Ich brauche eine Lochreihe (Länge ca. 600mm, Lochdurchmesser 10-20mm).
Das sollen nur Lüftungslöcher sein, da sie aber in einer Sichtfläche sitzen, muß die Lochreihe optisch absolut gerade sein.
Ich sehe die einzige Möglichkeit, sowas hinzubekommen, mit einer Bohrschablone. Nur, was könnte man als Schablone zweckentfremden?
Alublech abwinkeln.
Der abgewinkelte Teil als Anschlag für vordere Kante.
Präzise zwei Löcher mit gewünschtem Abstand in das Blech bohren (lassen).
Ein Loch dient mit einem passenden Stift als Arretierung für den Abstand zum nächsten Loch.
Mit dem Laserdrucker Schablone auf A4 drucken und dann die Mittelpunkte
ankörnen ?
Früher hat man das mit Anreißnadel und Anreißlack gemacht, anschließend angekörnt und gebohrt. Wenn sowas nicht zur Vefügung steht ist die Variante mit der Schablone bestimmt die einfachste Lösung.
Ich brauche eine Lochreihe (Länge ca. 600mm, Lochdurchmesser 10-20mm).
Das sollen nur Lüftungslöcher sein, da sie aber in einer Sichtfläche
sitzen, muß die Lochreihe optisch absolut gerade sein.
Alles gute Empfehlungen - nur ist es so das je nach Material und dessen Färbung Abweichungen weit unterhalb von 1/10mm oder gar nur minimal schräge Bohrungen auffallen.
Aluminium mit dunkler Oberfläche scheint mir z.B. dafür besonders anfällig zu sein.
Wer jemals Ausschnitte sägen musste, die optisch 100% gerade und Winkelig wirken sollten, wird sicher mitbekommen haben, dass es selbst bei Material von nur 1mm stärke wichtig ist auch durchgehend 100 % lotrecht (90% Winkel) zu schneiden bzw, befeilen (und das ist händisch schon über Strecken von 50mm nahezu unmöglich bzw. ganz hohe Handwerkkunst) - 1Grad Abweichung im Lot fällt da rein optisch sehr deutlich und wirken wie "schief geschnitten" (Teilweise auch abhängig vom Lichteinfall) obwohl eigentlich alles absolut gerade und zueinander und im 90 % Winkel ist - leider aber eben nur in der X und Y Achse nicht aber in der Z Achse (Der Stärke "Dicke des Materials)
und das ist händisch
schon über Strecken von 50mm nahezu unmöglich bzw. ganz hohe
Handwerkkunst
Grundlagen Mechanik Bearbeitung für uns Industrieelektroniker.
Die Werkzeugmacher kamen mit 1/10tel nicht davon.
Die mussten einen Sechskant innen + außen aus Vollmaterial FEILEN der mit etwas Öl langsam durch die Öffnung glitt.
Gleitpassung eben.
Wenn es aussehen soll als hätte es jemand gemacht der es draufhatte, sollte es jemand tun der es draufhat.
Wie bohrt man denn schräg, auf einer Ständerbohrmaschine, wenn man das Blech gerade auflegt?
Du siehst Abweichungen weit unterhalb 1/10tel mm?
Ich behaupte das Du die nicht mal gemessen bekommst, wenn Du nicht mal gerade Bohren & Feilen kannst.
Bekommt man nie so genau angekörnt und gebohrt. Eine Reihe Leds auf
diese Weise verbaut, sieht schon krumm und schief aus.
Dann am besten auf einer CNC Laser-Anlage schneiden lassen, wenn die Anforderungen so extrem sind. Aber ob da die +-1µm machbar sind, damit es nicht "krumm und schief" aussieht ?
Die Werkzeugmacher kamen mit 1/10tel nicht davon.
Die mussten einen Sechskant innen + außen aus Vollmaterial FEILEN der
mit etwas Öl langsam durch die Öffnung glitt.
Gleitpassung eben.
Wie sagt der Volksmund: Der Mechaniker arbeitet aufs µ genau, der Schreiner auf einen Millimeter, der Zimmermann auf einen Zentimeter und der Betonbauer ist froh, wenn er das richtige Grundstück erwischt hat.
Doch, bekommt man.
Wer genau und kräftig anreißt hat einen Kreuzungspunkt der zentrierend wirkt.
