Forum: Haus & Smart Home Störmeldungen über DECT-Anlage an Instandhalter übermitteln


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von Christian (explodingcrabby)


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Moin,

für unsere Instandhaltung möchten wir ein System aufbauen, welches 
Störmeldungen von unseren Anlagen direkt an unsere DECT-Telefon 
weiterleitet.

In unserer Werkstatt besteht bereits ein System zur visuellen (und auch 
demnächst akustischen) Darstellung. Dieses System läuft über mehrere 
Arduinos. Unser Problem ist nun, wenn sich keiner in der Werkstatt 
befindet, bekommt man einige Störungen erst zu spät oder gar nicht mit, 
bis man wieder in der Werkstatt ist.

Da jeder Instandhalter ein DECT-Telefon mit sich führt ist unsere Idee 
einen Anruf von Gerät X zu erhalten mit der Meldung "Kompressor 1" oder 
"BMZ" Störung.

Gibt es hierfür ein Gerät, welches bestenfalls digitale Eingänge bietet, 
sodass unsere Störmeldungen von einem Arduino ins Gerät eingespeist 
werden?

: Verschoben durch Moderator
von Hmmm (hmmm)


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Christian schrieb:
> Gibt es hierfür ein Gerät, welches bestenfalls digitale Eingänge bietet,
> sodass unsere Störmeldungen von einem Arduino ins Gerät eingespeist
> werden?

Unter dem Stichwort Wählgerät findest Du sowas, müsste dann zur 
Unterscheidung des Ereignisses eines mit mehreren Eingängen sein.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Christian schrieb:
> Da jeder Instandhalter ein DECT-Telefon mit sich führt ist unsere Idee
> einen Anruf von Gerät X zu erhalten mit der Meldung "Kompressor 1" oder
> "BMZ" Störung.

Kommt drauf an, was für ein DECT-System und was es kosten darf.

Es gibt Systeme, die auf den Mobilgeräten Text darstellen und per V.24 
oder eMail gefüttert werden. Das müssen aber sowohl die Anlage als auch 
die Mobilgeräte können.

Schaust Du mal auf https://funktel.com/ und dort "Messaging". Geht von 
den Kosten her in den Bereich fünfstelliger Euro.

von Unwichtig (noname_user)


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Wieviele Meldestellen soll denn das System haben? Mit einer einfachen 
Tel.Anlage kann man das ganz einfach umsetzen.

von Michael W. (dbru61)


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Christian schrieb:
> Moin,
>
>
>
> Gibt es hierfür ein Gerät, welches bestenfalls digitale Eingänge bietet,
> sodass unsere Störmeldungen von einem Arduino ins Gerät eingespeist
> werden?

Ja, nennt sich AWAG, ggf AWUG. Musst mal nach suchen...

von Christian (explodingcrabby)


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Hmmm schrieb:
> Christian schrieb:
>> Gibt es hierfür ein Gerät, welches bestenfalls digitale Eingänge bietet,
>> sodass unsere Störmeldungen von einem Arduino ins Gerät eingespeist
>> werden?
>
> Unter dem Stichwort Wählgerät findest Du sowas, müsste dann zur
> Unterscheidung des Ereignisses eines mit mehreren Eingängen sein.

Danke schonmal für das Stichwort, finde aber leider keine mit 
ausreichend Eingängen. Insgesamt werden, nach aktueller Planung, 11 
Eingänge benötigt.

Da unser Meldesystem über Arduinos Pro Opta läuft, welches auch Modbus 
(RS485) unterstützt, kann dies sicherlich auch hierüber laufen, habe 
damit bisher aber keinerlei Erfahrungen gemacht.

von Christian (explodingcrabby)


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Manfred P. schrieb:
> Christian schrieb:
>> Da jeder Instandhalter ein DECT-Telefon mit sich führt ist unsere Idee
>> einen Anruf von Gerät X zu erhalten mit der Meldung "Kompressor 1" oder
>> "BMZ" Störung.
>
> Kommt drauf an, was für ein DECT-System und was es kosten darf.
>
> Es gibt Systeme, die auf den Mobilgeräten Text darstellen und per V.24
> oder eMail gefüttert werden. Das müssen aber sowohl die Anlage als auch
> die Mobilgeräte können.
>
> Schaust Du mal auf https://funktel.com/ und dort "Messaging". Geht von
> den Kosten her in den Bereich fünfstelliger Euro.

Preislich sollte es natürlich so günstig wie möglich sein, wir haben 
aber auch ein wenig Spiel nach oben. Der fünfstellige Bereich wird aber 
sehr wahrscheinlich zu viel werden.

Welches DECT-System explizit verbaut ist müsste ich erst in Erfahrung 
bringen. Die Mobilgeräte sind Ascom DH7-AAAA.

Ich bin mir bei den Lösungen von Funktel nicht ganz sicher, ob diese in 
ein bestehendes DECT-System eingebunden werden kann oder dann alle von 
denen stammen muss. Letzteres wäre keine Option.

von Hmmm (hmmm)


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Christian schrieb:
> Danke schonmal für das Stichwort, finde aber leider keine mit
> ausreichend Eingängen. Insgesamt werden, nach aktueller Planung, 11
> Eingänge benötigt.

Das schreit dann wohl nach einer Eigenbau-Lösung. Was für Teilnehmer 
kann eure Telefonanlage denn ausser DECT noch bedienen? Analog, ISDN, 
vielleicht sogar VoIP?

von Christian (explodingcrabby)


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Unwichtig schrieb:
> Wieviele Meldestellen soll denn das System haben? Mit einer
> einfachen
> Tel.Anlage kann man das ganz einfach umsetzen.

Das System soll nach aktuellem Planungsstand 11 unterschiedliche 
Meldungen ausgeben können. Insgesamt sollen 8 Endgeräte angerufen 
werden.

