Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik IGBT Transistor


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von Leon V. (viktor_l)



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Guten Morgen,

Kann mir vielleicht jemand behilflich sein und sagen wo ich ein IGBT 
Transistor, der auf dem Foto ist bestellen könnte, oder einen 
baugleichen IGBT Transistor kaufen könnte? Ich repariere gerade ein 
Ladegerät, bei dem zwei baugleichen Transistoren verbaut sind, aber ein 
Transistor kaputt gegangen ist.Anhand von Markierungen finde ich leider 
nichts im Internet.

Gruß
Viktor

: Verschoben durch Moderator
von H. H. (Gast)


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Die hat sich der Hersteller des Ladegeräts kundenspezifisch beschriften 
lassen. Man wird also anhand der Daten des Ladegeräts passende IGBTs 
raussuchen müssen. Schau also zunächst mal nach dem Schaltregler, und 
ermittle anhand dessen Beschaltung die Frequenz und die Topologie des 
NT.

von Papa P. (papa_p)


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H. H. schrieb:
> ermittle anhand dessen Beschaltung die Frequenz und die Topologie des
> NT.

Das ist exakt der Punkt,

Viktor du solltest erst einmal klären warum dieser IGBT "hochgegangen" 
ist.

Treiberstufen etc. durchmessen,
sonst geht der neue IGBT genauso "hoch".

Evtl. einfach ein neues Ladegerät besorgen,
könnte durchaus güstiger kommen als die reparatur.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Papa P. schrieb:
> Viktor du solltest erst einmal klären warum dieser IGBT "hochgegangen"
> ist.

Kann mich auch täuschen, aber einer der Elkos scheint sich leicht 
gewölbt zu haben. Wenn das zuträfe, dann wären die Überschwinger durch 
schlechter werdenden Low-ESR des Elkos am Sterben des IGBT eine mögliche 
Ursache.

von Mark S. (voltwide)


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Bild1 ist ein gut erkennbares Foto der Rückseite des IGBTs. Die 
Typenbezeichnung findet sich allerdings auf der anderen Seite. Also auf 
Foto 3 aber da ist nichts zu erkennen.

von Arno R. (arnor)


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Mark S. schrieb:
> Bild1 ist ein gut erkennbares Foto der Rückseite des IGBTs. Die
> Typenbezeichnung findet sich allerdings auf der anderen Seite. Also auf
> Foto 3 aber da ist nichts zu erkennen.

Bild 1 und Bild 3 zeigen den IGBT beide von vorn. Im Bild 1 erkennt man, 
daß die Bezeichnung überstempelt wurde, siehe Markierungen im 
angehängten Bild. Evtl. kann man die Überstempelung vorsichtig auflösen 
oder abkratzen.

von H. H. (Gast)


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Arno R. schrieb:
> Evtl. kann man die Überstempelung vorsichtig auflösen
> oder abkratzen.

Da war wohl ein Laser am Werk, also keine Chance.

von Andreas B. (abm)


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Hm, der rot markierte Bereich erinnert zumindest vage ans ST Logo. 
Gehäuse wohl Max247 oder Max247 long leads. Da gibt es von ST nur eine 
Handvoll ...
Aber die Datenblätter sind hinsichtlich Marking (Logo Position etc.) 
recht dürftig.

von H. H. (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Hm, der rot markierte Bereich erinnert zumindest vage ans ST Logo.

Wäre an der falschen Stelle.


> Gehäuse wohl Max247 oder Max247 long leads.

Ganz normales TO-247.

von Steffen E. (steffene)


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Ohne Gewähr nur knobeln

Falle es ein Microsemi IGBT aus deren Standard-Angebot sein SOLLTE, 
hätte man wenigstens klein bischen einen Überblick über mögliche 
Varianten. Aber sollte man schon mit der Schaltung abgleichen. Ohne 
Gewähr, Anhang ist nur ein grob geraten, das Phillippines stimmt und 
auch in etwa die Dimensionen der nötigen Überdeckung

: Bearbeitet durch User
von H. H. (Gast)


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Steffen E. schrieb:
> Microsemi

Das wird passen.


Plausible Vermutung: APT45GR65BSCD10

von Markus W. (dl8mby)


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Leon hat doch die Daten teilweise mittels Transistortester
ermittelt.
Spannungsfestigkeit und Strom kann man ja Intuitiv festlegen.
Mein Vorschlag 600V bis 800V IGBT mit 30A++, da NT Label
für die Sicherung 7A bei 250V angibt.



Mouser Link mit Filter,

 https://www.mouser.de/c/semiconductors/discrete-semiconductors/transistors/igbt-transistors/?collector-%20emitter%20voltage%20vceo%20max=600%20V~~900%20V&package%20%2F%20case=MAX-247-3%7C~TO-247~~TO-247-3&rp=semiconductors%2Fdiscrete-semiconductors%2Ftransistors%2Figbt-transistors%7C~Package%20%2F%20Case%7C~Collector-%20Emitter%20Voltage%20VCEO%20Max

LG
Markus

von H. H. (Gast)


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Es gibt schon noch ein paar mehr Daten zu beachten.

von Markus W. (dl8mby)


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@H.H.

na dann lass uns doch nicht dumm sterben, sondern
teile Dein Wissen - dazu ist dieses Forum da.

Eingangs-Kapazität, zeigt der Tester an, wenn auch
nicht im AP, Schaltzeiten müssen stimmen, wie auch
die Erholzeiten der Bodydiode - habe ich noch was
vergessen?
Ach ja die SOA sollte passen, also die maximalen
Verluste, die zulässig sind, damit der IGBT nicht
vom Strom oder der Spannung gekillt wird.

Gruß
Markus

: Bearbeitet durch User
von H. H. (Gast)


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Ich werde hier keine Romane schreiben.

Wenn der TE nachgeliefert hat, dann schreibe ich was zum Einzelfall.

von Monk (roehrmond)


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Offenbar will der Hersteller, dass du sein Mangelhaftes Netzteil alle 
paar Monate erneut kaufst, anstatt es zu reparieren.

von Steffen E. (steffene)


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Steffen E. schrieb:
> Ohne
> Gewähr, Anhang ist nur ein grob geraten, das Phillippines stimmt und
> auch in etwa die Dimensionen der nötigen Überdeckung

Ich muss bischen sorgfältiger formulieren, ganz abgesehen von den 
Schreibfehlern. Grob geraten war nur Microsemi als Hersteller, den 
spezifischen Typ hatte ich nur ausgewählt wegen Lesbarkeit des 
"Philipines" und Plazierungen, sonst keine Bedeutung, hatte ja auf die 
Variation an Typen hingewiesen im ersten Beitrag

Auch in der Vergangenheit hab ich mich oft ungeschickt ausgedrückt, als 
würde ich unter Anderem meine eigenen Vorschläge runtermachen und sie 
verneinen, aber das ist nur "wissenschaftlich"-kritische Haltung, 
beziehungsweise möchte ich mich jeglicher Verantwortung entziehen. 
Interessiert vielleicht nicht, aber hat mich oft genervt meine eigenen 
Beiträge im Nachhinein

: Bearbeitet durch User
von Enrico E. (pussy_brauser)


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H. H. schrieb:
> Ich werde hier keine Romane schreiben.

Bevor du hier Romane schreibst, werden Weihnachten und Ostern wohl eher 
die Plätze tauschen ;)

Obwohl ich mir das ja insgeheim manchmal sogar wünsche, dass du mehr aus 
deinem Schneckenhaus raus kommst und mehr Infos preisgibst. Du kannst es 
dir schließlich leisten und du brauchst dich nicht zu verstecken.

von Falk B. (falk)


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Ein IGBT Transistor ist der Bruder vom LCD Display und der EMV 
Verträglichkeit ;-)

von Enrico E. (pussy_brauser)


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Falk B. schrieb:
> Ein IGBT Transistor ist der Bruder vom LCD Display und der EMV
> Verträglichkeit ;-)

...und von der PIN Nummer und der künstlichen KI 😂

von Leon V. (viktor_l)


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H. H. schrieb:
> Die hat sich der Hersteller des Ladegeräts kundenspezifisch beschriften
> lassen. Man wird also anhand der Daten des Ladegeräts passende IGBTs
> raussuchen müssen. Schau also zunächst mal nach dem Schaltregler, und
> ermittle anhand dessen Beschaltung die Frequenz und die Topologie des
> NT.

Am Ende werde ich wahrscheinlich das auch machen))) Vielen Dank für den 
Tipp.

von Leon V. (viktor_l)


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Dieter D. schrieb:
> Papa P. schrieb:
>> Viktor du solltest erst einmal klären warum dieser IGBT "hochgegangen"
>> ist.
>
> Kann mich auch täuschen, aber einer der Elkos scheint sich leicht
> gewölbt zu haben. Wenn das zuträfe, dann wären die Überschwinger durch
> schlechter werdenden Low-ESR des Elkos am Sterben des IGBT eine mögliche
> Ursache.
Die Elkos sind in Ordnung)) Das sieht einfach auf dem Foto so aus))

von Leon V. (viktor_l)


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Mark S. schrieb:
> Bild1 ist ein gut erkennbares Foto der Rückseite des IGBTs. Die
> Typenbezeichnung findet sich allerdings auf der anderen Seite. Also auf
> Foto 3 aber da ist nichts zu erkennen.
Auf der Rückseite von dem Transistor ist nichts außer Metalfläche.

von Leon V. (viktor_l)


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Arno R. schrieb:
> Mark S. schrieb:
>> Bild1 ist ein gut erkennbares Foto der Rückseite des IGBTs. Die
>> Typenbezeichnung findet sich allerdings auf der anderen Seite. Also auf
>> Foto 3 aber da ist nichts zu erkennen.
>
> Bild 1 und Bild 3 zeigen den IGBT beide von vorn. Im Bild 1 erkennt man,
> daß die Bezeichnung überstempelt wurde, siehe Markierungen im
> angehängten Bild. Evtl. kann man die Überstempelung vorsichtig auflösen
> oder abkratzen.
Die Überstempelung kann man leider nicht abmachen, darunter ist 
nichts...habe ich schon versucht)))

von Leon V. (viktor_l)


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Andreas B. schrieb:
> Hm, der rot markierte Bereich erinnert zumindest vage ans ST Logo.
> Gehäuse wohl Max247 oder Max247 long leads. Da gibt es von ST nur eine
> Handvoll ...
> Aber die Datenblätter sind hinsichtlich Marking (Logo Position etc.)
> recht dürftig.
Danke für den Tipp

von Leon V. (viktor_l)


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Steffen E. schrieb:
> Ohne Gewähr nur knobeln
>
> Falle es ein Microsemi IGBT aus deren Standard-Angebot sein SOLLTE,
> hätte man wenigstens klein bischen einen Überblick über mögliche
> Varianten. Aber sollte man schon mit der Schaltung abgleichen. Ohne
> Gewähr, Anhang ist nur ein grob geraten, das Phillippines stimmt und
> auch in etwa die Dimensionen der nötigen Überdeckung
Vielen Dank

von Leon V. (viktor_l)


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H. H. schrieb:
> Steffen E. schrieb:
>> Microsemi
>
> Das wird passen.
>
>
> Plausible Vermutung: APT45GR65BSCD10
Vielen Dank für den Tipp

von Leon V. (viktor_l)


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Markus W. schrieb:
> Leon hat doch die Daten teilweise mittels Transistortester
> ermittelt.
> Spannungsfestigkeit und Strom kann man ja Intuitiv festlegen.
> Mein Vorschlag 600V bis 800V IGBT mit 30A++, da NT Label
> für die Sicherung 7A bei 250V angibt.
>
>
>
> Mouser Link mit Filter,
>
> 
https://www.mouser.de/c/semiconductors/discrete-semiconductors/transistors/igbt-transistors/?collector-%20emitter%20voltage%20vceo%20max=600%20V~~900%20V&package%20%2F%20case=MAX-247-3%7C~TO-247~~TO-247-3&rp=semiconductors%2Fdiscrete-semiconductors%2Ftransistors%2Figbt-transistors%7C~Package%20%2F%20Case%7C~Collector-%20Emitter%20Voltage%20VCEO%20Max
>
> LG
> Markus
Vielen Dank für die Hilfe.

