Linux: HTML/PHP/CSS Editor wie ATOM oder Brackets

OP #7543781
Lesenswert?

Ich bin auf der Suche nach einem HTML Editor die den Style und den Workflow wie Atom oder meinetwegen auch Brackets bietet. Und dabei extrem minimalistisch gehalten sind.

Ich mag die sehr minimalistische Editor Oberfläche aber dennoch den "großen" Unterbau. An Atom z.b. hat mir die nahtlose Git Integrierung gefallen.

Beide dieser Editoren sind jedoch leider eingestellt wurden.

Hat jemand eine Alternative dazu? Notepad++ ist mir defintiv zu überladen an Icons etc. und auch nur über Umwege auf Linux ausführbar.

SublimeText wäre eventuell noch eine Alternative. Untersützt dies die Automatische Syntax-Highlightning anhand der Dateiendung?

Hat da jemand einen Tipp für mich?

#7543801
Lesenswert?

Rene K. schrieb:

Ich bin auf der Suche nach einem HTML Editor die den Style und den Workflow wie Atom oder meinetwegen auch Brackets bietet. Und dabei extrem minimalistisch gehalten sind.

Ich mag die sehr minimalistische Editor Oberfläche aber dennoch den "großen" Unterbau. An Atom z.b. hat mir die nahtlose Git Integrierung gefallen.

Beide dieser Editoren sind jedoch leider eingestellt wurden.

Hat jemand eine Alternative dazu? Notepad++ ist mir defintiv zu überladen an Icons etc. und auch nur über Umwege auf Linux ausführbar.

SublimeText wäre eventuell noch eine Alternative. Untersützt dies die Automatische Syntax-Highlightning anhand der Dateiendung?

Hat da jemand einen Tipp für mich?

https://wiki.gnome.org/Apps/Builder

Kann aus meiner Sicht die gewünschten Anforderungen.

Ausserdem ist es in C und nicht in Javascript geschrieben, so dass es keinen uberzogenen Overhead mitschleift und GBs von RAM zur Bearbeitung von kleinen Dateien einfordert :)

#7543830
Lesenswert?

Rene K. schrieb:

Ich bin auf der Suche nach einem HTML Editor die den Style und den Workflow wie Atom oder meinetwegen auch Brackets bietet. Und dabei extrem minimalistisch gehalten sind.

Verzeihung, aber Atom ist mir nur vom Hörensagen und Brackets bislang gar nicht bekannt. Was ist denn der Workflow dieser Editoren? Inwiefern geht er über "Datei öffnen", "Daten ändern", "Datei speichern" hinaus?

Ansonsten gibt es im Linux-Umfeld eine schier unüberschaubare Vielfalt von Texteditoren, und nur die wenigsten können kein Syntax-Highlighting. Viele machen es automatisch anhand der Dateiendung, bei anderen kann man es über Menüs oder Befehle (zB. im Emacs M-x "html-mode") umschalten.

Alte UNIX-Hasen schwören häufig auf den Vi oder seine verbesserte Variante "vim" (vi improved), manche aber auch auf eine Version des Emacs, ich zum Beispiel auf den GNU Emacs. Beide haben zwar minimalistische Oberflächen, unter der Haube sind sie jedoch beide echte Powerwerkzeuge, die die ganzen tollen Funktionen, die die Freunde von allerlei IDEs gerne wie geschnitten Brot anpreisen, oft bereits hatten, als es diese IDEs noch nicht gab. Aber beide werden andererseits etwas anders bedient, als die meisten Benutzer es heutzutage gewöhnt sind; zum Speichern einer Datei, normalerweise Ctrl+S, müßte man etwa beim Emacs Ctrl+x, Ctrl+s (Emacs-Jargon) "C+x C+s" drücken, beim vi(m) mit Esc-: in den Kommandomodus wechseln und mit "w" speichern. Nichtsdestotrotz sind beide extrem leistungsfähige, flexibel konfigurier- sowie programmierbare Profiwerkzeuge, die alle gängigen und einen Haufen exotischer Programmier- und Datensprachen unterstützen, und in den Händen erfahrener Könner hinter keinem Editor und keiner IDE zurückstehen müssen. Bonuspunkt: beide können problemlos auch auf der Kommandozeile und so zum Beispiel auch über schmalbandige SSH-Verbindungen genutzt werden.

Möglicherweise wäre es ganz sinnvoll, wenn Du etwas genauer darauf eingingest, welche Funktionalität und welchen Workflow Du bevorzugst, denn womöglich bin ich nicht der Einzige, der Atom und Brackets nicht kennt und sich daher unter Deiner eingangs zitierten Aussage wenig vorstellen können.