Wünschenswert wäre, wenn man die einzelnen Endgeräte in Gruppen teilen 
könnte, je nach aufgetretener Störung bzw. Nichtbeachtung der Meldung.

von Christian (explodingcrabby)


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Hmmm schrieb:
> Christian schrieb:
>> Danke schonmal für das Stichwort, finde aber leider keine mit
>> ausreichend Eingängen. Insgesamt werden, nach aktueller Planung, 11
>> Eingänge benötigt.
>
> Das schreit dann wohl nach einer Eigenbau-Lösung. Was für Teilnehmer
> kann eure Telefonanlage denn ausser DECT noch bedienen? Analog, ISDN,
> vielleicht sogar VoIP?

Das hatte ich fast befürchtet.

Gute Frage.. genaueres müsste ich erst in Erfahrung bringen.
VoIP könnte ich mir vorstellen, da wir an den Büroarbeitsplätzen feste 
Telefone sitzen haben, die meines Wissens keine Analogen mehr sind.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Christian schrieb:
> Ich bin mir bei den Lösungen von Funktel nicht ganz sicher, ob diese in
> ein bestehendes DECT-System eingebunden werden kann oder dann alle von
> denen stammen muss.

Das wurde von Anfang an für eigene Anlagen und die zugehörigen 
Mobilgeräte entwickelt. Da Texte angezeigt werden sollen, sind zumindest 
deren Mobilgeräte zwingend. Es gab eine Version, wo man diese als GAP in 
vorhandene Anlagen eingebunden hat, die sich nicht wirklich bewährt hat.

Also komplett oder garnicht, unter 10..15 kEuro geht da nichts.

------

Es gab mal etwas von einem anderen Anbieter, der inzwischen verstorben 
sein dürfte: Sein "Alarmserver" hat an einer Telefonanlage per 
Servicezugang den Teilnehmernamen verändert, anstatt "Max Müller" eben 
"Störung 27" gesetzt und dann einen Anruf generiert. Beim nächsten Alarm 
dann eben "Stromausfall" und wieder einen Anruf erzeugt.

Ich kann mir vorstellen, dass man das mit beliebigen Anlagen hin 
bekommt, so man denn das Protokoll der Serviceschnittstelle analysiert 
und emuliert bekommt.

Ist eine komplexe Geschichte, für die Industriekunden viel Geld 
ausgeben.

Wer kann, baut ein Wählgerät mit Textansage und erzeugt abhängig von der 
Meldeursache unterschiedliche Texte. Sowas müsste Novalink Schweiz mal 
gebaut haben, aber auch die wollen fünfstellige Fränklis haben.

von Max I. (powermeter)


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Wieviel selbstgebastelt darf es sein? Asterisk kann SMS versenden, ein 
paar I/O an einem (Mini)rechner sind schnell gemacht.

von Unwichtig (noname_user)


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@ To, kennt ihr euch mit eurer DECT-Technik auch aus, oder läuft die nur 
im Minimal-Modus?
https://www.ascom.com/de/produkte-und-services/mobilgerate/dect--und-vowifi-telefone/d63/
Das Ascom d63 ist in verschiedenen Modellen mit lizenzbasierten 
Funktionen verfügbar – von einem robusten Handset mit Telefonfunktion 
(Talker) bis zu einem Gerät mit professioneller Messaging-Funktion 
(Messenger) und einem erweiterten Modell mit Personenalarm-Funktion und 
Infrarot-Lokalisierung (Protector).

Das sollte doch an der Anlage schon alles vorhanden oder zumindest 
möglich sein bei den Features, also sich informieren über die schon 
vorhandene Technik.
Bei ner einfachen Anlage hätte man das übers Telefonbuch bzgl. der 
Anrufer als Auslöser machen können, nur noch dazu Texte an das EG, dafür 
sind ja eure DECT-MT  schon vorbereitet. Und die Basis wie die 
System-Technik dahinter wird das wohl auch können.

von Dirk H. (dirk1962)


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Moin,
vielleicht so etwas:

https://www.wut.de/e-50www-10-inde-000.php

Gruß
Dirk

von Chr. M. (snowfly)


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Üblicherweise werden solche Geräte unter dem Namen Alarmserver verkauft.
Mit einer mittleren 4stelligen Summe könnte man da schon was bekommen.

bei vielen TK Anlagen werden die einfach als "Amtsleitung" angeschlossen
und starten bei triggerung einen Anruf mit dem Störungstext als Namen.
Manche TK Anlagen haben auch eine ESPA Schnittstelle und Können Texte 
als Paging versenden.

Also:
Was fertiges kaufen oder bei genug Zeit/Lust/Ahnung einen Asterisk 
basteln.

eine kleine Auswahl:
https://newvoiceinternational.com/products/
https://mas-alarmserver.de/alarmserver
https://www.gigaset.com/pro/de_de/cms/home/aml.html
https://www.novalink.ch/produkte/novabox-alarmserver/
https://wotan-monitoring.com/de/it-eskalation.html


PS: lass doch zuerst ein Angebot von deiner TK-Firma machen.
Wenn du herausfindest was ihr für eine TK-Anlage habt kann man besser 
helfen
evtl. hilft auch schon der Typ der Systemapparate(die vom Schreibtisch)


PPS:
manchmal ist es auch einfacher Budget für Immobilen zu erhalten als für 
IT-Kram. ;)
https://www.wago.com/de/automatisierungstechnik/io-systeme-entdecken

: Bearbeitet durch User
von Unwichtig (noname_user)


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Max I. schrieb:
> Wieviel selbstgebastelt darf es sein? Asterisk kann SMS versenden, ein
> paar I/O an einem (Mini)rechner sind schnell gemacht.

Und wie kommt dein Datensalat im richtigen Format auf die DECT-Basis von 
ihm über die Schnittstelle der TK-Anlage? Und ne DECT-Basis hat nichts 
mit SMS am Hut, nur mal so nebenbei, u. in eienr Fa. drin hat die auch 
keine SIP-Accounts nach außen ins öffentl. Tel.Netz.
Man o man, nur Bastler hier mit ihren Fantasien u. Geblubber, u. 
Verkäufer. ;-) nur würde ich hier nix kaufen.

von Unwichtig (noname_user)


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Chr. M. schrieb:
> Üblicherweise werden solche Geräte unter dem Namen Alarmserver verkauft.
> Mit einer mittleren 4stelligen Summe könnte man da schon was bekommen.

