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Forum: Platinen LED Matrix mit einlagiger Platine


Autor: Bartholomäus Steinmayr (sam_vdp)
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Hallo,

gibt es eine Möglichkeit auf einer einlagigen Platine die Beschaltung 
für eine LED-Matrix mit Zeilen- und Spaltenadressierung so zu layouten, 
dass man nicht 100000 (ironische Übertreibung) Drahtbrücken braucht?

Vielen Dank im Voraus und beste Grüße,
Bartl

Autor: vorbeigeschlendert (Gast)
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sicher.... ist nur eine Frage der Anzahl des LEDs und der Gesamtgröße

Autor: vorbeigeschlendert (Gast)
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ohhps, Fipptehler

'...sicher.... ist nur eine Frage der Anzahl der LEDs und der 
Gesamtgröße...'

Autor: Jens P. (jmoney)
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Man kann SIL Widerstandsarrays als Drahtbrücken missbrauchen. 
Vorwiderstände braucht man ja sowieso. Man schlägt damit also zwei 
Fliegen mit einer Klappe. Ich weiß allerdings grade nicht, ob das 
überhaupt praktisch sonderlich weiter hilft. Das Layout wäre wohl auf 8 
Spalten begrenzt und sähe zumindest merkwürdig aus. Immerhin wäre man in 
den Zeilen dann unbegrenzt. Pro 8 Spalten mal ein Satz Brücken ist ja 
nicht so schlimm..

Autor: Stefan (Gast)
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Mir kam grad ne geniale Idee: Nehm einfach 2 Streifenraster-Platinen und 
leg die "Platik-auf-Plastik" im 90 Grad Winkel aufeinander.

Dann musst du nurnoch an die Enden die Zeilen/Spaltentreiber anlöten und 
fertig.

Autor: Profi (Gast)
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Ja, das geht gut, habe ich schon vor 20 Jahren so gemacht.
Bei 5mm-Leds mit der Schleifmaschine den Kragen abgeschliffen.
Damit sie alle regelmäßig eingelötet sind, verwendete ich große 
Lüsterklemmen mit 10 (besser 10,16) mm Raster: Schrauben heraus und über 
die LEDs gesteckt, dann festgelötet.
So bekommt man zumindest jede zweite exakt.

Autor: Stephan (Gast)
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Nun, Bartl,

um mal wieder von den Off-Topics auf Deine eigentliche Frage zurück zu 
kommen.

Würde vorschlagen, beim Schaltplan anzufangen. Stelle den 'rein, und 
dann reden wir weiter übers Konzept.

Das Problem hier in diesem Forum ist nur leider, dass die wenigsten über 
ihre Frage hinaus kommen; aber mal sehen, vielleicht läuft's bei Dir ja 
anders.

Stephan.

Autor: .... (Gast)
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also Streifenplatinen kreuzen finde ich schon klasse

noch ein Vorschlag -

Dot-Matrix-Display  8x5 LEDS - anreihbar.....

vgl. bei der rsterampe

Autor: .... (Gast)
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Autor: Sebastian Heyn (Gast)
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Ich habe mal so eine platine gemacht mit 96x8 smd-leds (0805). wenn du 
interesse hast einfach melden. Habe noch eine über

basti at heyno punkt de



Autor: Bartholomäus Steinmayr (sam_vdp)
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Hallo,
Entschuldigung, dass ich solange nicht geantwortet habe, ich war ein 
wenig im Stress mit der Uni und habe scheinbar vergessen den Fred zu 
abonieren.

Das mit den Widerstandsarrays ist keine schlechte Idee und für meine 
Anwendung (siehe unten) würden 8 Spalten bzw. Zeilen auch reichen, aber 
das Layout wird doch ein wenig "funky" damit :)

Die Idee mit den gekreuzten Streifenrasterplatinen finde ich -Asche auf 
mein Haupt- ziemlich genial, insbesondere weil man in der Größe fast 
keine Beschränkungen hat.

@Stephan: Einen Schaltplan habe ich leider nicht, aber die Idee ist 
ungefähr die: Das Ganze sollte soeine Art Mini-Blinkenlights 
(http://www.blinkenlights.de/) sein, dazu müsste es eine 18x8 LED-Matrix 
sein (die Dot-Matrix Displays sind also durchaus auch eine Option, 
preislich ist praktisch kein Unterschied).
Aber auch allgemein habe ich mich gefragt, ob's nicht eine Art 
"Standardschema" für LED-Matrizen auf einlagigen Platinen gibt.

@Sebastian
Ist die einlagig? Falls ja, für die Platine selbst habe ich keinen 
Bedarf, aber die Vorlage wäre sicherlich sehr interessant.

Vielen Dank für die zahlreichen Antworten und beste Grüße,
Bartl

Autor: Sebastian Heyn (Gast)
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Nee ist zweilagig... Aber ich meine eine Platine ist doch schnell 
gemacht.
18x8 und was für leds?

