Hallo, ich bekomme demnächste einen Glasfaseranschluss ins Haus. Die Verbindung vom Hausübergabepunkt(HÜP) zum Netzabschlussgerät (ONT= Optical Network Termination) erfolgt über eine Glasfaserleitung. Das ONT würde ich dann im Keller installieren, wo bisher der Telelefonanschluss war. Das ONT soll jetzt aber über ein Netzwerkkabel an den Router (im 1. OG) angeschlossen werden. Da liegt aber kein Netztwerkkabel, sondern nur die "normale" Telefonleitung (Rundkabel mit 6x2 Adern geschirmt). Kann ich da einfach einen 8 poligen Netztwerkstecker dranklemmen? Ich hab keine Lust, ein neues Netztwerkkabel zu legen und den Router möchte ich auch nicht im Keller installieren...
Peter O. schrieb: > sondern nur die > "normale" Telefonleitung (Rundkabel mit 6x2 Adern geschirmt). Kann ich > da einfach einen 8 poligen Netztwerkstecker dranklemmen? Ja. Ist nur unwarscheinlich daß es funktioniert. Zum einen sind die normalen Netzwerkstecker nicht für starre Drähte, wie sie in Telefonkabeln sind, geeignet, zum anderen bekommst Du mit viel, viel Glück eine 100MBit Verbindung hin, Telefonkabel ist nunmal kein Netzwerkkabel.
Peter O. schrieb: > Da liegt aber kein Netztwerkkabel, sondern nur die > "normale" Telefonleitung (Rundkabel mit 6x2 Adern geschirmt). Kann ich > da einfach einen 8 poligen Netztwerkstecker dranklemmen? Auf dem Weg würdest Du wohl bestenfalls 100Mbps hinbekommen. Wenn Du partout keine neuen Kabel ziehen willst, wären G.hn-Zweidraht-Modems vielleicht eine Lösung.
Peter O. schrieb: > Ich hab keine Lust, ein neues Netztwerkkabel zu legen Warum hast du dir dann schnelle Glasfaser teuer bestellt, wenn du doch nur Telefongeschwindigkeit willst ?
Peter O. schrieb: > Ich hab keine > Lust, ein neues Netztwerkkabel zu legen und den Router möchte ich auch > nicht im Keller installieren... Dann leg halt ein Glasfaserkabel hoch zum Router. Irgendwas musst du neu verlegen, wenn es ordentlich werden soll.
Reinhard S. schrieb: > Peter O. schrieb: >> Ich hab keine >> Lust, ein neues Netztwerkkabel zu legen und den Router möchte ich auch >> nicht im Keller installieren... > > Dann leg halt ein Glasfaserkabel hoch zum Router. > > Irgendwas musst du neu verlegen, wenn es ordentlich werden soll. Hallo, Ja, das ist auch eine smarte Idee....
Oliver R. schrieb: > Zum einen sind die normalen Netzwerkstecker nicht für starre Drähte, wie > sie in Telefonkabeln sind, geeignet Die starren Drähte kann man aber gut in RJ45-Keystones montieren, die machen sicheren Kontakt https://www.kabelscheune.de/out/pictures/generated/product/1/450_450_90/cat-6a-keystone-modul-netzwerk-rj45-buchse.jpg
.... > Ja. > Ist nur unwarscheinlich daß es funktioniert. > Zum einen sind die normalen Netzwerkstecker nicht für starre Drähte, wie > sie in Telefonkabeln sind, geeignet, zum anderen bekommst Du mit viel, > viel Glück eine 100MBit Verbindung hin, Telefonkabel ist nunmal kein > Netzwerkkabel. Wieso sollte das nicht funktionieren... Ich hab hier im Haus auf jeder Etage IY-St 4 X 2 als Netzwerkabel verwendet. lt. Iperf hab ich 965Mb/s als Schnitt in einer Stunde zwischen 2 1Gb/s Geräten gemessen. An beiden Enden wurde eine Cat 5 rj45 Dose gesetzt und die Pärchen entsprechend aufgelegt...
Andreas schrieb: > IY-St 4 X 2 als Netzwerkabel verwendet. lt. Iperf hab ich 965Mb/s Also Gbit Ethernet mit vier Pärchen, 2xTX und 2xRX. Wie viele Meter? Hatte das Telefonkabel zwei verseilte Vierer? Pärchen dann immer diagonal in Vierer oder nebeneinander? Und beide TX in einem Vierer, oder TX RX in einem Vierer?