Die bekommst bei ebay für´n Appel u. 1 Ei hinterhergeworfen, weil das 
Zeug ausrangiert wird

https://www.alma-networks.es/4845/aastra-detewe-oc-1000-opencare-alarmserver
zu 180,- Euro auf der Seite
Sowas hat jeder Tel.Anlagenhersteller selber im Programm

Chr. M. schrieb:
> PS: lass doch zuerst ein Angebot von deiner TK-Firma machen.
> Wenn du herausfindest was ihr für eine TK-Anlage habt kann man besser
> helfen
> evtl. hilft auch schon der Typ der Systemapparate(die vom Schreibtisch)

Hat er schon mit den Typen der DECT-MT, aber Lesen UND Verstehen ist 
hier nicht so die Stärke der Vertriebler.

: Bearbeitet durch User
von Reinhard S. (rezz)


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Unwichtig schrieb:
> Und ne DECT-Basis hat nichts mit SMS am Hut, nur mal so nebenbei

Nicht mehr. SMS im Festnetz haben Telekom & Vodafone diesen März 
abgeschalten. Wobei SMS im Festnetz eh nie wirklich viel genutzt wurde.

von Unwichtig (noname_user)


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Reinhard S. schrieb:
> Wobei SMS im Festnetz eh nie wirklich viel genutzt wurde.

Nö überhaupt nicht gelle, nur bei solchen riesen Plattformen wie Paypal 
u. ebay halt immer noch zur Verfikation, oder bei der Telekom zur 
Mitteilung an die Kd. bzgl. Störung u. bei O2 wohl auch noch.
Nur hat das SMS rein gar nichts mit interner System-DECT zu tun.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Unwichtig schrieb:
>> Üblicherweise werden solche Geräte unter dem Namen Alarmserver verkauft.
>> Mit einer mittleren 4stelligen Summe könnte man da schon was bekommen.
> Die bekommst bei ebay für´n Appel u. 1 Ei hinterhergeworfen, weil das
> Zeug ausrangiert wird
> https://www.alma-networks.es/4845/aastra-detewe-oc-1000-opencare-alarmserver
> zu 180,- Euro auf der Seite

Was hilft das, wenn er keine DeTeWe OpenCom hat? Da läuft ziemlich 
sicher ein Datenformat zur Anlage, was nicht offen verfügbar ist.

von Chr. M. (snowfly)


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Unwichtig schrieb:
> https://www.alma-networks.es/4845/aastra-detewe-oc-1000-opencare-alarmserver
> zu 180,- Euro auf der Seite
> Sowas hat jeder Tel.Anlagenhersteller selber im Programm

Diesen Alarmserver hab ich auch schon gebaut -- vor 20Jahren;)
das Ding ist spezifisch für einen bestimmte TK-Anlage
und zu nichts mehr zu gebrauchen.

Derzeit haben die wenigsten TK-Hersteller was eigenes im Programm.

Preis für was aktuelles liegt eher so um die 3k€.


Zu den DECT Geräten:
Die Ascom Geräte werden von mehreren Herstellern eingesetzt.
Aber wozu Ahnung haben wenn man auch einfach rumpöbeln kann?

von Chr. M. (snowfly)


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Manfred P. schrieb:
> Was hilft das, wenn er keine DeTeWe OpenCom hat? Da läuft ziemlich
> sicher ein Datenformat zur Anlage, was nicht offen verfügbar ist.

Die Kiste ist aus den 90ern, das Datenformat könnte ich raussuchen - das 
war öffentlich.
Allerdings ist das OC1000 spezifisch.
Konfigurieren will das Ding heute auch niemand mehr.

Damals war die Kiste eine Meisterleistung des Osnarbücker Kollegen
(Grüsse gehen raus :))


PS: ich habe gerade den Link geklickt....
OpenCare Alarmserver -- mit Atom Chipsatz
LOL der Prozessor da drin ist ein ATMEL Microcontroller. :)

: Bearbeitet durch User
von Max I. (powermeter)


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Unwichtig schrieb:
> Und wie kommt dein Datensalat im richtigen Format auf die DECT-Basis von
> ihm über die Schnittstelle der TK-Anlage?

Asterisk.

> Und ne DECT-Basis hat nichts
> mit SMS am Hut, nur mal so nebenbei, u. in eienr Fa. drin hat die auch
> keine SIP-Accounts nach außen ins öffentl. Tel.Netz.

Bla bla bla. "asterisk sms intern" ist wohl zu schwer für dich:

https://www.ip-phone-forum.de/threads/asterisk-und-inerne-sms.250721/

> Geblubber

Das kannst du gut, ja.

von Unwichtig (noname_user)


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Chr. M. schrieb:
> Üblicherweise werden solche Geräte unter dem Namen Alarmserver verkauft.
> Mit einer mittleren 4stelligen Summe könnte man da schon was bekommen.
>
> bei vielen TK Anlagen werden die einfach als "Amtsleitung" angeschlossen
> und starten bei triggerung einen Anruf mit dem Störungstext als Namen.
> Manche TK Anlagen haben auch eine ESPA Schnittstelle und Können Texte
> als Paging versenden.
>
> Also:
> Was fertiges kaufen oder bei genug Zeit/Lust/Ahnung einen Asterisk
> basteln.

Wem willst du hier wieder was verkaufen, außer dich selber mit Basics 
die man schon per Google findet. > Y
https://www.ascom.com/de/losungen/langzeitpflege/zielgerichtetes-alarmmanagementsystem/
Habe ich doch schon weiter oben angeführt, wer Ascom DECT-MT betreibt 
wird ja wohl keine Gigaset Consumer DECT-Basis haben.
Der TO muß sich an seine interne IT wenden u. die dann an Ascom, so 
einfach.

