Welcher Kondensator am Ausgang von Schaltregler?

OP #7569327
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Hallo!

Ich habe mal eine allgemeine Frage:

Im Ausgang von Schaltreglern sind meisten ELKOS bzw. Tantalkondensatoren vorgesehen. Was spricht dagegen bei 3.3V einen bzw. zwei parallele 100uF Kerkos in SMD Bauform zu nehmen?

Lg

A.B

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#7569418
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Bewusst sollte einem sein, dass hochkapazitive Kerkos (X.., Y..) teilweise erheblich geringere Kapazität bei Nennspannung als bei 0 V haben. Ganz extrem bei den Y..-Keramiken, aber auch bei X... Wenn du z. B. X..-Kerkos mit 6,3 V Nennspannung bei 3,3 V einsetzt, schätze ich grob, dass du 3 x 100 µF brauchst, um auf ca. 200 µF zu kommen. Ob auch eine geringere Kapazität bzw. ein höheres Ripple akzeptabel ist, musst du entscheiden.

Ich setze auch gerne X7R oder X5R bei Schaltreglern mit kleiner Leistung ein.

#7569428
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Dergute W. schrieb:

Moin,

A. B. schrieb:

Was spricht dagegen bei 3.3V einen bzw. zwei parallele 100uF Kerkos in SMD Bauform zu nehmen?

Koennte evtl. passieren, dass die Regelschleife den niedrige Serien-R der Kerkos nicht so "mag". Sollte aber im Datenblatt stehen.

Gruss WK

Die Erfahrung habe ich schon gemacht. Der Kekro kann mit seiner Kapazität und Zuleitungsinduktivitäten anfangen zu schwingen und durch den niedrigen ESR schwingt es munter weiter

#7569584
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Vanye R. schrieb:

Die sind bezueglich ihrer maximalen Arbeitspannung etwas begrenzt

Die Nennspannung wird gewöhnlich im Datenblatt angegeben und das DC Bias Derating ist in vernünftigen Datenblätter ebenfalls spezifiziert. Bei 3.3V Betriebsspannung ist das nun wirklich kein Problem. Falls der Regler Schwingneigung zeigt, hilft ein zusätzlicher Serienwiderstand.

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