Gruß
Viktor

von Leon V. (viktor_l)


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Steve van de Grens schrieb:
> Offenbar will der Hersteller, dass du sein Mangelhaftes Netzteil alle
> paar Monate erneut kaufst, anstatt es zu reparieren.
Das Gerät hat schon seine Zeit sehr gute Dienste geleistet))

Gruß
Viktor

von Leon V. (viktor_l)


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H. H. schrieb:
> Es gibt schon noch ein paar mehr Daten zu beachten.
Wenn ich einfach einen sehr starken IGBT mit viel Reserven was z.B. 
Strom und MHz betrifft einbaue, kann das eventuell funktionieren, ohne 
das (außer IGBT)irgendwelche Schäden am Ladegerät entstehen?

von Leon V. (viktor_l)


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Im Internet habe ich ein Ladegerät gefunden der baugleich aussieht, aber 
das Gerät gibt es auch nirgendwo zum kaufen))

von Leon V. (viktor_l)


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Leon V. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Steffen E. schrieb:
>>> Microsemi
>>
>> Das wird passen.
>>
>>
>> Plausible Vermutung: APT45GR65BSCD10
> Vielen Dank für den Tipp

Sie meinen diesen APT45GR65B IGBT der passen würde?

von H. H. (Gast)


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Leon V. schrieb:
> kann das eventuell funktionieren,

Klar, man kann ja auch 6 Richtige im Lotto haben.

Schau nach was für ein Regler verbaut ist.

von Leon V. (viktor_l)


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H. H. schrieb:
> Leon V. schrieb:
>> kann das eventuell funktionieren,
>
> Klar, man kann ja auch 6 Richtige im Lotto haben.
>
> Schau nach was für ein Regler verbaut ist.

)))) Ja, das stimmt auch wieder.
Mache ich wenn ich wieder zu Hause bin.

von Markus W. (dl8mby)


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@Leon,


der o.g. IGBT (APT45GR65BSCD10) hat eine
doppelt so große Input-Kapazität, weshalb
der im NT verbaute Treiber mehr Energie für
die Ansteuerung aufbringen muss.
Kann sein, dass er es kann, kann aber auch
sein, dass er diese Leistung/Ladung nicht
oder nicht schnell genug liefert und der IGBT
dadurch nicht richtig angesteuert wird.

Abhängig von Deinen Möglichkeiten kannst Du den
noch funktionierenden zweiten IGBT (nach Ausbau)
Mithilfe eines Funktionsgenerators, falls vorhanden,
ansteuern und via Oszilloskop mal messen, was er so
als Ansteuerung benötigt, damit der zügig durch schaltet.
Als Last müsstest Du die Wicklung des Trafos nehmen
oder eine ähnliche Induktivität.

Du kannst auch den IGBT ausbauen und die Schaltung am
Treiberausgang direkt messen.

Als Last nimmst Du einen entsprechenden Folienkondensator
mit entsprechender Kapazität, die der IGBT Input-Kap. des
alten und neuen IGBT entspricht.
Dann vergleichst Du die Kurvenformen am Oszi.
(D.h. den Kondensator an die Stelle testweise einbauen,
an der der IGBT Gate anschluß sitzt! Kurze Verbindungen
zum Kondensator, also Beinchen kürzen!)

Für diese Art von versuchen ist ein Trenntrafo sinnvoll,
sofern Du so einen hast, ansonsten ist Vorsicht geboten.

Kann noch nicht einschätzen, was Du für Erfahrung in
Punkto Elektrik/Elektronik hast.

LG+viel Erfolg
Markus

von Leon V. (viktor_l)


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Markus W. schrieb:
> @Leon,
>
>
> der o.g. IGBT (APT45GR65BSCD10) hat eine
> doppelt so große Input-Kapazität, weshalb
> der im NT verbaute Treiber mehr Energie für
> die Ansteuerung aufbringen muss.
> Kann sein, dass er es kann, kann aber auch
> sein, dass er diese Leistung/Ladung nicht
> oder nicht schnell genug liefert und der IGBT
> dadurch nicht richtig angesteuert wird.
>
> Abhängig von Deinen Möglichkeiten kannst Du den
> noch funktionierenden zweiten IGBT (nach Ausbau)
> Mithilfe eines Funktionsgenerators, falls vorhanden,
> ansteuern und via Oszilloskop mal messen, was er so
> als Ansteuerung benötigt, damit der zügig durch schaltet.
> Als Last müsstest Du die Wicklung des Trafos nehmen
> oder eine ähnliche Induktivität.
>
> Du kannst auch den IGBT ausbauen und die Schaltung am
> Treiberausgang direkt messen.
>
> Als Last nimmst Du einen entsprechenden Folienkondensator
> mit entsprechender Kapazität, die der IGBT Input-Kap. des
> alten und neuen IGBT entspricht.
> Dann vergleichst Du die Kurvenformen am Oszi.
> (D.h. den Kondensator an die Stelle testweise einbauen,
> an der der IGBT Gate anschluß sitzt! Kurze Verbindungen
> zum Kondensator, also Beinchen kürzen!)
>
> Für diese Art von versuchen ist ein Trenntrafo sinnvoll,
> sofern Du so einen hast, ansonsten ist Vorsicht geboten.
>
> Kann noch nicht einschätzen, was Du für Erfahrung in
> Punkto Elektrik/Elektronik hast.
>
> LG+viel Erfolg
> Markus
Hallo Marcus,

Vielen Dank.
Ich bin noch nicht ein Profi und die Diagnose habe ich ohne den Trafo 
und Kondensator gemacht, ich habe einfach bedenken was falsch zu 
machen)))
Am Oscilloscope ohne Last und ohne IGBT habe ich folgendes Bild.
Ich habe auch den Regler für den IGBT gefunden, aber auch hier hat der 
Hersteller die Bezeichnung entfernt)) Der Regler und die IGBTs sind über 
ein Bauteil verbunden, noch habe ich nicht nachgeschaut was das für 
rotes Bauteil ist. Ich habe den intakten IGBT noch auf dem anderen 
Tester getestet. Auf den Fotos kann man das alles sehen.
Die übrigen Fotos hänge ich weiter unten im Chat an.

Gruß
Viktor

von Leon V. (viktor_l)



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So)) Ich habe ein Test mit Oscilloscope gemacht, allerdings ohne IGBTs 
und ohne Last. Am Oscilloscope sieht das ganze so aus. Ich habe den 
intakten IGBT noch mit einem anderen Tester getestet. Den Regler für den 
IGBT habe ich auch gefunden, allerdings hat der Hersteller auch hier die 
Bezeichnung entfernt))) Der Regler für die IGBTs ist mit einem Bauteil 
verbunden (rotes Bauteil im Bild)

von H. H. (Gast)


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Markus W. schrieb:
> der o.g. IGBT (APT45GR65BSCD10) hat eine
> doppelt so große Input-Kapazität,

2,9nF, so wie gemessen beim Original.

von Markus W. (dl8mby)


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@Leon,

Das rote Teil wird ein kleiner Trafo sein, um eine
galvanische Trennung zum IGBT zu erreichen und wahrscheinlich
beide IGBT's im Wechsel also um 180° versetzt anzusteuern.
Anschluß Trafo und IGBT Gate via Durchgangsprüfer durch klingeln
um den Pin(s) zu identifizieren, der(die) zum einen IGBT (oder beiden)
geht.
Da der Treiber über den Trafo auf die IDBT's geht, musst Du
die Test-Last (Konensator, 2-3nF) der den IDBT Eingang (Gate) nach-
bildet am Trafo, am entsprechenden Anschluß löten.
Dann wirst Du erst sehen, ob die Treiberspannung wirklich
36Vpp unter Last hat.
Eventuell mußt Du zu dem Kondensator noch eine Diode in Serie schalten,
da das IGBT Gate sich im Inversbetrieb anders verhält, d.h. wenn die
Steuerspannung negativ wird. Dem Kondensator ist es ja wurst, er
leitet im beide Richtungen.


LG
Markus

von Markus W. (dl8mby)


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@H. H.

hast recht, was Cin angeht.
Hätte schwören können, dass es 4,7nF sind.
Habe wohl das falsche Datenblatt überflogen.

Markus

von Leon V. (viktor_l)


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Markus W. schrieb:
> @Leon,
>
> Das rote Teil wird ein kleiner Trafo sein, um eine
> galvanische Trennung zum IGBT zu erreichen und wahrscheinlich
> beide IGBT's im Wechsel also um 180° versetzt anzusteuern.
> Anschluß Trafo und IGBT Gate via Durchgangsprüfer durch klingeln
> um den Pin(s) zu identifizieren, der(die) zum einen IGBT (oder beiden)
> geht.
> Da der Treiber über den Trafo auf die IDBT's geht, musst Du
> die Test-Last (Konensator, 2-3nF) der den IDBT Eingang (Gate) nach-
> bildet am Trafo, am entsprechenden Anschluß löten.
> Dann wirst Du erst sehen, ob die Treiberspannung wirklich
> 36Vpp unter Last hat.
> Eventuell mußt Du zu dem Kondensator noch eine Diode in Serie schalten,
> da das IGBT Gate sich im Inversbetrieb anders verhält, d.h. wenn die
> Steuerspannung negativ wird. Dem Kondensator ist es ja wurst, er
> leitet im beide Richtungen.
>
>
> LG
> Markus
Ich habe direkt an den Lötstellen wo der IGBT angelötet war, mit dem 
Oscilloscope gemessen.Ich habe die Prüfspitze von dem Oscilloscope 
direkt am Gate Eingang platziert und das Massekabel am Minus, also, 
alles nach dem roten Trafo. Damit ich Sie richtig verstehe, muss ich 
zwischen Gate Anschluss, wo der IGBT angelötet war und einem der Pins 
von dem roten Trafo ein  Folien Kondensator anlöten und dann mit dem 
Oscilloscope an den Gate und Emitter Lötstellen wieder messen?

Gruß
Viktor

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Das Signal an Gate sieht plausibel aus, der Treiber könnte ein TL494 
oder SG3525/UC3825 sein, musst mal nach der Beschaltung schauen, an 
welchen Pins der Gate Drive Transformer hängt.

Nächster Schritt, den ich machen würde, IGBTs rein und dann nochmal am 
Gate messen, ohne daß eine Zwischenkreisspannung anliegt. Also nur die 
Steuerung laufen lassen, evtl. Oszi-Messung in der Zeitachse höher 
auflösen. Die Flanken des Signals müssen weiterhin steil und nicht 
deutlich verschliffen sein. Dann evtl. mal die "Batteriespannung" 
erhöhen und schauen, ob die Steuerung noch reagiert und das Netzteil 
zurückregelt oder abschaltet.

