Forum: Haus & Smart Home Klimaanlage zum Heizen: Energieverschwendung an Aussenfassade?


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von Gustav K. (hauwech)


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Christian B. schrieb:
> Wir haben mit PV und Windkraft 2 gute Alternativen die sich perfekt
> ergänzen. Im Sommer gibt es nicht so viel Wind, dafür viel Sonne und im
> Winter ist es genau anders herum.

In welchem Groschenroman hast du denn das gelesen?

Im Sommer konnte ich mit meinem 200 Watt-Modul an guten Tagen drei 
Pedelec-Akkus laden, diesen Monat reicht der Ertrag nicht mal mehr für 
die Standby-Stromaufnahme der am Akku angeschlossenen Gerätschaften. 
Deshalb musste ich den Akku abklemmen und das Solarpanel rein holen, 
weil definitiv kein Ertrag mehr kommt.

Parallel dazu habe ich dieses Jahr die Seite solar-wetter.com 
beobachtet, hier brachte eine 10kWp Anlage im Sommer max. 58kWh/Tag, 
wenn ich mich richtig erinnere. Diesen Monat sehe ich nun überwiegend 
2kWh/Tag, was meinen eigenen Ertrag bestätigt. Das ist mal eben der 
Faktor 29!

Das gleicht ein bisschen mehr Wind im Winterhalbjahr nicht ansatzweise 
aus. Von "perfekt ergänzen" kann da überhaupt keine Rede sein!

Aber solch stark vereinfachende Lösungen hört man ständig: Wasserstoff 
ins Auto, Wasserstoff ins Flugzeug, Wasserstoff in die Heizung - und 
alles wird gut. Oder eine Oberleitung für LKWs auf Autobahnen, oder 
Solaranlagen im Weltraum. Da muss man viele Groschenromane lesen, um 
sich für solche Ideen begeistern zu können.

Beitrag #7547414 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Re D. (Gast)


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Gustav K. schrieb:
> Das gleicht ein bisschen mehr Wind im Winterhalbjahr nicht ansatzweise
> aus. Von "perfekt ergänzen" kann da überhaupt keine Rede sein!

Beschäftige dich doch mal mit dem Thema Mittagsspitze. Das schreitet 
auch bei dir der Erkenntnisgewinn fort. Und 2 kWh sind ca. 30 bis 50 % 
des Strombedarfs pro Tag für eine Haushalt. Also schon eine beachtliche 
Menge.

Beitrag #7547421 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7547425 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7547430 wurde von einem Moderator gelöscht.
von G. K. (zumsel)



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Gustav K. schrieb:

> Das gleicht ein bisschen mehr Wind im Winterhalbjahr nicht ansatzweise
> aus. Von "perfekt ergänzen" kann da überhaupt keine Rede sein!

Wie es letztes Jahr war sieht man in den Bildern im Anhang.

von Udo S. (urschmitt)


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Gustav K. schrieb:
> Da muss man viele Groschenromane lesen, um
> sich für solche Ideen begeistern zu können.

Wie schon mal gesagt, vor 40 Jahren war der "Communicator" von Star Wars 
noch Utopie, heute würden die meisten Kids dich auslachen wenn du so ein 
primitives Teil in die Hand nimmst.
Also bleib in deiner Höhle und sammle Reisig.
Denn Öl und Gas gehen irgendwann mal aus, das ist eine Tatsache. Und was 
dann passiert da war der Preissprung zu Beginn von Putins Überfall auf 
die Ukraine ein kleiner Vorgeschmack.
Je besser man schon vorher davon wegkommt desto weniger fliegt einem das 
dann um die Ohren.

Ganz unabhängig davon ob du jetzt den Wissenschaftlern oder den 
Zweiflern bzgl. Klimawandel glaubst.

von G. K. (zumsel)


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Michael schrieb im Beitrag #7547425:

> BILLIG wäre es sich mit seiner direkten Nachbatschaft auszusöhnen statt
> einem Regime die Treue zu halten, die selber bereits beim untergehen
> sind.

Die allermeisten Länder in Europa haben sich ausgesöhnt und interagieren 
ziemlich friedlich untereinander.
Nur ein Land will unbedingt seine Nachbarn auf Ketten ohne Einladung 
besuchen!

von Christian B. (luckyfu)


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G. K. schrieb:
> Gustav K. schrieb:
>
>> Das gleicht ein bisschen mehr Wind im Winterhalbjahr nicht ansatzweise
>> aus. Von "perfekt ergänzen" kann da überhaupt keine Rede sein!
>
> Wie es letztes Jahr war sieht man in den Bildern im Anhang.

Interessant nicht? Passt irgendwie schon ganz gut. Also ja, das bisschen 
mehr Wind kann die einbrechende Solarstromerzeugung sehr wohl ersetzen. 
Woher ich das wohl vorher wusste? Weil ich mich in dieser Richtung schon 
recht gut informiert habe. Man sieht aber auch ein paar wintertage mit 
wenig Wind, das sind dann die Tage der Speicher und Gaskraftwerke, heute 
mit Erdgas, später mit Biogas oder Wasserstoff betrieben.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #7547468 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Gerald K. (geku)


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Christian B. schrieb:
> 2% Regel

Könntest du bitte die 2% Regel genauerer erläutern?

von Gerald K. (geku)


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Re D. schrieb:
> Gerald K. schrieb:
>> Das sind 14.39% Import. Nur 26% sind regenerativ erzeugt. Der
>> Großteil ist Kohle und Gas. Deutschland ist weit davon entfernt
>> klimaneutral Energie zu erzeugen. Die Windenergie macht bloss 3,59% aus,
>> die Fotovoltaik fällt heute flach.
>
> Du leuchte, hätte man nicht 16 Jahre geschlafen, wäre man heute bei der
> installierten Leistung beim doppelten. Dann ständen da nicht 26% sondern
> 52 %. Im übrigen sind wir im Jahresmittel schon bei > 50%. Da man jetzt
> wieder Windprojekte angeschoben hat und Solar so billig ist, wird es in
> den nächsten 10 Jahren enorme Kapazitätsteigerungen geben.
> Da kannst du jetzt wie der Teufel im  kreis springen und in die
> Vergangenheit blicken, es hat keine Relevanz für die Zukunft.
> Eigentlich verstehe ich gar nicht warum du dich beschwerst. Der
> IST-Zustand scheint doch deine Wunschvorstellung zu sein. Viel billiger
> Strom aus Kohle und Gas. Alles wie Gerald sich wünscht!

Kannst du überhaupt sachlich diskutieren?
Ich schaue weder in die Vergangenheit noch freut mich der momentane 
Zustand.
Ich bin auch im Entferntesten für diese Situation verantwortlich!

Mag sein, wenn der Wind weht und die Sonne scheint, dass die Siutation 
wesentlich besser aussieht. Es zeigt aber wie instabil und abhängig die 
Energieversorgung derzeit ist.

Welche konstruktiven Vorschlage hast du?

von Gerald K. (geku)



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G. K. schrieb:
> Zeigt die Seite Stromhandel oder physikalische Flüsse an?
> Ein einzelnes beliebiges 15 Minuten Fenster ist auch weniger
> aussagefähig als ein längeres Zeitfenster.
> energy-charts.info ist da aus meiner Sicht das klar bessere Tool, z.b.
> kann man dort sehen das für heute Abend Frankreich plant netto zu
> importieren, und man kann dort auch gut sehen das es in den letzten
> Tagen in Frankreich kälter war.

Quelle: https://app.electricitymaps.com/zone/DE

Man kann sich über den Link auch andere Zeiträume (24h,1 Monat, 1 Jahr 
oder 1 Jahr) ansehen.

Die aktuelle Ansicht zeigt wie wichtig die internationale Vernetzung für 
die Netzstabilität ist. Diese kommt unter anderem durch den besseren Mix 
der Energieträger zu stande.

Der Vergleich zwischen aktuelle Ansicht und einem längeren 
Beobachtungszeitraum zeigt wie wichtig Kurzzeit aber auch 
Langzeitspeicher sind, wenn man sich von fossiler oder kerntechnisch 
erzeugter Energie verabschieden will.

von Gerald K. (geku)


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G. K. schrieb:
> Besonders erbärmlich finde ich das man Putin ein halbes Jahr nach dem
> Krimputsch NS2 geschenkt hat und BASF/Wintershall seinen verlorenen
> Invest in Jamal wahrscheinlich mit Hermes-Bürgschaften ausgeglichen
> bekommt. Andere Länder haben uns gewarnt.

Die ÖMV hat auch viel Geld in NS2 investiert und verloren.

: Bearbeitet durch User
von Gerald K. (geku)


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Re D. schrieb:
> Das einzig gute ist, dass die Russen den bau selbst bezahlt haben, die
> Investitionsruine muss uns also nicht weiter stören.

Woher stammt diese Information. Gibt es einen Link dazu?

Ich fange einmal an:
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/funf-westkonzerne-finanzieren-die-pipeline-4038034.html#:~:text=Unter%20anderem%20sind%20Uniper%20und,keine%20Zweifel%20an%20dem%20Projekt.&text=Gesch%C3%A4fte%20im%20politischen%20Minenfeld%20sind%20nicht%20so%20einfach.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #7547581 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Re D. (Gast)


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Gerald K. schrieb:
> Kannst du überhaupt sachlich diskutieren?

Es schalt aus dem Wald, wie man hinein ruft.

Gerald K. schrieb:
> Ich schaue weder in die Vergangenheit noch

Ach ne, wie hast du die Zahlen sonst ermittelt? Geraten?

Gerald K. schrieb:
> Ich bin auch im Entferntesten für diese Situation verantwortlich!

Ne, verantwortlich sind bestimmt die Grünen, die haben den Gashahn 
zugedreht. Habeck persönlich, wenn man dem Forum glauben darf.

Gerald K. schrieb:
> Mag sein, wenn der Wind weht und die Sonne scheint, dass die Siutation
> wesentlich besser aussieht. Es zeigt aber wie instabil und abhängig die
> Energieversorgung derzeit ist.

Von Instabil kann ja wohl nicht die Rede sein, oder hab ich verpasst, 
dass ständig der Strom weg ist. Abhängig ist man immer, ob der Russe das 
gas liefert, der Saudi das Öl oder der Ami die Brennelemente. Da sind 
wind und Sonne definitiv verlässlicher und wie die Fakten beweisen, 
lässt sich das Europäische Verbundnetz gut regeln. Für den einen sind 
Importe Teufelszeug, es muss immer exportiert werden. Die Wirtschaft ist 
da nicht so Ideologisch, die Kauft da wo es hald grad am billigsten ist.

Gerald K. schrieb:
> Welche konstruktiven Vorschlage hast du?

Intensiv weiter in den Ausbau der Windkraft investieren. Privat 
PV+Speicher. Großbatterriespeicher werden dem nächst auch in größerer 
Stückzahl kommen, wenn der Natrium-Ionen-Akku in Großserie läuft. Und 
natürlich die Stromtrassen, die seit 15 Jahren geplant sind umsetzen und 
ich hätte nichts gegen ein paar Pumpspeicher mehr. Zu den Gaskraftwerken 
habe ich mich oben schon geäußert. Noch Fragen / Anmerkungen (außer geht 
nicht, weil heute nicht die Sonne scheint)?

Gerald K. schrieb:
> Woher stammt diese Information. Gibt es einen Link dazu?
>
> Ich fange einmal an:
> 
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/funf-westkonzerne-finanzieren-die-pipeline-4038034.html#:~:text=Unter%20anderem%20sind%20Uniper%20und,keine%20Zweifel%20an%20dem%20Projekt.&text=Gesch%C3%A4fte%20im%20politischen%20Minenfeld%20sind%20nicht%20so%20einfach.

Keine Ahnung, nach meinem Kenntnisstand gehört die NS2 zu 100 % Gazprom. 
Wenn die Konzerne so dumm waren und der Gazprom das Geld für den Bau 
geschenkt haben, dann weiß ich auch nicht.

Beitrag #7547626 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7547631 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Gerald K. (geku)


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Wichtig wird in Zukunft die Speicherung von Energie sein. Nur dann 
lassen sich Windkraft und Sonnenenergie gut nutzen.

Da Deutschland nicht wie die Schweiz und Österreich mit vielen Tälern 
gesegnet ist, wobei es jetzt auch Widerstände in diesen Ländern gibt, 
muß nach alternativen Lösungen gesucht werden. Eine Möglichkeit verraten 
die beiden folgenden Links:

**In der Theorie**: https://m.youtube.com/watch?v=zEs8hbBxwBU

**In der Praxis**: 
https://rp-online.de/nrw/staedte/grevenbroich/rwe-plant-mit-zwei-wissenschaftlern-eine-riesige-wasserbatterie-im-kuenftigen-tagebausee-in-hambach_aid-46692667

: Bearbeitet durch User
von Christian B. (luckyfu)


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Gerald K. schrieb:
> Könntest du bitte die 2% Regel genauerer erläutern?

Aber gerne doch:
https://www.sfv.de/was-bedeutet-zwei-prozent-der-landesflaeche

Mit Erklärung, besser, als ich es je zusammenfassen könnte, was das 
eigentlich bedeutet.

: Bearbeitet durch User
von G. K. (zumsel)


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Gerald K. schrieb:

> Die ÖMV hat auch viel Geld in NS2 investiert und verloren.

Was macht eigentlich die ÖMV wenn die Kündigung des Gastransits durch 
die Ukraine 2025 wirksam wird?
Haben die Ösis schon einen Plan B?

