Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Ist die Bezeichnung VCC noch aktuell?


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von Steve van de Grens (roehrmond)


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Als ich in der Ausbildung war, hatte man die positive 
Versorgungsspannung von digitalen Schaltkreisen meistens VCC genannt.

Der Teil "CC" bezieht sich allerdings auf Technologie, die weitgehend 
ausgestorben ist. Bei praktisch allen Mikrochips mit denen ich in den 
letzten 10 Jahren zu tun habe, wird stattdessen die Bezeichnung VDD 
verwendet. Dennoch sehe ich in Schaltplänen immer noch überwiegend VCC, 
was mich verunsichert.

Sollte ich in meinen Plänen, wo ich die freie Wahl habe, lieber VCC oder 
VDD verwenden?

Falls VCC noch aktuelle ist: warum?

von Klaus K. (Gast)


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> Sollte ich in meinen Plänen, wo ich die freie Wahl habe, lieber VCC oder
> VDD verwenden?

Weder noch. Man schreibt +3V3 wo 3.3V drin ist. Oder+2V5, +0V9, -12V, 
...

von H. H. (Gast)


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Steve van de Grens schrieb:
> Falls VCC noch aktuelle ist: warum?

Weil man das nie so eng sehen durfte.

von Ralf X. (ralf0815)


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Steve van de Grens schrieb:
> Sollte ich in meinen Plänen, wo ich die freie Wahl habe, lieber VCC oder
> VDD verwenden?

Als zukunftsorientierter Mensch, solltest Du schon heute das VEE 
verwenden.

von H. H. (Gast)


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Ralf X. schrieb:
> Steve van de Grens schrieb:
>> Sollte ich in meinen Plänen, wo ich die freie Wahl habe, lieber VCC oder
>> VDD verwenden?
>
> Als zukunftsorientierter Mensch, solltest Du schon heute das VEE
> verwenden.

Oder V42.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Klaus K. schrieb:
> Man schreibt +3V3 wo 3.3V drin ist

Dazu tendiere ich mittlerweile aus dem Bauch heraus auch.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Ralf X. schrieb:
> Als zukunftsorientierter Mensch, solltest Du schon heute das VEE
> verwenden.

H. H. schrieb:
> Oder V42.

Könnt ihr bitte ernst bleiben?

von Georg M. (g_m)


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Was ist richtiger: VDD oder Vᴅᴅ?

von Peter X. (dcf)


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Steve van de Grens schrieb:

Man kann sich auch Probleme machen wo keine sind.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Georg M. schrieb:
> Was ist richtiger: VDD oder Vᴅᴅ?

Das war nicht meine Frage!

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Peter X. schrieb:
> Man kann sich auch Probleme machen wo keine sind.

Ist das so? Hier wird einem doch sonst jedes Wort im Mund umgedreht. Ich 
erinnere nur an die elend lange Diskussion über Stecker versus Buchse 
versus Kupplung.

Ich möchte es gerne richtig zeichnen, ist das so schwer nachvollziehbar?

von Pete K. (pete77)


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Da muss es doch irgendeine Norm geben, oder?
Aber hier: 
https://wiki.ibkastl.de/view/Normen_f%C3%BCr_die_Schaltplanerstellung 
habe ich auch nichts gefunden.

von Peter X. (dcf)


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Steve van de Grens schrieb:
> Peter X. schrieb:
>> Man kann sich auch Probleme machen wo keine sind.
>
> Ist das so? Hier wird einem doch sonst jedes Wort im Mund umgedreht. Ich
> erinnere nur an die elend lange Diskussion über Stecker versus Buchse
> versus Kupplung.

Nicht vergleichbar.


> Ich möchte es gerne richtig zeichnen, ist das so schwer nachvollziehbar?

Wie gesagt, Du machst Dir Probleme wo keine sind.

von Pete K. (pete77)


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(leer)

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von Gerhard O. (gerhard_)


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Vorsicht! Aufpassen!

Zumindest in der Altium/Protel Welt sind viele (digitale) Bibliothek 
Schaltbild Symbole mit versteckten GND und VCC Net Zuordnungen versehen. 
Wer da VCC eliminiert kann da spaeter seine wahren Wunder erleben, weil 
dann keiner dieser Symbole mit Masse oder der VCC angeschlossen werden.

Wenn man da den VCC-PIN mit irgendeinen anderen NET wie VDD verbinden 
will, muss man erst die versteckten GND/VCC Pins sichtbar machen und 
dann mit dem gewünschten NET verbinden. Im versteckten Zustand sind 
diese PIN automatisch mit den NETS VCC und GND verbunden.