Wer seinen Körner gleichmäßig angeschliffen hat, trifft den Punkt schon recht genau.
Und dann wird die Körnung verbessert bis der Punkt mittig sitzt und kräftig genug ist den Bohrer auch zu führen.
Erst dann wird klein vorgebohrt.
Mit einem Bohrer der gut und mittig angeschliffen ist.
Das kann man selber tun und auch durch Bohrproben unter Begutachtung von Span und Bohrung bewerten.
Danach wird aufgebohrt.
Schlampig angerissen, schlampig gekörnt und mit dem krummen Baumarktbohrer gebohrt und es ist natürlich krumm und schief.
Wer seinen Körner gleichmäßig angeschliffen hat, trifft den Punkt schon
recht genau.
Den Kreuzungspunkt kann man mit dem Körner mit etwas Übung fühlen.
Aber präziser als 1/10mm wirds nicht. Und selbst das ist schon sportlich.
Egal was das eine oder andere Genie hier sagt, diese Aussage stammt von einem Werkzeugmacher Meister bei dem ich Praktikum gemacht habe. Und der hat sein Handwerk beherrscht.
Aber Peter hat ja immer noch nicht verraten um welches Material es geht.
Nur, was könnte man als Schablone zweckentfremden?
Ich würde die Lochreihe skizzieren und ausdrucken.
Die Ausdrucke aufkleben und Mittelpunkte der Löcher ankörnen.
Ich würde es auch so machen.
Übrigens würde ich vorschlagen, danach unbedingt mit einem Stufenbohrer zu arbeiten. In Blechen sind dann die Bohrlöcher absolut gratlos und mit gleichmässigen Rändern.
Die Ausdrucke aufkleben und Mittelpunkte der Löcher ankörnen.
Ich würde es auch so machen.
Bei mir wird nichts ausgedruckt, ich klebe Karopapier auf und körne an. Auf meinem Bild sind es nur 5,5mm-Löcher in 1mm-Stahlblech, aber gerade genug, anständig auszusehen.
Übrigens würde ich vorschlagen, danach unbedingt mit einem Stufenbohrer
zu arbeiten. In Blechen sind dann die Bohrlöcher absolut gratlos und mit
gleichmässigen Rändern.
Was immer man zur Verfügung hat, übliche Spiralbohrer funktionieren in dünnem Blech nicht, eiern herum und ziehen hoch. Ich habe einen Satz Zapfensenker (Fa. Bilz), die so hinterschnitten sind, dass sie nicht fressen. Will man aber nicht wirklich bezahlen.
Was den Grat angeht, da nimmt man eben mal einen Lochsenker in die Hand. Dreischneider-Senker mag ich nicht, die neigen zum Rattern und in weichem Kunstsoff zum Fressen.
Auf meinem Bild sind es nur 5,5mm-Löcher in 1mm-Stahlblech, aber gerade
genug, anständig auszusehen.
Respekt, da gibt's nichts zu nörgeln. Dünn/Feinblech zu bohren ist in der Tat heikel, ob nun Alu, Stahl oder Messing. Da brauchts viel Gefühl, sonst gibt's Flurschaden oder Blut spritzt. Stumpfes Werkzeug ist da mit am gefährlichsten, man wendet zuviel Kraft auf, und das geht oft ins Auge. Die Lochsenker nehm ich auch gerne her, zählen aber zu den Werkzeugen die ich nicht in fremde Hände gebe. Sind zu schnell ruiniert... Kegelsenker lassen sich mit Übung und Gefühl auch von Hand nachschleifen wenn die Präzision nicht an vorderster Stelle steht.
Mit Blech helfe ich Dir gerne mal aus wenn Not am Manne ist. Alu gepulvert, VA geschliffen, Stahl schwarz... Was ich manchmal im Container liegen seh rötet selbst hartgesottene Augen.
Was immer man zur Verfügung hat, übliche Spiralbohrer funktionieren in
dünnem Blech nicht, eiern herum und ziehen hoch. Ich habe einen Satz
Zapfensenker (Fa. Bilz), die so hinterschnitten sind, dass sie nicht
fressen. Will man aber nicht wirklich bezahlen.
Für dünnes Blech und Löcher bis 5mm gibt's für kleines Geld Karosseriebohrer. Damit bekommt man auch aus der Hand schöne runde Löcher hin.
