Hallo Leute,
ich las von einer interessanten Möglichkeit, das Magnetfeld eines Ferritkerns effizienter zu nutzen. Durch eine absichtliche DC-Vormagnetisierung mit einem Permanentmagneten in der Nähe des Luftspaltes soll es theoretisch möglich sein, höhere Leistungen bei kleinerer Bauform zu realisieren.
https://odr.chalmers.se/server/api/core/bitstreams/580a7ffc-3628-4f96-b434-92248734edb1/content
Ich wollte das Prinzip mal bei einem kleinen 1W Flybackwandler testen(RM-Kern mit Luftspalt T38/N48 mit Mittelloch). Wo müsste ich den Permanentmagneten anbringen und wie genau müsste dieser gepolt sein? Wie stark müsste der Magnet sein? Kann/sollte es ein Ferritmagnet sein, oder würde man besser Neodymmagneten nehmen? In der Praxis habe ich nur größere E-Kerne mit der biased inductor Anordnung gefunden. Angeblich soll früher in TV-Flybackwandlern dieser Trick zum Einsatz gekommen sein.
Wer hat sowas schon mal getestet und wie waren die Ergebnisse?
Viele Grüße und schon mal vielen Dank für Eure Hilfe. Ich wünsche Euch allen eine schöne Weihnachtszeit.
Alexander