: Bearbeitet durch User
von Roland E. (roland0815)


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Steve van de Grens schrieb:
> Als ich in der Ausbildung war, hatte man die positive
> Versorgungsspannung von digitalen Schaltkreisen meistens VCC genannt.
>
> Der Teil "CC" bezieht sich allerdings auf Technologie, die weitgehend
> ausgestorben ist. Bei praktisch allen Mikrochips mit denen ich in den
> letzten 10 Jahren zu tun habe, wird stattdessen die Bezeichnung VDD
> verwendet. Dennoch sehe ich in Schaltplänen immer noch überwiegend VCC,
> was mich verunsichert.
>
> Sollte ich in meinen Plänen, wo ich die freie Wahl habe, lieber VCC oder
> VDD verwenden?
>
> Falls VCC noch aktuelle ist: warum?

Wenn ich nicht ganz falsch liege, war VCC die Summenbezeichung für nicht 
100% gesiebte Spannungen, die (meistens) über Transistoren gegen Masse 
geschaltet wurden. Gleichgerichteter und gesiebter Trafoausgang. Daher 
kommt das VCC (voltage cumulative collector, oder so). VDD wäre das 
äquivalent für MosFets.

VEE wäre dann das andere Ende des Transitors, kann 0V haben, kann aber 
auch negativ werden. Ist also eher zweideutig.

Wenn man nur eine einzige ungesiebte Spannung (zB einen Akkusatz) hat, 
ist die Bezeichnung ok. Aber meistens hat man inzwischen diverse 
Spannungen, da bietet sich die Schlüsselung der Spannung im Bezeichner 
an.

von Rainer W. (rawi)


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Steve van de Grens schrieb:
> Falls VCC noch aktuelle ist: warum?

Die Bezeichnung VCC für die positive Versorgungsspannung gehört zu 
Schaltungen mit BJTs (C=Collector), VDD entsprechen zu Schaltungen mit 
MOSFETs (D=Drain) - jeweils bezogen auf die meistverwendeten NPN- bzw. 
N-Kanal Variante. Entsprechend gibt es VEE (E=Emitter) bzw. VSS 
(S=Source) für negative Spannungen und natürlich Gnd als 
Bezugspotential.

Was bei dir aktuell ist, hängt von deiner Schaltung ab.
Wenn mehrere Spannungen im System verwendet werden, ist allerdings die 
Signalbezeichnung mit dem konkreten Spannungswert praktischer.

: Bearbeitet durch User
von Mark S. (voltwide)


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lange Zeit war Vcc=+5V, Vdd=+12-15V und Vee=-12~15V. Ob das heute noch 
so ist? Da diese Konfiguration inzwischen auch nicht mehr aktuell ist, 
braucht sich über dieses Thema wohl nicht zu erhitzen. Ist nicht 
wirklich spannend.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Mark S. schrieb:
> lange Zeit war Vcc=+5V, Vdd=+12-15V und Vee=-12~15V

Das habe ich vor 30 Jahren anders gelernt. Konkrete Spannungswerte waren 
den Symbolen nicht zugeordnet.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Rainer W. schrieb:
> Was bei dir aktuell ist, hängt von deiner Schaltung ab.

CMOS, ich dachte das sei klar.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Bei den meisten selbst angelegten Schaltbild Symbolen schliesse ich auch 
alle Versorgungs- und Masseanschlüsse mit ins Symbol ein. Dann hat man 
die notwendigen Freiheiten. Speziell bei modernen uC wie STM32L496 z.B., 
da hat man dann jede Menge an solchen Verbindungen.

von Bauform B. (bauformb)


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Erstmal sollte man Pin-Namen und Signalnamen unterscheiden. Die 
Pin-Namen innerhalb des Schaltzeichens gibt der Hersteller vor, da muss 
man überhaupt nicht nachdenken.

Zweitens kann es passieren, dass man in einer Schaltung Bausteine mit 
VDD-Pin und welche mit VCC-Pin beide an 3.3V anschließt. Dann kann die 
Versorgung weder VCC noch VDD heißen. Wenn dann noch ein Chip mit 5V 
versorgt werden muss, ist es ganz aus.

Aber man kann noch über die korrekte Schreibweise diskutieren ;)
1
3.3  3.3V  +3.3  +3.3V  3V3  +3V3
Und wer in Signalnamen u.ä. Kleinbuchstaben verwendet, frisst auch 
kleine Kinder.

Rainer W. schrieb:
> Was bei dir aktuell ist, hängt von deiner Schaltung ab.

Mehr Aufwand für mehr Verwirrung, ob sich das lohnt? Es gibt noch genug 
andere Möglichkeiten, Fehler zu machen.

: Bearbeitet durch User
von Bernd G. (Gast)


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Pete K. schrieb:
> Da muss es doch irgendeine Norm geben, oder?

Untertanengeist? Nun ja, in Deutschland muss alles streng genormt sein!

von Joachim B. (jar)


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Georg M. schrieb:
> Was ist richtiger:

Senf oder Mostrich?
Kartoffelpüree oder Stampfkartoffel?
Schrippen oder Wecken?

Leute gehts noch?

von MaWin O. (mawin_original)


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Joachim B. schrieb:
> Schrippen oder Wecken?

Brötchen natürlich!