Peter O. schrieb: > keine Lust, ein neues Netztwerkkabel Reinhard S. schrieb: > Irgendwas musst du neu verlegen, wenn es ordentlich werden soll. Kein Mensch weiß, wie viele Meter die Leitungsstrecke sein wird und welche Qualität die Kabel haben. Wenn Du es Dir leisten kannst ein paar Tage ohne dieses Festnetz-Internet zu leben, kannst Du es riskieren und versuchen.
Wolf17 schrieb: > Hatte das Telefonkabel zwei verseilte Vierer? Pärchen dann immer > diagonal in Vierer oder nebeneinander? Weder noch, gegenüber, linke Seite. > Und beide TX in einem Vierer, oder TX RX in einem Vierer? Ratespiel. Ich würde Rx und Tx im selben Vierer machen. Und zwar jene, die beim zweipaarigen 100Mbit-Kabel zusammengehörig sind, also 1-2 / 3-6 und im anderen 7-8 / 4-5. Natürlich presst man keine Stecker auf Starrdraht, da gehört eine Dose dran, der Teleföner nennt sie UAE.
Google hilft ...IY n x 2 steht für Installationskabel mit verseilten Pärchen ( alle mit gleicher Schlagzahl im Gegensatz zu Cat 5) das St für statischem Schirm .. geht aus Erfahrung je nach "Verlegesauberkeit" bis 50 m ohne Probleme... Bei mir war die längste Strecke knapp 25m.. Der TE schrieb etwas von Keller und 1 O.G werden wahrscheinlich keine 50 m sein Wenn Leerrohr vorhanden ist kann man ohne Probleme Netzwerkkabel einziehen, wenn's keine Leerrohre gibt kommt es auf nen Versuch an.
Wolf17 schrieb: > Also Gbit Ethernet mit vier Pärchen, 2xTX und 2xRX. > Wie viele Meter? > Hatte das Telefonkabel zwei verseilte Vierer? Pärchen dann immer > diagonal in Vierer oder nebeneinander? Und beide TX in einem Vierer, > oder TX RX in einem Vierer? Alles außer 2x2 ist bei Installationskabeln kein Sternvierer ( Sternvierer gibt's nur in hochpaarigen Erdkabeln...) Der TE schrieb was von 3 DA. Die Pärchen (Doppeladern) sind einzeln verseilt, jeweils mit gleicher Schlaglänge und gleicher Drehrichtung. Bei Netzwerkkabeln (Cat 5-7(8)) ist der Aufbau im Prinzip gleich mit dem Unterschied der unterschiedlichen Schlaglänge und auch die Drehrichtung ist unterschiedlich, auch sind die Drähte dünner. Das alles verringert das Übersprechen bzw Nebensprechen zwischen den Pärchen. Die Belegung der DA in Netzwerkkabeln hat keinen Einfluss auf das Störverhalten! Wichtig ist nur, dass je Übertragungsdifferential ein Pärchen verwendet wird.
Andreas schrieb: > Alles außer 2x2 ist bei Installationskabeln kein Sternvierer > ( Sternvierer gibt's nur in hochpaarigen Erdkabeln...) Fast... Es gibt natürlich Fernmeldekabel für den Innenbereich, der bündelverseilt ist. J-Y(St)Y ist lagenverseilt. https://www.voka.de/cms/fernmelde--und-brandmeldekabel/ Viele Elektriker kennen nur J-Y(St)Y, welches man von Telefon über Sprechanlage bis hin zur Lüftungsanlage verwendet. Hier hat sich mal jemand mit einem Thema wie diesem hier beschäftigt: http://bedienungsanleitung.elektronotdienst-nuernberg.de/impedanz.html
Sven L. schrieb: > Viele Elektriker kennen nur J-Y(St)Y, welches man von Telefon über > Sprechanlage bis hin zur Lüftungsanlage verwendet. Und der DSL-Kunde mit Bandbreiten von 100 MBit/s oder mehr ärgert sich dann über eine unüblich niedrige Geschwindigkeit. https://termin.telekom.de/endleitung/
Hallo, hier nochmal eine Rückmeldung. Vielleicht steht der eine oder andere vor ähnlichen Herausforderungen. Mein Anbieter hat hat es endlich geschafft, die LWL kabel zu verlegen und aufzuschalten. Ich habe jetzt meine 12 adrige ungeschirmte (6x2x0,6) J-Y(St)Y Leitung mit Netzwerkdosen versehen und die Verbindung vom Keller bis in den ersten Stock ist einwandfrei. Kabellänge geschätzt ca 25m. Ich hab 4 Pärchen aufgelegt. Ich habe (nur) einen 100MBit Anschluss aber das ist für mich ausreichend.
