Grüß euch! Ich habe bin auf der Suche nach einem Voltmeter für 230V AC mit 3kHz bzw 6kHz. Hintergrund ist folgender: Ich soll eine quasi-Regelung für einen magnetischen Vibrationsantrieb bauen. Soweit ich mich durch div. Herstellerdaten gelesen habe, sind das Spaltpolmagnete(kombiniert mit Federn) die eben mit 3 oder 6kHz zum Schwingen angeregt werden. Gesteuert werden diese über einen Thyristor der entweder 3 oder 6kHz erzeugt (ist per Jumper einstellbar) und dabei den Spannungspegel verändert. Das ganze läuft auf 230VAC. Bei den einfachen, ich nenne sie mal "Thyristorstellern", die wir in unserer Firma verwenden kann man damit nur unzureichend reproduzierbare Förderraten realisieren, einfach weil das Feedback für den Anwender fehlt, da bei gleicher Einstellung die Förderrate teilweise stark abweicht. Also habe ich mir gedacht wenn ich die Ausgangsspannung ablesbar mache, dann kann der Anwender sich nach dieser Anzeige richten und muss sich nicht nach jedem unterbrechen mühsam wieder die gleiche Förderrate erarbeiten. Da es allerdings nicht durchführbar ist dort ein TRMS Multimeter oder ein Oszi aufzubauen, hab ich mir gedacht vielleicht kennt ja einer eine brauchbare Lösung. Es muss auch garnicht die richtige Spannung angezeigt werden. Es reicht völlig wenn bei 100% Leistung zb. 27V dort steht und bei 10% Leistung 2V. Es geht nur darum dem Anwender ein besseres Feedback des Ausgangswertes zu liefern als ein mehr oder weniger starkes Vibrieren. Am besten wäre eine Schalttafeleinbaulösung, dann kann ich Anzeige und Thyristorsteller in ein Gehäuse bauen, sodass das eine simple Plug&Play Lösung ist. Vielleicht habt ihr eine praktikablere Idee als einfach ein 230V Einbau-Voltmeter für 50 Hz zu nehmen und ausprobieren obs das aushält. LG und Danke schon mal.
Was spricht gegen Gleichrichten, Glätten und ein Gleichspannungsmessgerät?
> Was spricht gegen Gleichrichten, Glätten und ein > Gleichspannungsmessgerät? Man sollte das Messsignal aber noch potentialfrei machen. Z.B. mit einem Trafo/Uebertrager. Wer weiss schon wie viel Wumzzz dahinter steckt. :)
P.S.: > als einfach ein > 230V Einbau-Voltmeter für 50 Hz zu nehmen und ausprobieren obs das > aushält. Selbst zahlreiche "TRMS"-Multimeter schaffen heute nur klaegliche 400 Hz. Aber du koenntest ja Glueck haben. Was Mann dann vom "TRMS" halten kann, erspare ich mir.
Da reicht irgedein Einbauzeigerinstrument mit passendem Vorwiderstand in Reihe mit einer Diode. Ich würde eine 0-100 (%) Skala nehmen, z. B. hier das µA einfach abdecken oder % drüberkleben: https://www.reichelt.de/drehspul-messwerk-100-a-60x46-mm-pm-2-100-a-p14723.html?&nbc=1
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Markus B. schrieb: > Grüß euch! > > Ich habe bin auf der Suche nach einem Voltmeter für 230V AC mit 3kHz bzw > 6kHz. Komische Spannung. > Hintergrund ist folgender: Ich soll eine quasi-Regelung für einen > magnetischen Vibrationsantrieb bauen. Soweit ich mich durch div. > Herstellerdaten gelesen habe, sind das Spaltpolmagnete(kombiniert mit > Federn) die eben mit 3 oder 6kHz zum Schwingen angeregt werden. > Gesteuert werden diese über einen Thyristor der entweder 3 oder 6kHz > erzeugt (ist per Jumper einstellbar) und dabei den Spannungspegel > verändert. Das ganze läuft auf 230VAC. Naja. Der EINGANG hat vielleicht normale 230VAC/50Hz. Das wird aber vermutlich gleichgerichtet und gepuffert und dann per Thyristor auf den Magneten gegeben. > Also habe ich mir gedacht wenn ich die Ausgangsspannung ablesbar mache, > dann kann der Anwender sich nach dieser Anzeige richten und muss sich > nicht nach jedem unterbrechen