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Wenn da kein vernünftiger Grund mehr für VCC gegen VDD kommt, dann 
beschrifte ich die Leitungen künftig mit VDD.

von Joachim B. (jar)


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Steve van de Grens schrieb:
> dann
> beschrifte ich die Leitungen künftig mit VDD.

ein Glück das ich deine Schaltpläne nicht lesen muss!

von Mucky F. (mucky-f)


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Bernd G. schrieb:
> Pete K. schrieb:
>> Da muss es doch irgendeine Norm geben, oder?
>
> Untertanengeist? Nun ja, in Deutschland muss alles streng genormt sein!

Normen sind durchaus sinnvoll und die Frage finde ich berechtigt. Völlig 
unabhängig von irgendwelchen Mentalitäten-

Es gibt aber in etwa so viele Varianten wie es Schaltpläne gibt. Das 
widerspruchsfrei zu Normen ist schwierig. Der Plan muss schlicht 
aussagekräftig sein.

Den GND im Bild versteht wohl jeder als 0V obwohl es etwas bezeichnet 
worin man Kartoffeln pflanzt, ist auch leichter zu lesen als 0V. 
Spannungen schreibe ich dran (s. Bild), das ist klarer als ein VDD VCC 
VXY Kürzel. Es kommt auch eine Warnung das z.B. VCC mit 5V verbunden 
ist, als Kontrolle recht praktisch. Dann hab ich GND noch als Sternpunkt 
gezeichnet. Tut niemandem weh und zeigt den 3V3 Bezugspunkt.

Gerhard O. schrieb:
> Wer da VCC eliminiert kann da spaeter seine wahren Wunder erleben,

Bei meinem eher simplen PCB-CAD kommt die Warnung "nur input Pins an 
Netz sowieso". Das wird Altium wohl auch schaffen.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Joachim B. schrieb:
> ein Glück das ich deine Schaltpläne nicht lesen muss

Was jetzt, ich dachte es sei egal. Jetzt doch nicht?

Dann nenne mir doch bitte den Grund, warum du VCC sehen willst. Genau 
das war doch meine Eingangsfrage!

: Bearbeitet durch User
von Klaus K. (Gast)


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Bernd G. schrieb:
> Pete K. schrieb:
>> Da muss es doch irgendeine Norm geben, oder?
>
> Untertanengeist? Nun ja, in Deutschland muss alles streng genormt sein!

Wer den perfekten Untertanen sucht sollte nach Russland gehen.
Normen aka Industriestandards haben nichts mit Untertanengeist zu tun.

Normen sind dort wichtig, wo Zehntausende auf stimmige Daten angewiesen 
sind, das also eine in 兰州市 gefeilte M5 Mutter auf eine in Tromsø 
gefertigte M5 Schraube passt.

Deinen Schaltplan dagegen interessiert keine Sau, selbst der Bestücker 
ignoriert den völlig und stopft lediglich die Gerberdaten aus deiner 
EDV-Anlage in seine Maschinen.
Deshalb gibt es auch einen Standard für Gerber (RS-274X) und für deine 
Elektroergüsse gibts höchstens InHouse-Guidelines. Also lass dir was 
einfallen was deine Schaltpläne für Dich auch für die nächsten 25 Jahre 
les- und verstehbar macht.

* https://forum.upverter.com/t/schematic-style-guide/267

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Klaus K. schrieb:
> Deinen Schaltplan dagegen interessiert keine Sau

Interessant, warum wird dann hier in jedem dritten Thread zuerst nach 
dem Schaltplan gefragt?

von Mucky F. (mucky-f)


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Steve van de Grens schrieb:
> Wenn da kein vernünftiger Grund mehr für VCC gegen VDD kommt, dann
> beschrifte ich die Leitungen künftig mit VDD.

Keines von beidem finde ich sinnvoll. Es zeigt nicht die 
Absichten/Intention der Versorgung. VCC/VDD So was würde ich nehmen wenn 
Supply den ganzen Bereich des Devices annehmen kann. Also z.B. auf einem 
Evaluation Board und dan mit dem Symbol des Herstellers.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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: Bearbeitet durch User
von Klaus K. (Gast)


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> Interessant, warum wird dann hier in jedem dritten Thread zuerst nach
> dem Schaltplan gefragt?

Du kannst nicht mal bis drei zählen ...

von Joachim B. (jar)


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Steve van de Grens schrieb:
> Interessant, warum wird dann hier in jedem dritten Thread zuerst nach
> dem Schaltplan gefragt?

nicht nach deinen!
Du darfst gerne Leberwurst oder Grensspannung an deine Versorgung 
schreiben

von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Steve van de Grens schrieb:
> Wenn da kein vernünftiger Grund mehr für VCC gegen VDD kommt, dann
> beschrifte ich die Leitungen künftig mit VDD.

