Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Soll ich meinen Job wechseln?


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von Kibo (kibox)


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Hallo liebes Forum,

ich habe zurzeit einen Job, bei dem ich als Elektronikentwickler 
arbeite, aber dieser Job lastet mich nicht aus. Ich bin der einzige 
Elektronikentwickler in der Firma und die anfallenden Tasks sind nicht 
sonderlich fordernd und schnell erledigt. Von der Firma werden mir quasi 
keine Fortbildungen bezahlt, aber ich bekomme Bildungsurlaub, wenn ich 
ein Seminar selbst bezahle und das besuchen möchte. Wenn ich neue Dinge 
lernen will, erlaubt mir das mein Chef ausdrücklich auch während der 
Arbeitszeit, solange ich die geforderten Aufgaben vorher erledigt habe. 
Ich kann auch oft von zu Hause arbeiten.

Ich habe mich jetzt nebenbei selbstständig gemacht und lerne in meiner 
Freizeit (freien Arbeitszeit) u.a. App-Programmierung und 
Mikrocontroller-Programmierung. Mein erstes kleines Produkt hat die 
EMV-Prüfung bestanden und wird hoffentlich bald in kleinen Stückzahlen 
verkauft. Die Selbstständigkeit wirft bisher weniger Geld ab, als sie 
kostet, aber ich mache das vor allem, weil ich gerne neue Dinge lerne 
und mir die Vielseitigkeit der Produktentwicklung gefällt.

Das Problem an dieser Konstellation ist, dass meine "normale" Arbeit 
nicht gerade gut bezahlt ist (vermutlich aufgrund der geringen 
Arbeitsbelastung) und dass meine Selbstständigkeit gerade mal ihre 
Ausgaben abdeckt. Daher kann ich mir kaum Fortbildungen leisten. 
Eigentlich ist der einzige Vorteil, dass ich viel "Freizeit" habe.

Jetzt bin ich am Überlegen, ob ich meinen Job wechseln und mal in einer 
großen Firma arbeiten sollte.

Meine Hoffnung: In einer großen Firma hat man viel mit Kollegen zu tun, 
die sich mit dem gleichen Thema beschäftigen, man bekommt Fortbildungen 
bezahlt und lernt sehr schnell sehr viel.

Meine Befürchtung: In großen Firmen ist es auch oft so, dass viele 
Kollegen überhaupt nicht motiviert sind und man bekommt oft sehr 
monotone Aufgaben bei denen man nicht über den Tellerrand schauen 
kann/muss. Dann würde ich mit Monotonie zugekleistert werden und hätte 
keine Zeit mehr, andere "interessante" Dinge zu lernen.

Ich wollte euch mal nach euren Erfahrungen fragen. Könnt ihr euch 
vorstellen, dass man sich die wichtigen Dinge bzgl. 
Elektronikentwicklung selbst aneignet oder würdet ihr sagen, dass die 
Dinge, die ihr in euren Firmen gelernt habt, unbezahlbar wertvoll sind? 
Wie lange hat es gedauert, bis eure Arbeit monoton wurde? Fordern euch 
eure Aufgaben noch?

Liebe Grüße
René

von Joe J. (j_955)


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Hi Réne,

ich werde jetzt keinen Roman schreiben. Aber ich sehe da deine Neugier 
an erster Stelle. Es ist natürlich toll, wenn man die eigenen 
Erwartungen(hier Dazulernen) mit dem notwendigen 
Übel(Firma/Anteilseignern zu noch mehr Geld verhelfen) Hand in Hand 
geht.

Meine Antwort hierzu: Unbedingt! Ja, es geht. Es gibt genügend Firmen, 
die gut bezahlen und dich nicht bis ans Äußerste ausquetschen. Die 
deinen Beitrag wertschätzen und bei denen du dennoch die Möglichkeit 
hast, deine eigenen Ideen weiter zu verfolgen. Wie du richtig erkannt 
hast, geht das dazu lernen mit anderen in einem neuen Umfeld deutlich 
leichter, da eben viel neues dabei ist.