Die Gleichrichterdioden auf der Sekundärseite sind in Ordnung? Eine 
Defekt dort ist gerne mal der Grund für zerstörte Primärtransistoren.

: Bearbeitet durch User
von Leon V. (viktor_l)


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Ben B. schrieb:
> Das Signal an Gate sieht plausibel aus, der Treiber könnte ein TL494
> oder SG3525/UC3825 sein, musst mal nach der Beschaltung schauen, an
> welchen Pins der Gate Drive Transformer hängt.
>
> Nächster Schritt, den ich machen würde, IGBTs rein und dann nochmal am
> Gate messen, ohne daß eine Zwischenkreisspannung anliegt. Also nur die
> Steuerung laufen lassen, evtl. Oszi-Messung in der Zeitachse höher
> auflösen. Die Flanken des Signals müssen weiterhin steil und nicht
> deutlich verschliffen sein. Dann evtl. mal die "Batteriespannung"
> erhöhen und schauen, ob die Steuerung noch reagiert und das Netzteil
> zurückregelt oder abschaltet.
>
> Die Gleichrichterdioden auf der Sekundärseite sind in Ordnung? Eine
> Defekt dort ist gerne mal der Grund für zerstörte Primärtransistoren.

Hallo Ben,

Die Gleichrichterdioden sind eigentlich soweit in Ordnung. "Ohne 
Zwischenkreisspannung" meinen Sie wahrscheinlich, daß kein Strom  durch 
den IGBT fließen soll? Wenn ich nur das Beinchen von dem Gate und das 
Beinchen von dem Emitter des IGBTs anlöte und das Beinchen von dem 
Collector zur Seite biege müsste dann das funktionieren? Danach kann ich 
ja nochmal mit dem Oszilloskop am Gate messen? Anstelle einer 24V 
Batterie, würde ich ein regelbares Netzteil am Ausgang anschließen und 
eine "Batterie" simulieren, z.B. von 21V immer weiter mit der Spannung 
rauf, bis diese simulierte "Batterie" ein Wert von 24V erreicht und 
dabei den Rückgang der Spannung am Regler der den IGBT steuert 
beobachten? Habe ich das alles richtig verstanden?
Mit Pins der "Gate Drive Transformer" am Regler meinen Sie 
wahrscheinlich die Pins, welche von dem Regler zum Gate der IGBTs gehen? 
Diese Pins habe ich gefunden, allerdings noch kein Foto davon gemacht. 
Morgen werde ich das Foto mit den Pins hochladen.))
Vielen Dank für den Tipp

Gruß
Viktor

von H. H. (Gast)


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Leon V. schrieb:
> Den Regler für den
> IGBT habe ich auch gefunden, allerdings hat der Hersteller auch hier die
> Bezeichnung entfernt

Zeig mal die Lötseite in dem Bereich, ggf vorher putzen.

von Markus W. (dl8mby)


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@Leon,

wie hast Du festgestellt, dass der kaputte IGBT kaputt ist?
Ist er durch-legiert (Kurzschluss zwischen C-E) oder ist er
hochohmig zwischen C-E, oder hat er einen Gate-Durchschlag?
Hast Du ihn nur mit dem Transistirtester durchgecheckt und
angenommen, dass er defekt ist?

>Damit ich Sie richtig verstehe, muss ich
zwischen Gate Anschluss, wo der IGBT angelötet war und einem der Pins
von dem roten Trafo ein  Folien Kondensator anlöten

Vom IGBT-Gate-Pin legst Du den C+Diode in Serie (Kathode gegen
GND gerichtet) an Masse.

Ich Fragte auf welche Art der kaputte IGBT kaputt gegangen ist,
(zuviel Strom, d.h. Leistung, oder zuviel Spannung, Durchschlag).
Dann kannst Du eventuell den kaputten IGBT noch für die G-E
Strecke verwenden, ohne angelötetem Kollektor, um die Input-
Charakteristik in der Schaltung zu haben und um den noch guten
IGBT zu schonen, nicht das er auch noch das Zeitliche segnet.

Du kannst aber auch den Vorschlag von Ben befolgen, mit der
abgeklemmten Zwischenkreisspannung.

Verwendest Du einen 10:1 oder einen 1:1 Tastkopf?
10:1 wäre sinnvoller. Ich verwende bei SNT-Reparaturen sogar
einen 100:1 Tastkopf.

Ich lese hier weiter mit und werde meinen Reparaturvorgehen
vorschlagen, falls gewünscht und erforderlich.
Viel Erfolg.

LG
Markus

PS.:
Falls Du keinen Trenntrafo hast, kannst Du auch Haushaltsgummi-
Handschuhe nehmen um einen gewissen Schutz vor Stromschlägen zu
haben. Das NT hat ja wohl eine Schutzerde, so daß das Gehäuse und
Du von Fehlerströmen durch den FI überwacht werdet!

von Leon V. (viktor_l)


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Markus W. schrieb:
> @Leon,
>
> wie hast Du festgestellt, dass der kaputte IGBT kaputt ist?
> Ist er durch-legiert (Kurzschluss zwischen C-E) oder ist er
> hochohmig zwischen C-E, oder hat er einen Gate-Durchschlag?
> Hast Du ihn nur mit dem Transistirtester durchgecheckt und
> angenommen, dass er defekt ist?
>
>>Damit ich Sie richtig verstehe, muss ich
> zwischen Gate Anschluss, wo der IGBT angelötet war und einem der Pins
> von dem roten Trafo ein  Folien Kondensator anlöten
>
> Vom IGBT-Gate-Pin legst Du den C+Diode in Serie (Kathode gegen
> GND gerichtet) an Masse.
>
> Ich Fragte auf welche Art der kaputte IGBT kaputt gegangen ist,
> (zuviel Strom, d.h. Leistung, oder zuviel Spannung, Durchschlag).
> Dann kannst Du eventuell den kaputten IGBT noch für die G-E
> Strecke verwenden, ohne angelötetem Kollektor, um die Input-
> Charakteristik in der Schaltung zu haben und um den noch guten
> IGBT zu schonen, nicht das er auch noch das Zeitliche segnet.
>
> Du kannst aber auch den Vorschlag von Ben befolgen, mit der
> abgeklemmten Zwischenkreisspannung.
>
> Verwendest Du einen 10:1 oder einen 1:1 Tastkopf?
> 10:1 wäre sinnvoller. Ich verwende bei SNT-Reparaturen sogar
> einen 100:1 Tastkopf.
>
> Ich lese hier weiter mit und werde meinen Reparaturvorgehen
> vorschlagen, falls gewünscht und erforderlich.
> Viel Erfolg.
>
> LG
> Markus
>
> PS.:
> Falls Du keinen Trenntrafo hast, kannst Du auch Haushaltsgummi-
> Handschuhe nehmen um einen gewissen Schutz vor Stromschlägen zu
> haben. Das NT hat ja wohl eine Schutzerde, so daß das Gehäuse und
> Du von Fehlerströmen durch den FI überwacht werdet!

Hallo Markus,
Ich bin sehr dankbar für jede Hilfe 🙏
Ich benutze ein 10:1 Taster
Den kaputten IGBT habe ich an beiden Testern ermittelt. Der Tester zeigt 
den kaputten IGBT als Diode und den intakten als IGBT Transistor an. Ich 
habe paar Tests gemacht und an beiden Plätzen von IGBTs, am Gate und 
Emitter Anschluss, habe ich den intakten IGBT angelötet, aber nur das 
Beinchen von dem Gate und das Beinchen von dem Emitter und an 
Oszilloskop angeschlossen, es ist das selbe Resultat an beiden IGBT 
Plätzen. Ohne den angelöteten Transistor zeigt mein Oszilloskop das 
selbe, wie mit angelöteten IGBT. Ich lade alle Fotos weiter unten im 
Chat an.

Gruß
Viktor

von Leon V. (viktor_l)



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Guten Tag,

Ich habe paar Tests und Fotos mit der Beschriftung gemacht. Ich habe den 
intakten IGBT angelötet, (aber nur den Gate und Emitter Anschluss,) 
danach eingeschaltet und mit Oszilloskop gemessen..es ist immer das 
selbe Resultat und zwar an beiden IGBT Plätzen. Ohne angelöteten IGBT, 
zeigt mein Oszilloskop das selbe Resultat, wie mit angelöteten IGBT. Die 
Pins von dem IGBT Regler habe ich auch gefunden (Fotos) das komische ist 
nur, wenn ich z.B. zwei Kanäle von dem Oszilloskop an die Plätze von den 
IGBTs (Gate und Emitter) anschließe, um gleichzeitig beide Plätze von 
IGBTs zu messen, fängt das Ladegerät komisch zu brummen... einzelne 
Messungen dagegen verlaufen ganz in Ordnung. Vielleicht mache ich was 
falsches bei der Messung. Die Pins von dem Regler sind untereinander 
kurzgeschlossen und zwar über das rote Relais, wahrscheinlich über die 
Wicklungen. Wenn man das Relais rausholt, verschwindet der Kurzschluss 
an beiden Pins von dem Regler.

von Leon V. (viktor_l)


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H. H. schrieb:
> Leon V. schrieb:
>> Den Regler für den
>> IGBT habe ich auch gefunden, allerdings hat der Hersteller auch hier die
>> Bezeichnung entfernt
>
> Zeig mal die Lötseite in dem Bereich, ggf vorher putzen.

Guten Tag,
Hier die Fotos von dem Regler und den Pins für Gate Steuerung. Weitere 
Fotos habe ich weiter unten bzw oben im Chat angehängt.

Gruß
Viktor

: Bearbeitet durch User
von H. H. (Gast)


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Was du Relais nennst ist ein Impulstransformator.

Dessen Primärwicklung hängt an Pin 11 und 14 des Schaltreglers?

Dann ist das ein SG3525, also ein ganz einfacher PWM-Regler. Schau was 
an Pin 5 und an Pin 6 hängt.



Und lass das planlose Rumgebastel sein, du machst das Ladegerät noch 
endgültig kaputt.

von Markus W. (dl8mby)


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@Viktor,

die Dioden im Brückengl. sind ok und Du hat die 325V DC an
den großen Elkos - richtig?

Ich frage, weil es so aussieht, als wenn die Dioden im Brücken-Gl.
aus den Kühlblech sich teilweise gelöst oder ausgelötet haben.
Das kann aber am Bild täuschen.

Die gekennzeichnete Sicherung ist ok, da Du sonst keine
Spannung am Treiber IC hättest - auch richtig?

Du musst die Rückkopplung finden, mit der der Treiber die
PWM der IGBT-Gates steuert und diese Loop auftrennen.
Dann kannst Du durch Anlegen einer DC-Spannung aus einem
Labor-NT die Pulsweite der PWM verändern.
Wenn Dir das gelingt, weist Du, das der Treiber soweit
funktioniert.

Dann kannst Du zwei neue IGBTs einbauen und testen, wie sie
schalten.

Das Problem dabei ist zu messen wie die Ströme durch die IGBTs
sind und das am besten potentialfrei.