Du solltest sie dann besser mit VDD:*Innen beschriften. Du willst doch 
nicht VDDs, die gerne als Wesen mit Uterus gelesen werden moechten, 
diskriminieren.

scnr,
WK

von Bernd G. (Gast)


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Ich halte jetzt mal das nächste Stöckchen hin: warum eigentlich Vxy und 
nicht Uee?

von Klaus K. (Gast)


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Ich bin verblüfft, die Wikipedia widmet diesem AbKüFi einen eigenen 
Artikel:
https://de.wikipedia.org/wiki/Spannungsbezeichnung

von Joachim B. (jar)


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Klaus K. schrieb:
> Ich bin verblüfft

ich nicht, jeder kann das Wiki umschreiben.
https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spannungsbezeichnung&action=edit

von Rainer W. (rawi)


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Steve van de Grens schrieb:
> ST benutzt VDD:

Ist halt eine Schaltung mit einer dominanten Versorgungsspannung und 
MOSFETs, wie oben schon gesagt.

von Klaus K. (Gast)


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> MOSFETs, wie oben schon gesagt.

Und ich dachte Moos-Fett wäre eine Verballhorung für "Reicher Geldsack" 
- fett von zuviel Moos eben ...
https://www.schule-und-familie.de/wissen-redewendungen/kategorie/woher-kommt-moos-haben.html

von Manfred P. (pruckelfred)


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Joachim B. schrieb:
>> Ich bin verblüfft
> ich nicht, jeder kann das Wiki umschreiben.
> https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spannungsbezeichnung&action=edit

Es wird dann aber von der herrschenden Elite aka "Sichter" wieder 
gelöscht, unabhängig der fachlichen Qualität.

von Bruno V. (bruno_v)


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Steve van de Grens schrieb:
> Wenn da kein vernünftiger Grund mehr für VCC gegen VDD kommt, dann
> beschrifte ich die Leitungen künftig mit VDD.

Ist wie bei Variablenbezeichnung, temp1 (netz1) ist übel.

Ob V+, Vcc, VCC, VDD oder 3V3 hängt von Deinem Umfeld ab: Kollegen und 
zeitliche Konsistenz (gemeinsamer Standard), verwendest Du Symbole oder 
nur netlabel, wie unterscheidbar/verwechselbar sind Deine Namen, wie 
viel verschiedene VDD gleichzeitig.

V3, V3.3, 3V3, oder V33 etc sind alle OK, egal ob es real nachher 3,1V 
oder 3.5V sind. Und wenn Du nicht V12 für Video1-pin2 nimmst. Oder Deine 
Ausdrucke (PDFs) , und _ verschlucken wenn ein wire drüber läuft.

Schaltpläne, wo ein VCV/VDD reicht, dürften hingegen selten sein.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Manfred P. schrieb:
> Es wird dann aber von der herrschenden Elite aka "Sichter" wieder
> gelöscht, unabhängig der fachlichen Qualität.

Meine Eingaben in Wikipedia wurden bisher nicht gelöscht oder inhaltlich 
geändert.

: Bearbeitet durch User
von Klaus H. (hildek)


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Bruno V. schrieb:
> Vcc, VCC,

Nur keinesfalls beide in einem Design! Manche CAE-Werkzeuge 
unterscheiden nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung. Und sprachlich 
gibt es auch keine Unterscheidung.

Die Namen sind eben nur Netznamen und im Prinzip egal. Sinnvoll ist es, 
wenn alle leicht verstehen, was damit gemeint ist. Das sollte das 
Kriterium für die Namenswahl sein.

von Taz G. (taz1971)


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Ich hab in meiner Ausbildung und in der Zeit danach viel mit TTL Gattern 
gearbeitet und dort wurde VCC benutzt und wie hier schon erwähnt benutzt 
auch Altium VCC als interne Bezeichung für die Versorgungsspannung bei 
TTL Gattern. Für mich ist VCC ganz stark mit "5V" belegt, auch wenn es 
offiziell keine Zuweisung gibt. Und auch meine Kollegen, die meine 
Schaltpläne lesen haben noch nie gefragt welche Spannung VCC hat. Alle 
anderen Bezeichnung Va,Vb,Vc,Vdd,Vee,...Vz sind in meinem und 
anscheinent auch in den Köpfen meiner Kollegen nicht mit konkreten 
Spannungswerten belegt.
An der Diskussion merke ich dass ich alt werde, weil für mich ist es so 
selbstverständlich ist das VCC = 5V bedeuten.

: Bearbeitet durch User
von H. H. (Gast)


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Steve van de Grens schrieb:
> Manfred P. schrieb:
>> Es wird dann aber von der herrschenden Elite aka "Sichter" wieder
>> gelöscht, unabhängig der fachlichen Qualität.
>
> Meine Eingaben in Wikipedia wurden bisher nicht gelöscht oder inhaltlich
> geändert.

Ich habs gerade andersrum erlebt.

von Rolf (rolf22)


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Joachim B. schrieb:
> Schrippen oder Wecken?

Beides falsch. Runds-tücke, und im bayerischen Beitrittsgebiet Semmeln.