Größere Unternehmen und Konzerne->ist ein bischen ein Klischee, das du 
da aufzeigst. Aber ja, das ist eine mögliche Zukunft. Aber es gibt auch 
genügend global Player die nicht im DAX gelistet sind und dennoch gut 
bezahlen. Schau dich einfach mal um. Die Entwicklung ist eine tolle 
Spielwiese.

Viele meiner Kollegen beschweren sich darüber, dass Sie wenig Zeit 
haben. Aber den Leerlauf kann man super gut dafür nutzen, in 
Eigeninitiative das Umfeld zu verbessern und eine eigene Basis zu 
schaffen, die dir später dein leben in anderen Bereichen erleichtert. 
Oder eben bei anderen Kollegen rumstehen und Kaffee saufen. Jeder wie 
er's mag.

Guck dich unbedingt um, nur Mut. Wird schon schief gehen. Ich sitze 
jetzt an der dritten Stellen nach dem Studium(jeweils 5 Jahre zwischen 
den Wechsel) und ich habe einen Wechsel nie bereut, mich stets 
verbessert.

Viel Glück!

: Bearbeitet durch User
von Andreas B. (bitverdreher)


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Sei doch froh wenn Du die Zeit dafuer hast, nebenbei selbststaendig zu 
arbeiten.
Bau das aus und werde gluecklich.
Interessant ist meiner Erfahrung nur das was man selbst bestimmen kann.

von Gerald B. (gerald_b)


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Freitag ist doch erst morgen!

von Michael (Firma: HW Entwicklung) (mkn)


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René W. schrieb:
> aber dieser Job lastet mich nicht aus.
> die anfallenden Tasks sind nicht
> sonderlich fordernd und schnell erledigt
> Wenn ich neue Dinge
> lernen will, erlaubt mir das mein Chef ausdrücklich auch während der
> Arbeitszeit, solange ich die geforderten Aufgaben vorher erledigt habe.
> Ich kann auch oft von zu Hause arbeiten.

Ja Du solltest unbedingt kündigen.
Das ist ja unmenschlich was da von Dir verlangt wird.

von Bernd G. (Gast)


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René W. schrieb:
> Die Selbstständigkeit wirft bisher weniger Geld ab, als sie
> kostet, aber ich mache das vor allem, weil ich gerne neue Dinge lerne
> und mir die Vielseitigkeit der Produktentwicklung gefällt.

Tipp am Rande: um gut über den Winter zu kommen, ist zu 
entwickeln/konstruieren/fertigen, was ein oder besser viele Kunde(n) 
dringend brauchen. Und nicht irgendwelches Zeugs, das du selbst ganz 
toll findest.

von Michael B. (laberkopp)


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René W. schrieb:
> Meine Hoffnung: In einer großen Firma hat man viel mit Kollegen zu tun,
> die sich mit dem gleichen Thema beschäftigen, man bekommt Fortbildungen
> bezahlt und lernt sehr schnell sehr viel.

Vergiss es.

Deine bisherigen Schritte in die Selbständigkeit führen zu deutlich mehr 
Fortbildungsknowhow als jeder Bildungsurlaubskurs.

Nutze ihn, um lukrativere Produkte zu produzieren.

Und frage dich, warum deine Firma nicht mehr zahlt, zahlen kann, und 
mach es besser.

Ein Leben von Produkten die man herstellt und verkauft ist immer besser 
als ein Leben als Lohnsklave, und genau das wirst du in einer grossen 
Firma. Ahnungslos und ersetzbar.

von Axel S. (Firma: Rexona) (axel_schweiss)


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René W. schrieb:
> Jetzt bin ich am Überlegen, ob ich meinen Job wechseln und mal in einer
> großen Firma arbeiten sollte.