Da Du wahrscheinlich keinen Strom-Mess-Tastkopf hast, kannst Du
Dir selber eine Strom-Probe aus einem kleinen Ringkern machen,
durch den der E-Pin des IGBTs geht und durch den Du einige
Windungen Draht wickeln musst, die Du z.B. mit 500Ohm belastest
und diese Spannung am DSO misst.
Damit hättest Du zumindest ein Abbild des IGBT-Stroms.

Das Problem ist einen so kleinen Ringkern zu finden, er auch zu
der Schaltfrequenz des IGBT's passt.
Den E-Pin isolierst Du mit einem kleinen Schrumpfschlauch, bevor
du den RK darauf steckst.
Du kannst auch Drähte an die IGBTäs löten um mehr Platz zu haben,
bekommst dabei aber eventuell Probleme mit den dabei entstehenden
Induktivitäten. Da musst Du einen Kompromiss finden - Länge der
Drähte und Große des Ringkerns zum Strommessen.


Siehe dazu auch das YT-Video im u.g. Link.

https://www.youtube.com/watch?v=ISJqNMTae0Q

Markus

von Flip B. (frickelfreak)


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Bitte die neuen IGBT nicht ohne eingelötete Doppeldiode auf der 
sekundärseite testen. wenn die energie nirgends hingeht, knallt es 
gleich wieder.

von Leon V. (viktor_l)


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H. H. schrieb:
> Was du Relais nennst ist ein Impulstransformator.
>
> Dessen Primärwicklung hängt an Pin 11 und 14 des Schaltreglers?
>
> Dann ist das ein SG3525, also ein ganz einfacher PWM-Regler. Schau was
> an Pin 5 und an Pin 6 hängt.
>
>
>
> Und lass das planlose Rumgebastel sein, du machst das Ladegerät noch
> endgültig kaputt.

Was ich "Relais" genannt habe, wollte ich eigentlich ein Trafo 
nennen,weil gestern hat der Markus schon gesagt, daß das ein Trafo ist, 
ich habe einfach Wörter verwechselt, weil ich vor kurzem ein Relais 
ausgebaut habe))) Um kein "planloses rumgebastel" zu machen, habe ich 
nach Hilfe im Forum gesucht! Was ich brauche, ist einfach Hilfe bei der 
Identifikation der Bauteile. Wenn das Ladegerät dennoch kaputt geht ist 
es egal, Hauptsache ich lerne was. Ich denke nicht das du gleich als 
Profi geboren worden bist!

Danke dir für die Hilfe

Gruß
Viktor

von Leon V. (viktor_l)


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Um von Profis keine Belehrungen zu bekommen))
Mit dem roten "Relais" auf der Platine, ist ein eigentlich ein Trafo 
gemeint! Habe einfach Wörter verwechselt)))

von Leon V. (viktor_l)


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Flip B. schrieb:
> Bitte die neuen IGBT nicht ohne eingelötete Doppeldiode auf der
> sekundärseite testen. wenn die energie nirgends hingeht, knallt es
> gleich wieder.

OK, danke für den Tipp

Gruß
Viktor

von Leon V. (viktor_l)


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Kann mir vielleicht jemand von euch behilflich sein um die alternative 
zum IGBT APT45GR65BSCD10 zu finden? In Deutschland habe ich leider 
nichts gefunden, wo man die IGBTs bestellen könnte. Oder ich könnte 
jemanden von euch den intakten IGBT schicken und ihr per Tests 
herausfinden könntet was das genau für Transistor ist? Natürlich würde 
ich auch was bezahlen für eure Hilfe. Wenn nicht, würde ich den oben 
genannten IGBT bestellen und auf gut Glück in mein Ladegerät verbauen. 
Wenn das Ladegerät kaputt geht, ist es dann auch egal.. nur ich finde 
den APT45GR65BSCD10 nicht in Deutschland, vielleicht gibt es 
Alternativen für diese IGBTs?

Gruß
Viktor

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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H. H. schrieb:
> Und lass das planlose Rumgebastel sein, ...

D.h. bedeutet (er fasst sich da manchmal zu kurz) Du mögest zuerst seine 
Frage beantworten. Vor weiteren Experimenten erst Fragen und abwarten 
bis eine Antwort kommt...

Vermute mal ins Blaue hinein, der nächste Schritt wäre zu prüfen, ob die 
Signale nach dem Signalübertrager ausreichend kräftig sind.

Leon V. schrieb:
> fängt das Ladegerät komisch zu brummen...

Beim Oszi sind die Massen verbunden, oft auch mit der Erdung. Da sollte 
man aufpassen.
Dafür bräuchte man folgendes:
https://www.oszilloskope.net/differenztastkopf/

von Leon V. (viktor_l)


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H. H. schrieb:
> Was du Relais nennst ist ein Impulstransformator.
>
> Dessen Primärwicklung hängt an Pin 11 und 14 des Schaltreglers?
>
> Dann ist das ein SG3525, also ein ganz einfacher PWM-Regler. Schau was
> an Pin 5 und an Pin 6 hängt.
>
>
>
> Und lass das planlose Rumgebastel sein, du machst das Ladegerät noch
> endgültig kaputt.

Pin 11 und 14 hängen am roten Trafo
Pin 5 über Widerstand am Pin 7
Pin 6 über Widerstand am Minus vom Kondensator, Masse.

Gruß
Viktor

von Harald W. (wilhelms)


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Falk B. schrieb:

> Ein IGBT Transistor ist der Bruder vom LCD Display und der EMV
> Verträglichkeit ;-)

Ach, und ich dachte immer, der wird über Blutooth gesteuert.

von H. H. (Gast)


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Leon V. schrieb:
> Pin 11 und 14 hängen am roten Trafo
> Pin 5 über Widerstand am Pin 7
> Pin 6 über Widerstand am Minus vom Kondensator, Masse.

Ein paar Fragen im Bild.

von Leon V. (viktor_l)


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H. H. schrieb:
> Leon V. schrieb:
>> Pin 11 und 14 hängen am roten Trafo
>> Pin 5 über Widerstand am Pin 7
>> Pin 6 über Widerstand am Minus vom Kondensator, Masse.
>
> Ein paar Fragen im Bild.

von H. H. (Gast)


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Also kommen die gemessenen 50kHz hin, und man hat eine Totzeit von 
1,5µs. Es sind also keine wirklich schnellen IGBTs nötig. Ich such dir 
morgen welche raus, solche die auch beim Bastlerbedarf zu haben sind.

von Leon V. (viktor_l)


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Dieter D. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Und lass das planlose Rumgebastel sein, ...
>
> D.h. bedeutet (er fasst sich da manchmal zu kurz) Du mögest zuerst seine
> Frage beantworten. Vor weiteren Experimenten erst Fragen und abwarten
> bis eine Antwort kommt...
>
> Vermute mal ins Blaue hinein, der nächste Schritt wäre zu prüfen, ob die
> Signale nach dem Signalübertrager ausreichend kräftig sind.
>
> Leon V. schrieb:
>> fängt das Ladegerät komisch zu brummen...
>
> Beim Oszi sind die Massen verbunden, oft auch mit der Erdung. Da sollte
> man aufpassen.
> Dafür bräuchte man folgendes:
> https://www.oszilloskope.net/differenztastkopf/

Vielen Dank für den Hinweis.
Ich habe noch sehr viel zum lernen 🙋‍♂️

von Leon V. (viktor_l)


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H. H. schrieb:
> Also kommen die gemessenen 50kHz hin, und man hat eine Totzeit von
> 1,5µs. Es sind also keine wirklich schnellen IGBTs nötig. Ich such dir
> morgen welche raus, solche die auch beim Bastlerbedarf zu haben sind.

Das ist super! Ich danke dir vielmals!

Gruß
Viktor

von H. H. (Gast)


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von Leon V. (viktor_l)


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Markus W. schrieb:
> @Viktor,
>
> die Dioden im Brückengl. sind ok und Du hat die 325V DC an
> den großen Elkos - richtig?
>
> Ich frage, weil es so aussieht, als wenn die Dioden im Brücken-Gl.
> aus den Kühlblech sich teilweise gelöst oder ausgelötet haben.
> Das kann aber am Bild täuschen.
>
> Die gekennzeichnete Sicherung ist ok, da Du sonst keine
> Spannung am Treiber IC hättest - auch richtig?
>
> Du musst die Rückkopplung finden, mit der der Treiber die
> PWM der IGBT-Gates steuert und diese Loop auftrennen.
> Dann kannst Du durch Anlegen einer DC-Spannung aus einem
> Labor-NT die Pulsweite der PWM verändern.
> Wenn Dir das gelingt, weist Du, das der Treiber soweit
> funktioniert.
>
> Dann kannst Du zwei neue IGBTs einbauen und testen, wie sie
> schalten.
>
> Das Problem dabei ist zu messen wie die Ströme durch die IGBTs
> sind und das am besten potentialfrei.
>
> Da Du wahrscheinlich keinen Strom-Mess-Tastkopf hast, kannst Du
> Dir selber eine Strom-Probe aus einem kleinen Ringkern machen,
> durch den der E-Pin des IGBTs geht und durch den Du einige
> Windungen Draht wickeln musst, die Du z.B. mit 500Ohm belastest
> und diese Spannung am DSO misst.
> Damit hättest Du zumindest ein Abbild des IGBT-Stroms.
>
> Das Problem ist einen so kleinen Ringkern zu finden, er auch zu
> der Schaltfrequenz des IGBT's passt.
> Den E-Pin isolierst Du mit einem kleinen Schrumpfschlauch, bevor
> du den RK darauf steckst.
> Du kannst auch Drähte an die IGBTäs löten um mehr Platz zu haben,
> bekommst dabei aber eventuell Probleme mit den dabei entstehenden
> Induktivitäten. Da musst Du einen Kompromiss finden - Länge der
> Drähte und Große des Ringkerns zum Strommessen.
>
>
> Siehe dazu auch das YT-Video im u.g. Link.
>
> https://www.youtube.com/watch?v=ISJqNMTae0Q
>
> Markus

An den Elkos habe ich insgesamt über 300V

Leider habe ich noch kein Differenzialstastkopf, muss ich mir noch 
besorgen.

Vielen Dank für deine Hilfe.

Gruß
Viktor

von Leon V. (viktor_l)


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H. H. schrieb:
> Doch schon heute Abend:
>
> 
https://www.tme.eu/en/details/aok50b65h1/tht-igbt-transistors/alpha-omega-semiconductor/

Vielen herzlichen Dank für deine Hilfe. Werde die Transistoren bestellen 
und werde natürlich berichten ob alles geklappt hat))

Gruß
Viktor

von Markus W. (dl8mby)


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Hallo Viktor,



Die Diff.-Probes sind nicht gerade billig und nur bedingt
für Messungen an IGBTs bei hohen Spannungen geeignet.