Beitrag #7547645 wurde von einem Moderator gelöscht.
von G. K. (zumsel)


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Gerald K. schrieb:

> **In der Theorie**: https://m.youtube.com/watch?v=zEs8hbBxwBU
>
> **In der Praxis**:
> 
https://rp-online.de/nrw/staedte/grevenbroich/rwe-plant-mit-zwei-wissenschaftlern-eine-riesige-wasserbatterie-im-kuenftigen-tagebausee-in-hambach_aid-46692667

Quasi ganz Deutschland nur von Hambach und vom Bodensee zu versorgen 
könnte nur mittelschlau sein, das ist etwas wenig Redundanz und Leistung 
müsste man auch hin und wieder weg bekommen.

Mit welcher Leistung könnte man so etwas realistisch anbinden?

von Gerald K. (geku)


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Christian B. schrieb:
> Mit Erklärung, besser, als ich es je zusammenfassen könnte, was das
> eigentlich bedeutet.

Danke der Link war sehr aufschlußreich.

Interessant wären die Verkehrsflächen in Bezug zu diesen 2%. Autobahnen 
und Parkplätze könnten für Fotovoltaik genutzt werden, ohne neuen Boden 
zu versiegeln. Ich denke an Überdachungen und Lärmschutzwände.

Beitrag #7547651 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Gerald K. (geku)


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G. K. schrieb:
> Gerald K. schrieb:
>> Die ÖMV hat auch viel Geld in NS2 investiert und verloren.
>
> Was macht eigentlich die ÖMV wenn die Kündigung des Gastransits durch
> die Ukraine 2025 wirksam wird?
> Haben die Ösis schon einen Plan B?

kenne ich leider nicht. Ich vermute man will die bestehend intakte 
Leitung über die Ukraine nutzen.

von Gerald K. (geku)


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Mike J. schrieb im Beitrag #7547645:
> G. K. schrieb:
>>> Wobei sich Ukrainisch nicht sehr von Russisch
>>> unterscheidet.
>>
>> Merkst du was?
>
> Das ist quasi wie Deutsch und Niederländisch.

Schwizerdütsch

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Schweizerdeutsch

Beitrag #7547659 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7547660 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Mike J. (linuxmint_user)


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Gerald K. schrieb:
> Da Deutschland nicht wie die Schweiz und Österreich mit vielen Tälern
> gesegnet ist, wobei es jetzt auch Widerstände in diesen Ländern gibt,
> muß nach alternativen Lösungen gesucht werden. Eine Möglichkeit verraten
> die beiden folgenden Links:

Die Möglichkeiten für Pumpspeicherkraftwerke wurde ausgereizt, da geht 
nahezu nichts mehr und es reicht auch für nahezu nichts um damit irgend 
etwas reizen zu können.

Die Links habe ich mir angeschaut und hatte einen Lachanfall.
Diese gigantische Betonkonstruktion ist sehr teuer, die Wartung ist 
ebenfalls sehr teuer und die damit speicherbaren Energiemengen sind viel 
zu klein. Das rentiert sich einfach nicht.

Das ist wie die fixe Idee CO2 in Bergwerke zu verpressen um sich die CO2 
Zertifikate zu sparen. Solche Dinge werden entweder von Leuten geplant 
denen es egal ist ob es einen realen Nutzen bringt oder diese Leute 
können nicht rechnen.

Leider werden solche Projekte oft so weit realisiert dass man sie 
einsetzen könnte, aber dann wird den Leuten klar dass es dabei doch 
einige Probleme gibt die man einfach gedanklich übergangen hat.

Also wenn man richtig ordentlich Geld verbrennen möchte, damit man dann 
für andere sinnvolle Projekte möglichst nichts mehr hat, dann macht man 
genau so weiter. Die Energiewende schaffen wir so aber ganz bestimmt 
nicht.

von Gerald K. (geku)


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G. K. schrieb:
> Quasi ganz Deutschland nur von Hambach und vom Bodensee zu versorgen
> könnte nur mittelschlau sein, das ist etwas wenig Redundanz und Leistung
> müsste man auch hin und wieder weg bekommen.
> Mit welcher Leistung könnte man so etwas realistisch anbinden?

Darum ist es wichtig,dass neben dem Ausbau an Windparks und 
Fotovoltaikanlagen auch das Leitungsnetz ausgebaut wird. Redundanz ist 
und war schon immer ein Thema.

Leitungen werden nicht nur vom Speicher zum Verbraucher, sondern auf vom 
Erzeuger zum Speicher, ich denke da auch an Offshore-Windparks, 
benötigt.

Die Orte von Erzeuger, Speicher und Verbrauch müssen nicht nah 
beieinander liegen.

Übrigens mit dem Speichern lässt gut Geld verdienen. Einkauf bei 
Überangbot und Verkauf bei Energieknappheit zahlt sich gerade bei den 
erneuerbaren Energien aus.

von G. K. (zumsel)


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Mike J. schrieb:

> Die Möglichkeiten für Pumpspeicherkraftwerke wurde ausgereizt, da geht
> nahezu nichts mehr und es reicht auch für nahezu nichts um damit irgend
> etwas reizen zu können.

Das ist einiges mehr als nichts:

https://www.stmwi.bayern.de/fileadmin/user_upload/stmwi/publikationen/pdf/2014-Pumpspeicher-Potenzialanalyse.pdf

Und außerhalb von Bayern ist es auch mehr als nichts:

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Pumpspeicherkraftwerken#Planungen

BTW: Es wäre total super wenn du deine ganzen Behauptungen mit Quellen 
belegen würdest. Ohne Quellen hinterlässt das einen schalen Geschmack 
und unterminiert deine Glaubwürdigkeit.

: Bearbeitet durch User
von G. K. (zumsel)


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Gerald K. schrieb:
>
> Darum ist es wichtig,dass neben dem Ausbau an Windparks und
> Fotovoltaikanlagen auch das Leitungsnetz ausgebaut wird. Redundanz ist
> und war schon immer ein Thema.
>
> Leitungen werden nicht nur vom Speicher zum Verbraucher, sondern auf vom
> Erzeuger zum Speicher, ich denke da auch an Offshore-Windparks,
> benötigt.

Hier eine Quelle für den überregionalen Netzausbau:
https://www.netzentwicklungsplan.de/projekte/projekte-im-nep-20372045-2023

Die geplanten Maßnahmen der 110KV-Krauter kann sich von deren  Webseiten 
kratzen, da gibt es wohl eine Veröffentlichungspflicht.

Beitrag #7547686 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Re D. (Gast)


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Mike J. schrieb im Beitrag #7547686:
> es gibt viele Gefahren und oft müssen Orte umgesiedelt werden.

Ach aber die Tagebaue kann man einfach weiter laufen lassen, da muss ja 
nie wer umgesiedelt werden. Ganz meine Humor.

Beitrag #7547698 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7547706 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Mike J. (linuxmint_user)


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Gerald K. schrieb:
>> Das ist quasi wie Deutsch und Niederländisch.
>
> Schwizerdütsch

Ich kenne Russen und Ukrainer, wenn die Ukrainisch reden, dann hört sich 
das deutlich anders an. Deshalb kommunizieren die auch oft einfach auf 
Russisch miteinander. So einfach ist das mit dem Verstehen nicht.

Gerald K. schrieb:
> Leitungen werden nicht nur vom Speicher zum Verbraucher, sondern auf vom
> Erzeuger zum Speicher, ich denke da auch an Offshore-Windparks,
> benötigt.
Ja, mit den Speichern steht und fällt die Energiewende.

> Die Orte von Erzeuger, Speicher und Verbrauch müssen nicht nah
> beieinander liegen.
Das wäre aber natürlich besser, weil man gerade bei Wechselspannung 
recht hohe Leitungsverluste hat.
Ich wäre für Gleichspannungsnetze, auch im Eigenheim, da sie doch 
Vorteile bringen, man aber eben dann ein anderes System hat mit dem man 
anders umgehen muss.

> Übrigens mit dem Speichern lässt gut Geld verdienen. Einkauf bei
> Überangbot und Verkauf bei Energieknappheit zahlt sich gerade bei den
> erneuerbaren Energien aus.
Durch die Lobby haben sie es so hinbekommen dass diese Konkurrenz noch 
nicht großflächig erfolgen kann.
Eigentlich könnte das alles automatisiert gesteuert werden, man muss das 
aber sinnvoll regeln können. Hier würde es sich dann sogar für 
Wohnblock-bewohner lohnen bei sich einen Akku aufzubauen, auch wenn sie 
gar keine PV-Module haben.

Sie kaufen dann einfach den Strom wenn er günstig ist und verbrauchen 
ihn wenn er teuer ist. So etwas haben die Energieversorger aber aktuell 
ausgeschlossen.

von Mike J. (linuxmint_user)


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Re D. schrieb:
> Ach aber die Tagebaue kann man einfach weiter laufen lassen, da muss ja
> nie wer umgesiedelt werden. Ganz meine Humor.
Du legst mir hier Dinge in den Mund die ich nie gesagt habe. Du weißt 
gar nicht was ich denke oder was meine Meinung ist, weil du dir das was 
ich geschrieben habe nicht durchliest. Mit dir ist es vollkommen 
sinnlos, lebe halt in deiner eigenen Welt und schau was dabei raus 
kommt.

Durch den Tagebau und die Abpumpung des Grundwassers hat sich der Boden 
damals gesenkt, dann haben sie ihn dicht gemacht und nun hat sich der 
Boden wieder gehoben, alle Häuser haben nun Risse, weil dies alles eben 
nicht gleichmäßig passiert.

Ich bin auch kein Fan von Kohle. Wenn man an der selben Stelle 
PV-Anlagen hingebaut hätte, mit ausreichend Energiespeicher, dann wäre 
das sicherlich besser als dort die Kohle aus dem Boden zu holen. 
Außerdem ist die schöne Erde weg, man hat hier eine riesige Sandhalde 
und es dauert wohl hunderte oder eher tausende Jahre bis die Oberfläche 
wieder humoser Boden ist auf dem man etwas anbauen kann.

Man muss aber abwägen zwischen den Möglichkeiten die man hat und den 
Dingen die man realisieren kann.
Die Energiewende wäre schön, nur existiert noch nichts um das zu 
realisieren. Um die Heizenergie, Benzin, Diesel, Kerosin und die Stoffe 
der chemischen Industrie regenerativ erzeugen zu könne, bräuchten wir 
sehr viel mehr PV und Windkraft als wir aktuell haben.

Zumal es offenbar nicht gut ist die PV-Anlagen auf einem Acker zu 
stellen, denn die zerbröseln da regelrecht nach einer Weile, 
wahrscheinlich wegen der Feuchte.
Dächer wären das viel besser, vielleicht müssten die PV-Module auch 
anders gebaut werden. Die mit der Doppelglasscheibe sind offenbar ganz 
gut.

von G. K. (zumsel)


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Mike J. schrieb:

> Ich wäre für Gleichspannungsnetze, auch im Eigenheim, da sie doch
> Vorteile bringen, man aber eben dann ein anderes System hat mit dem man
> anders umgehen muss.

Coole Sache, kann ich die Technik für Gleichspannungsnetze bei dir zu 
vergleichbaren oder besseren Preisen gegenüber Wechselstromnetzen bei 
dir kaufen?

von G. K. (zumsel)


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Mike J. schrieb:

> Zumal es offenbar nicht gut ist die PV-Anlagen auf einem Acker zu
> stellen, denn die zerbröseln da regelrecht nach einer Weile,
> wahrscheinlich wegen der Feuchte.
> Dächer wären das viel besser, vielleicht müssten die PV-Module auch
> anders gebaut werden. Die mit der Doppelglasscheibe sind offenbar ganz
> gut.

Wenn du jetzt noch Quellen beigelegt hättest könnte man darüber 
vernünftig und ernsthaft diskutieren. Ohne Quellen und Details ist das 
nur eine nicht nachvollziehbare diffuse Aussage.

von Christian B. (luckyfu)


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Mike J. schrieb:
> Die Energiewende wäre schön, nur existiert noch nichts um das zu
> realisieren.

Du solltest öfter mal aus deiner Höhle kommen, dann währe dir vielleicht 
aufgefallen, dass Deutschland schon mehr als die Hälfte seines Stromes 
rein durch PV und Wind erzeugt. Für mich sind das die beiden 
Technologien, die auch die restlichen 48% noch schaffen können. Oder 
wartest du aufs Fusionskraftwerk? Da kannst du vermutlich genauso lange 
drauf warten wie auf ein flächendeckendes Wasserstofftankstellennetz für 
Wasserstoffbetriebene PKW. und Billig wird der Strom aus solch einem 
technisch aufwändigen Kraftwerk mit Sicherheit auch nicht sein. Elektro 
PKW gibt es nun schon über 10 Jahre mit Li Akkus, mittlerweile ist auch 
schon einiges an Modellvielfalt entstanden, in den nächsten 5 Jahren 
werden hier sicher noch mehr Lücken gefüllt. Das funktioniert auch jetzt 
schon.

: Bearbeitet durch User
von Gerald K. (geku)


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Mike J. schrieb:
> Ich wäre für Gleichspannungsnetze, auch im Eigenheim, da sie doch
> Vorteile bringen

Gleichstrom bringt drei Nachteile:

- **Korrosionsgefahr** bei Metallen, wie Rohre und Armierungen, im 
Mauerwerk
- Gefahr von Bildung von **Lichtbogen** und damit erhöhte Brandgefahr
- Geräte mit Transformatoren werden unbrauchbar, der Anschluss wird 
**polungsabhängig**

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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G. K. schrieb:
> Wenn du jetzt noch Quellen beigelegt hättest könnte man darüber
> vernünftig und ernsthaft diskutieren. ...