Wenn du einen konkreten Plan für Produkte und Selbstständigkeit hast, 
ist dein aktueller Job doch top um das nebenbei aufzubauen. Liest sich 
allerdings so, dass du das nur aus der Not heraus machst.

Zwischen einziger Elektronikentwickler der Firma und monotoner 
Großkonzern gibt es einiges an Alternativen wo du "richtig" entwickeln 
kannst und dabei noch gut bezahlt wirst.

Keine Ahnung wie alt du bist, aber ich würde dir empfehlen einfach 
entspannt die Augen offenzuhalten und zuzuschlagen wenn eine interesante 
Stelle auftaucht. Gerade in einer kleinen Firma kann man das aber vorher 
ruhig offen ansprechen beim Chef, wenn Sie dich halten wollen, kümmern 
sie sich, ansonsten weißt du ja was du zu tun hast. Jeder Chef sollte 
froh sein über offene Kommunikation, und wenn er es nicht ist, ists ein 
schlechter Chef.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Wieso setzt Du auf vom Arbeitgeber bezahlte Fortbildungen? Kannst Du Dir 
Zeugs nicht aus Literatur aneignen? Klingt so, als hättest Du während 
des Studiums auch einen Betreuer gebraucht. Ja, morgen ist Freitag.

von Kibo (kibox)


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Vielen Dank für die hilfreichen Anmerkungen!

Also ihr meint, dass man sowohl gute Firmen finden kann, wo alle 
Hoffnungen von mir erfüllt werden, als auch sich ausreichend selbst 
Wissen aneignen kann und ich mich dann einfach entscheiden soll, was mir 
besser gefällt.

Mir ging es jetzt vor allem darum, ob ich etwas "verpasse", wenn ich nur 
selbstständig arbeite aber genauso könnte man ja auch sagen, dass man 
etwas "verpasst", wenn man angestellt ist...

von Marci W. (marci_w)


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René W. schrieb:

> Ich habe mich jetzt nebenbei selbstständig gemacht und lerne in meiner
> Freizeit (freien Arbeitszeit) u.a. App-Programmierung und
> Mikrocontroller-Programmierung.

Hmmm, darf ich fragen, was Du bisher entwickelt hast? So ganz ohne uC, 
ist heute eher nicht üblich (bevor ihr mir Minuspunkte gebt: ja, ich 
weiß, es gibt noch Analogtechnik, z.B. Audio, HF etc., aber das ist 
heute nicht mehr oft der Schwerpunkt der Elektronikentwicklung).

> Mein erstes kleines Produkt hat die
> EMV-Prüfung bestanden und wird hoffentlich bald in kleinen Stückzahlen
> verkauft.

Chapeau! Erstes Projekt und schon in der Marktreife. Hast Du da schon 
Erfahrung aus deinem Job?
Darf man fragen, um welche Art von Gerät es sich handelt?

> Die Selbstständigkeit wirft bisher weniger Geld ab, als sie
> kostet, aber ich mache das vor allem, weil ich gerne neue Dinge lerne
> und mir die Vielseitigkeit der Produktentwicklung gefällt.

Nur so als Randbemerkung: Dein Chef weiß von der Nebentätigkeit? Das 
sollte er nämlich.

Und außerdem wichtig: Wenn Deine Produkte für Endverbraucher gedacht 
sind, solltest Du an die Produkthaftung denken.

[...]

> Elektronikentwicklung selbst aneignet oder würdet ihr sagen, dass die
> Dinge, die ihr in euren Firmen gelernt habt, unbezahlbar wertvoll sind?

Kommt drauf an, welchen beruflichen Werdegang man hat. Für meine Person 
ist der Weg, Fachbücher und andere einführende Doku zu lesen und dann 
Praxiserfahrung (da es in der Praxis eh immer komplett anders läuft wie 
die Bücher einen glauben machen wollen), und dann natürlich vertiefende 
Kenntnisse aneignen.