Peter O. schrieb: > Ich habe jetzt meine 12 adrige ungeschirmte (6x2x0,6) J-Y(St)Y Leitung > mit Netzwerkdosen versehen und die Verbindung vom Keller bis in den > ersten Stock ist einwandfrei. Naja, 100 MBit ist ja auch sehr, sehr gutmütig. Das ist mit praktisch allem zufrieden. Wenn Dein Glasfaseranschluss aber mehr als nur 100 MBit liefern sollte (und die meisten tun das), verschenkst Du das halt. Deine Leitung wird für GBit nicht ausreichen (der Schirm ist dabei nicht relevant; für GBit genügt Cat5 UTP (unshielded twisted pair). Mir hat die Telekom just die Glasfaserleitung nebst -Dose in die Wohnung gelegt, und da ich das vorbereitet hatte (Kabelkanäle und ein gebohrtes Loch), hatten die auch keine Probleme damit, in der Wohnung gute 15m Glasfaser zu verlegen. Ohne Handaufhalten. In meinem (Mehrfamilienhaus) liegen allerdings in den Treppenhäusern seit gut 40 Jahren auch Leerrohre, so daß es kein Problem war, in jede Etage einen Verzweiger zu setzen, an den dann die Wohnungen angeschlossen werden können.
Harald K. schrieb: > Peter O. schrieb: >> Ich habe jetzt meine 12 adrige ungeschirmte (6x2x0,6) J-Y(St)Y Leitung >> mit Netzwerkdosen versehen und die Verbindung vom Keller bis in den >> ersten Stock ist einwandfrei. > > Naja, 100 MBit ist ja auch sehr, sehr gutmütig. Das ist mit praktisch > allem zufrieden. > > ... Warum sollen da nur 100Mbit raus kommen? Wenn er 4 Paare von den sechsen richtig auf UP-Dosen legt und den Rest mit kurzen Patchkabeln steht 1GBit nichts im Wege.
Harald K. schrieb: > Naja, 100 MBit ist ja auch sehr, sehr gutmütig. Das ist mit praktisch > allem zufrieden. Das kann man aber so auch nicht einfach sagen, mit ca. 15 mtr. Stern-4er verseilten Telekom Innenraumkabel 4x2x0,6 hat das auf eine OC130 gefunzt, aber auf einen VDSL-Router der Telekom SP724 oder SL-5501 wollte das nicht gehen. Es liegt also wohl auch an den NW-Komponenten.
Roland E. schrieb: > Warum sollen da nur 100Mbit raus kommen? > > Wenn er 4 Paare von den sechsen richtig auf UP-Dosen legt und den Rest > mit kurzen Patchkabeln steht 1GBit nichts im Wege Das ist reichlich optimistisch gesehen. 25m ist für Kabel, das noch nicht mal Cat 3 entspricht, schon ziemlich lang. Je kürzer, desto derber kann man Ethernet auch über irgendwelche Strippen führen, aber ...
Nevs schrieb: > Harald K. schrieb: >> Naja, 100 MBit ist ja auch sehr, sehr gutmütig. Das ist mit praktisch >> allem zufrieden. > Das kann man aber so auch nicht einfach sagen, mit ca. 15 mtr. Stern-4er > verseilten Telekom Innenraumkabel 4x2x0,6 hat das auf eine OC130 > gefunzt, aber auf einen VDSL-Router der Telekom SP724 oder SL-5501 > wollte das nicht gehen. Es liegt also wohl auch an den NW-Komponenten. Nachtrag, nicht dass es wieder Zweifler gibt, da wurden nur 2x Paare von den 4 en verwendet, da kam nicht mal ein Link zustande.
Harald K. schrieb: > Das ist reichlich optimistisch gesehen. 25m ist für Kabel, das noch > nicht mal Cat 3 entspricht, schon ziemlich lang. Telefon-FM-Kabel I-Y(St)Y verseilt ist ja wohl Kat.3?