Naja, der Boden ist danach kontaminiert, weil bei Hagel und Korrossion 
sich immer wieder Partikel abloesen. Zu hohe Aluwerte und Reste der 
Substanzen von Glas, Beschichtung und Dichtungsmassen.

von Mike J. (linuxmint_user)


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Gerald K. schrieb:
> Gleichstrom bringt drei Nachteile:

Es ist aber nun mal so dass wir die Nachteile inzwischen recht einfach 
lösen können. Sehr viele Elektrogeräte kommen ja auch mit Gleichspannung 
klar, wie die Schaltnetzteile, der Bohrhammer mit BLDC-Motor.

Das alte Netz wird man parallel weiter betreiben, bis man es gar nicht 
mehr braucht.

Christian B. schrieb:
> Du solltest öfter mal aus deiner Höhle kommen, dann währe dir vielleicht
> aufgefallen, dass Deutschland schon mehr als die Hälfte seines Stromes
Der rein elektrische Strom, ja sicher die 44%, nur ist das nur ein 
Bruchteil von der Primärenergie.

Die Windkraftanlagen hier schalten regelmäßig ab und dann wieder an, 
weil eben Wind weht, die Energie nur aktuell nicht gebraucht wird, weil 
Speicher fehlen. Wir bräuchten hier riesige Speicher.

Frag dich einfach mal warum der Ausbau von Wind und PV so schleppend 
voran geht. Die hatten auf Arte eine Doku gezeigt in der darüber 
berichtet wurde wie die Leute in Spanien alle auf den Trend aufspringen 
wollten, ihr Geld in PV gesteckt haben und dann hat der Staat eine 
Kehrtwende gemacht und die Anlagen kamen nicht ans Netz, stehen nun 
sinnlos rum.

Da fehlt einfach sehr viel, die leistungsfähigen Verteilnetze und vor 
allem Speicher. Allein wegen der Speicher wird man nicht viel mehr als 
auf 50% hinaus kommen.

Wie groß ist eigentlich deine PV-Anlage? Hast du Speicher zugebaut? Wie 
viel?
Probiere einfach mal ohne externe Energieversorgung dein Haus zu 
betreiben und nur mit einem winzigen 0,1kWh Akku, mal sehen wie viel PV 
du zubauen musst damit du den Winter überstehst. Deine Anlage 
entsprechend überdimensioniert sei wenn du im Winter noch genug Energie 
haben willst um die Wärmepumpe zu betreiben. Also wir schaffen das 
nicht, da müsste ich mindestens meinen ganzen Garten mit PV zupflastern 
um irgend wie genug Wärme zu bekommen um hier nicht komplett zu 
erfrieren.

von Mike J. (linuxmint_user)


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G. K. schrieb:
> Wenn du jetzt noch Quellen beigelegt hättest könnte man darüber
> vernünftig und ernsthaft diskutieren. Ohne Quellen und Details ist das
> nur eine nicht nachvollziehbare diffuse Aussage.

Schau dir mal "Der Elektrotechniker" an.
https://www.youtube.com/watch?v=NGPbaiLrolg
https://www.youtube.com/watch?v=zdnshnL5uEo

Oder das hier ab 10:40 ist es interessant und etwas später redet er über 
mögliche Lösungen um das Problem mit den Modulen zu lösen.
https://youtu.be/4eTuzqCIZvY?t=642

: Bearbeitet durch User
von G. K. (zumsel)


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Mike J. schrieb:

> Es ist aber nun mal so dass wir die Nachteile inzwischen recht einfach
> lösen können. Sehr viele Elektrogeräte kommen ja auch mit Gleichspannung
> klar, wie die Schaltnetzteile, der Bohrhammer mit BLDC-Motor.
>
> Das alte Netz wird man parallel weiter betreiben, bis man es gar nicht
> mehr braucht.

Du redest vom Netz und versuchst das mit deinem privaten Zoo an 
Elektrogeräten zu begründen.

Bemerkst du den Fehler?

von G. K. (zumsel)


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Mike J. schrieb:

> Schau dir mal "Der Elektrotechniker" an.
> https://www.youtube.com/watch?v=NGPbaiLrolg
> https://www.youtube.com/watch?v=zdnshnL5uEo
>
> Oder das hier ab 10:40 ist es interessant und etwas später redet er über
> mögliche Lösungen um das Problem mit den Modulen zu lösen.
> https://youtu.be/4eTuzqCIZvY?t=642

Ok, ein paar kaputte Solarpanels und das andere mal liegt Schnee auf den 
Panels. Und wo ist jetzt das Problem?

von G. K. (zumsel)


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Dieter D. schrieb:

> Naja, der Boden ist danach kontaminiert, weil bei Hagel und Korrossion
> sich immer wieder Partikel abloesen. Zu hohe Aluwerte und Reste der
> Substanzen von Glas, Beschichtung und Dichtungsmassen.

Ist das relevanter als wenn in China die berühmte Bratwurst platzt?

von Thomas U. (charley10)


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G. K. schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>
>> Naja, der Boden ist danach kontaminiert, weil bei Hagel und Korrossion
>> sich immer wieder Partikel abloesen. Zu hohe Aluwerte und Reste der
>> Substanzen von Glas, Beschichtung und Dichtungsmassen.
>
> Ist das relevanter als wenn in China die berühmte Bratwurst platzt?

Bitte aber eine VEGAAANE! ;-))

von Mike J. (linuxmint_user)


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G. K. schrieb:
> k, ein paar kaputte Solarpanels und das andere mal liegt Schnee auf den
> Panels. Und wo ist jetzt das Problem?

Du hast das Video nicht gesehen, also verstehst du auch nicht die 
Zusammenhänge. Ja, da lohnt es sich rein gar nicht dir irgend etwas 
erklären zu wollen, dir ist eh alles scheiß egal.

von Gustav K. (hauwech)


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Re D. schrieb:
> Und 2 kWh sind ca. 30 bis 50 % des Strombedarfs pro Tag für eine
> Haushalt. Also schon eine beachtliche Menge.

Wenn dein Auto im Sommer 100 PS hat und im Winter nur noch 3,4 PS, dann 
sind 3,4 PS für dich noch eine beachtliche Menge? Mit 3,4 PS unter der 
Haube würde ich mich auf keine Straße trauen.

Der Plan ist ja, einmal zu 100% von Erneuerbaren leben zu wollen. Und 
zwar im Sommer UND im Winter! Wobei wir im Winter alle elektrisch heizen 
wollen, incl. Brauchwasser. Und in der Küche stehen Herd und Backofen. 
Und elektrisch Autofahren (plus innen heizen) wollen wir im Winter auch 
noch. Hier frage ich mich weiterhin, wie das funktionieren soll. Wobei 
ich die Industrie mal außen vor lasse, denn auch hier müssen gewaltige 
Hallen und Anlagen im Winter beheizt werden.

Christian B. schrieb:
> Interessant nicht? Passt irgendwie schon ganz gut. Also ja, das bisschen
> mehr Wind kann die einbrechende Solarstromerzeugung sehr wohl ersetzen.
> Woher ich das wohl vorher wusste? Weil ich mich in dieser Richtung schon
> recht gut informiert habe.

Ich mache wohl den Fehler, jeden Tag aus dem Fenster zu schauen und dazu 
noch meinen Solar-Datenlogger zu befragen. Das erscheint mir 
informativer, als die schönen bunten Bildchen im Internet. Heute z.B. 
mal wieder in Folge Null Sonne und zusätzlich Null Wind.

Klar mittelt sich dies europaweit betrachtet irgendwie, das hilft mir 
aber hier nichts, wenn seit einem Monat nur noch ein lächerlicher Ertrag 
an Solarstrom kommt. Ohne den konventionell erzeugten Strom aus der 
Steckdose wäre ich seit einem Monat am Arsch - und zwar richtig. Eine 
autarke Lösung wird mir sicher niemals einer andrehen können.

: Bearbeitet durch User
von Gustav K. (hauwech)


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Christian B. schrieb:
> Du solltest öfter mal aus deiner Höhle kommen, dann währe dir vielleicht
> aufgefallen, dass Deutschland schon mehr als die Hälfte seines Stromes
> rein durch PV und Wind erzeugt.

Wenn man die Angaben auf den Typenschildern addiert, mag das hinkommen.

Wir sollten vielleicht ein Gesetz zum Verbot der Wolkenansammlung 
während der üblichen Sonnenscheinzeiten auf den Weg bringen. Das wäre 
ein gewaltiger Schritt nach vorne. Ebenso eine 24/7 Windwehpflicht. Erst 
dann können wir die Leistungsangaben auf den Typenschildern addieren.

von Michael (Firma: HW Entwicklung) (mkn)


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Gustav K. schrieb:
> Der Plan ist ja, einmal zu 100% von Erneuerbaren leben zu wollen.
Damit könnte ich leben.
Nur erst 20J garnichts zu tun und dann die Energiewende damit zu 
beginnen alle sicheren Energiequellen abzuschalten, das ist der Irrsinn.

Ich gebe zu, die CDU hat sich nicht gerade Überschlagen mit Aktionen.
Aber stopp, hatten wir nicht die Groko?
War der Klimakanzler der Herzen nicht damals schon ein hohes Tier in der 
SPD?
Und warum hat der nach all den Jahren als Hamburger Bürgermeister hier 
nur einen riesen Haufen Scheisse an Bahnchaos und nix mit PV 
hinterlassen?

Aber egal, die einen haben nicht viel getan.
Die anderen reissen erst mal alles nieder weil das schneller geht als 
was neues aufzubauen.
Also da sind mir die die nichts tun lieber, wenn ich mich entscheiden 
dürfte.

Aber da wir längst den Zustand erreicht haben den Plato die 
Pöbeldemokratie nannte, also demokratische Wahlen die von strunzdoofen, 
uninformierten und durch Einflussnahme völlig bekloppt gewordenen 
Wählern entschieden werden, ist der Drops wohl gelutscht.
Die Herde ist in Bewegung und wer sich der Stampede entgegenstellt wird 
unter den Hufen des Hornviehs zermalmt.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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G. K. schrieb:
> Ist das relevanter als wenn in China die berühmte Bratwurst platzt?

Gut zu wissen, dass Dir das egal ist, wenn es bei Dir oder Deinen 
Kindern im Trinkwasser und im Gemüse vom Feld ist.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Gustav K. schrieb:
> Der Plan ist ja, einmal zu 100% von Erneuerbaren leben zu wollen.

Auch Windparks und Solarpanelflächen bringen einen Beitrag zur 
Klimaerwärmung. Es wäre möglich so etwas mit der heutigen 
Computertechnik und Modellen vorausschauend zu simulieren. Dabei 
interessiert wieviel % des Flächenverbrauchs für ein oder zwei Grad 
benötigt würden. Ob das 2, 5, 10, 20 oder 30% wären, wäre hier die zu 
stellende Studienfrage.

Wen von Euch würde das auch interessieren?

von Christian B. (luckyfu)


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Mike J. schrieb:
> Wie groß ist eigentlich deine PV-Anlage? Hast du Speicher zugebaut? Wie
> viel?

ich habe noch keine PV...

Mike J. schrieb:
> Probiere einfach mal ohne externe Energieversorgung dein Haus zu
> betreiben und nur mit einem winzigen 0,1kWh Akku, mal sehen wie viel PV
> du zubauen musst damit du den Winter überstehst. Deine Anlage
> entsprechend überdimensioniert sei wenn du im Winter noch genug Energie
> haben willst um die Wärmepumpe zu betreiben. Also wir schaffen das
> nicht, da müsste ich mindestens meinen ganzen Garten mit PV zupflastern
> um irgend wie genug Wärme zu bekommen um hier nicht komplett zu
> erfrieren.

Wieso sollte ich das machen? Man weiß doch, dass PV im Sommer sehr viel 
erwirtschaftet, wo tatsächlich weniger Wind weht und im Winter ist es 
genau anders herum. Und du bist dir dessen garantiert bewusst und willst 
einfach nur Provozieren. Da lohnt PV sich kaum, da die Sonne sich 
weniger lang blicken lässt und insgesamt nicht so hoch kommt. Du hast 
aber immer noch nicht die Frage beantwortet, wie du denn dieses Dilemma 
auflösen willst. Auf welche Wundertechnologie willst du warten? (und vor 
allem: wie lange?)

: Bearbeitet durch User
von Re D. (Gast)


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Gustav K. schrieb:
> Wenn dein Auto im Sommer 100 PS hat und im Winter nur noch 3,4 PS, dann
> sind 3,4 PS für dich noch eine beachtliche Menge? Mit 3,4 PS unter der
> Haube würde ich mich auf keine Straße trauen.

Erstens kommen noch ein paar P.S. aus der Leitung und 2. Auch mit einer 
Piaggio kommt man voran. Wenn du nicht fahren kannst, soll das nicht 
mein Problem sein.

Gustav K. schrieb:
> Der Plan ist ja, einmal zu 100% von Erneuerbaren leben zu wollen. Und
> zwar im Sommer UND im Winter!

Arbeiten wir uns doch erstmal in den nächsten 10 Jahren auf 80 % vor, 
dann haben wir schon und dann sind noch 20 Jahre bis zu den 100% Ziel. 
Und wenn es 2050 nur 95% sind dann bringt das auch keinen (direkt) um. 
Erfolgreiche Menschen setzen sich ein großes Ziel und nehmen Hürde für 
Hürde. Die erfolglosen sehen das erste Problem, verlieren das Ziel aus 
den Augen und scheitern.

von Re D. (Gast)


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Dieter D. schrieb:
> Dabei interessiert wieviel % des Flächenverbrauchs für ein oder zwei
> Grad benötigt würden. Ob das 2, 5, 10, 20 oder 30% wären, wäre hier die
> zu stellende Studienfrage.

Deutschland ist zu 10% bebaut. Wenn wir die Hälfte der Fläche für PV 
nutzen, haben wir 2,5% der Fläche des Landes mit PV zugepflastert. Ob 
eine Fläche betoniert oder mit PV zugepflastert ist, sollte kaum 
Einfluss auf das (Mikro-) Klima haben. Wie Windräder zur Erwärmung 
beitragen sollen, darfst du jetzt mal erklären. Die Grundfläche eines 
Windrad ist im Vergleich zur Leistung sehr gering.

von Re D. (Gast)


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Michael schrieb:
> Nur erst 20J garnichts zu tun und dann die Energiewende damit zu
> beginnen alle sicheren Energiequellen abzuschalten, das ist der Irrsinn.

Ich wusste gar nicht, das Kohle und Gas abgeschaltet wurden. Kannst du 
deine Behauptung mit Quellen belegen? Oder fantasierst du wieder?

von Re D. (Gast)


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Mike J. schrieb:
> Wie groß ist eigentlich deine PV-Anlage? Hast du Speicher zugebaut? Wie
> viel?
> Probiere einfach mal ohne externe Energieversorgung dein Haus zu
> betreiben und nur mit einem winzigen 0,1kWh Akku, mal sehen wie viel PV
> du zubauen musst damit du den Winter überstehst.

Bevor es albern wird, stell dir noch ein Windrad aufs Dach um 
ordentliche Vergleiche zu machen. Und kein Mensch macht 0,1 kWh Akku da 
nimmt man 10 kWh.

von Udo S. (urschmitt)


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Christian B. schrieb:
> dass Deutschland schon mehr als die Hälfte seines Stromes
> rein durch PV und Wind erzeugt. Für mich sind das die beiden
> Technologien, die auch die restlichen 48% noch schaffen können.

Vorsicht. Das ist aber noch lange nicht die gesamte Miete. Für die 
gesamte "Energiewende" sollen Heizungen und auch die Industrie von 
fossilen Energieträgern auf Strom und durch Strom erzeugten Wasserstoff 
umgestellt werden.
Der Strombedarf ist dann also viel höher als bisher.
Nur in Deutschland lässt sich soviel Energie wahrscheinlich nicht 
wirtschaftlich ernten.
Aber unser Gas und Öl kommt ja auch nicht komplett aus Deutschland. Auch 
die Brennelemente der AKWs kamen nicht (mehr) aus Deutschland.
Wenn ich Öl und Gas in unsicheren Regionen fördern kann, dann kann ich 
auch dort Wasserstoff aus Wind/Solarenergie erzeugen.
Und Wasserstoff muss auch nicht der einzige chemische Energieträger 
sein. Es gibt durchaus noch andere interessante Verbindungen, die 
zumindest für großtechnische Anlagen als Energieträger in Frage kommen 
wie z.B. NH3.

Da ist noch viel Forschungsarbeit zu tun, aber daraus werden auch neue 
Technologien und damit neue Geschäftsfelder entstehen.

von Joe (Gast)


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Gerald K. schrieb:

> https://app.electricitymaps.com/zone/AT zeigt die Verteilung von Energie
> in Europa in Echtzeit.

Dankeschön. Sehr interessanter Beitrag.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Re D. schrieb:
> Wie Windräder zur Erwärmung
> beitragen sollen, darfst du jetzt mal erklären.

Windräder entnehmen Energie aus der Luftbewegung im bodennahen Bereich. 
Dadurch konvektioniert die Luft langsamer, also weniger und kann sich 
länger in Bodennähe aufheizen. D.h. das Mikroklima in Bodennähe bis über 
die Höhe der Windräder erreicht höhere Temperaturen. Es ändert sich 
damit die Temperaturverteilung über das Höhenprofil.

Nicht weit weg wurden ein paar Windräder gebaut. Nicht weit dahinter 
befand sich eine Wettermeßstation und zu 70% wäre die Windrichtung 
passend gewesen um den Einfluss zu sehen. Dachte da wären die Messwerte 
abzugreifen, wie viel das ausmacht. Daraus wurde nichts, weil die 
Station aus der Liste frei zugänglicher Messdiagramme genommen wurde, 
später geschlossen wurde und eine neue Messtation als Ersatz in 40km 
Entfernung gebaut wurde. Mittels fein auflösenden IR-Kamera kann der 
Temperaturunterschied mit einer Drohne aus der Luft sichtbar gemacht 
werden.

von Re D. (Gast)


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Dieter D. schrieb:
> Windräder entnehmen Energie aus der Luftbewegung im bodennahen Bereich.

Bodenfach ist hier relativ, der Flügel endet meist 50 m über GOK.

Dieter D. schrieb:
> Dadurch konvektioniert die Luft langsamer, also weniger und kann sich
> länger in Bodennähe aufheizen.

Konvektion nennt man i.a. aufsteigende Luftmassen, Windräder nutzen aber 
horizontal strömende Luftmassen, die durch Druckunterschiede in der 
Atmosphäre entstehen. Die Konvention ist mit zunehmender 
Windgeschwindigkeit vernachlässigbar. Die Energieentnahme der Windräder 
ist mit abnehmender Windgeschwindigkeit vernachlässigbar.

Dieter D. schrieb:
> D.h. das Mikroklima in Bodennähe bis über die Höhe der Windräder
> erreicht höhere Temperaturen.

Aufgrund der o.g. Gesetzmäßigkeiten würde ich sagen kann sein, aber nur 
in der 2. Nachkommastellen. Wenn wir alles so aus die 
Mikroklimagoldwaage legen wollen, dann müssen wir wohl ein paar 
Autobahnen rückbauen und Wald statt Ackerbau betreiben. Da dürfen die 
Effekte deutlich größer sein.

Dieter D. schrieb:
> Nicht weit dahinter befand sich eine Wettermeßstation und zu 70% wäre
> die Windrichtung passend gewesen um den Einfluss zu sehen.

Du hättest sicher auch den Einfluss der Klimawandels korrekt 
herrausrechnen können. Schon jetzt besteht ja eine Korrelation zwischen 
EE-Ausbau und Temperaturanstieg. Ist wie mit den Kindern und den 
Störchen.

Dieter D. schrieb:
> Mittels fein auflösenden IR-Kamera kann der Temperaturunterschied mit
> einer Drohne aus der Luft sichtbar gemacht werden.

Welchen Temperaturunterschied? Das einzig sinnvolle wären 
Vorher/Nachheraufnahmen unter gleichen Randbedingungen, also unmöglich 
das zu messen.

Gibt es irgendeine Veröffentlichung von Meteorologen, die ein solches 
Szenario ernsthaft diskutieren, oder hat du die das selbst ausgedacht?

von G. K. (zumsel)


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Re D. schrieb:

> Gibt es irgendeine Veröffentlichung von Meteorologen, die ein solches
> Szenario ernsthaft diskutieren, oder hat du die das selbst ausgedacht?

Wahrscheinlich ist das EIKE-Physik, die hauen ständig solche 
abenteuerlichen Storys raus, wo bestimmte Effekte total überhöht werden.

Eine Armee von Deppen verteilt diese dann beim Tratsch, Twitter, 
Stammtisch und in Foren weiter. Gerne auch angereichert mit der Story 
das Habeck|Soros|Gates uns das mit seinen Deep-State Eliten auf 
Adenochrom in der Basis auf der Rückseite vom Mond verheimlichen will.

Organisiert und finanziert werden solche Butzen wie 
EIKE/Heartland-Institute von Ideologen und Geldsäcken.
Erinnert sich noch jemand an die Geschichte wo sich ein Reporter als 
Wirtschaftsvertreter ausgegeben hat und bei EIKE eine Kampagne für seine 
Branche kaufen wollte und das ganze gefilmt hat?

Am besten fragt man bei solche Geschichten immer nach belastbaren 
Quellen.
Hier in diesem Thread wird ja auch gerade die vermeintliche Verseuchung 
von Erde durch Solarpanels ohne Angaben von belastbaren Quellen durch 
das Dorf getragen.

von G. K. (zumsel)


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Re D. schrieb:
> G. K. schrieb:
>> Allerdings wird man in Deutschland nicht auf den Zubau von Gas
>> verzichten können. Derzeit geplant sind +25GW, die kommen dann auf die
>> derzeit installierten ~53,5GW Leistung aus Gas, Öl, Laufwasser, Biomasse
>> oben drauf.
>
> Und da spricht auch nichts dagegen. Es macht halt einen Unterschied, ob
> die dann 8760 Vollsatstunden im Jahr haben oder 500.

Das scheint einfach nicht in bestimmte Köpfe reinzugehen.
Gibt es da nicht was von Ratiopharm dagegen?

von G. K. (zumsel)


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Dieter D. schrieb:
> G. K. schrieb:
>> Ist das relevanter als wenn in China die berühmte Bratwurst platzt?
>
> Gut zu wissen, dass Dir das egal ist, wenn es bei Dir oder Deinen
> Kindern im Trinkwasser und im Gemüse vom Feld ist.

Ich warte immer noch auf eine belastbare Quelle.

von G. K. (zumsel)


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Re D. schrieb:
> Mike J. schrieb:
>> Wie groß ist eigentlich deine PV-Anlage? Hast du Speicher zugebaut? Wie
>> viel?
>> Probiere einfach mal ohne externe Energieversorgung dein Haus zu
>> betreiben und nur mit einem winzigen 0,1kWh Akku, mal sehen wie viel PV
>> du zubauen musst damit du den Winter überstehst.
>
> Bevor es albern wird, stell dir noch ein Windrad aufs Dach um
> ordentliche Vergleiche zu machen. Und kein Mensch macht 0,1 kWh Akku da
> nimmt man 10 kWh.

Weiter oben hatte ich ja schon gezeigt wie sich Sonne und Wind im 
Jahresgang verhalten: 
Beitrag "Re: Klimaanlage zum Heizen: Energieverschwendung an Aussenfassade?"

von G. K. (zumsel)


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Dieter D. schrieb:
> G. K. schrieb:
>> Ist das relevanter als wenn in China die berühmte Bratwurst platzt?
>
> Gut zu wissen, dass Dir das egal ist, wenn es bei Dir oder Deinen
> Kindern im Trinkwasser und im Gemüse vom Feld ist.

Bevor du den Film "Aber die armen Kinder" fährst wären belastbare 
Aussagen zur Relevanz angezeigt, ohne ist dein Posting nur Rhetorik und 
Propaganda.

Und wenn die Ernährung so am Herzen liegt wäre es sinnvoller und 
signifikanter sich über die Umwandlung von pflanzlichen Brennwert in 
tierischen Brennwert mit einem (ziemlich unterirdischen) Wirkungsgrad 
von ca. 3% zu machen.

Da könnte man richtig was raus holen.

von Gerald K. (geku)


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Joe schrieb:
> Dankeschön. Sehr interessanter Beitrag.

Es braucht einige Zeit alle Funktionen durch zu probieren.
Intressant sind der

- Länderverbrauch
- Energieaustausch zwischen den Ländern
- Auschlüsselung der Energieträger aktuell, pro Tag, pro Monat, pro Jahr 
und auf 6 Jahr summiert
- der Vergleich der Energieträger aktuell mit dem Jahresdurchschnitt

von Gerald K. (geku)


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Re D. schrieb:
> Wie Windräder zur Erwärmung beitragen sollen, darfst du jetzt mal
> erklären. Die Grundfläche eines Windrad ist im Vergleich zur Leistung
> sehr gering.

https://www.mdr.de/wissen/energiewende-beeinflussen-windkraftanlagen-unser-wetter-duerre-trockenheit-100.html

https://www.swr.de/wissen/index.html

von Mike J. (linuxmint_user)


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Re D. schrieb:
> Mike J. schrieb:
>> Wie groß ist eigentlich deine PV-Anlage? Hast du Speicher zugebaut? Wie
>> viel?
>> Probiere einfach mal ohne externe Energieversorgung dein Haus zu
>> betreiben und nur mit einem winzigen 0,1kWh Akku, mal sehen wie viel PV
>> du zubauen musst damit du den Winter überstehst.
>
> Bevor es albern wird, stell dir noch ein Windrad aufs Dach um
> ordentliche Vergleiche zu machen. Und kein Mensch macht 0,1 kWh Akku da
> nimmt man 10 kWh.

Ich habe über 20kWh und du? Was hast du gemacht?

Das Beispiel war auf Deutschland bezogen, das ist der Stand wo wir mit 
sehr viel Arbeit in ein paar Jahren stehen werden.
Da uns das Geld aus geht, die Produkte teurer werden wegen der 
schlechten Wirtschaftslage und wir ja kein Gas mehr aus dem Osten haben 
wollen werde wir eine magische, super günstige und gute Technologie 
brauchen um passende Speicher trotzdem weiter aufzubauen.