Auf meinem Bild sind es nur 5,5mm-Löcher in 1mm-Stahlblech, aber gerade
genug, anständig auszusehen.
Respekt, da gibt's nichts zu nörgeln.
Danke, und das als Hobbywerker, der keine mechanische Grundausbildung hat.
Aber ich kann auch anders: Neulich ein Plastikgehäuse, da ist es mir nicht gelungen, zwei Telefonbuchsen sauber parallel zur Kante zu bohren - das war nicht mein Tag.
Dünn/Feinblech zu bohren ist in
der Tat heikel, ob nun Alu, Stahl oder Messing. Da brauchts viel Gefühl,
sonst gibt's Flurschaden oder Blut spritzt. Stumpfes Werkzeug ist da mit
am gefährlichsten, man wendet zuviel Kraft auf, und das geht oft ins
Auge.
Nun ja, ich habe eine vernünftige Bohrmaschine und gute Zapfensenker, den mehreren Umstrukturierungen der Firma ***** sei gedankt. Ich habe auch eine 60x60cm-Richtplatte und einen digitalen Höhenreißer, das war's dann aber auch.
Die Lochsenker nehm ich auch gerne her, zählen aber zu den
Werkzeugen die ich nicht in fremde Hände gebe. Sind zu schnell
ruiniert...
Generell sollte man garkein Werkzeug aus der Hand geben.
Kegelsenker lassen sich mit Übung und Gefühl auch von Hand
nachschleifen wenn die Präzision nicht an vorderster Stelle steht.
Kann ich nicht. Nett sind auch die Dreischneider, die in einem Schraubendrehergriff stecken und von Hand benutzt werden.
Mit Blech helfe ich Dir gerne mal aus wenn Not am Manne ist. Alu
gepulvert, VA geschliffen, Stahl schwarz... Was ich manchmal im
Container liegen seh rötet selbst hartgesottene Augen.
Wenn Du denn in greifbarer Nähe sitzen solltest. Mit Blech habe ich das Problem, es nicht zuschneiden zu können, fummele dann mit Stichsäge und Feile stundenlang an einer simplen Frontplatte.
Früher im alten Werk mal kurz an die Tafelschere und an der Biegebank zwei Schalen gebogen, fehlt mir seit ewigen Jahren. Wenn da ein rechteckiger Ausschnitt rein musste, hat's der Kollege auf der Fräsbank erledigt.
Erst dann wird klein vorgebohrt.
Mit einem Bohrer der gut und mittig angeschliffen ist.
Fürs Anbohren haben wir immer gerne Zentrierbohrer benutzt. Die sind schön kurz und stabil, so daß sie nicht federn können, und weiten die Bohrung dann je nach Bedarf auch noch ein wenig auf. Eine gute Ständerbohrmaschine, eine Kühlschmierung mit hohem Ölanteil und geringe Schnittgeschwindigkeit werden dabei allerdings wärmstens empfohlen.
Mein Feinmechanikermeister hätte mich vom Hof gejagt. So unterscheidet sich das Anspruchsdenken; eine entsprechende Ausbildung versaut einen da recht gründlich.
So unterscheidet sich das Anspruchsdenken; eine entsprechende Ausbildung
versaut einen da recht gründlich.
Jepp, das hat sie Dich offensichtlich, da wird dann der Tellerrand schnell zum armseligen Horizont. Mit Interdisziplinär ist dann nichts mehr drin, man schreibt Kommentare wie obigen und geht seiner Umwelt mit unnützen Gängeleien auf den Nerv. Schachteldenken. Hast Du Manfreds Bild mittels forensischen Fotoanalyse aufgeschlüsselt oder woran machst Du Deine Kritik fest? Nach zwei Tagen in meinem Gewerk rennt Klientel Deines Formats idR flennend davon weil es außerhalb des Tellerands gnadenlos absauft.
Wenn Du denn in greifbarer Nähe sitzen solltest. Mit Blech habe ich das
Problem, es nicht zuschneiden zu können, fummele dann mit Stichsäge und
Feile stundenlang an einer simplen Frontplatte.
Handskizze kritzeln, dann gibt's das sogar in abgekantet. Rest macht DHL.