Die billigsten, die ich kenne, sind unter dem Link bei
Batronix zu finden, s.u.

https://www.batronix.com/shop/accessory/differential-probes.html

Schau Dir auch das Video von Dave aus dem EEVBlog #1557 zu
optical Diff.-Probes an, um die Probleme bei solchen Probes
kennenzulernen.

https://www.eevblog.com/forum/blog/eevblog-1557-micsig-sigofit-optical-fibre-probe-gan-experiment/msg4993717/#msg4993717

https://www.youtube.com/embed/vDe_BHvRpks?fs=1

LG
Markus

: Bearbeitet durch User
von Leon V. (viktor_l)


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Markus W. schrieb:
> Hallo Viktor,
>
>
>
> Die Diff.-Probes sind nicht gerade billig und nur bedingt
> für Messungen an IGBTs bei hohen Spannungen geeignet.
>
> Die billigsten, die ich kenne, sind unter dem Link bei
> Batronix zu finden, s.u.
>
> https://www.batronix.com/shop/accessory/differential-probes.html
>
> Schau Dir auch das Video von Dave aus dem EEVBlog #1557 zu
> optical Diff.-Probes an, um die Probleme bei solchen Probes
> kennenzulernen.
>
> 
https://www.eevblog.com/forum/blog/eevblog-1557-micsig-sigofit-optical-fibre-probe-gan-experiment/msg4993717/#msg4993717
>
> https://www.youtube.com/embed/vDe_BHvRpks?fs=1
>
> LG
> Markus

Hallo Markus,

Genau das Gerät für die Messungen habe ich gemeint))) Ob das billigste 
Gerät ausreicht? Ich bin Einsteiger was Elektronik betrifft, aber ich 
möchte natürlich irgendwann auch in der Thematik gut sein))) Welches 
Modell des Differenzialstastkopfes hast du dir gekauft?
Und ein Trenntrafo kaufe ich mir natürlich später auch noch))

Gruß
Viktor

von H. H. (Gast)


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Leon V. schrieb:
> Welches
> Modell des Differenzialstastkopfes hast du dir gekauft?

Sowas braucht selbst der Profi ehr selten.

von Leon V. (viktor_l)


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H. H. schrieb:
> Leon V. schrieb:
>> Welches
>> Modell des Differenzialstastkopfes hast du dir gekauft?
>
> Sowas braucht selbst der Profi ehr selten.
Hallo Hinz,

Wenn ich mir ein Akku Oszilloskop kaufe, wird das Massenproblem immer 
noch da sein, wenn ich z.B. gleichzeitig zwei Transistoren (wie in 
meinem Fall vom Ladegerät) auf ihr Verhalten testen würde?
Übrigens, ich habe die IGBTs bestellt, die du mir empfohlen hast. Danke 
nochmals!🙋‍♂️

Gruß
Viktor

von H. H. (Gast)


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Leon V. schrieb:
> Wenn ich mir ein Akku Oszilloskop kaufe, wird das Massenproblem immer
> noch da sein, wenn ich z.B. gleichzeitig zwei Transistoren (wie in
> meinem Fall vom Ladegerät) auf ihr Verhalten testen würde?

Es gibt zwar Oszis mit galvanisch getrennten Eingängen, aber die willst 
du ehr nicht bezahlen.

Der Profi umgeht das Problem durch kluges Messen.

von Jens G. (jensig)


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H. H. schrieb:
> Leon V. schrieb:
>> Wenn ich mir ein Akku Oszilloskop kaufe, wird das Massenproblem immer
>> noch da sein, wenn ich z.B. gleichzeitig zwei Transistoren (wie in
>> meinem Fall vom Ladegerät) auf ihr Verhalten testen würde?
>
> Es gibt zwar Oszis mit galvanisch getrennten Eingängen, aber die willst
> du ehr nicht bezahlen.
>
> Der Profi umgeht das Problem durch kluges Messen.

Man kann mit den Oszis üblicherweise auch mit zwei Kanälen messen, und 
nur die Differenz anzeigen lassen, wenn man es unbedingt braucht ...

: Bearbeitet durch User
von Leon V. (viktor_l)


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H. H. schrieb:
> Leon V. schrieb:
>> Wenn ich mir ein Akku Oszilloskop kaufe, wird das Massenproblem immer
>> noch da sein, wenn ich z.B. gleichzeitig zwei Transistoren (wie in
>> meinem Fall vom Ladegerät) auf ihr Verhalten testen würde?
>
> Es gibt zwar Oszis mit galvanisch getrennten Eingängen, aber die willst
> du ehr nicht bezahlen.
>
> Der Profi umgeht das Problem durch kluges Messen.

Was ich noch fragen wollte))
Du meintest gestern daß der PWM Regler in meinem Ladegerät ein SG3525 
ist? Frage, weil, wenn der auch kaputt sein sollte, den gleich 
austauschen. Ein SG3525AN, SG3525A würden dann auch passen, oder nur 
SG3525?
Und noch was)) Die neuen IGBTs darf man mit dem originalen 
wahrscheinlich nicht zusammen verwenden? Ich meine, den intakten 
originalen IGBT und den du mir empfohlen hast, kann man nicht zusammen 
verwenden? Wahrscheinlich muss ich gleich zwei neue einbauen, damit die 
Charakteristik von den beiden identisch ist?

von Leon V. (viktor_l)


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Jens G. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Leon V. schrieb:
>>> Wenn ich mir ein Akku Oszilloskop kaufe, wird das Massenproblem immer
>>> noch da sein, wenn ich z.B. gleichzeitig zwei Transistoren (wie in
>>> meinem Fall vom Ladegerät) auf ihr Verhalten testen würde?
>>
>> Es gibt zwar Oszis mit galvanisch getrennten Eingängen, aber die willst
>> du ehr nicht bezahlen.
>>
>> Der Profi umgeht das Problem durch kluges Messen.
>
> Man kann mit den Oszis üblicherweise auch mit zwei Kanälen messen, und
> nur die Differenz anzeigen lassen, wenn man es unbedingt braucht ...
OK, danke für den Tipp

Gruß
Viktor

von H. H. (Gast)


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Leon V. schrieb:
> Wahrscheinlich muss ich gleich zwei neue einbauen, damit die
> Charakteristik von den beiden identisch ist?

Ja.

von Leon V. (viktor_l)


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H. H. schrieb:
> Leon V. schrieb:
>> Wahrscheinlich muss ich gleich zwei neue einbauen, damit die
>> Charakteristik von den beiden identisch ist?
>
> Ja.

Vielen Dank

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Leon V. schrieb:
> Wenn ich mir ein Akku Oszilloskop kaufe,

Dann hast Du zwei Oszis. Mit zwei Oszis kannst Du jedem der beiden 
Transistoren eines zum Messen spendieren.

von Leon V. (viktor_l)


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Dieter D. schrieb:
> Leon V. schrieb:
>> Wenn ich mir ein Akku Oszilloskop kaufe,
>
> Dann hast Du zwei Oszis. Mit zwei Oszis kannst Du jedem der beiden
> Transistoren eines zum Messen spendieren.

Hallo Dieter,

Eine sehr gute Idee 😃

Gruß
Viktor

von Markus W. (dl8mby)


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Hallo Viktor,

ich habe keinen Diff.-Tastkopf, nur einige 100:1 und 10:1 TK.
Dafür habe ich mehrere OWON HDS, siehe Link, mit denen man
potentialfrei messen kann, weil Akku-betrieben.

https://eleshop.de/catalogsearch/result/?q=HDS2102S

Die Diff-Probes ersetzen keine Current-Probe und diese sind
noch wesentlich teurer.

Es gibt schnelle Diff-Prbes, die haben aber nur kleine Spannungs
werte, die sie vertragen und es gibt langsame Diff-Probes, die
aber einige 100V aushalten.
Je nach Anwendungsfall müsste man dann die einen oder anderen
haben. Für diesen Preis bekommst Du meist schon ein DSO für den
ambitionierten Hobbyisten.

Im EEVBlog hast Du einige DIY-Diff- und -Current-Probes, die durchaus
ansehnliche Werte haben und nur wenige 100Euros kosten.
Es lohnt sich da auch mal einen Blick drauf zu werfen.


Markus

PS.:

> Dann hast Du zwei Oszis. Mit zwei Oszis kannst Du jedem der beiden
> Transistoren eines zum Messen spendieren.

Nur für Massebezogene Messungen, nicht für wirkliche Diff-Messungen,
wenn das DSO am Netz hängt!

Sorry, Dieter hat ja zwei Akku-Oszis gemeint.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Wenn die Bedingungen an die Gleichtaktunterdrückung gering sind, kann 
ein primitiver Differentialvorsatz mit einem oder zwei Transistoren 
realisiert werden.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Markus W. schrieb:
> Sorry, Dieter hat ja zwei Akku-Oszis gemeint.

Entweder hat sein erstes Oszi (2-Kanal) einen Diff-Mode, oder er hängt 
es an eine Power-Station mit 230V-AC oder an einen Trenntrafo oder einer 
der IGBT kann mit Massebezug (z.B. halbe H-Brücke) gemessen werden.

von Leon V. (viktor_l)


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Markus W. schrieb:
> Hallo Viktor,
>
> ich habe keinen Diff.-Tastkopf, nur einige 100:1 und 10:1 TK.
> Dafür habe ich mehrere OWON HDS, siehe Link, mit denen man
> potentialfrei messen kann, weil Akku-betrieben.
>
> https://eleshop.de/catalogsearch/result/?q=HDS2102S
>
> Die Diff-Probes ersetzen keine Current-Probe und diese sind
> noch wesentlich teurer.
>
> Es gibt schnelle Diff-Prbes, die haben aber nur kleine Spannungs
> werte, die sie vertragen und es gibt langsame Diff-Probes, die
> aber einige 100V aushalten.
> Je nach Anwendungsfall müsste man dann die einen oder anderen
> haben. Für diesen Preis bekommst Du meist schon ein DSO für den
> ambitionierten Hobbyisten.
>
> Im EEVBlog hast Du einige DIY-Diff- und -Current-Probes, die durchaus
> ansehnliche Werte haben und nur wenige 100Euros kosten.
> Es lohnt sich da auch mal einen Blick drauf zu werfen.
>
>
> Markus
>
> PS.:
>
>> Dann hast Du zwei Oszis. Mit zwei Oszis kannst Du jedem der beiden
>> Transistoren eines zum Messen spendieren.
>
> Nur für Massebezogene Messungen, nicht für wirkliche Diff-Messungen,
> wenn das DSO am Netz hängt!
>
> Sorry, Dieter hat ja zwei Akku-Oszis gemeint.

Hallo Markus,

OK, verstehe. Aber was, wenn ich z.B. ein Trenntrafo kaufe und mein 
Oszilloskop da anschließe, wird das immer noch nicht mit den Messungen 
funktionieren, was das Masse Problem angeht? Oder mache ich da einen 
Denkfehler?
Besser dann zwei Akku Oszilloskope zu kaufen?

Gruß
Viktor

: Bearbeitet durch User
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Wenn ich mir das hier so anschaue... Bitte nicht mit Akku-Oszis einen 
Trenntrafo ersetzen oder meinen, das die Netzspannung dadurch 
ungefährlicher wird. Wenn das Oszi mit der Masse auf irgend einem hohen 
Potential liegt, ist das immer noch verdammt gefährlich wenn man in 
Gedanken das Oszi bedient. Nur weil's nicht sofort im Sicherungskasten 
knallt, heißt das nicht, daß man nicht eine geknallt kriegen kann.
Sowas kann einen ziemlich tödlich umbringen.

von Archibald (Firma: Ersa) (archibald007)


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Ersa Electronics offers IGBT transistors from the industry's leading 
manufacturers. Ersa is a distributor for many IGBT transistor 
manufacturers. If you are interested in IGBTs, I may be able to provide 
you with free samples, and you can visit this site to see which IGBT 
products and models you need.

https://www.ersaelectronics.com/c/igbts

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Spammer-Alarm!

von H. H. (Gast)


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Leon V. schrieb:
> Du meintest gestern daß der PWM Regler in meinem Ladegerät ein SG3525
> ist?

