3D-Druck: ESD-Filament perimeters; normal für infill?

#7539382
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Wenn man es für nötig hält, "spezial ESD-Filament" zu verwenden /und/ einen "dual-extruder"-Drucker hat, dann kann man das so machen.

Man kann auch Teile einfach so drucken und sie, wenn man das für nötig hält, z.B. mit Leitlack besprühen, wie dem hier: https://www.solianiemc.com/de/p/elektrisch-leitfaehige-lacke-spray-400ml/

Man kann aber auch darüber nachdenken, wo und wie im Arbeitsumfeld elektrostatische Aufladungen überhaupt entstehen können, und ob diese überhaupt kritisch sind. Kommt halt drauf an, mit was für Bauteilen man arbeitet und wie man dabei "assembly jigs" einsetzt.

OP #7539433
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ESD am Arbeitsplatz ist schon relevant. Wenn du nur wenige brauchst und daher Handlötest ist z.B. ein Halter der die ganzen Steckverbindungen perfekt ausrichtet hilfreich. Weiteres Beispiel: Handbestückung (oder ggf. Schrauben). Eine Abdeckung damit nur die richtigen Stellen auf dem PCB zugänglich sind um Fehlbestückung zu vermeiden. Noch eins? PCB-Halter für dein Testrig.

Normales Filament fängt so bei 10€/kg. Mit ESD liegst du mehr im Bereich um die 80€/kg vondaher ist es interessant die Menge gering zuhalten.

#7539591
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N. B. schrieb:

Eine Abdeckung damit nur die richtigen Stellen auf dem PCB zugänglich sind um Fehlbestückung zu vermeiden.

Ich weiß nicht, ob ich Platinen von Leuten bestücken lassen möchte, die das nicht gepeilt bekommen; können die denn dann auch löten?

ESD-Maßnahmen auf dem von Dir beschriebenen Level sind vermutlich nötig, wenn man ausschließlich Plastikkleidung trägt, und ein einer überheizten Wohnung mit schön trockener Winterluft sitzt.

3d-Drucker finde ich ja schick, habe selbst einen, aber ich versuch mir nicht Probleme auszudenken, um sie damit zu lösen.

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