2006 habe ich jemanden besucht der in Berlin in einer Anlage einen 
großen Akku nutzte um das Netz zu stabilisieren. Mittlerweile habe ich 
wieder etwas von diesen speziellen Akkus gehört und dass sie vor haben 
diese als Puffer zu nutzen. Die werden aber wohl auch nur dazu dienen um 
das Netz etwas zu entlasten.

Es dauert auf alle Fälle ewig bis sich hier etwas bewegt, es wird aber 
sicherlich auch Gründe geben warum diese Technik nicht in Masse 
aufgebaut wird. Die Gründe sind eben nicht weil man es nicht haben will, 
sondern weil die Kosten oder der Nutzen nicht im Verhältnis stehen.

Bei den Grünen hört man immer dass Dinge gemacht werden sollen, aber sie 
wissen nicht wie und von Ökonomie haben die eben auch keine Ahnung. So 
schmeißen sie all das Geld aus dem Fenster raus und wenn man dann 
wirklich mal Geld braucht um eine echte Energiewende mit einer 
ökonomischen Technologie auf den Weg bringen möchte, dann ist kein Geld 
mehr da.

Keiner von denen kann wirklich durchdacht für die Zukunft planen, 
deshalb werden genau die auch das Klotz am Bein von der Energiewende 
sein.

von Mike J. (linuxmint_user)


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Re D. schrieb:
> dann müssen wir wohl ein paar
> Autobahnen rückbauen und Wald statt Ackerbau betreiben. Da dürfen die
> Effekte deutlich größer sein.

Da Deutschland gerade wichtige Industrie verliert bist du der Meinung 
dass man auch den Ackerbau reduzieren sollte?
Wir haben schon zu wenig Dünge, so dass die Erträge auf den Feldern 
sinken.

Warum nicht, dann muss man nur noch überlegen wohin man die Leute 
schafft nachdem das Angebot an Nahrung reduziert wurde. Oder soll man 
die Nahrung importieren?

von Mike J. (linuxmint_user)


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G. K. schrieb:
> Hier in diesem Thread wird ja auch gerade die vermeintliche Verseuchung
> von Erde durch Solarpanels ohne Angaben von belastbaren Quellen durch
> das Dorf getragen.

Ich hatte oben einen Link gepostet, hat sich aber wohl niemand 
angeschaut.

Es geht eigentlich nicht um die Verseuchung, sondern darum dass die 
Panels kaputt gehen. Natürlich landet aber auch das Glas, Mikroplastik 
und was alles an so einem Ding dran ist auf dem Boden und kann nicht 
vollständig von der Wiese eingesammelt werden.

Die sind ja auch dabei zu versuchen das irgend wie aufzuhalten, aber man 
wird sehen ob diese Klebefolie wirklich etwas bring oder ob das Zeug 
alles abgebaut werden muss um repariert zu werden.

Ich glaube aber dass es sich nicht lohnt, sie das Zeug so lange weiter 
betreiben bis alles kaputt geht und dann werden sie die Dinger ersetzen.

von Klaus (feelfree)


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Dieter D. schrieb:
> Dadurch konvektioniert die Luft langsamer, also weniger und kann sich
> länger in Bodennähe aufheizen.

Du macht ein "Hobbytheoretiker" seinem Namen alle Ehre.

von G. K. (zumsel)


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Mike J. schrieb:

> Das Beispiel war auf Deutschland bezogen, das ist der Stand wo wir mit
> sehr viel Arbeit in ein paar Jahren stehen werden.
> Da uns das Geld aus geht, die Produkte teurer werden wegen der
> schlechten Wirtschaftslage und wir ja kein Gas mehr aus dem Osten haben
> wollen werde wir eine magische, super günstige und gute Technologie
> brauchen um passende Speicher trotzdem weiter aufzubauen.

Andere Länder haben uns vor einem Lieferanten gewarnt der seinen 
Nachbarn bereits früher das Gas abgedreht hat und auch gerne mal 
Preiserhöhungen aus dem Hut zaubert.

> 2006 habe ich jemanden besucht der in Berlin in einer Anlage einen
> großen Akku nutzte um das Netz zu stabilisieren. Mittlerweile habe ich
> wieder etwas von diesen speziellen Akkus gehört und dass sie vor haben
> diese als Puffer zu nutzen. Die werden aber wohl auch nur dazu dienen um
> das Netz etwas zu entlasten.

Nur weil du etwas nicht kennst bedeutet das noch lange nicht das es 
etwas nicht gibt.

> Es dauert auf alle Fälle ewig bis sich hier etwas bewegt, es wird aber
> sicherlich auch Gründe geben warum diese Technik nicht in Masse
> aufgebaut wird. Die Gründe sind eben nicht weil man es nicht haben will,
> sondern weil die Kosten oder der Nutzen nicht im Verhältnis stehen.

Dann solltest du dich mal besser informieren, anstatt aus deinem 
Nichtwissen voreilige Schlüsse zu ziehen.

> Bei den Grünen hört man immer dass Dinge gemacht werden sollen, aber sie
> wissen nicht wie und von Ökonomie haben die eben auch keine Ahnung. So
> schmeißen sie all das Geld aus dem Fenster raus und wenn man dann
> wirklich mal Geld braucht um eine echte Energiewende mit einer
> ökonomischen Technologie auf den Weg bringen möchte, dann ist kein Geld
> mehr da.
>
> Keiner von denen kann wirklich durchdacht für die Zukunft planen,
> deshalb werden genau die auch das Klotz am Bein von der Energiewende
> sein.

In diesem Thread habe ich bereits was den Planungen geschrieben, 
vielleicht solltest dich daran abarbeiten, anstatt einfach zu verkünden 
das alle anderen doof sind.

von G. K. (zumsel)


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Mike J. schrieb:
> G. K. schrieb:
>> Hier in diesem Thread wird ja auch gerade die vermeintliche Verseuchung
>> von Erde durch Solarpanels ohne Angaben von belastbaren Quellen durch
>> das Dorf getragen.
>
> Ich hatte oben einen Link gepostet, hat sich aber wohl niemand
> angeschaut.
>
> Es geht eigentlich nicht um die Verseuchung, sondern darum dass die
> Panels kaputt gehen. Natürlich landet aber auch das Glas, Mikroplastik
> und was alles an so einem Ding dran ist auf dem Boden und kann nicht
> vollständig von der Wiese eingesammelt werden.

Und das ist ein generelles Problem von Solarpanels?
Und was hat Schnee auf Solarpanels damit zu tun?

von G. K. (zumsel)


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Mike J. schrieb:

> Warum nicht, dann muss man nur noch überlegen wohin man die Leute
> schafft nachdem das Angebot an Nahrung reduziert wurde. Oder soll man
> die Nahrung importieren?

Die EU schafft es nicht sich selbst mit Nahrung zu versorgen?

Und es gibt einen ganz simplen Trick den Wirkungsgrad der 
Nahrungsmittelproduktion zu steigern den ich hier beschrieben habe:

Beitrag "Re: Klimaanlage zum Heizen: Energieverschwendung an Aussenfassade?"

von Re D. (Gast)


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Mike J. schrieb:
> Wir haben schon zu wenig Dünge, so dass die Erträge auf den Feldern
> sinken.

Was ist das wieder für eine frei erfundene Behauptung? Die Erträge sind 
wegen der Trockenheit in den letzten Jahren schlecht. Diese war er 
einige Wochen zu nass. Jeder Trinkwasserbrunnenbetreiber wird die 
bestätigen, das wir zu viel Nitrat ausbringen.

von Re D. (Gast)


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Mike J. schrieb:
> Ich habe über 20kWh und du? Was hast du gemacht?
> Das Beispiel war auf Deutschland bezogen, das ist der Stand wo wir mit
> sehr viel Arbeit in ein paar Jahren stehen werden.


Wenn 0,1 kwh pro Person, was weniger als 15€ pro Person entspricht, sehr 
viel Arbeit über mehrere Jahre ist, dann ist es eh aussichtslos. Und 
wenn du es auf Deutschland beziehen wolltest, warum hast du dann die 
Windkraft vernachlässigt (zum wiederholten Male).

von Re D. (Gast)


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Gerald K. schrieb:
> Re D. schrieb:
>> Wie Windräder zur Erwärmung beitragen sollen, darfst du jetzt mal
>> erklären. Die Grundfläche eines Windrad ist im Vergleich zur Leistung
>> sehr gering.
>
> 
https://www.mdr.de/wissen/energiewende-beeinflussen-windkraftanlagen-unser-wetter-duerre-trockenheit-100.html
> https://www.swr.de/wissen/index.html

Der 2. Link führt nicht zum Thema. In 1. Link wird gesagt, das es einen 
Einfluss auf die Windgeschwindigkeit hat und das es die Verteilung der 
Temperatur über die Höhe ändern kann. Beides klingt plausibel. Dieters 
Konvektionstheorie kommt nicht vor.

von J. S. (pbr85)


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Oh Gott, von einer konkreten Frage ist das ausgeartet in eine 
Grundsatzdiskussion, wo die einschlägigen BRD-Bots/NPCs wie Udo S. und 
Co. ihren genauso einschlägig bekannten, da auswendig gelernten, Mist 
ins Forum absondern. Pöse Russen, pöse konventionelle Energiequellen 
etc. pp. So bekannt und voraussehbar, wie ein Algorithmus. Weil es eben 
einer ist.

Aber die eigentliche Frage ist untergegangen, was die Wärmeabgabe 
angeht. Von daher: 15m lang ist der Kanal, aber welche Fläche die frei 
angeströmt wird hat man nun? Den Rest könnte man dann mit der Nusselt- 
(erzwungene Konvektion) und Grashof-Zahl für die natürliche Konvektion 
berechnen, sprich darüber dann die Wärmeübergangszahl. Das zweite, 
natürliche Konvektion, dürfte bei Außenbedingungen aber irrelevant sein, 
da man praktisch ständig Wind hat bzw. bei der kleinen Temperaturdiff. 
von ~10k die Strömung durch den Auftrieb völlig untergeht.

von Mike J. (linuxmint_user)


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G. K. schrieb:
> Nur weil du etwas nicht kennst bedeutet das noch lange nicht das es
> etwas nicht gibt.

Das meine ich, du bist einfach eine komplette Niete in verstehendem 
Lesen.

G. K. schrieb:
> Und das ist ein generelles Problem von Solarpanels?

Wir haben hier Panels mit zwei Glasscheiben, ich hoffe dass diese so ein 
Problem nicht haben, aber wer weiß, vielleicht haben die ja andere 
Probleme und fangen dann auch nach 10 Jahren zu zerbröseln. Ich will es 
nicht hoffen.

> Und was hat Schnee auf Solarpanels damit zu tun?
Schnee hat damit gar nichts zu tun so weit ich weiß, aber wahrscheinlich 
hast du dir das Video nicht bis zum Ende angeschaut, sondern nur das 
Titelbild gesehen und dann warst du der Meinung dass du alles weißt.

G. K. schrieb:
> Die EU schafft es nicht sich selbst mit Nahrung zu versorgen?
Wir haben schon jetzt den Großteil der Oberfläche mit irgend welchen 
Äckern oder auch Wiesen voll

> Und es gibt einen ganz simplen Trick den Wirkungsgrad der
> Nahrungsmittelproduktion zu steigern den ich hier beschrieben habe:

Dein Link führt ins Leere. Ich würde wetten dass du die Realität der 
Bauern nicht kennst und dann irgend welche Leute dinge erdacht haben die 
für die lokalen Bauern unmöglich sind umzusetzen. Entweder ist es zu 
kompliziert oder man benötigt dafür Profis um das umzusetzen oder es ist 
einfach scheiß teuer.

Ich kenne hier einige Bauern, die würden sicher gerne wissen wie sie das 
optimieren können. Es wird alles teurer und man will denen weniger 
zahlen, weil die Einzelhändler und Supermärkte die Preise irgend wie 
halten wollen.
Ich frage mich wie die Bauern Dinge modernisieren sollen wenn sie kaum 
mehr Gewinn machen. Kannst mir auch eine Nachricht schicken, dann werden 
wir deinen Vorschlag beim nächsten Treffen erörtern.

von Mike J. (linuxmint_user)


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Re D. schrieb:
> Mike J. schrieb:
>> Wir haben schon zu wenig Dünge, so dass die Erträge auf den Feldern
>> sinken.
>
> Was ist das wieder für eine frei erfundene Behauptung? Die Erträge sind
> wegen der Trockenheit in den letzten Jahren schlecht. Diese war er
> einige Wochen zu nass. Jeder Trinkwasserbrunnenbetreiber wird die
> bestätigen, das wir zu viel Nitrat ausbringen.

Wieder mal der Beweis dass du ein reiner Theoretiker bist, du hast kein 
Verständnis für andere, weil du dir die Argumente der anderen nicht 
anhörst und auch nicht durchdenkst. Außerdem bist du extrem 
oberflächlich!

Das Problem mit dem Nitrat kenne ich selber, das Zeug behinder die 
Jodaufnahme und führt zu Krankheiten.

Ich war der Meinung dass man Kohlenstoff in die Erde bringen könnte, 
also entweder menschliche oder tierische Ausscheidungen die vorher am 
besten durch eine Biomassevergasung geschickt wurde.

In Südamerika haben sie Holzkohle in den Boden eingebracht um den Boden 
lockerer, dunkler, fruchtbarer und mehr wie ein Schwamm zu machen. Mit 
der Methode könnte man Millionen Tonnen Kohlenstoff/CO2 für lange Zeit 
im Erdboden binden.