Dem ist so.


> Frage, weil, wenn der auch kaputt sein sollte, den gleich
> austauschen. Ein SG3525AN, SG3525A würden dann auch passen, oder nur
> SG3525?

Diese Regler werden von diversen Herstellern gefertigt. Die Unterschiede 
dürften hier keine Rolle spielen. Aber der wird ja eh nicht defekt sein.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Ben B. schrieb:
> Sowas kann einen ziemlich tödlich umbringen.

Richtig.

Den DC Durchschnitt misst Du mit dem Multimeter.

Fuer die AC Kurvenform besorgst Du Dir eine kleine Drossel mit zwei 
getrennten Wicklungen. Primaerseitig grosse Widerstaende davor, 
sekundaerseitig haengt das Oszi dran.

https://www.digikey.de/de/products/detail/würth-elektronik/744878100/2234048
INDUCT ARRAY 2 COIL 10UH SMD
1
---R---+   +-----
2
       S | S
3
       S | S
4
---R---+   +-----

: Bearbeitet durch User
von Markus W. (dl8mby)


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Viktor,

selbst wenn Du ein TT verwendest, an dem Dein DUT und das DSO
hängt, würdest Du trotzdem mit der Masse des Tastkopfs deinen
Hochspannungs-Punkt der Schaltung auf diese virtuelle Masse
des DSO's ziehen und damit einen Kurzschluß verursachen.
Der Strom, der dann fließt, ist zwar am Sekunderkreis des TT
aber er fließt trotzdem und zerstört das Bauteil, an dem Du
misst, wenn auch der FI vor dem TT davon nichts merkt.
Wenn der Strom aber zu hoch wird, würde trotzdem die Sicherung vor
dem TT das schon merken, dein DUT und/oder Dein DSO wären aber
dann schon zerstört.

Für den o.g. Fall bräuchtest Du zwei TT, an einem hängt der DUT,
am anderen das DSO und Du kannst nur mit einem DSO-Kanal Differenzen
messen. Sobald Du einen zweiten Kanal verwendest und dessen
Tastkopf-Masse hängt an einem anderen Potentialpunkt der Schaltung,
dann ziehst Du diesen auf das Potential der Messe des erstan TK und
hast wieder eine Problem ;-)

Was Ben B. anmerkt ist nicht von der Hand zu weisen.
Sobald das Akku-betriebene DSO eine schlecht isolierte Taste
hat, kannst Du bei höheren Spannungen an denen Du misst eine
ordentlich gewischt bekommen.

Wenn Du aber nicht mit nassen Schuhen und Händen arbeitest,
werden dich Spannungen < 400V nicht umbringen, sofern Du
nicht genügend Strom abbekommst.
Ich weiß, da wird es gleich einen Aufschrei geben ;-) aber
wer mit Strom spielt, muss auch diese Erfahrungen machen.

Viel gefährlicher, als das isolierte DSO, sind die verwendeten
billigen Strippen, die durchaus bei einigen 100V schon schlecht
isolieren.

Also immer gute Qualität bei den Labor-Strippen wählen, wenn man
an NT Messen will und der Rat mit dem Gummihandschuhen war durchaus
ernst gemeint.

Solange Du nicht die entsprechende Erfahrung hast, musst Du besonders
Vorsicht walten lassen und nicht Annehmen, das ein TT Dich vor einem
Stromschlag beschützt.

Sobald Du beide Hände in der Schaltung hast, selbst bei Verwendung
eines TT, kann Der Strom über Dein Herz fließen und Dich damit 
umbringen.
Das gilt nicht Nur für Wechselspannung, sondern auch für hohe
DC Spannungen, wie sie gerne an Kondensatoren von NT zu finden sind.
(NT: Netzteil)

Also am Anfang lieber nur eine Hand am/ins Gerät, wenn Du mit dem TK
Messungen machst.
Es ist auch Sinnvoll die Augen zu schützen, da bei Kurzschlüssen,
sei es durch Abrutschen am Messpunkt, oder durch Kurzschlüsse
bei ungleichen Potentialen durch die Messmasse vom DSO oder
netzgebundenem DVM, Teile wie Halbleiter, Kondensatoren, etc.
richtig explodieren können und Verletzungen am Gesicht hervorrufen
könnten - Also Vorsicht und Umsicht walten lassen und mit Bedacht
bei höheren Spannungen arbeiten.

Ansonsten kann man auch sterben, wenn man in eine Auto oder Flugzeug
steigt und trotzdem benützen viele Menschen diese Transportmittel.

LG
Markus

: Bearbeitet durch User
von Leon V. (viktor_l)


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Dieter D. schrieb:
> Ben B. schrieb:
>> Sowas kann einen ziemlich tödlich umbringen.
>
> Richtig.
>
> Den DC Durchschnitt misst Du mit dem Multimeter.
>
> Fuer die AC Kurvenform besorgst Du Dir eine kleine Drossel mit zwei
> getrennten Wicklungen. Primaerseitig grosse Widerstaende davor,
> sekundaerseitig haengt das Oszi dran.
>
> https://www.digikey.de/de/products/detail/würth-elektronik/744878100/2234048
> INDUCT ARRAY 2 COIL 10UH SMD
>
>
1
> ---R---+   +-----
2
>        S | S
3
>        S | S
4
> ---R---+   +-----
5
>

Hallo Dieter,

Vielen Dank für deine Hilfe

Gruß
Viktor

von Leon V. (viktor_l)


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H. H. schrieb:
> Leon V. schrieb:
>> Du meintest gestern daß der PWM Regler in meinem Ladegerät ein SG3525
>> ist?
>
> Dem ist so.
>
>
>> Frage, weil, wenn der auch kaputt sein sollte, den gleich
>> austauschen. Ein SG3525AN, SG3525A würden dann auch passen, oder nur
>> SG3525?
>
> Diese Regler werden von diversen Herstellern gefertigt. Die Unterschiede
> dürften hier keine Rolle spielen. Aber der wird ja eh nicht defekt sein.

Hallo Hinz,

Vielen Dank für deine Hilfe

Gruß
Viktor

von Leon V. (viktor_l)


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Ben B. schrieb:
> Wenn ich mir das hier so anschaue... Bitte nicht mit Akku-Oszis einen
> Trenntrafo ersetzen oder meinen, das die Netzspannung dadurch
> ungefährlicher wird. Wenn das Oszi mit der Masse auf irgend einem hohen
> Potential liegt, ist das immer noch verdammt gefährlich wenn man in
> Gedanken das Oszi bedient. Nur weil's nicht sofort im Sicherungskasten
> knallt, heißt das nicht, daß man nicht eine geknallt kriegen kann.
> Sowas kann einen ziemlich tödlich umbringen.

Hallo Ben,

Vielen Dank für deinen Hinweis und deine Hilfe

Gruß
Viktor

von Leon V. (viktor_l)


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Hallo Markus,

Da der Text zu lang ist konnte ich dir nicht direkt antworten)))
Hoffentlich siehst du den Text von mir unten))

Die Erfahrung mit den Augen hatte ich auch schon))) Ein kleiner Elko ist 
wie eine Gewehrkugel raus geflogen, aber Gott sei Dank senkrecht)) Seit 
dem trage ich Schutzbrille bei sowas)) Ja, Stromschläge von den 
geladenen Elkos hatte ich am Anfang auch, auch hier habe ich mir ein 
Gerät gekauft, mit dem ich die Elkos immer entlade. Den Tipp mit den 
Handschuhen werde ich befolgen.
Vielen herzlichen Danke für die Geduld und Hilfe.

Jetzt noch eine Frage))) Wenn ich mir ein Trenntrafo kaufe, ist es 
sinnvoll noch ein FI Schalter zu benutzen, oder wird dieser Schalter am 
Trenntrafo nicht funktionieren?

Gruß
Viktor

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Leon V. schrieb:
> Wenn ich mir ein Trenntrafo kaufe, ist es
> sinnvoll noch ein FI Schalter zu benutzen, oder wird dieser Schalter am
> Trenntrafo nicht funktionieren?

"Hinter" dem Trenntrafo ist das angeschlossene Gerät erdfrei. Es fließt 
kein Strom nach Erde, ein FI-Schalter kann nicht auslösen.

Der Sinn des Trenntrafos ist, dass Du das angeschlossene Geräte berühren 
kannst, ohne dass der Stromkreis zur Erde geschlossen wird.

Dadurch wird das angeschlossene Gerät allerdings nicht ungefährlich. Es 
kann zwar kein Strom zur Erde fließen, aber durchaus zwischen zwei 
Punkten des Gerätes mit unterschiedlichem Potential. Sprich: Wenn Du mit 
je einer Hand unterschiedliche Potentiale berührst, wird Strom durch den 
Körper fließen, in diesem Falle durch das Herz und das ist besonders 
gefährlich.

Deshalb der eiserne Tipp, nur mit einer Hand zu arbeiten, andere Hand in 
die Hosentasche.

von Markus W. (dl8mby)


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Viktor,

ein FI ist eine Stromwaage. D.h. der heraus fließende Strom der in
den Verbrauche hinein fließt wird mit dem Strom verglichen, der aus
dem Verbraucher heraus kommt und wieder zurück in den FI fließt.

Mittels Magnetfelder, die von verbauten Spulen im FI stammen, wird
eine Auslöschung der Felder in Normalfall stattfinden.
Sollte es aber eine Differenz des Eingangs- zum Ausgangsstrom geben,
sind die Felder unterschiedlich und dadurch wird ein mechanischer
Schalter, wie beim Relais, von dem Differenz-Feld in Kraft gesetzt,
was den betroffenen Stromkreis unterbricht.
Es gibt auch noch andere Wirkungsprinzipien, die kannst Du Dir in
Wikipedia ansehen oder ein einem guten Elektriker-Buch onlien und
physisch.

Also wenn der Strom irgendwo zwischen Eingang und Ausgang des FI's
abgezweigt wird, weil er z.B. Durch einen Menschen fließt, wird dieser
Mechanismus ausgelöst.

Dies setzt aber voraus, das der Strom einen alternativen Weg zurück
zum Kraftwerk findet.

Bei der Verwendung eines TT mit FI und einem Stromfluss durch Dich,
z.B. weil Du mit beiden Händen in der Schaltung hängst, bist Du nur
ein paralleler Verbrauche, so daß es keine Differenz zwischen FI-In
und -Out gibt. Du wirst aber trotzdem gegrillt und der FI wird nicht
auslösen.

Hoffe Du kannst meinen Ausführungen folgen.

Markus

von Monk (roehrmond)


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Oder kurz gesagt:
Ein Fi schaltet ab, wenn Strom zur Erde hin abfließt. Bei einem 
Stromschlag in unserem heimischen 230V Netz passiert genau das.

Ein Trenntrafo macht die ganze Chose potentialfrei, so dass kein Strom 
zur Erde fließen kann. Ergo schaltet der Fi nicht ab.

Damit ein Fi hinter einem Trenntrafo funktioniert, müsste man eine 
Leitung Erden und dadurch zum Neutral-Leiter (N) machen. Aber dann kann 
man den Trenntrafo gleich ganz weg lassen, weil er dann nichts 
Sinnvolles mehr bewirkt.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Steve van de Grens schrieb:
> Damit ein Fi hinter einem Trenntrafo funktioniert,

Die Erdung könnte strombegrenzt ausgeführt werden, z.B. 70mA, dann löst 
der 30mA FI sicher aus.

von Leon V. (viktor_l)


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Rainer Z. schrieb:
> Leon V. schrieb:
>> Wenn ich mir ein Trenntrafo kaufe, ist es
>> sinnvoll noch ein FI Schalter zu benutzen, oder wird dieser Schalter am
>> Trenntrafo nicht funktionieren?
>
> "Hinter" dem Trenntrafo ist das angeschlossene Gerät erdfrei. Es fließt
> kein Strom nach Erde, ein FI-Schalter kann nicht auslösen.
>
> Der Sinn des Trenntrafos ist, dass Du das angeschlossene Geräte berühren
> kannst, ohne dass der Stromkreis zur Erde geschlossen wird.
>
> Dadurch wird das angeschlossene Gerät allerdings nicht ungefährlich. Es
> kann zwar kein Strom zur Erde fließen, aber durchaus zwischen zwei
> Punkten des Gerätes mit unterschiedlichem Potential. Sprich: Wenn Du mit
> je einer Hand unterschiedliche Potentiale berührst, wird Strom durch den
> Körper fließen, in diesem Falle durch das Herz und das ist besonders
> gefährlich.
>
> Deshalb der eiserne Tipp, nur mit einer Hand zu arbeiten, andere Hand in
> die Hosentasche.

Hallo Rainer,

Vielen Dank für die verständliche Erklärung.

Gruß
Viktor

von Leon V. (viktor_l)


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Markus W. schrieb:
> Viktor,
>
> ein FI ist eine Stromwaage. D.h. der heraus fließende Strom der in
> den Verbrauche hinein fließt wird mit dem Strom verglichen, der aus
> dem Verbraucher heraus kommt und wieder zurück in den FI fließt.
>
> Mittels Magnetfelder, die von verbauten Spulen im FI stammen, wird
> eine Auslöschung der Felder in Normalfall stattfinden.
> Sollte es aber eine Differenz des Eingangs- zum Ausgangsstrom geben,
> sind die Felder unterschiedlich und dadurch wird ein mechanischer
> Schalter, wie beim Relais, von dem Differenz-Feld in Kraft gesetzt,
> was den betroffenen Stromkreis unterbricht.
> Es gibt auch noch andere Wirkungsprinzipien, die kannst Du Dir in
> Wikipedia ansehen oder ein einem guten Elektriker-Buch onlien und
> physisch.
>
> Also wenn der Strom irgendwo zwischen Eingang und Ausgang des FI's
> abgezweigt wird, weil er z.B. Durch einen Menschen fließt, wird dieser
> Mechanismus ausgelöst.
>
> Dies setzt aber voraus, das der Strom einen alternativen Weg zurück
> zum Kraftwerk findet.
>
> Bei der Verwendung eines TT mit FI und einem Stromfluss durch Dich,
> z.B. weil Du mit beiden Händen in der Schaltung hängst, bist Du nur
> ein paralleler Verbrauche, so daß es keine Differenz zwischen FI-In
> und -Out gibt. Du wirst aber trotzdem gegrillt und der FI wird nicht
> auslösen.
>
> Hoffe Du kannst meinen Ausführungen folgen.
>
> Markus

Hallo Markus,

Ja, die Erklärung ist sehr verständlich. Herzlichen Dank für die Hilfe.

Gruß
Viktor

: Bearbeitet durch User
von Leon V. (viktor_l)


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Steve van de Grens schrieb:
> Oder kurz gesagt:
> Ein Fi schaltet ab, wenn Strom zur Erde hin abfließt. Bei einem
> Stromschlag in unserem heimischen 230V Netz passiert genau das.
>
> Ein Trenntrafo macht die ganze Chose potentialfrei, so dass kein Strom
> zur Erde fließen kann. Ergo schaltet der Fi nicht ab.
>
> Damit ein Fi hinter einem Trenntrafo funktioniert, müsste man eine
> Leitung Erden und dadurch zum Neutral-Leiter (N) machen. Aber dann kann
> man den Trenntrafo gleich ganz weg lassen, weil er dann nichts
> Sinnvolles mehr bewirkt.

Hallo Steve,

Vielen Dank für deine Info

Gruß
Viktor

von Leon V. (viktor_l)


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Dieter D. schrieb:
> Steve van de Grens schrieb:
>> Damit ein Fi hinter einem Trenntrafo funktioniert,
>
> Die Erdung könnte strombegrenzt ausgeführt werden, z.B. 70mA, dann löst
> der 30mA FI sicher aus.

Hallo Dieter,

Danke für den Tipp

Gruß
Viktor

von Leon V. (viktor_l)


Angehängte Dateien:

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Guten Abend,

Das Ladegerät funktioniert wieder! Der Fehler lag in dem kaputten IGBT. 
Ich bin sehr glücklich, dass die Reparatur geklappt hat! An alle die mir 
sehr geholfen haben, ein herzliches Dankeschön! Toller Forum, tolle 
Menschen!

Gruß
Viktor

von Leon V. (viktor_l)


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Leon V. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Leon V. schrieb:
>>> Du meintest gestern daß der PWM Regler in meinem Ladegerät ein SG3525
>>> ist?
>>
>> Dem ist so.
>>
>>
>>> Frage, weil, wenn der auch kaputt sein sollte, den gleich
>>> austauschen. Ein SG3525AN, SG3525A würden dann auch passen, oder nur
>>> SG3525?
>>
>> Diese Regler werden von diversen Herstellern gefertigt. Die Unterschiede
>> dürften hier keine Rolle spielen. Aber der wird ja eh nicht defekt sein.
>
> Hallo Hinz,
>
> Vielen Dank für deine Hilfe
>
> Gruß
> Viktor

Hallo Hinz,

Die empfohlenen Transistoren funktionieren, jetzt muss ich das Ladegerät 
noch Zeitlang im Betrieb testen, ansonsten funktioniert das Ladegerät. 
Vielen Dank für die Unterstützung.

Gruß
Viktor

von H. H. (Gast)


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Leon V. schrieb:
> Das Ladegerät funktioniert wieder!

Bereits unter Volllast getestet?

von Leon V. (viktor_l)


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H. H. schrieb:
> Leon V. schrieb:
>> Das Ladegerät funktioniert wieder!
>
> Bereits unter Volllast getestet?

Noch nicht, aber das wird demnächst noch gemacht und ich  gebe dann 
Bescheid. Ich denke, das Ding wird laufen))

Danke nochmals 🙋‍♂️

Gruß
Viktor

von Leon V. (viktor_l)


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H. H. schrieb:
> Leon V. schrieb:
>> Das Ladegerät funktioniert wieder!
>
> Bereits unter Volllast getestet?

Gate Spannung habe ich vergessen zu messe, mit den neuen Transistoren 
meine ich))) Ich denke die werden funktionieren..))

von H. H. (Gast)


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Leon V. schrieb:
> Gate Spannung habe ich vergessen zu messe, mit den neuen Transistoren

Da hab ich keine Bedenken.

Die IGBTs brav mit Wärmeleitpaste montiert?

von Leon V. (viktor_l)


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H. H. schrieb:
> Leon V. schrieb:
>> Gate Spannung habe ich vergessen zu messe, mit den neuen Transistoren
>
> Da hab ich keine Bedenken.
>
> Die IGBTs brav mit Wärmeleitpaste montiert?

Natürlich und zwar mit einer guten Paste))) Arctic MX 4

Noch ne Frage)) Was ist besser für den Schutz, ein Trenntrafo, oder eine 
zusätzliche Steckdose mit Fi Funktion?

von H. H. (Gast)


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Leon V. schrieb:
>> Die IGBTs brav mit Wärmeleitpaste montiert?
>
> Natürlich und zwar mit einer guten Paste))) Arctic MX 4

Ach je, die ist nicht nennenswert besser als ganz profane ZnO-Paste.
Nur den Geldbeutel des Herstellers/Verkäufers füllt sie schneller...


> Noch ne Frage)) Was ist besser für den Schutz, ein Trenntrafo, oder eine
> zusätzliche Steckdose mit Fi Funktion?

Galvanische Trennung ist natürlich besser, entbindet aber nicht vom 
eingeschalteten Hirn.

von Leon V. (viktor_l)


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H. H. schrieb:
> Leon V. schrieb:
>>> Die IGBTs brav mit Wärmeleitpaste montiert?
>>
>> Natürlich und zwar mit einer guten Paste))) Arctic MX 4
>
> Ach je, die ist nicht nennenswert besser als ganz profane ZnO-Paste.
> Nur den Geldbeutel des Herstellers/Verkäufers füllt sie schneller...
>
>
>> Noch ne Frage)) Was ist besser für den Schutz, ein Trenntrafo, oder eine
>> zusätzliche Steckdose mit Fi Funktion?
>
> Galvanische Trennung ist natürlich besser, entbindet aber nicht vom
> eingeschalteten Hirn.

OK, gut)) werde ich mir merken)) Welche Paste sollte man benutzen bei 
sowas?

von H. H. (Gast)


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Leon V. schrieb:
> OK, gut)) werde ich mir merken)) Welche Paste sollte man benutzen bei
> sowas?

Die ganz billige aus Zinkoxid und Mineralöl reicht völlig.

Wichtig ist es die Schichtdicke so gering wie nötig zu halten.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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>> Galvanische Trennung ist natürlich besser, entbindet aber nicht vom
>> eingeschalteten Hirn.
>
> OK, gut)) werde ich mir merken)) Welche Paste sollte man benutzen bei
> sowas?

Guter Scherz - Paste als galv Trennmittel oder fürs Hirn.
Schönes Beispiel zur Verfälschung durch Teilzitate.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Leon V. schrieb:
> Gate Spannung habe ich vergessen zu messe, ...

Diese dürften in Ordnung sein, wie Hinz schon schrieb.

Da würde ich eher versuchen die Spannung am Drain mit einem Oszi zu 
messen, ob die Überschwinger beim Schalten sich im Rahmen hälten.

von Leon V. (viktor_l)


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H. H. schrieb:
> Leon V. schrieb:
>> OK, gut)) werde ich mir merken)) Welche Paste sollte man benutzen bei
>> sowas?
>
> Die ganz billige aus Zinkoxid und Mineralöl reicht völlig.
>
> Wichtig ist es die Schichtdicke so gering wie nötig zu halten.

OK, danke für die Info

Gruß
Viktor

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Da würde ich eher versuchen die Spannung am Drain mit einem Oszi
> zu messen, ob die Überschwinger beim Schalten sich im Rahmen hälten.
Das macht nicht so viel Sinn bzw. kann sogar gefährlich für die 
Schaltung sein, weil man zusätzliche Kapazität durch das Oszi 
einkoppelt, die die Schaltung dann mit voller PWM-Frequenz hart umladen 
muss. Sowas wie ein TNY oder TOPSwitch-IC klappt davon den Deckel auf 
wenn man Pech hat. Die hier verwendete Leistungselektronik wird das zwar 
bestimmt schaffen, aber es schwingt dann eher schlimmer als ohne 
angeschlossenes Oszi.

