der Feedback-/Aux-Wicklung zu verstehen.

Der Akku lädt jetzt mit voller Leistung von ca. 100W (4-4,5A Ladestrom) und beendet die Ladung auch sauber.

Alle Kondensatoren haben gute Kapazität und vernünftigen ESR für ihre Kapazität.

Wenn, dann müßte nochmal ein Experte für Schaltregler hier Tipps geben, wonach man als Fehlerursache suchen sollte.

Könnte es auch ein Trafofehler (Windungsschluß) sein ?

#7803391
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Ich häng mich hier mal kurz ran, weil ich selber diese Akkuschrauben noch habe - und liebe. Sehr stabil und zuverlässig - anders als die Ladegeräte, die waren wohl nicht so dolle. Hab selbst noch 2 defekte hier rumstehen, aber finde keinen "richtigen" Fehler. Hatte erst MOSFETs in Verdacht (weil die sehr heiß wurden), die waren es aber leider nicht. Es gab mal recht teure Ersatzladegeräte von einem der Akkuhändler, hab ich aber nie probiert, hab lieber "defekte" Schrauber billig gekauft - wenn da ein Ladegerät mit dabei war, und deshalb noch 2 LG "zuviel".. Die Akkupacks sind.. bißchen zickig beim Öffnen, geht aber. Hab lange eine Anleitung gesucht, aber nichts gefunden, deshalb hier mal eine kurze Anleitung: Die beiden Schrauben lösen und den oben Deckel bei den Schrauben leicht nach oben hebeln, dann den Teil mit den Pins (also der Teil mit den Schraubenöffnungen) nach hinten+oben klopfen, es gibt 2x2 Plastiknasen, dann kann man den oberen Teil abnehmen. Am einfachsten geht es bei mir, wenn man den Akku an der schrägen, leicht gebogenen Front unterhalb Ladeanzeige auf eine Kante klopft. Hab gerade ein Akkupack in der Notversorgung, war komplett entladen. Keine Ahnung warum, lade gerade ohne BMS langsam wieder hoch (und ja, soll man nicht). Eventuell eine defekte Zelle, mal sehen. Blöd wäre defekte Anzeige, dafür fehlt mir einen Quelle (hätte aber noch Ersatz aus defekten kleinen Akkupacks). Hab schon große Akkupacks neu mit Zellen versehen (Punktschweißer + Nickelbleche), nervige Geschichte, da die Zellen irgendwie seltsam verdrahtet sind. Aber nach gut 12 Jahren durften die auch mal kaputt sein...

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