Naja, du könntest mal mit den verschiedenen Bauern deiner Region reden, 
dann verstehst du vielleicht welche Probleme es so gibt und welche 
Hindernisse sie haben um etwas anders als jetzt zu machen.

von G. K. (zumsel)


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Mike J. schrieb:
> Dein Link führt ins Leere.

Dein Computer ist kaputt.

von Mike J. (linuxmint_user)


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J. S. schrieb:
> was die Wärmeabgabe
> angeht. Von daher: 15m lang ist der Kanal, aber welche Fläche die frei
> angeströmt wird hat man nun?

Bei uns ist auch nur eine dünne Dämmung drumrum, die Rohre sind aber 
sehr warm wenn das Gas dort durch strömt.
Er könnte ja mal die Temperatur des Rohres messen. Um zu bestimmen wie 
hoch die Verluste sind braucht man dann noch das Dämmaterial um die 
Rohre und indem Kasten. Wir hatten mit Ansys Workbench simuliert welche 
Wärmemengen bewegt werden und wie gut dann die Kühlung von 
Leistungsbaugruppen ausgelegt werden muss.

Praktisch kann man es aber auch einfach abschätzen. Du hast ein Rohr mit 
40°C, drumrum eine Dämmung mit U-Wert von 0,031 bis 0,045 W/mK.

Wie dick ist die Dämmung um dem Rohr? Vielleicht 1cm ?
Einfach die Fläche des Rohres berechnen, mal 1,5 nehmen und dann durch 
den U-Wert die Wärmeverluste berechnen.

Man kann es auch ganz genau machen, mit Integration über die Fläche 
eines Zylinders, so kann man die größer werdende Oberfläche der Dämmung 
mit einberechnen.

Er will aber wohl nur abschätzen ob es sich lohnt da etwas zu machen.

von G. K. (zumsel)


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Mike J. schrieb:

> Ich war der Meinung dass man Kohlenstoff in die Erde bringen könnte,
> also entweder menschliche oder tierische Ausscheidungen die vorher am
> besten durch eine Biomassevergasung geschickt wurde.
>
> In Südamerika haben sie Holzkohle in den Boden eingebracht um den Boden
> lockerer, dunkler, fruchtbarer und mehr wie ein Schwamm zu machen. Mit
> der Methode könnte man Millionen Tonnen Kohlenstoff/CO2 für lange Zeit
> im Erdboden binden.

Terra Preta wird nicht aus Scheiße hergestellt.
Und es wird jede menge Scheiße auf europäische Äcker ausgebracht, meine 
Lieblingsgeschichte zu dem Thema: (Die braune Lagune)

https://www.youtube.com/watch?v=W_FiY0iGkfM

> Naja, du könntest mal mit den verschiedenen Bauern deiner Region reden,
> dann verstehst du vielleicht welche Probleme es so gibt und welche
> Hindernisse sie haben um etwas anders als jetzt zu machen.

Bauern haben eine der mächtigsten Lobbys in Deutschland und in der EU, 
wenn die Bauern ihre Lobby so komische Sachen machen lassen sind die 
Bauern selber schuld.

von Thomas U. (charley10)


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G. K. schrieb:
> Mike J. schrieb:
>
>> Ich war der Meinung dass man Kohlenstoff in die Erde bringen könnte,
>> also entweder menschliche oder tierische Ausscheidungen die vorher am
>> besten durch eine Biomassevergasung geschickt wurde.

> Terra Preta wird nicht aus Scheiße hergestellt.

Als was würdest du 'menschliche Fäkalien' bezeichen, die einen Teil 
davon ausmachen?

> Und es wird jede menge Scheiße auf europäische Äcker ausgebracht, meine
> Lieblingsgeschichte zu dem Thema: (Die braune Lagune)
>
> https://www.youtube.com/watch?v=W_FiY0iGkfM
>
>> Naja, du könntest mal mit den verschiedenen Bauern deiner Region reden,
>> dann verstehst du vielleicht welche Probleme es so gibt und welche
>> Hindernisse sie haben um etwas anders als jetzt zu machen.
>
> Bauern haben eine der mächtigsten Lobbys in Deutschland und in der EU,
> wenn die Bauern ihre Lobby so komische Sachen machen lassen sind die
> Bauern selber schuld.

Ob das aber immer der Bauer Lindemann vom Dorf xyz ist, der diese Dinge 
bestellt, die ihm ans Bein laufen, ist zu bezweifeln. Vermutlich ist das 
eine Erscheinung des Verdränger-'Wettbewerbs', den nur die Großen 
überstehen können/sollen!

von Re D. (Gast)


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Mike J. schrieb:
> Wieder mal der Beweis dass du ein reiner Theoretiker bist, du hast kein
> Verständnis für andere, weil du dir die Argumente der anderen nicht
> anhörst und auch nicht durchdenkst.

Googel erstmal den Unterschied zwischen Argument und Behauptung, bevor 
du andere beleidigt. Eine Quelle zum Düngemittel Mangel kannst du 
offensichtlich nicht nennen. Deine weiteren Ausführungen weisen auch 
nicht auf einen Mangel hin sondern auf eine Überbewirtschaftung.

von G. K. (zumsel)


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Thomas U. schrieb:
> G. K. schrieb:
>> Bauern haben eine der mächtigsten Lobbys in Deutschland und in der EU,
>> wenn die Bauern ihre Lobby so komische Sachen machen lassen sind die
>> Bauern selber schuld.

> Ob das aber immer der Bauer Lindemann vom Dorf xyz ist, der diese Dinge
> bestellt, die ihm ans Bein laufen, ist zu bezweifeln. Vermutlich ist das
> eine Erscheinung des Verdränger-'Wettbewerbs', den nur die Großen
> überstehen können/sollen!

Das ist genau das was deren Lobbyverband fordert und forciert.
Solange die Bauern mit diesem Verband kuscheln fehlt mir jegliches 
Mitleid für die Bauern.

von Weingut P. (weinbauer)


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G. K. schrieb:
> Mike J. schrieb:
>
>> Die Möglichkeiten für Pumpspeicherkraftwerke wurde ausgereizt, da geht
>> nahezu nichts mehr und es reicht auch für nahezu nichts um damit irgend
>> etwas reizen zu können.
>
> Das ist einiges mehr als nichts:
>
> 
https://www.stmwi.bayern.de/fileadmin/user_upload/stmwi/publikationen/pdf/2014-Pumpspeicher-Potenzialanalyse.pdf
>
> Und außerhalb von Bayern ist es auch mehr als nichts:
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Pumpspeicherkraftwerken#Planungen
>
> BTW: Es wäre total super wenn du deine ganzen Behauptungen mit Quellen
> belegen würdest. Ohne Quellen hinterlässt das einen schalen Geschmack
> und unterminiert deine Glaubwürdigkeit.

Die Standorte aufsummiert sind 13GW "mit 6h Turbinenbetrieb" also 78 GWh 
überschlägig ... nicht nichts, aber bei einem Tagesstrombedarf des 
Landes von 1,4 TWh ... naja ... nicht der Gamnechanger, aktuell sinds 
rund 40 GWh

Und wenn man dann in die Liste bei "Umweltfachliche Auswirkung" schaut, 
dann steht da durchgängig HOCH, seltene Arten, Naturschutzgebiet, Natura 
2000 etc. etc. ... worum ging bei dem Zirkus nochmal?

: Bearbeitet durch User
von Weingut P. (weinbauer)


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Re D. schrieb:
> Was ist das wieder für eine frei erfundene Behauptung? Die Erträge sind
> wegen der Trockenheit in den letzten Jahren schlecht. Diese war er
> einige Wochen zu nass. Jeder Trinkwasserbrunnenbetreiber wird die
> bestätigen, das wir zu viel Nitrat ausbringen.

ach ... ist das so? Interessant, wie kommen Sie darauf? Wissen Sie 
wieviel Nitrat im Salat ist den Sie konsumieren? Und wieviel Wasser Sie 
trinken müssten um die selbe Menge aufzunehmen? Rucola-Salat, 7000mg/kg, 
Kopfsalat, 2000mg/kg, Feldsalat 1900mg/kg, Spinat, 1400mg/kg, Kohlrabi 
1300mg/kg, aber Hauptsache das Wasser, dass das Klo runter gespült wird 
ist unter 50

Babynahrung hat als GRENZWERT 200mg/kg Nitrat! Das Vierfache! Für Babys!

von Re D. (Gast)


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Weingut P. schrieb:
> ach ... ist das so?

Ja ist so:

https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/grundwasser/nutzung-belastungen/faqs-zu-nitrat-im-grund-trinkwasser

Weingut P. schrieb:
> Und wieviel Wasser Sie trinken müssten um die selbe Menge aufzunehmen?

Das ist kein logischer Ansatz. Trinkwasser ist für alle da, auch für 
Leute, die Diät halten müssen.

Weingut P. schrieb:
> aber Hauptsache das Wasser, dass das Klo runter gespült wird ist unter
> 50

Jahrzehnte lang hatten wir überall so gutes Wasser, das wir es zum Klo 
runter spülen konnten. Warum ändert sich das jetzt? Das ist die richtige 
Frage!

von Bruno V. (bruno_v)


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G. K. schrieb:
> meine Lieblingsgeschichte zu dem Thema: (Die braune Lagune)

Was möchtest Du denn damit sagen? Dass Bauern ihre Güllesilos, 
Fruchtfolgen und Tierbestand nach durchschnittlichem Wetter und nicht 
nach Extremen wählen?

Ein nasser Herbst ist jetzt kein Klimawandel. Aber wenn der Schuld ist 
und man darauf Schadenersatz fördern kann, Bitte.

von Re D. (Gast)


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Bruno V. schrieb:
> Ein nasser Herbst ist jetzt kein Klimawandel.

Nein aber der Klimawandel erhöht die Wahrscheinlichkeit. In übrigen für 
einen nassen Herbst fast genauso wie für einen trockenen Herbst. Grund 
sind sinkende Temperaturunterschiede zwischen Pol und Äquator.

von G. K. (zumsel)


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Bruno V. schrieb:
> G. K. schrieb:
>> meine Lieblingsgeschichte zu dem Thema: (Die braune Lagune)
>
> Was möchtest Du denn damit sagen?

Es gibt keinen Scheißemangel in Europa/Schland.
Das Zeug wird mittlerweile so viel durch die Gegend gefahren, das man 
durchaus über Pipelines für Scheiße nachdenken könnte, weil das 
günstiger als der Transport mit LKWs wäre.

Aber das hindert einige Teilnehmer hier in Thread trotzdem nicht daran 
über einen Mangel an Stickstoff auf dem Acker zu schwadronieren.

: Bearbeitet durch User
von Thomas U. (charley10)


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G. K. schrieb:
> Thomas U. schrieb:
>> G. K. schrieb:
>>> Bauern haben eine der mächtigsten Lobbys in Deutschland und in der EU,
>>> wenn die Bauern ihre Lobby so komische Sachen machen lassen sind die
>>> Bauern selber schuld.
>
>> Ob das aber immer der Bauer Lindemann vom Dorf xyz ist, der diese Dinge
>> bestellt, die ihm ans Bein laufen, ist zu bezweifeln. Vermutlich ist das
>> eine Erscheinung des Verdränger-'Wettbewerbs', den nur die Großen
>> überstehen können/sollen!
>
> Das ist genau das was deren Lobbyverband fordert und forciert.
> Solange die Bauern mit diesem Verband kuscheln fehlt mir jegliches
> Mitleid für die Bauern.

Etwa soo:?
"Es war einmal ein Bauer, der hatte eine Herde Schweine.

Eines Tages kam jemand auf den Hof und fragte den Bauern: “Womit füttern 
Sie Ihre Schweine?”

“Nun, ich gebe ihnen Eicheln, Mais und solche Sachen. Warum?”

“Weil ich vom Tierschutzverein bin und denke, dass Sie sie nicht so 
füttern, wie Sie sollten, sie sollten keine Abfälle essen.”

Dann verhängte er eine Geldstrafe gegen den Bauern.

Einige Tage später kam eine andere Person und stellte die gleiche Frage.

Der Bauer antwortete: “Nun, ich füttere sie sehr gut. Ich gebe ihnen 
Lachs, Kaviar, Krabben, Steak… warum?”

“Weil ich von der Organisation der Vereinten Nationen bin und es 
ungerecht ist, dass Sie Ihre Schweine so füttern, während Menschen 
sterben, die nichts zu essen haben.”

Und er verhängte eine Geldstrafe gegen den Bauern.

Schließlich kam ein anderer Mann herein und stellte genau die gleiche 
Frage.

Der zögernde Bauer antwortete nach ein paar Minuten: “Nun, ich gebe 
jedem Schwein fünf Pfund, damit sie kaufen können, was sie wollen.”

von Weingut P. (weinbauer)


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Re D. schrieb:
> Weingut P. schrieb:
>> ach ... ist das so?
>
> Ja ist so:
>
> 
https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/grundwasser/nutzung-belastungen/faqs-zu-nitrat-im-grund-trinkwasser
>
> Das ist kein logischer Ansatz. Trinkwasser ist für alle da, auch für
> Leute, die Diät halten müssen.
>
> Jahrzehnte lang hatten wir überall so gutes Wasser, das wir es zum Klo
> runter spülen konnten. Warum ändert sich das jetzt? Das ist die richtige
> Frage!

Aaaaaha, das UBA als Quelle ... nun, dann fragen Sie mal das UBA wie es 
mit der Ermittlung der Belastung so aussieht.