Autor: Bartholomäus Steinmayr (sam_vdp)
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@Zweilagig und schnell gemacht: Ich hab Angst, dass ich die Lagen nicht 
Deckungsgleich hinbekomm bzw. schief durchbohre und die andere Seite 
kaputtmache. Meine Platinenätzausrüstung ist eher... hobbymäßig könnte 
man sagen :)

@Was für LEDs: Möglichst billige :) Also am ehesten 5mm, mit Beinchen 
und einfarbig, aber ist ja eigentlich egal oder?

Beste Grüße,
Bartl

Autor: Stephan (Gast)
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Hallo, Bartl,

nein, das ist nicht egal, welche LED-Größe Du nimmst.

Mit 5mm-LEDs könnte man das vielleicht sogar einseitig verdrahten, mit 
0402-LEDs brauchst Du eine sechsfach-Multilayer-Leiterplatte.

Stephan.

Autor: Sebastian Heyn (Gast)
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du meinst so in etwa?

Autor: Bartholomäus Steinmayr (sam_vdp)
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@Stephan: Hängt doch primär davon ab, in welchem Abstand man die LEDs 
haben will, oder nicht? Und was ich garnicht verstehe, warum man mehr 
als zwei Layer für die braucht?

@Sebastian:
100% so. Hast du das extra gemacht oder selber schon ein ähnliches 
Projekt gehabt? Und: Wie sieht die andere Seite aus :)

Beste Grüße,
Bartl

Autor: Karl heinz Buchegger (kbucheg)
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> @Zweilagig und schnell gemacht: Ich hab Angst, dass ich die Lagen nicht
> Deckungsgleich hinbekomm bzw. schief durchbohre und die andere Seite
> kaputtmache. Meine Platinenätzausrüstung ist eher... hobbymäßig könnte
> man sagen :)

Meine auch.

Aber so eine Platine mit bedrahteten 5mm Led zweiseitig
würde ich mir schon zutrauen.
Wenn die nicht exakt 100% deckungsgleich sind, ist es auch
nicht soooo schlimm. Und: so wild ist das Bohren auch wieder nicht.
Bei 5mm Leds brauchen ja die Lötpads nicht winzig klein sein
und ob das Bohrloch auf der anderen Seite um 0.25mm versetzt
ist oder nicht, spielt nicht die grosse Rolle. Kommt halt das
Loch etwas aussermittig aus dem Pad. Solange das Loch noch durchs
Kupfer geht, reicht das zum Löten. (Im Eagle den Bohrdurchmesser
mit Diameter sehr klein setzen und die Pads so gross machen
wies geht!)

Beide Layouts herrichten: Aufeinander legen. An 2 Seiten
miteinander verkleben, sodass eine Tasche entsteht in
die die Platine eingeschoben werden kann (2 Pappstreifen
zwischen den Layouts als Führung und Anschlag für die
Platine sind eine gute Idee.
Jetzt beide Seiten belichten. Die Fehler in der Deckungs-
gleichheit sind dabei klein genug, dass sie keine Rolle
spielen.


Autor: Sebastian Heyn (Gast)
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Ich hab es extra mal gemacht, weil ich wissen will ob man es einseitig 
hinbekommt

Autor: Thomas B. (yahp) Benutzerseite
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> (Im Eagle den Bohrdurchmesser mit Diameter sehr klein setzen und die
> Pads so gross machen wies geht!)

Da man so den Bohrdurchmesser für Bauteile nur im Bibliotheken ändern 
kann, möchte ich nochmal das ULP drill-aid empfehlen. Für 
selbstgeschnitze Platinen das optimale Werkzeug, mit dem man im fertigen 
Layout in alle Löcher in Pads auf einen Schlag verändern kann. Fürs 
Selber-Bohren einfach Drill-aids mit 0.3 mm rein und man ist mit dem 
Versatz weiter auf der sicheren Seite, fürs Bohren bleibt ein kleines 
Zentrierloch.

Autor: Hauke Radtki (lafkaschar) Benutzerseite
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Funktioniert aber leider nicht, wenn man das ganze als Postscript o.ä. 
exportiert ...

Autor: Thomas B. (yahp) Benutzerseite
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Stimmt, da war noch was. Ich erinnere mich, das Elend, dass der die 
Drillaids wieder mit weißen Kreisen überdeckt... Dagegen kann man aber 
etwas tun:

1) Im CAM-Prozessor eine zusätzliche Datei nur mit den Drillaids 
erzeugen und diese mit dem eigentlichen Layout verbinden (cat). Einfach, 
aber funktioniert.

2) Nicht durch den CAM-Prozessor gehen, sondern ein ULP zum Export 
verwenden. Habe da kürzlich eins von Cadsoft runtergeladen und so 
verfälscht, dass es den Drill-aid Layer auch mit ausdruck.


Neuerdings verwende ich die zweite Lösung, da ich nicht rausgefunden 
habe, wie man den CAM-Prozessor vollkommen automatisiert. Mit dem ULP 
kann man das auf eine Taste legen (mit alten Drillaids löschen, neue 
erzeugen, Polygone freirechnen) und hat in zwei Sekunden einen 
kompletten Satz Postscriptdateien.