Meine Frau ist Schwäbin, ich spreche nur Deutsch. Zum Glück hat das 
Schwäbische sehr viele Lehnwörter aus dem Deutschen. :-))

von H. H. (Gast)


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Rolf schrieb:
> Meine Frau ist Schwäbin, ich spreche nur Deutsch. Zum Glück hat das
> Schwäbische sehr viele Lehnwörter aus dem Deutschen. :-))

Und aus dem Französischen.

von Rolf (rolf22)


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Steve van de Grens schrieb:
> Das habe ich vor 30 Jahren anders gelernt

Ich habe vor xx Jahren gelernt, dass die Versorgungsspannung von Röhren 
immer positiv und von Transistoren (wir hatten nur PNP) immer negativ 
ist. Und dass man nicht 'dass', sondern 'daß' schreibt. Konnte ich mir 
glatt anders angewöhnen, CaCO3 zum Trotz.

: Bearbeitet durch User
von H. H. (Gast)


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Rolf schrieb:
> CaCO3 zum Trotz.

Der arme Kalk ist da völlig unschuldig.

"Umgangssprachlich ist oft von Arterienverkalkung die Rede, allerdings 
kommt es weder zu einer Ablagerung an der Oberfläche der Innenwand des 
Gefäßes, noch handelt es sich dabei chemisch um irgendeine Form von 
Kalk. Atherosklerotische Plaques enthalten allerdings oft andere 
Calciumsalze (z. B. Calciumphosphate), die das Gefäß verhärten."

Aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Atherosklerose

von Peter D. (peda)


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Für ADCs und DACs hätte ich noch DVCC, AVCC bzw. DGND, AGND im Angebot.
Entscheidend ist doch, daß man alle Signale richtig anschließt und 
sauber routet.

von Taz G. (taz1971)


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Heute kann man ja alles ChatGPT fragen. Ich habe ChatGPT nach einer 
Einschätzung gefragt welche Spannung VCC hat.

"Schätzung: 80% Wahrscheinlichkeit für eine Versorgungsspannung von 3,3 
Volt oder 5 Volt, basierend auf häufigen Anwendungen in der Elektronik."

(Das BlaBla davor und dahinter lasse ich mal weg, wegen langweilig.)

Nun Google suche nach "what does vcc mean" (Auszug aus Antworten)
"Is Vcc 5V or 3V?
5V
VCC is only for the chip and requires 5V."

"What voltage is VCC?
5 V.
The name VCC is used for the memory device supply voltage pin when the 
supply voltage is nominally 5 V. (2) The ground reference power supply 
voltage for ECL interface devices."

Meine Einschätzung und Googles stimmen überein, nähmlich dass weltweit 
am ehesten 5V mit VCC gemeint sind. ChatGPT möchte sich nicht zwichen 
3,3V und 5V entscheiden (verständlich)

von Taz G. (taz1971)


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Frage, wenn schon die Frage als "nicht lesenswert" eingestuft wird, 
negiert das nicht alle Einschätzungen der Antworten ?
Ist dann die nicht lesenswerteste Antwort dann die beste Antwort ?

von Gerhard O. (gerhard_)


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Moin,

ich sehe die Kontroversität eher aus ECAD Sicht, wo (hauptsächlich 
LOGIK) Schaltbildsymbole vom Hersteller mit VCC versehen wurden und ein 
de facto Default ist. Folglich ist man gezwungen entweder bei VCC zu 
bleiben oder die Symbole so einzustellen, daß die versteckten VCC/GND 
Pins sichtbar werden und dann mit dem Netz Deiner Wahl zu versehen. Wenn 
man das macht kann man solche Logik Bausteine auch mit anderen Netzen 
versehen wie VCC.

Ich habe als Abhilfe viele meiner eigenen Symbole mit speziellen 
Versorgungs-Untereinheiten versehen, so daß man ein weiteres Sub-Part 
hat, daß nur die Stromversorgung und Masse beinhaltet. Ich mache das 
auch bei OPAMPs so, daß man nicht in der OPAMP Beschaltung die 
unbequemen Versorgungspins anschließen muss. Auch bei gewissen anderen 
ICs hat es Sinn die Versorgung und auch Steuerung von der eigentlichen 
Funktion zu separieren.

Gerhard

: Bearbeitet durch User
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Gerhard O. schrieb:
> ich sehe die Kontroversität eher aus ECAD Sicht
Interessant ist eigentlich nur, was im Datenblatt eines ICs steht. Und 
wenn dort steht Vcc = 1.8V-5.5V, dann schließe ich im Schaltplan an 
deisen Vcc Pin eben nicht eine undefinierte "Vcc" an, sondern explizit 
5V oder 3V3 oder 2V5.

Denn es ist ärgerlich, wenn ich in einem Schaltplan mit z.B. 6 
unterschiedlichen Spannungen von 0,8V..12V erst mal den Spannungsteiler 
im Schaltregler nachrechnen muss, um herauszufinden, dass in diesem 
Schaltplan Vcc = 3V3 gilt.