Die Nitratrichtlinie, die das UBA als Monstranz vor sich her trägt 
stammt aus 1991 und Ursache war keine Krebserkrankung oder sonst eine 
Gesundheitsgefährdung, sondern das Robbensterben in der Nordsee, 
letztlich durch Nitratbelastung aus den eingeleiteten Fließgewässern:

https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:31991L0676&from=EN

Damals schon hatte man sich als Verursacher auf die Landwirtschaft 
festgelegt ... Belege für die Festlegung wurden damals aber auch keine 
geliefert.

Immerhin wurde ein Monitoring beschlossen ... die Meldungen nach Brüssel 
konnte ich ab 2004 ermitteln, ein einheitliches Verfahren zur Messung 
wurde natürlich nicht beschlossen ... nur mal zum vergleich wie das in 
Deutschland gehandhabt wurde.

Für den Berichtszeitraum 2004 bis 2007 meldete Deutschland Werte von 170 
(!) Messstellen nach Brüssel.
im selben Berichtszeitraum meldete:
Belgien: 3020
Spanien: 4078
Italien: 5728
Frankreich: 2666

Deutschland ... 170 ... warum war das so?

Deutschland hat sich (als einziges Land) dazu entschlossen die Daten 
eines "Belastungsmessnetzes" zu melden. Es wurden die handverlesen 
schlechtesten Werte gemeldet.

https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/PDF/?uri=CELEX:52010SC0118&from=HR

Das passte Brüssel nicht und D wurde beim EUGH verklagt und verlor. In 
der Folge wurde an der Praxis aber wenig geändert, die Messstellendichte 
wurde erhöht auf 697, wiederum hanndverlesen und wir haben es geschafft 
in der Spitzengruppe im negativen Sinne der Messstellendichte und der 
Messfrequenz zu bleiben:

https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/HTML/?uri=CELEX:52018SC0246&from=EN

697 Messstellen mit 1 Messung p.a., Begien hatte im selben 
Berichtszeitraum 2974 Messpunkte mit 4,8 Messungen p.a.. Und seither hat 
sich an der Praxis NICHTS verändert. Deutschland wird bewusst und 
gezielt schlechter gemacht als es ist. Wir haben 11000 Messpunkte, warum 
nur die 697 (wobei in manchen Darstellungen unterschiedliche Anzahlen 
genannt werden, mal werden auch 893 gezählt) schlechtesten, während 
unsere Nachbarn diese sogar gezielt aussortieren? So verringerten sich 
in Spanien vom Berichtszeitraum 2000-2003 zu 2004-2007 die gemeldeten 
Messstellen von 6706 auf 4078 ...

Ein riesen Hokuspokus ... die Quellen hab ich verlinkt, lies selbst und 
dann frag Dich mal:

Cui bono

Und wie gesagt, für Babynahrung gilt 200mg/kg ... n Deutschland floriert 
das Geschäft mit der Angst weiter wie vor der Aufklärung. Warum werden 
denn die Leute immer älter? Nie war die Lebenserwartung hier so hoch wie 
heute ... aber alle sind sterbenskrank!

: Bearbeitet durch User
von Weingut P. (weinbauer)


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G. K. schrieb:
>
> Es gibt keinen Scheißemangel in Europa/Schland.
> Das Zeug wird mittlerweile so viel durch die Gegend gefahren, das man
> durchaus über Pipelines für Scheiße nachdenken könnte, weil das
> günstiger als der Transport mit LKWs wäre.
>
> Aber das hindert einige Teilnehmer hier in Thread trotzdem nicht daran
> über einen Mangel an Stickstoff auf dem Acker zu schwadronieren.

Klärschlamm ist so ziemlich das Letzte was ich aufs Feld bringen würde. 
Schwermetalle, Medikamentenrückstände und Mikroplastik ohne Ende, man 
glaubt es kaum, aber im Klopapier sind oft Plastikfasern ... brauchts 
nicht in der Umwelt, aber Hauptsache die Deckel der Milchbeutel sind 
unverlierbar :D

Und ja, Dünger wird voraussichtlich n Problem werden. Stickstoff geht 
per Haber-Bosch-verfahren, aber Kali und Phosphor wird in Minen abgebaut 
und geht nur in eine Richtung, eine Wiedergewinnung aus dem Abwasser 
findet nicht statt.

von Bruno V. (bruno_v)


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G. K. schrieb:
> Aber das hindert einige Teilnehmer hier in Thread trotzdem nicht daran
> über einen Mangel an Stickstoff auf dem Acker zu schwadronieren.

Ich weiß nicht, ob das jedem klar ist: ja, es gibt Gülle-Überschuss. 
Räumlich und zeitlich. Darum wird sie transportiert und gelagert, genau 
wie bei Strom. Und darum sind auch die Kosten manchmal negativ, so dass 
Viehzüchter es nur noch loswerden wollen.

Trotzdem bleibt es wertvoller Dünger, der Geld kostet und in Summe knapp 
ist, so dass Bauern zusätzlich Nitrat per Mineraldünger ausbringen.

Und genau wie bei Strom führt eine Verknappung dazu, dass manche Frucht 
qualitativ oder quantitativ Einbußen hat und nicht mehr konkurrenzfähig 
ist.

Wobei Dünger nicht über den Preis sondern über Bilanzen verknappt wird.

Das ist prinzipiell ja auch richtig, nur gewinnt man den Eindruck, dass 
Bauern auf Kosten der Gesellschaft Raubbau an der Natur betreiben. Das 
Gegenteil ist der Fall: Bauern erhalten und steigern die 
Leistungsfähigkeit des Ackerlandes. Wie bei den Waldbauern, die 
Nachhaltigkeit überhaupt erfunden haben.

von Gerald K. (geku)


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Bruno V. schrieb:
> Ich weiß nicht, ob das jedem klar ist: ja, es gibt Gülle-Überschuss.
> Räumlich und zeitlich. Darum wird sie transportiert und gelagert, genau
> wie bei Strom. Und darum sind auch die Kosten manchmal negativ, so dass
> Viehzüchter es nur noch loswerden wollen.

Zumindest könnte man in Gäranlagen Methan erzeugen.

von Bruno V. (bruno_v)


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Gerald K. schrieb:
> Zumindest könnte man in Gäranlagen Methan erzeugen.

Keine Frage, man sollte auch Gülle gerne mehrstufig optimal verwerten.

Es stellt sich dann nur oft heraus, dass die mit frischem Mais noch 
besser funktionieren. Ein Unding m. E..

von Mike J. (linuxmint_user)


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Gerald K. schrieb:
> Zumindest könnte man in Gäranlagen Methan erzeugen.

Das wurde ja schon so gemacht, das Resultat war dass die Bestandteile in 
der AA / Gülle schon so weit runter gebrochen worden sind dass sie für 
die Pflanzen besser aufnehmbar waren und beim ausbringen auf das Acker 
hat es auch nahezu nicht mehr gestunken.

von Gerald K. (geku)


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Genau, aber was macht man Rückstände von Arzneimitteln und 
Kunststoffpartikel?

Thermische Verwertung wie Sondermüll?

: Bearbeitet durch User
von Bruno V. (bruno_v)


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Gerald K. schrieb:
> Genau, aber was macht man Rückstände von Arzneimitteln und
> Kunststoffpartikel?
>
> Thermische Verwertung wie Sondermüll?

Wieso sollten die als Rückstände anfallen? Und was für Schäden sollten 
die auf dem Acker anrichten?

von Mike J. (linuxmint_user)


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Gerald K. schrieb:
> Genau, aber was macht man Rückstände von Arzneimitteln und
> Kunststoffpartikel?

Die haben vor einer Weile meine Zahnpaste >jetzt ohne Mikroplastik< 
angeboten. Die Zahnpaste ist jetzt eher milchig durchsichtig, aber das 
ist so okay. Es gab ja auch immer schon die blau-durchsichtige Zahnpasta 
und die komplett weiße sah immer so altbacken aus.

Wie wäre es den ganzen Mikroplastik-Müll aus den Prozessen raus zu 
nehmen und Duschcreme, Zahnpasta und andere Produkte eben ohne dem Zeug 
herzustellen?

Vielleicht ist ja in meinem Ketchup auch Mikroplastik drin, damit es 
eine schönere Konsistenz hat oder eingefärbtes Mikroplasik damit es ein 
besseres Rot bekommt und nicht aussieht als ob man Tomaten püriert hat.

Wie wäre es mit kleinen Transportschalen/Flaschen die innen aus Glas 
sind und außen aus Plastik, so dass man sie im Laden säubern, mit 
Schutzgas und irgend einer Nahrung auffüllt? So muss man das Zeug nicht 
weg schmeißen, kann es wieder verwenden, aber es ist dann eben etwas 
schwerer wenn man es umher schleppt.

Man kann Dinge eben auch anders machen und vielleicht ist das sogar 
besser. Muss man eben mal ausprobieren.

von Armin X. (werweiswas)


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Mike J. schrieb:
> Wie wäre es mit kleinen Transportschalen/Flaschen die innen aus Glas
> sind und außen aus Plastik, so dass man sie im Laden säubern, mit
> Schutzgas und irgend einer Nahrung auffüllt

Und dann darf man die nicht über den Tresen geben weil, genau wie mit 
den Kunststoffdosen beim Metzger oder der Stofftasche beim Bäcker, ein 
Hygieniker einen Koller kriegt...

: Bearbeitet durch User
von Mike J. (linuxmint_user)


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Armin X. schrieb:
> ein Hygieniker einen Koller kriegt...

Ich bin hier auf dem Dorf aufgewachsen, ich habe mir als Kind ganz 
sicher schon etliches in den Mund gesteckt was nicht gesund ist. 
Hauptsache man kann es runter schlucken. Käfer, Würmer, Raupen und alles 
mit einer Portion Muttererde drumrum.

Aber ja, man will ja auch dass das Zeug auch eine Weile hält.
Man kann aber sicherlich Geräte bauen die so eine genormte Schale oder 
Flasche auch wirklich wieder hygienisch rein bekommt. Das geht schon, 
nur ist eine olle Folie drumrum machen deutlich schneller, einfacher, 
billiger.

Aus dem Plastik können aber eben auch Weichmacher, UV-Stabilisatoren 
oder sonst was austreten und das haben wir dann in der Nahrung.
Vielleicht sollten wir den Aufwand nicht scheuen, nur weil es etwas mehr 
kostet. Die Folgekosten sind dann aber eben geringer.

von Gerald K. (geku)


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Mike J. schrieb:
> damit es ein
> besseres Rot

Passt vielleichtauch: damit man einen besser Kot bekommt;)

von Christian B. (luckyfu)


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Dieter D. schrieb:
> Windräder entnehmen Energie aus der Luftbewegung im bodennahen Bereich.
> Dadurch konvektioniert die Luft langsamer, also weniger und kann sich
> länger in Bodennähe aufheizen. D.h. das Mikroklima in Bodennähe bis über
> die Höhe der Windräder erreicht höhere Temperaturen. Es ändert sich
> damit die Temperaturverteilung über das Höhenprofil.

ach, die abgedroschene Leier wieder? Wie sieht es denn so mit dem 
Mikroklima über einer Versiegelten Fläche wie einer Straße aus? Oder 
einem Wohngebäude? Wie viele Flächen werden denn in Deutschland so 
täglich versiegelt? Jedwede Energieerzeugung hat einen Einfluss auf die 
Natur drum herum. Das ist unbestritten, allerdings die Anlagen, die den 
geringsten Impakt haben, schlecht zu reden ist nicht sonderlich clever.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Mike J. schrieb:
> Wie wäre es den ganzen Mikroplastik-Müll aus den Prozessen raus zu
> nehmen und Duschcreme, Zahnpasta und andere Produkte eben ohne dem Zeug
> herzustellen?

Ich meine, das ist seit Oktober 2023 eh verboten.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Christian B. schrieb:
> allerdings die Anlagen, die den geringsten Impakt haben,
> schlecht zu reden ist nicht sonderlich clever.

Solche Bedenken fände ich berechtigt, wenn in Norddeutschland 
großflächig Äcker verdorren würden. Tun sie aber nicht.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Steve van de Grens schrieb:
> Christian B. schrieb:
>> allerdings die Anlagen, die den geringsten Impakt haben,
>> schlecht zu reden ist nicht sonderlich clever.
>
> Solche Bedenken fände ich berechtigt, wenn in Norddeutschland ...

Für Rätselfreunde sei angemerkt, dass ich im Jahre 2012 und 2013 
zufälligerweise zweimal mehr als eine Woche in der Gegend war wo ein 
Interviewter und seine Kollegen ofter beim Mittagessen waren.
https://www.br.de/radio/bayern2/programmkalender/ausstrahlung-3364508.html
Es wurde rege diskutiert. Auch über die verschiedenen Impakts der 
alternativen Energieerzeugung wurde geredet.

Wobei dabei noch nicht berücksichtigt wurde, dass der 
Primärenergiebedarf von 3500TWh für dekarbonisierte fossile 
Kohlenstoffverbindungen rund
5000-6000TWh regenerative Stromerzeugung benötigen würde. Bisher wurde 
nur von der Substitution der 600TWh Energieerzeugung ausgegangen. Bei 
den großen vierstelligen TWh sind die Impacts nicht mehr zu 
vernachlässigen.