mühsam wieder die gleiche Förderrate > erarbeiten. Sollte man nicht eher die Förderrate messen und anzeigen? Denn DAS ist die Zielgröße. > Da es allerdings nicht durchführbar ist dort ein TRMS Multimeter oder > ein Oszi aufzubauen, hab ich mir gedacht vielleicht kennt ja einer eine > brauchbare Lösung. Es muss auch garnicht die richtige Spannung angezeigt > werden. Es reicht völlig wenn bei 100% Leistung zb. 27V dort steht und > bei 10% Leistung 2V. Es geht nur darum dem Anwender ein besseres > Feedback des Ausgangswertes zu liefern als ein mehr oder weniger starkes > Vibrieren. Naja, man kann die Spannung mittels frequenzkompensiertem Spannungsteiler runter teilen und dann auswerten. Aber dazu muss man mehr wissen. Klar kann man irgend eine TRMS Messung dort dranhängen und anzeigen, aber ich glaube, das ist wenig zielführen. Man muss eher wissen, wie der Thyristor die Spannung verändert. Denn eine normale Phasenanschnittsteuerung arbeitet nicht mit 3 oder 6 kHz. Man könnte einen Differenztastkopf für Arme bauen, eben mit frequenzkompensierten Spannungsteilern 1:100. Den kann man fast beliebig am Magneten oder Thyristor anschließen. Dahinter kann man auf Schutzkleinspannungspotental eine Auswertung vornehmen. Kleines Netzteil dran, Anzeigeinstrument mit 100uA, fertig. Vielleicht reicht einfache Filterung (Mittelwert) ohne RMS Berechnung.
Motopick schrieb: >> Was spricht gegen Gleichrichten, Glätten und ein >> Gleichspannungsmessgerät? > > Man sollte das Messsignal aber noch potentialfrei machen. > Z.B. mit einem Trafo/Uebertrager. > Wer weiss schon wie viel Wumzzz dahinter steckt. :) Wolf17 schrieb: >Da reicht irgedein Einbauzeigerinstrument mit passendem Vorwiderstand in >Reihe mit einer Diode. >Ich würde eine 0-100 (%) Skala nehmen, z. B. hier das µA einfach >abdecken oder % drüberkleben: >https://www.reichelt.de/drehspul-messwerk-100-a-60x46-mm-pm-2-100-a-p14723.html?&nbc=1 Gefällt mir beides gut, am Besten noch die Lösung mit dem Gleichrichter, die ist mir am Nachhauseweg auch eingefallen. Ich würde einen Vollwellengleichrichter parallel zur Last auf den Ausgang hängen, danach einen kleinen Cap und drauf einen Spannungsteiler der mir bei voll aufgedrehtem Thyristorsteller in der Mitte 100V zum Abgreifen hergibt. Nachdem das ganze ja keine Leistung zieht, kann der Cap ja klein sein. Ist es klüger den Gleichrichter als Block (diese runden Dinger, Gehäusetyp fällt mir grad nicht ein) zu bauen oder lieber diskret aus einzelnen Dioden? Dann müsste die Us ja 325V max haben... dh. Cap sollte ka. 450V (gibts die Spannungsstufe?) halten und halt ein paar µF.. evtl. 10. Bin da beim Schätzen aus der Übung. Hintendrann ein 25kOhm Festwiderstand und ein 300KOhm Poti. Vom Schleifer dann zum Messgerät. Welche Sorte Cap? Elko, Keramik, Folie? Hab solche Dinge für Lichtstrom noch nicht gebaut, daher frag ich so viel. Klingt dass für euch nach einem Plan oder ist das ganz grober Unsinn. Womit ich mich sehr wenig auskenne sind Dinge wie Überspannungssicherungen... Sollte man sowas da drann bauen? Wenn ja, wie macht man das am einfachsten resp. elegantesten? Lg