: Bearbeitet durch Moderator
von Gerhard O. (gerhard_)


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Lothar M. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> ich sehe die Kontroversität eher aus ECAD Sicht
> Interessant ist eigentlich nur, was im Datenblatt eines ICs steht. Und
> wenn dort steht Vcc = 1.8V-5.5V, dann schließe ich im Schaltplan an
> deisen Vcc Pin eben nicht eine undefinierte "Vcc" an, sondern explizit
> 5V oder 3V3 oder 2V5.
Das tue ich natuerlich auch. Nur mache ich meist meine eigenen IC 
Symbole wo ich mich an die DaBla Angaben halten kann. Da ist es dann 
gleichgültig wie ich die Versorgungspins im ECAD benenne.

Was meinen Beitrag betrifft, gilt mein Betreff lediglich der Tatsache, 
dass bei Altium/Pr99SE Logik Bausteine des Herstellers mit impliziten 
VCC/GND vorbelegt sind und wenn unsichtbar, dafür gelten. Wer das nicht 
haben will, muss die betreffenden Pins sichtbar machen und anschließen 
mit den Netzen seiner Wahl. Das ist eben so, wenn man Hersteller Symbole 
verwenden will. Bei eigenen Symbolen kann man das natuerlich halten wie 
man will. Wie gesagt, es ist ein spezieller Fall, der nur bei diesen CAD 
Programmen zutrifft. Wenn ich eigene Symbole erstelle, halte ich mich 
fast immer an die Datenblätter Hersteller Benennungen.

Bei gemischter Versorgung, muss das sowieso klar definiert sein.

Meine Konvention ist, VCC=5V, weil so vieles schon vordefiniert ist. 
Andere Versorgungen in derselben Schaltung haben dann natuerlich 3V3, 
12V, -12V oder whatever.
>
> Denn es ist ärgerlich, wenn ich in einem Schaltplan mit z.B. 6
> unterschiedlichen Spannungen von 0,8V..12V erst mal den Spannungsteiler
> im Schaltregler nachrechnen muss, um herauszufinden, daß in diesem
> Schaltplan Vcc = 3V3 gilt.
Ist alles klar. Ich würde dann das betreffende Power Netz mit der 
gewählten Spannung benennen. In diesen Fall von Dir mit Regler und 
Spannungsteiler, die gewünschte Spannung, z.B. 3V3 oder 1V8, damit es 
keine Unklarheiten gibt. In meinem Universum ist sonst VCC nur 5V, und 
niemals anders.

von Peter D. (peda)


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Gerhard O. schrieb:
> Ich habe als Abhilfe viele meiner eigenen Symbole mit speziellen
> Versorgungs-Untereinheiten versehen, so daß man ein weiteres Sub-Part
> hat, daß nur die Stromversorgung und Masse beinhaltet.

Ich mache das auch so. Dann kann man die Symbole drehen, ohne daß 
plötzlich die Versorgung verpolt ist. Und mehrere gleiche Parts kann man 
zwecks besserem Layout untereinander tauschen.
Die Versorgungsparts kann man dann alle in eine Ecke mit den Abblock-Cs 
setzen.

von Soul E. (soul_eye)


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Taz G. schrieb:

> Meine Einschätzung und Googles stimmen überein, nähmlich dass weltweit
> am ehesten 5V mit VCC gemeint sind. ChatGPT möchte sich nicht zwichen
> 3,3V und 5V entscheiden (verständlich)

VCC stammt aus bipolaren TTL-Zeiten, und da hatten wir 5 V. Heute gibt 
es fast nur noch CMOS, und da ist VDD üblich. Mit Spannungswerten 
zwischen 1,2 und 5 V.

Wer sich noch an ECL erinnert, der kennt auch VEE = -5,2 V.

von Michael B. (laberkopp)


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Steve van de Grens schrieb:
> meistens VCC genannt.

VCC ist der Verbindungspunkt aller Collectoren, bei bipolaren 
Schaltkreisen meist die positive Versorgung, VDD der der Drains, bei 
(N)MOS Schaltkreisen die positive Versorgung. Schon bei CMOS stimmt das 
nicht mehr, bei BiCMOS erst recht nicht, wird aber trotzdem 
weiterbenutzt.

Ob man VCC und VDD verbinden darf, hängt von den Schaltkreisen ab, sogar 
ob VCC des einen mit VCC des anderen.

Wenn man eine Schaltung baut, weiss man ob 5V oder 15V oder 3.3V hat und 
schreibt das auch besser dran, ggf  unterteilt nach Analog+5V und 
Digital+5V

Wenn es jedoch nur um Prinzipschaltungen geht, oder einzelne 
unangeschlossene IC, weiss man nicht welche Betriebsspannung letztlich 
verwendet wird, dann schreibt man das dran, was der Hersteller für den 
(positiven Versorgungsspannungs-)Anschluss gewählt hat.

Man erfindet tunlichst nicht aus Besserwisserei was anderes neu

von Obelix X. (obelix)


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von Taz G. (taz1971)


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Ich habe VCC mit der Anode einer LED verbunden. Komme ich jetzt in die 
Hölle ?