Nachtrag: und er über mir, hast mit Google was aus 2012 gefunden u. 
willst dich mit fremden Federn schmücken? In paar Tagen ist 2024 als 10 
Jahre später, da gibt es sowas schon fix u. fertig, allerdings ohne 
dein Zutun u. vom Systemhersteller Ascom selber.
Wenn du u. der über dir mal die Links hier im Thread lesen würdet. Ihr 
beide seid obsolet, leider.
Es muß nix neu erfunden oder gebastelt werden.

: Bearbeitet durch User
von Max I. (powermeter)


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Unwichtig schrieb:

[bla bla]

Da kannst du dich hier noch so kindlich aufplustern, wertvoller wird 
dein Geschreibsel davon nicht.

Ob der OP sowas selber umsetzen (lassen) kann bzw. will bleibt ihm 
überlassen. Selber machen scheint dort zumindest nicht undenkbar zu 
sein, denn...

Christian schrieb:
> In unserer Werkstatt besteht bereits ein System zur visuellen (und auch
> demnächst akustischen) Darstellung. Dieses System läuft über mehrere
> Arduinos.

...liest sich auf Anhieb nicht nach einer rundum- Kauflösung.

Natürlich ist der verlinkte Beitrag schon alt, weil Asterisk das schon 
ewig (und bis heute) kann. Unwichtige NoName- Flachpfeifen können das 
natürlich nicht wissen.

von Chr. M. (snowfly)


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Unwichtig schrieb:
> Habe ich doch schon weiter oben angeführt, wer Ascom DECT-MT betreibt
> wird ja wohl keine Gigaset Consumer DECT-Basis haben.

Du machst dich völlig lächerlich mit deinem geballten Unwissen.

Die Ascom MTs sprechen GAP(+) und die lassen sich auch an deiner 
FritzBox anmelden.
Und warum genau empfiehlst du das teuerste System das auf dem Markt ist?

von Reinhard S. (rezz)


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Unwichtig schrieb:
> Reinhard S. schrieb:
>> Wobei SMS im Festnetz eh nie wirklich viel genutzt wurde.
>
> Nö überhaupt nicht gelle, nur bei solchen riesen Plattformen wie Paypal
> u. ebay halt immer noch zur Verfikation,

Was verstehst du an "SMS *im Festnetz*" nicht? Versuch doch mal, dich 
via SMS an eine Festznetznummer verifizieren zu lassen.

> Nur hat das SMS rein gar nichts mit interner System-DECT zu tun.

SMS im Festnetz wäre halt eine Möglichkeit gewesen, Nachrichten an die 
DECT-Teile zu schicken. Aber müsste dann eben auch von den DECT-Geräten 
unterstützt werden.

von Ingo W. (uebrig) Benutzerseite


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Hier wurde ja schon das Beispiel genannt, mit verschiedenen Displaynamen 
Anrufe zum DECT-Telefon auszuführen. Heute ist es dazu nicht mehr 
erforderlich, administrativ in die Telefonanlage einzugreifen. Früher 
wurde der Alarmgeber über QSIG an die Telefonanlage angebunden, damit 
konnten Displaynamen übertragen werden.
Heute ist das mit SIP noch einfacher. Wie die Anbindung aussieht, hängt 
natürlich vom Telefonsystem mit den DECT-Telefonen ab. Hier mal zwei 
Extreme:

Unify OS 4000 (früher Siemens Hipath): könnte man den Alarmgeber 
(Asterisk) über SIP-Trunk (Hardware: STMIX) anbinden.

Das andere Extrem Fritzbox:
Die Asterisk registriert sich bei der Fritzbox als Teilnehmer.
Die Asterisk sendet Anrufe mit der gleichen Absenderrufnummer, aber 
wechselnden Displaynamen. Das lässt sich recht einfach umsetzen 
(extensions.conf):
1
exten => 999,1,Set(CALLERID(num)=999)
2
 same => n,Set(CALLERID(name)=Alarmmeldung XYZ)
3
 same => n,Dial(SIP/300&SIP/301&SIP/302&SIP/303&SIP/304&SIP/307)

Als Zuhause für die Asterisk ist für diesen Zweck ein Raspi 1 völlig 
ausreichend.

Den Anruf löse ich (als Reaktion auf GPIO-Aktivität) so aus:
1
void doorBell(void)
2
{
3
  system("asterisk -r -x \"console dial 999\"");
4
  sleep(10);
5
  system("asterisk -r -x \"console hangup\"");
6
  return;
7
}

von Unwichtig (noname_user)


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Chr. M. schrieb:
> Du machst dich völlig lächerlich mit deinem geballten Unwissen.
Wer lesen kann ist klar im Vorteil, manche wollen hier nur ihre Message 
rüber bringen.
> Die Ascom MTs sprechen GAP(+) und die lassen sich auch an deiner
> FritzBox anmelden.
Dann lies mal das da unten drunter von mir, was ich vom Hersteller des 
TO´s seiner DECT-MT, nun zum wiederholten Male hier bringen muß?!
> Und warum genau empfiehlst du das teuerste System das auf dem Markt ist?
Na weil das Ascom System beim TO schon in Betrieb u. damit vorhanden 
ist?

Ascom d63 Talker DH7-AAAA Dect-Handset mit BT, IP44 < lt. Google-Suche > 
Y
https://www.ascom.com/de/produkte-und-services/mobilgerate/dect--und-vowifi-telefone/d63/

Ascom d63
Das Ascom d63 bietet Telefonie auf hohem Niveau mit Breitbandaudio, 
professionellem Messaging, Bluetooth, lokaler Standortbestimmung und 
Personalalarm – alles in einem leistungsstarken DECT-Handset.