Markus B. schrieb: > Wolf17 schrieb: >>Da reicht irgedein Einbauzeigerinstrument mit passendem Vorwiderstand in >>Reihe mit einer Diode. >>Ich würde eine 0-100 (%) Skala nehmen, z. B. hier das µA einfach >>abdecken oder % drüberkleben: >>https://www.reichelt.de/drehspul-messwerk-100-a-60x46-mm-pm-2-100-a-p14723.html?&nbc=1 > > Gefällt mir beides gut, am Besten noch die Lösung mit dem Gleichrichter, > die ist mir am Nachhauseweg auch eingefallen. WENN das so funktioniert, wie du glaubst! > Ich würde einen Vollwellengleichrichter parallel zur Last auf den > Ausgang hängen, danach einen kleinen Cap und drauf einen Spannungsteiler > der mir bei voll aufgedrehtem Thyristorsteller in der Mitte 100V zum > Abgreifen hergibt. Nö, denn deine Last hängt auf Netzpotential, da kann man nicht so einfach einpolig gegen PE die Spannung abgreifen! Wenn, dann nur mit Differenztastkopf. > Nachdem das ganze ja keine Leistung zieht, kann der Cap ja klein sein. > Ist es klüger den Gleichrichter als Block (diese runden Dinger, > Gehäusetyp fällt mir grad nicht ein) zu bauen oder lieber diskret aus > einzelnen Dioden? Vollkommen egal. Man braucht nicht mal einen Zweiwegegleichrichter. Ob das überhaupt so funktioniert, ist mir im Moment noch nicht klar. > Dann müsste die Us ja 325V max haben... dh. Cap sollte ka. 450V (gibts > die Spannungsstufe?) Sicher. Aber 10uF sind eher zu groß. > halten und halt ein paar µF.. evtl. 10. Bin da beim > Schätzen aus der Übung. Hintendrann ein 25kOhm Festwiderstand und ein > 300KOhm Poti. Vom Schleifer dann zum Messgerät. Ganz sicher nicht! Denn weder braucht man so einen riesigen Stellbereich noch halten kleine Potis so viel Spannung aus. > Welche Sorte Cap? Elko, > Keramik, Folie? Mehr oder weniger egal, solange die Spannungsfestigkeit da ist und der Elko nicht verpolt wird. > Klingt dass für euch nach einem Plan oder ist das ganz grober Unsinn. Naja. > Womit ich mich sehr wenig auskenne sind Dinge wie > Überspannungssicherungen... Nennt sich Varistor. > Sollte man sowas da drann bauen? Kann sein, muss nicht.
Falk B. schrieb: > Markus B. schrieb: >> Grüß euch! >> >> Ich habe bin auf der Suche nach einem Voltmeter für 230V AC mit 3kHz bzw >> 6kHz. >... >Dahinter kann man auf > Schutzkleinspannungspotental eine Auswertung vornehmen. Kleines Netzteil > dran, Anzeigeinstrument mit 100uA, fertig. Vielleicht reicht einfache > Filterung (Mittelwert) ohne RMS Berechnung. Ich gebe dir recht, dass wäre eine sehr schöne und umfassende Lösung, das übersteigt, aber meine Möglichkeiten an Zeit und Equipment bei weitem. Leider muss das eine Husch Pfusch +- Fertig Lösung werden... Die Förderrate kann ich leider nicht messen, da ich sonst Wägezellen etc. verbauen müsste, was leider auch ausfällt. Ich muss jetzt dazusagen, dass in der Firma für die ich arbeite eine solche Lösung weder wertgeschätzt wird (hatte es schon vorgeschlagen eine quasi auf Wägezellen basierte vollautomatische Dosieranlage in verschiedenen Baugrößen von 1kg Schüttgut bis 2t BigBag zu bauen) noch lange leben wird, weil einerseits die Wertschätzung und andererseits bei manch einem die geistige Voraussetzung fehlt. Um ein Bsp. zu bringen; Verlängerungskabel 3p400V32A wurde mir immerwieder mit der Aussage "das geht nicht, hast ein sche@@ Kabel gekauft" zurückgebracht. Hab mich noch gewundert weil Baustellenleitung und selbstkonfektioniert usw. Hab es dann immer durchgemessen und festgestellt dass eine Ader gebrochen war; wieder repariert und das ganze begann von Vorn. Irgendwann hab ich durch Zufall gesehen, dass die Maschine per Gabelstapler bewegt wurde während sie a)lief, b) deswegen auch angesteckt war und c) das Kabel sozusagen als Geofence verwendet wurde. Es war so gespannt dass man es in Moll stimmen hätte können... von da an war mir klar warum dauernd alle Kabel kaputt, alle Steckdosen entweder ausgerissen oder durch Lichtbogen geschmolzene Kontakte hatten, usw. usf. Daher muss es eine einfache und wenig aufwändige Lösung sein, sie lebt meist sowieso nicht lange. Aber danke für den Input, vielleicht irgendwann einmal, werde ich darauf zurückgreifen.