Autor: Jan (Gast)
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@Thomas B.: Könntest du mir dieses ulp vielleicht schicken oder hier 
hochladen?

Autor: Bartholomäus Steinmayr (sam_vdp)
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@Karl Heinz:
Ich müssts einfach mal ausprobieren. Ich hab eh noch Zweilagiges 
Material hier, wenn ich mal bisschen mehr Zeit habe, probier ichs 
einfach mal aus. Ein Problem ist halt, dass ich keine Standbohrmaschine 
habe und die Löcher deswegen immer gewaltig schief sind, aber es stimmt 
eigentlich, mit großen Pads sollte es schon gehen.

Das ULP werde ich dabei dann auch gleich mal testen.

Beste Grüße,
Bartl

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Auf der oberen Lochstreifenplatine müssen aber die Lötaugen jeder 
zweiten Reihe weggebohrt oder mindestens aufgeweitet sein, sonst gibts 
Kurzschluß. Ich hab sowas vor Jahren mal mit zwei LED-Skalen-ICs als 
"Oszilloskop" mit 10*10 LEDs gebaut

Autor: Thomas B. (yahp) Benutzerseite
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Jan,

werd' ich heute abend hochladen.

Autor: unsichtbarer WM-Rahul (Gast)
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>Auf der oberen Lochstreifenplatine müssen aber die Lötaugen jeder
>zweiten Reihe weggebohrt

Misch-Sandwich-Platine: Für die eine "Etage" Streifen-Rasterplatine 
nehmen und für die andere Punktraster. Da muß man dann zwar die 
Leiterbahnen noch selber legen, aber irgendwie finde ich die Lösung 
etwas besser, als die Leiterbahnen zu trennen.

Zum Selberdoppelseitigätzen:
wenn man zwei Bohrungen in die Platine macht, kann man mit Nadeln den 
Layout-Ausdruck für jede Seite ausrichten und mit Tesa-Film fixieren...

Autor: Karl heinz Buchegger (kbucheg)
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> Ein Problem ist halt, dass ich keine Standbohrmaschine
> habe und die Löcher deswegen immer gewaltig schief sind,

Sags nicht weiter:
Ich hab so ein handbetrieben Maschine, mit der ich seit
20 Jahren (*) Platinen verbohre. Ich bohre auch manchmal
freihand beim Fernsehen, und trotzdem geht der Bohrer
sauber genug durch. Auf den 3mm Material musst du nicht
exakt im rechten Winkel durchbohren um den Versatz klein
genug zu halten. Ansonsten würde ich keinen einzigen
Sockel in die Platine kriegen ohne ständig alle Pins
verbiegen zu müssen :-)

(*) Na ja. Im Schnitt mach ich 0.2 Platinen im Jahr.
D.h. vor 20 Jahren sind einige Platinen entstanden und
vor gut einem Jahr hab ich wieder angefangen damit.
Irgendwann kauf ich mir mal eine kleine Ständerbohrmaschine.
Aber im Moment gibts Wichtigeres.

Autor: Thomas B. (yahp) Benutzerseite
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Jan,

hier das ULP. Ist gegenüber dem Original nur leicht verändert und nicht 
sonderlich kommentiert. Ergänzt ist nur das zusätzliche Layer 116 und 
das für Dokumention Namen und Werte in der gleichen Datei abgelegt 
werden.

Wenn ein Parameter übergeben wird, dann erfolgt die automatische 
Dateierzeugung ohne Dialog - vorerst gilt das nur im Boardeditor, neutzt 
wird er dabei nicht. Der Parameter ist für Schematics die Skalierung, 
als Voreinstellung im entsprechenden Dialogfenster.

Zur Benutzung gibt es nicht viel zu sagen. Wichtig ist, dass die 
Polygone freigerechnet sind! Kann man sich aber alles auf eine Taste 
legen.

Fehlt mir nur immer noch ein Weg, freigerechnete Polygone automatisch 
wieder "roh" zu bekommen.

Autor: Jan M. (mueschel)
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Ich habe gerade ein paar Signale durch die Gegend geschoben. 
Rausgekommen ist eine 5x8-Matrix aus SMD-LED in PLCC auf einer 
einlagigen Platine. Zeichenhöhe sind 8cm, so dass 4 davon auf eine 
Europlatine passen. Rundum anreihbar.


Nur mal so als Anregung für die Suchenden hier im thread. 
Eagle-Board-Datei kann ich gerne nachliefern, die ist aber noch nicht 
ordentlich geroutet und dürfte auch nicht ganz einfach zu ätzen sein. 
Vielleicht sollte man nur 4x8-Module machen, das gibt nämlich viel 
weniger Platzprobleme.

Autor: Bartholomäus Steinmayr (sam_vdp)
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Vielen Dank für das Layout. Auf die Idee, das Ganze so zu bauen bin ich 
wirklich nicht gekommen.

Die Platine müsste eigentlich noch mit meinen möglichkeiten  zu ätzen 
sein, denke ich. Aber kommt natürlich auf einen Versuch an.

Beste Grüße,
Bartl

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