2 Ringe, Innendurchmesser gleich Bohrungsdurchmesser, Unterschied zum Aussendurchmesser gleich dem gewünschten Abstand. Lineal, Wasserwaage oder halt irgendwas, worauf man die Ringe legen kann befestigen. Ersten Ring nehmen, bohren, einen Dübel in einen Ring stecken und im Loch abstecken,
2. Ring nehmen und von dort aus abbohren usw.
Die Ringe dürfen natürlich auch aussen vierkantig sein, rund ist nur dann nötig, wenns irgendwie um die Kurve gehen soll.
Also wenn ein Hobbyist für Lüftungslöcher oder LED Matrixen eine Genauigkeit von <1/10tel mm benötigt, dann stimmt eher was zwischen den Ohren nicht.
Der Reiz an per Hand gefertigten Geräten war immer das man sieht das es kleine Variationen gibt.
Wie ein wertvoller Naturdiamant sich durch seine Fehler von einem makellosen, perfekten aber relativ wertlosen Industriediamanten unterscheidet.
In den kleinen Variationen sieht man den Fachmann und den Anspruch den er hatte Qualität zu fertigen.
Hingerotzt weil man man weder Geduld noch Befähigung hatte, SOLL es eben auch hingerotzt aussehen.
Die vierte schräge Reihe von links, der Abstand zwischen dem dritten und
vierten Loch.
Gleichmäßige Lochabstände sehen anders aus.
Das ganze Lochbild wurde nicht auf gleichmäßigkeit angelegt, die Schlitz-Zylinderschrauben sind häßlich, die untere Ecke der Frontplatte schaut über den Deckel hinaus, etc. pp.
Aber es ist definitiv Handgefertigt, mit Liebe zum Detail und nicht zu vernachlässigender Handwerkskunst.
Es ist ein Einzelstück und dafür sehr gut gelungen und eine Zierde für den der es gebaut hat.
Hingerotzt weil man man weder Geduld noch Befähigung hatte, SOLL es eben
auch hingerotzt aussehen.
Wir haben hier im Forum jemanden, der das in beeindruckender Perfektion beherrscht, und uns auch immer mal wieder mit Bildern seines Tuns beglückt. Da kann der Allerwelts-Hinrotzer noch viel von lernen.
Eigentlich machen nur die beiden Locher ganz oben ganz vorne und hinten
die nicht ins Raster passen die Ansicht kaputt.
Ich habe mal gemalt ... optisch ansprechender wäre gewesen, jeweils drei Löcher weniger zu machen, oder vorne zwei mehr. Es ist nun so und ich muß mich nicht dafür schämen.
Wir haben hier im Forum jemanden, der das in beeindruckender Perfektion
beherrscht, und uns auch immer mal wieder mit Bildern seines Tuns
beglückt. Da kann der Allerwelts-Hinrotzer noch viel von lernen.
Dem gegenüber bin lernresistent und meine Zähne sind nicht gut genug für die Lüftungslöcher.
Ja, Du bist einfach viel zu schlecht im Hinrotzen. Was Du da geliefert hast, ist zwar nicht perfekt (siehe das, was ich über meinen Meister schrieb), aber um ungezählte Lichtjahre besser als das, was der Hohepriester des mistigen Hinrotzens schafft. Aber das ist ja auch für die Schüler, die davon irgendwas lernen sollen.
Wenn man nicht absichtlich nach Fehlern sucht, sieht es doch gesamtbildlich ganz ordentlich aus. Bei so vielen Löchern ist Perfektion eher schwierig. Abgesehen davon wird das exakte Ankörnen mit zunehmenden Alter immer herausfordernder. Im jungen Alter geht das genaue Körner Positionieren ohnehin viel leichter zustatten, weil man noch wie ein Luchs scharf sieht.
Jetzt schummle ich im Alter halt. Ich habe mir auf dem XY Tisch meiner Fräse digitale Anzeigen angebaut. Dann drucke ich mir eine XY Koordinatentabelle aus und bohre dann mit dem Zentrierbohrer nach den angegebenen Koordinatenpaaren. Geht absolut zufriedenstellend.
Muss mich noch entschuldigen für meinen ungestümen Kommentar weiter oben. Als Wiedergutmachung hätte ich ein 10.9er Schräubchen meiner Sammlung abzugeben, M36 x 180. Mit Mutter und Scheiben, als Gegenpol zur Schlüsselfeile oder als Briefbeschwerer...