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Falk B. schrieb: > Markus B. schrieb: > WENN das so funktioniert, wie du glaubst! > >> Ich würde einen Vollwellengleichrichter parallel zur Last auf den >> Ausgang hängen, danach einen kleinen Cap und drauf einen Spannungsteiler >> der mir bei voll aufgedrehtem Thyristorsteller in der Mitte 100V zum >> Abgreifen hergibt. > > Nö, denn deine Last hängt auf Netzpotential, da kann man nicht so > einfach einpolig gegen PE die Spannung abgreifen! Wenn, dann nur mit > Differenztastkopf. > Öhm. Warum sollte die Spannung auf der DC Seite gegen PE gemessen werden wenn ich auf der AC Seite L und N nehme? LG
Markus B. schrieb: > Ich soll eine quasi-Regelung für einen > magnetischen Vibrationsantrieb bauen. Markus B. schrieb: > Bei den einfachen, ich nenne sie mal "Thyristorstellern", die wir in > unserer Firma verwenden kann man damit nur unzureichend reproduzierbare > Förderraten realisieren, einfach weil das Feedback für den Anwender > fehlt, da bei gleicher Einstellung die Förderrate teilweise stark > abweicht. Anregung: Verfahren zur Regelung der Vibrationsbewegung eines Vibrationsförderers und einen Vibrationsförderer. -> https://patents.google.com/patent/CH713047A1/de > Zudem kann mit der erfindungsgemässen Steuerung (28) auch die Amplitude der Trägeranordnung (4) und der damit verbundene Massenstrom m auf einen Sollwert geregelt werden.
Thomas E. schrieb: > Markus B. schrieb: >> Ich soll eine quasi-Regelung für einen >> magnetischen Vibrationsantrieb bauen. > > Markus B. schrieb: >> Bei den einfachen, ich nenne sie mal "Thyristorstellern", die wir in >> unserer Firma verwenden kann man damit nur unzureichend reproduzierbare >> Förderraten realisieren, einfach weil das Feedback für den Anwender >> fehlt, da bei gleicher Einstellung die Förderrate teilweise stark >> abweicht. > > Anregung: Verfahren zur Regelung der Vibrationsbewegung eines > Vibrationsförderers und einen Vibrationsförderer. > -> https://patents.google.com/patent/CH713047A1/de > >> Zudem kann mit der erfindungsgemässen Steuerung (28) auch die Amplitude der > Trägeranordnung (4) und der damit verbundene Massenstrom m auf einen Sollwert > geregelt werden. Auch das ist ein interessanter Ansatz, wobei ich mir das Umrechnen der Amplitude in einen Massenstrom sparen kann, es werden unterschiedlichste Dinge gefördert. Da müsste man dann schon ein HMI drannbaun über das man dann den Faktor oder die geförderte Menge eingibt, damit man dann auch was Sinnvolles als Sollwert eingibt. Trotzdem werd ich mir auch das merken, man weiss nie wann man das braucht. Danke dafür! Lg
Markus B. schrieb: > Ich muss jetzt dazusagen, dass in der Firma für die ich arbeite eine > solche Lösung weder wertgeschätzt wird > Daher muss es eine einfache und wenig aufwändige Lösung sein, sie lebt > meist sowieso nicht lange. Ohje! Also eine echte MyGyver Lösung! Da ist die Idee vom Wolf vermutlich die Einzige! Nur halt besser berechnet. Siehe Anhang! Könnte funktionieren, muss nicht!