Harald K. schrieb: > Roland E. schrieb: >> Warum sollen da nur 100Mbit raus kommen? >> >> Wenn er 4 Paare von den sechsen richtig auf UP-Dosen legt und den Rest >> mit kurzen Patchkabeln steht 1GBit nichts im Wege > > Das ist reichlich optimistisch gesehen. 25m ist für Kabel, das noch > nicht mal Cat 3 entspricht, schon ziemlich lang. > > ... Nein, ist es nicht. Es funktioniert halt. Typisch dt Overingeneering/Overthinking. ETH, auch GBit ist ziemlich robust. Das darf man bei solchen Konstruktionen durchaus ausnutzen.
Roland E. schrieb: > Typisch dt Overingeneering/Overthinking. ETH, auch GBit ist ziemlich > robust. Dem widerspreche ich ja durchaus nicht; der Hype, daß alle Leute meinen, sich Cat7 in die Wohnung legen zu müssen, den kann ich auch nicht nachvollziehen. Nur ist olle Telephonstrippe von etwas, was für GBit taugt, doch meist zu weit entfernt. (Ich kenne so eine Installation; da funktionieren 100 MBit, aber GBit schaffts nicht) Bei nicht allzulangen Verbindungen würde ich auch Cat5e zutrauen, 10 GBit transportieren zu können. Bei der ollen Telephonstrippe ist es halt oft so, daß zwischendrin irgendwelche manchmal sogar geschraubten(!) Verteiler dazwischenstecken, und beim Verdrahten sich niemand darum gekümmert hat, die Verseilung intakt zu lassen. Auch die schicken LSA+-Leisten sehen oft aus wie Sauerkraut.
Harald K. schrieb: > ... > (Ich kenne so eine Installation; da funktionieren 100 MBit, aber GBit > schaffts nicht) > > ... Dann ist da was anderes faul. Sobald die vier Aderpaare korrekt da sind, schalten die PHY auf GBit. Dass man da, wenn wirklich noch Schraubklemmen dazwischen sind, uU nur 700 oder 800 drüber bekommt, weil einiges doppelt geht, steht auf einem andren Blatt. Wie gesagt, ETH ist irre robust.
Harald K. schrieb: > Das ist reichlich optimistisch gesehen. 25m ist für Kabel, das noch > nicht mal Cat 3 entspricht, schon ziemlich lang. > > Je kürzer, desto derber kann man Ethernet auch über irgendwelche > Strippen führen, aber ... mich wunderte im Aussendienst zur Fernsehreparatur vor über 45 Jahren mal als ein Kunde eine Fensterantenne mit 15m Lautsprecherkabel 2x 0,75mm² zum TV auf 75 Ohm Koaxstecker führte, das Bild war gut, kein Rauschen, keine Reflektionen, keine Geisterbilder, hätte mir das jemand erzählt, ich hätte es nach meiner RFS-Ausbildung nicht geglaubt.
Harald K. schrieb: > Dem widerspreche ich ja durchaus nicht; der Hype, daß alle Leute meinen, > sich Cat7 in die Wohnung legen zu müssen, den kann ich auch nicht > nachvollziehen. Nur ist olle Telephonstrippe von etwas, was für GBit > taugt, doch meist zu weit entfernt. Du tust so als würdest du dich das auskennen? Was sollen die Leute deiner Meinung nach nehmen, wenn ihn in Foren nur das Beste empfohlen wird? Kat8 gibt es ja auch schon, u. die ganzen Forenratgeber sind da so von deinem Schlag, nix wirklich wissen aber zu Allem eine feste sture Meinung haben. ;-) > (Ich kenne so eine Installation; da funktionieren 100 MBit, aber GBit > schaffts nicht) Man versucht ja auch nicht uber eine Tel.-Installation 1 GBit drüber zu prügeln wenn 100 MBit schon gehen und reichen. > Bei nicht allzulangen Verbindungen würde ich auch Cat5e zutrauen, 10 > GBit transportieren zu können. Theoriewissen und Wahrsagen aus wiki oder Elo-Kompendium? Aber noch nie selber gebaut über mehr als 50 mtr. und ausgemessen. > Bei der ollen Telephonstrippe ist es halt oft so, daß zwischendrin > irgendwelche manchmal sogar geschraubten(!) Verteiler dazwischenstecken, > und beim Verdrahten sich niemand darum gekümmert hat, die Verseilung > intakt zu lassen. Auch die schicken LSA+-Leisten sehen oft aus wie > Sauerkraut. Ach schau her nun hat er sich als Strippenzieher und Kabelaffe verraten ;-), so lange keine weißen Drähte vertauscht sind geht zumindest xDSL drüber, und für NW schaut man sich den Verhau dann schon mal an bevor man ergebnislos nach erfolglosem Versuch abbricht. Scheint nicht so deine Fähigkeiten zu treffen, also nur ahnungsloser Zuschauer oder angelernter Schaltwart?