Neben der ausgezeichneten Telefonie machen die erweiterten Messaging- 
Funktionen das Gerät ideal für die Interaktion mit Kollegen und sogar 
automatisierten Geräten. Das Ascom d63 ist in verschiedenen Modellen mit 
lizenzbasierten Funktionen verfügbar – von einem robusten Handset mit 
Telefonfunktion (Talker) bis zu einem Gerät mit professioneller 
Messaging-Funktion (Messenger) und einem erweiterten Modell mit 
Personenalarm-Funktion und Infrarot-Lokalisierung (Protector).
------------------------------------------
Mitel A622/612 lassen sich auch an einer FritzBox anmelden, aber nur als 
DECT-Standard-MT im GAP-Modus, das reicht Vielen aus.
Nur wird beim TO dessen AG für die Instandhaltung ganz sicher keine 
extra DECT-Anlage mit deinen vorgeschlagenen Alarmservern nur für die 
kleine Abtlng. dazu kaufen. V.a. nicht wenn das TK- u. DECT-System das 
schon vom Grundsatz her alles kann.

von Unwichtig (noname_user)


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Reinhard S. schrieb:
> SMS im Festnetz wäre halt eine Möglichkeit gewesen, Nachrichten an die
> DECT-Teile zu schicken. Aber müsste dann eben auch von den DECT-Geräten
> unterstützt werden.

Werde du dir doch erst mal klar worum es hier bei dem System überhaupt 
geht.
Das DECT-System beim TO ist ein System-DECT was mit einer 
Hersteller-TK-Anlage von ASCOM zusammen im Verbund u. abgestimmt als 
abgeschlossenes internes TK-Netz läuft, da kann man nicht von Außen mit 
dem SMS-Dienst des öffentl. Tel-Netzes irgendwas hinbiegen, das geht 
einfach nicht. Noch dazu ist dort die Tel.Anlage per IP ans öffentl. 
Tel-Netz angekoppelt, wie das heutzutage bei jeder Fa so ist, nur ob die 
den Dienst SMS-im-Festnetz beherrscht ist völlig irrelevant.
Die Vorschläge hier mit dem SMS intern über Asterisk, die ASCOM-Anlage 
fährt ihr eigenes Protokoll zu den System-Telefonen wie zur DECT-Basis, 
da ist jegliche Eigenfrickelei zum Scheitern verurteilt.
Noch dazu wenn das in der Anlage wie dem DECT-System schon alles 
vorbereitet u. damit technisch möglich ist. Da wird max eine Lizenz u. 
ein Zusatzgerät gebraucht u. ein Einrichter der das in dem System dann 
freigibt. Fertig
Und nix der TO muß sich was Neues kaufen u. dann frickelt er da dran 
selber ein wenig rum. So ein Handteil kostet wohl schon 250 Ocken lt. 
Onlineverkäufer, warum hat wohl die Fa. solch teure Mobilteile, nur weil 
die IP44 sind?
Der TO möge sich mal melden dazu?

: Bearbeitet durch User
von Chr. M. (snowfly)


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Unwichtig schrieb:
> Na weil das Ascom System beim TO schon in Betrieb u. damit vorhanden
> ist?

Offensichtlich aber kein Alarmserver.  !?
Keiner hier spricht davon das vorhandene DECT System zu 
ersetzen/whatever
sondern alle davon einen Alarmserer an eine vorhandene TK Anlage 
anzuschliessen.

wie du schon festgestellt hast im GAP Modus können die Mobilteile kein 
Paging
aber vielen reicht das und so ist es auch vielfach beim Kunden im 
Einsatz.

Die Siemens und Alcatelkisten haben IMHO bis heute kein Paging und davon 
gibt es viele mit DECT und diversen Alarmservern.

Selbst wenn die passende Ascom Anlage installiert ist wird es günstiger 
sein für diese kleine Anwendung einen 'günstigen' Alarmserver zu nehmen 
weil die Ascom-Alarmserverlösung echt gut ist und völliger 
Feature-Overkill für diesen Fall.

PS: wenn der Alarmserver von Fa. XYZ die TK-Anlage ABC unterstützt und 
diese und Mobilteile können paging dann kann paging benutz werden(ESPA 
4.4.4 Schnittstelle).
Wenn paging, wie bei Alcatel, nicht möglich ist dann wird das über einen 
Anruf mit Namensübergabe gelöst(früher ISDN/QSIG, heute SIP).
Dazu braucht es die Entsprechende Verbindung zwischen TKA und 
Alrmármserver.

: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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Chr. M. schrieb:
> Zu den DECT Geräten:
> Die Ascom Geräte werden von mehreren Herstellern eingesetzt.

Ja, die Hardware. Sie bekommt dann aber anlagenspezifische Software. Es 
werden auch DECT-Basen von Ascom verwendet, aber ebenfalls mit 
spezifischer Software.

> Aber wozu Ahnung haben wenn man auch einfach rumpöbeln kann?

Was soll das?

Chr. M. schrieb:
> Die Kiste ist aus den 90ern,

90er ist knapp, da war die varix200-DECT aktiv. Die oC kam Ende der 
90er.

> das Datenformat könnte ich raussuchen - das war öffentlich.
> Allerdings ist das OC1000 spezifisch.

Ich kenne die oC nur von außen, aber nett, wenn die Schnittstelle offen 
lag.

> Konfigurieren will das Ding heute auch niemand mehr.

Na ja, ich bin mir sicher, dass es schlimmeres gibt, Alcatel oder 
Bosch-Telecom.

> Damals war die Kiste eine Meisterleistung des Osnarbücker Kollegen
> (Grüsse gehen raus :))

Nanu, Osnabrück? Ich kannte noch Entwickler aus Hamburg, unter dem Namen 
CT-H für die varix. Mobilteile Dänemark, die ehemalige Dancall. Die 
Hardware der Mobilteile war nicht wirklich gelungen, es wurde dann 
einiges extern zugekauft und auch nicht im eigenen Haus gefertigt.

Chr. M. schrieb:
> Die Ascom MTs sprechen GAP(+) und die lassen sich auch an deiner
> FritzBox anmelden.