Markus B. schrieb: > Am besten wäre eine Schalttafeleinbaulösung, Da es auf genaue Voltzahl nicht ankommt, nur Audiofrequenzen, könnte man ein analoges Aufio-VU-Meter benutzen, Pollin bietet einen Bausatz, SoundAU hat einen sauberen Bauplan https://sound-au.com/project16.htm und China bietet merkwürdig aussehende fertig billig an. Ein Audio-Millivoltmeter wäre natürlich präziser, aber auch teurer, vielleicht auf Basis des AD636, der schafft sicher kHz.
Markus B. schrieb: > Öhm. Warum sollte die Spannung auf der DC Seite gegen PE gemessen werden > wenn ich auf der AC Seite L und N nehme? Naja, ein einfaches L und N hast du an deinem Magneten nicht mehr. Egal, probiers aus. PE in meiner Schaltung kannst du auf N legen, ist nahezu das gleiche Potential. Und das heiße Ende an den Magneten. Vielleicht kommt da was sinnvolles raus.
Falk B. schrieb: > Markus B. schrieb: >> Öhm. Warum sollte die Spannung auf der DC Seite gegen PE gemessen werden >> wenn ich auf der AC Seite L und N nehme? > > Naja, ein einfaches L und N hast du an deinem Magneten nicht mehr. Egal, > probiers aus. PE in meiner Schaltung kannst du auf N legen, ist nahezu > das gleiche Potential. Und das heiße Ende an den Magneten. Vielleicht > kommt da was sinnvolles raus. Stimmt auch wieder. Warum Amperemeter? Wäre nicht die Spannung ein besserer Parameter, oder ist das sozusagen ein Ersatzschaltbild?
Michael B. schrieb: > Markus B. schrieb: >> Am besten wäre eine Schalttafeleinbaulösung, > > Da es auf genaue Voltzahl nicht ankommt, nur Audiofrequenzen, könnte man > ein analoges Aufio-VU-Meter benutzen, Pollin bietet einen Bausatz, > SoundAU hat einen sauberen Bauplan https://sound-au.com/project16.htm > und China bietet merkwürdig aussehende fertig billig an. > Ein Audio-Millivoltmeter wäre natürlich präziser, aber auch teurer, > vielleicht auf Basis des AD636, der schafft sicher kHz. Ich denke, dass auch diese Anleitung den Rahmen bei weitem sprengt. Trotzdem danke, diese Seite kannte ich noch nicht. Sehr interessant das ganze. Lg
Markus B. schrieb: > Warum Amperemeter? Wäre nicht die Spannung ein besserer Parameter Egal was auf der Skala steht, Zeigerinstrumente setzen µA Strom in Drehwinkel um. Der Rest wird mit Vor- oder Parallelwiderständen bestimmt. Ein 100V Instrument ist ein 100µA Instrument mit Rv 1M Ohm und anderer Skala. https://de.wikipedia.org/wiki/Drehspulmesswerk
Grüß euch! Ich hab das jetzt mal aufgebaut und getestet... nunja, es tut was es soll aber leider müsste ich jetzt noch die "Auflösung" erhöhen... Hab mangels Oszilloskop, nur mit dem Multimeter das Gerät vermessen. Bei 100% am Poti hab ich laut Multimeter ca. 177VAC am Ausgang anliegen. Bei 0% am Poti sinds noch 145. Das ganze ist leider auch noch nichtlinear. Da ich leider kein besseres Messgerät habe um nachzuprüfen was da wirklich rauskommt an Frequenz, Amplitude und Wellenform, würde ich jetzt nur mehr gern den Anzeige-Bereich ein bisschen besser anpassen können. Hab mir dabei gedacht wenn ich den 330K durch einen 150K ersetze und das Poti statt 1k auf 33k erhöhe müsste ich doch den "gemessenen" Bereich durchfahren können oder lieg ich da jetzt komplett falsch?