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Joachim B. schrieb: > 0,75mm² zum TV auf 75 Ohm Koaxstecker führte, das Bild war gut, kein > Rauschen, keine Reflektionen, keine Geisterbilder, hätte mir das jemand > erzählt, ich hätte es nach meiner RFS-Ausbildung nicht geglaubt. RefleKTionen gab es damals und gibt es heute nicht. War wohl nicht Teil der Ausbildung …
Joachim B. schrieb: > mich wunderte im Aussendienst zur Fernsehreparatur vor über 45 Jahren > mal als ein Kunde eine Fensterantenne mit 15m Lautsprecherkabel 2x > 0,75mm² zum TV auf 75 Ohm Koaxstecker führte, das Bild war gut, kein > Rauschen, keine Reflektionen, keine Geisterbilder, hätte mir das jemand > erzählt, ich hätte es nach meiner RFS-Ausbildung nicht geglaubt. Dann warst du wohl nicht richtig in der Ausbildung, warum dann eigentlich diese? Ich weiß nicht mehr wann das bei mir so war, ob noch während der Schule oder schon in der Lehre, aber mit der damaligen einfachen Sende- und Empfangstechnik für TV und Radio war so Einiges ganz einfach möglich. Die Bastel- und Fachbücher in der alten BRD damals waren wohl nicht so dolle wie gegen die im Mangel-Deutschland DDR. ;-) Meine UKW-Antenne für NDR2 war ein falches Holzbrett mit einem improvisierten Dipol und brachte einen ganz guten Empfang zig hundert km hinter dem eisernen Zaun. Der Nachbar hat sich dafür einen Stahlgittermast aufs Grundstück gestellt und war dann mit einer Profi-UKW-Antenne ca. 10 mtr. höher als ich im 1. OG unterm Dach, hatte aber auch keinen besseren Empfang. In der Ausbildung lernt man ja auch nur Basics, und die bekommt man auch ohne diese irgendwo her.
*PON ist ein Shared-Medium genau wie DOCSIS nur mit Laserpointer! Hier wird das gut erklärt: https://www.heise.de/forum/heise-online/Kommentare/Glasfaser-Monopolkommission-warnt-vor-Rueckkehr-alter-Machtverhaeltnisse/Warum-AON-PtP-aus-heutiger-Sicht-Vorteile-gegenueber-PON-PtMP-bietet/posting-45808582/show/
Ralf L. schrieb: > *PON ist ein Shared-Medium genau wie DOCSIS nur mit Laserpointer! Ach, weil das in einem Forum irgendein Hansel schreibt ist das so? Jeder xDSLAM ist ein Shared-Medium, denn das M steht für MultiPlexer, also das xDSL dahinter auch, obwohl jeder Anschluß seine eigene TAL hat. Wenn man nur genug Ahnung davon hätte!
Kay-Uwe R. schrieb: > RefleKTionen gab es damals und gibt es heute nicht. War wohl nicht Teil > der Ausbildung … reine Pöbellei, es gab damals natürlich Reflektion und wurde in der Ausbildung behandelt wenn man mit dem Oszilloskop hochfrequente Signale angeschaut hat. Heute sind es halt Klötzchen auf dem TV denn es werden immer noch über Antennen und Koaxleitungen hochfrequente Signale übertragen, nur das es eben keine Geisterbilder mehr gibt sondern sporadich den Digitalstrom stört was sich in "Klötzchen" und Ruckeln und andere Bildstörungen auswirkt was ich auch am DVB-C Empfang sehe. Nevs schrieb: > In der Ausbildung lernt man ja auch nur Basics, und die bekommt man auch > ohne diese irgendwo her. Die war immerhin so gut das wir nach einem Jahr nur Grundlagen mit 8 Stunden täglich ohne Putzen, ohne Bier holen, ohne Geräte ausliefern zur Meisterprüfung hätten gehen können, was uns Auszubildenen natürlich zeitweise nervte dieser jeden Tag theoretische Unterricht. Unser Ausbilder war als Einziger vor allen Techniker und Meister in der Lage eine Revox A700 in allen Funktionsstufen zu erklären und zu reparieren, die ausgebreiteten Schaltpläne bedeckten den ganzen Werkstattboden.