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Taz G. schrieb:
> Ich habe VCC mit der Anode einer LED verbunden. Komme ich jetzt in die
> Hölle ?

Nur, wenn du gleichzeitig VEE mit der Kathode verbunden hast :)

von Klaus H. (hildek)


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Peter D. schrieb:
> Die Versorgungsparts kann man dann alle in eine Ecke mit den Abblock-Cs
> setzen.

Ich hatte früher (als ich noch aktiv war) bei größeren Schaltungen (auch 
gelegentlich mehr als 20 Seiten) eigene Subsheets für die 
Versorgungspins der ICs. Es kommen halt noch ein paar Seiten hinzu - 
PDF(-Papier) ist geduldig 😀.
Entweder man muss bei Fehlern in der Versorgung suchen, dann hat man 
alles auf einem oder wenigen Sheets oder man muss Signale verfolgen, 
dann stören die Versorgungen die Übersicht nicht.
Dazu ist es allerdings notwendig, dass man die Symbole selber definieren 
kann inklusive der Pinanordnung am Symbol, was auch noch den Vorteil 
hat, dass man Leitung mit viel mehr gerade Linien zeichnen kann. Kann 
sehr zur Übersichtlichkeit beitragen ...

Und wie ich schon sagte: die Namen der Spannungen sollten so sinnvoll 
sein, dass jeder der drauf schaut auch weiß, welche Spannung hier 
anliegen soll. Ich denke da an die, die z.B. ein Review machen sollen.
Welche Namen der Hersteller im Datenblatt verwendet, ist zweitrangig.

von Christoph M. (mchris)


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VCC: Voltage at the common collector

https://de.wikipedia.org/wiki/VCC

=>bezeichnet den Pin für positive Versorgungsspannung in einem 
integrierten Schaltkreis,

von Gerhard O. (gerhard_)


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Moin,

Die ECAD Verhältnisse machen es eigentlich auch nicht leicht. Bei Altium 
haben die Logik Symbole der Stromversorgung für TTL sowohl als auch CMOS 
Varianten alle denselben Netznamen "VCC". Viele Designs der grauen 90er 
"Vorzeit" hatten gemischte HCMOS, TTL, HCT, LSTTL und andere Mischlinge, 
alle gemeinsam mit Vcc versorgt.

Wer das nun unbedingt individuell haben will, kann entsprechend 
vorgehen. Aber schön ist das nicht.

Ich halte es zum Zweck besserer Konsistenz so:

Für die 5V Versorgung wird ausschließlich und ausnahmslos Vcc verwendet, 
wenn vorhanden. Bei Stromversorgungs-Schaltungen ohne 5V Namensnennung 
wird die tatsächliche Spannung extra herausgestellt (Z.B Regler mit 
Widerstandsteiler). Das stellt dann sicher, dass kein Herstellersymbol 
unverbunden bleibt, weil Vcc fehlt. Wenn das Logiksymbol aber eine 
andere Spannung braucht, wird ein neues Symbol mit klar zugeordneten 
Versorgungspins erstellt und das Herstellersymbol nicht verwendet. 
(Meist habe ich ohnehin nur ein paar SOT-23 Einzel Logik Gatter, wenn es 
nicht anders geht. Und dort sind die Versorgungspins immer mit 
eingezeichnet)

Moderne IC Symbole von mir erstellt, bekommen ohnehin sichtbare Pins für 
deren Stromversorgungspins. Wenn das nun ein 3V3 Teil ist, wird es mit 
dem 3V3 Stromversorgungs-Netz verbunden. Dasselbe gilt für 1V5 oder 1V8 
wenn vorhanden. Irgendwelche selten benutzte "Glue Logik" Gatter Zeugs 
mache ich dann neu mit wählbaren Pins für deren Stromversorgung, meist 
als getrennte Untereinheit, wie schon beschrieben. So viel Arbeit ist 
das nicht und man kann die Symbole von der unvollkommenen Hersteller 
Bib. kopieren.

Für mich funktioniert diese Strategie. Viele meiner üblichen und 
benötigten Designs haben immer noch gemischte Versorgung mit 5V VCC. Das 
wichtigste ist klar identifizierte und durchgeführte Konsistenz ohne 
Ausnahmen.

: Bearbeitet durch User
von Soul E. (soul_eye)


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Ich lasse die Mehrheit entscheiden. Wenn haupstsächlich TTL auf der 
Platte ist, also 74LS, dann nenne ich das Netz VCC. Bei CMOS oder 
Mikrocontroller heisst es VDD.

Eagle ist es egal wie man seine Netze nennt. Die Spannungsversorgung der 
ICs erfolgt über separate Power-Symbole, die man an ein Netz seiner Wahl 
anschließt.

von Spess53 .. (hardygroeger)


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Hi

>Ich lasse die Mehrheit entscheiden. Wenn haupstsächlich TTL auf der
>Platte ist, also 74LS, dann nenne ich das Netz VCC. Bei CMOS oder
>Mikrocontroller heisst es VDD.