Na und? Das (+) steht für herstellerspezifische Erweiterungen des 
Protokolls, die von Fremdsystemen ziemlich sicher nicht unterstützt 
werden. GAP ist ziemlich wackelig spezifiziert, da steht noch nicht 
einmal ein Handover drin. Die Übertragung von Namen/Texten ist auch eine 
elendige Baustelle.

Chr. M. schrieb:
> PS: wenn der Alarmserver von Fa. XYZ die TK-Anlage ABC unterstützt und
> diese und Mobilteile können paging dann kann paging benutz werden(ESPA
> 4.4.4 Schnittstelle).

Wer kann denn heute noch ESPA, das war doch von Anfang an schon ziemlich 
krank.

von Chr. M. (snowfly)


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Manfred P. schrieb:
> Ja, die Hardware. Sie bekommt dann aber anlagenspezifische Software. Es
> werden auch DECT-Basen von Ascom verwendet, aber ebenfalls mit
> spezifischer Software.
Die letzten hatte ich wegen EX-Schutz&Totmann und da habe ich die Ascom 
SW von deren Homepage, die liefen an eine OXE und der Alcatel-Frankreich 
Support hatte seine Finger drin.

> 90er ist knapp, da war die varix200-DECT aktiv. Die oC kam Ende der
> 90er.
Ja, kommt hin.
OpenCare an V200 und C840 hab ich gebaut.

>> Konfigurieren will das Ding heute auch niemand mehr.
> Na ja, ich bin mir sicher, dass es schlimmeres gibt, Alcatel oder
> Bosch-Telecom.
Zu dem OpenCare gab es am Anfang ein Papier mit Speicheradressen die man 
einzeln beschreiben musste. :)

> Nanu, Osnabrück?
Ja, das war so eine OneManShow, der Kollege war Techniker.
ich kenne aber die genaue Geschichte nicht.

> Na und? Das (+) steht für herstellerspezifische Erweiterungen des
> Protokolls, die von Fremdsystemen ziemlich sicher nicht unterstützt
> werden. GAP ist ziemlich wackelig spezifiziert, da steht noch nicht
> einmal ein Handover drin. Die Übertragung von Namen/Texten ist auch eine
> elendige Baustelle.
Ja, manche Hersteller Arbeiten aber eher zusammen als andere und 
Internationale Kunden können auch ganz schön Druck machen.
Und Vertriebler gehören öfters mal geohrfeigt. ;)

> Wer kann denn heute noch ESPA, das war doch von Anfang an schon ziemlich
> krank.
ESPA(IP) ist immer noch völlig üblich bei:
BMZ
Lichtruf
und eben... TATA
DECT anbindung ;)

was würdest du stattdessen nehmen?

von Unwichtig (noname_user)


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Chr. M. (snowfly) 11.12.2023 20:39
Deine Vertriebs-Bemühungen musst du mit dem TO per PN abmachen, was du 
hier so loslässt ist unter aller Kanone.
Von wegen die Ascom MT können nur GAP+, das widerspricht doch sämtlichen 
Systemstandards auf deren Anlagentechnik. Kann man doch schon auf deren 
HP zu den DECT-MT herauslesen.

Chr. M. schrieb:
> wie du schon festgestellt hast im GAP Modus können die Mobilteile kein
> Paging aber vielen reicht das und so ist es auch vielfach beim Kunden im
> Einsatz.
Nö, davon habe ich nichts festgestellt, das hast du hier einfach mal 
frech behauptet.

Auf der Seite von Ascom zu dem Mobilteilen steht etwas ganz anderes, 
deine vertrieblichen Tricks hier ziehen vllt. bei ahnungslosen Laien.

Die OC1000 Anlagen kamen nach dem Jahr 2000 in den Vertrieb, u. nicht 
nach 1990 > Y

Chr. M. schrieb:
> Die Kiste ist aus den 90ern, das Datenformat könnte ich raussuchen - das
> war öffentlich.
> Allerdings ist das OC1000 spezifisch.
> Konfigurieren will das Ding heute auch niemand mehr.
Da gibt es noch mind. 1 Kollegen aus Nähe Bayreuth, der kann das aber 
noch.
Du kannst es also nicht! Hexenwerk ist das jedenfalls keines wenn man 
sich mit den Anlagen auskennt, u. mit dem OCE umgehen kann.
Ist natürlich was anderes als eine OC130/150 oder X320.

Chr. M. schrieb:
> Selbst wenn die passende Ascom Anlage installiert ist wird es günstiger
> sein für diese kleine Anwendung einen 'günstigen' Alarmserver zu nehmen
> weil die Ascom-Alarmserverlösung echt gut ist und völliger
> Feature-Overkill für diesen Fall.
Du widersprichst dir doch laufend selber, da oben was von 4-stelligen 
Kosten erzählen u. nun wird es günstiger etwas außerhalb des Systems 
dazuzufrickeln. Den Support dazu macht dann wer bitte u. die 
Einrichtung? Kostet ja auch nichts außer ein Appel u. 1 Ei.

Chr. M. schrieb:
> Mit einer mittleren 4stelligen Summe könnte man da schon was bekommen.

Chr. M. schrieb:
> evtl. hilft auch schon der Typ der Systemapparate(die vom Schreibtisch)

Christian schrieb:
> Welches DECT-System explizit verbaut ist müsste ich erst in Erfahrung
> bringen. Die Mobilgeräte sind Ascom DH7-AAAA.
Das kam 2,5 Tage vorher schon, also von daher wieder nicht aufgepasst?

Deine Logik u. Taktik hier ist sehr einfach zu durchschauen, da muß man 
nicht viel Ahnung von der Technik u. vom Vertrieb haben.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Chr. M. schrieb:
>> 90er ist knapp, da war die varix200-DECT aktiv. Die oC kam Ende der
>> 90er.
> Ja, kommt hin.
> OpenCare an V200 und C840 hab ich gebaut.
>
>>> Konfigurieren will das Ding heute auch niemand mehr.
>> Na ja, ich bin mir sicher, dass es schlimmeres gibt, Alcatel oder
>> Bosch-Telecom.
> Zu dem OpenCare gab es am Anfang ein Papier mit Speicheradressen die man
> einzeln beschreiben musste. :)

Ich dachte eher an die Tk-Anlage. Den angehängten Server kenne ich 
nicht.