Ich war noch nie der "Schulungs-Typ", und lerne viel gerner für mich 
selbst. Bei vielen Kollegen ist es genau anders herum.

> Wie lange hat es gedauert, bis eure Arbeit monoton wurde? Fordern euch
> eure Aufgaben noch?

Ich verstehe nicht, wie ein Entwicklungsjob langweilig/monoton werden 
sollte. OK, ich kenne Deine Fähigkeiten nicht. Ich kann mir jedoch 
schwer vorstellen, das ein Entwicklerjob langweilig sein kann.

>
> Liebe Grüße
> René

ciao

Marci

von Marci W. (marci_w)


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René W. schrieb:
> Mir ging es jetzt vor allem darum, ob ich etwas "verpasse", wenn ich nur
> selbstständig arbeite aber genauso könnte man ja auch sagen, dass man
> etwas "verpasst", wenn man angestellt ist...

Na ja, was man vielleicht beachten sollte ist, dass eine Umgebung mit 
anderen Kollegen mit anderen Fähigkeiten und anderen Ideen schon 
bereichern kann. Auch den sozialen Aspekt sollte man berücksichtigen.

ciao

Marci

Beitrag #7532612 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Ernest (ernest)


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Selbstständig und Großkonzern - das sind normalerweise zwei sehr 
gegensätzliche Extreme.

Der Selbstständige ist sein eigener Chef. Kann walten und gestalten wie 
er will.

Der Angestellte im Großkonzern hat mehrere Hierarchieebenen über sich - 
und kann nur sehr begrenzt machen, was er will. Von dem wird erwartet, 
dass er gestellte Aufgaben stets zur vollsten Zufriedenheit seiner 
Hierarchie erledigt.

Was das Thema "Weiterbildung" im Großkonzern betrifft - die 
Weiterbildungsbudgets werden von wer weiß woher vorgegeben, der direkte 
Vorgesetzte hätte in der Regel gerne mehr für seine Mitarbeiter, aber er 
kriegt nicht mehr. Und wenn er zu sehr überzieht, kriegt er einen aufs 
Dach. Also verteilt er das wenige, was er hat, strikt nach 
Firmennotwendigkeit. So läuft das zumindestens häufig ab. Wer dann einen 
bestimmten Kursus besuchen durfte, wird gerne anschließend zum 
Spezialisten benannt, der andere schulen und bei Problemen helfen darf. 
Weil - um alle die es brauchen auf den Kurs zu schicken, reicht das 
Budget nicht. In der Regel. Fazit - mit deinem "Kurs selber bezahlen 
aber dafür frei nehmen dürfen" stehst Du nicht so schlecht da.

Die andere Seite ist - wenn Du jetzt wahrscheinlich so 3 - 5 Jahre 
Berufserfahrung hast - ist das eine gute Zeit, um etwas Neues 
kennenzulernen. In deinem konkreten Fall ist da aber ja noch das Thema 
"Selbstständigkeit", das sich mit deinem aktuellen Job hervorragend 
verbinden lässt. Dass sich das so gut bei anderen Jobs vereinbaren 
lässt, davon ist nicht auszugehen. Soll heißen - da steht eine 
Fundamentalentscheidung an. Wenn die Selbstständigkeit die Zukunft sein 
soll, dann entweder im aktuellen Job bleiben oder gezielt etwas anderes 
nur für 3 - 5 Jahre suchen um weitere Erfahrungen zu sammeln und die 
Selbstständigkeit solange zurückstellen.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Ernest schrieb:
> Selbstständig und Großkonzern - das sind normalerweise zwei sehr
> gegensätzliche Extreme.
>
> Der Selbstständige ist sein eigener Chef. Kann walten und gestalten wie
> er will.

Rene gehört ins Großkonzern und braucht jemanden, der ihm seine 
Aufgabenhäppchen zuweist.