Lass doch die Hersteller der BE entsheiden. Bei TI heißt z.B. alles egal 
ob TTL oder CMOS VCC.

MfG Spess

von Soul E. (soul_eye)


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Spess53 .. schrieb:
> Lass doch die Hersteller der BE entsheiden. Bei TI heißt z.B. alles egal
> ob TTL oder CMOS VCC.

Sicher? https://www.ti.com/lit/ds/symlink/cd4093b.pdf

von Spess53 .. (hardygroeger)


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Hi

>Sicher? https://www.ti.com/lit/ds/symlink/cd4093b.pdf

Die 4000er Serie scheint da eine Ausnahme zu machen. Aber für die 74xxx 
(HC/HCT/AC/ACT/...(alles CMOS)) trifft das zu. Ebenso bei National, 
Philips ST, MSI usw..

Deshalb halte ich schon die Fragestellung de TO für unsinnig. Genau wie 
diese  ganze Diskussion.

zB.
Beitrag "Re: Ist die Bezeichnung VCC noch aktuell?"

Diese Aussage stammt mit Sicherheit von einem wirklichkeitsfremden 
Fachidioten, der noch nie einen Schaltplan entworfen hat.

MfG Spess

von Rene (Gast)


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Klaus K. schrieb:
> wo ich die freie Wahl habe

höflich demokratisch getrollt, Respekt!

https://onion.tube/watch?v=7F7i47HXPAA

von Clemens L. (c_l)


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Soul E. schrieb:
> Spess53 .. schrieb:
>> Bei TI heißt z.B. alles egal ob TTL oder CMOS VCC.
>
> Sicher? https://www.ti.com/lit/ds/symlink/cd4093b.pdf

Die CD4000-Chips kamen von Harris, ursprünglich RCA. In dem PDF steht 
auch "Data sheet acquired from Harris Semiconductor", um zu zeigen, dass 
es nicht den TI-Standards entspricht.

(Bei bipolaren Opamps wäre die Bezeichnung "VCC" sinnvoll. Aber dann 
nennt das LM324-Datenblatt Pin 4 "VCC+", und Pin 11 "VCC-" ... 
https://www.ti.com/document-viewer/LM324/datasheet#GUID-C3E04206-ECCA-4D55-98F5-277940AF0B3C/TITLE-SLOS066SLOS066594)

: Bearbeitet durch User
von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Clemens L. schrieb:
> (Bei bipolaren Opamps wäre die Bezeichnung "VCC" sinnvoll. Aber dann
> nennt das LM324-Datenblatt Pin 4 "VCC+", und Pin 11 "VCC-"

Das ist doch auch sinnvoll. Wo geht denn Vcc- beim OpAmp hin? Z.b. an 
die Collectoren der PNP-Transistoren :-)

scnr,
WK

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Ich denke man kann also festhalten, dass bei CMOS Schaltungen VCC und 
VDD beide gebräuchlich sind und man sich keine Sorgen darum machen muss, 
was nun richtiger ist.

: Bearbeitet durch User
von Mampf F. (mampf) Benutzerseite


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ChatGPT:

"VCC," "VDD," and "VEE" are terms commonly used in electronics, 
particularly in the context of integrated circuits, to refer to 
different power supply voltages:

VCC: This term originally referred to the "Collector supply voltage" in 
bipolar junction transistors (BJTs). In BJT technology, the collector is 
one of the main terminals (the others being the base and emitter). Over 
time, however, VCC has become a more general term used to denote the 
positive power supply voltage in circuits, regardless of whether they 
use BJTs or not.

VDD: This term stands for "Drain supply voltage" and is specific to 
MOSFET (Metal-Oxide-Semiconductor Field-Effect Transistor) technology. 
In a MOSFET, the main terminals are the gate, drain, and source. VDD 
refers to the voltage at the drain terminal. Like VCC, VDD is often used 
more generally to indicate the positive power supply voltage in circuits 
that use MOSFETs or similar technology.

VEE: This term is used to denote the "Emitter supply voltage" in BJTs or 
the equivalent in other types of circuits. It generally refers to the 
negative power supply voltage. In circuits where both positive and 
negative supply voltages are used (such as in certain types of 
operational amplifiers or analog circuits), VEE indicates the negative 
supply.

These terms are often used in datasheets, circuit diagrams, and 
technical discussions to specify which pins of an integrated circuit 
should be connected to which power supply voltages. They help in 
understanding and designing electronic circuits, ensuring that 
components are properly powered for correct operation.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Ich sehe die Thematik eigentlich nur eng aus der Sicht der ECAD 
Notwendigkeiten und dürfte in aktuellen praktisch durchgeführten Designs 
ausschlaggebend sein. Für Dokumentierungszwecke ohne elektrische ECAD 
Integrität (Nets) könnte man sich möglicherweise mehr Freiheiten 
erlauben.

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