>> Nanu, Osnabrück?
> Ja, das war so eine OneManShow, der Kollege war Techniker.
> ich kenne aber die genaue Geschichte nicht.

Der heißt G* D*e und sitzt in Engter?

>> Na und? Das (+) steht für herstellerspezifische Erweiterungen des
>> Protokolls, die von Fremdsystemen ziemlich sicher nicht unterstützt
>> werden. GAP ist ziemlich wackelig spezifiziert, da steht noch nicht
>> einmal ein Handover drin. Die Übertragung von Namen/Texten ist auch eine
>> elendige Baustelle.
> Ja, manche Hersteller Arbeiten aber eher zusammen als andere und
> Internationale Kunden können auch ganz schön Druck machen.

Die v200 wurde mit etwas modifizierter Hardware als "Bosch D-Oris" 
verkauft, mit dem Ziel, Messaging zu betreiben. Ich kannte die v200-DECT 
vom ersten Tag an, mit den Mobilteilen M1 und danach M2.

Der Bosch-Telecom-PagingServer lief unter Win_3.11 und wurde an die 
serielle Schnittstelle der v200 geklemmt, CTI.

Die v200 ist anfangs alle paar Stunden abgekackt und hat mich mehrfach 
geärgert, um dann nach diversen Korrekturen eine äußerst stabile Anlage 
zu werden. Hängt bei mir im Haus, mit oP23 und drei Systemapparaten.

Als Bosch Frankfurt mit DECT an der i33 angefangen hat, haben sie sowohl 
DECT-Basen als auch Mobilgeräte von DeTeWe zugekauft. Die waren von der 
Hardware identisch, bis auf eine andersfarbige Taste. Die bekamen 
natürlich angepasste Software. Wer es konnte, hat sie umgeflasht.

Passend zur i33 hat Bosch Mobilteile entwickelt, die später als oP23 und 
oP24 zu DeTeWe kamen. Die lassen sich zwar anmelden und man kann 
grundsätzlich telefonieren - aber auch da muß eine zur Anlage passende 
Firmware rein.

Noch weiter, gab es ein Mobilteil, was äußerlich Eurem op24 identisch 
ist, aber einen anderen DECT-Chip hat. Schaue mal op27 und BeeTel an, 
die sehen gleich aus, aber auch da steckt abweichende Hardware drin.

Schaue ich auf Ascom, mehrere Firmen kaufen deren Hardware. Ich 
bezweifele aber, dass Du diese herstellerübergreifend nutzen kannst, 
auch die haben jeweils spezifische Software.

Ich behaupte mal, dass der Heimwerker absolut keine Chance hat und 
selbst Insider an den Varianten verzweifeln. Ich höre jetzt besser auf 
...

Ich sehe für Christian keine Chance. Entweder bekommt er eine Lösung von 
seinem Anlagenhersteller oder bescheidet sich mit Wählgeräten samt 
Sprachansage.

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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Muss denn unbedingt eine Sprachansage sein, oder reicht nicht normaler 
Text aus?

Fast jedes DECT-Telefon hat ein Telefonbuch. Und fast jede Telefonanlage 
kann "Rundruf"

Jeder Störungs-Eingang triggert ein Wähl-Dingsbums mit 
Rufnummern-Übermittlung, z.B.
Störung 1 (Kompressor) übermittelt als Absenderkennung "999999901"

angerufen wird dann der "interne Rundruf"

Im Telefonbuch des DECT Mobilteils ist hinterlegt:
Anrufer 999999901 = "ST:Kompressor1"

Im Telefon klingelt es dann bei Rundruf auf alle nicht telefonierenden 
Geräte, und im Display steht: "ST:Kompressor1"

Oder stelle ich mir das zu einfach vor?

: Bearbeitet durch User
von Chr. M. (snowfly)


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Wegstaben V. schrieb:
> Oder stelle ich mir das zu einfach vor?

Nö, fast genau so funktioniert es.
Nur wird die Namensübergabe nicht per Telefonbuch gemacht sondern wird 
beim Call mit Übertragen.

Irgendwo muss dass "Wählgerät"(Alarmserver)ja angeschlossen sein.
Wenn das an einem internen Teilnehmeranschluss hängt dann kümmert sich 
die TKA darum welche Rufnummer angezeigt wird also bleibt ein 
Amtsanschluss oder Querverbindung.(QSIG,SIP)
Oder deine TK-Anlage und deren Mobilteile können irgendeine Art von 
Paging
dann kann einfach per Datenschnittstelle eine Paging Nachricht 
versendet(und zurückgenommen) werden.

Oder die Low-Cost-Lösung: wenn noch genug freie Analoge Ports verfügbar 
sind bei diesen "automatischen Rufaufbau bei off Hook" programmieren und 
bei einer Störung mit 600Ohm 'kurzschliessen'.
Das würde dann die Namen über das Telefonbuch anziehen.


Manfred P. schrieb:
> Die v200 ist anfangs alle paar Stunden abgekackt und hat mich mehrfach
> geärgert, um dann nach diversen Korrekturen eine äußerst stabile Anlage
> zu werden.

Das war am Anfang schlimm.
es hieß alle Features können mit Tasten und Umleitungen realisiert 
werden.
Das ging auch aber bei einem Stromausfall wurden sämtliche Umleitungen 
vergessen.
DECT war auch schlimm, das hat erst vernünftig funktioniert als die M2 
abgekündigt waren.
Dafür war die OpenCom Serie um so besser.:)

> Der heißt G* ...?
ich meinte D**mann, Vorname ist mir entfallen.
Der oben genannte Bayreuther hat mich letztens Grüssen lassen:) *Wink 
zurück*

: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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Chr. M. schrieb:
> Irgendwo muss dass "Wählgerät"(Alarmserver)ja angeschlossen sein.
> Wenn das an einem internen Teilnehmeranschluss hängt dann kümmert sich
> die TKA darum welche Rufnummer angezeigt wird also bleibt ein
> Amtsanschluss oder Querverbindung.(QSIG,SIP)

Dann muß das Wählgerät NT können, ob das üblich ist?