Ich denke das wird alles passen. Wenn irgendwas nicht passt, wird 
mindestens einer der IGBTs heiß und dann müsste man nochmal genauer 
nachsehen. Solange wie das nicht passiert - nicht anfassen. :)

von Leon V. (viktor_l)


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Dieter D. schrieb:
> Leon V. schrieb:
>> Gate Spannung habe ich vergessen zu messe, ...
>
> Diese dürften in Ordnung sein, wie Hinz schon schrieb.
>
> Da würde ich eher versuchen die Spannung am Drain mit einem Oszi zu
> messen, ob die Überschwinger beim Schalten sich im Rahmen hälten.

Hallo Dieter,

Wird demnächst einfach unter Last getestet und wenn da was wieder 
passiert, dann muss ich weiter suchen.

Danke dir für die Hilfe

Gruß
Viktor

von Leon V. (viktor_l)


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Ben B. schrieb:
>> Da würde ich eher versuchen die Spannung am Drain mit einem Oszi
>> zu messen, ob die Überschwinger beim Schalten sich im Rahmen hälten.
> Das macht nicht so viel Sinn bzw. kann sogar gefährlich für die
> Schaltung sein, weil man zusätzliche Kapazität durch das Oszi
> einkoppelt, die die Schaltung dann mit voller PWM-Frequenz hart umladen
> muss. Sowas wie ein TNY oder TOPSwitch-IC klappt davon den Deckel auf
> wenn man Pech hat. Die hier verwendete Leistungselektronik wird das zwar
> bestimmt schaffen, aber es schwingt dann eher schlimmer als ohne
> angeschlossenes Oszi.
>
> Ich denke das wird alles passen. Wenn irgendwas nicht passt, wird
> mindestens einer der IGBTs heiß und dann müsste man nochmal genauer
> nachsehen. Solange wie das nicht passiert - nicht anfassen. :)

Hallo Ben,

Ich denke, dass der IGBT einfach durch die Zeit kaputt gegangen ist 
(hoffentlich), jetzt habe ich zwei neue eingebaut. Ich denke das wird 
funktionieren)) wenn nicht, dann habe ich Pech und muss weiter suchen))

Danke dir für die Hilfe

Gruß
Viktor

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Wird Dir nicht gefallen, aber Du wirst nicht rauskriegen warum der IGBT 
gestorben ist. Könnte eine Spannungsspitze aus dem Netz gewesen sein, 
könnte Überhitzung gewesen sein, könnte einfach ein nicht besonders gut 
gefertigtes Teil gewesen sein, was dann altert und irgendwann stirbt - 
wobei der Fertigungsprozess solcher Teile eigentlich ziemlich 
perfektioniert ist und solche in Plastik vergossenen Transistoren 
normalerweise nach 50 Jahren rumliegen noch einwandfrei funktionieren.

von Leon V. (viktor_l)


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Ben B. schrieb:
> Wird Dir nicht gefallen, aber Du wirst nicht rauskriegen warum der IGBT
> gestorben ist. Könnte eine Spannungsspitze aus dem Netz gewesen sein,
> könnte Überhitzung gewesen sein, könnte einfach ein nicht besonders gut
> gefertigtes Teil gewesen sein, was dann altert und irgendwann stirbt -
> wobei der Fertigungsprozess solcher Teile eigentlich ziemlich
> perfektioniert ist und solche in Plastik vergossenen Transistoren
> normalerweise nach 50 Jahren rumliegen noch einwandfrei funktionieren.

Schlechte Kondensatoren könnten auch die Ursache dafür sein?

Wenn es das zweite Mal passiert und zwar nach kurzer Zeit, dann werde 
ich natürlich weiter suchen..da ich noch kein Profi bin , bin ich sehr 
froh und dankbar dass mir hier in Forum die Leute gerne helfen. Jede 
Reparatur bringt mehr Erfahrung. Danke nochmals für eure Unterstützung.

Gruß
Viktor

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Leon V. schrieb:
> Schlechte Kondensatoren könnten auch die Ursache dafür sein?

> Wenn es das zweite Mal passiert und zwar nach kurzer Zeit, dann werde
> ich natürlich weiter suchen.

Es lohnt vorerst nicht, über die Ursache nachzudenken. Bin selber kein 
Profi, habe aber Hunderte Leistungstransistoren in diversen Entstufen 
(NF, Ablenkstufen TV, Netzteilen etc.) getauscht. Da kann man 
vorsichtshalber den Treiber noch testen, aber in den allerallermeisten 
Fällen ging es gut und die Geräte hielten. Dann ist jeder Gedanke an die 
mögliche Ursache müßig. Es wird schon klappen.

Ich denke, Du hast daraus eine weitere Erkenntnis gewonnen. War schon 
irritiert, was Du alles anschaffen wolltest, Trenntrafo, 
Differenztastkopf...

von Leon V. (viktor_l)


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Rainer Z. schrieb:
> Leon V. schrieb:
>> Schlechte Kondensatoren könnten auch die Ursache dafür sein?
>
>> Wenn es das zweite Mal passiert und zwar nach kurzer Zeit, dann werde
>> ich natürlich weiter suchen.
>
> Es lohnt vorerst nicht, über die Ursache nachzudenken. Bin selber kein
> Profi, habe aber Hunderte Leistungstransistoren in diversen Entstufen
> (NF, Ablenkstufen TV, Netzteilen etc.) getauscht. Da kann man
> vorsichtshalber den Treiber noch testen, aber in den allerallermeisten
> Fällen ging es gut und die Geräte hielten. Dann ist jeder Gedanke an die
> mögliche Ursache müßig. Es wird schon klappen.
>
> Ich denke, Du hast daraus eine weitere Erkenntnis gewonnen. War schon
> irritiert, was Du alles anschaffen wolltest, Trenntrafo,
> Differenztastkopf...

Hallo Rainer, vielen Dank für die Info und den Tipp. Trenntrafo usw. 
möchte ich jetzt einfach für die Zukunft anschaffen.

Gruß
Viktor

von Markus W. (dl8mby)


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@Viktor,

Glückwunsch zur erfolgreichen Reparatur des NT.

Falls Dein Budget es hergibt, kauf Dir die UTI260b IR-Cam.

Siehe Link:

https://eleshop.de/uni-t-uti260b.html
https://www.pollin.de/p/uni-t-infrarot-waermebildkamera-uti260b-831030

Das zugehörige Objektiv für die Nähe ist leider bei Pollin bereits
vergriffen. Hat mir besser gefallen, als das von Eleshop

https://eleshop.de/macro-lens-for-uni-t-uti260b-thermal-imaging-camera.html

Damit kannst Du bereits im Vorfeld die Wärmeentwicklung in Deiner
Elektronik und auch am Haus, Auto, etc. sichtbar machen.

LG
Markus

: Bearbeitet durch User
von Leon V. (viktor_l)


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Markus W. schrieb:
> @Viktor,
>
> Glückwunsch zur erfolgreichen Reparatur des NT.
>
> Falls Dein Budget es hergibt, kauf Dir die UTI260b IR-Cam.
>
> Siehe Link:
>
> https://eleshop.de/uni-t-uti260b.html
> https://www.pollin.de/p/uni-t-infrarot-waermebildkamera-uti260b-831030
>
> Das zugehörige Objektiv für die Nähe ist leider bei Pollin bereits
> vergriffen. Hat mir besser gefallen, als das von Eleshop
>
> https://eleshop.de/macro-lens-for-uni-t-uti260b-thermal-imaging-camera.html
>
> Damit kannst Du bereits im Vorfeld die Wärmeentwicklung in Deiner
> Elektronik und auch am Haus, Auto, etc. sichtbar machen.
>
> LG
> Markus

Hallo Markus,

Herzlichen Dank für die Hilfe bei der Reparatur. Ich habe seit längerem 
eine Wärmebildkamera und zwar die Flir One Pro. Die Kamera hat mir auch 
schon geholfen bei der Fehlersuche, wo ein Bauteil sich stark erwärmt 
hat. Ist wirklich eine super Methode 😃👍

Gruß
Viktor

von Markus W. (dl8mby)


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@Viktor,

na dann bis zum nächsten Anliegen/Beitrag ;-)

Markus

von Monk (roehrmond)


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H. H. schrieb:
> Die ganz billige aus Zinkoxid und Mineralöl reicht völlig.

Penaten Creme? Die sieht immerhin auch so aus, wie Wärmeleitpaste.

: Bearbeitet durch User
von H. H. (Gast)


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Steve van de Grens schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Die ganz billige aus Zinkoxid und Mineralöl reicht völlig.
>
> Penaten Creme? Die sieht immerhin auch so aus, wie Wärmeleitpaste.

Wenn man MacGyver heißt...

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Penaten Creme? Die sieht immerhin auch so aus, wie Wärmeleitpaste.
Riecht aber besser.

Wobei, ich frage mich ob sich das ändert wenn sie heiß wird.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Ben B. schrieb:
> ob sich das ändert wenn sie heiß wird.

Oh ja. Hatte mal so eine kleine Dose auf dem Armaturenbrett in der Sonne 
liegen. Konsistenz ändert sich und riecht etwas ranzig. Nur doof, wenn 
man davon noch etwas auf eine trockene brüchige Hautstelle braucht.

Leon V. schrieb:
> Ist wirklich eine super Methode 😃👍

Mir kam beim Lesen der Gedanke, ob ein hier gepostetes Wärmebild dieser 
Platine einem anderen, der bei der Suche auf diesen Thread stößt, bei 
dessen Reperatur weiterhelfen könnte. Ähnliches könnte für das Oszi-Bild 
der Schaltflanke mit Überschwinger möglich werden.

von Leon V. (viktor_l)


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Markus W. schrieb:
> @Viktor,
>
> na dann bis zum nächsten Anliegen/Beitrag ;-)
>
> Markus

Hallo Markus,

Werde bestimmt noch viele Reparaturen haben, bei denen ich eure Hilfe 
brauchen werde. Ist wirklich ein super Forum hier. Habe auch wieder was 
dazugelernt. Vielen Dank nochmal!🙋‍♂️😃

Gruß
Viktor

von Leon V. (viktor_l)


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Dieter D. schrieb:
> Ben B. schrieb:
>> ob sich das ändert wenn sie heiß wird.
>
> Oh ja. Hatte mal so eine kleine Dose auf dem Armaturenbrett in der Sonne
> liegen. Konsistenz ändert sich und riecht etwas ranzig. Nur doof, wenn
> man davon noch etwas auf eine trockene brüchige Hautstelle braucht.
>
> Leon V. schrieb:
>> Ist wirklich eine super Methode 😃👍
>
> Mir kam beim Lesen der Gedanke, ob ein hier gepostetes Wärmebild dieser
> Platine einem anderen, der bei der Suche auf diesen Thread stößt, bei
> dessen Reperatur weiterhelfen könnte. Ähnliches könnte für das Oszi-Bild
> der Schaltflanke mit Überschwinger möglich werden.

Hallo Dieter,

Ja, ist wirklich eine gute Idee. Aber das Ladegerät ist schon in der 
Firma bei einem Freund. Nächste Woche wird er sich melden und mir 
mitteilen ob das Ding auch gut funktioniert. Wenn Ich wieder sowas 
reparieren werde, oder sogar das selbe Ladegerät, werde ich Wärmebilder 
machen und in diesem Forum posten.
Dankeschön für die Hilfe.

Gruß
Viktor

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