Der Selbstständige kann nicht nur 'walten und gestalten', er muss es 
tun. Dieser Thread aka Jammerpost zeigt, dass es genau daran fehlt.

von Kibo (kibox)


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Gerald B. schrieb:
> Freitag ist doch erst morgen!

was

Michael schrieb:
> Ja Du solltest unbedingt kündigen.
> Das ist ja unmenschlich was da von Dir verlangt wird.

stimmt denn

Rainer Z. schrieb:
> Wieso setzt Du auf vom Arbeitgeber bezahlte Fortbildungen? Kannst Du Dir
> Zeugs nicht aus Literatur aneignen? Klingt so, als hättest Du während
> des Studiums auch einen Betreuer gebraucht. Ja, morgen ist Freitag.

mit den Menschen

Benedikt L. schrieb im Beitrag #7532612:
> Wohin und woher?
> Hauptsache du arbeitest nicht für Firmen die den Drecksrussen irgendwas
> liefern.

in diesem Forum

Manfred P. schrieb:
> Rene gehört ins Großkonzern und braucht jemanden, der ihm seine
> Aufgabenhäppchen zuweist.
>
> Der Selbstständige kann nicht nur 'walten und gestalten', er muss es
> tun. Dieser Thread aka Jammerpost zeigt, dass es genau daran fehlt.

nicht???


Mal ganz ehrlich, wie kann ich denn Nutzer in diesem Forum blockieren, 
sodass mir deren Rotz nicht mehr angezeigt wird? Ich schlage meine Hände 
überm Kopf zusammen, wenn ich sehe, dass ein paar dieser "Spezialisten" 
mehr als 2700 Posts in dieses Forum geschrieben haben.

Ich werde wohl in Zukunft davon absehen, in diesem Forum zu posten. Es 
gibt zwar ein paar gute und hilfreiche Beiträge, danke ausdrücklich 
dafür, aber das ist es mir nicht Wert, dafür so viel Müll zu lesen.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Kibo schrieb:
> Mal ganz ehrlich,

Wenn Du das schon nicht aushaeltst in diesem Forum, stellt das bereits 
einen Minuspunkt dar, eine sichere Stelle zu verlassen.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Kibo schrieb:
> wie kann ich denn Nutzer in diesem Forum blockieren, sodass mir deren
> Rotz nicht mehr angezeigt wird?
Kann übrigens gut sein, dass sich die von dir zitierten Nutzer genau das 
auch gedacht haben...

Zu deiner Frage: wenn es dir in dieser Firma so absolut gar nicht 
gefällt, dann geh woanders hin. Es war selten einfacher zu wechseln als 
heute.

Kibo schrieb:
> Ich bin der einzige Elektronikentwickler in der Firma und die
> anfallenden Tasks sind nicht sonderlich fordernd
Was "entwickelst" du denn da?

> Die Selbstständigkeit wirft bisher weniger Geld ab, als sie kostet, aber
> ich mache das vor allem, weil ich gerne neue Dinge lerne und mir die
> Vielseitigkeit der Produktentwicklung gefällt.
Das nennt sich bei mir "Hobby". Aber seis drum...

> Könnt ihr euch vorstellen, dass man sich die wichtigen Dinge bzgl.
> Elektronikentwicklung selbst aneignet
Ein gutes Stück weit kann und muss man das. Die guten 
Elektronikentwickler, die ich kenne, machen auch in der Freizeit mit 
Elektronik rum.

> oder würdet ihr sagen, dass die
> Dinge, die ihr in euren Firmen gelernt habt, unbezahlbar wertvoll sind?
Unbezahlbar in dem Sinne, dass ich mir privat keine Messgeräte im 
Gegenwert eines Einfamilienhauses beschaffen könnte.

> Wie lange hat es gedauert, bis eure Arbeit monoton wurde?
Dieser Zeitpunkt liegt in der Zukunft.