Es gibt auch Anlagen, in denen sich ein interner Teilnehmerport mit 
mehreren Nummern belegen lässt. Da ist mir aber unklar, wie das Endgerät 
dann die RNR definiert.

> Oder deine TK-Anlage und deren Mobilteile können irgendeine Art von
> Paging
> dann kann einfach per Datenschnittstelle eine Paging Nachricht
> versendet(und zurückgenommen) werden.

Hatten wir schon, erstmal haben die Schnittstelle und deren Protokoll 
kennen.

> Oder die Low-Cost-Lösung: wenn noch genug freie Analoge Ports verfügbar
> sind bei diesen "automatischen Rufaufbau bei off Hook" programmieren und
> bei einer Störung mit 600Ohm 'kurzschliessen'.

Auf diesem Wege kann mich meine Waschmaschine rufen.

> Manfred P. schrieb:
>> Die v200 ist anfangs alle paar Stunden abgekackt und hat mich mehrfach
>> geärgert, um dann nach diversen Korrekturen eine äußerst stabile Anlage
>> zu werden.
>
> Das war am Anfang schlimm.
> es hieß alle Features können mit Tasten und Umleitungen realisiert
> werden.

Die "Tasten", die auch auf Mobilgeräten eingerichtet werden können, sind 
ein ganz tolles Feature.

> Das ging auch aber bei einem Stromausfall wurden sämtliche Umleitungen
> vergessen.

Mir nicht bekannt, mag aber vom Typ der PST abhängen.

> DECT war auch schlimm, das hat erst vernünftig funktioniert als die M2
> abgekündigt waren.

Schlimm bestreite ich, aber: DECT erfordert eine absolut saubere 
Verkabelung, ordentlich verseilt. Natürlich musste die Laufzeit 
eingemessen werden, sinnvoll war es auch, den Laufzeitwert gegen die 
bekannte Leitungslänge zu vergleichen. Ich war bei mehr als einem 
Kunden, wo der Außendienst überfordert war. Wackeliges DECT und auch 
Gesprächsabbrüche waren immer einer schlechten Verkabelung geschuldet.

Nicht ohne Grund wurde auch die Anschlußleitung Western-Western der 
Basen deutlich gekürzt. Da reichte schon ein knapper Meter, dass die 
Basen nicht mehr stabil synchronisieren.

> Dafür war die OpenCom Serie um so besser.:)

Leider inkompatibel, nannte sich "DECT 2". Die Bestandskunden wurden 
irgendwann im Regen stehen gelassen, weil es für die v200 keine 
Mobilteile mehr gab.

von Hmmm (hmmm)


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Manfred P. schrieb:
> Es gibt auch Anlagen, in denen sich ein interner Teilnehmerport mit
> mehreren Nummern belegen lässt. Da ist mir aber unklar, wie das Endgerät
> dann die RNR definiert.

Bei Alcatel gab es zum einen die Nummer des eigentlichen UA-Teilnehmers 
(nur eine), und wenn im Telefon noch ein S0-Modul steckte, auch noch die 
MSNs für die ISDN-Teilnehmer.

Die konnten natürlich sauber als Calling Party Number im SETUP 
signalisiert werden. Wenn ich mich recht erinnere, waren das bei der 
4200 die üblichen 3 Stück, bei der OmniPCX Office nahezu beliebig viele 
(100?).

von Chr. M. (snowfly)


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Manfred P. schrieb:
> Es gibt auch Anlagen, in denen sich ein interner Teilnehmerport mit
> mehreren Nummern belegen lässt. Da ist mir aber unklar, wie das Endgerät
> dann die RNR definiert.

verschiedene Möglichkeiten:
-ISDN S0-Teilnehmern, bei 1TR6 mit der letzten Ziffer oder MSN bei DSS1, 
beides auf 10 begrenzt.
-Digitale Systemapparate mit entsprechend programmierten Tasten.
-Free-seating-funktion mit an und abmelden.
-CCA-Agent zum an und abmelden.
-Zweitrufnummer(n) die nur kommend benutzt wird
-virtuelle Teilnehmer mit Umleitung - auch nur kommend.

> Wackeliges DECT und auch
[nostalgiekram wieder gelöscht:)]
war irgendwie schon Hammer hautnah zu erleben wie ein Technologiezweig 
gross wird, sich verändert und schließlich obsolet wird.

von Chr. M. (snowfly)


Angehängte Dateien:

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Hmmm schrieb:
> bei der OmniPCX Office nahezu beliebig viele
> (100?).
Jepp, tatsächich.

von Unwichtig (noname_user)


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Manfred P. schrieb:
> Schlimm bestreite ich, aber: DECT erfordert eine absolut saubere
> Verkabelung, ordentlich verseilt. Natürlich musste die Laufzeit
> eingemessen werden, sinnvoll war es auch, den Laufzeitwert gegen die
> bekannte Leitungslänge zu vergleichen. Ich war bei mehr als einem
> Kunden, wo der Außendienst überfordert war. Wackeliges DECT und auch
> Gesprächsabbrüche waren immer einer schlechten Verkabelung geschuldet.
>
> Nicht ohne Grund wurde auch die Anschlußleitung Western-Western der
> Basen deutlich gekürzt. Da reichte schon ein knapper Meter, dass die
> Basen nicht mehr stabil synchronisieren.

Das Szenario ist denn wie alt bitte, u. mit welcher 
Schnittstellentechnik zur Basis von der Anlage?
Auf den OC100 u. OC1000 Anlagen war das doch nie ein Problem, mit UPN 
2-Draht-Technik vom Port über min. 0,6er Klingeldraht oder LAN total 
robust, meiner Erfahrung nach. Dafür war ja auch extra ein DSP auf jeder 
DECT-BG.

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