Bei großen Windparks und Solarfeldern wäre sowas auf den Infrarotbildern 
(auch die Jahresdurchschnittswerte des Quadratkilometers) deutlich zu 
erkennen. Als es in Indien diese Rekordhitze gab, war auf einer Quelle 
ein relativ gut aufgelöstes IR-Bild gepostet. Die Standorte der 
Großanlagen hatten höhere Temperaturen so wie die Städte diese auch 
hatten.

Aus diesem Grunde können nicht große Überkapazitäten installiert werden 
mit der Absicht für den Winter deutlich weniger saisonale Stromspeicher 
zu brauchen.

Das ist kein schlecht reden, sondern nüchternes betrachten von Lösungen 
ohne sich möglicher Ernüchterungen zu verschließen.

: Bearbeitet durch User
von Re D. (Gast)


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Dieter D. schrieb:
> Für Rätselfreunde sei angemerkt, dass ich im Jahre 2012 und 2013
> zufälligerweise zweimal mehr als eine Woche in der Gegend war wo ein
> Interviewter und seine Kollegen ofter beim Mittagessen waren.
> https://www.br.de/radio/bayern2/programmkalender/ausstrahlung-3364508.html
> Es wurde rege diskutiert. Auch über die verschiedenen Impakts der
> alternativen Energieerzeugung wurde geredet.

O.k. Dieter war da Mittag essen, wo Radiofritzen auch essen gehen. Das 
ist sicher interessant und gibt Rätsel auf.

Dieter D. schrieb:
> Auch über die verschiedenen Impakts der alternativen Energieerzeugung
> wurde geredet.
> Wobei dabei noch nicht berücksichtigt wurde, dass der
> Primärenergiebedarf von 3500TWh für dekarbonisierte fossile
> Kohlenstoffverbindungen rund
> 5000-6000TWh regenerative Stromerzeugung benötigen würde.

So so, und wie so steigt der Energiebedarf so enorm? Weil Dieter meint, 
man nie aus Windstrom Kohle machen, um die dann zu verstromen? Oder 
haben das die Raiffeisen vor 10 Jahren in der Kantine diskutiert? Wenn 
letzteres, was hat das für Auswirkungen? In etwa so viel wie Thomas 
Gottschalk? Mir fehlt da der Zusammenhang.

Dieter D. schrieb:
> Bei großen Windparks und Solarfeldern wäre sowas auf den Infrarotbildern
> (auch die Jahresdurchschnittswerte des Quadratkilometers) deutlich zu
> erkennen.

Es soll der Konjunktiv? Oben wurden Quellen angegeben. Bzgl. Infrarot 
kannst du dir die verschiedenen Fallstricke hier in Forum 
zusammensuchen. Es gibt sich große Windparks. Wo sind die Bilder? Was 
ist deutlich?

Dieter D. schrieb:
> Als es in Indien diese Rekordhitze gab, war auf einer Quelle ein relativ
> gut aufgelöstes IR-Bild gepostet.

Wo ist die Quelle? War es die IR-Abstrahlung oder die 
Oberflächentemperatur? Wie verhält es sich mit der Lufttermin? Was ist 
mit Windparks?

Dieter D. schrieb:
> Die Standorte der Großanlagen hatten höhere Temperaturen so wie die
> Städte diese auch hatten.

Was bei Solar zu erwarten war. Umgekehrt bedeutete es, wenn wir unsere 
sowieso bebauten Flächen für Solar nutzen, hat es kaum einen Einfluss. 
Und fang mir jetzt keiner mit Mikroplastik an, solange wir KFZ auf 
Gummirädern haben.

Dieter D. schrieb:
> Aus diesem Grunde können nicht große Überkapazitäten installiert werden
> mit der Absicht für den Winter deutlich weniger saisonale Stromspeicher
> zu brauchen.

Das ist jetzt wieder nur deine Theorie. Bei Wind ist kein Effekt, sogar 
nutzt man bebaute Flächen (10% von Deutschland).

Dieter D. schrieb:
> Das ist kein schlecht reden, sondern nüchternes betrachten von Lösungen
> ohne sich möglicher Ernüchterungen zu verschließen.

Nein, das sind hobbytheoretische, unbewiesene Annahmen von Dieter, der 
vor 10 Jahren seines Stammlokals beraubt wurde und deshalb nicht mehr 
mit Radiofritzen Essen geht sondern auf uC.net Beiträge verfasst, über 
Geschichten wo er meint, dass es sich so zugetragen haben könnte. Die 
Fakten lässt er gezielt weg, damit andere was zum rätseln haben.

von Frank D. (Firma: Spezialeinheit) (feuerstein7)


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So, ich fasse mal den Zwischenstand zusammen, draussen werden Rohre warm 
und wir wissen nicht wieviel Energie dort verloren geht.

von Weingut P. (weinbauer)


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Nun ... Dem Wind bzw. dem Luftstrom wird mit einer WKA Energie 
entnommen, wodurch dieser abgebremst wird und das Volumen Lee-Seitig 
zunimmt. Darum ist bei Windkraftanlagen nicht nur die Anströmung, 
sondern auch der Nachlauf wichtig.

Logisch, die Luft verschwindet ja nicht hinter der WKA. Darum stehen die 
auch nicht direkt aneinander sondern mit 3D bzw. 5D Abstand im Windpark.

Die WKA ragen wie weit nach oben? 200m? Die Tropopause ist auf 12km Höhe 
und da hat die Luft noch ~ 1/4 der Dichte von der am Erdboden, da steckt 
schon noch ne Menge Energie in der Luftmasse, die nicht entnommen wird.

Was zur Wahrheit aber auch dazu gehört, die Dinger sind eben Wind und 
Wetter und dynamischen Lasten ausgesetzt, 20-30 Jahre dann sind die 
verschlissen und der Tanz geht von vorne los.

Zu Nachlauf hab ich vor einiger Zeit mal n interessantes Video aus wie 
ich denke seriöser Quelle gefunden:
https://www.youtube.com/live/ON0UIvOQhm0?si=IJUn0HqAR7EE1aEE

von Re D. (Gast)


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Frank D. schrieb:
> So, ich fasse mal den Zwischenstand zusammen, draussen werden Rohre warm
> und wir wissen nicht wieviel Energie dort verloren geht.

Lies noch mal alles nach, die Energie wird im wesentlichen durch die 
Aggregatszustandsänderung transportiert, nicht über die Wärmekapazität 
des Kältemittels.

von G. K. (zumsel)


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Dieter D. schrieb:

> Bei großen Windparks und Solarfeldern wäre sowas auf den Infrarotbildern
> (auch die Jahresdurchschnittswerte des Quadratkilometers) deutlich zu
> erkennen. Als es in Indien diese Rekordhitze gab, war auf einer Quelle
> ein relativ gut aufgelöstes IR-Bild gepostet. Die Standorte der
> Großanlagen hatten höhere Temperaturen so wie die Städte diese auch
> hatten.

Der Neffe der Tochter von meinem Briefträger hat was anderes erzählt.

von Michael (Firma: HW Entwicklung) (mkn)


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Mike J. schrieb:
> Ich habe über 20kWh und du? Was hast du gemacht?
Ich lasse jeden Tag das Auto stehen und setze mich in den schlechtestes 
öffentlichen Nahverkehr Europas.
Damit liege ich auch ohne PV und Tesla so meilenweit vor all den PV BEV 
SUV WP Laberbacken, das ich mir nichts vorzuwerfen habe.

Sollte in Berlin noch Unklarheit bestehen warum nicht mehr Bürger Bahn 
fahren:
Vorgestern:
Bahn kommt 20min zu spät, frierend im Schnee warten, Anschlusszug weg, 
weitere 40min im Schnee warten.
Rückfahrt: Weichenstörung, 2Std am Hbf gewartet.
Normale Fahrzeit: 2Std beide Strecken. Reale Fahrzeit: 5Std

Gestern:
Hinfahrt: Nur 30min Verspätung
Rückfahrt: Pünklich los ab HBF, dann schleichfahrt. Anschlusszug weg. 
1Std warten.
Fahrzeit: 3,5Std statt 2Std.

Das ist auf dieser Strecke tägliche Realität. Nicht nur bei 
Extremwetter.
Unverrückbar, zuverlässig scheiße und man ist dem vollkommen 
ausgeliefert.
Einen wesentlichen Anteil daran hat der mieseste, dreckigste und ins 
absurd überlastetste HBF Deutschlands. Der Hamburger Hbf.
Wer das nicht erlebt hat kann es sich nicht vorstellen.
4 Züge werden parallel pro schmalem Bahnsteig abgefertigt.
Hühnerleitern als Treppenaufgänge, kein Platz zu stehen, zu warten, zu 
laufen.
Dabei ständige Durchsagen: 'Zug x fährt statt Gleis 1 von Gleis 7, Zug Y 
statt Glei 7 von Gleis 5, Zug Z statt Gleis 5 von Gleis 1'
Und tausend Menschen drängen sich an tausenden Wartenden vorbei die 
schmalen Treppen hoch, runter, aneinander vorbei, hetzen mit Gepäck an 
in der Hand durch alles blockierende Warteschlagen der Fressmeile um 
einen Zug zu erreiche der dann doch ausfällt weil Zug kaputt, Strecke 
kaputt, Zugführer krankt oder Personen im Gleis.

Und daran haben weder Jahrzehnte SPD noch die Grünen noch Olaf Scholz in 
all den Jahren die sie etwas hätten tun können jemals etwas geändert.
Aber jetzt in der Ampel werden sie all das tun was sie Zeit ihrer 
Politikerlaufbahn noch niemals getan haben, obwohl sie es jederzeit 
hätte tun können?
Ja, bestimmt wird es so sein.
Ich sehe nur das Herr Scholz tut was Herr Scholz immer getan hat.
Seinen Kumpels in der freien Wirtschaft gigantischen Summen erlassen, 
beauftragen oder direkt subventionieren.
Dann setzt hektische Aktivität ein, um das auch irgendwie zu 
rechtfertigen, es werden Nachforderungen gestellt die höher sind als die 
ursprünglich gewährte Summe und am Ende ist immer noch alles für den 
kleinen Bürger zu teuer oder unbenutzbar.
Prestigeobjekte planen und phänomenale Kostensteigerungen verursachen, 
konnte die Kollegen stehts sehr gut.
Mit bedarfsgerechter Planung und effizienter Umsetzung ist keiner der 
derzeitigen Amtsinhaber je aufgefallen.

Ich steige wohl wieder ins Auto, scheiße auf die Spritkosten, die Umwelt 
und das ganze blabla und komme warm, trocken, mit guter Musik und heißem 
Kaffe in der Getränkeablage an.
Kann ja sogar alle Kosten als Firmenwagen absetzen, also warum quäle ich 
mich eigentlich?

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Michael schrieb:
> Und tausend Menschen drängen sich an tausenden Wartenden vorbei die
> schmalen Treppen hoch, runter, aneinander vorbei, hetzen mit Gepäck an
> in der Hand durch alles blockierende Warteschlagen der Fressmeile um
> einen Zug zu erreiche der dann doch ausfällt weil Zug kaputt, Strecke
> kaputt, Zugführer krankt oder Personen im Gleis.

Wenn das nur alles wäre.

hier hatten die Reiter-Mädels in den letzten Jahren mehrfach ihre Pferde
nicht in der Gewalt.
Eines tot gefahren, ein anderes stand ein anders mal im Gleis
und der Zug nebenan vorbei.

Und?
wann gabs die letzten Bombendrohungen?

von Mike J. (linuxmint_user)


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Michael schrieb:
> Rückfahrt: Pünklich los ab HBF, dann schleichfahrt. Anschlusszug weg.
> 1Std warten.

Ja, das ist so ein Lokführer der sehr jung ist und auf einer Strecke 30 
fährt wobei die Geschwindigkeitsbegrenzung für die Lok aufgehoben ist.
Die Fahrgäste wissen was los ist, nur dem Typen hat es wohl noch niemand 
gesagt.

Ich wollte mit dem Zug in die nächste Stadt zum Krankenhaus, ein der RE 
hatte 60 Minuten Verspätung die RB zuerst nur 17 und im Endeffekt dann 
24 Minuten.

Eigentlich hätten wir den RE mit den 60 Minuten Verspätung bekommen 
müssen, aber die Zeit wurde eben nicht mehr aktualisiert und wir standen 
dann doof da. Der kam einfach nicht und es gab keine Rückmeldung. Dann 
sind wir zurück auf das andere Gleis um auf die RB zu warten. Auf der 
Rückfahrt hatte die auch wieder fast 30 Minuten Verspätung.

Michael schrieb:
> Dabei ständige Durchsagen: 'Zug x fährt statt Gleis 1 von Gleis 7, Zug Y
> statt Glei 7 von Gleis 5, Zug Z statt Gleis 5 von Gleis 1'

Wir mussten lachen, weil die Durchsagen kamen genau dann wenn gerade ein 
Zug durch gefahren ist, man hat jedes Mal nichts verstanden, es war 
total sinnlos.

Die Menschen welche die Software für die Bahn programmieren sind 
wahrscheinlich noch nie im Leben mit der Bahn gefahren, haben das eigene 
System nicht ausreichend getestet und interessieren sich auch nicht für 
Meldungen von Problemen um solche Fehler zu korrigieren.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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und heute dann wieder S.T.R.E.I.K.

von Thomas U. (charley10)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> und heute dann wieder S.T.R.E.I.K.

Also alles wie gehabt?

"ein Mann kommt zum Bahnhof und freut sich "oh, der Zug ist heute ja 
pünktlich!" Da sagt ein anderer "nein, das ist der Zug von gestern"

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