> Fordern euch eure Aufgaben noch?
Weil ich es draufhabe (ja, mag sein, dass Eigenlob stinkt, aber wie war 
das mit dem Licht und dem Scheffel) lässt mir mein Chef ganz lockere 
Zügel und ich darf auch mal ein paar tausend € einfach so mit einem 
Misserfolg "verbrennen", wenn ich/wir daraus was lerne/n. Und dann 
schaffe ich mir die "forderden Aufgaben" einfach selber.

von Kibo (kibox)


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Lothar M. schrieb:
> Kibo schrieb:
>> wie kann ich denn Nutzer in diesem Forum blockieren, sodass mir deren
>> Rotz nicht mehr angezeigt wird?
> Kann übrigens gut sein, dass sich die von dir zitierten Nutzer genau das
> auch gedacht haben...

Wow... du bist Moderator, aber schlägst dich sofort auf eine Seite. 
Möchtest du sagen, dass die von mir zitierten Beiträge in Ordnung waren 
und  keinesfalls als "Rotz" bezeichnet werden sollten? Und waren meine 
vorhergegangenen Beiträge so unpassend, dass man diese als "Rotz" 
bezeichnen sollte?

Ich finde als Moderator hat man eine gewisse Verantwortung und ein Forum 
wird durch die Moderation geformt. Wenn ein Forum mit der Zeit zu einem 
toxischen Ort wird, an dem man bei 6/10 Beiträgen mit 
"Trash"-Kommentaren rechnen muss, die überhaupt nichts zur Frage 
beitragen und einen nur persönlich angreifen, dann sind, denke ich, die 
Moderatoren daran Schuld.

Am Ende hat es den Effekt, dass die toxischen Leute alle anderen 
verscheuchen und nur noch der giftige Rest übrig bleibt. Nice work.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Kibo schrieb:
> Wow... du bist Moderator, aber schlägst dich sofort auf eine Seite.
Ich habe zuallererst als User geschrieben.

> Möchtest du sagen, dass die von mir zitierten Beiträge in Ordnung waren
> und  keinesfalls als "Rotz" bezeichnet werden sollten? Und waren meine
> vorhergegangenen Beiträge so unpassend, dass man diese als "Rotz"
> bezeichnen sollte?
Nein, ich meine genau das, was ich geschrieben habe, nicht das, was mir 
jemand fragenderweise unterstellen will.

> Ich finde als Moderator hat man eine gewisse Verantwortung und ein Forum
> wird durch die Moderation geformt.
Ein Forum wird durch die User geformt. Jeder User ist allem voran der 
Moderator seines eigenen Threads.

> Wenn ein Forum mit der Zeit zu einem
> toxischen Ort wird, an dem man bei 6/10 Beiträgen mit
> "Trash"-Kommentaren rechnen muss, die überhaupt nichts zur Frage
> beitragen und einen nur persönlich angreifen, dann sind, denke ich, die
> Moderatoren daran Schuld.
Jaja, schon wieder einen anderen Schuldigen gefunden.

> Am Ende hat es den Effekt, dass die toxischen Leute alle anderen
> verscheuchen und nur noch der giftige Rest übrig bleibt. Nice work.
Willst du jetzt eine Antwort auf deine Fragen oder nur herumjammern?
Hast du meine Antworten auf deine Fragen eigentlich auch zur Kenntnis 
genommen? Oder bist du nur dem von dir selbst gewedelten roten Tuch 
nachgerannt?

von Kibo (kibox)


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Lothar M. schrieb:
> Willst du jetzt eine Antwort auf deine Fragen oder nur herumjammern?
> Hast du meine Antworten auf deine Fragen eigentlich auch zur Kenntnis
> genommen? Oder bist du nur dem von dir selbst gewedelten roten Tuch
> nachgerannt?