#7543931
Lesenswert?

Keine Chance. Auch die letzten Bewohner des kleinen gallischen Dorfes werden vom Imperium assimiliert, wechseln zu VS Code.

Mal wird dein Lieblingstool eingestellt. Mal bekommst du eine Umgebung nur für VS. Mal streiten sich die Linux-Leute, wessen Änderung das System kaputt gemacht hat. Mal verzweifelst du, weil du nur Tipps und Workaround für ganz andere, längst vergessene Bugs findest.

#7545953
Lesenswert?

Xanthippos schrieb:

Keine Chance. Auch die letzten Bewohner des kleinen gallischen Dorfes werden vom Imperium assimiliert, wechseln zu VS Code.

Das werden wir sehen wenn es eine VS Code Implementierung in Elisp gibt. SCNR

Ansonsten ist mein Favorit dafür auch seit ewigen Zeiten natürlich Emacs, gerade die Mischung der verschiedenen Sprach-Modi über den mmm-mode macht das gemischte Arbeiten mit sauberem Syntax-Highlighting und (meistens) korrekt funktionierenden Einrückungen doch ziemlich angenehm.

#7545984
Lesenswert?

Ralf D. schrieb:

Das werden wir sehen wenn es eine VS Code Implementierung in Elisp gibt. SCNR

Ansonsten ist mein Favorit dafür auch seit ewigen Zeiten natürlich Emacs, gerade die Mischung der verschiedenen Sprach-Modi über den mmm-mode macht das gemischte Arbeiten mit sauberem Syntax-Highlighting und (meistens) korrekt funktionierenden Einrückungen doch ziemlich angenehm.

Ja, wenn man ihn beherrscht, ist der Emacs schon richtig gut. Irgendwo habe ich gelesen, daß der schon ohne Erweiterungen über 10.000 Funktionen hat. Daß die Funktionen sich zudem über mnemonische Namen ansprechen lassen und ich mir deswegen keine Menüstrukturen und solche Dinge merken muß, ist auch dank Tab-Complete ein weiterer Vorzug für Kommandozeilenfreunde wie mich, da muß ich nicht erst zur Maus greifen. :-)

#7545992
Lesenswert?

VSCode ist auch mein Schweizer Taschenmesser, gerade auch wegen der guten git Integration und mittlerweile ist gitlens da fest drin. Das ist ein schlanker Editor, mächtig wird er durch die vielen Extensions. Für HTML gibt es vieles, auch einen Live Server. Der öffnet automatisch parallel die Browseransicht und beim html Speichern wird die Seite aktualisiert.

#7546286
Lesenswert?

Ich bin auch vor Jahren von Atom zu VSCode gewechselt und bin sehr zufrieden.

Meine drei großen pro Argumente sind:

  • großes Ökosystem über Erweiterungen
    • Erweiterungen sind sehr einfach selbst zu schreiben
  • GitHub Copilot
  • nahezu komplett individualisierbar

Es gibt auch einen Fork mit deutlich mehr AI (da ist nix intelligent) Unterstützung und etwas schlichteren Aussehen, nennt sich Cursor.

#7546335
Lesenswert?

Kolja L. schrieb:

  • großes Ökosystem über Erweiterungen
    • Erweiterungen sind sehr einfach selbst zu schreiben

Die sind übrigens der Grund, warum ich VSCode nicht verwende, und auch nie verwenden werde. Abgeschotteter Store Service, Proprietäre Extensions: https://underjord.io/the-best-parts-of-visual-studio-code-are-proprietary.html

  • GitHub Copilot

Ist für mich ebenfalls ein Anti-Argument, aber dafür gab es schon einen anderen Thread (Beitrag "KI und Urheberrecht")

#7603039
Lesenswert?

Rene K. schrieb:

Ich bin auf der Suche nach einem HTML Editor die den Style und den Workflow wie Atom oder meinetwegen auch Brackets bietet. Und dabei extrem minimalistisch gehalten sind.

Beide dieser Editoren sind jedoch leider eingestellt wurden.

Die Brackets Homepage gibt es noch und auch das Git-Repositority gibt es noch. Der letzte Eintrag auf Git ist auf den 27.11.2023 datiert. Ich kann meinen Brackets (Mac) auch noch aktualisieren auf Version 2.2. (Update ist vom 14.03.2023). Also ganz tot scheint das nicht zu sein

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren