Purzel H. schrieb:
Sonst kann man auch einen virtuellen PC auf einem MAC laufen
lassen..
Stimmt, aber diese Lösung ist aus meiner Sicht aus folgenden Gründen nur eine Machbarkeitsstudie:
- zusätzliche Layer mit negativem Impact auf die Latenz beim Zugriff auf die "richtige" Hardware durch LabView
- zusätzliches Betriebsystem als weitere Fehlerquelle
- erhöhter Wartungsaufwand durch Updates von zwei Betriebssystemen
- zusätzliche Lizenzkosten beim Einsatz von Windows in der VM
- höhere Hürde beim Verständnis und der Bedienung des Konstruktes für weitere Nutzer meiner LabView-"Programme"
Daher fahre ich vermutlich beim Einsatz von Linux auf nativer HW von vornerein besser.
Ansonsten stört mich an Windows neben dem immer weiter ausgebauten Cloudzwang auch, dass man Updates häufig aufgezwungen bekommt und nur bedingt beispielsweise den Installationszeitpunkt beeinflussen kann und dass ist definitiv ein KO-Kriterium, denn hier sollte Labview möglichst 24x7 ohne Ausfallzeiten laufen. Ganz zu schweigen dass Windows ohne Virenscaner (mindestens Defender) ein Sicherheitsrisiko darstellt. Ganz aktuell: https://arstechnica.com/security/2023/11/normally-targeting-ukraine-russian-state-hackers-spread-usb-worm-worldwide/
Weiterhin stellt Linux geringe Ansprüche an die HW und somit spare ich wohl am Ende sogar bare Münzen beim Einkauf im Vergleich zum Mac und sollte NI für den Schritt dankbar sein :)
@Tam Hamme: ich (und bestimmt auch andere Forumuser) wäre dankbar, wenn du die Beweggründe bei NI in Erfahrung bringen könntest und darüber in einem Newsbeitrag berichtest.