Markus B. schrieb: > Vielleicht habt ihr eine praktikablere Idee als einfach ein > 230V Einbau-Voltmeter für 50 Hz zu nehmen und ausprobieren obs das > aushält. Ich werfe mal das gute alte Dreheiseninstrument in den Ring. Es kommt ja nicht auf die absolute Spannung an, sonst müsste man das Instrument bei der Frequenz "kalibrieren". Uwe
Uwe B. schrieb: > Markus B. schrieb: >> Vielleicht habt ihr eine praktikablere Idee als einfach ein >> 230V Einbau-Voltmeter für 50 Hz zu nehmen und ausprobieren obs das >> aushält. > > Ich werfe mal das gute alte Dreheiseninstrument in den Ring. Es kommt ja > nicht auf die absolute Spannung an, sonst müsste man das Instrument bei > der Frequenz "kalibrieren". > > Uwe Eigentlich bin ich mit der Einbaugröße des Drehspulmesswerks und dem zugehörigen Klimbim ganz zufrieden... es hapert nur mehr am richtigen Vorwiderstand...
Markus B. schrieb: > Eigentlich bin ich mit der Einbaugröße des Drehspulmesswerks und dem > zugehörigen Klimbim ganz zufrieden... es hapert nur mehr am richtigen > Vorwiderstand... Dreheiseninstrumente haben in den Regel die gleichen Einbaumaße wie Drehspulinstrumente und messen bauartbedingt Wechselspannungen "echt" effektiv. Ohne Klimbim drumherum. Uwe
Uwe B. schrieb: > Dreheiseninstrumente haben in den Regel die gleichen Einbaumaße wie > Drehspulinstrumente und messen bauartbedingt Wechselspannungen "echt" > effektiv. Ohne Klimbim drumherum. > > Uwe Also das was ich hier liegen habe ist 60x46x33mm.. die ganzen Dreheisenwerke die ich kenne haben alle DIN-Maße und eine dementsprechende Einbautiefe, welche für meine Anwendung zu groß ist. Wenn du aber einen Händler/Hersteller kennst der die Dinger auch in Miniaturgröße liefert/baut bin ich dir für einen Link dankbar.
Wenn du eh einen Umrichter hast, dann kannst du doch die Abdeckung dafür aussparen und da das Messinstrument einbauen. Ausserdem, es wär auch möglich, das in ein kleines Gehäuse einzubauen und das wiederum dorthin zu setzen, wo es am wenigsten stört.
Beitrag #7562724 wurde von einem Moderator gelöscht.
Uli S. schrieb: > Wenn du eh einen Umrichter hast, dann kannst du doch die Abdeckung dafür > aussparen und da das Messinstrument einbauen. Ausserdem, es wär auch > möglich, das in ein kleines Gehäuse einzubauen und das wiederum dorthin > zu setzen, wo es am wenigsten stört. Erstens habe ich keinen Umrichter in dem Sinne... Das was ich habe ist eine Platine in einem 120x 120mmx 80mm Gehäuse. Und da soll/muss alles rein, da möglichst portabel und möglichst robust. Für die klassischen Dreheiseninstrumente die ich kenne mit Din Ausschnitt ist schlicht kein Platz. Hab ich aber eh schon weiter oben erwähnt, daher ja überhaupt der Aufstand mit der Schaltung.
Sei vorsicht mit hohe spannungen.... Davon abgesehen : Ich habe letzte Woche einen FNIRSI DSO-152 billiger scope gekauft. Sehr zufrieden. 30 euro neu. Incl scope-probe 1:10 und batterie gespeisst. Damit kann man biszum 400V messen WENN MANVORSICHTIG ist Konnte fuer dich auch eine loesung sein.
Markus B. schrieb: > Ich muss jetzt dazusagen, dass in der Firma für die ich arbeite eine > solche Lösung weder wertgeschätzt wird noch > lange leben wird, weil einerseits die Wertschätzung und andererseits bei > manch einem die geistige Voraussetzung fehlt. Ich würde mir eine neue Firma suchen. Solche Verhältnisse machen einen auf Dauer doch nur unglücklich. Es sei denn man ist in einer Position wo man was bewegen kann...
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