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Joachim B. schrieb: > was uns Auszubildenen natürlich zeitweise nervte dieser jeden Tag > theoretische Unterricht. Das wird wohl bei dir in der Schule davor auch nicht anders gewesen sein, wenn man dein Schriftbild so sieht! Die Praxis konnte man doch bei sich zu Hause machen, oder hat dich dein Vater damals da nicht rangelassen? ;-) Joachim B. schrieb: > Die war immerhin so gut das wir nach einem Jahr nur Grundlagen mit 8 > Stunden täglich ohne Putzen, ohne Bier holen, ohne Geräte ausliefern zur > Meisterprüfung hätten gehen können, was uns Auszubildenen natürlich > zeitweise nervte dieser jeden Tag theoretische Unterricht. Das Eigenlob riecht schon ganz schön .... Joachim B. schrieb: > Unser Ausbilder war als Einziger vor allen Techniker und Meister in der > Lage eine Revox A700 in allen Funktionsstufen zu erklären und zu > reparieren, die ausgebreiteten Schaltpläne bedeckten den ganzen > Werkstattboden. Sowas zeichnet nich unbedingt einen guten Ausbilder aus, wenn er seine Fähigkeiten nicht an die Schüler vermittelt bekommt!
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Bearbeitet durch User
Joachim B. schrieb: > Kay-Uwe R. schrieb: >> RefleKTionen gab es damals und gibt es heute nicht. War wohl nicht Teil >> der Ausbildung … > > reine Pöbellei, > es gab damals natürlich Reflektion und wurde in der Ausbildung behandelt > wenn man mit dem Oszilloskop hochfrequente Signale angeschaut hat. Kein Pöbelln. Schau einfach in einem alten Duden nach, ob es seinerzeit RefleKTionen gab. Wette dagegen! Frohe Weihn8en
Kay-Uwe R. schrieb: > Kein Pöbelln. Schau einfach in einem alten Duden nach, ob es seinerzeit > RefleKTionen gab. Wette dagegen! Reflexion und Reflektion, das ist das gleiche wie mit Potential und Potenzial. Potentiometer, Potenziometer. Weil Potentiometer für die Geisteswissenschaflter nach Banana Fishbones dem Sänger Franka Potente klang, musste das zum Potenzial werden. Kopfschüttel! Daher ist es auch richtiger in den alten Duden zu schauen. Der neue Duden ist voll von dem, wie es eine hier nicht näher genannte politische Gruppe in die Sprache hineindiktieren will. Daher wird im neuen Duden versucht auch den Technikern den Wortgebrauch der Geisteswissenschaflter überzustülpen.
Dieter D. schrieb: > eine hier nicht näher genannte politische Gruppe Hast Du eine Zwangserkrankung, die Dich dazu zwingt, in jedes Thema Deine (in diesem Forum unerwünschten) politischen Meinungen auf Dorfbazi-Niveau zu erbrechen?
Hmmm schrieb: > Hast Du eine Zwangserkrankung, die Dich dazu zwingt, Hast Du eine Zwangserkrankung, die Dich dazu zwingt jeden Punkt, der Deiner Meinung widerspricht die "N"-Keule herauszuziehen und zu diffamieren, statt zu sagen, dass Du diese neue Schreibweise viel besser findest und es davon nach Deinem Geschmack noch mehr geben soll.
Unser Lehrer hatte erklärt, dass t im Potential kommt von dem Wort und der Bedeutung Terra (Erde, Boden). Das Potenzial kommt von etwas höherem und steht daher oben, daher ist bei 2 hoch 16, die 16 die Potenz. Bei Reflexion und Reflektion liegt der Unterschied auch der Historie. Richtig ist Reflexion mit "x"; die Schreibweise Reflektion mit "k" ist falsch, da das Substantiv vom lateinischen "reflexio" (Zurückbeugung) abstammt, während das Verb "reflektieren" mit "k" geschrieben wird, was oft zu Verwirrung führt, aber die Formen sind unterschiedlich. Reflection is the standard English spelling for both deep thought and the bouncing back of light/sound, while reflexion is an older, rare variant, sometimes seen in technical fields like physics or programming (due to its link to "reflex") but largely replaced by "reflection". Die Schreibweise mit "kt" schwappt aus der Verdeutschung von "ct" aus dem Englischen in die deutschen Sprache.
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