Im Prinzip ist es ein doppeltes, wirklich rundes U auf dessen Schenkeln
die Spulen sitzen.
die Beiden U sind über eine Art Bandschelle miteinander verbunden.
Das klingt stark nach einem Schnittbandkern Trafo.
Die sind eigentlich ziemlich gut.
Ich würde mal prüfen, ob sich dieses Spannband irgendwie gelockert haben könnte. Ggf. Das Spannband öffnen und die Kernhälften aus den Spulenkörpern ziehen. Dann die Schnittflächen saubermachen und testen, ob sie ohne jeden Luftspalt plan aufeinanderpassen.
Und auch mal prüfen, ob sich da irgendwo ein Fremdpartikel, z.B. ein abgekniffenes Drahtstückchen von einem Widerstand verirrt hat. Deren Anschlußdrähte sind nämlich aus Eisen.
Hatte das mal, daß der Trafo einer Weller Lötstation laut schnarrend brummte, immer dann, wenn geheizt wurde. Da war ein Drahtstückchen im Gehäuse gelandet und schepperte zwischen Trafokern und Gehäuseboden.
Was würde man denn für Öl für so einen Zweck nehmen?
Öl ist quatsch. Normalerweise nimmt man Plastik 70 Spray (Contakt Chemie) und sprüht den gesamten Trafo satt incl Wickel ein und lässt es einen Tag trocknen. Dann sitzen auch evtl gelockerte Windungen wieder fest.
So, da ich ja ein ganz klarer Freund von Feedback bin, hier mal meins:
Ich habe den Trafo mal ausgebaut und im ausgebauten Zustand mit Strom versorgt, war dann immer noch sehr sehr laut.
Dann habe ich vom Trafo die Haltewinkel demontiert und habe das Spannband vom Kern gelöst.
Den Kern bekommt man trotzdem nicht wirklich auseinander.
Ich habe dann eine Seite vom Kern vorsichtig in den Schraubstock gespannt und auf der anderen Seite vorsichtig mit dem Hammer drauf geklopft und das Spannband wieder montiert
Anschließend habe ich den Trafo wieder zusammengebaut.
Beim Zusammenbau die Flächen vom Kern noch gereintigt und alles mit isolierendem Schutzlack besprüht.
Gerade eben habe ich den Trafo wieder eingebaut. Nun traut man sich wieder das Gerät einzuschalten.
Nach dem es wirklich gut war und ich dachte das das Gerät geheilt wäre, fing es irgendwann wieder an mit der Brummerei, lauter als je zu vor.
Ich hatte dann versucht den Trafo zu demontieren, zu reinign und wieder zusamen zu bauen, leider erfolglos.
Letztendlich habe ich mich schweren Herzens von dem Gerät getrennt und weil ich komplett bekloppt bin ein Statron 2223, 2224 und 2225 gekauft. Die gab es in verschiedenen Auktionen oder bei Kleinanzeigen, da hat mich der Kaufrausch gepackt :-)
Trotzdem muss ich sagen, das so ein Gerät mit analogem Zeiger halt trotzdem ne andere Liga wahr.
Also die neuen (post-DDR-) Statron-Geräte sind so ... naja.
Ich habe je ein (gebraucht erworbenes) 2224.9 (30V, 5A) und 2225.2 (2x24V, 6A); die technischen Daten sind an für sich gut, der innere Aufbau jedoch sehr unschön bzw. regelrecht billig (Leiterplatte mit Heißkleber an Frontplatte befestigt u.a.) – ganz und gar nicht den Neupreisen, für die diese Geräte bei Conrad angeboten werden, entsprechend. Da wurde zu DDR-Zeiten wesentlich mehr Wert auf solide u. wartungsfreundliche Konstruktionsweise gelegt.
Wenn man günstig an Gebrauchtgeräte kommt, kann man zuschlagen (und ggf. nachbessern, wenn man Zeit und Lust dazu hat), aber neu sind die haltlos überteuert. Was mich auch bei den Nach-1990-Geräten stört, ist die nervige Zwangskühlung mit permanent eingeschaltetem ungeregelten Lüfter. Da wurde wirklich an allem gespart, was nicht unbedingt zur Funktion notwendig ist, gleichermaßen auch an Hinterleuchtung der LC-Anzeigen. Aber so ist es wohl eben leider im harten Konkurrenzkampf der Marktwirtschaft ...
enn man günstig an Gebrauchtgeräte kommt, kann man zuschlagen (und ggf.
nachbessern, wenn man Zeit und Lust dazu hat), aber neu sind die haltlos
überteuert.
Ja günstig bin ich ran gekommen, den NP zu zahlen hätte ich auch nicht eingesehen.
Was mich auch bei den Nach-1990-Geräten stört, ist die
nervige Zwangskühlung mit permanent eingeschaltetem ungeregelten Lüfter.
Auch hier geb ich Dir recht... das hätte Verbesserungspotential
Da wurde wirklich an allem gespart, was nicht unbedingt zur Funktion
notwendig ist, gleichermaßen auch an Hinterleuchtung der LC-Anzeigen.
Aber so ist es wohl eben leider im harten Konkurrenzkampf der
Marktwirtschaft ...
Nunja über gute und der Preis-Leistung entspechende Geräte könnte man wahrscheinlich philosophieren. Für den Kurs, für die ich die Geräte geschossen habe, will ich jedoch nicht klagen.
Was würde man denn für Öl für so einen Zweck nehmen?
Öl ist quatsch. Normalerweise nimmt man Plastik 70 Spray (Contakt
Chemie) und sprüht den gesamten Trafo satt incl Wickel ein und lässt es
einen Tag trocknen. Dann sitzen auch evtl gelockerte Windungen wieder
fest.
In meiner Zeit als Fernseh-Klempner haben wir die schwingenden Zeilentrafo´s mit Plastik-Spray behaltet. Gib ihn kannte in die Wicklungen. Nicht alle Trafo´s mochten das und sind danach defekt.
HolgerR
Im 10 mA-Bereich kann ich den kleinsten Strom auf 2 mA einstellen (nicht bis auf Null runter).
Im 1 A-Bereich läßt sich die Strombegrenzung zwischen 200 mA und 1 A einstellen (nicht runter bis auf 0 A).
Im 10 mA-Bereich kann ich den kleinsten Strom auf 2 mA einstellen (nicht
bis auf Null runter).
Im 1 A-Bereich läßt sich die Strombegrenzung zwischen 200 mA und 1 A
einstellen (nicht runter bis auf 0 A).
Achso, das ist bei meinen beiden Exemplaren auch so. Ich denke, das ist bei diesem Gerätetyp normal; es handelt sich eben um eine nach heutigen Maßstäben recht primitive Regelungsschaltung aus wenigen Transistoren, ganz ohne ICs.
Im 10 mA-Bereich kann ich den kleinsten Strom auf 2 mA einstellen (nicht
bis auf Null runter).
Im 1 A-Bereich läßt sich die Strombegrenzung zwischen 200 mA und 1 A
einstellen (nicht runter bis auf 0 A).
Achso, das ist bei meinen beiden Exemplaren auch so. Ich denke, das ist
bei diesem Gerätetyp normal; es handelt sich eben um eine nach heutigen
Maßstäben recht primitive Regelungsschaltung aus wenigen Transistoren,
ganz ohne ICs.
Hat aber bisher auch immer gereicht... Manchmal muss man halt überlegen, ob man jedes Feature braucht oder ob nur nice2have