Ja, danke, deine Antworten auf meine Fragen haben mir tatsächlich 
weitergeholfen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Kibo schrieb:
> 2700 Posts

Ja solche Foren-Frischlinge sollten sich echt mal zurückhalten bis sie 
ein wenig mehr Erfahrung gesammelt haben.

von Rbx (rcx)


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Kibo schrieb:
> Wenn ein Forum mit der Zeit zu einem
> toxischen Ort wird, an dem man bei 6/10 Beiträgen mit
> "Trash"-Kommentaren rechnen muss, die überhaupt nichts zur Frage
> beitragen und einen nur persönlich angreifen, dann sind, denke ich, die
> Moderatoren daran Schuld.
>
> Am Ende hat es den Effekt, dass die toxischen Leute alle anderen
> verscheuchen und nur noch der giftige Rest übrig bleibt. Nice work.

Wenn es toxisch wird, liegt das eher weniger an den Leuten, als vielmehr 
an der Eröffnungsthematik selber. Je allgemeiner die ist, also je mehr 
Truthahn, desto mehr lässt sich hineinstopfen.

Schwierig wird es für mich, wenn ich nicht verstanden werde - dann 
hagelt es auch negativ-Bewertungen, oder dumme Sprüche.
Ich denke dann für mich aber, dass liegt auch an mir - und stelle dann 
Optimierungsbedarf fest.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Kibo schrieb:
> Ich werde wohl in Zukunft davon absehen, in diesem Forum zu posten.

Das würde (vermutlich nicht nur) ich begrüßen und ich bitte darum.

Kibo schrieb:
> Wenn ein Forum mit der Zeit zu einem
> toxischen Ort wird, an dem man bei 6/10 Beiträgen mit
> "Trash"-Kommentaren rechnen muss, die überhaupt nichts zur Frage
> beitragen und einen nur persönlich angreifen,

Wenn Du Dich angegriffen fühlst , ist das Dein Problem. Fragen zu 
Jobwechesl, Unzufriedenheit ... tauchen hier alle paar Wochen auf und 
sind nicht unerheblich von der Persönlichkeit des Fragers abhängig.

> dann sind, denke ich, die Moderatoren daran Schuld.

Sicher nicht!

Cyblord -. schrieb:
>> 2700 Posts
> Ja solche Foren-Frischlinge sollten sich echt mal zurückhalten bis sie
> ein wenig mehr Erfahrung gesammelt haben.

Gefällt mir!

von Gerald B. (gerald_b)


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Kibo schrieb:
> Ich finde als Moderator hat man eine gewisse Verantwortung und ein Forum
> wird durch die Moderation geformt. Wenn ein Forum mit der Zeit zu einem
> toxischen Ort wird, an dem man bei 6/10 Beiträgen mit
> "Trash"-Kommentaren rechnen muss, die überhaupt nichts zur Frage
> beitragen und einen nur persönlich angreifen, dann sind, denke ich, die
> Moderatoren daran Schuld.
>
> Am Ende hat es den Effekt, dass die toxischen Leute alle anderen
> verscheuchen und nur noch der giftige Rest übrig bleibt. Nice work.

Achtung, ein Geisterfahrer ist unterwegs!
"Was Einer - Tausende!"

duck und weg

von Michael (Firma: HW Entwicklung) (mkn)


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Kibo schrieb:
> Ich finde als Moderator hat man eine gewisse Verantwortung

Naja...
So wie der Müllmann und die Schutzpolizei auf dem Kiez.
Beide kümmern sich um den Müll.
Beide formen den Kiez.
Ohne die beiden sähe es noch übler aus.

Und beide sind eher die Opfer dessen was da abgeht und würden sich auch 
oft gerne einfach umdrehen und weggehen.
Können sie aber nicht, denn die haben eine gewisse Verantwortung.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Manfred P. schrieb:
> Gefällt mir!

Fast gleichen Eroeffnungspost gab es vor einigen Tagen schon mal, sei 
hiermit erwaehnt.

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